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Verwundete Syrer März 27, 2013, 16:04

Posted by Lila in Presseschau.
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haben auch heute den Weg an den Grenzzaun gefunden, und sind wie zuvor eingelassen und behandelt worden. Zwei Leichtverwundete wurden von Sanis an Ort und Stelle behandelt, zwei Schwerverletze liegen in Nahariya im Krankenhaus. In Zfat liegt übrigens noch immer der Schwerverletzte von der ersten Aufnahme, in Intensivpflege. (Wer dafür zahlt? Keine Ahnung. Vermutlich der rassistischste Staat der Welt, der partout boykottiert werden muß. Ob Assad oder die Rebellengruppen einen Kassenwart für solche Ausgaben haben? Wohl kaum.)

Übrigens sind die verletzten Syrer Einwohner des syrischen Teils der Golanhöhen. Die Leichtverletzten werden sich bestimmt interessiert im israelischen Teil umsehen. Hoffentlich sind sie nicht so klug wie Eli Cohen.

PS: Ich habe gerade mit Secundus telefoniert. Er hat bestätigt, daß der Bericht bei Ynet korrekt ist. Und ja, er war einer der Sanis, die die Syrer behandelt haben. Bilder wird es nicht geben, aus Sorge um die Syrer und was ihnen zustoßen könnte, wenn sie zuhause in Syrien erkannt werden.

Mein tüchtiger Secundus.

 

Ich lese soeben, daß einer der Schwerverletzten gestorben ist. Jetzt wäre doch der richtige Moment für die europäischen Medien den Fall aufzugreifen – Schlagzeile: „Israel kidnappt schwerverletzte Syrer zwecks Organraub“.

Kommentare»

1. Hein - März 27, 2013, 18:20

Ja, Lia, man kann bitter werden, wenn man die deutsche und europäische Medienlandschaft beobachtet. Diejenigen, die anders denken, haben keine Presse.

2. Dorothee - März 27, 2013, 22:23

Danke, Lila,
für den Hinweis auf das so bewegende Schicksal Eli Cohens. Der Text steht leider auf einer sehr absonderlichen Webseite
http://www.renewamerica.com/, mit der man sich sonst nicht so viel beschäftigen möchte.
Du kennst sicher die auch in Ägypten beginnende Biografie von André Aciman. Nach der Rede Obamas in Cairo schrieb er einen
Text für die New York Times: The Exodus Obama Forgot to Mention –
wie seine Bücher auch lesenswert!
http://www.nytimes.com/2009/06/09/opinion/09aciman.html

3. Lila - März 27, 2013, 22:37

Ja, ich hab die Seite nur daraufhin angeguckt, ob die Geschichte mit den Eukalyptusbäumen drin war. Wenn ich mal mehr Zeit und Närwen hab, guck ich genauer hin 🙂

Nein, die Biographie kenn ich nicht. Ach ach, all die Bücher, die man lesen müßte, aber dann doch nicht liest…

Danke für den Link. Meine beste Freundin im Kibbuz hat interessante Eltern: der Vater ist in Budapest geboren, hat seine gesamte Familie im Holocaust verloren und selbst nur um ein Haar gerettet worden. Ihre Mutter, übrigens eine der nettesten Frauen, die ich kenne, ist aus Alexandria. Sie ist früh verwaist. Die Familie ist aus Ägypten unter schwierigten Umständen nach Israel gekommen und hat ihren gesamten Besitz dort gelassen. Ich habe nie begriffen, warum außerhalb von Israel das niemanden zu kümmern scheint.

Dani Ayalon hat einiges falsch gemacht, aber daß er diese Tatsachen auf den Tisch gebracht hat, das rechne ich ihm hoch an.

4. Dorothee - März 28, 2013, 16:53

Hier noch ein Nachtrag zum Thema „Juden in /aus Ägypten:
http://forward.com/articles/173849/jews-of-egypt-rides-bumpy-road-to-premiere/

5. Zitate | abseits vom mainstream - heplev - April 14, 2013, 9:11

[…] In Zfat liegt übrigens noch immer der Schwerverletzte von der ersten Aufnahme, in Intensivpflege. (Wer dafür zahlt? Keine Ahnung. Vermutlich der rassistischste Staat der Welt, der partout boykottiert werden muß. Ob Assad oder die Rebellengruppen einen Kassenwart für solche Ausgaben haben? Wohl kaum.) Lila, Letters from Rungholt, 27.03.13 […]


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