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Über doppelte Maßstäbe Dezember 6, 2019, 17:12

Posted by Lila in Persönliches, Uncategorized.
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Youtube hat mir eine Doku-Serie vorgeschlagen, und aus Neugier habe ich die erste und zweite Episode angeguckt. (Ich bin gerade in einer adventlichen Häkelwelle und habe erstmal nur zugehört, dann wollte ich aber auch die Bilder sehen.) Es geht um Kinder der nomadischen ethnischen Minderheiten in Großbritannien und Irland, British travelers und Irish travellers.

Diese Kinder werden gemobbt, diskriminiert und ausgegrenzt. Ihre Familien werden gegängelt, von Stellplätzen vertrieben, leben teilweise ohne Strom und Wasser.

Auf einmal fallen mir Erinnerungen aus meiner Kindheit ein. Ich muß sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein, als wir in Finnland eine Gruppe „Zigeuner“ (meine Eltern benutzten das Wort damals, wir wußten gar nicht, daß es andere gibt) sahen. Die Frauen beeindruckten mich sehr.  Sie trugen wunderschöne Samtröcke, sahen geheimnisvoll aus, und ich weiß nicht mehr, was mein Vater mir über sie erzählte, aber es muß positiv gewesen sein. Ich habe danach noch lange mit meinen Filzstiften finnische Kale-Frauen in langen, prächtigen Samtröcken gemalt.

Natürlich Mond Mond Mond von Ursula Wölfel, ein Buch,  das ich immer noch empfehlenswert finde, auch wenn es natürlich noch veraltete Bezeichnungen wie Zigeuner benutzt. Ich sehe gerade, was ich gar nicht wußte – das Buch ist verfilmt worden, aber die Serie werde ich mir nicht angucken, weil ich so starke innere Bilder von diesem Buch und allen Personen darin habe. Das Schöne beim Lesen war, daß ich meine eigene Welt, die Welt der Gadsche, auf einmal mit den Augen der Mädchen im Wagen sah. (Wenn die Kinder in der britischen Doku-Serie Gorga sagen, ist vermutlich dasselbe gemeint: country people, Seßhafte, wir.)

Das fürchterliche Verbrechen an der Familie des Panelon ist diskret und intensiv zugleich beschrieben. Als Kind wußte ich nicht, wer die bösen lachenden Männer beim brennenden Wagen waren, heute weiß ich es natürlich.

Mein dritter emotionaler Anknüpfungspunkt ist der Film Into the West, den ich im Studium gesehen habe. Der Kurs hieß „Kindheit im Kino“, oh, und ich habe eine Hausarbeit über Pünktchen und Anton geschrieben (und dabei gleich mal mit Erich Kästners Müttern abgerechnet – ich finde Antons Mutter einfach furchtbar, alle Mütter bei Kästner scheren sich um niemand als ihre eigenen Küken! jawohl!) .

Ein weiterer Berührungspunkt ist der Friedhof meiner Heimatstadt. Neben dem Grab meines Stiefvaters, zu dem ich immer mindestens zweimal gehe, wenn ich in Deutschland bin, ist eine ganze Reihe Gräber einer fahrenden Gemeinschaft, ich weiß nicht, ob Roma oder Sinti. Sie sind sehr prächtig, mit Madonnenstatuen und Marmorbögen, und das prächtigste Grab ist das des „Zigeunerkönigs“, wie uns eine Nachbarin verriet. Meine Mutter trifft die Angehörigen regelmäßig auf dem Friedhof und hat sie im Laufe der Jahre kennengelernt.

Fremde Welten, sehr interessant, so nah an unserer eigenen und doch so schwer zu verstehen.

Und was passiert mir immer, wenn ich so eine Serie sehe? Unbewußt kommen die Gedanken hoch. Irland. In Irland ist Israel negativ konnotiert wie kaum in einem anderen europäischen Land. Irische Zeitungen und Politiker sind so pro-palästinensisch, daß der israelische Standpunkt im Diskurs kaum vorkommt.  Aber wieso kritisieren eigentlich die Iren mit solcher Hingabe Israel, wenn sie selbst die travellers so miserabel behandeln, ohne daß es dafür irgendwelche Begründungen gibt außer Haß und Vorurteilen? Die travellers haben nie Terror in irische Städte getragen, es gibt bei ihnen keine Haßprediger und keinen Wunsch, Irland abzuschaffen und zu ersetzen. Israel hat für die meisten der Maßnahmen, die zB irische Journalisten anprangern, gute Gründe.

Es ist mir ein Rätsel, wie ein Land, in dem ein solches soziales Problem wie die Ausgrenzung und Diskriminierung einer kulturellen und ethnischen Minderheit über Jahrzehnte, ja Jahrhunderte andauert, sich anmaßt, über ein anderes Land so harsch zu urteilen. Tja, die alte Sache mit dem Splitter und dem Balken.

Doch egal, bei mir geht inzwischen alles durch diesen Filter, manchmal würde ich das gern abstellen. Ich wünsche den gypsy kids jedenfalls eine glückliche Zukunft, ohne Mobbing-Erfahrungen, Ablehnung und Schulwechsel deswegen. Vielleicht bekommen sie dann eine positivere Vorstellung von Erziehung und Schulbildung, ohne ihre eigene Kultur aufzugeben. Denn mit elf von der Schule abzugehen – das ist heutzutage nicht genug.

Ich werde jetzt weiter gucken und meine Häkelnadel läuft wieder warm. Weihnachten kommt jedes Jahr so überraschend 🙂

Kommentare»

1. bobyleff - Dezember 6, 2019, 18:51

Ja, die Verachtung der Nichtsesshaften, die Du für Irland zitierst, gibt oder gab es ja überall in Europa, in Deutschland natürlich – man denke nur an die Sinti und deren VERFOLGUNG BIS ZUR ERMORDUNG – aber auch sehr heftig in der Schweiz. Dort, erinnere ich mich, gab es Zwangsadoptionen.

2. jim11111 - Dezember 7, 2019, 4:10

Hallo Lila – a propos „Zigeuner“, a propos Ramona Ambs, da erinnere ich mich plötzlich:

Die moderne Legende von den Kinderdieben
Von Ramona Ambs
http://www.hagalil.com/2014/01/kinderdiebe/

Ramona Ambs war jahrelang bei obiger Seite Mitarbeiterin, hat mit ihren treffenden Darstellungen und Analysen, ihrer oft bitteren Ironie mitgeholfen, dieser Seite Struktur zu geben, sie mehr als lesenswert zu machen und war mit ihren manchmal sehr berührenden Erzählungen und Berichten aus den existenziellen Tiefen und oft auch Untiefen des Lebens dafür verantwortlich, dass einem, so hin und wieder, buchstäblich die Buchstaben vor den Augen verschwommen sind.

Nebenbei: a propos Kästner, kennst Du Shelley Kästner, die Exfrau von Thomas Kästner, der der Sohn von Erich Kästner und damit der Enkel von Dr. Emil Zimmermann, der jüdisch und vor allem der Vater von Erich Kästner ist?

Nun, Shelley Kästner hat ein Buch herausgegeben, „Jewish Roulette“ heißt dieses, und weiter: „Vom jüdischen Erzbischof bis zum atheistischen Orthodoxen“ sowie: „21 Gespräche“.

In diesem Buch, S 165ff, erzählt eben jener, oben erwähnte Thomas Kästner im 20. Gespräch die ganze Geschichte seiner Herkunft und Shelley Kästner, also die, die wie bereits angeführt, die Exfrau eben dieses Thomas Kästner ist, der, wie auch schon geschrieben, der Sohn dieses Erich Kästner, von dem wieder Du hier berichtest, ist, hat es aufgeschrieben und in „Jewish Roulette“ veröffentlicht.

Das Buch ist gut, alle 21 Gespräche sind gut, und ich bin von klein auf der totale Kästner-Fan, logisch, aber dass Erich Kästner in Wahrheit jüdischer Abstammung ist, habe ich bis zur Lektüre dieses Buches nicht gewusst.

Jetzt aber doch noch, dieses seltsame Mutter-Sohn Verhältnis, das bei Kästner immer wieder ins Auge fällt – welchen Anteil sowohl daran, als auch an seiner tiefen Sehnsucht nach Geborgenheit und aber auch an Kästners seltsamen Frauenbeziehungen, dessen eigene, leibliche Mutter trägt, ist eine andere Geschichte – oder vielleicht doch nicht?

Aber dazu fragst Du am besten die Ramona Ambs, die ist die Psychologin, die kennt sich bestimmt aus bei dem ganzen.

3. G. - Dezember 7, 2019, 5:24

Deine Bewunderung in Ehren.

Das Pendant wären die Jänischen, hierzulande. Dasselbe, @lila. Nicht die Iren, nicht die Engländer, ich zeig da lieber auf niemanden. So im Glashaus.

Erinnere diesbezüglich Gespräche. Napola-Absolventen (und SS). Eingebrannt. Erstere allesamt mit bitterer Erinnerung und brillianten Karrieren. (Eben genau das gelernt, auf das es in unserer Gesellschaft – tatsächlich – anzukommen scheint.) Jänische, Sinti und Roma, seinerzeit lebensunwert 2. Grades. Die meisten wurden zwar zugeführt, durften allerdings zunehmend weder Platz im KZ noch in dessen Gaskammern beanspruchen. Zu unwert. Du weisst.

Und dies Verhältnis hat sich nie verändert. Historische Stringenz. Schau Dir mal die Erfahrungen der Jänischen mit den Erben an. Da hat sich wenig entwickelt. Die Gutmenschen leben nun hier.

In der NSDAP gab es pure Idealisten. Von moralischem Altruismus bis zur Selbstaufgabe geleitet. Die Partei tragend. Aber ich will von ihren Erben erzählen, den Nachkommen, den Gutmenschen. An der Gnade der späten Geburt eindeutig zu unterscheiden.

Zigeuner. Hierzulande als Sammelbegriff für Jänische, Sinti und Roma. Ohne Entschuldigung, anstelle Wortklauberei. Die die Sprache nimmt – aber nichts, wirklich gar nichts … besser macht.

Mir blieb der persönliche Kontakt nicht verwehrt. Diese künstlerisch anmutige Glorifizierung sozialer Isolation, Stigmatisierung und Bildungsferne ist mir, so elegant sie auch als Lösung bestehender Problematik erscheinen mag, nicht möglich.

Der Platz mit Fahrenden, Crème de la Crème, Kinder barfuss im Winter, Lungenentzündung, strafunmündig, regelmässig durch Polizei retourniert. Die Apartheid unter Zigeunern. Gnade Dir Gott, als rumänischer Roma. Auf derartigem Platz. Ein Graben trennt Dich. Totschlag beim Überschreiten angedroht. Und daheim? Versuchskaninchen, von Beamten bei der Patrouille krank geschossen, am Bahndamm lebend, auf der Wache halbtot geschlagen, rechtlos. Gelitten wie Hundescheisse. Geprägt.

Und diese armen Seelen kamen einst auf die situationsentsprechende Idee, in ihrem Elend, kulturell, materiell und ethisch, hier die Gutmenschen zu besuchen. Die Erben. Fett saturierte Grüne :)) und des nachts … unter Folter … Bargeld aus ihnen herauszupressen. Überraschung!! Dieselbe Reaktion wie immer. Exakt dieselbe. Der Staat ist nicht impotent. Er markiert nur.

Ein Container wurde aufgestellt. Zur Beschulung der Schulpflichtigen des Platzes. Dies „Entgegenkommen“ der Gutmenschen wurde vom Platzältesten mit Planung stets wechselnder Belegschaft gekontert. Seine Begründung vergesse ich nie! Auf den Punkt gebracht. Wie auch immer: Niemand von den Gutmenschen hat jemals ein einziges Wort auf Augenhöhe mit den Betroffenen, den Objekten dieses Vorganges gewechselt. So viele Bilder, @lila. Und so erbärmliche. Beide Seiten.

Unsere dominant, verantwortlich. Erst die Lager(!) der Sesshaften. Toiletten, kulturell bedingt zugeschissen bis zur Eingangstür, zum Flur. Kein Rankommen an die Schüssel. Immer dem Sperrmüll nach, wer schauen mag.

Da ist nicht viel übrig. Vom edlen Zigeuner. R. war fleissig. Hatte seine Mutter erschlagen, den Vater mit der Axt in den Rollstuhl gebracht und der offene Gerichtstermin sprach von knapp einhundert Delikten. Innerhalb dreier Monate. Das meiste, Einbruch. Der Rest: KV, schwere KV und Vergewaltigung. Selbst den, der es bekommt, nährt Hartz 4 eben kaum. Kriminalitätsrate exorbitant. Musiker, zur Harmonie geprügelt. So viele schlaglichtartige Eindrücke, mehr nicht. Unsere Gutmenschen können das alles viel würdiger beschreiben. Mit besseren Worten, da bin ich mir sicher.

Schon mal `ne Auseinandersetzung regeln müssen zwischen enthemmt lärmenden Zigeunern und Gutmenschen in der Innenstadt? Wand an Wand? Ist ähnlich einer zwischen Röhm und Deserteuren. Da fallen alle Masken. Diplomatie und persönliche Frustrationstoleranz sind angesagt.

Die Haltung in der wir ihnen entgegentreten ist dieselbe. Wie je. Und die Ergebnisse ebenso fatal. Überlebenden bin ich in jedem Sinne begegnet.

Nur Jänische, das Pendant zu Deiner Schilderung, habe ich nie getroffen. So wenige übrig. Und so leise. Terror scheint das, was sie unserer Nachkriegsgesellschaft ihnen gegenüber bescheinigen. Wenig hat sich geändert. Ausser neuer Sprachlosigkeit. Dank Wort- und Sprechverboten.

Jänische wollen ihr Leben auf der Strasse, in Freiheit, sonst wohl nichts. Aber so eng war’s noch nie. Die haben ganz andere Probleme als Mobbing-Erfahrungen. Viel existenzieller. Ist nicht besser geworden, hier, @lila. Es kommt drauf an, wo und als wer Du geboren wurdest. Gerade heutzutage. Aufstiegschancen kannst Du hier nur noch aus Dir selbst heraus kreieren. Die Jänischen, @lila, man redet noch nicht einmal mehr von ihnen. Totgeschwiegen.

Anstelle Bewunderung scheint mir Mitgefühl angesagt (und anstelle „tiefer Scham“ zumindest ein Hauch Selbstreflektion). Aber was weiss ich schon?

Viel Spass und Gutes Gelingen beim Häkeln! Ich werde auch jedes Jahr vom Fest überrascht. Ebenso wie vom endlosen Winter nach Silvester. Gefühlterweise sollte er da doch wirklich vorbei sein. Ist er aber nie.

Für Freund und Feind:

4. Georg B. Mrozek - Dezember 7, 2019, 7:09

Es ist überall dasselbe: die Angst der Sesshaften vor der Freiheit. Nomadentum bedeutet auch wenig persönlichen Besitz und ein Dasein absolut ohne Landbesitz. Was könnte die Kulturen, die sich seit Anbeginn fast überall auf diesem Globus durch Grenzen und Landnahme definieren, mehr ängstigen, als freie Menschen? Und Angst essen Seele auf, das ist hinlänglich bekannt; alles weitere folgt also genau daraus.

Aber mal ein ganz anderes Thema, dankeschön für den neuen Blickwinkel, das tut zwischendurch ganz gut, finde ich. Sehr interessant istꞌs sowieso.

5. Lila - Dezember 7, 2019, 11:09

Danke für Eure Anregungen und Erzählungen. Ich werde mich wohl erstmal durch einen Stapel Bücher arbeiten, bin selbst erschüttert, daß ich diese marginalisierten Gruppen tatsächlich nie richtig wahrgenommen habe.

Ich kann die britische Serie empfehlen, sie idealisiert nicht und wertet nicht, sondern läßt die Kinder und Erwachsenen selbst zu Worte kommen und zeigt jedesmal einen anderen Aspekt der Sozialisiation. Interessant auch die Vielfalt, keine Gruppe oder Sippe gleicht der anderen genau.

Mich interessiert besonders der Aspekt der Erziehung. Kindheiten wie die der Jungens müssen in der Vormoderne auch in seßhaften Unterschichten die Regel gewesen sein. Die Kinder (Jungen) werden nicht beaufsichtigt. Computer, Fernsehen, Smartphone, die heilige Dreieinigkeit der postmodernen Kindheit, spielen keine Rolle.

Stolz auf ihre Abkunft – die überwältigende Wichtigkeit des persönlichen Rufs (reputation) – die scharfe Trennung zwischen Jungen (fast nur draußen, fahren früh Auto, arbeiten mit den Vätern, boxen, schießen mit Zwillen, messen sich gern an anderen und wollen die Besten sein) und Mädchen (fast nur drinnen, helfen den Müttern, Aussehen und Hausfrauenwissen wichtiger als alles andere) – und die von klein auf deutlich empfundene Fremdheit zur Mehrheitgesellschaft, von der sie nichts Gutes erwarten.

Die Serie nimmt sich Zeit und hört zu. Die Kinder machen sich Gedanken und können sie ausdrücken.

Ich denke auch über die Beduinen in Israel nach, und ich wüßte gern, ob sie ähnliche Erlebnisse haben.

6. jim11111 - Dezember 26, 2019, 15:18

Im Netz gefunden:

Die heftigsten Vorbehalte herrschen demnach gegenüber Sinti und Roma…

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/sinti-und-roma-das-stereotyp-zigeuner-trifft-uns-alle-a-1296741.html

7. jim11111 - Februar 24, 2020, 16:03

Kreuzritter der weißen Utopie
24. Februar 2020 – 29 Shevat 5780

Am Sonntag, den 16. Februar, just in der Stunde, in der Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán seine Rede zur Lage der Nation 2020 hielt und in der er wieder einmal seiner antiziganistischen und antisemitischen Hetze freien Lauf ließ, hielt die rechte Partei „Unsere Heimat“ (Mi Hazank) im Dorf Sály in Ostungarn einen antiziganistisch-rassistischen Aufmarsch ab. Sie marschiert immer wieder überall im Lande gegen den „Zigeunerterror“ und für ein „weißes Ungarn“ auf…

Von Magdalena Marsovszky

Weiterlesen: http://www.hagalil.com/2020/02/kreuzritter-der-weissen-utopie/#more-58421


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