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Neues aus dem Süden Juli 4, 2014, 8:35

Posted by Lila in Presseschau, Qassamticker (incl. Gradraketen).
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Wieder sind Raketen aus dem Gazastreifen im Süden gelandet. Doch Netanyahu hat die Armee angewiesen, erstmal nicht zu reagieren – in der Hoffnung, damit die Lage abzukühlen. Er hat angekündigt, daß Ruhe mit Ruhe beantwortet wird. 125 Raketen waren es im letzten Monat. 15 Sekunden haben die Bewohner der Städte, Dörfer und Kibbuzim in Reichweite der Raketen, um ihre Schutzräume aufzusuchen.

Netanyahu hat aber auch angekündigt, daß, wenn der Beschuß weitergeht, Israel sich energischer dagegen wehren wird.

Hoffen wir, daß seine Strategie aufgeht und die Palästinenser im Gazastreifen die Pause nutzen, um selbst den Beschuß einzustellen. Wie sich die Lage andernfalls weiterentwickelt, möchte ich nicht zu Ende denken.

Kommentare»

1. Miriam Woelke - Juli 4, 2014, 9:20

In Jerusalem stellen wir uns ebenfalls auf laengerfristige palaestinensische Randale ein. Polizei und Armee waren letzte Nacht an mehreren Stellen gleichzeitig unterwegs. So auch in meinem Stadtteil, wo die Fetzen flogen.

Gewaltig stoeren tut mich das schon, denn die Randale fand unter meinem Balkon statt. Momentan versammelt sich alles auf dem Tempelberg, aber ich bin mir fast sicher, dass nach dem Ramadan – Essen heute Abend auch bei uns erneut die Fetzen fliegen.

Da habt Ihr es doch richtig gut in Eurer Ortschaft. 🙂 Wenigstens Ruhe !!!

2. rudolf1611 - Juli 4, 2014, 15:55

Heute morgen abgeschickt, nicht angekommen?
Nur eine „Kleinigkeit“, aber typisch für deutsche Berichterstattung.
Habe nachfolgenden Kommentar an Markus Becker in Jerusalem direkt geschickt, da die Kommentarfunktion bei Spiegel nicht eingeschaltet war. Vielleicht bewirkt es bei ihm eine gewisse Nachdenklichkeit.
Grüße
Rudolf Steger

Israel nach Teenager-Morden: „Wir sollten keinen Krieg anzetteln“
von Markus Becker aus Jerusalem bei Spiegel Online Politik vom Freitag, den 4.7.2014
http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-bevoelkerung-streitet-nach-teenager-morde-ueber-neuen-krieg-a-979129.html

Weil der Parfümerie-Angestellte Moran das sagt, macht der Journalist Markus Becker daraus eine Schlagzeile: „Wir sollten keinen Krieg anzetteln“.
Nach über einhundert Raketen aus dem Gaza-Streifen im vergangenen Monat und drei von „Palästinensern“ ermordeten jüdischen Jugendlichen (wer den arabischen Jugendlichen ermordet hat, ist noch nicht bekannt!) sollte eigentlich klar sein, welche Seite einen Krieg „anzuzetteln“ versucht.
Für den Spiegel-Journalisten ist jedoch klar, dass dies Israel ist, wählt er doch die Aussage eines Parfümerie-Angestellten für seine Schlagzeile aus und verallgemeinert diese zur Meinung Israels.
Israel-feindlicher Journalismus vom Feinsten?

Auch stellt sich die Frage, ob der Journalist Becker den Begriff „anzetteln“ selbst aus dem Hebräischen oder dem Englischen übersetzt hat. Wie lautete die Original-Aussage?

Außerdem darf die Zwischenüberschrift nicht lauten „Polizisten haben ihre ganz eigenen Theorien“, sondern „Zwei Polizisten …..“!
Merken Sie den feinen Unterschied?

Darf ich die provokante Frage stellen, wo man eigentlich Journalismus lernt?
Lernt man dort nicht, dass man nicht versuchen sollte, seine persönliche politische Meinung durch ausgewählte und verallgemeinerte Einzelmeinungen von der Straße den Leser zu beeinflussen?

3. Paul - Juli 5, 2014, 2:04

Die Zahl der Raketen auf Sderot und Umgebung hat zugenommen. Nach meiner subjektiven Wahrnehmung hat auch die Zahl der Treffer zugenommen.
Haben die Terroristen Mittel und Wege gefunden das Abwehrsystem zu überwinden? Beispielsweise durch Raketensalven?
Oder irre ich mich. Das wäre mir am liebsten.

Noch etwas: Bei uns wurde im Fernsehen ein „Bombentrichter“ in Gaza gezeigt. Vorher stand dort ein Haus. Die Meldung wurde mit dem Hinweis auf eine Bombardierung durch israelische Streitkräfte ergänzt.
Bisher habe ich noch nicht gehört, dass Israel Bomben auf Gaza abwirft. Damit könnte man auch nicht so genau treffen. Soweit ich weiß, bekämpft Israel die ausgewählten Ziele nur mit Raketen. Der „Bombentrichter“ kann also nur durch die Explosion von in diesem Haus gelagerten Sprengstoff oder Raketen entstanden sein. Wenn das stimmt, dann ist dieser Bericht ein weiterer Beweis für die Lügen, die uns in Deutschland aufgetischt werden. Die Ursache ist natürlich nicht Judenhass. Man meint es doch nur gut mit den Juden.


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