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Karfreitag April 14, 2017, 21:54

Posted by Lila in Presseschau.
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Heute ist in Jerusalem, wie ihr bestimmt mitgekriegt habt, eine junge, sehr junge Frau ermordet worden. Sie war Austauschstudentin aus Großbritannien, erst 21 Jahre alt – mit einem Küchenmesser erstochen, in der Straßenbahn (die ja schon oft Schauplatz terroristischer Mordversuche und Morde war).

Ein Polizist außer Dienst, der zufällig auch mit der Bahn fuhr, stürzte sich mit bloßen Händen auf den Mörder und überwältigte ihn, so daß er unverletzt festgenommen werden konnte. Zwei weitere Menschen wurden verletzt, darunter eine schwangere Frau.

Der Terrorist gehört zur Tamimi-Sippe, die für ihre Propaganda-Stunts vor den Kameras, für ihre offene Unterstützung des Terrors berüchtigt ist.

Es vergeht hier kein Tag ohne Terror, versuchten oder tatsächlichen. Während die deutschen Medien sich überschlagen, um über tapfere Stockholmer zu berichten, die nach einem Terrorangriff zur Normalität übergehen und sich nicht unterkriegen lassen, sieht man sich nach ähnlichen Berichten über die Israelis, Touristen, Pilger und Austauschstudenten vergebens um. Dabei dauert der Terror hier bald hundert Jahre an – ich zähle ihn seit dem Massaker in Hebron 1929.

Aber wie man zu irgendeiner Normalität übergehen kann, wenn ein junges Mädchen in Jerusalem in der Straßenbahn verblutet, weil irgendwelche Irren glauben, sie könnten auf diese Art und Weise den Staat Israel durch einen Staat Palästina ohne auch nur einen Juden ersetzen – das ist eigentlich gar nicht möglich. Es ist ein Wunder, daß in Israel, in Jerusalem überhaupt normales Leben stattfindet.

Mein Beileid der Familie von Hannah Bladon –  nie klingen Worte schwächlicher und hohler als angesichts eines solchen Verlusts.

Kommentare»

1. Roger Letsch - April 14, 2017, 22:00

In der „Welt“ heute dazu eine korrekte Schlagzeile: „Britin von Palästinenser in Jerusalem erstochen“. Spiegel online? Bislang Schweigen im Walde.

2. Lila - April 14, 2017, 22:08

Sie bleiben ihrem Prinzip treu, nur zu berichten, wenn man irgendwie die Palästinenser als Opfer casten kann. Wäre dem Terroristen ein Haar gekrümmt worden, hätte die Schlagzeile gelautet: Israelischer Polizist tötet Palästinenser. Haben wir alles schon x-mal gesehen…

3. Hein - April 14, 2017, 22:12

Gestern erst war ich mit einer Freundin in Jerusalem. Wie friedlich scheint das Leben zu sein. Die schöne Straßenbahn voller Menschen, die äußerlich so unterschiedlich sind. Heute in Netanyah und in En Gedi. Immer treffen wir auf freundlichste Israelis. Mögen die Europäer endlich mit der indirekten Unterstützung der Terroristen aufhören und den Israelis nicht ständig erklären, was gut für sie ist.

4. nussknacker56 - April 14, 2017, 23:49

Leider gibt es nichts Tröstliches zu sagen. Mein Beileid an die Eltern und Freunde der Getöteten.

Meine Verachtung gilt den europäischen Sympathisanten dieses Täters, die bei ihm und seinesgleichen um entlastende Stichworte noch nie verlegen waren.

5. Lila - April 15, 2017, 0:03

… und die es nicht zu kümmern scheint, daß von ihren Hilfsgeldern Gehälter für Terroristen und Propaganda finanziert werden.

6. Paul - April 15, 2017, 1:12

Das Unfassbare geschieht in Israel ständig. Ebenso ständig ist die Schuldzuweisung an Israel. Warum besetzten Sie das Land der Palästinenser? Mir wird schlecht wenn ich das höre. Ich schreibe dagegen an, bis mir die Finger wund werden. Leider vergeblich. Die „Diskussion“ endet sehr oft damit, dass ich beschimpft werde. Die Propaganda der Palis ist leider sehr erfolgreich.

In der Tagesschau wurde der Mord erwähnt, mit dem Zusatz, dass der Palästinenser geistesgestört ist. Also diesmal die Relativierung in eine andere Richtung.
Wenn ich jünger wäre würde ich Deutschland verlassen, so stinkt mich das inzwischen an.
Der Familie der Ermordeten wünsche ich den Beistand und Segen des Allmächtigen und der Ermordeten RIP.

Habe an der Kotel einen „Zettel“ hinterlegt. Das ist über Internet möglich. Auf diese Möglichkeit hat mich ein katholischer Pfarrer aufmerksam gemacht. Ich freue mich, dass es solche Menschen gibt.

Herzlich, Paul

7. Ekkehard Schroeder - April 15, 2017, 9:37

Es erinnert mich auch mal an eine Diskussion auf einer Party. Man diskutierte wie schlimm & traumatisierend doch das alles für die Bundeswehr in Afghanistan ist. Auf meinen Einwand das dort unter sogar Menschen wohnen kam eine Antwort: Die sind das gewohnt.

8. kontrapunkt13blog - April 15, 2017, 22:54

Seit ich 2014 selbst in Jerusalem einen kurzen Urlaub machte und dort neben dem Besuch der Altstadt auch mit der Straßenbahn fuhr, habe ich einen direkteren Bezug zu den Terrorangriffen dort. „Ich war da auch mal“ dieser persönliche Bezug, das Wissen um die Örtlichkeiten, die Enge in den Gassen der Altstadt, macht mich ob des steigenden Terrors durch Hamas & Co wütender und hilfloser zugleich. Hielte es mich davon ab Israel zu besuchen, durch Jerusalem zu flanieren oder Tel Aviv zu entdecken? Mitnichten!


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