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Ganz süß Februar 6, 2014, 16:43

Posted by Lila in Kinder, Land und Leute.
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ist er, meinte meine Tochter. Na ja, wie alte Leute eben sind, aber echt nett.

Shimon Peres ist damit wohl (wer weiß für wie lange) ins Guinness-Buch der Rekorde gekommen. Er hat 9000 Schüler gleichzeitig online unterrichtet, in Staatsbürgerkunde. Und meine Tochter war dabei. Sie hat keine Frage gestellt, aber sie meint, es war interessant.

Guinness official Marco Frigatti says Peres achieved the record Thursday morning when he taught the largest online civics class in the world.

Frigatti says Guinness liked the idea „because it combines civics, technology and a teacher who has seen the country from its origins to today.“

Das kann man wohl sagen. Und „von seinen Anfängen“ kann man auch recht weit fassen – niemand wäre überrascht, wenn sich herausstellte, daß Peres schon mit Jakob und Joseph durch Hebron getrottet ist.

Kommentare»

1. Alon - Februar 6, 2014, 17:01

Normalerweise ist Angeben nicht meine Art, ich hoffe auch, dass es nicht so rüber kommt. Ich kann nämlich von mir behaupten, dass ich mit David durch Hebron getrottet bin…

2. grenzgaenge - Februar 6, 2014, 22:06

Ja, Shimon Peres ist schon ein „Ausnahmetalent“. Ein Lebensgeschichte, die für ganz viele Leben reichen würde.

3. Lila - Februar 6, 2014, 22:15

Ja, und die Gönnerhaftigkeit, mit der Quarta und ihre Freundinnen befanden, daß er putzig ist (chamud), die hat mich wirklich umgehauen. Eyze matok!

Und er genießt natürlich sein Facebook-affines Images. Erinnert sich noch jemand an diesen Clip?

Bestimmt ist Peres längst schon auf Whatsapp umgestiegen… 😀

4. Uri D. - Februar 10, 2014, 16:47

Noch etwas „Süsses“: Marlene Dietrich singt auf Hebräisch:
http://www.botschaftisrael.de/2012/02/01/fundstuck-marlene-dietrich-singt-auf-hebraisch/

Und, direkt:

Ein Auszug aus dem Text:
„Und auch zu Israel hatte die Grande Dame Marlene Dietrich eine besondere Beziehung: 1960 war sie die erste Künstlerin, die in dem jungen Staat auf Deutsch singen durfte. Den Erlös aus ihrem Konzert in Israel spendete sie einem Reha-Zentrum der israelischen Armee, was ihre Beliebtheit noch weiter erhöhte.
Der Publizist Richard Herzinger schreibt auf seinem Blog über ihr Verhältnis zu Israel: „Wie zuvor bei ihrer erbitterten Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus und ihrer bedingungslosen Parteinahme für die Sache der Freiheit an der Seite der USA im Zweiten Weltkrieg bewies Marlene auch mit der tiefen emotionalen Bindung, die sie zu Israel einging, ein geradezu instinktives Gespür für das moralisch Richtige. Wie im Kampf gegen das NS-Regime hat sie auch nach 1945 untrüglich erkannt, an wessen Seite sie sich mit Herz und Seele zu stellen hatte – in diesem Fall an die Seite des jungen jüdischen Staats, jenes Staats, in dem die Überlebenden des deutschen Jahrtausendverbrechens eine Heimstatt gefunden hatten.“
Auf dem Weg nach Israel lernte sie, so heißt es, von einer Stewardess das hebräische Lied „Shir HaTan“ über Hunger und Stimmen in der Nacht, das sie bei ihrem Auftritt in Tel Aviv vor begeistertem Publikum als Zugabe sang.“

5. Silke - Februar 10, 2014, 18:02

ergänzend zu Marlene Dietrich – ich glaube es war William Shirer, der sich in Nürnberg auf der Tribüne neben ihr sitzen fand – ohne Glamour, ohne Brouhaha, nur als Publikum


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