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Heute um 10.05 Februar 14, 2013, 7:08

Posted by Lila in Land und Leute.
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ist wieder eine landesweite Übung. Sie wird überall angekündigt, damit niemand einen Schrecken kriegt, wenn auf einmal die Sirenen losheulen.

Anderthalb Minuten Alarm, und alle müssen in die Schutzräume. Besonders wichtig wird das in Schulen und öffentlichen Einrichtungen genommen. Die Kinder sind das schon gewöhnt. Mindestens einmal im Jahr kommt so ein Probe-Alarm, neulich war es auch mal eine Erdbeben-Übung.

Hoffen wir, daß wir solche Dinge nie „in echt“ erleben werden. Vor einem Jahr oder so hatte ich die Ankündigung mal nicht mitgekriegt und saß im Sammeltaxi in Akko, als die Sirene losging. Das war wohl eine lokale Sache, anderswo war kein Alarm, und deswegen wußte ich es wohl auch nicht, und auch sonst niemand im Taxi. War das vielleicht ein doofes Gefühl. Alle guckten natürlich sofort auf ihre Telefone. Ach so, he he, nur ne Übung. Klar.

Heute bin ich vorbereitet, wie alle anderen auch. Quarta freut sich, der Alarm liegt gerade in einer höchst lästigen Unterrichtsstunde.

(Bild bei Israel Matzav gefunden)

Kommentare»

1. Paul - Februar 14, 2013, 8:05

Quarta freut sich!
Damit erfüllt sich wieder das isländische Sprichwort:
„Kein Unglück ist so groß, dass es nicht auch etwas Gutes bewirken würde.“ 🙂

Ist das nicht auch ein Spruch den Juden gerne gebrauchen?
„Möge es nützen.“

Nein, stimmt nicht. Google sagt mir gerade, dass das Prosit heißt.

Na egal:
„Möge die Übung Euch zum Nutzen gereichen.“

2. Janina - Februar 14, 2013, 14:11

Liebe Lila, meine Hebräischkenntnisse sind zwar immer noch nicht vorhanden….aber dafür ist mein erster Trip endlich gebucht! 10 Tage Israel im Mai! Juhuuuu!

3. Lila - Februar 14, 2013, 14:16

Na da hast Du ja noch ein bißchen Zeit 🙂 Aber wenn Dein Englisch fließt, dann brauchst Du Hebräisch nicht.

4. Silke - Februar 14, 2013, 19:57

Lila

als „mein“ Dorf seinen Feuerteufel hatte und lange lange danach, machte mir jede Sirene, auch die angekündigste Übungssirene Herzklopfen.

5. Janina - Februar 15, 2013, 16:17

Puuh, das beruhigt mich sehr! Sowohl das Englisch ausreicht, als auch, daß man in zweieinhalb Monaten noch ein bißchen was in den Kopf bekommen kann. Ich freu mich!

6. Christine Möller - Februar 18, 2013, 11:40

Liebe Lila,

interessant ist, daß mein Mann und ich bei „unserem ersten Alarm“ im letzten November in Tel Aviv von dieser leider notwendigen israelischen Routine nicht viel mitbekommen haben. Beim ersten Mal im Restaurant standen die Gäste um uns herum, die wir wir draußen saßen, nur zögerlich auf und gingen ins Innere. Niemand schien so schnell glauben zu können, daß der Alarm wirklich ernst gemeint war – und wir waren natürlich völlig unbeleckt.
Beim zweiten Mal waren wir dann doch so schnell in der nächsten Apotheke im Hinterzimmer, daß wir nicht wissen, wer alles auf den Straßen geblieben war. Als wir selber fünf Minuten nach dem Knall der gesprengten Rakete wieder draußen standen, war zumindest kaum noch zu merken, daß irgendetwas passiert war. Ich nehme an, daran merkt man, daß Tel Aviv so lange als „sicher“ galt…

Seitdem reagiere ich übrigens auch anders auf unerwarteten Feueralarm oder Alarmübungen hier in Deutschland…

Ich wünsche Euch von Herzen, daß solche Übungen irgendwann nicht mehr nötig sein werden, aber das ist wahrscheinlich eine Utopie…

P.S. Janina: Ich bin neidisch. Und wünsche Dir eine wunderbare Zeit in Israel.

7. Janina - Februar 19, 2013, 13:12

Liebe Christine – ich bin sicher, zu Recht 😉 Danke, ich freu mich total!


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