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Gipfel der Verlogenheit Juni 27, 2014, 4:56

Posted by Lila in Presseschau.
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Die arabischen Staaten bei der UNO legen Protest ein. Sie wollen eine Verdammung Israels im Sicherheitsrat erreichen.

Palestinian ambassador Riyad Mansour was flanked by the ambassador from Saudi Arabia, Iran, Qatar, Senegal and the League of Arab States as he called on the Security Council to act against Israel for the second time in the two weeks since Naftali Fraenkel, Gil-Ad Shaer and Eyal Yifrah were kidnapped.

Echte Menschenfreunde. Nicht die Entführung selbst verdammen sie, warum auch?, sondern die Suche nach den Entführten. Saudi-Arabien, Iran, Qatar, Senegal und die Arabische Liga – allesamt leuchtende Beispiele für Demokratie und Toleranz, die die Bühne der UNO nutzen, um ihr Licht über andere leuchten zu lassen.

She said the aggression in the West Bank, as well as the air strikes in Gaza that had killed a child, were all grounds for the Security Council to act.

Und das ist dann der Hammer. Denn wie ist das Kind noch mal ums Leben gekommen?  Ganz richtig – durch eine Rakete aus dem Gazastreifen, die statt auf israelisches Gebiet auf ein Haus in Beit Lahiya gefallen ist.

Aber das ist ein guter Grund, gegen Israel zu protestieren.

Absurd? Nicht absurder als der nächste Kommentator, der mir hier erklären wird, daß Israel bewiesenermaßen böse ist – weil niemand mehr UNO-Verdammungen eingesammelt hat als Israel.

 

Kommentare»

1. levrak - Juni 27, 2014, 12:33

UN-Rechts Versammlung. Wie gewohnt.

A.mOr.

2. caruso - Juni 27, 2014, 12:52

Was soll man von den Arabern erwarten? Sie sind immer unschuldig, immer nur Opfer, die Armen. Und die UNO, diese Saubande, macht ja gerne mit.
lg
caruso

3. ? im Kopf - Juni 27, 2014, 13:24

War die UNO auch eine Saubande, als ihre Generalversammlung Resolution 181 verabschiedet hat?

You can’t have it both ways!

4. levrak - Juni 27, 2014, 13:26

Die Engländer haben mit den Arabern „ihren“ Nahen Osten (Middle East) gegen die Vorherrschaft der Osmanen erobert. 
„Lawrence of Arabia“ wurde filmisch (gleicher Titel, Peter O’Toole in der Hauptrolle) ein berührendes Monument gesetzt. Man darf annehmen, daß dieser Film vielen Menschen den „edlen Araber“ näher gebracht hat.

Heute wird Israel mit dem Vorwurf des Kolonialismus -gerade auch von englischer Presse- konfrontiert, die siegreichen Araber (die den gesamten Nahen Osten mit englischer Unterstützung eroberten) werden als israelische Opfer dargestellt, der UN-Menschenrechtsrat sieht mehr Menschenrecht durch Israel verletzt als durch den Rest der Welt; wenn’s nur die umgebenden Länder wären, wäre dort nicht schon das UN-Gleichgewicht klar ersichtlich?

Es ist nur folgerichtig, daß die UN Forum ist für die Verurteilung der Väter und Mütter, die voller berechtigter Sorge nach ihren entführten Kindern suchen, als „Menschenrechtsverletzung“ der Entführer.

Man betrachtet den Staat Israel aus arabischer Sicht als Ehrverletzung an sich (während der Koran den Tod der Juden befiehlt), während Engländer und weitere ihre koloniale Vergangenheit in Schuldumkehr an Israel abarbeiten.

Die Deutschen haben noch Nachholbedarf, was sicher nicht den Bemühungen von Augstein und ARD usw angelastet werden kann. 
Allen jenen geht es um den Sieg.

Israel geht es um’s nackte Überleben.
In Israel legt die Welt ihr Gewissen ab.

A.mOr.

5. wollecarlos - Juni 27, 2014, 18:52

Nein, sowas!

Da schreibt der Tagesspiegel:

„Israel ist Hightech-Land, auch durch Intel. Hier arbeitet die größte Zahl an Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern der Welt, pro Kopf der angestellten Bevölkerung.

Ausgebildet werden sie an sieben Universitäten für acht Millionen Einwohner.

„Wir sind neugierig, flexibel, kreativ – und sehr ehrgeizig“, sagt eine Intel-Mitarbeiterin.

In Haifa wurde der 8088 Prozessor entwickelt, der Pentium MMX Prozessor und – als Grundlage der gesamten Laptop-Revolution – der Pentium M- Prozessor.
In Kiryat Gat wird gegenwärtig der 22-Nanometer- Chip produziert.

Vor wenigen Wochen erst hat das Mutter-Unternehmen in Kalifornien bekannt gegeben, weitere sechs Milliarden Dollar in den Ausbau dieser Produktionsstätte stecken zu wollen.“

Und so weiter und so fort bei

http://www.tagesspiegel.de/meinung/israel-zwischen-hightech-und-cyberkrieg-jenseits-von-nsa-bnd-und-gchq/10112202.html

Wäre doch schön, wenn die Fatah und die Hamas ihre Leutchen auch so „organisieren“ würden und das viele Geld in die Ausbildung der Jungen palestinenser stecken würden!


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