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Eine Richtigstellung März 12, 2013, 12:36

Posted by Lila in Presseschau.
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von der ich nicht weiß, wie viele Medien außerhalb von Israel sie überhaupt bringen werden. Schnee von gestern, geschenkt, olle Kamellen (und Kamellen sind auch neu nicht lecker).

Das Baby Omar al-Masharawi, Sohn eines BBC-Reporters, starb am 14. November 2012 durch eine Rakete. Für Vater Jihad al-Masharawi, seinen Arbeitgeber, die BBC und die ganze Welt (außer Elder of Zion) war klar, daß nur einer der Übeltäter sein könnte. Ich laß Euch mal raten, wer.

Die israelische Armee konnte nicht bestätigen, auf das Haus der Familie geschossen zu haben, konnte es aber auch nicht kategorisch ausschließen. Darum untersuchte der Hochkommissar für Menschenrechte der UNO den Fall.

Ergebnis: das Kind wurde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch eine auf Gaza gefallene, zu kurz gezielte Rakete der Palästinenser getötet. Es ist auch nicht der einzige Fall. Diese“selbstgemachten Böller“ fallen unkontrollierbar, und zu den „Arbeitsunfällen“, bei denen ein Waffenlabor hochgeht und die Nachbarn verletzt werden, kommen auch solche Todesfälle.

Sie werden summarisch Israel zugeschlagen und zementieren das uralte, immer wieder neue Bild von Israel als skrupellosem Kindermörder.

Die Schlagzeilen sind längst geschrieben, gelesen und haben sich festgesetzt. Das Bild noch mehr.

Versteht mich nicht falsch – ich sage nicht, daß der Tod des kleinen Jungen nicht schrecklich war und ist, eine Tragödie, die das weitere Leben der ganzen Familie überschatten und beeinflussen wird. Das Bild der Trauer ist von universaler Kraft, und man kann nicht anders als mitfühlen. Jedoch: es ist nicht gleichgültig, WIE jemand zu Tode kommt. Sonst würde man nie einen ungeklärten Todesfall aufklären, sondern sagen: der Mensch ist tot, sehr schade, aber was ändert es, ob es der Nachbar, der Gärtner oder die Putzfrau getan hat? Das sagt man nicht, sondern man klärt den Tod auf und möchte wissen, wer ihn verursacht hat.

Darum ist diese Meldung wichtig.

Fälschungen und erlogene Zuschreibungen sind immer nachgewiesen worden, wo Israel tote syrische Kinder als Opfer angerechnet wurden. Unklare Fälle wie der der Familie Ghalia werden automatisch als Israels Opfer registriert. In diesem Falle war es eine offene Frage, die nun geklärt ist.

Ich hoffe, auch Euch interessiert das mehr als so mancher Klatsch und Tratsch, der durch die Presse geht. Ob Blätter, die aus dem Tod des Kinds eine Orgie des Hasses gegen Israel gemacht haben, nun mit ebenso großem Lärm die Erkenntnisse der Untersuchung bekanntgeben? Die BBC ist skeptisch. „May have been“ ist die Formulierung, die sie wählen. Seltsam, nicht? Wenn es um Zuschreibungen an Israel geht, ist die Formulierung nicht so vorsichtig.

Und ich wünsche palästinensischen Zivilisten Kraft und Erfolg für den Kampf gegen bewaffnete Banden, die mit ihrer Ballerei das Leben Unschuldiger gefährden.

Kommentare»

1. Silke - März 12, 2013, 14:52

BBC-Watch bringt heute den ursprünglichen Text und der war nicht by an Israeli air strike sondern IN an Israeli air strike – wenn mich mein Englisch nicht in die Irre führt, ließ das von Anfang an alle Möglichkeiten offen und ist genauestens genommen unwiderlegbar wahr. Außerdem teilt die BBC lt. EoZ mit, daß es die Israelis gewesen sein müssen, denn Gazaner entschuldigen sich NORMALERWEISE …

BILD hat berichtet (Link bei EoZ), ansonsten habe ich gestern noch einen Link beim deutschen GreenPeaceMagazin gefunden, Link ebenfalls bei EoZ.

http://bbcwatch.org/2013/03/11/a-reminder-of-the-chronology-of-the-bbcs-omar-masharawi-story/

Hier ist EoZ’s neuestes, auch die Kommentare liefern Links … und es ist Ziyon, nicht Zion, was immer das bedeuten mag, doch er legt Wert drauf.

http://elderofziyon.blogspot.de/2013/03/my-un-scoop-makes-it-to-ap.html

Wie vermaledeit und mehrdimensional die Zwickmühlen sind, in denen Israel sich jedesmal findet, wenn es etwas zuzugeben oder zu verneinen gibt, ist bei ISA immer mal wieder aufs Spannendste nachzulesen. http://israelsdocuments.blogspot.de/

Für alle Leute, die generell den Willen mitbringen, ein Gefühl für den Wirklichkeitsgehalt aktueller Nachrichten zu entwickeln, eine unverzichtbare Adresse.

apropos – Meir Dagan, der Rauf- und Runterzitierte war bei BBC Hardtalk http://www.bbc.co.uk/programmes/b01kgmcy

In der Langform ging es ihm dann, jedenfalls bis ich wegklickte, darum, daß Israel braver bis total brav zu den Amis sein sollte. A bisserl später war noch ein hoher Israeli Amtsträger dran, der benahm sich so, wie’s mir gefällt.

Kann sein, daß Netanyahu ami-mäßig aufs falsche Pferd setzt oder gesetzt hat, doch wie ich bei Jeffrey Goldberg erfahren habe, mangelt es Israelis an Mut, wissen sie lt. Obama nicht was gut für sie ist und nu hat er entdeckt, daß Obama der Linkage Idee was abgewinnen kann. Ich denke dann natürlich noch an die Johler bei der JStreet Panel-Discussion, die ich mir mal reinzog, einer Organisation, die von Goldberg immer wieder verteidigt wird. Und das, was ich bei Yaacov zum NIF gelernt habe, habe ich zu meinem Glück größtenteils vergessen.

Und dann gab’s da noch, was gern vergessen wird, daß es den Amis UND der Welt 1967 grade nicht so in den Kram passte mit den gegebenen Garantien rund um Eilat und wie war’s 1973 als Kissinger angeblich meinte, man solle die Ägypter erst noch ne Weile siegen lassen, das sei gut für den Frieden?

Und so wie ich Meir Dagan in Langform im O-Ton verstanden habe, will er alle Erbsen ins gleiche Töpfchen tun? Mag sein, daß das das richtige Pferd ist.

KeineR weiß es nicht und das ist ein weiterer Grund, warum ich Nachkartereien gegenüber mißtrauisch bin.

PS für Ludwig:
Achtung hier findest Du reiche Ernte für „Anti“-Diagnosen.

noch’n PS: jeder Dorfbürgermeister operiert in einem Netz von Zwickmühlen, dabei würden ihm doch zweifellos ein paar O-Töne im Fernsehen locker den richtigen Weg weisen.

2. Silke - März 12, 2013, 14:55

heute im Perlentaucher Medienticker

„Es ist eigenartig, dass man Heimat dann verliert, wenn man den Ärger über sie verliert.“ (Peter Bichsel)

3. Georg - März 12, 2013, 15:09

Das hatte ich neulich schon irgendwo gelesen und in diesem Zusammenhang hat mir jemand, dem ich davon berichtete, geschrieben, und das finde ich beinahe noch schlimmer als die plumpe Behauptung, der Junge sei von einer israelischen Rakete getötet worden, dass sehr wohl Israel die Schuld am Tod des Kindes trage, denn hätte Israel nicht angegriffen, wären auch viel weniger Raketen der Palästinenser abgeschossen worden. Auf meinen Einwand, mein virtuelles Gegenüber würde aber nun in abstruser Weise Ursache und Wirkung durcheinander bringen, wurde mir lapidar entgegnet, ich sei einseitig pro Israel gesonnen und daher intellektuell nicht in der Lage, die vielen Zusammenhänge des Nahost-Konfliktes objektiv zu beurteilen.

Glaube mir, da blieb für Momente mein Mund offen, und meine Finger verkrampften sich förmlich über der Tastatur. Aber da wurde auch etwas anderes deutlich: Du kannst noch und nöcher faktisch belegen, wie sich eine Gegebenheit genau und im Einzelnen ereignet hat, wenn vorher wie eine riesige Käseglocke das eigene Bild der Welt über die tatsächliche Realität gestülpt wird und somit klar steht, Israel trage die Schuld und Verantwortung an diesem Konflikt, dann scheinen solche Einzelheiten überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, im Gegenteil, sie werden als lästig und störend für das Gesamtbild wahrgenommen, so dass eher der Verkünder solcher Wahrheiten diskreditiert wird als sie einzusehen.

Dieser kurze Schriftwechsel endete übrigens mit dem Satz: „Georg, ich möchte mich mit dir darüber nicht mehr unterhalten, akzeptiere das bitte.“

Was bleibt einem da als kopfschüttelnd vor der Menschheit zu resignieren?

4. Silke - März 12, 2013, 16:01

@ Georg

ähnliche Erfahrungen haben mich gegen die immer wieder geäußerten Vorwurf, ich sei einseitig, immunisiert.

Einer meinte mal, ich könne nur so denken, wie ich denke, weil ich einen zionistischen Ehemann hätte. Ich hab’s als eine Ordensverleihung akzeptiert.

Und so interpretiere ich auch die letzte Ansage an Dich …

5. Lila - März 12, 2013, 16:09

Nur kurz: ich weiß, warum er auf Ziyon besteht – damit Amerikaner nicht Saion lesen, sondern Zion. Im Deutschen tun wir das sowieso.

Außerdem ist das Y eine Erinnerung daran, daß im Hebräischen das Yud ein Konsonant ist und das i nur einer kleiner Vokalpunkt unter dem Z. Guck mal hier, erste Reihe, letztes Wort.

Also, der kleine Punkt unter dem Z ist das i, und dann kommt ein Yud, und das wird als Y transskribiert. Jedoch auch im Yud ist ein kleiner Punkt, und der bedeutet, daß das Y verdoppelt wird.

Die korrekt transskribierte Schreibung, wie sie auch auf Straßenschildern praktiziert wird, wäre also:

Ziyyon.

Analog dazu:

Sorry aber ich bin bei sowas pingelig, Ziyon sieht für mich eben aus wie nichts Halbes und nichts Ganzes, aber ich bemüh mich schon, das so zu schreiben, wie er das will….

6. Arthur - März 12, 2013, 17:03

Er sagt Ziyon, weil elder of Zion schon belegt war… ganz einfach… steht irgendwo auf seinem blog…

7. Silke - März 12, 2013, 17:07

Lila

ich liebe pingeligsten Umgang mit Sprache – Du hast mich also glücklich gemacht. Übrigens zum Thema dieses Posts, der Guardian hatte sich das sprachliche Hintertürchen ursprünglich ganz weit offen gelassen, indem er „during“ schrieb. Links bei Ziy(y)on. 😉

Ich hoffe, Dir ist klar, daß ich, die schon an griechischen Kleinbuchstaben und Stenografie für Fortgeschrittene gescheitert ist, in Ehrfurcht ersterbe vor allen, die sich so was wie Hebräisch und dann noch andersrum gewachsen zeigen.

Es so zu schreiben, wie er das will, ist nur aus einem Grund wichtig, weil er irgendwelche Statistiken dazu führt, wie oft und wo er auftaucht. Ich habe Grund zu der Annahme, daß er die Hoffnung, daß das irgendwann, irgendwie, irgendwo ein Ganztagsjob wird, noch nicht aufgegeben hat.

8. Lila - März 12, 2013, 17:11

Arthur, Du liest Elder of Ziyyyyyon?

Na, wenn das der Grund war, dann hätte er doch…

Ich bin schon still.

Silke, Hebräisch ist überhaupt nicht so schwierig, wie man gemeinhin denkt. Sonst würden es nicht jedes Jahre zahllose Neueinwanderer lernen. Man muß sich beim Lesen durchhangeln, ja. Aber nur der erste Schritt rein in die Sprache ist schwierig, dananch geht das ganz logisch und klar weiter.

9. Silke - März 12, 2013, 17:11

PS: mein Gedächtnis sagt übrigens, daß er es in Interviews Saion ausspricht, also nix Halbes und nix Ganzes rundrum

10. Lila - März 12, 2013, 17:15

Sagt er Saion? Lustig. Lag ich ja in allen Punkten voll daneben 😀

Da er einer der besten und scharfsinnigsten Blogger ist, die ich kenne (der Artikel über die Kassam in Gaza, oben verlinkt, ist ein Meisterstück), kann ich darüber hinwegsehen.

11. Arthur - März 12, 2013, 17:20

Gelegentlich. In letzter Zeit eigentlich kaum, aber früher habe ich manchmal vorbeigeschaut… Aber da die meisten Kommentatoren dort ziemlich Diskussions-resistent sind, habe ich es dann wieder aufgegeben… Interessant ist, dass er viel postet, aber nicht alles, was er postet ist interessant…. Und mich stört der grundlegende brustton der empörung (der mich hier gelegentlich auch stört).

12. Lila - März 12, 2013, 17:28

Na ja, jeder empört sich über andere Dinge. Ich kann mir vorstellen, daß es durchaus Dinge gibt, die auch Dich empören. Was dann andere wiederum stört.

Könnt man glatt einen Reim draus machen.

Lahm aus der Lamäng:

Ein Mann, der sich oft daran stört,
daß andre Leut´ Blödsinn empört,
empört sich selbst gern
und tut sich nicht scher’n
ob andere Leute das stört.

Wäre mit einem „gehört“ oder „unerhört“ drin besser gewesen, leider zeitlich unmöglich 😦

13. Caruso - März 12, 2013, 17:30

Ich kannte schon die Nachricht aus dem Internet. In den Printmedien die ich regelmäßig lese (SZ, Spiegel, Zeit, Die Presse.at, profil.at, Standard.at) sah ich sie bis jetzt noch nicht. TV schaue ich nicht wegen meiner hochgradigen Schwerhörigkeit, entstanden durch eine Erkrankung. Und vom Alter wird’s nicht besser.
lg
caruso

14. Arthur - März 12, 2013, 17:33

Ein mann der sich oft daran stört
dass Blödsinn die andren empört
empört sich selbst gern
und tut sich nicht schern
ob das dann die anderen stört.

So wäre es ein Limerick…

stimmt, ich habe mich zum Beispiel über den Tod von Ben zygier empört, und das hat dich wiederum gestört… Aber soviel ich aus deinem letzten Post zum thema verstanden habe, ist dir mittlerweile die Tragik dieses Todes auch bewusst geworden…

15. Silke - März 12, 2013, 17:54

Lila 12
auch „röhrt“ und „betört“ reimt sich recht schön und nicht zu vergessen, so man Substantive braucht, der ganze Haufen mit „eur“

und da habe ich doch gleich dank Steputat ein neues Wort gelernt „kören“
http://www.duden.de/rechtschreibung/koeren

16. Lila - März 12, 2013, 17:55

Arthur, Du hast mich vollkommen mißverstanden, aber das macht nichts.

Die Tragik war mir von Anfang an klar. Jedoch hast Du mich mit Deinem Fidelio-Pathos auf die Palme gebracht. Du hast daran geglaubt, daß ein vollkommen Unschuldiger rechtlos weggeschlossen und ausradiert wurde.

Dem war nicht so, wie Du bestimmt inzwischen auch erkannt hast.

Daß es eine tragische Fehlentscheidung war, ihn überhaupt zum Mossad zu holen, steht überhaupt nicht in Frage.

Jedoch: er war kein Kind, sondern ein erwachsener Mann. Du hast ihn mit Deinen Kindern identifiziert und Angst gehabt, daß denen ähnliches passiert, wenn sie mit einem lockenden Zweitpaß in Israel zur Armee gehen, hochmotiviert. Das ist eine verständliche Sorge, aber sie hat Dein Urteil über Zygier für meinen Geschmack zu sehr emotionalisiert.

Wie gesagt, ohne das Wörtchen Fidelio wären wir vielleicht nicht so aneinandergeraten. Aber das tiefe Mißtrauen dem Staat Israel, das daraus spricht, halte ich für übertrieben. Es läuft viel schief, aber nicht a la Fidelio.

Aber ich werde Dich nicht überzeugen und Du mich nicht. Da kann ich mit leben. Von anderen Standpunkten aus betrachtet sind wir vielleicht gar nicht so weit voneinander entfernt.

17. Paul - März 12, 2013, 17:55

Liebe Lila,
immer wieder gibt es, leider, Veranlassung für mich darauf hin zu weisen, dass Israel alle militärischen Auseinansdersetzungen gewonnen hat. Im Propagandakrieg hat Israel leider eine Schlacht nach der anderen verloren.
Sicherlich liegt es auch daran, dass die Lüge sehr geschmeidig und logisch daherkommt. Die Wahrheit kommt dagegen oft sehr langsam und sperrig daher. Außerdem habe ich den Eindruck, dass es, vergleichbar mit dem Hintergrundrauschen des Weltalls, auf unserer Erde ein allgegenwärtiges Hintergrundrauschen des Judenhasses gibt.

Dagegen anzuschreiben ist sehr schwer, beinahe unmöglich.

Nach meinem Eindruck fängt Israel an, sich mehr und mehr in’s „Getümmel“ der Propagandaschlacht zu werfen. Das ist nicht nur gut sondern auch dringend notwendig.
Leider ist es so wie Du, liebe Lila schreibst, dass es die Wahrheit ein halbes Jahr später, außerordentlich schwer hat, Gehör zu finden. Lass es mich in einem Bild ausdrücken: Das Tor, durch das die Lüge spaziert ist, ist fest verschlossen und niemand ist bereit es zu öffnen.

Trotzdem darf Israel nicht nachgeben und muss seine Stimme lautstark erheben.
Der Propagandakrieg ist m.E. genau so wichtig wie die direkte militärische Auseinandersetzung.

Gott schütze Israel!
Herzlich
Paul

18. Silke - März 12, 2013, 18:02

Arthur
irgendwas hat mich irgendwann mal überzeugt, daß es viele Limerick-Varianten gibt
———
Lila
Hebräisch transkribiert würde ich mir jederzeit noch zutrauen, zumal mir der Klang durchaus konveniert – doch die Schrift – wer es in Steno mühselig durch den Anfängerkurs geschafft hat und danach nie dazu gelernt hat (außer Selbstgebasteltes) ist ungeeignet dafür. Vielleicht kommt’s daher, daß ich nie lesen gelernt habe, ich konnte es irgendwann einfach, also sozusagen total ganzheitlich und nein es gab keine familiäre Förderung, im Gegenteil, die lachten mich immer aus für was ich nicht konnte.
Besonders m und n auseinander zu hlaten, fand ich schwierig. Erklärt worin der Unterschied liegt, hat auch keiner, das weiß ich, weil ich mich so gut an die Scham erinnere, als Mutter mich in der Straßenbahn vor allen Leuten auslachte.

Es gibt also Felder, wo sogar mir das Fragen ausgetrieben wurde.

19. Arthur - März 12, 2013, 18:13

„Dem war nicht so, wie Du bestimmt inzwischen auch erkannt hast.“
Stimmt. Seine Familie wusste, dass er im Gefängnis war und hat ihm den Star-Anwalt Feldmann besorgt (und bezahlt, nehme ich an).

Über Schuld oder Unschuld werden wir wohl erst in 50 Jahren etwas erfahren, wenn zumindest bekannt gegeben wird, was ihm vorgeworfen wurde… was noch nicht sgat, dass er das auch gemacht hat, und da auch kein Prozess stattgefunden hat und nie mehr statt finden wird, werden wir letzteres wohl nie erfahren…

Mich schauert es jetzt schon wieder, wenn ich an geheimdienste denke…

20. Lila - März 12, 2013, 18:21

Richtig, Arthur, mich auch.

Ich habe hoffentlich richtig verstanden – mein Eindruck ist, daß er sich nicht über die Tragweite dessen klar war, was er getan hatte, und daß das einer der Gründe war, weswegen er sich umgebracht hat. Aus allen Andeutungen ergibt sich mehr ein Bild eines fatalen, fahrlässigen Fehlers als Absicht. Aber wie gesagt, das sind so Steinchen, die man zusammensetzt, wenn keine echten Informationen kommen.

21. Arthur - März 12, 2013, 18:25

@silke:

es geht um den Rhythmus… Die letzte Zeile muss wieder den gleichen rhythmus haben (und gleich viele Silben) wie die ersten zwei…

Natürlich kann man das auch parodieren, wie in diesem Limerick, den ich ausgezeichnet finde:

Consider the plight
of a chap called wright
who wrote limericks such awfully bad.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
He couldn’t get it right.

die xxxx zeile habe ich leider vergessen….

22. Silke - März 12, 2013, 19:21

Daß es eine tragische Fehlentscheidung war, ihn überhaupt zum Mossad zu holen, steht überhaupt nicht in Frage.

eine Entscheidung mit tragischen Folgen ja, eine Fehlentscheidung? bevor ich das feststelle, würde ich doch gern Persönlichkeitsstabilitätsanalysen anderer Agenten anderer Staaten in the field haben.

Selbst sorgfältigste Psychogutachten erstellt von verschiedenen über lange Zeiträume zu Rückfallgefahren von Verbrechern irren hie und da, aber die sind natürlich alle nicht beim Mossad, denn beim Mossad sind nur Übermenschen für Entscheidungen zuständig.

(bitterste sarc intended)

23. Lila - März 12, 2013, 19:26

Garantiert kommt das überall vor – in jedem Betrieb, überall. Menschen werden überfordert und begehen dann Fehler.

Aber in diesem Falle vergleiche ich nicht mit anderen Organisationen, sondern messe nur am Ergebnis.

Ich bin sicher, daß die Lehren längst gezogen sind. Über den Mossad weiß ich nicht viel, aber über die israelische Armee kann ich eines sagen: es wird mit unglaublichem Aufwand und Perfektionismus und Hingabe daran gefeilt, für jeden Menschen die passende Aufgabe zu finden bzw für die Aufgaben Menschen, die sie erfolgreich und ohne sich oder andere zu gefährden, erfüllen können.

Meine Tochter darf nicht viel erzählen und tut das auch nicht, aber ich sehe, wie wichtig ihre Arbeit ist. Sie gehört zu der Abteilung, die für Human Resource Management zuständig sind – die Personalabteilung der IDF.

Und doch, und doch, und doch kommen Fehler vor. Wenn ich von der Armee auf den Mossad schließen kann, dann haben sie genaustens analysiert, wo der Fehler lag. Denn unter solchen Umständen einen Menschen verlieren – das ist doch schrecklich. Kann man nicht kleinreden.

24. Silke - März 12, 2013, 19:33

und der Zerberus hat mich schon wieder gefressen

und Arthur

wann immer ich was über britische Dichtereien beigebracht bekomme, bemerke ich mit Erstaunen, daß das Wörtchen MUSS bei denen unbekannt zu sein scheint, obwohl Wikipedia im Falle von Limericks das Wörtchen „strict“ benutzt. Und gerade das unter Edward Lear Abgedruckte scheint mir meinen Eindruck, des nach dem Sinn, nicht nach dem Buchstaben, der Silbe, dem Wort oder der Zahl zu bestätigen.

25. Lila - März 12, 2013, 19:41

Nun mal Ruhe hier. Ich liefere innerhalb von zwei Minuten einen Limerick, spontan wie selten, und dann kommen Klagen???? Ich muß mich doch sehr wundern.

Frustration steigt hoch
im wogenden Busen
und verebbt leise.

Okay, es fehlt ne Silbe.

Frustration steigt hoch
das Herz klopft vor Ärger laut
und verebbt leise.

Ach nee.

Haikus sind schwierig
und immer fehlt eine Silbe
das kann ich nicht.

26. Arthur - März 12, 2013, 19:48

Silke, du hast recht: Psychologen oder Psychiater, die solche Gutachten schreiben, sind keine Propheten, und es ist eine glatte Überforderung, es ihnen zuzutrauen. Wenn die Verfasser der Gutachten dafür haften müssten, was straftäter nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis machen, würde keiner mehr ein Gutachten auf Freilassung erstellen, denn ein Restrisiko ist immer da…

Also wir sind uns einig: wissen können sie es nicht, weder bei haftentlassung noch bei Einstellung im Bereich HR, und wir sollten ihnen nicht glauben, wenn sie so tun als könnten sie es wissen.

Aber ich finde, wenn das was schief geht (falscher typ für falschen Job angeheuert), dann sollte die Organisation dafür die Verantwortung übernehmen und die Verantwortung nicht einfach auf den Typen abschieben, indem sie ihn auf unabsehbare Zeit in eine Hochsicherheits-Zelle in Isolationshaft steckt. Das ist es, was mich an der Zygier-Affäre empört.

27. Lila - März 12, 2013, 20:04

Arthur, Du kannst wirklich nicht verstehen, warum er isoliert wurde? Doch nicht als Strafe. Und auch nicht auf unabsehbare Zeit.

Der Mann hat durch unkontrolliertes Reden Schaden angerichtet. Es mußte um jeden Preis verhindert werden, daß weitere Details durchsickern. Zygier hatte in seiner Zelle einen Safe für geheime Papiere, und wenn er den Safe öffnete, dann war die Videokamera blockiert und der Zugang zu seiner Zelle auch.

Er bekam regelmäßig Besuch von den besten Rechtsanwälten Israels, einer Sozialarbeiterin, und auch ein Psychologe kamen zu ihm. Die Familie auch. Er hatte keine schweren Haftbedingungen, um ihn zu bestrafen. Sondern um das Geheimnis zu schützen – wenn noch andere Agenten unterwegs waren oder sind, hättest Du sie gern in Gefahr gesehen?

Allerdings sagte der Psychologe oder Psychiater, der ihn zuletzt sah, daß sehr viel Sorgfalt darauf verwendet wurde, das Geheimnis zu schützen, aber nicht genug darauf, ihn am Leben zu halten. Er war in einer tiefen Depression, aß nicht mehr, magerte ab. Die Alarmzeichen waren da, der Psychiater warnte auch, aber bis es durch die bürokratischen Kanäle ging, war Ben schon tot. Auch die Wärter waren in Sorge und merkten, daß es ihm schlechtging, aber nahmen es nicht ernst genug, oder handelten nicht schnell genug.

Eindeutig Raum für eine Untersuchung. Das darf nicht passieren.

Aber andere Haftbedingungen? Schwierig, Arthur, schwierig. Einerseits empörend, okay, andererseits RIESENdilemma.

Und empört Dich nicht, daß aus dieser Geschichte ein Fidelio-Drama gemacht wurde, Israel zu einem faschistischen Staat, in dem Menschen verschwinden und ermordet werden…? Wer nur die ersten Berichte kennt, ist sicher, daß Ben Zygier ermordet wurde. Im Auftrag vom Staat Israel.

Verstehst Du: Samir Kuntar ist frei und mit B.A. von der Open University entlassen worden – aber Ben Zygier soll ermordet worden sein. In einer gigantischen Konspiration, in die höchste Verantwortliche verwickelt waren.

Das empört Dich nicht. Mich schon. Sehr. Und es schadet. Vielen Menschen schaden diese Lügen.

28. Silke - März 12, 2013, 20:08

und zudem ist Dein Haiku Ansatz ganz und gar der Falsche lt. dem hiesigen Schreibwerkstattguru, abgesehen davon, daß da auch irgendwie ein anderer weniger körperlich busiger Geist drin wehen sollte 😉
hier mein Liebling aus meinem Haiku-Buch

Sogar mein Schatten
ist durch und durch gesund
an diesem Frühlingstag
(Issa)

… lt Wetterbericht besteht für Freitag Hoffnung, daß die Enten ihre Entchenmachenaktivitäten wieder aufnehmen und ich mich dann Frühlingssprüche murmelnd der Welt freuen darf.

hier ist mein bisher einziges, das zumindest der Silbenzahl nach den örtlichen Vorschriften entspricht.

Wäscheleine rein
Keiner soll sich aufhängen
aber schön wär’s schon

(zwischen Weihnachten und Neujahr darf die Wäscheleine nicht draußen bleiben, damit sich keiner aufhängt, verlangt die örtliche Folklore und ich habe mir dazu die Gastgeberin vorgestellt, die in der Küche das Geschirr vom Mahl mit der im Wohnzimmer abhängenden Familien-Meute abwäscht und dabei dichtend aus dem Fenster blickt.)

29. Arthur - März 12, 2013, 20:18

Geheimdienste scheinen auch in den angesehendsten Demokratien ein rechtsfreier Raum zu sein. Daher schaudert es mich, wenn ich nur daran denke. Nicht nur im Zusammenhang mit Israel, im zusammenhang mit allen Ländern der Welt.

Der Unterschied zwischen Demokratie und Unrechts-Regime scheint einzig und alleine darin zu liegen, wieviel Raum man diesen menschenverachtenden Praktiken gibt: In einer Demokratie triffet es vielleicht 1 Person auf 100’000 oder was weiss ich, und sobald es as 1/1000 trifft, ist man in einem Unrechts-Regime… Es ist nur eine Frage der Quantität, d.h. wie viele Bürger sich vor der Geheimpolizei nicht fürchten müssen… keine Frage der Qualität:

Ich finde es etwas polemisch, zu unterstellen, dass Zygier Menschen gefährdet hat oder gefährden konnte: wir wissen es nicht, der Staate will es uns nicht verraten, sondern streng geheim halten. Wenn ich mich recht erinnere, hast du selbst berichtet, dass es in der Fernseh-Reportage hiess, er habe nicht böswillig geplaudert und nicht direkt menschen gefährdet… Daher finde ich die Isolationshaft nach wie vor nicht angemessen. Und du musst jetzt auch nicht so tun, also habe er dort am Swimming-Pool Limonade geschlürft, während seine Tochter im Wasser planschte und seine Frau ihn glücklich anlächelte. ja, er hatte einen Fernseher, aber reden konnte er wohl nicht gross mit Leuten. Und 24 Stunden können sehr, sehr lange sein, wenn die einzige Abwechslung eine Unterredung mit dem Rechtsanwalt oder Psychiater oder ein Polizeiverhör ist…

30. Arthur - März 12, 2013, 20:26

Schön wär’s schon – dass sich einer aufhängt?

Im Zusammenhang mit zygier?

Makaber, makaber, aber gut gedichtet…

31. Silke - März 12, 2013, 20:30

Arthur

jede Organisation hat ihrer Natur nach Verantwortung für mehr als eine Person und ja, oft genug bedeutet das, daß Verantwortliche unschuldig schuldig werden müssen.

Im übrigen verstehe ich Deine Fixierung auf Geheimdienste nicht. Angeblich hat Petraeus (der nahezu heilig gesprochene) im Irak es durchaus mit sehr Dubiosen getrieben, verkünden sie jetzt als große Neuigkeit.

Daß es da aber vor Jahren schon mal nen Bericht gab, daß die Amis zu sehr robustem Verhalten neigende Einheimische auf Patrouille mitnahmen oder duldeten war schon lange vorher im Detail zu lesen, für mich aber nur einmal, dann war Ruhe.

Jemand braucht nicht böswillig verraten zu wollen, um anderen Leuten gefährlich zu sein. Ich denke es kann schon reichen, wenn jemand nicht mehr klar unterscheiden kann, was er sagen kann und was nicht.

Was die Geschichten von den Warnungen anlangt. Ich möchte einmal, nur ein einziges Mal erleben, daß etwas schief geht und es findet sich keineR, der gewarnt hat.

32. Arthur - März 12, 2013, 20:54

@silke: du hast recht, man soll sich nicht auf Geheimdienste fixieren, Armeen, Polizei, Gefängniswärter oder im Fall Irak und Afghanistan private „Sicherheitsfirmen“ können genauso schlimm sein, nicht zu vergessen das organisierte Verbrechen (aber da steht es ja dann schon im namen)

33. Arthur - März 12, 2013, 20:55

…und vielleicht auch Pfleger in Altersheimen oder Waisenhäusern, manche Pflegefamilien und auch manche Familien (siehe Fritzl)…

…überall wo ein rechtsfreier Raum besteht, und niemand was „sieht“, wenn jemandem was passiert,

34. Silke - März 12, 2013, 22:05

nein, nicht in Zusammenhang mit Zygier sondern im Zusammenhang mit Familienglück wie Spiralen und Futonmatratzen usw.

35. Silke - März 12, 2013, 22:34

Arthur

bei der BBC sollen Leute, die zufällig die Tür aufgemacht hatten, wenn Jimmy Savile zugange war, sorry gesagt und wieder zugemacht haben. Ich habe mal Ähnliches beim Anblick von was „Verdächtigem“ getan, weil was sagen bedeutet hätte, sich mit meinem im Dorf eingeborenen Hauswirt anzulegen.

Ich bin, wenn die Machtverhältnisse es verlangen, ein bekennender Feigling. Das einzige was ich zu meiner Verteidigung vorbringen kann ist, daß ich nicht vorgebe, was anderes zu sein.

Zu meiner großen Freude habe ich heute gehört, daß das Kloster Ettal alle Karten auf den Tisch gelegt und ins Internet gestellt hat, ein Zug, der hoffentlich allen Anschuldigungen des Herrn Pfeiffer, man habe ihn zensieren wollen, die Luft rauslässt.

Möge Israel eines Tages ein ähnlicher PR-Coup gelingen, ach was täglich von heute an oder besser noch 2x täglich.

36. Arthur - März 12, 2013, 23:26

@Silke:

wenn du im haiku nicht meintest, dass es schön wäre, wenn sich jemand erhängt, dann musst du dichterisch wohl noch einmal über die bücher gehen.

Aber es liest sich gut, sehr zynisch, ganz passend zu deinem Style…

Ich denke, nicht feig zu sein muss man üben, ev. versagt man beim ersten mal und vielleicht auch noch beim zweiten mal, aber das ist kein grund, sich „wegschauen“ zur Lebensmaxime zu machen, wie es die Deutschen im Holocaust machten…

37. Jakobo - März 13, 2013, 1:13

Die englischen umschreibungen von ivrit sind manchmal wirklich grausam und ich bekomme einen krampf in den neuronen davon.

J

38. Silke - März 13, 2013, 2:01

doch ich stellte mir vor, daß die Frau meinte, es wäre schön, wenn sich jemand erhängte, eines ihrer Familienmitglied, das sie über die Feiertage ertragen mußte – eine von denen, das hast Du schön gemacht, aber … oder einer der Onkel, die es immer schaffen, daß man sich irgendwie an ihnen vorbeidrängen muß …

ich selbst habe schon lange lange keine Familie mehr, doch habe ich lange auf’m Dorf gelebt, da brechen Gefühle oft noch sehr „authentisch“ durch.

Weißt Du, das mit dem nicht feig sein, sagt sich so leicht, so lange nicht die Existenz dran hängt – sei mal „nicht feig“ Deinem Arbeitgeber gegenüber … außer natürlich Du gehörst zu jenen Privilegierten, auf die gleich drei andere warten.

und mit Üben ist da nix, ich bin jedesmal, wenn ich’s probiert habe, voll auf die Schnauze gefallen, von Fortschritt war da nix zu merken, rein gar nix, aber das liegt sicher nur an meinem „Zynismus“, wäre ich liebenswürdiger, hätte ich mehr Style, dann wären auch die Resultate der Nicht-Feigheit vorzeigbarer.

39. Silke - März 13, 2013, 2:14

weißte Arthur
in der Schule haben sie uns immer von Luther’s „hier stehe ich, ich kann nicht anders“ als leuchtendes nachahmenswertes Vorbild erzählt und daß er dann von dem Fürsten gerettet wurde, das war halt so ein Wunder das geschah, während Luther voll Mannesmut innerlich auf ein Leben als Vogelfreier vorbereitet war.

Im richtigen Leben ist es aber dummerweise so, daß wenn man die „hier stehe ich, ich kann nicht anders“ Nummer geben will, daß man dann besser vorher mit dem Fürsten klar macht, daß der am Hintereingang wartet. Doch das gilt natürlich nur, wenn einem Leben und Gesundheit was wert sind …

40. Silke - März 13, 2013, 2:27

PS:
in den USA promoten sie gerade ein Buch, das belegt, daß Roosevelt Mengen von Juden gerettet hat. Ganz unzynisch und ohne alle Ironie gönne ich ihm die posthume Ehre von Herzen …

http://www.nytimes.com/2013/03/09/books/book-tries-for-balanced-view-on-roosevelt-and-jews.html

41. Silke - März 13, 2013, 2:31

… und nein ich hielt den Vorwurf, sie hätten Auschwitz bombardieren sollen, noch nie für sehr gerechtfertigt

42. Arthur - März 13, 2013, 17:52

tja. Schade, Silke, dass du jedes mal, wenn du Zivilcourage gezeigt hast, auf „die Schnauze“ gefallen bist.

Ich habe andere Erfahrungen gemacht: meistens kommt es viel weniger schlimm, als es die Hasenfüsse befürchten. Aber aufgrund deines forschen Tones hier im Internet bin ich schon einigermassen erstaunt, dass du dich – nach eigener Aussage – im wahren Leben lieber für Feigheit entscheidest…

43. Sebastian - März 14, 2013, 9:59

Die FAZ-Medienseite hatte gestern einen Artikel über diese Fehlinformation.

44. Lila - März 14, 2013, 19:51

Leider hab ich ihn nicht gefunden.

Hier Petra Marquardt zum Thema:

http://blogs.jpost.com/content/who-will-tell-truth-about-masharawi-tragedy

Und hier „The American Interest“.

http://blogs.the-american-interest.com/wrm/2013/03/12/did-the-palestinians-murder-baby-omar/

(Danke an den Leser, der mir den Link zugeschickt hat!!!)


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