jump to navigation

Secundus´ Abendmusik März 10, 2013, 9:20

Posted by Lila in Muzika israelit, Uncategorized.
trackback

Wenn der Junge hier ist, bin ich so froh.

Ethnix, Ha-chaim kol kach yafim – Das Leben ist so schön

Er war auf einer „Kriegswoche“, einer regelmäßig abgehaltenen Woche, bei der unter Kriegsbedingungen trainiert wurde. Diesmal wirklich hart: in den abscheulichen Ostwinden eine Woche lang durch die Wüste laufen, nur mit kurzen Pausen, Tag und Nacht (insgesamt über die Woche verteilt haben sie nur sehr wenig geschlafen, und das auf dem nackten Boden), Secundus mit 35 Gepäck auf dem Buckel… die ganze Sani-Ausrüstung, Wasser und Essen… 100 km zu Fuß.

Mashina, Ba-rechovot shelanu – Auf unseren Straßen

(Idiotischer Clip, na ja, 80er Jahre halt 🙂 )

Er hat sich ausgeschlafen, aber er ist ganz vergnügt. Das war vermutlich, hoffentlich, seine letzte Übung dieser Härte.

Mashina, Tachzor, tachzor – komm zurück, komm zurück (das hab ich reingeschummelt, ist nun mal mein Liebstes von Mashina – besonders wegen Yossi Banai, der schon nicht mehr lebt und der ein viel größerer Sänger war als Yuval, sein Sohn, der Frontmann von Mashina )

Jetzt hört er Musik, und ich frage ihn, ob er Tips für meine Blogleser hat. Alles, was er vorschlägt, beantworte ich mit bescheidenem Stolz „ach, das Lied von Ninette hab ich letzte Woche schon verlinkt“, „Efrat Gosh – hab ich auch schon im Blog gehabt“, jawohl, ich kenne mich aus! und ich höre Secundus feixen. „Mama, du bist aber schwierig“.

Asaf Amdurski, Yekirati – mein Liebling

Trotzdem kommen wir noch auf ein paar Sachen, die noch nicht dabei waren.

Harel Moyal, Kmo ohavim – wie Liebende

Secundus ist ein Moyal-Fan der ersten Stunde – vor vielen Jahren hab ich meine Blogleser mal in Secundus´ Namen zu einer Abstimmung im Internet geschickt, als Moyal an dem israelischen Äquivalent einer Talentshow teilnahm. Moyal gewann tatsächlich, und Secundus war stolz. Das waren bestimmt die Stimmen aus Deutschland, die wir herangeschafft hatten! Oh, ganz bestimmt.

Yehuda Saado, Sadot shel irusim – Felder voll Iris

Ebenfalls bei dieser Talent-Sendung, nur ein paar Jahre später, gewann Yehuda Saado mit einem Lied voll Sehnsucht und Nostalgie. Sonst nicht unser Fall, der orientalische Sing-Stil, oder nur in kleinen Dosen, aber er sang das Lied mit echtem Gefühl. Wer es auf „ashkenasisch“ hören will, bitte, es ist für alle gesorgt.

Shlomo Arzi, Sadot shel irusim – Felder voll Iris

Shlomo Arzi und Dudu Tassa, Latet ve-lakachat – Geben und Nehmen

Mei Feingold, Raziti lashir – ich wollte singen

Morgen ist er wieder weg.

Tomer Yosef, Ka-elu milim – Solche Worte

Kommentare»

1. Marlies - März 10, 2013, 13:27

Danke für die Musik; ich freue mich immer wieder an deinen Häppchen und lerne dabei neue Sänger und Gruppen kennen.
Ich teile mit deinem Sohn die Begeisterung für Harel Moyal. Ich habe seine Musik durch einen israelischen Teilnehmer in einem Diksusisonsforum kennen gelernt. Die erste CD war in Deutschland nicht zu beschaffen, aber ich habe dann Freunde angespitzt, sie mir mitzubringen. Die CD habe ich bestimmt zwanzigmal kopiert und Freunde damit versorgt.
Das ist auch heute noch eines meiner Lieblingslieder und ich muss jedes Mal schlucken, wenn ich es höre, weil mir ein Bekannter mal den Text übersetzt hat

2. Lila - März 10, 2013, 13:39

Der Text ist auch hier zu finden:

http://www.hebrewsongs.com/?song=emtzahalailabakfar

Vielleicht fällt es Nichtjuden nicht auf, aber daß die Eltern am Shabatabend (zwei Kerzen) den Fernseher anschalten, ist ungewöhnlich. Sie tun es nur, weil sie Angst um den Sohn haben.

Harel Moyal war Magavnik, kein leichter Dienst. Die Tochter unserer Nachbarn hat es nicht ausgehalten. Für einen sensiblen Jungen wie Harel Moyal muß es sehr schwierig gewesen sein.

Secundus war begeistert, seit Harel das erste Mal, hinter seiner Gitarre verschanzt, vorsang.

Er hatte noch nie vor Publikum gesungen, nicht mal viele seiner Freunde wußten, daß er Gitarre spielt und singt.

Oh, und damals, 2004, dachten eigentlich alle, Harel Skaat gewinnt den Wettbewerb.

Sie sind beide „in Israel weltberühmt“ geworden, aber Secundus hat bis heute einen Grimm auf Harel Skaat, der „seinem“ Harel Moyal fast den Sieg genommen hätte. War eben noch ein kleiner Junge damals 😀 und hat meinen Bloglesern nicht vergessen, daß sie es ja eigentlich waren… bestimmt das Zünglein an der Waage… garantiert.

3. Piet - März 12, 2013, 2:12

Und nicht ein Wort zu Moran Mazor? o_O Ist ja noch etwas hin bis Malmö, aber… 😉


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s