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Dutzende Verletzte Juni 26, 2013, 22:10

Posted by Lila in Presseschau.
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aus Syrien haben die brutalen Zionisten aufgenommen, darunter Kinder und Jugendliche. In Nahariya liegt ein zwölfjähriges Mädchen mit Knochenbrüchen am ganzen Körper – siebenmal ist sie schon operiert worden, armes Kind. Hoffentlich wird sie wieder gesund.

Sie dürfen nicht photographiert werden, denn bei ihrer Rückkehr nach Syrien hätte das schreckliche Folgen für sie.

Mehr als hundert Verletzte hat Israel inzwischen aufgenommen und behandelt. Längst nicht alle Fälle gehen durch die Presse. Vor zwei Wochen etwa machte ein Verletzter Schlagzeilen, weil auf seiner Brust ein Brief befestigt war – syrische Ärzte wandten sich an die israelischen Kollegen mit einer Beschreibung des Falls und Bitte um Behandlung.

Es gibt keinen guten Grund für Israel, diese Menschen zu behandeln und ihr Leben zu retten. Außer dem Grundsatz der Menschlichkeit. Warum die internationalen Medien davon nicht viel erzählen, statt dessen lieber ein Arab-Idol-Lied bejubeln, in dem Israel gar nicht vorgesehen ist? Keine Ahnung.

PS. Zu den Opferzahlen mehr hier.

Kommentare»

1. anti3anti - Juni 26, 2013, 22:33

Ich erinnere an Pinkwashing. Die internationalen Schwulen werfen Israel vor, Homosexualität zu schützen, um vom vermeintlichen Unrecht gegen Araber abzulenken.
Syrer das Leben retten …

2. Piet - Juni 26, 2013, 22:58

Aus dem Tagesspiegel:

Nach Angaben der Beobachtungsstelle waren unter den zivilen Opfern 3330 Frauen und 5144 Kinder. … Unter den getöteten Rebellen waren … 2015 Deserteure. 2571 Todesopfer seien nicht identifiziert worden, und das Schicksal von mehr als 10.000 Gefangenen der Regierung sowie von hunderten Soldaten in der Hand der Rebellen sei ungeklärt.

3. Georg - Juni 27, 2013, 1:35

„Warum die internationalen Medien davon nicht viel erzählen, statt dessen lieber ein Arab-Idol-Lied bejubeln, in dem Israel gar nicht vorgesehen ist? Keine Ahnung.“

Weil sie im Innern ihres Herzens – nein, nicht ihres Herzens, das ist falsch ausgedrückt – weil sie in der verschlagenen Kellerecke ihres Hirnes insgeheim davon träumen, dass Israel als ihrer Alibimeinung imperialistische Großmacht von der Landkarte verschwinden wird und die Juden wieder auf der ganzen Welt verstreut in der Diaspora leben werden, denn erst dann können sie von oben herab ihnen ihre Großherzigkeit erweisen und ihnen ihre persönliche Toleranz angedeihen lassen in dem Sinne wie: Siehe, das ist mein Neger, ich behüte und beschütze ihn, und er ist mir auf ewig dafür zu Dank verpflichtet.

Du glaubst, das ist übertrieben? Ich habe schon so viele scheinheilige Debatten über dieses Thema geführt, sie lieben die Juden nur als Opfer, starke Juden hassen sie.

4. anti3anti - Juni 27, 2013, 10:17

“ … sie lieben die Juden nur als Opfer, starke Juden hassen sie.“
Sie hassen starke Juden, weil ein Jude, der stark ist, kein Jude ist.
Sie lieben Juden nichts als Opfer, sondern als Geopferte, zu Opfernde, als Nicht-Mehr-Juden.

5. anti3anti - Juni 27, 2013, 10:26

Denn das Opfer ist unschuldig.
Juden aber sind schuldig.

6. Arthur - Juni 27, 2013, 11:44

sehr eigenartige Kommentare von antianti. Zum glück sind sie grösstenteils unverständlich. trotzdem wundert mich, dass sie veröffentlicht werden.

7. Caruso - Juni 27, 2013, 16:54

anti3anti ist in Ordnung. Ich kenne ihn von andere Blogs. – Warum deutsche Medien ein Lied über den NO, über die Palis bejubeln, in dem Israel nicht vorkommt: Weil sie am liebsten hätten, daß die Palis die Arbeit des seligen A. vollenden. Dazu kommt noch die totale Unfähigkeit zu denken, wenn es um Israel geht, Eine andere Erklärung gibt es nämlich nicht.
lg
caruso

8. willow - Juni 27, 2013, 20:47

Arthur, sie haben noch nie vom stilistischen Mittel des bitteren Sarkasmus gehört … ?

„weil sie in der verschlagenen Kellerecke ihres Hirnes insgeheim davon träumen, dass Israel als ihrer Alibimeinung imperialistische Großmacht von der Landkarte verschwinden wird und die Juden wieder auf der ganzen Welt verstreut in der Diaspora leben werden, denn erst dann können sie von oben herab ihnen ihre Großherzigkeit erweisen und ihnen ihre persönliche Toleranz angedeihen lassen in dem Sinne wie: Siehe, das ist mein Neger, ich behüte und beschütze ihn, und er ist mir auf ewig dafür zu Dank verpflichtet.“

dürfte doch auf die übergroße Mehrheit der Palästina-Freunde und Zionismuskritiker mehr als zutreffen 😦

9. anti3anti - Juni 28, 2013, 0:07

Danke, Caruso. Aber Arthur ist nicht in Ordnung.

10. Letters from Rungholt | Dienstarzt - Juni 28, 2013, 0:36

[…] Lila schreibt schon seit einem gefühlten Jahrhundert aus einer der spannendsten Ecken des Planeten ins Internet. Ungefiltert und ohne diese bräsige europäische Brille, die bei leistungsrechtsgeschützten Erzeugnissen zum Thema zwischen den Zeilen hervorquillt. Ehrlich gesagt, ich frag mich langsam auch, was sie sich ganz am Ende des Posts fragt. Aber ich bin auch befangen: Letters from Rungholt […]


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