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Gucken, kotzen Oktober 29, 2013, 21:17

Posted by Lila in Uncategorized.
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Danke an Arabrabenna für den Tip.

Wie judenfeindlich ist Deutschland heute? 

Meine Dönekens zu dem Thema kennt Ihr ja. Überall, überall kommen sie, die Bemerkungen. Von Menschen, die ich mein Leben lang kenne.

Guckt es Euch an, auch wenn es häßlich und bedrückend ist.

 

Kommentare»

1. levrak - Oktober 29, 2013, 23:41

Na, Du bist gut, und das zur späten Mahlzeit! Nu, soll beim Abnehmen helfen! 🙄

2. nussknacker56 - Oktober 30, 2013, 0:21

Hallo Lila,

ich habe den Film gestern Abend gesehen. Schon der Trailer war schrecklich. Kerstin Müller von den Grünen faselte etwas von „… unterscheiden zwischen berechtigter Kritik an Israel …“.

Da ist es wieder, das „feinfühlige“ Differenzieren der Neuen Antisemiten. K.Müller zählt ebenso dazu, ebenso Trittin und Künast. [Ich will jetzt kein Grünen-Bashing betreiben, Volker Beck z.B. ist eine löbliche Ausnahme und die anderen Parteien sind leider keinen Deut besser.]

Von berechtigter Kritik an den Palästinensern habe ich von diesen antisemitischen Intellektuellen noch nie gehört. Die Armseligkeit dieser Typen liegt insbesondere darin, dass sie opportunistisch und feige eine Stimmung nutzen, um Wählerstimmen und eine allgemeine Zustimmung zu erhalten. Es ist ja auch viel einfacher in den breiten Chor der Israelkritiker einzufallen als den fadenscheinigen Moralaposteln in allen Lagern mit aller Entschiedenheit zu widersprechen und ihnen ihre bequemen Lügen um die Ohren zu hauen.

Noch nie ist mir die Stimmabgabe bei der Bundestagswahl so schwer gefallen.

Womit kann man sich noch trösten?

Nach ungefähr 205-fach geäußerter berechtigter Kritik an den Staaten dieser Welt ist jetzt halt auch Israel an der Reihe. 😉

Depressiv zu werden ist angesichts der Verhältnisse zwar verständlich, hilft aber niemandem. Wir müssen unbedingt darauf achten, dass wir uns nicht selbst lahmlegen. [Zitat aus meinem Selbstgespräch] ;-))

Jüdische Witze sind die besten.

3. nussknacker56 - Oktober 30, 2013, 0:30

Einen muss ich zitieren [frei nach Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock]:

Kurz nachdem Eichmann vom israelischen Gericht zum Tode verurteilt wurde, äußert er seinen letzten Wunsch: er möchte zum Judentum übertreten. Nach einiger Verwunderung und beharrlichem Zureden rückt er mit der Begründung raus: „Damit es noch einen von denen kostet!“

4. Paul - Oktober 30, 2013, 2:02

Hallo Lila,
habe den Beitrag gestern Abend gesehen.
Meine Frau sagte zu mir: „Reg Dich doch nicht so auf“.
Darauf erwiderte ich:
„Ich reg mich nicht auf. ES regt mich auf.“

Ja es ist immer wieder erschütternd wie tief der Hass gegen die Juden verwurzelt ist.
Mich trifft es auch immer wieder, manchmal völlig unvermutet, im Freundes- und Bekanntenkreis. Leider auch immer wieder bei Mitgliedern der r. katholischen Gemeinde, der ich angehöre.
Das ist für mich dann besonders schmerzlich.

Herzlich, Paul

5. harfenjule - Oktober 30, 2013, 22:07

Deinem Titel ist nichts hinzuzufügen.

6. levrak - Oktober 31, 2013, 0:48
7. oren1 - Oktober 31, 2013, 16:34

Nicht überrascht, trotzdem gekotzt…..

8. levrak - Oktober 31, 2013, 16:59

Ach, alle diese schönen Lieder (die ich mir momentan nicht anhören kann), scroll ich lächelnd weiter lächelnd runter bis zum Ende … und lande hier: gucken, kotzen!
Balagan!

A.mOr. 😉

9. levrak - Oktober 31, 2013, 18:15

oren1

„nicht überrascht, trotzdem gekotzt…“

Das war trocken! Bitte etwas mehr g’fil in der Brust beim oren!
(Verzeihung, wollte nicht widerstehen! 😉 )

A.mOr.

10. oren1 - November 1, 2013, 8:55

http://diepresse.com/home/panorama/wien/1471202/Wien_Kunstakademie-und-ShoahMahnmal-beschmiert?_vl_backlink=/home/index.do

Was, wenn diese Trotteln, um des Judenhasses wegen Neonazis sind? Also, nicht Neonazis sind Judenhasser, sondern Judenhasser sind, unter anderen auch Neonazis. Ist dieser Schwachkopf, wenn er am Ballhausplatz den Hitlergruss zeigt ein Nazi, oder verwendet er diesen Gruß um seinen Judenhass zum Ausdruck zu bringen?

Egal? Nicht wirklich. Wenn nämlich, und ich glaube, dass es so funktioniert, der Judenhass der große gemeinsame Nenner ist, reicht es gar nicht einfach ein Verbotsgesetz zu haben, oder darüber nachzudenken die NDP zu verbieten. Das Böse sitzt im Judenhass und nicht in den Vehikeln, die ihn zum Ausdruck bringen.

Gibt es jetzt weniger Judenhasser in Deutschland oder Österreich als zu Nazizeit? Ich befürchte nicht.

11. levrak - November 2, 2013, 20:59

oren1

Stimme Dir zu. Aber das Feld zu differenzieren zwischen „bösen Nazis“ und „guten antisemitischen Linken“ sowie der „Mitte“ (usw), ist nicht wirklich unser Problem, sondern eher deren Methode ihren irrationalen Haß auf Juden zu verschleiern. ‚Ne Art „Hütchenspiel“.

Nicht zu reden von radikal (eher streng oder richtig) Moslem, Koran und so weiter, die nicht unbedingt ein Blatt vor den Mund nehmen: was in der „NieWieder!-Nation“ regelrechten Kniefall auslöst.
Kaum zu glauben…

Traurig ist das alles, oren1, wir aber bleiben wer wir sind, aufrecht und anständig im Angesicht, was sonst.
Sollst Du nicht vergessen, den Schmutz den sie auf uns werfen, der stammt aus ihrer Hand.
~ * ~
Übrigens zum oben erwähnten Film hat auch Chajm den Lesern einen sehr treffenden Kommentar gelassen:
http://www.sprachkasse.de/blog/2013/10/31/zum-stand-des-antisemitismus/

A.mOr. – schawua tow! 😉


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