jump to navigation

Frage an meine Leser aus Berlin Dezember 9, 2012, 14:43

Posted by Lila in Persönliches, Rat und Tat.
trackback

Wie viel muss man fuer ein durchschnittliches Abendessen in einem netten, nicht fancy und nicht schaebigen Restaurant in Berlin pro Person rechnen? Wir wollen den Studenten ungefaehre Anhaltspunkte geben.

Die guten Tips von vor zwei Jahren, oh, fast drei Jahren!, sind nicht vergessen. Die sind alle noch in der Liste. Ueber Updates aller Arten freuen wir uns. Diesmal sind die Studenten juenger und vermutlich haben sie weniger Geld zur Verfuegung als die Lehrer in der Weiterbildung, mit denen wir 2010 gefahren sind.

Danke!!!

 

PS: Beim Lesen der vielen guten Tips von damals kriege ich das Beduerfnis, meine Leser mal so richtig zu knuddeln! Das passiert mir hoechst selten!! Rette sich wer kann!!!

Kommentare»

1. Opa Hans - Dezember 9, 2012, 14:55

Berlin ist auf jeden Fall billiger als alle anderen deutschen Großstädte. Der Preis hängt u.a. auch vom Stadtteil ab. Am günstigsten (von den innerstädtischen Bezirken) ist m.E. Kreuzberg. Hier zahlen wir zu zweit bei einem sehr ordentlichen Italiener ca. 40 Euro incl. Getränken. Das ist so etwa das obere Ende der Skala. Beim Vietnamesen oder Inder ist es deutlich billliger, maximal etwa 30 Euro (zu zweit). Mitte und Prenzl. Berg sind etwas teurer, Friedrichshain auch. Also grober Anhaltspunkt: 15 bis 25 Euro pro Person incl Getränken, je nachdem wo.

2. gila schacked - Dezember 9, 2012, 15:22

zwischen min. 6 euro und 10 euro. es gibt allerdings auch jede menge schouarmas und schaschliks, currywurst mit broedchen, das kostet zwischen 1,5 und 3 euro. je nach standort. vor allem die berliner currywurt ist lecker. gibts auch nicht vom schwein.

3. Andre - Dezember 9, 2012, 15:46

Wenn wir in Berlin sind, gehen wir eigentlich immer ins „Que Pasa“, das ist ein sehr schöner Mexikaner in der Oranienburger Straße. Die Preise für ein reichliches Gericht rangieren so zwischen 6,00 und 10,00 EUR. Die Gegend hat außerdem den Vorzug, dass der alte Jüdische Friedhof (mit dem Grabstein Moses Mendelssohns) gleich im die Ecke liegt. Früher gab es in der selben Ecke auch mal ein koscheres Restaurant, das aber inzwischen geschlossen hat, wenn ich recht informiert bin.

4. Marlin - Dezember 9, 2012, 16:11

Ich würde sagen ab 8 Euro Aufwärts, je nachdem wo. 20 Kröten für 2 ist ganz ok. Wenn man mit 10 Euro p. P. kalkuliert und aufpasst wo man hingeht, kann es gehen. Die Grenze ist natürlich nach oben offen.

5. tim - Dezember 9, 2012, 16:17

Kann man in den zahlreichen arabischen Geschäften definitiv für 5€ kriegen. Wenn einem Schawarma, Falafel und Co. reichen

6. tim - Dezember 9, 2012, 16:19

Z.B. das El Rief am U-Bhf Eberswalder Str. geht in die Richtung und ist definitiv nicht schäbig o.ä.: http://www.qype.com/place/518819-El-Rief-Berlin

7. willow - Dezember 9, 2012, 17:11

Schau mal, hier die Speisekarte eines meiner Lieblingsrestaurants … eher für Berliner Verhältnisse „nicht ganz so billig“

http://www.restaurant-masala.de/de/speisekarte.php

8. Naomi - Dezember 9, 2012, 18:24

Hallo Lila –

ich kann unsere tolle Stammkneipe/Gartenlokal in Charlottenburg, Schlosstraße 22, empfehlen. Es ist „Die Kastanie“, eine schnuckelige Kneipe mit einer fantastischen Gartenterrasse, zur Schlossstraße offen.

Hier ist ein Kartenausschnitt:
http://www.berlin.de/restaurants/1646948-1622830-zur-weissen-kastanie.html

Man trifft in der „Kastanie“ alle möglichen Leute – Studenten, Profs, Künstler, Musiker, Autoren, Schauspieler von Theater und TV …
Im Sommer kann man dann von der Terrasse aus die Bowler auf der Schlosstraßenmitte beobachten (das ist ein breiter autofreier Weg in der Mitte der Schlossstraße, auf dem man schnurtracks zum Charlottenburger Schloss hochlaufen kann).

Geöffnet ist die Kastanie durchgehend tgl. von 10-2 Uhr, Küche 12-24 Uhr,
Speisen kosten 2,50 bis 7€. Es sind viele gute Bio-Produkte dabei, Salate, Suppen, Quiches versch. Art, Maultaschen, Spätzle, Gratins und und und – wirklich sehr vielseitig.
Softdrinks gibt es ab 1,30€, Bier (0,2 l) ab 1,60€, Wein (0,2 l) ab 3,50€, Fl. Wein (1 l) ab14€, à la carte 3,50 bis 7,80€.
Milchkaffee für 2,30€, Tasse Kaffee 1,80€, Latte Macchiato 3€.
Man kann auch statt Mineralwasser das „Wasser des Hauses“ bestellen -. das ist sehr gutes Trinkwasser, und kostet nix.

Innen gibts 45 Plätze, außen auf der Terrasse unter den Kastanien gibt es 120 Plätze.

9. Yael - Dezember 9, 2012, 18:40

Es gibt so viele Lila. Wo werdet ihr denn übermäßig sein, also in welchem Stadteil. Berlin ist doch riesig. Möchte jemand koscher essen oder ist das egal und ist die Richtung, also eher italienisch oder so wichtig?

10. Lila - Dezember 9, 2012, 19:55

Wir (also das Team: zwei gewaltige Gelehrte von unerschoepflichem Wissen und gefestigter Persoenlichkeit – und ich Hemd) moechten

1. den Studenten einen Anhaltspunkt geben, mit wie viel Geld sie zu rechnen haben fuer Mahlzeiten. Da wir tagsueber meist von Sehenswuerdigkeit zu Sehenswuerdigkeit eilen werden, hoechstens mal was auf die Hand nehmen werden, ist abends von besonderer Wichtigkeit. Da wollen wir dann gesellig sein.

2. eine Liste zusammenstellen, wie auch beim letzten Mal, mit Tips, aus denen die Studenten sich selbst rauspicken koennen, was sie interessiert.

11. Naomi - Dezember 9, 2012, 20:33

Noch was zur „Kastanie“ in Charlottenburg, Schlossstraße 22:

Es gibt dort keine koschere Küche, aber es gibt sehr viel vegetarische Speisen. Die sind natürlich dann in unserem Sinne auch nicht wirklich koscher ;).
Es gibt auch einige Fleischgerichte …

12. Lila - Dezember 9, 2012, 20:57

Soweit ich es einschaetzen kann, ist diesmal kein religioeser Student dabei, auch die Moslems machen einen saekularen Eindruck. Ich gebe trotzdem auch eine Liste von koscheren und halal-Restaurants aus.

13. Indica - Dezember 9, 2012, 21:23

Ich würde mal sagen zwischen 15 und 20 Euro pro Nase für ein Restaurant. Kommt immer auf die Gegend drauf an und wie viel man trinken will. Aber für alles jenseits von „Kleiner Vietnamese“ oder „Kleiner Inder“ würde ich das seriös so kalkulieren. Eine Vietnamesenschale und ein Getränk gibt’s schon so für 7 Euro. Kommt also drauf an wo, was und wie.

Ich habe vor einiger Weile erst das „Chai Yo“ am Lausitzer Platz entdeckt – lecker thailändisches Essen. Ein Hauptgericht kostet zwischen sieben und zehn Euro. https://plus.google.com/100802408438216094591/about?gl=de&hl=de

14. Stefan Gilles - Dezember 9, 2012, 21:56
15. Manfred - Dezember 9, 2012, 23:41

15-25 Euro kommt auf jeden Fall hin. Empfehlen kann ich

einen guten Griechen, Ousies, in Schöneberg, Grunewaldstr.16, kurz vor der Ecke Goltzstr. (U-Bahn Eisenacher Str.);
gleich um die Ecke, in der Goltzstr.2 ein schönes Frühstückslokal „TeeTeaThe“;
einen guten Inder, das Anand, in der Albrechtstr. in Mitte, Nähe Schiffbauerdamm (liegt aber am oberen Ende der genannten Preisskala);
für Döner & Co das „Bagdad“ in der Schlesischen Str. in Kreuzberg, gleich am Schlesischen Tor;
ein schönes Kaffeehaus, wenn man müde vom Rumlatschen ist, ist das Café Einstein in Schöneberg, Kurfürstenstr.58 Nähe Ecke Einemstr. (U-Bahn Nollendorffpl. in der Nähe), eher wienerisch als berlinerisch;
deftig mitteleuropäisch sind meine Spandauer Lieblingslokale, falls es dort einen hin verschlägt: das Kolk, Hoher Steinweg 7, und Böhmerland, Hoher Steinweg 5; wer in Spandau ist und es lieber orientalisch mag: Hasir, Breite/Ecke Havelstr.;
richtig gutes Bier, wiederum in Spandau, gibt es im Brauhaus Spandau, Neuendorfer Str. 1;
(die Spandauer Adressen liegen alle um die U-Bahnstation Altstadt Spandau)
nochmal gutes Bier, etwas zentraler: Brauhaus Lemke, Luisenpl. Nähe Schloss Charlottenburg;
Currywurst für Freunde des typisch Berlinerischen: Schlossstr/Ecke Kieler Str. in Steglitz.

Das ist das, was mir so auf die Schnelle einfällt.

16. Lila - Dezember 9, 2012, 23:50

Ach, Ihr seid doch die Allerbesten, seid umschlungen, Ihr Leser.

Jetzt sagt mir mal noch was, hier sind doch bestimmt smartphone-affinere Leute unterwegs als ich. Ich moechte diese Tips alle auf einer Karte eintragen, auf die die Studenten per Telefon Zugriff haben koennen – ist Google maps dafuer gut genug, oder gibt es eine bessere App fuer sowas??? (Bestimmt gibt’s auch schon fertige Apps zum Runterladen, aber ich moechte wie letztes Mal eine Karte mit Euren Tips zur Verfuegung stellen.)

17. Yael - Dezember 10, 2012, 2:27

http://www.berlin.de/restaurants/

http://www.restaurants-berlin.com/

Dort kann man sich auch was suchen, mit unterschiedlichen Kriterien.

http://www.qype.com/de300-berlin/categories/1-restaurant

Und dort gibts Bewertungen durch Gäste.

18. bEn - Dezember 10, 2012, 3:21

@ Indiaca
Das Chai Yo gibts nicht mehr. Aber aufm Lausitzer Platz gibts eine gute Vietnamesische Suppenküche/Restaurant. Hauptspeisen ab 5,50 und sehr lecker.
Im Prenzlauer Berg/Hußemannstr. kann man auch echt Israelischen Houmus essen. Aber teurer als in TLV 😉

19. Indica - Dezember 10, 2012, 12:01

@bEN Seit wann gibt’s denn das Chai Yo nicht mehr? Ich war da vor einigen Wochen noch essen. Da guck ich doch gleich mal nach, wenn ich da vorbeifahre (kann ich mir gar nicht vorstellen).

Den Tipp mit der vietnamesischen Suppenküche nehme ich gleich gern mit, die kenne ich dort noch nicht.

20. Ludwig - Dezember 10, 2012, 12:58

Lila – 16

Ich finde Google Maps für so was ideal, weil man die im eigenen Google Account selbstgebastelten Karten per Link auch Leuten weiterschicken kann, die keine besonderen Apps installiert haben.

Zur Orientierung in Berlin sehr empfehlenswert ist übrigens die Fahrplan App der Deutschen Bahn. Die gibt’s auch auf Englisch und sie enthält alle Berliner Bahnen, Trams und Busse. Außerdem findet sie per GPS raus, wo man gerade ist und schickt einen per Karte zur nächsten Haltestelle.

Als Android-Nutzer weiß ich allerdings nicht, ob das alles auch mit IPhones genauso so gut funktioniert. Glaube aber schon ….

21. Tanja - Dezember 10, 2012, 13:13

Hier gibt es leckeres chinesisches Essen zu moderaten Preisen in Berlin-Mitte, Nähe U-Bhf. Mohrenstraße : http://www.peking-ente-berlin.de/deutsch/idee_01.html.

Sehr lecker, war selbst schon dort. Falls ihr am Tage in die Nähe der Seydelstraße, U-Bhf. Spittelmarkt kommt: http://www.qype.com/place/1261941-Spaetzle-Club-Berlin

Hier gibt es herrliche schwäbische Spezialitäten. *njam*

22. Artiges_Kind - Dezember 10, 2012, 17:53

Falls die Runde noch nicht geschlossen ist und nichts gegen japanisches Essen spricht, könnte ich noch das Makoto zwischen den Stationen Hackescher Markt und Alexanderplatz empfehlen. Es ist allerdings eher klein, mehr als fünfzehn Leute passen da zur gleichen Zeit kaum rein. Preise und Menü kann man hier auf Englisch einsehen, meist mit Getränken etwa 10 – 13 Euro:

http://www.makoto-berlin.de/

23. Nele - Dezember 10, 2012, 20:13

In der Grünberger Straße im Friedrichshain ist mein Lieblingsimbiss: das Nil (http://www.qype.com/place/1428-Nil-Sudanesischer-Imbiss-Berlin), mit tollem sudanesischen Essen. Ist allerdings ein winziger Laden, oft voll, aber falls Ihr in der Gegend sein, unbedingt zu empfehlen (‚Fohl‘ – ess‘ ich am liebsten, da könnte ich drei hintereinander verdrücken…)

Ganz in der Nähe gibt’s ’nen guten Inder: http://www.qype.com/place/56175-Yogi-Ashram-Berlin

In Kreuzberg gibt es das Baraka (http://www.qype.com/place/39369-Baraka-Berlin), arabisch, lecker und bezahlbar – und deutlich grösser als das Nil 🙂

24. willow - Dezember 10, 2012, 21:22

Viel interessanter ist doch die Frage „Wann kommt ihr?“ 😉 😉 😉

25. lalibertine - Dezember 10, 2012, 22:00

Auf die Gefahr hin, dass dieser Tip schon genannt wurde: Wenn mal Falafelgelüste aufkommen sollten, dann kann ich Dada-Falafel Linienstr. 132, mitten im hippen Mitte empfehlen. Ist bei israelischen Touristen durchaus beliebt und in der Nähe der neuen Synagoge.

26. Barbara - Dezember 11, 2012, 14:29

Ist das Beth-Cafe in der Tucholskystraße schon genannt? Es ist eine Einrichtung der jüdischen Gemeinde in Berlin. Preislich sehr moderat.
Sehr schön ist auch das Tomasa in der Kreuzbergstraße (schöne alte Villa, leckeres Essen, mittelpreisig)

27. Yael - Dezember 11, 2012, 14:49

Find ich auch, Willow.

Zurzeit ist hier wegen des Schnees die Hölle los. Wenn ihr also demnächst kommt, warme Kleidung und vor allem gute Schuhe mitnehmen, ansonsten wirds ne Rutschpartie.

28. Yael - Dezember 11, 2012, 15:22

Das Beth Cafe ist von Adass Jisroel und auf alle Fälle Koscher.

29. Silke - Dezember 11, 2012, 15:55

ich bin nicht aus Berlin, aber wollte ich nach Berlin reisen, dann hätte ich gern heiße Tips für echte Berliner Kneipen mit echt Berliner kleinen und großen Snacks. Oder gibt es so etwas gar nicht mehr?

Und käme ich aus dem Ausland, wäre ich sehr scharf darauf, auszuprobieren, wo meine kulinarische Ekelschwelle beim regionalen Essen liegt.

Als ich gesagt bekam, daß ich Fish & Chips mit Essig essen sollte, krampfte sich von der Idee mein Magen zusammen, vor Ort war’s ein Hochgenuss.

Ich verreise eigentlich nicht ins Ausland, um heimische oder überall-international zu essen und da es mittlerweile fast in jedem Futterschuppen auch irgendwas gibt, was einer Pizza ähnelt, müssen doch auch die ganz und gar nicht auf verbotene und/oder schlicht kulinarische Abenteuer Versessenen hungern.

Ich erinnere mich dumpf, daß Sauerbraten in Berlin besonders gut sein soll und natürlich Curry-Wurst. Auch daß es da das geben soll, was in Hessen gekochtes Rippchen heißt, habe ich gehört.

30. Rika - Dezember 11, 2012, 16:06

Ich würde für die Studenten sehr empfehlen, einfach Qype zu nutzen, gerade wenn sie Smartphones haben! Für Berlin ist das echt gut, weil ganz viele Restaurants Bewertungen (auch auf Englisch) mit Preisangaben haben.

Wir (Studenten) sind in Berlin immer für unter 10 Euro/Mahlzeit essen gewesen, wenns eher nur Imbiss mit Sitzgelegenheit war, auch unter 5 Euro.

Außerdem gibt es sehr gute Tipps in Reiseführern wie Lonely Planet, die sich speziell an Low Budget Reisende richten und ungefähre Preisangaben dabei haben. Daraus vielleicht einfach die entsprechenden Seiten kopieren oder scannen?

31. CK - Dezember 11, 2012, 17:19

Absolutes Muss in Berlin ist auch das „Mar Y Sol“ am Savigny-Platz, aber da muss man reservieren, weil das ist fast immer voll. Und vermutlich fällt das auch so gar nicht unter „billig“ und „preiswert“, jedenfalls nicht für Israelis und Deutsche 😀

Aber da hier auch Nicht-Studenten mitlesen: hingehen!

32. CK - Dezember 11, 2012, 17:31

Hier übrigens der Link:
http://www.marysol-berlin.de/

Und, ehe ich es vergesse, in Berlin gibt es auch seit einiger Zeit ein Restaurant für Paleos (das hört sich spannend an!):

http://www.sauvageberlin.com/de/

(@lalibertine: Warst Du da egtl. schonmal? Steuern wir sonst bei meinem nächsten Berlinbesuch mal zusammen an, täte ich meinen :D)

33. Opa Hans - Dezember 11, 2012, 18:54

@silke Ja, das Echte, Typische, Ursprüngliche… Das ist ist so eine Sache. Früher mögen Bulette, Solei, saure Gurke und Eisbein mal typische Berliner Gerichte gewesen sein. Aber das war einmal. Aus Gründen, wie man so schön sagt: …

Dank der Einwanderung haben sich neue typische Gerichte etabliert. Am „ursprünglichsten“ ist vielleicht noch die Currywurst, die wurde glaube ich 1948 erfunden. Ansonsten ist Pizza heute ein ausgesprochen typisches Berliner Gericht, gerne auch in der italo-türkischen Variante (zu empfehlen: Falckensteinstr. in Kreuzberg, nicht zu verfehlen, wegen der Schlange am Stand). Haut mich, Italiener, aber in Berlin schmeckt die Pizza meistens besser als in Italien.

Seitdem sich die Vietnamesen so ca. im Lauf der letzten 10 Jahren als solche geoutet haben (und keine „China“-Imbisse mehr betreiben) ist „Pho Ga“, die vietnamesische Hühnersuppe mit Nudeln, auch ein typisches Berliner Gericht geworden. Und natürlich Döner, ein extrem berlinerisches Imbiss-Essen. Ich war noch nie in der Türkei, habe mir aber sagen lassen, dass es das dort in dieser Form nicht gibt. Ist ja auch egal.

Ach und nebenbei: da bekanntlich auch viele Schwaben in Berlin eingewandert sind, gibt es in vielen Restaurants inzwischen auch Maultaschen. Die schmecken mir im Schwäbischen allerdings wirklich besser.

34. Yael - Dezember 11, 2012, 19:14
35. Silke - Dezember 11, 2012, 20:42

Opa Hans
mir ging’s weniger ums Echte etc sondern um Dinge, die’s eben nur an diesem Ort gibt …

in meinem Alltag bin ich eine begeisterte Konsumentin eingewanderten Essens, nur auf Reisen möchte ich halt mal was anderes als die weltweit gleichen Bestseller. Pizza sollen Italiener übrigens in den USA erfunden haben, habe ich mal irgendwo gelesen 😉

36. Opa Hans - Dezember 11, 2012, 23:19

@ ja, kann ich verstehen. Das Problem: die Sachen, die es nur in Berlin gibt, gibt es aus gutem Grund nur dort. Die will sonst nämlich niemand haben 😉 Z.B. sind Berlins Bäcker weltweit gefürchtet. Die Schrippen gehen noch, aber der Berliner Kuchen … Bei allem Respekt vor den Berliner Leistungen in Kunst, Kultur und Wissenschaft: Kulinarisch sind sie Rohrkrepierer. Gute deutsche Küche gibt es m.E. südlich der Mainlinie, und vielleicht am westlichen Rand auch etwas oberhalb davon, aber jedenfalls nicht in Berlin/Brandenburg. Wir sind hier dringend auf kulinarische Entwicklungshilfe angewiesen, die zum Glück seit langem großzügig gewährt wird.

37. Opa Hans - Dezember 11, 2012, 23:19

@silke sollte das sein.

38. Silke - Dezember 12, 2012, 0:24

ach Opa Hans

aber das ist doch der Spaß am Reisen – (was habe ich mir alles in griechischen Tavernen in den Mund schieben lassen – zum Glück mag ich fast alles, das aus dem Meer kommt) wenn man schon keine Wüste durchquert, dann doch wenigstens original Futter einführen.

An meinem einen Tag in London folgte dem unerwartet genussreichen Fish&Chips mit Essig abends in einem Pub noch ein hartgekochtes Ei, das von irgendetwas undefinierbarem trockenen dicken Getreidigem mit Semmelbrösel drumrum umhüllt war und ein tiefes Loch in meinen Geldbeutel riss.

An diese Mutprobe erinnere ich mich aufs Genaueste (ja ich hab’s aufgegessen, watt mutt, dat mutt), an den international-französisch-angehauchten üppigen Lunch am folgenden Seminartag, der sehr gut war, praktisch nicht. Nur an die Kippers vom Frühstück, die wieder ein großer Genuss waren, erinnere ich mich.

39. Yael - Dezember 12, 2012, 1:49

Es kommt sehr darauf an, wo man Kuchen isst. Ich weiß von anderen, dass z. B. der Kuchen von Lindner sehr gut ist und auch andere sind nicht schlecht. Beim normalen Bäcker an der Ecke kann das schon wieder anders aus.
Ich wüsste aber gar nicht, was so typisch für Berlin ist. Außer der Bulette. Sonst gibts nichts typisches, was es nicht auch woanders gibt.

Lila, wann seit ihr denn hier?

40. Silke - Dezember 12, 2012, 9:03

Eisbein, Rouladen, Sauerbraten, Sauerfleisch, Bratkartoffeln sind vielleicht nicht nur in Berlin zu haben, aber für typisch norddeutsch würde ich sie schon halten

Ich finde jedenfalls ziemliche Unterschiede im Angebot zwischen Hessen und dem Norden: keine gekochten Rippchen (den einzigen Versender, den ich im Netz gesehen habe, sitzt in Berlin), keinen Apfelwein und keine belegten Brote/kalten Platten in der Gastronomie. Auch praktisch keine Knödel oder Klöße.

All die Gerichte bis auf die kalten Platten haben es natürlich an sich, daß sie Kochkünste und Übung verlangen, aber hier am Ort gibt es sogar einen Chinesen, der Teil-Ungenießbarkeit locker hinkriegt.

41. Yael - Dezember 12, 2012, 11:34

Eisbein, Sauerkraut, Bratkartoffeln kenne ich auch vom Osten und auch vom Süden.

42. Tanja - Dezember 12, 2012, 12:47

Hier: http://www.blutwurstmanufaktur.de/web_html/download/Blutwurstmanufaktur_Mittagsmenue.pdf gibt es z.B. typischen Berliner Mittagstisch un die genialste Blut- und Leberwurst der Stadt (aber für eure moslemischen Studis nichts). Trotzdem ein heißer Tipp für leckere regionale Küche, es gibt ja nicht nur Blutwurst und Schwein 🙂

43. Tanja - Dezember 12, 2012, 12:50

Nachtrag: Der Laden ist im gerade hip werdenden *seufz* Neukölln. Also gut erreichbar.

44. Silke - Dezember 12, 2012, 13:19

ich hatte eben einen Brandenburger zu Besuch, dessen Vater Berliner ist und dem viel zu typisch Berlin als Erstes Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpuree ein

Der meinte auch, daß eine Gruppe, wie Lila sie beschrieben hat, rund um den Hacke’schen Markt am besten aufgehoben sei

An Eisbein in Hessen kann ich mich gar nicht erinnern, dafür Solber (nicht im Lokal, nur beim Metzger) und gekochtes Rippchen

Meinem Besucher fiel übrigens als typisch berlinerisch als erstes das hier ein, doch da ist es erstens zu teuer und zweitens gibt es da auch schon überwiegend international und nix mit Eisbein.
http://www.berliner-antikmarkt.de/restaurant-nolle/restaurant-nolle/speisekarte/

Langer Rede kurzer Sinn, Berlin iss nich mehr so versaut wie es sich gehört

45. willow - Dezember 12, 2012, 14:28

http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_K%C3%BCche

Die Berliner Küche ist eine schlichte, bodenständige Küche, die mehr Wert auf deftigen Geschmack und Sättigung als auf Verfeinerung legt. Geprägt ist sie – abgesehen von den traditionell in der Brandenburger Küche verwendeten Zutaten – von den Kochtraditionen der Einwanderer aus Schlesien, Böhmen, Ostpreußen, Mecklenburg und Pommern sowie den Hugenotten aus Frankreich. Die preußisch-protestantische Berliner Küche integrierte diese Einflüsse durch Vereinfachung. Aufwendige Zubereitungsformen und raffiniertes Würzen sind ihr fremd. Typische Zutaten sind Schweinefleisch, Gans und Fische wie Karpfen, Aal und Hecht, Kohl, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen außerdem Rüben, Gurken und Kartoffeln.

Typische Berliner Gerichte müssen nicht unbedingt in Berlin entstanden sein. Meist sind sie erst mit Zuwanderern nach Berlin gekommen. Eigene Erfindungen wie Kasseler, Schnitzel Holstein, Sol-Eier und Currywurst sind eher selten.
Leber Berliner Art mit gebratenen Apfelscheiben, Zwiebelringen und Kartoffelpüree
Fleischgerichte

Gepökeltes Eisbein mit Erbspüree
Kasseler mit Sauerkraut
Leber Berliner Art mit Äpfeln, Zwiebeln und Stampfkartoffeln
Gänsebraten mit Grünkohl und gekochten Kartoffelklößen
Frikassee „Berliner Art“ (Ragout aus Hühnerfleisch mit Kalbsbries und Kalbszunge; alt: Krebse, Morcheln und Spargel)
Bollenfleisch (Zwiebelfleisch)
Berliner Schnitzel (Panierte und gebratene Scheiben vom Kuheuter)
Gebackener Schweinebauch
Rindfleisch „Berliner Art“ (gekochte Rinderbrust mit Meerrettich-Sauce)
Schnitzel Holstein (Kalbsschnitzel auf Bratkartoffeln mit aufgelegten Spiegeleiern und gehackten Kapern, serviert mit gerösteten Weißbrot, welches mit geräuchertem Fisch belegt wird)
Königsberger Klopse (gekochte Klopse aus Hackfleisch und etwas Fisch, serviert in einer weißen Sauce mit Kapern)
Buletten (Frikadelle)
„Falscher Hase“ (Hackbraten)
Gefüllte Schmorgurken (mit Hackfleisch-Füllung)
Kohlrouladen
Sülzkotelett und Sülze, serviert mit Remoulade und Bratkartoffeln

Wurstgerichte
Currywurst mit Pommes Frites

Blut und Leberwurst mit Stampfkartoffeln
Bockwurst
Currywurst
„Stolzer Heinrich“ (Schweinsbratwurst in Biersauce)

Fischgerichte

Bismarckhering
Rollmops
Brathering
Aal grün; serviert mit Salzkartoffeln und Gurkensalat
Havel-Zander
„Karpfen polnisch“ (Tranchen vom Karpfen in dunkler Bier-Sauce)

Eierspeisen
Bauernfrühstück, hier mit Selchfleisch sowie mit Gurkenfächern und weiterer Garnitur

Mostrich-Eier (gekochte Eier in Senf-Sauce); serviert mit Salz- oder Stampfkartoffeln
Süßsaure Eier (gekochte oder pochierte Eier in einer mehlgebundenen Zucker-Essig-Sauce)
Sol-Eier (gekochte Eier, die in einer pikanten Salzlake eingelegt werden)
Bauernfrühstück
Hoppelpoppel

Gemüsegerichte und Beilagen

Kartoffelpuffer
Bratkartoffeln; serviert als Hauptgericht mit Setzei (Spiegelei) oder als Beilage
Pellkartoffeln mit Leinöl und Weißkäse („Spreewälder Art“)
Salzkartoffeln mit Stippe (Gehacktes-, Speck- oder Käsestippe)
Teltower Rübchen (karamelisierte und anschließend geschmorte Teltower Rübchen); serviert als Beilage zu Gänse- oder Entenbraten, zu Schweinebraten, Kasseler Koteletts, Zunge oder Hackbraten
Schmorgurken; serviert als Hauptgericht mit Salzkartoffeln oder als Beilage zu Fischgerichten
Sauerkohl (Sauerkraut)

Saucen

Beamtenstippe (Hackfleisch-Sauce)
Speckstippe
Käsestippe
Fischtüfte
Mostrichsoße (mehlgebundene Senf-Sauce)
Dillsoße (mehlgebundene Sauce)

Suppen und Eintöpfe
Linseneintopf

Löffelerbsen
Erbsensuppe mit Bockwurst
Linseneintopf
Bohnensuppe mit Hammelfleisch
Kartoffelsuppe mit Bockwurst

Salate

Kartoffelsalat (mit Mayonnaise, Gewürzgurke und Ei)
Gurkensalat mit Dill

Eingelegtes

Saure Gurken
Senfgurken
Süßsaurer Kürbis (in würzige Lake eingelegte Kürbisstückchen); serviert als Beilage zu „Stolzem Heinrich“ und zu Fleischgerichten

Brot und Aufstrich
Strammer Max mit Käse

Hackepeter: Hackfleisch vom Schwein, angemacht mit Salz, Pfeffer, Senf und gehackter Zwiebel
Schmalzbrot
„Strammer Max“

Nachspeisen

„Berliner Luft“
Kompott
Mohnpielen
Rote Grütze
Weißbiersuppe

Gebäck
Berliner Pfannkuchen mit Pflaumenmus

Schusterjungen (Brötchen aus Weizen- und Roggenmehl)
Schrippen (Brötchen aus Weizenmehl)
Knüppel (längliches Brötchen mit einem Anteil von Milch und Schmalz im Teig)
Splitterbrötchen
Schweineohren (Blätterteig-Gebäck in Form zweier gegeneinander gewundenen Spiralen)
Pfannkuchen (anderswo als „Krapfen“ oder „Berliner“ bekannt)
Spritzkuchen (ringförmiges, fettgebackenes Brandteig-Gebäck mit Zuckerglasur)
Windbeutel (rundes Brandteig-Gebäck mit einer Füllung aus Schlagsahne)
Liebesknochen (längliches Brandteig-Gebäck mit einer Füllung aus Creme)
Amerikaner
Napfkuchen (Kuchen aus Rührteig)
Streuselkuchen (Blechkuchen aus Hefeteig mit Streuseln)
Berliner Torte (Haselnuss-Mürbeteig, mit Johannisbeer-Gelee gefüllt und mit Vanille-Fondant glasiert)
Käsekuchen „Berliner Art“, Quarkmasse (Weißkäse) mit Korinthen und Rum, auf Mürbeteigboden gebacken

Getränke
Berliner Weiße „mit Schuss“

Berliner Weiße „mit Schuss“ (Weißbier „Berliner Brauart“ mit Himbeer- oder Waldmeister-Sirup)
Berliner Weiße „mit Strippe“ (Weißbier „Berliner Brauart“ mit Kümmelbranntwein)
Bier-Bowle (aus Berliner Weißbier)
Fassbrause

46. Lila - Dezember 12, 2012, 17:26

Danke fuer die vielen Tips! Habe heute bei einer Sitzung schon damit gestrunzt 🙂

Liebe Tanja, auch die juedischen Studenten wuerden keine Blutwurst essen. Juden essen keinen Tropfen Blut, alles Fleisch wird behandelt, bis es vollkommen frei von Blut ist. Saekulare Juden essen vielleicht „normales“ nichtkoscheres Fleisch, aber ich glaube, bei Blutwurst wuerde auch der saekularste Israeli einen Moment zucken – so fremd ist die Vorstellung, etwas zu essen, das aus Blut hergestellt wird….

Ich werd aber beim Treffen mit den Studenten mal fragen 😀

47. Yael - Dezember 12, 2012, 17:31

In der DDR gabs es auch viel Eisbein, Sauerkraut etc. Aber das nützt Lila nicht viel, ich denke nicht, dass einer der Juden oder Moslems Schweinefleisch isst.

48. Janina Haubenreißer - Dezember 12, 2012, 18:59

Hi Lila, als app sehr empfehlenswert ist foursquare, sehr englischsprachig/international. Man kann da auch eine Umkreissuche machen, die Empfehlungen anderer Besucher nachlesen und Tips für einzelne Restaurants (das und das schmeckt am besten, den Tisch am Fenster nehmen etc)

49. Krachmachermama - Dezember 12, 2012, 22:47

Liebe Lila,
schicke denien Studenten die Kastanienallee (Mitte/Prenzl Berg) rauf und runter.Da gibt es alles, was da Herz begehrt für halbwegs vernünftige Preise. Von Schaschuka und Hummus bis fernöstliche Gerichte, Cyrrywurst und Pastrami…
Viel Spaß in Berlin? Wann seit ihr da?
LG, Christiane

50. Jack - Dezember 13, 2012, 10:31

So viele Schleimscheißer auf einem Fleck hab ich echt noch nie gesehen. Wie kann man nur so aufdringlich sein, typisch Berlin. Wäre ich Student würde ich sagen „Danke, aber da könnt ihr alleine hingehen. Mir ist die Lust vergangen“.

51. Tanja - Dezember 13, 2012, 11:36

Lila, das weiß ich. 🙂 Du schriebst aber glaube ich *grübel* das dieses Mal vorwiegend moslemische Studenten dabei sein würden.

Hier noch ein App-Tipp, für Apple-IOS nutzbar: http://www.tagesspiegel.de/service/in-eigener-sache-best-of-berlin-per-app-entdecken/7480970.html

LG,

Tanja

52. Yael - Dezember 13, 2012, 16:26

Hallo Tanja,

Moslem dürfen auch kein Blut essen.

53. Jack - Dezember 13, 2012, 21:09

Wurst essen in Berlin wie Tony in Berlin, guckt mal, ich will ja kein Spielverderber sein. Aber Urlaub ist meist dann am schönsten, wenn man selber loszieht. Ohne Reiseführer oder aufgedrängte Verpflichtungen vor der Nase.

Und Tony war auch mal in Beirut, nur leider zu einem unpassenden Zeitpunkt 2006. Das hat ihn echt traumatisiert.
Ab Minute 10.20 sieht Tony und der Zuschauer live die Hisbollah mit ihren Anhängern jubelnd durch Straßen ziehen. Sie feiern die Entführung der israelischen Soldaten. Bitter. Und aber sehenswert!!! Guck mal Lila, wie die drauf sind.

Aber die israelische Luftwaffe hat Tony auch gesehen und die Bomben, die in unmittelbarer Nähe gefallen sind. Ganz unpolitisch. Geschockt ist man trotzdem. Man kann sich nicht entziehen. Aber die Amis holen ihre Leute raus.

Und weil das gerade als angesagtes Event durch die Gazetten geht, ich sag’s gleich, Antisemit ist Tony nicht. Ganz und gar nicht. Er ist New Yorker durch und durch.
http://www.jewishjournal.com/foodaism/item/anthony_bourdain_visit_israel_already_20110315

Anthony Bourdain hat nach langer Zeit vom Travel Channel zu CNN gewechselt, und ab April nächsten Jahres geht’s auch nach Israel.
http://eatocracy.cnn.com/2012/11/05/anthony-bourdain-nyc-restaurants-after-sandy/?iref=allsearch
Ich liebe Tony. Aber ich glaube nicht, daß er nochmal nach Berlin geht. Ich glaub, das fand er nicht so toll dort. Wenn man seine Sendungen gesehen, dann weiß man das. Aber das liegt weniger an der Stadt, sondern an den Deutschen, auf die konnte er nicht so. Tja, sie sind halt nicht sonderlich beliebt auf der Welt. Ich mein wenn Tony das schon auffällt. 🙂

54. willow - Dezember 14, 2012, 14:08

Falls auf dieser Reise das Heimweh zu schlimm wird … 😉

http://www.radiobremen.de/funkhauseuropa/aktuell/culinaria180.html

55. c. - Dezember 17, 2012, 15:34

@ck kommentar 32
http://www.nature.com/news/art-of-cheese-making-is-7-500-years-old-1.12020
soviel zur „praehistor.“ küche im sauvage, die schreiben:
„Produkte aus Rohmilch mit hohem Fettgehalt (Butter, Ghee oder Sahne) oder fermentierte Varianten (Käse, Joghurt, Kefir) sind jedoch weitgehend frei von solchen schädlichen Bestandteilen, daher kann man sie in die Grauzone jener „Nicht-Paleo“-Nahrungsmittel einordnen, die kein Unheil im Darm eines gesunden Menschen anrichten.“
ansonsten hört sich das konzept eher nach dem üblichen eso-quatsch an, mit dem „gut“gläubigen mittelschichtlern das geld aus der tasche gezogen werden soll…
aber wer es braucht.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s