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Die Nachrichten aus Syrien Januar 21, 2014, 19:31

Posted by Lila in Presseschau.
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sind zu grauenhaft und bedrückend, man hält es kaum aus. Daß Häftlinge systematisch zu Tode gefoltert werden – das war bekannt, ich weiß nicht, wer es noch nicht wußte. Und das hat nicht erst neulich angefangen. Daß die Macht des Assad-Clans mit brutaler Gewalt aufechterhalten wird, war doch allgemein bekannt. Und daß die Gegner Assads islamistische Schlächter sind, macht die ganze Sache nicht besser. Die Grausamkeit der „arabischen Brüder“ untereinander läßt mich nur hoffen, daß wir wirklich nie in ihre Hände fallen.

Aber angesichts von Bildern lassen sich vielleicht Menschen überzeugen, die, vom Charme der Assads bestrickt, ihn bisher für einen aufgeklärt-wohlwollenden Beinahe-Demokraten hielten? Vielleicht tut ja jetzt mal jemand was?

Und die Kollateralschäden in Form von toten Zivilisten und toten Palästinensern? Wer zählt sie? Im Yarmouk-Flüchtlingslager sind vierzig Menschen verhungert  oder an Krankheiten gestorben. Weitere Menschen liegen im Sterben. Dort haben Kämpfe getobt, viele sind geflohen, aber wohin? Es ist gemein und schrecklich, angesichts des Leids solche Gedanken zu haben, aber sie drängen sich auf: das Leben eines Palästinensers ist nichts wert, wenn er nicht als Waffe im Kampf gegen Israel taugen kann. Wenn er einfach nur unter die Räder eines inner-arabischen Konflikts gekommen ist – dann hat er Pech gehabt.

Mittlerweile suchen über eine halbe Million syrische Flüchtlinge Schutz in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak. Wer kann, flieht um sein Leben zu retten. Die Palästinenser aber können nicht fliehen. Die Solidarität der Nachbarländer gegenüber den Flüchtlingen stößt bei den Palästinensern an ihre Grenzen. Sie wehren sich dagegen, dass die Palästinenser-Frage auf ihrem Gebiet ausgetragen wird. Vor allem Jordanien und Libanon beherbergen bereits große palästinensische Communities, was immer wieder Konflikte für das innergesellschaftliche Gleichgewicht mit sich brachte. Sie wollen nicht noch mehr staatenlose Palästinenser, die sie im Zweifel nicht mal zurückschieben können. Dennoch haben es mehr als 10.000 Palästinenser geschafft, nach Jordanien und in den Libanon zu fliehen. Dort können sie jedoch kaum überleben, denn sie werden mit ihren Schutzgesuchen gegenüber den anderen Flüchtlingen diskriminiert. Im Libanon müssen sie beispielsweise jede Woche Gebühren für die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung zahlen und werden vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) an das UN-Hilfswerk für die Palästinenser (UNRWA) verwiesen. Solche ungeklärten Zuständigkeiten machen den Zugang zu humanitärer Hilfe besonders schwierig.

In die Türkei können die Palästinenser, im Gegensatz zu den Syrern, in der Regel nicht Visa-frei einreisen und das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge aus dem Irak ist das jüngste Beispiel, dass sie es im Kriegsfall besonders schwer haben, Schutz in der Region zu finden.

Die Lage der Palästinenser ist wirklich grauenhaft. Glühende Reden über Solidarität zu Palästina können sie alle halten, aber Solidarität zum Konzept Palästina ist wohl nicht dasselbe wie Solidarität zu wirklich existierenden Palästinensern, die Schutz und Hilfe brauchen, die Essen brauchen, Medikamente, und ein Dach überm Kopf.

 

 

(Ich habe den Artikel über die Palästinenser in Syrien verlinkt, trotz der typischen halbwahren Formulierung:

…Ihre Eltern und Großeltern waren unter den palästinensischen Flüchtlingen, die nach der Staatsgründung Israels 1948 und während des Sechs-Tage-Kriegs 1967 Hals über Kopf ihre Heimat verließen …

Diese Formulierung suggeriert, daß die Staatsgründung die Araber im neuen Staat Israel zu Flüchtlingen gemacht hat. Dabei war es der Krieg, in dem viele Araber aktiv Partei für die angreifenden arabischen Armeen ergriffen, und in dem leider auch komplett Unschuldige ihre Heimat verloren.)

(Falls sich jemand für Jordanien interessiert: hier ist ein ganz interessanter Artikel, wieweit er allerdings zutrifft, weiß ich nicht.)

Kommentare»

1. Caruso - Januar 21, 2014, 20:31

Wie sich die verschiedenen arabischen Gruppen untereinander verhalten, weiß man ja. Denen bin ich nicht böse; wenn man von Kind an einer solchen Gehirnwäsche ausgesetzt ist. kann man kaum anders werden. Daß es trotzdem immer wieder geschieht – ein Wunder, ein sehr erfreulicher.
Böse bin ich auf die sog. „PalAraber-Freunde“. Nein, nicht böse, ich verachte sie. Weil man wieder einmal sehen kann, daß es ihnen nicht um die PalAraber geht, sondern ausschließlich darum, wie man Israel am wirksamsten schaden kann. Der PalAraber mag ruhig krepieren. Als ob diese keine Menschen wären. Auch wenn sie „mir“ feindlich gesinnt sind, sind sie Menschen. All diese „Freunde“ sind charakterlose
Schweine. (Womit ich die Schweine nicht beleidigen will).
lg
caruso

2. Karl Eduard - Januar 22, 2014, 13:14

Halten wir mal fest, sogenannte innersyrische Opposition überfällt Polizei- und Militärposten, was kein Staat hinnimmt, auch nicht Israel. Ausländische Terrorgruppen sickern ein und greifen die Institutionen des Staates an. Jeder Staat hat das Recht, sich dagegen zu verteidigen. Auch der Assad – Staat.

Es erstaunt mich im übrigen, daß Du, die Du doch die Lügen der Medien beklagst, wenn es um Israel geht, die antisyrischen Lügen bedenkenlos schluckst. Schlichtweg geht es um Regimewechsel, initiiert vom Westen. Das ist dasselbe, wie mit Husseins Brutkästen oder Gadaffies Vergewaltigungsviagra …. Mittel zum Zweck, die Zustimmung der öffentlichen Meinung für ein direktes militärisches Eingreifen zu bekommen.

3. Nun tagen sie also… | himmel und erde - Januar 22, 2014, 17:16

[…] sie sich auch diese Gedanken […]

4. willow - Januar 22, 2014, 18:25

@2. Karl Eduard – so einfach ist es in diesem Fall wohl nicht.

Wie ihnen vielleicht aufgefallen ist, hat Israel kein so richtig gesteigertes Interesse an einem weiteren von Islamisten beherrschten Staat – deshalb gilt Vielen Assad als das kleinere Übel. Trotz seiner Verbrechen und Grausamkeiten, die zumindest den Israelis nicht erst seit 3 Tagen bekannt sind.

Bedenken sie bitte, daß in Israel ne Menge Leute arabisch sprechen und es auch die Aussagen der Verwundeten gibt …

Im Übrigen: der Konflikt in Syrien hat nicht mit Überfällen auf Polizei- und Militärposten begonnen, sondern mit friedlichen Demonstrationen die einfach nur Assad den Jüngeren beim Wort nahmen und mehr Demokratie und Mutbestimmung forderten. Zum Bürgerkrieg wurde das dann so langsam, als Assad mit Gewalt gegen den friedlichen Protest vorging.

PS: Im Übrigen waren Hussein und Gaddafi widerliche und grausame Despoten, die müssen sie nicht wirklich bedauern

5. ekkehard schroeder - Januar 22, 2014, 18:38

@2
ein staat als solcher hat erstmal kein recht zu haben, es sind die menschen welche diesem rechte zu geben haben und gegenüber welchen sich staaten und ihre institutionen rechtfertigen müssen oder zu verschwinden haben.
und selbst wenn der westen den aufstand initiiert hat: die beteiligten sind immer noch eigenverantwortliche subjekte die sich was davon versprechen gegen das assad-regime zu kämpfen. sei es zu recht (zb die hoffnung armut zu überwinden) oder zu unrecht (weil sie halt handabhacken toll finden).

ansonsten waren in syrien mit dem irak und der irakischen al quaida,,deren brutalität und kriegsverliebtheit selbst in der rest al quaida umstritten war, die prognosen für einen längeren krieg furchtbar: es steht zu befürchten das es nur die wahl zwischen brutalität und barbarei gibt. in der hoffnung auf irrtum.

6. Karl Eduard - Januar 22, 2014, 21:44

@ekkehard schroeder

Der Hochmut, ein Land in Schutt und Asche zu legen und darüber zu befinden, wer das Leben verdient und wer nicht, kennzeichnet westliches Denken. Verdienen Syrer nicht das Leben, auch, wenn sie nicht gegen Assad opponieren? Wer gibt dem Westen, Verzeihung, den Repräsentanten der westlichen parlamentarischen Demokratien, das Recht, in die Leben der Bevölkerung fremder Staaten einzugreifen, mit Terror, Tod und Zerstörung? Die Wähler?

Wie würden Sie es finden, wenn plötzlich bewaffnete Merkel – Opposition auftaucht, unterstützt von fremden Söldner, ganze Ortschaften einnimmt und die liquidiert, die ihnen nicht passt? Und die einzige Reaktion der Welt wäre, daß die Bundesregierung aufgefordert würde, mit diesen Subjekten zu verhandeln. Und natürlich würde diese Opposition jede Menge Greuelpropaganda lancieren, um aus ihren Geldgebern noch mehr Geld herauszuholen. Ausbaden müßten das Ganze aber die normalen Einwohner, die zwischen die Fronten gerieten, deren Häuser zerschossen würden und die täglich in Gefahr wären, Leben und Gesundheit zu verlieren. Und das geht in Syrien seit Jahren so. Aber für Freiheit und Demokratie müssen eben schon mal Menschen sterben, vorzugsweise die Anderen. Auch, wenn das Ergebnis nie Freiheit und Demokratie ist.

Hätte sich diese Einstellung zu RAF – Zeiten durchgesetzt, säße heute Ulrike Meinhoff im Kanzleramt.

7. nussknacker56 - Januar 22, 2014, 22:57

#1
„Böse bin ich auf die sog. “PalAraber-Freunde”. Nein, nicht böse, ich verachte sie.“

Sie haben recht, Caruso. Diese Spezies ist wirklich absolut verachtenswert. Sie zimmern sich ihre „Moral“ nach Lust und Laune zusammen um sich den hinter ihrer Entlastungssehnsucht stehenden niederen Instinkten nicht stellen zu müssen.

Ratlos bin ich nur, ob man diese ignorieren soll oder sich auf endlose und sinnlose zeitraubende Auseinandersetzungen einlässt. Den Dummen immer den Weg frei zu machen ist aber auch keine Lösung.

8. jim - Januar 23, 2014, 0:47

Hier, nussknacker, nicht nur, weil vom „es“ die Rede war, ein interessanter Ansatz, ein weiterführender Aspekt:

http://www.zeit.de/1989/39/freud-der-mann-moses-und-der-antisemitismus/seite-3

Ratlos bin ich nur, ob man diese ignorieren soll oder sich auf endlose und sinnlose zeitraubende Auseinandersetzungen einlässt. Den Dummen …

Immer wieder stellt sich diese Frage, dazu vielleicht Theodor Mommsen: “Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, daß man da überhaupt
mit Vernunft etwas machen kann. Ich habe das früher auch immer gemeint und immer und immer wieder gegen die ungeheure Schmach protestiert, welche Antisemitismus heißt. Aber es nützt nichts. Es ist alles umsonst. Was ich Ihnen sagen könnte, was man überhaupt in dieser Sache sagen kann, das sind doch immer Gründe, logische und sittliche Argumente. Darauf hört doch kein Antisemit. Die hören nur auf den eigenen Haß und den eigenen Neid, auf die schädlichen Instinkte. Alles andere ist ihnen gleich. Gegen Vernunft, Recht und Sitte sind sie taub.“

… immer den Weg frei zu machen ist aber auch keine Lösung.

Auch das „Gewährenlassen“ ist keine Lösung, es herrscht Ratlosigkeit, seit vielen, vielen Jahren. Glaub mir, man hat alles versucht.

9. Karl Eduard - Januar 23, 2014, 7:03

@4. willow

Ich bedauere nicht die Despoten, ich bedauere die Menschen, die einfach nur ihr Leben leben wollen, im Namen höherer Ideale aber in die Luft gesprengt werden. Aber Zehntausende tote Iraker, Hunderttausende geflohene Iraker, seit dem Sieg der Koalition, das ist doch kein Preis, nicht wahr? Und das in jedem Land, in das sich der Westen seit den Anschlägen in NY eingemischt hat. Er hat mehr Leid und Tränen verursacht, als jede Despotie, die er im Namen der Menschenrechte gestürzt hat.

Beim Bild einer Flüchtlingsfamilie, wie die Kinderchen so weinen und die Frauen verzweifelt gucken und die Männer ohnmächtig dreinschauen, da fliessen wir vor Mitleid über aber wenn es in die Tausend, die Zehntausend oder die Hunderttausende geht, dann sind wir plötzlich abgebrüht und meinen, der Sturz eines Diktator war es schon wert. Na, wenn das nicht zynisch und menschenverachtend ist, was dann?

10. Lila - Januar 23, 2014, 7:48

Ich hingegen finde Deinen Ava zynisch und menschenverachtend.

Für den Fall, daß jemand ihn nicht erkannt hat:
http://www.hausderdeutschenkunst.de/kuenstler/arno-breker/arno-breker-03.html

11. jürgen - Januar 23, 2014, 9:47

oh … und ich dachte es wär sein biometrisches Passfoto in schwarzweiß

12. j5727 - Januar 23, 2014, 9:49

und dann hoffe ich mal ist dir der doppelsinn meines avatar auch nicht entgangen…

13. Lila - Januar 23, 2014, 9:53

Doppelsinn? Ist mir glatt entgangen. Ich kenne חי als חי aber keinen Doppelsinn… klär mich bitte auf.

14. j5727 - Januar 23, 2014, 11:02

na der Bierkrug wäre dann doch zu auffällig…. Le-Chaim… 😉

15. Sorin - Januar 23, 2014, 13:12

„Ich hingegen finde Deinen Ava zynisch und menschenverachtend.

Für den Fall, daß jemand ihn nicht erkannt hat:“

das ist bestimmt kein Zufall, sondern Absicht. Karl Eduard zählt sich, ebenso wie Manfred, der auf deiner Blogroll figuriert, zur „neuen Rechten“ (für mich sind die vor allem Rechts, eher weniger neu, alles schon mal dagewesen)

Ich wundere mich, dass das hier niemanden stört… Oder vielleicht wundert es mich doch nicht…

16. Lila - Januar 23, 2014, 13:33

Ich hab ihn auch schon mehrmals gesperrt. Wie Du darauf kommst, daß sich niemand an den von ihm geäußerten Meinungen stößt, weiß ich nicht.

17. ekkehard schroeder - Januar 23, 2014, 19:23

@ 10 lila
wusst ich doch das ich diesen kopf schon einmal gesehen habe, ohne ihn in meinen dicken ordnern zu finden.
und der begriff greulpropaganda weckt ja auch erinnerungen an geschichtsinterpretationen.

ansonsten ist es auch oft erschreckend wie sehr derartige ästhetik ihren eingang in den altag findet ohne das sich leute darüber gedanken machen:
sei es das keltische arschgeweih oder schmuck. eine ganz besondere spezialität, ich hoffe ich habe das noch richtig vom vortrag vor jahren im kopf, sind kidis die meinen das wäre cool ohne den kritischen hintergrund ihrer subkuturellen helden der vergangenheit hierzu verstanden zu haben (seht her spieser:dazu hat eure moral geführt). mal abgesehen von der bewussten aneignung.

18. urideg - Januar 23, 2014, 20:53

Ach, es ist doch schon etwas arg blöd und unterirdisch, nun ausgerechet hier auf den vulgär-Stalinisten und Antisemiten Karl Eduard von Schnitzler sowie auf den Hitler-Verehrer und Hitler-Hofkünstler Arno Breker
http://www.spiegel.de/thema/arno_breker/

http://www.welt.de/kultur/history/article13681758/Wie-Hitlers-Hofkuenstler-Arno-Breker-Beute-machte.html

zu rekurieren. Scheint ja irre Spaß zu machen…

Und wenn wir schon bei syrischen Flüchtlingen sind: Da möchte ich doch auf die diversen diesbezüglichen Beiträge auf Publikative.org verweisen, wie einfühlsam und freundlich man hierzulande Flüchtlinge, die mit äußerstem Glück dem Tode entgangen sind, begrüsst. Exemplarisch:

http://www.publikative.org/2013/11/03/npd-demo-hurra-das-ganze-dorf-ist-da/

19. Sorin - Januar 24, 2014, 15:42

Jeder kann machen, was er will. Aber wenn man einen Blog auf die eigene Blogroll nimmt (ohne sich explizit davon zu distanzieren) muss man schon damit rechnen, dass Leser das als Empfehlung verstehen.

Ich würde nicht gerne für einen Förderer der neuen Rechten gehalten. Aber das ist meine persönliche Meinung. Deshalb würde ich einen Blog, der sich explizit dieser Szene zurechnet nicht unkommentiert aufnehmen.

Man muss wissen, dass die neue Rechte es zwar empört ablehnt, als Nazis oder Neonazis bezeichnet zu werden, aber in Wirklichkeit sind die Unterschiede zwischen diesen Bewegungen minim.

Vor allem lieben sie es, genau das zu tun, was Karl Eduard hier gemacht hat: sie decken kurz ihr wahres Gesicht auf, z.B. indem sie eine Nazi-Statue als Avatar nehmen, und dann bestehen sie im brustton der Empörung darauf, dass sie mit den Nazis nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Aber im übrigen haben sie Sympathien für Diktaturen und finden es ganz OK, wenn ein Herrscher ein paar zehntausend seiner Untertanen abschlachtet, wenn sie nicht parieren.

Ich würde mich von dieser Bewegung deutlich distanzieren, und den Schafspelz, den sie über ihr Wolfsfell ziehen nicht ernst nehmen, genauso wenig wie ihre heuchlerischen Proteste, dass sie keine Nazis sind.

20. Lila - Januar 24, 2014, 16:22

Auf meiner Blogroll finden sich viele verschiedene Standpunkte, nicht immer die meinen. Ich bin sicher, auch Blogger, die mich verlinkt haben, stimmen nicht unbedingt mit mir überein.

https://rungholt.wordpress.com/about/

21. ekkehard schroeder - Januar 24, 2014, 18:45

@ 19
also, ich würde einfach mal davon ausgehen das den antworten der gemeinde und lilas hier zu entnehmen ist das es für faschisten ein „no paseran“ gibt. insofern ist die welt zumindest hier doch in ordnunganderstwo habe ich schon erlebt das mit selbsternannten ganz militanten antifaschisten man über nichtlebenswertes leben, den sündenfall der moderne, unwert des menschen zb gegenüber dem tier und der natur usw ganz ekelhaft diskutiert, bzw es gleich bleiben lässt.

22. Sorin - Januar 26, 2014, 17:08

also ich finde, dass zwischen „nicht alle Standpunkte teilen“ und sich distanzieren ein himmelweiter Unterschied ist.

Man wird kaum zwei Personen finden, die alle Standpunkte teilen… Das ist einfach eine banale Aussage…

23. willow - Januar 26, 2014, 23:08

Sorin, wer auch immer sie sind, sie benehmen sich anmaßend … ganz offensichtlich kennen sie „Letters from Rungholt“ nicht, aber sie tauchen hier auf und stellen Ansprüche. Nicht nur das, sie werfen Lila sogar vor, die Sache der „neuen Rechten“ zu betreiben … für mich zeuigt dies nicht nur von schlechten Manieren, sondern auch von oberflächlicher Selbstherrlichkeit. Wenn sie der neueingesetzte Großinquisitor sind – könnten sie sich nicht wenigstens vorstellen? 😉

24. Lila - Januar 27, 2014, 4:04

Sorin würde nicht gerne für einen Förderer der neuen Rechten gehalten.

Ich hingegen schmeichle mir, daß diese Gefahr bei mir gar nicht erst besteht.

25. Caruso - Januar 27, 2014, 12:41

Du schmeiselst Dir ganz zurecht, liebe Lila!
lg
caruso

26. Sorin - Januar 27, 2014, 14:56

Lila fördert die neue Rechte, indem sie deren Blogs auf ihrer Blogroll promoted. Das schleckt keine Geis weg.

Und dann muss man sich nicht so heuchlerisch wundern, dass ein Karl-Eduard mit einem Nazi-Avatar hier kommentieren kommt.

27. Lila - Januar 27, 2014, 15:09

Geisen schlecken gar nichts, ihnen fehlt dafür ein S.

Ja, ich fördere die neue Rechte aktiv, eindeutig, und heuchlerisch bin ich auch noch.

In Wirklichkeit heiße ich Hans-Peter Birne und bin Abgeordneter der NPD in Meckpomm.

Oh Hilfe, ich bin enttarnt!!! 😯

28. Sorin - Januar 27, 2014, 16:31

Wenn Sie die neue Rechte fördern wollen, dann ist das im Geiste der Demokratie Ihr gutes Recht. Sie dürfen sich nur nicht wundern, dass es andere Menschen gibt, darunter mich, die das nicht gut und sogar unmoralisch finden.

Wenn Sie die neue Rechte nicht fördern wollen, wären Sie gut beraten, diesen Blog („Korrektheiten“) von der Blogroll zu nehmen. Wie ist er überhaupt auf Ihre Blogroll gekommen?

29. Lila - Januar 27, 2014, 16:43

Und jetzt die Drohhaltung, wie possierlich.

Fünf Beiträge über einen Link in meiner Blogroll? Da hat jemand eindeutig zu viel Freizeit.

Wie wäre es, Sorin, sich mal sachlich zu den Themen zu äußern, um die sich dieser Blog dreht?

30. ekkehard schroeder - Januar 27, 2014, 19:36

anstatt hier, lieber sorin, wäre die gängige tagespresse und ihre komentarspalten in welchen sich der wutbürger erbricht usw. das passende betätigungsfeld.
wenn man meint derartige vorwürfe in die welt setzt sollte man dies mit einer entsprechenden rechtsradikalen äuserung lilas belegen, wenn man eine finden sollte. aber nicht mit einem gastbeitrag welcher dann umgehend von lila und anderen kritisiert wird. insofern schreiben die besser hier wie anderswo.
ich denke das forum ist stark genug, auch wenn ich oft nicht weis ob neurechte, putinfans,antiimps usw einen nerven oder man sie für ihre ausdauer hier bewundern soll. aber dann kann man immer noch löschen.

31. Lila - Januar 27, 2014, 20:58

Es ist so ein kompletter Blödsinn, daß ich es nicht mal einer Antwort würdige.

Da hat anscheinend jemand mit Manfred ein Hühnchen zu rupfen, und anstatt es mit ihm direkt zu rupfen, verlegt er sich auf Drohgebärden bei mir.

Alle weiteren Beiträge, Sorin, die sich nicht direkt auf Blogthemen beziehen, sondern an Blogroll, Header-Bild, Font oder Autorinnenphoto rumnörgeln, landen im Orkus. Ich hab echt keine Zeit für solchen Unfug.

32. Dorothea - Januar 28, 2014, 6:23

Hoffentlich setzt sich das tunesische Modell einer neuen Verfassung in Syrien auch durch. Ich wünsche den Menschen dort von Herzen Frieden.

33. ekkehard schroeder - Januar 28, 2014, 23:10

zur tunesischen verfassung ein wohlwollender komentar:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Tunesien-macht-vor-dass-es-anders-geht/story/11034694

ansonsten sind frauenrechte und laizismus in tunesien auch ein erbe französischer kolonialherrschaft die auch von späteren regimes übernommen wurden (zumindest in regionalen masstäben)
insofern gab es auch mehr als befürchtungen das eine opposition ihren ausdruck in einer islamischen rückbesinnung findet.

bleibt zu hoffen das ägypten keine populäre diktatur wie unter nasser und co wird.
aber syrien: irgendwie alles düster: waffen ohne ende aus russland, brutalität des staatsaperates, wahnsinn ohne ende von den dschihadisten aus dem irak nebenan, und dann noch iranische pasderan und hisbollah. da hat man noch nicht mal die reale hoffnung das irgendwann geld und material zum schlachten am ende ist. .


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