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Schlagzeilen Februar 14, 2013, 7:21

Posted by Lila in Presseschau.
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sind zu erwarten, Artikel in der deutschen Presse und empörte Leserkommentare.

Mit Bulldozern geht die israelische Armee gegen illegal errichtete Häuser in der Westbank, äh, in Judäa, äh, in den umstrittenen Gebieten vor.

Die Einwohner protestieren, aber es nützt ihnen nichts.

Ach so, hm, aus den Schlagzeilen wird wohl doch nichts werden. Es sind ja jüdische Siedler, deren ohne Genehmigung errichtete Siedlung abgerissen wird (wie es ziemlich regelmäßig geschieht). Da werden wir wohl doch auf Gelegenheiten warten, wenn Palästinenser ein Protestcamp errichten.

Und fast hätte ich es vergessen: auch wenn die Hamas ungenehmigte Häuser abreißt, bleiben die Schlagzeilen aus. Merke: es müssen schon israelische Bulldozer und arabische Häuser sein, in jeder anderen Konstellation ist es einfach uninteressant für die Süddeutsche und ihre Kollegen.

Kommentare»

1. Paul - Februar 14, 2013, 8:15

So ist es, liebe Lila! So „ticken“ bei uns eben die Uhren!
Aber Antisemitismus? Judenhass? Nein, das gibt es bei uns nicht.
„Man wird das doch noch sagen dürfen?“ Oder schreiben? Und wenn es mit „letzter Tinte“ ist.
Wenn es doch wenigstens wirklich die letzte gewesen wäre. Aber es ist wie immer: es ist das Letzte!

2. Wolfgang Mann - Februar 14, 2013, 9:22

Mit letzter Tinte? Kann denn niemand dem Kerl ein neues Tintenfässchen spendieren? Dann könnte der Schlappsack vielleicht ein schönes Gedicht über den neuesten Atombombenversuch in Nordkorea schreiben. Das wird man doch wohl noch sagen dürfen, oder?

3. Rolf Graf - Februar 14, 2013, 10:26

Hallo und Shalom!

Danke ersteinmal diesen Blog gefunden zu haben! Danke an die Bloggerin 🙂

Ich finde es sehr Mutig von echten Jüdischen Bürgern die auf von Gott gegebenen Land ihr Quartier aufschlagen!
Das der eigene Staat gegen „Siedler“ (Jüdische Mitbürger) Vorgehen ist beschämend!

4. Lila - Februar 14, 2013, 10:41

Jeder Rechtsstaat geht gegen eigene Bürger vor, die das Recht verletzen. Da ist nichts Beschämendes dran.

Und Israel greift noch längst nicht hart genug gegen ungenehmigtes Bauen durch. In sehr vielen arabischen Dörfern und auch in Moshavim und Kibbuzim wird gebaut, ohne sich um Genehmigungen zu scheren. Es ist nicht leicht, das überhaupt ausfindig zu machen und dann dagegen vorzugehen.

5. Paul - Februar 14, 2013, 15:20

Zu 4:
Das erinnert mich an gewisse Zustände in der DDR.
In Kleingartenkolonien wurde wild drauf los gebaut. Aus Pavillons wurden Einfamilienhäuser. Diese wilde Bauerei bekam noch eine zusätzliche Note dadurch, dass die Baumaterialien illegal „beschafft“ wurden, weil sie regulär nicht erhältlich waren.

Erst in den letzten Jahren hat die DDR versucht dagegen vorzugehen. Allerdings übten die zu zahlenden Strafen keinen wirklich regulierenden Einfluss aus. Abgerissen wurde nur ganz selten.

Man muss dem Staat schon eine gewisse regulierende Funktion einräumen. Das ist richtig. Wenn man allerdings „auf der anderen Seite der Barriere steht“ wird man das Vorgehen des Staates wohl anders beurteilen.

Aber Bürger anderer Länder keht das einen „feuchten Kehricht“ an. Und Politiker anderer Länder geht das nichts an.

Das beschämende ist, und damit sind wir wieder beim Thema, dass diese Angelegenheit, sofern sie in Israel stattfindet, politisiert wird.

Das, lieber Rolf (#3), ist beschämend. Nur das!

Das hat Israel aber der Propaganda der PA zu verdanken!


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