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Mit Kindern in Köln August 18, 2013, 7:55

Posted by Lila in Deutschland, Persönliches, Rat und Tat.
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Neu und faszinierend und ganz in der Nähe von Dom und Museen: die Bonbonschmiede mit Schauküche.

2013-08-04 16.47.02

 

Ich kann ja Leuten, die ihre Arbeit gut und geschickt machen, ewig zugucken. Und wie diese winzigen Erdbeeren oder Bananen oder Maracuja in die Bonbonstangen reinkommen, ist schön anzusehen. Ja, aus diesen seltsamen Klopsen werden am Ende Bonbons. Außerdem sind die Bonbons sehr, sehr lecker.

(Oh, und wie gut, daß sie den Laden nicht „Klümpschenschmiede“ genannt haben… ich hab die Stimme der Milchfrau noch im Ohr, die mit dem Milchwagen durch unsere Straße kam, als ich Kind war. Ich holte die Milch in einer hellblauen Plastikkanne, und die Milchfrau fragte: „willste en Klümpschen, Liebschen?“ Klümpchen? Ach so – ein Bonbon.)

 

Kommentare»

1. Uri D. - August 18, 2013, 12:02

Oh, die Bonbonschmiede kenn ich nicht! Woher weißt Du von ihr?
Ende der 60er Jahre hab ich in nem Vorort von Köln auch noch morgens die Milch von der Milchfrau geholt, ich glaub ich hatte immer eine 2-Liter Milchkanne dabei. Vielleicht war es aber auch nur 1 Liter. (Vremutlich waren es doch nur 1 Liter – ich weiß nicht, ob ich 2 Liter getragen bekommen hätte…) Aber an Bonbons kann ich mich leider nicht erinnern. Aber an die großen Handschuhe der Milchfrau.

2. Lila - August 18, 2013, 12:16

Ich bin da einfach dran vorbeigekommen, als ich mit meiner Mutter in die Haubrich-Ausstellung gegangen bin (ebenfalls große Empfehlung, aber nicht unbedingt mit Kindern!). Mir war sofort klar, daß ich mit Quarta noch mal hin muß, und Primus ist auch mitgekommen. Dom, Römisch-Germanisches Museum und Bonbonschmiede – so war für jeden was dabei 🙂

(Und Verzeihung an all meine lieben Freunde in Kölle – wir waren nur so kurz in der Gegend, daß ich NIEMANDEN angerufen habe, es ging einfach nicht…)

3. Rolf Graf - August 18, 2013, 12:42

Meine Frau und ich kenne in Berlin die Bonbonmacherei . Das muss ja dann so ähnlich sein.

http://www.bonbonmacherei.de/

4. Lila - August 18, 2013, 12:48

Die scheinen mit der Berliner Bonbonmacherei verwandt zu sein, gleich neben der Synagoge in der Oranienburger Straße. Da wollte ich gern hin, sie war aber gerade zu.

Wie lecker sehen diese Waldmeisterblätter aus! Und hübsch.

5. gingit - August 18, 2013, 17:04

Oh, das kannte ich auch noch nicht!

—Und na gut, wir Kölnerinner verzeihen, wissen ja, wie’s ist – und beim nächsten Urlaub treffen w i r uns einfach im Zug ;)—

6. Piet - August 18, 2013, 19:30

Oh wie schön, das Zuckerbäcker-Handwerk. 🙂 Ich hatte bisher das Glück, mit jedem Umzug einen Markt um die Ecke zu haben, auf dem Bonbon Pingel verkauft, ein fast 100 Jahre altes Familien-Unternehmen, das vermutlich genauso lange schon Kinder-Augen zum strahlen bringt, auch die der großen Kinder. Es ist der Markt-Stand, an dem stets die meisten Menschen anstehen, in langen Dreier-Reihen, und jeder Wartende bekommt einen kleinen Glücklichmacher auf die Hand. Jedes mal. Und selbst, wenn man dort – der Linie geschuldet – nicht einkauft: Ein Blick in die Gesichter der anstehenden Menschen wirkt auf wunderbare Weise ansteckend: „Ist doch schön, wenn man die Leute glücklich machen kann, und alles.

Ich vermute, dass es nur wenige Berufe gibt, die schöner sind als der des Zuckerbäckers. Vielleicht der des Puppenspielers, aber sicher ist das nicht.

7. Barbara - August 19, 2013, 13:46

Das ist der CuiCui Laden in der Altstadt – und die machen tolle Sachen (z.B. den Dom als Riesenlollie oder Bonbon) – unbedingt mal vorbeigehen, liebe Kölner, da hat man direkt kleine Geschenke für jede Gelegenheit.

8. Barbara - August 19, 2013, 13:49

und hier nochmal richtig geschrieben: CiuCiu

9. Aristobulus - August 19, 2013, 22:18

Lila,
hast Du vor dem Kölner Dom die Hasspappenwand stehen sehen?
(Pardon!, das passt jetzt so gar nicht zu den Bonbons)

10. Lila - August 20, 2013, 6:25

Nein, ich habe die Richtung vermieden. Wollte nicht, daß die Kinder das sehen. Unser Programm war: Bonbonschmiede (Bechergasse, ist nicht das von Barbara erwähnte CiuCiu – je mehr desto besser 🙂 ), Dom, Römisch-Germanisches Museum. Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit´ren Stunden nur.

11. Aristobulus - August 20, 2013, 20:10

Böngböngsche fröhlich und Köln froh,
wie der Mops im Paletot 😉

Deine Kinder hätten die Hasspappenwand z.B. anzünden können, um zu Hause was zum Erzählen zu haben. Und wenn nicht, um zu Hause zu berichten, was in einer weltbekannten Stadt mitten im deutschen Lande von Politik & Statsanwälten gedeckt passieren darf


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