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Nichts für zarte Gemüter September 28, 2013, 9:35

Posted by Lila in Presseschau.
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Ein alter, nie veröffentlichter Eintrag, 21.11.2012

Es fiel mir ein Satz ins Auge, als ich fuer einen Kommentar eine Liste israelischer Terror-Opfer verlinkte – dem Himmel sei Dank, heute sind keine neuen Namen dazugekommen (die Liste geht auch nur bis 2008). Der erste Absatz lautet:

The first arab sponsored terrorist attack upon Jews occurred in 1920, long before the establishment of Israel and long before there were any so-called palestinians.  In 1929 arab mobs massacred over 100 Jews, 67 of them in 1929 Hebron massacre alone, an ancient community where Jews lived among arabs peacefully for centuries. Many of the corpses were mutilated by arabs.

Welcher Satz faehrt mir in die Knochen? Die verstuemmelten Leichen. Die Leichenschaendung. Sehr ungern nur denkt man an diese Dinge, nicht wahr? Aber es ist doch auffaellig. Die Bilder gestern. Christopher Stephens – Ghaddafi – vor dem Tode verstümmelt, die Leichen misshandelt.

Es hat uns nie jemand ausdruecklich erzaehlt, aber die Geruechte sind auch zu uns gedrungen – Udi Goldwasser und Eldad Regev wurden vor ihrem Tod gefoltert (oder zu Tode gefoltert) und ihre Leichen verstuemmelt.

Auch die Opfer in Muenchen wurden gefoltert und verstuemmelt.

Ilan Halimi. Keine Worte fuer das Grauen.

Die Familie Fogel, die samt kleinen Kindern mit Messern im Schlaf ermordet wurden.

Die Holtzbergs in Mumbai – die junge Frau war schwanger und wurde zu Tode gefoltert.

Wer noch schlafen will heute nacht, der sollte sich diese Schicksale nicht zu genau durchlesen. Alle diese Opfer haben eines gemeinsam – sie sind arabischen bzw moslemischen Taetern in die Haende gefallen.

Ich weiss nicht, welche Schluesse sich daraus ziehen lassen – falls es ueberhaupt welche gibt. So wie ich niemals alle Araber Terroristen nennen wuerde und mich dagegen verwahre, wenn jemand das tut, so wuerde ich auch hier nicht verallgemeinern. Bekanntlich gibt es auch in anderen ethnischen Gruppen grausame, psychopathische Menschen, die anderen wehtun und sie noch im Tod misshandeln. Aber in welcher anderen menschlichen Gesellchaft waere moeglich gewesen, was sich gestern in Gaza ereignet hat?

Heute fiel mir dieser Eintrag wieder ein, als ich las,  wie grausam die Terroristen im Einkaufszentrum in Nairobi waren. In israelischen wie auch deutschen Medien werden Einzelheiten eher angedeutet. In anderen internationalen Medien wird man deutlicher. Berichten zufolge haben die Terroristen Moslems geschont und weggeschickt – andere Opfer dagegen, die keine Koransuren lesen konnten, getötet. Und zwar mit erschreckender Grausamkeit. Gehört diese Grausamkeit zum Bericht dazu, oder sollte man sie aus Respekt vor den Toten und im Namen der Seelenruhe ihrer Angehörigen lieber verschweigen?

Verstümmelungen von Gesicht, Händen und Geschlechtsteilen mit Messern, Kopf abschneiden und Leichenschändung sind auffällig oft Kennzeichen solcher Morde, die auf das Konto von islamischer Terroristen gehen. Soll man, kann man das erwähnen? Hat es Bedeutung? Welche?

Ich scheue mich zwar, mich dem ungerechtfertigten Vorwurf der „Islamophobie“ auszusetzen, mit dem man so leicht angegriffen wird, wenn man es wagt, auf die Gemeinsamkeiten der Taten hinzuweisen, mit denen islamisch motivierte Terroristen und Gewalttäter vorgehen. Aber es drängt sich einfach auf. Es ist ein Muster. Es kommt immer, immer wieder vor. Menschen werden nicht nur getötet, sondern besonders langsam, qualvoll und mit Verstümmelung getötet, und ihre Leichen werden geschändet. Besonders wenn es Christen sind, Juden, oder Moslems der „falschen“ Richtung.

Meiner Meinung nach ist die Zeit für normale Moslems und Nicht-Moslems gekommen, diesen Dingen ins Auge zu sehen und etwas dazu zu sagen. Ich würde gern von führenden Figuren der islamischen Welt hören, daß sie diese Gewalt rundum ablehnen und eindrücklich erklären, warum der Islam so etwas nicht zuläßt. Es reicht nicht, wenn sie sagen, „das hat nichts mit dem Islam zu tun, das ist nicht Islam“ und sich dann abwenden, als wäre das Thema erledigt. Es muß eben doch etwas mit dem Islam zu tun haben, wenn solche Grausamkeiten geradezu Standard-Methoden der Gewalt sind, die von Moslems eingesetzt werden – ebenso wie „Ehren“morde und Säure-Attentate.

Mein alter Eintrag, s.o.,  war nach der Schändung der Leichen von „Kollaborateuren“ im Gazastreifen geschrieben, und ich habe ihn nie zu Ende gebracht oder veröffentlicht, weil das Thema zu schrecklich war.

Aber nach dem Grauen von Nairobi tue ich es nun doch, und ich frage auch die Medien und mich selbst: warum scheuen wir uns, diese auffallenden Parallelen beim Namen zu nennen und sie zu analysieren? Vielleicht sind das ja alles keine Zufälle? Schulden wir den Opfern Diskretion, indem wir den Mantel des Schweigens über ihre Pein und Qual breiten, oder verschließen wir damit die Augen vor brutalen Tatsachen und bereiten somit den nächsten Opfern den Weg?

Wenn eine Einstellung, ein Menschenbild hinter diesen Taten der Folter und Entwürdigung steht – dann muß dieses sich ändern, und zwar schnell. Dann müssen wir alle dagegen protestieren und uns dagegen wehren und unser Konzept allgemeiner Menschenrechte und Menschenwürde einfordern. Dann müssen wir von islamischen Lehrern fordern, daß dieses Konzept in den Islam aufgenommen und dort gelehrt und geehrt wird. Das wird durchgedrehte Einzeltäter nicht stoppen, denn die gibt es in allen Gesellschaften. Aber der Islam muß sich dagegen wehren, als Rechtfertigung solcher Taten zu dienen, die den Anderen im Tode entwürdigen wollen. Der Islam muß endlich dagegen protestieren, ja dagegen aufstehen, daß sich unter der Fahne des Bismillah Gruppen organisieren, die abscheulichste Verbrechen begehen. Und wir müssen das von ihm fordern.

Kommentare»

1. wollecarlos - September 28, 2013, 10:04

„Aber der Islam muß sich dagegen wehren, als Rechtfertigung solcher Taten zu dienen, die den Anderen im Tode entwürdigen wollen. Der Islam muß endlich dagegen protestieren, ja dagegen aufstehen, daß sich unter der Fahne des Bismillah Gruppen organisieren, die abscheulichste Verbrechen begehen.“

Warum sollte er?
Und wenn er wollte, könnte er?

Nur ein Beispiel aus vielen:
2. Sure 192:
„Tötet sie (die Ungläubigen, Anmk.), wo ihr sie trefft, …“

Der Koran ist keine erbauliche Literatur, sondern eine verbindliche Lebens-Anweisung für Muslims.

Und wer sich nicht daran hält, ist eben kein Muslim (mehr) und fällt dann automatisch unter die Gruppe der Gegner, der zu Tötenden.

So einfach ist das!

2. Lila - September 28, 2013, 10:08

Ich möchte nicht ausschließen, daß der Islam eine Reformation, Aufklärung oder innere Erneuerung erleben kann.

Ansonsten müssen wir endlich klar Position beziehen und nicht jede Forderung der Vertreter einer Religion, die keine allgemeinen Menschenrechte kennt, automatisch anerkennen.

3. zrwd - September 28, 2013, 11:03

Danke, Lila, für diesen Hinweis. Wusst ich zuvor leider nicht. Man lernt nie aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hebron_%281929%29

4. Stefanie - September 28, 2013, 12:52

Als der Botschafter der USA J. Christopher Stevens, möge er in Frieden ruhen, so schrecklich grausam ermordet wurde in Libyen, war ich pikiert, dass so viele Bilder posteten, wie sein lebloser Körper durch die Straßen geschleift wurde. Ich dachte, die Tat ist schon schrecklich genug, kann man ihm nicht ersparen, dass er jetzt noch so gezeigt wird. Ist das nicht auch ein Triumph für die Terroristen. Und vor allem seine Familie. Wie soll die das aushalten; sein Leiden so sehen zu müssen. Ich war absolut dagegen. Wegen ihm selbst, seinen Angehörigen und auch um den Mördern den Gefallen nicht zu tun, dass sie noch mehr Angst und Schrecken verbreiten können.

Jetzt habe ich auf Facebook schreckliche Bilder aus Kenia veröffentlicht. Ich bekam sie von einem Freund, dessen Familie aus Kenia stammt. Ich konnte mir die Bilder selbst nicht wirklich angucken. Mit so einem halben Auge schielte ich auf einige und dann wurde es mir zu viel. Dennoch habe ich sie bei Facebook eingestellt. Ich wollte das gesehen wird, was diese islamistischen Mörder machen, zu was die fähig sind.

Keine Ahnung, warum die unterschiedliche Behandlungen. Ob es daran liegt, dass bei den Bilder über die Opfer in Kenia keine Namen genannt sind. Also das ganze etwas „anonymer“ ist. Ich glaube nicht. Denn die Gefühle die man hat, dass es einem das Herz zerreißt, das zu sehen, sind ja unabhängig davon, ob man weiß wer das ist. Es sind Menschen die unvorstellbar grausam behandelt wurden.

Ich habe keine Ahnung, warum sich bei dem einen alles in mir wehrte, die Bilder veröffentlicht sehen zu wollen und ich bei dem anderen selbst teilte. Keine Ahnung.

Hier sind die Bilder aus Kenia. Aber den Link bitte nur anklicken, wenn man in wirklich ganz stabiler Verfassung ist und von sich selbst sicher weiß, dass man schlimme Bilder ertragen kann. Bei mir purzelten sofort die Tränen und ich brach nach Bild drei oder so ab.

http://totallycoolpix.com/2013/09/graphic-the-westgate-shopping-center-shootings-in-kenya/

5. Lila - September 28, 2013, 13:06

In Israel werden grundsätzlich keine Bilder von Leichen veröffentlicht, weil die Würde der Toten so ein hoher Wert ist. Zu Zeiten wie nach dem Fogel-Massaker wurde darüber diskutiert, ob man den Terroristen damit nicht einen Gefallen tut. Irgendwie fanden die Bilder der erstochenen Kinder dann doch den Weg in die Öffentlichkeit.

Auch die verbrannten Jusitzbeamten bei dem großen Carmel-Brand vor fast drei Jahren wurden hier nicht gezeigt.

Ich glaube auch, es ist besser, manche Bilder nicht zu zeigen – man will ja auch nicht verrohen.

Aber berichten sollte man schon darüber, auch damit man sich, gerade wie im Falle islamischen Terrors, ein Bild davon machen kann, was die Täter antreibt – blinder, bestialischer Haß und Menschenverachtung. Nur wenn man das begreift, kann man überhaupt anfangen einzuordnen, was in großen Teilen der Welt gerade geschieht.

6. willow - September 28, 2013, 13:33

Ein furchtbares Dilemma – einerseits sollte man diese Bilder nicht zeigen, sie sind einfach zu furchtbar … ich muß auch an diese Bilder denken, auf denen die Mörder der zwei israelischen Soldaten mit Innereien in den Händen durch die Straßen laufen 😦

Andererseits gilt natürlich, daß diese Bilder hierzulande bewußt nicht veröffentlicht werden (es wird auch, wenn überhaupt, nur vorsichtiog angedeutet was den Opfern angetan wurde), denn dies könnte ja zu „Vorurteilen“ führen …

7. Lila - September 28, 2013, 13:38

Das war ja schon so oft das Absurde. Die Toten eines Terrorangriffs wie in Boston sind noch nicht begraben, da wird schon vor „Islamophobie“ gewarnt. Als wäre das das vordringliche Gebot der Stunde. Und als ob eine gründliche, schonungslose Analyse der Hintergründe nicht wünschenswerter wäre, auch für Moslems, die gegen Terror sind, als Sprachregelungen und Denkverbote.

8. Stefanie - September 28, 2013, 13:42

Die Würde des Menschen. Vermutlich möchte niemand, der so grausam misshandelt und ermordert wurde, dass Bilder von ihm veröffentlicht werden. Vor allem will wohl auch niemand, dass gezeigt wird, wie einen andere nicht mehr als Menschen behandeln. Das war bei mir, glaube ich, der Punkt, warum ich die Bilder vom Botschafter nicht veröffentlicht sehen wollte. Es waren ja fast immer die Bilder, wie sein lebloser Körper als Trophäe durch die Straßen geschleift wurde. Da fragte man sich, sind das wirklich Menschen, die das tun.

Das sind Werte, die man eigentlich auch nicht aufgeben sollte. Auf der anderen Seite schwächen sie uns. Die palästinensischen Araber habe keine Probleme damit, ihre Toten in Kameras zu halten, wenn es mal wieder eskalierte. Und genau mit diesen Bildern nehmen sie die Menschen dann für sich ein. Dass man Mitleid hat und den verurteilt, der anscheinend dafür verantwortlich ist.

Natürlich zerreißt es einem das Herz, wenn man sieht, wie Kinder durch Raketen sterben müssen. Natürlich hat man Mitleid. Aber es ist schon ein Paradoxum, dass man auf der einen Seite sagt, es entspricht nicht der Würde des Menschen, wenn man solche Bilder veröffentlicht und auf der anderen Seite dann durch solche Bilder eingenommen wird.

Jetzt wieder allgemein, ich denke es ist eine Gratwanderung. Auf der einen Seite auf Leid aufmerksam zu machen, die Menschen zum handeln zu bewegen und auf der anderen Seite, die Grenzen der Würde zu achten. Und es ist nun einmal so, bestimmte Dinge zu beschrieben, auch eindringlich, ist immer weniger stark, als es mit eigenen Augen zu sehen. Es reicht das Bild eines Kindes, in dessen Augen sich die Schrecken von zuvor Geschehen zeigen, um sehen zu können, was Menschen durchmachen. Beschreibungen können an die Nieren können, haben aber immer etwas Distanz. Aber einen Menschen zu sehen, hat immer etwas Unmittelbareres. So ein Bild bekommt man auch schwerer aus dem Kopf.

Ich habe im Urlaub die Vorfälle in Kenia verfolgt. Fand es wirklich schlimm und verfolgte es, weil ich wissen wollte, wann ist es endlich vorbei. Ich fühlte mit den Menschen und fand es schrecklich, deshalb guckte ich immer wieder ins Internet. Als ich dann aber nach meiner Rückkehr die Bilder sah, wurde das alles noch mal intensiver. Ich wurde so wütend auf die Täter, dass sie anderen Menschen so etwas antun. Die Bilder zeigten mir, dass es viel schlimmer als in meiner Vorstellung war.

9. Lila - September 28, 2013, 14:05

Ich habe ähnliche Gefühle dem Grauen in Syrien gegenüber. Wir sehen nur einen Bruchteil der Bilder. Die meisten Menschen sterben einen grausamen, einsamen Tod. Keiner weiß, wie sie ihr Leben aushauchen. Das ist auch schlimm. Wir gucken eigentlich kollektiv weg. Und das ist auch ein Verbrechen.

Wohlgemerkt: in Syrien stehen inzwischen Unrecht und Unrecht einander gegenüber. Es ist vermutlich die HIlflosigkeit dem Dilemma gegenüber, das die Welt dazu bewegt, wegzusehen, über technische Dinge zu diskutieren, statt sich dem Grauen zu stellen.

Aber was auf jeden Fall aufhören muß: den Opfern die Schuld zuzuschieben, Ausreden zu suchen, Rechtfertigungen für diese Art Brutalität. Weder ist die arabische Welt das ewige Opfer, noch ist sie von Grund auf friedfertig, noch ist der Islam eine Religion des Friedens. Es nützt niemandem was, sich was vorzulügen.

Im Islam und in der arabischen Welt liegt so viel Haß und Gewalt unter der Oberfläche wie Erdöl. Viele führen die Worte nach Menschenrechten nur im Munde, um sie als Waffe gegen Israel oder die USA oder den Westen überhaupt zu gebrauchen, ohne den Willen, sich selbst ebenfalls an die Regeln zu halten.

Es wird an der Zeit, diese Taktiken nicht mehr durchgehen zu lassen.

So zum Beispiel halte ich es für einen absoluten Skandal, daß die FIFA zwar einerseits Israel mit Sanktionen belegt und Israel nie einen gleichberechtigten Status zugestanden hat, andererseits die WM aber nach Katar vergeben hat. Wie es dort zugeht, sieht man ja jetzt. Aber der Kotau vor der arabischen Welt, vor dem arabischen Geld mußte ja sein.

Eine unheilige Allianz, diese ganze Anti-Islamophie-Allianz.

10. wollecarlos - September 28, 2013, 14:16

„…auch für Moslems, die gegen Terror sind,…“

Gibt es solche?

Die Handlungsanweisung für alle (!!) Moslems stehen im Koran:

5.Sure 34:
„Doch der Lohn derer, welche sich wider Allah und seinen Gesandten empören… wird sein, daß sie getötet oder gekreuzigt oder ihnen die Hände und Füße an entgegengesetzten Seiten abgehauen … werden.“

Ich befürchte, daß Sie, Lila, mit Ihrer Aussage in eine politik-korrekte Falle geraten.

11. Lila - September 28, 2013, 15:02

Nein, ganz bestimmt nicht. Nur weil jemand als Moslem geboren und erzogen ist, bedeutet das noch lange nicht, daß ich auch weiß,was er wirklich denkt und fühlt. Das muß man schon jedem einzelnen überlassen. Es gibt genügend Moslems, die sich nicht mit diesen Handlungsweisen identifizieren, die sie fürchten, kritisieren oder ändern wollen. Und das sollte man ihnen auch zugestehen.

Sie haben es ja sehr schwer sich zu behaupten, und prominente Vertreter solcher Kritik müssen um ihr Leben fürchten. Wenn wir sie mit den mörderischen Fanatikern in einen Topf werfen, helfen wir nur, deren manichäisches Weltbild zu verfestigen.

12. wollecarlos - September 28, 2013, 15:27

„Es gibt genügend Moslems, die sich nicht mit diesen Handlungsweisen identifizieren, die sie fürchten, kritisieren oder ändern wollen.“

Und genau das ist die Falle, in die Sie hineintappen!

Diese, von Ihnen angeführten Menschen, sind eben KEINE Moslems, jedenfalls nicht nach muslimischen Dogmen.

Also trifft sie ebenfalls die Rache des Propheten, genauso wie Sie und mich und andere „Affen und Schweine“!

Denn die Worte Allah’s, niedergeschrieben im unabänderlichen Koran, sind nicht-interpretierbar und verbindlich!

45.Sure 30: „Dies ist unser Buch, es redet zu Euch in Wahrheit“

13. Lila - September 28, 2013, 15:33

Nein, lieber Wolle, das ist genau die Falle, in die DU reintappst. Du überläßt nämlich den Dogmen und Dogmatikern die Deutungshoheit. Ich dagegen bin dafür, anzuerkennen, daß es Menschen gibt, die sich nach wie vor als Moslems sehen, aber diese Dogmen eben nicht mittragen. Warum soll ich in ein Horn mit den Extremisten stoßen, die das nciht anerkennen?

14. Stefanie - September 28, 2013, 15:44

@Wollecarlos

Mit Ihrer Argumentation übernehmen Sie die der Islamisten. All die, welche sagen, Gewalt etc. ist unislamisch lassen Sie damit im Regen stehen und sprechen ihnen ihr Moslemsein ab. Sie stellen sich damit auf die Seite der Islamisten.

15. wollecarlos - September 28, 2013, 17:21

@ 13 > Lila
@ 14 > Stefanie

Der Fehler, den Sie (natürlich nur aus meiner Sicht) begehen, besteht darin, daß Sie die Sicht aufgeklärter Menschen des 20./21. Jahrhunderts haben.

Sie wissen, daß die Bibel interpretierbar ist, daß „Auge um Auge“ ein Gleichnis ist und keine Handlungsanweisung.

Ein Muslim jedoch kann dies in Bezug auf den Koran NICHT in Anspruch nehmen. Dieser ist für ihn das unveränderliche, wörtlich zu befolgende Wort Allahs, durch Mohamed auf Erden bekannt gemacht.

Im Vorwort des vor mir auf dem Tisch liegenden „Quran“ (Frankfurt 2005, Hrsg: Hazrat Mirza Masroor Ahmad) steht:

„Der Heilige Quran wurde vom Propheten Mohammad (Friede und Segnungen Allahs seien auf ihm) Wort für Wort als Offenbahrung von Allah, dem Einen Gott, in einer Zeitspanne von 23 Jahren empfangen.
Es handelt sich beim Quran also nicht um inspririertes Menschenwort, sondern um wörtliche Offenbarung vom Schöpfer aller Wesen und Dinge“

Christen bekennen sich zu ihrem Glauben und bedauern höchstensfalls Diejenigen, die dies nicht tun.

Muslims haben diese Freiheit nicht, denn Allah sagt:
„Bekämpft sie (nämlich die Ungläubigen); so wird Allah sie durch Eure Hand strafen und demütigen…“ (9.Sure, 14-15)

Der Koran enthält zahllose Verweise auf den gewaltsamen Kampf gegen Anders- und Ungläubige und glorifiziert diesen.

Anders kann man sich beispielsweise die Freudentänze von Millionen Moslems nach dem „11.September“ nicht erklären.

Und anders kann man sich nicht erklären, daß Ayaan Hirsi Ali sich seit Jahren nur noch im Schutz von Sicherheitsleuten bewegen kann, weil sie nach den offiziellen (!) Regeln der „religion of peace“ eine zu tötende Abtrünnige ist!

Auch die Fatwa vom 14. Februar 1989 mit dem Mordauftrag gegen Salman Rushdi, den Schöpfer der „Satanischen Verse“, ist nicht widerrufen worden! Khomeini rief die Muslime in aller Welt zur Vollstreckung auf.

Kein EINZIGER Muslim, also auch nicht die von Ihnen in Schutz genommenen „gemäßigten“ Muslims, hat diesen beiden Mordaufträgen bisher widersprochen.

Kein einziger Muslim hat sich gen Mekka auf seinen Teppich gekniet und um Vergebung für das Massaker in New York gebetet.

Für Menschen insbesondere in Isreal schreibt der Koran tröstliche Worte:

4.Sure 105:
„Und seid nicht säumig in Suche und Verfolgung eines ungläubigen Volkes, mögt ihr auch Unbequemlichkeiten dabei zu ertragen haben…“

16. Lila - September 28, 2013, 17:47

Daß der Islam so ist und daß darum der Terror keineswegs un-islamisch oder ein MIßverständnis ist oder einer feindlichen Übernahme geschuldigt, daran ist wohl nicht zu zweifeln. Die unbarmherzige Verfolgung und Unterwerfung Andersgläubiger zieht sich durch die islamische Geschichte.

Jedoch möchte ich trotzdem die Tür nicht zuwerfen für Moslems, die eine inner-islamische Aufklärung oder Reformation wollen. Das bedeutet nicht, daß ich mir Illusionen mache über die Ideologie des Islam. Aber ich möchte die Hoffnung nciht aufgeben, daß es auch der Islam schafft, sich selbst zu erneuern. Oder wenigstens individuelle Moslems.

„Aug um Auge, Zahn um Zahn“ ist übrigens sehr wohl eine Handlungsanweisung, nämlich eine zur Regelung von Entschädigung. Die in christlichen Kreisen verbreitetete Mär dieser Aussage als Anleitung zu grausamer Rache ist ein typisches antisemitisches Motiv.

http://de.wikipedia.org/wiki/Auge_f%C3%BCr_Auge

Ich hab das neulich sogar in einem evangelischen Gemeindebrief so gelesen. „Alttestamentarisch“ hat ja überhaupt im Deutschen keinen guten Klang.

17. wollecarlos - September 28, 2013, 18:58

Liebe Lila,

Sie sind eben ein Kind der Aufklärung und des 20./21. Jahrhunderts. Solche Menschen „werfen die Tür nicht zu“, sie suchen nach Verständigung und Ausgleich.

Aber wenn Sie von Moslems schreiben, „die eine inner-islamische Aufklärung oder Reformation wollen“, haben Sie das von mir zitierte Vorwort zum Quran nicht gelesen.

Der Koran ist, nach islamischen Verständnis, nicht -wie die Bibel- eine Interpretation oder protokollgerechte Aufmachung Gottes Wort, sondern kommt DIREKT von Allah, ist unabänderlich, Wort-wörtlich und bis in alle Ewigkeit gültig.

Da gibt es nichts zu reformieren. Und wenn man es trotzdem täte, droht eine Fatwa, droht die Ermordung. Denn „Gott“, also Allah, irrt nicht. Nie!

Auch kann man sich nicht vom Islam lossagen. Einmal Muslim, immer Muslim.
Konvertierung zieht ebenfalls die Todesstrafe nach sich, wie man gerade kürzlich an Beispielen aus Südost-Asien erleben konnte.

Im Nachbarblock haben Sie unter dem Titel „Party im Gazastreifen, gerade einige Bilder eingestellt, die Tausende -meist junge- Menschen bei der Verherrlichung gewalttätiger Vorhaben zeigen.

Ob das alles Muslime waren, die sich ablichten ließen?
Oder waren auch eine nennenswerte Anzahl Christen und Buddhisten darunter?

Ich meine: Türen offenhalten ist eine gute Einstellung, aber es muss auch Menschen geben, die durch diese Türen gehen wollen (und dürfen!).

Und für die anderen muss man die Türen verriegeln und verrammeln, die Pechnasen instant setzen und die Steinwurfmaschinen spannen.

Es lohnt sich schon, unser geliebtes Abendland gegen physischen und psychischen Terror zu verteidigen.

Hinsichtlich des Auge um Auge- Vergleiches bin ich nicht ganz Ihrer Meinung, die -auch bei Wikipedia aufgeführte- Story zeigt für die vor- und frühchristliche Zeit ja doch eine tatsächliche Gleichsetzung.

Erst später hat man andere Formen des Schadensausgleichs gefunden, aber noch im Mittelalter waren körperliche Strafen, wie Abhacken von Gliedern usw. durchaus gang und gäbe!

18. Silke - September 28, 2013, 19:26

ich erinnere mich sehr gut, daß nach 9/11 lauthals beklagt wurde, daß es praktisch keine wesentlichen Islamgelehrten (oder wie immer man das in Akademikerkreisen auch nennen mag) gibt. Da waren Bernard Lewis, Gilles Kepel und noch ein Franzose, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere und sonst war gähnende Stille. Daraus schließe ich, daß die große große Mehrzahl der heute sich äußernden Islamkundigen und Koranausleger von Professoren ausgebildet worden sein müssen, die das Fach bisher bestenfalls nebenher auf der Latte hatten.

Heute jedoch ist jeder Blogkommentator, der des Lesens halbwegs mächtig ist, ein hochkompetenter Koran-Interpret.

Würde ich mich erdreisten zu behaupten, ich könne die (christliche) Bibel durch schlichtes Lesen auslegen? Ich könnte sagen, wie ich etwas von meinem Wissenstand aus verstehe und müßte dabei berücksichtigen, daß ich ein Kind dieser Kultur bin.

Der Islam hat sich gegenüber unterworfenen Völkern in seiner Geschichte weniger mörderisch als das Christentum aufgeführt. Ja es gab spezielle Steuern und noch so einiges, doch wie Yaacov Lozowick lt. meinem Gedächtnis einmal bezogen auf Juden sagte, es wurde weniger pogromiert und massengemordet UND es gab weniger Blütezeiten.

Was den Islam anlangt, so glaube ich, daß Bernard Lewis es mal gut ausgedrückt hat, als er sagte, er würde sich wünschen, die Mörderbanden von heute würden ihre eigene Religion kennen. Aber wer ist schon Bernard Lewis verglichen mit wollecarlos.

19. wollecarlos - September 28, 2013, 20:30

@ 18. Silke – September 28, 2013, 19:26

Lassen wir mal Ihren übrigen Beitrag ruhig beiseite, weil er unwesentlich ist, da Ihre Behauptungen schon einer kleinen Nachprüfung nicht standhalten. Wie fast immer!

Aber nicht nur da irren Sie sich gewaltig, sondern vor allem auch mit dem Satz „Heute jedoch ist jeder Blogkommentator, der des Lesens halbwegs mächtig ist, ein hochkompetenter Koran-Interpret.“

Sie haben eben NICHTS verstanden!

Der Koran kann -im Gegensatz zur Bibel- eben NICHT interpretiert werden! Auch Ihnen kann man nur empfehlen, das Vorwort zum Quran (siehe Beitrag # 15) durchzuarbeiten.

Und es reicht einfach nicht, irgendeinen prominenten Namen in die Debatte zu werfen, man muss diesen Prominenten auch gelesen haben.

Wenn Sie schreiben „Der Islam hat sich gegenüber unterworfenen Völkern in seiner Geschichte weniger mörderisch als das Christentum aufgeführt.“, können Sie Bernhard Lewis nicht gelesen haben. Oder -und das ist wahrscheinlicher!- zumindest nicht verstanden!

Schauen Sie doch mal auf den Seiten 30 ff nach. Dann wissen Sie, was Sie (wieder) für einen Quatsch geschrieben haben.
(Ich gehe von Ausgabe 2002, Lübbe-Verlag aus).

20. Lila - September 28, 2013, 20:51

Der Koran kann -im Gegensatz zur Bibel- eben NICHT interpretiert werden!

Das halte ich für eine problematische Aussage, der zwar viele Moslems zustimmen würden, aber die trotzdem nicht in Stein gehauen ist.

Der Koran DARF oder SOLL -im Gegensatz zur Bibel- eben NICHT interpretiert werden!

Das halte ich für genauer.

Trotzdem ist es denkbar und möglich, daß sich im islam, der ja viele Strömungen hat, die einander als Ketzer bekämpfen, sich eine neue Strömung entwickelt, die den Koran für Interpretationen öffnet, manche Aussagen in einen historischen Kontext setzt oder metaphorische interpretiert und somit der Weg zu einem säkularen, pragmatischen Islam offen wird.

Andere Religionen haben sich ja auch entwickelt. Pagane Religionen haben sich von Kult zu Mythologie entwickel, das Christentum hat sich in unzählige Strömungen aufgefächert, das Judentum hat ebenfalls eine riesige Spannweite.

Ich weigere mich zu glauben, daß von diesen historischen Grundbedingungen des „alles fließt“ ausgerechnet der Islam ausgenommen ist.

Es ist gut möglich, daß er sich in noch mörderischere Richtungen entwickelt. Es ist möglich, daß der Konflikt zwischen Shia und Sunna zum bestimmenden Konflikt des 21. Jahrhunderts wird. Und ist eben auch grundsätzlich denkbar und möglich, daß sich gegen den Widerstand vieler eine neue Strömung formiert, mit der der Islam den Weg in die Moderne findet.

21. ekkehard schroeder - September 28, 2013, 20:56

da gesellschaft in der regel immer ein real mehr oder weniger heterogenes gebilde ist gibt es natürlich auch unter muslimen menschen die unter dem terror, bzw den sich hieraus ergebenen gesellschaften zu leiden haben und sich emanzipieren wollten.
-so waren die menschen in mali froh das al quaida vertrieben wurde.
-bei der grünen revolution im iran 2009 sollen auch parolen gegen die hisbollah gerufen worden sein, deren abenteuer man nicht mehr bereit war mitzutragen.
-in afghanistan gibt es fraueniniativen denen vollkommen klar ist das eine rückkehr von taliban und co eine katastrophe ist. unter komunistischer herrschaft soll es auch militärische frauenverbände gegeben haben die aus dem selben grund kämpften.
-in pakistan gibt es eine kinderserie in welcher die heldin gegen islamisten und korruption und für bildung kämpft.

dies wären zb akteure auf die man zb bei einer reform der gesellschaft, des islam oder wie auch immer bauen könnte. es ist immer wider schade, fast schon veräterisch, das anstatt dieser leute plo, hamas und co die aufmerksamkeit bekommen.
und es ist wahrscheinlich die einzig vernünftige alternative anstatt ganze weltregionen ständig bewachen zu müssen, was ja auch nicht wirklich auf dauer funktioniert.

zweifelohne ist insbesondere al quaida dafür berüchtigt leichenberge zu produzieren. bruche hoffman schreibt das1998 bis 2004 al quaida für 01 % der terroranschläge verantwortlich war, aber für 19% aller toten durch terroranschläge. schiiten kommen 8% anschläge und 30% der toten.
aber auch andere religiös motivierte terroristen halten da durchaus anschluss:
zb verlief der anschlag der buddhistischen aum-sekte mit sarin 1995 auf die u-bahn von tokio nur deshalb „relativ glimpflich“ ab weil sie durch ermittlungen der behörden unter zugzwang geriet.
ebenfals 1995 wurden über 160 menschen in oklahoma durch einen christlich-fundamentalistischen anschläg getötet. weitere anschläge wurden durch die arbeit des fbi verhindert, darunter auch einmal brunnenvergiftung.

22. Silke - September 28, 2013, 22:08

unvergleichlicher wollecarlos

der Satz, den Du Bernard Lewis zuschreibst, von dem ich einiges gelesen und einige Stunden gehört habe, stammt eben nicht von Bernard Lewis. Hast Du etwa wieder vergessen, langsam und laut zu lesen ?

Aber wenn’s Dir hilft, mich für doof zu erklären, stimme ich Dir natürlich gern vollinhaltlich zu.

PS auch für LIla

ich habe mindestens 2x dem viel und gern geprügelten Noah Feldman zugehört. Da habe ich den – natürlich vollkommen unsinnigen (sarc intended) – Eindruck bekommen, daß es basierend auf dem Koran jede Menge gelehrte Diskussionen dazu, wie etwas zu verstehen und in Alltagsrecht umzusetzen ist (es gab nämlich muslimische Gelehrte, im Iran wohl auch schon vor 1979 Ayatollahs genannt) gegeben hat und daß paradoxerweise erst die Öffnung zum Westen hin Kodifizierungen ausgelöst hat, so daß aus einem fluiden 2 Stimmen 5 Meinungen etwas staatlich besser Kontrollierbares und insgesamt viel Starreres wurde.

Oben Gesagtes ist mit Vorsicht zu genießen, 1. ist es das, wie ich mir Noah Feldman gemerkt habe und 2. ist es hoch wahrscheinlich, daß ich mich zu unakademisch ausdrücke und so die falschen Wörter benütze. Drum zu meiner Absicherung die beiden langen Dinger, die ich von Feldman aufgehoben habe.

https://itunes.apple.com/de/podcast/what-we-owe-iraq/id265678936?i=19687460&mt=2

Klicke, um auf The_Fall_and_Rise_of_the_Islamic_State.pdf zuzugreifen

und noch’n PS:
ich finde Lila hat vollkommen recht, wenn sie auf das christlicherseits so beliebte „alttestamentarisch“ hinweist. … und was dem einen recht ist, sollte dem anderen billig sein

23. wollecarlos - September 28, 2013, 22:24

#20 Lila
ich wünschte, Sie hätten Recht!

„Andere Religionen haben sich ja auch entwickelt. Pagane Religionen haben sich von Kult zu Mythologie entwickel, das Christentum hat sich in unzählige Strömungen aufgefächert, das Judentum hat ebenfalls eine riesige Spannweite.“

Aber:
Hatten diese, nennen wir es mal „Strömungen“, auch solch eine ultimative Festsetzung in alle Ewigkeiten wie der Islam im Koran?

„… daß sich im islam, der ja viele Strömungen hat, die einander als Ketzer bekämpfen…“

Die Schiiten und die Sunniten (und wiederum deren Ableger) bekämpfen sich NICHT in Glaubensfragen, denn für alle Teile gilt nach wie vor der Urislam.

Bei diesen „Glaubensrichtungen“ handelt es sich in Wirklichkeit um unterschiedliche Richtungen und Ansichten in dynastischen Fragen hinsichtlich der Nachfolge Mohammeds und der Leitung der Gemeinden (umma).

Aber vielleicht irre ich mich, Silke wirds schon richten.

24. wollecarlos - September 28, 2013, 22:32

@ 22. Silke – September 28, 2013, 22:08

„der Satz, den Du Bernard Lewis zuschreibst,…“

Hilf mir bitte auf die Sprünge, bittebitte!

WELCHEN Satz habe ich
WANN und
WO Bernhard Lewis zugeschrieben?

Bitte um schnelle Antwort, denn das Bettchen ruft schon ganz laut!

25. Lila - September 28, 2013, 22:44

Wollecarlos, Silke – genug jetzt mit den gegenseitigen Spitzen. Ist nicht mehr schön.

Jeder lebende Organismus verändert sich. Und wenn schon allein dadurch, daß er sich gegen jede Veränderung stemmt. Der Islam verändert sich auch. Wie gesagt, wohin das führt, weiß man noch nicht.

Ich halte es für un-historisch, kategorisch auszuschließen, daß der Islam so bleiben wird, wie er ist. Es mag gut sein, daß sich radikale Strömungen durchsetzen werden.

Aber nur weil der Islam selbst postuliert, daß der Koran nicht interpretiert und verändert werden darf, sondern jeder Moslem zur Erfüllung sämtlicher Anweisungen verpflichtet ist, folgt daraus noch nicht, daß dem auch zwangsläufig so ist.

Atatürk und die Hagia Sophia, das war auch möglich. Die übertünchten Mosaiken der Theotokos wurden freigelegt, die Namen moslemischer Propheten auf Medaillons in die Ecken gehängt, und die ehemalige Kirche, ehemalige Moschee für alle Besucher freigegeben. Mikhrab und Theotokos nebeneinander – das gibt es auch.

Und der Wiener Dioskurides – ein medizinisches Manuskript der Antike, das die Zeiten in der sammlung eines arabischen Gelehrten überstanden hat.

Er hat seine Notizen auf Arabisch in das alte Manuskript geschrieben. Der Text ist antik, die Auftraggeberin der Handschrift war eine christliche byzantinische Prinzessin, und genutzt wurde es wohl von einem arabischen Gelehrten.

Nein, trotz aller Grausamkeiten und der expansionistischen Aggressivität, die der Islam seit seiner Gründung an den Tag gelegt hat, trotz seiner auf äußeren Anschein statt Gewissen gegründeten Ethik und trotz seiner Verachtung für „Ketzer“ – es war möglich, Moslem mit Respekt für Andersgläubige zu sein, und es ist auch noch möglich.

Diesen Respekt allerdings müssen wir energisch einfordern.

26. Silke - September 29, 2013, 11:44

„daß sich gegen den Widerstand vieler eine neue Strömung formiert, mit der der Islam den Weg in die Moderne findet.“

Und was ist, wenn der Weg zurück zu zerstreuten Klein-Einheiten (Klan, Stamm, Gemeinde, übersichtliches jeder kennt jeden) und gleichzeitig weltweit vernetzt durch einen gemeinsamen Feind, ein gemeinsames Ziel der wahre Weg zum nächsten Imperium der Geschichte und damit in die Moderne ist?

Ich sehe da durchaus Parallelen dazu, wie große Kapitalanleger (Pensionsfonds z.B.) Jungakademiker(bürschchen) zu Vorstandschef schickten, die denen vorbuchstabierten, wie sie ihren Konzern zu führen hatten.

Wer hätte gedacht, als die UNO gegründet wurde, daß wir mal an die 200 Staaten haben würden. Man glaubte, die Einheiten würden größer werden, das Gleiche gilt für die EU s. Schottland und die Bayern würden bestimmt auch gern, um sich dann von den Franken abzugrenzen aka sie zu dominieren.

Geschichte geht nicht immer nur in eine Richtung. Die Mörderbanden, die derzeit unter dem Label Islam die Weltherrschaft anstreben, sind jedenfalls voll in der Moderne angekommen und verstehen sie vermutlich besser als wir „Aufgeklärten“.

27. wollecarlos - September 29, 2013, 13:47

„…es war möglich, Moslem mit Respekt für Andersgläubige zu sein, und es ist auch noch möglich.
Diesen Respekt allerdings müssen wir energisch einfordern.“

Moslems haben -gemäß Anweisungen von Allah, niedergeschrieben im unveränderbaren Koran- nur solange „Respekt für Andersgläubige“, solange sie sich davon Vorteile versprechen.

In dem Moment, wo sie die Macht ausüben, ist das mit dem Respekt vorbei.

Ganz „un-historisch“ kann man das bei den Ölscheichtümern sehen, in Afghanistan usw.

Daß man „Respekt energisch einfordern“ solle, hört sich gut an. Aber wie macht man das?

Das hier immer wieder auftretende Problem ist, daß Gutmenschen aus dem westlichen Kulturkreis ihre Maßstäbe an die Denke der Muselmanen anlegen.

Sie meinen, daß, wenn sie sich menschenrechts-freundlich verhalten, die „Anderen“ -mit etwas zureden- das auch tun müssten.

Dies ist der Irrtum.

Sie meinen, daß man sich „diplomatisch“ verhalten müsste und glauben, die „Anderen“ müssten das auch tun.

Und besonders tragisch: Dies ist auch der Irrtum Israel betreffend.

Wir leben nicht mehr in einer Welt der Albert Schweitzers, wo man auch lästigen und plagenden Insekten -als von Gott geschaffenen Wesen- das Leben „gestattet“.

Wir befinden uns in einem Kampf um Menschenrechte, um Freiheit, um eine lebenswerte Zukunft.
Nicht zu hoch gegriffen: In einem Überlebenskampf.

Für uns, vor allem aber für unsere Kinder und Kindeskinder.

Wünschen kann man sich viel. Aber gerade Israelis sollten die Realität im Auge behalten!

28. Lila - September 29, 2013, 14:44

Ich weiß nicht, warum Du glaubst, Du müßtest mir zu mehr Realitätssinn raten. Der Überlebenskampf gegen Terror und Vernichtungsphantasien betrifft mich und die Meinen viel mehr als Dich und die Deinen.

Den Respekt fordern kann man aber jederzeit und überall. An Schulen, in denen moslemische Schüler Lehrerinnen nicht respektieren und manche Eltern glauben, sie könnten mit der Karte „religiöse Empfindsamkeit“ stechen. Die vorauseilende Unterwerfung, mit der man davor zurückscheut, eigene Standpunkte klarzumachen. Wenn im Ramadan Übereifrige vermeiden, in Sichtweite moslemischer Kollegen zu essen, oder Weihnachtsfeiern abgesagt werden, wie in England geschehen, um „religiöse Sensibilitäten“ nicht zu verletzen – das halte ich für gefährlichen Unsinn.

Auch gewaltsame Anti-Israel-Kundgebungen, die von deutschen Polizisten so weit unterstützt werden, daß schon Israel-Fahnen als Provokation gelten, zähle ich ebenfalls dazu.

Das sind alles Gesten, mit denen eine bestimmte Form von Islam seine Muskeln spielen läßt. Dagegen sollten sich Deutsche verwahren.

Bestimmte Formen von Verbrechen wie der bereits erwähnte Terror gegen Mädchen und Frauen mittels Grooming und sexueller Gewalt sind oft von derselben Ideologie getragen, die in Nicht-Moslems keine vollwertigen Menschen sieht, und muß m.E. auch so behandelt werden, ebenso wie andere spezifische Formen der Gewalt („Ehren“morde). Da schließen in Deutschland die Behörden viel fester die Augen als in Israel.

In Israel werden nationalistisch motivierte Verbrechen viel offener so benannt, übrigens auch in Fällen von „Preisschild“-Gewalt. Wenn Palästinenser Steine nach Autos werfen, ist das eben keine ungezielte Gewalt wie beim Ölfleck-Mörder in Süddeutschland, sondern gezielte Gewalt. Ebenso, wenn Jugendliche die Reifen von Autos einer arabischen Nachbarschaft zerstechen. Beides muß der Staat bekämpfen und tut es auch.

Aber ich plädiere deswegen nicht dafür, die Rechte von Moslems zu beschneiden. Sie müssen sich nur an die Regeln des Fair Play halten, und an die Gesetze des Landes, in dem sie leben, ob Deutschland oder Israel. Das ist alles.

Das alles hat nichts damit zu tun, ob man es für denkbar oder nicht denkbar hält, daß sich im Laufe der Geschichte der Islam ebenso verändern wird wie jede andere Ideologie einer Gruppe. Manche Ideologie, die sich nicht verändern kann, bricht eben zusammen oder verschwindet von der Bühne der Geschichte. Andere dagegen setzen sich durch und unterjochen liberalere Gesellschaften.

Keiner weiß, wohin die Reise geht.

Aber ich wehre mich nach wie vor dagegen, die Definition des Islams von den Fanatikern und Radikalen zu übernehmen, für die nur Moslem ist, wer auch bereit ist, den letzten Juden hinter einem Busch aufzuspüren und ihn totzuschlagen. Und wenn die Islamisten es noch so gern hätten – nicht jeder Moslem ist ein potentieller Mörder und er sollte auch nicht so behandelt werden.

Vielleicht liegt es einfach daran, daß ich praktisch täglich mit Moslems zu tun habe und einfach nicht so generalisieren kann.

29. jim - September 29, 2013, 23:29

hi, wollecarlos, hier:

http://www.hagalil.com/archiv/2011/01/03/muslimische-religioesitaet/

„Jüdischer Respekt und Bewunderung für muslimische Religiösität

In der jüdischen Tradition gibt es Quellen, die nicht nur Toleranz gegenüber Teilen muslimischer Religiösität ausdrücken; sie drücken echte Bewunderung sowie einen positiven intellektuellen wie religiösen Respekt aus. Es ist wichtig für beide, Juden und Muslime, sich mit diesen Quellen bekannt zu machen und daraus zu lernen…

Von Zvi Zohar

JERUSALEM – Hier nun verweise ich auf eine solche Quelle, …“

30. Christen allein gelassen…. | himmel und erde - September 30, 2013, 11:39

[…] einem ebenfalls sehr lesenswerten Beitrag beschäftigt Lila sich mit der Frage, welche Einstellung und welches Menschenbild diese […]

31. Lila - September 30, 2013, 15:49

Ich bin nicht die einzige, die sich Gedanken gemacht hat über den Zusammenhang zwischen Islam und Terror.

Ein Psychologe, gefunden bei Jihad Watch:
http://www.jihadwatch.org/2013/09/nicolai-sennels-psychology-why-islam-creates-monsters.html

Ebenfalls bei Jihad Watch gefunden – eine Entlarvung des Versuchs, den Zusammenhang zu leugnen, illustriert mit Koran-Zitaten, in Video-Form. Für die, die noch nicht in den Koran geguckt haben,

http://www.jihadwatch.org/2013/09/the-quran-and-the-kenya-mall-jihad-massacre.html

Auf die Reihe „Inside the Arab Mind“ von ShrinkWrapped habe ich ja schon hingewiesen.

http://shrinkwrapped.blogs.com/blog/the_arab_mind/index.html

Auch wenn man nicht so im Psycho-Jargon parlieren kann, läßt es sich lesen. Und selbst wenn man Fragezeichen an den Rand schreiben möchte, sollte man sich trotzdem ein paar Gedanken machen. Es kann ja kein Zufall sein, daß der Schrei „Allahu akhbar“ oft das letzte ist, was einem Opfer in den Ohren klingt. Den Zusammenhang zwischen Allah und der Tat gibt es, und man sollte sich schon die Mühe machen, ihn zu verstehen.

Und selbstverständlich bleibt klar und unbestritten, daß Menschen aller Religionen und Kulturen zu Mördern und Gewalttätern werden können. Ich würde nie behaupten, daß Gewalt ein spezfisch islamisches Problem ist. Jedoch gibt es eine Form islamisch geprägter Gewalt, und um die geht es.

Mich erschüttert auch die brutale Hinrichtung von 40 Studenten in Nigeria durch Boko Haram.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/40-tote-studenten-bei-terror-angriff-von-boko-haram-in-nigeria-a-925194.html

Auch im Irak sterben Menschen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bomben-in-irak-viele-menschen-bei-anschlaegen-getoetet-a-925235.html

In beiden Fällen handelt es sich um Moslems bei Tätern und Opfern. Wobei die Täter den Opfern ihr Moslem-Sein absprechen und sie darum als legitimes Ziel für ihre Kugeln oder Bomben sehen.

Wollecarlos, vielleicht kannst Du doch verstehen, wenn wir auch nicht einer Meinung sind, daß ich den Mördern nicht überlassen möchte, den Opfern ihre Identität zu nehmen oder zu geben. Nicht jeder Moslem ist Mörder. Mancher ist auch einfach Student an einer Landwirtschafts-Fachschule oder laufen friedlich durch die Stadt.

Die Täter bekommen so viel Aufmerksamkeit. Aber ich möchte die Opfer nicht aus dem Blick verlieren. Obwohl, ja gerade weil ich den Zusammenhang zwischen den konkreten Handlungsanweisungen im Koran und den Taten der Terroristen wie Du sehe und den Kopf schüttle über die berufsmäßigen Beschwichtiger, die die Augen verschließen. Sie meinen vielleicht, sie tun friedlichen Moslems damit einen Gefallen, aber meines Erachtens tun sie genau das Gegenteil. Sie verwischen klare Grenzen und erteilen Denkverbote. Und sie befreien den Islam von der Verpflichtung, sich genauer damit zu beschäftigen, wie er mit denen umgeht, die den Koran wörtlich nehmen.

32. wollecarlos - September 30, 2013, 19:00

Liebe Lila,
wie könnte man nur Ihr humanistisches Engagement gering schätzen!
Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie -pars pro toto- schreiben „Nicht jeder Moslem ist Mörder“.
Aber woran erkennt man die Anderen?

Nicht jeder Deutsche war Nazi, aber die große Masse hat das Morden toleriert, fand -sofern es um Juden ging- das ja eigentlich ziemlich in Ordnung!

Sie haben einige fürchterliche Taten von Moslems aufgeführt.

Ich füge ebenfalls einige hinzu:

Denken Sie an Entebbe. Da war nicht nur eine Terroristenbande, sondern auch Idi Amin als Staatschef involviert.

Denken Sie an das Olympia-Attentat in München. Auch dort waren es nicht Einzelpersonen, die das Verbrechen ausgeführt haben.

Denken Sie an die Kriege zwischen Israel und seinen moslimischen Nachbarn. ALLE diese Kriege wurden von Staatschefs angezettelt, die Allah und den Koran als Handlungsanweisung sahen.

Denken Sie an Atta, den in Hamburg zum Ingenieur ausgebildeten salafistischen Muslim. Nur weil er einige Dutzend Helfer hatte, konnte er seine Wahnsinnstat ausführen. Und alle waren wiederum Muslims!

Und denken Sie an die Schulbücher, die die Kinder in Jordanien und Ägypten, in Syrien und im palästinensischen Gebiet… vorgelegt bekommen.
Diese Schulbücher mit ihren judenhasserischen Inhalten stammen von Regierungsstellen, nicht von Einzelpersonen!

Ich wiederhole: „Sie sind eben ein Kind der Aufklärung und des 20./21. Jahrhunderts.“

Als ein Solches wissen Sie gut zu unterscheiden, zwischen den Einzelnen und der Menge. Das ist eben die Tradition in Europa und einigen anderen Staaten dieser Welt.

Wenn Sie diese Tugend aber einem sich religiös nennenden und fühlenden (!!) terroristischen Regime entgegenbringen, befinden Sie sich auf einem selbstmörderischen Wege!

33. wollecarlos - September 30, 2013, 19:18

Und noch etwas, worauf wir achten sollten:

Man kann zur Todesstrafe stehen, wie man will, aber in Zusammenhang mit Terrorkomandos darf man nicht von „Hinrichtung“ , sondern muß von Ermordung sprechen!

„Hinrichtung“ deutet durch seinen Wortteil auf „Recht“ hin, auf Vollziehung eines Urteils.

Genauso, wie -auch von offiziellen israelischen Stellen (Botschaft in Berlin beispielsweise), oft von „Geiselhaft“, Gilad Schalit betreffend, gesprochen und geschrieben wurde!

Schalit war nicht verhaftet, sondern verschleppt, gekidnapt worden, und wurde ohne wenigstens ein Scheinverfahren jahrelang festgehalten, um erpresserische Maßnahmen vorzubereiten!

Die Sprache ist oftmals eine Waffe. Falsch angewandt, kann sie sich gegen einen selber richten!

34. jim - September 30, 2013, 19:36

Hier ein ganz wesentlicher Aspekt

http://www.hagalil.com/archiv/2009/10/09/analyse/

Im Namen des Vaters: Die Wurzeln des Terrorismus psychoanalytisch betrachtet

35. Silke - September 30, 2013, 22:23

Es gibt sehr sehr wenige Texte, die man objektiv wörtlich nehmen kann.

In aller Regel kann man Texte so oder so verstehen, besonders wenn man sie von dem Zeitgeist trennt unter dem sie entstanden sind, ist man, so man ein ehrlicher Mensch bleiben will, auf Erläuterungen angewiesen.

Ich wette es gibt ganze Bibliotheken zu der Frage, was „Würde“ in „Die Würde des Menschen“ genau bedeutet und das gilt, egal was die Mörderbanden und interessierte Welterklärer behaupten, nun einmal zwangsweise auch für den Koran.

36. Silke - September 30, 2013, 22:38

PS: hervorragendes Beispiel ist übrigens die „Interpretation“ von Auge um Auge, Zahn und Zahn, sofern es richtig ist, daß diese Wortkombination so auch irgendwo in der Bibel (nicht im AT) vorkommt.

Mit Wörtern ist es wie mit Bildern, sie sind ganze Welten … Wenn sich heute eine „Interpretation“ aka Verständnis der Worte des Koran mit Waffengewalt durchsetzt, dann heißt das nicht, daß sie die letztgültige Wahrheit darstellt.

Gericht vom Amtsgericht aufwärts in Deutschlan ist ermächtigt, Wörter/Sätze/Aussagen im Bürgerlichen Gesetzbuch (von irgendwo rund um 1900, angelehnt ich meine ans Römische Recht), hat das Recht die unzählige Male durchgekauten WORTbedeutungen im Text anders zu verstehen aka zu interpretieren, indem sie sie z.B. in nie vorher erfolgter Weise mit der Aussage in einem anderen Paragraphen verheiraten. Egal wie viele Jihadwatchs & Co es mir auch predigen mögen, ich glaube nicht, daß eine alte und über Zeiten sehr erfolgreich gewesene Kultur sich anders verhalten haben hat können oder so …

Auch wenn ich als gegeben annehme, daß der Koran Gottes unveränderliches Wort ist, so ist es Menschen Pflicht und Aufgabe, dieses Wort richtig zu verstehen und das ist nicht leichter, als es seinerzeit mit dem delphischen Orakel war, nur weil die Aussagen oberflächlich gelesen so viel klarer und eindeutiger erscheinen.

Wenn vor Jahren ein Schriftgelehrter oder so von Kairo’s renommierter Akademie fand, daß Frau und Mann nur z.B. im Büro im gleichen Raum unbeaufsichtigt zusammenarbeiten könnten, wenn sie zu Bruder und Schwester würden und daß ein Weg dahin sei, wenn er 3x(?) von ihr gesäugt/gestillt werde, dann ist, egal wie lustig ich es damals fand, doch möglicherweise auch ein erster Versuch gewesen, eine Lösung für ein Problem basierend auf alten Sichtweisen und selbige verknüpfend zu finden.

So wie ich es mit der Geschichte halte, ist Deus vult noch nicht besonders lange her.


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