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Cease fire: we cease, they fire… November 22, 2012, 9:08

Posted by Lila in Persönliches, Presseschau, Uncategorized.
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So sah es gestern im Fernsehen aus: „Waffenstillstand tritt in Kraft – Alarm in Beer Sheva“

Ich kann verstehen, dass die Leute im Sueden frustriert sind. Sie haben Sorge, dass es jetzt so weitergeht – hier eine Rakete, dort eine Rakete, und wir halten still. Das darf nicht mehr vorkommen. Und wenn die ganze Welt aufjault, dass wir „unverhaeltnismaessig“ reagieren. Wenn wir es nicht tun, waechst die Zahl der Raketen von Woche zu Woche. Wir haben das oft genug ausprobiert – challas.

Y. sagte nur trocken: „das ist nur eine Pause, mehr nicht“, und auch die Experten im Fernsehen erklaeren, dass Moslems wie die Hamas mit Unglaeubigen  wie Juden gar keine langfristigen oder gar dauerhaften Vertraege abschliessen koennen – das waere in ihren Augen ein Verzicht auf das Land, das sie als ihres betrachten, ein Verrat an ihrem Glauben, und das gibt es nicht. Darum ist die bestmoegliche Loesung, die einzig moegliche, eine hudna, also eine Feuerpause.

Normalerweise benutzen die Palaestinenser solche Pausen, um sich wieder zu bewaffnen, aber die USA haben den Aegyptern wohl klargemacht, dass das nicht mehr durchgeht. Es war unmoeglich, die Fajr-Raketen durch den Sinai zu transportieren, ohne dass die Aegypter davon wussten. Das darf es nicht mehr geben. Die USA und auch die EU haben Aegypten wohl klargemacht, dass es gute Gruende gibt, zu kooperieren.

Mursi hat Mubaraks Rolle weitergefuehrt. Nach einem anti-israelischen Wahlkampf hat er genau wie Mubarak begriffen, dass es aegyptischen Interessen dient, als stabilisierender Faktor zu wirken. Mursi hat der Hamas klargemacht, dass ihre megalomanischen Forderungen keine Chance auf Durchsetzung haben. Hinter den Kulissen heisst es, die Hamas haette von vielen arabischen Regierungen einen Rueffel erhalten fuer ihr Verhalten, und dass der Iran sie praktisch preisgegeben hat. Ich verstehe nicht genug von den Spannungen und Kaempfen, vielleicht finde ich mal einen Artikel darueber. Jedenfalls sortiert sich der Nahe Osten neu.

Es bleibt zu hoffen, dass Amud Anan den Erfolg des Libanon II-Kriegs wiederholt, der dem Norden Ruhe und eine wirtschaftliche Bluete beschert hat – wir leben hier und koennen bezeugen, dass dieser Krieg Erfolg hatte. Der Eindruck, Israel haette verloren, war ein Kurschluss – Nasrallah sitzt im Pissputt, ich sitze an der Grenze und fuehle mich sicher.

(Wo waren die Russen?) Westerwelle und Obama haben mich ueberrascht. In Westerwelles Worten habe ich sogar eine Art menschlicher Note durchgefuehlt, die ich ihm hoch anrechne. Obama hat meine Zuversicht, dass man manchmal mit einem gewissen objektiven, kritischen Abstand besser zusammenarbeitet als ein Herz und eine Seele, gerechtfertigt. Gerade weil er nicht als automatischer Freund Israels gilt, hat sein Rueckhalt viel zu unserer Anerkennung durch andere beigetragen. Das war sehr wichtig und wir vergessen ihm das nicht, und auch Hillary Clinton nicht.

Und inzwischen sterben in Syrien die Menschen weiter wie die Fliegen. 40 Tote bei einem Luftschlag auf ein Krankenhaus. Allein am Mittwoch in Aleppo 104 Tote. Das schluckt die Welt glatter als die Toten im Gazastreifen. Und noch haben wir keine verlaesslichen Angaben, wie hoch der Anteil der Kombattanten vs. Zivilisten war. Zweifellos sind Unschuldige ums Leben gekommen, und um jeden von ihnen ist es unendlich schade, jenseits aller Worte – jeder Mensch eine Welt, die verloren ist. Aber ebenso zweifellos ist dei Hamas, die sie als menschliche Schutzschilde missbraucht hat, mindestens so dafuer zur Verantwortung zu ziehen wie Zahal, die alles getan haben, um ihr Leben zu schonen.

Innenpolitisch erhalten die Drei Freunde (Bibi, Barak, Ivet) gute Noten – sie haben weder, wie Olmert, unrealistische Ziele ausgegeben noch auf wichtige Punkte verzichtet. Besonders freut mich, dass drei Politiker gelobt werden, die im Hintergrund eine wichtige Rolle gespielt haben: Benny Begin, Bugi Herzog und Dan Meridor, die ich seit Jahr und Tag als kluge Koepfe schaetze. Ich zitier mich mal:

Auch von Benny Begin, den ich immer geschätzt habe als Persönlichkeit, hat man nichts mitbekommen, ebenfalls nicht von Dan Meridor. Intelligente Leute, vielleicht haben sie im Hintergrund was bewirkt?

Und 2008 – ganz interessant, das im Nachhinein zu lesen. In diesem Krieg (ich nenn ihn so – es war einer) hat Barak sich bewaehrt. Ich mag keinen der Drei, aber sie haben sich politisch ausbalanciert. Ivet hat in Richtung Bodenoffensive gezogen und gleichzeitig aussenpolitisch fuer die Legitimation gekaempft und den Waffenstillstand vorbereitet – Barak hat in Richtung Waffenstillstand gezogen und gleichzeitig die Bodenoffensive vorbereitet – so dass jeder eigentlich gegen seine politischen Instinkte arbeiten musste. Bibi stand in der Mitte. Ohne populistisches Gerede, ohne Emotionen, ohne Illusionen.

Er hat vermutlich fuer uns das beste realistisch zu erwartende Ergebnis herausgeholt. Und das, obwohl seine Waehler im Sueden von ihm unrealistische Ergebnisse erwartet haben – sie wuerden am liebsten sehen, wie die Hamas vertrieben wird, aber das stand nie zur Diskussion. Ich hoffe, s.o., dass jetzt eine Zeit der Ruhe und Erholung anbricht fuer den Sueden.

Dass die Hamas von kameratauglichen Luegen und Faelschungen sofort in hirnlosen Siegesjubel ausbricht, braucht uns nicht zu stoeren – sie haben ein gestoertes Verhaeltnis zur Realitaet, fertig.

Gerade erzaehlen sie mir im Fernsehen, dass an allen Kreuzungen im Sueden Schilder haengen, die die Buerger aufgehaengt haben: „wir danken den Soldaten“, „toda zahal“, „zahal, ohavim otchem“. Sie wissen, dass die Soldaten heute die Rueckfahrt antreten und dass sie bereit waren, einzumarschieren, ohne zu zoegern.

Und mein eigener Vertreter bei Zahal? Ich hab gestern abend mit ihm telefoniert. Da ich meine Gefuehle im Blog ventiliert hatte, konnte ich ganz sachlich bleiben und fragen, ob er schon Todesopfer seiner Socken zu beklagen sind. Ich konnte ihn grinsen hoeren, und dann sagte er: „wir haben eine Spende gekriegt – Socken und Unterhose, das war sehr nett und sehr noetig“. Ich war wieder im Herzen geruehrt. Ein Textilunternehmer mit Sinn fuers Wesentliche, vermutlich eigener Erfahrung in solchen Situationen, hat stapelweise diese Artikel gespendet. Er wusste, dass die Angehoerigen keine Moeglichkeit hatten, was zu schicken oder zu bringen. Ich danke ihm sehr, ohne zu wissen, wer er ist.

Ansonsten weiss Secundus noch nicht, wann er nach Hause kommt. Er meint, er hat einiges zu erzaehlen. Das kann ich mir wohl vorstellen. Hoffentlich erzaehlt er es auch.

Und meine arme Mutter, die meinen Entschluss, einen Israeli zu heiraten, seit Jahren mit Sorgen zahlt, hat wieder mal feststellen koennen, dass einige Menschen ihrer Umgebung feste Meinungen zum Nahostkonflikt mit erstaunlich duennem Wissen verbinden. Andere wiederum haben sie mit ihrem Verstaendnis der Lage positiv ueberrascht. Denkt mal an meine Mutter – die hat es nicht leicht, und auf ihre stille Art und Weise kaempft auch sie ihren Kampf fuer Israel, wenn sie zwischen ihren Freundinnen sitzt, den Galeristinnen, Lehrerinnen, Aerztinnen und Professorinnen. Ich bin auf meine Mutter nicht weniger stolz als auf alle anderen.

Danke, riesiges Danke meinen lieben Lesern und Kommentatoren und Korrespondenten, die mich ermutigt, aufgefangen und  ertragen haben. Ich bin dankbarer, als ich in Worten sagen kann. Das Schlimmste in solchen Situationen ist, sich isoliert zu fuehlen. Dass die Menschen um mich herum in Israel meine Gefuehle teilen, ist natuerlich, denn sie teilen meine Situation. Aber dass in meiner alten Welt nicht nur Gleichgueltigkeit und Feindseligkeit herrschen, sondern es trotz der seltsamen Informationspolitik mancher deutschen Medien genuegend Menschen gibt, die verstehen, welchem Feind wir gegenueberstehen und wie unmoeglich es ist, das Richtige zu tun – das hat mir wirklich geholfen. Also Danke und Entschuldigung, wenn ich Euch genervt habe. Ich vergess Euch das nicht.

Und jetzt blicke ich zurueck und die Ausnahmesituation, in der ich bis gestern abend war (und die jederzeit wiederkehren koennte), ist vorbei, und schon kommt sie mir vor wie ein boeser Traum. Ich sorge mich seit Beginn meiner Schwangerschaft mit Primus, fast mein halbes Leben, um meine Kueken, und jenseits aller politischen Aengste gibt es nichts Schlimmeres, als von dieser Angst durch die Mangel genommen zu werden. Wir ueberstehen den Alltag ja nur, weil wir verdraengen, dass Leben lebensgefaehrlich ist, dass Menschen zuhause und auf der Strasse und auf dem Arbeitsplatz verungluecken, dass sie krank werden und von Baeumen erschlagen werden und von Blitzen. Wenn eine Ausnahmesituation mit dem Ellbogen alle anderen Dinge in den Hintergrund schubst und man das Morgen nicht mehr planen kann, geraet man an seine Grenzen. Ich bin eindeutig an meine Grenzen gestossen.

Oh, jetzt kommt Kemp ins Fernsehen, das guck ich aber, bin neugierig, was er sagt. Arbeiten muss ich auch. Im Moment ist es uebrigens still, hoffen wir, dass es so weitergeht, mindestens fuenf oder zehn Jahre lang oder noch laenger…

 

Kommentare

1. Georg - November 22, 2012, 9:28

Auf Arbeit habe ich zur Zeit nur das Radio der ARD als Informationsquelle, dazu meine ich folgendes: http://kraftvergeudung.blogspot.de/2012/11/nachtliche-momentaufnahme-aus-dem-radio.html

Vielleicht bin ich aber zu dumm, es zu verstehen. Jedenfalls wünsche ich natürlich allen Menschen, dass die Waffenruhe auf Dauer hält. Und dir, liebe Lila, dir wünsche ich ganz besonders erstmal einen erholsamen Schlaf!

2. Lila - November 22, 2012, 9:37

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4310212,00.html

Wenn die Hamas sich an ihre Verpflichtung haelt, uns nciht mehr zu beschiessen oder sonstwie anzugreifen, dann ist ja gegen eine Oeffnung der Grenzen nichts einzuwenden. Die Blockade war eine Defensivmassnahme, sonst nichts. Wir wollten damit weder die Menschen schikanieren noch demuetigen. Wir wissen aber, dass im Gazastreifen, wenn man ihnen Wasserrohre liefert, sie daraus Raketen bauen, und Probleme mit dem Abwasser auf die „Besatzung“ schieben.

Mal sehen. Ich fuehle wieder mal doppelt, Skepsis und Hoffnung. Kraeftige, holzige Skepsis und zartgruene Hoffnung.

3. Silvia - November 22, 2012, 10:13

Liebe Lila, vielen Dank für die Einblicke in Politik, Alltagsleben und Gefühle! Ich lese den Blog schon seit ca. zwei Jahren, habe ihn schon oft weiterempfohlen und jetzt einen link auf die Seite des Vereins „lechajim“ gelegt.
Weiterhin viel Kraft und Lichtblicke um aus den Sorgen dieser schwierigen Zeit ab und zu aufzutauchen,
Silvia

4. Paul - November 22, 2012, 12:22

Mein Eindruck, die akuten Krisen sind vorbei.
Beachte bitte die Mehrzahl.
Für die eine Krisen bete ich für 8 Jahre Frieden, wirklichen Frieden. „Nur“ 8 Jahre, weil ich die Hoffnung habe, dass die Palästinenser sich dann so an Frieden gewöhnt haben, dass sie auf Krieg keine Lust mehr haben.

Für die andere Krise bete ich um 8 Stunden ungestörten Schlaf am Stück und zwar sofort. „Nur“ 8 Stunden, in der Hoffnung, dass dann dieser Teufelskreis durchbrochen ist und einigermaßene Normalität eintritt.

Es ist schön, dass Dir die Schreibtherapie geholfen hat.
Mir hat die Lesetherapie geholfen. Hab Dank dafür.

Nun zum Alltag:

Y.-lons und auch Deine Meinung teile ich. (Meine Hoffnung habe ich oben ausgedrückt.)
Eure Einschätzung halte ich nicht für pessimistisch, sondern für realistisch.

Ein Blick in die „Charta der Hams“, die wirklich zu lesen ich nur jedem empfehlen kann, bestätigt diese realistische Auffassung:

[quote]“ Der Prophet – Gott segne ihn und schenke ihm Heil-, sprach: „Die Stunde wird kommen, da die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken. Doch die Bäume und Steine werden sprechen: „Oh Muslim, oh Diener Allahs, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm und töte ihn!““[/quote]

Oder auch dies:

[quote]“Israel wird entstehen und solange bestehen bleiben, bis der Islam es abschafft, so wie er das, was vor ihm war, abgeschafft hat.“ Der Imam und Märtyrer Hassan al-Banna[5], Gott hab ihn selig [/quote]

Zum selber nachlesen (sollte man unbedingt tun):

http://europenews.dk/de/node/43391

Dazu muss man wissen, dass diese Charta wegen ihres Koranbezugs unverhandelbar ist. Sie hat damit, genau wie der Koran einen Ewigkeitsanspruch. ( Aus diesem Grunde gibt es, ebenso wie beim Koran, keine autorisierte Übersetzung.)
Das muss man wissen
Sie ist Bestandteil der Religion.
Deswegen ist der Krieg der Palästinenser kein Krieg gegen Israel, sondern ein Religionskrieg des Islam gegen die jüdische Religion.

5. Silke - November 22, 2012, 13:42

Lila

danke dafür, daß Du mich ganz „unangemessen“ an Deinem Leid hast teilnehmen lassen. Das tut mir sehr gut gegen mein Gefühl von wütender Hilflosigkeit.

Ich war übrigens immer total durch den Wind, wenn einer meiner Stubentiger überfällig war …

Die Vereinbarung sieht auch eine Öffnung der Grenzen zwischen Israel und dem Palästinensergebiet innerhalb von 24 Stunden vor.

dradio heute morgen – bedeutet das wirklich Aufhebung der Blockade? Was wird mit der Seeblockade? Das ist schließlich der Weg, über den man richtig schweres Gerät reinschaffen kann/könnte (glaube ich?). Oder bedeutet es nur Betrieb der Übergänge wie in „Friedenszeiten“ üblich?

Der von mir gestern gescholtene le Maizière ist jetzt on record, wie er schwerstens gegen Erdogan vom Leder gezogen hat. Meine Hoffnung ist, daß die Stationierung der Patriot-Raketen off-the-record zur Bedingung macht, daß der Unflat seine Israel-Rhetorik umstellt und der Himmel möge es geben in Richtung alte Freundschaft steuert. Vielleicht, ganz vielleicht, hat das Syrien-Debakel ihm und seinem Buch-geschrieben-habenden Davutoglu klar gemacht, daß das Rumgeschmuse mit den Ayatollahs doch nich so das Gelbe vom Ei ist i.e. daß das Mittelmeer im vielleicht mehr zu bieten hat als ein lang ist’s her mal erträumter Turk-Völker-Zusammenschluß

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aeusserungen-ueber-israel-de-maiziere-kritisiert-erdogan-a-868588.html

6. Malte S. Sembten - November 25, 2012, 15:56

Das klingt ja ermutigend! Ich hatte von den Ereignissen nicht viel mitbekommen, weil ich mir zwei Tage vor Beginn der Operation „Säule der Verteidigung“ ein fast totales Internetverbot auferlegt hatte. Ich bin unglaublich leicht ablenkbar und allein das Abrufen der E-Mails zu Beginn des Arbeitstages kann dazu führen, dass ich bis zum Abendessen im Internet surfe und kommentiere. Vor allem, seit ich bei Facebook bin. Für einen Selbstständigen kann das existenzbedrohend sein. Und da ich ich weder Radio höre noch Fernsehe noch eine Zeitung lese, sondern mich nur aus dem Internet informiere, war ich fast völlig abgeschnitten. Zumal die „Spiegel“-Leser und „Deutschlandradio“-Hörer und „Tagesschau“-Gucker in meiner Umgebung das Thema Israel in meiner Gegenwart kaum noch anschneiden, weil dies erfahrunggemäß zu heftigen Streitereien führt. Aber manchmal musste ich dann doch meine E-Mails abrufen, und dann kamen in endloser Folge die „Follow“-Benachrichtigungen von Letters from Rungholt, Lizas Welt, SoE, Heplev, etc., die mir allein durch ihre Anzahl zeigten, was los war. Ganz vereinzelt habe ich einige davon doch geöffnet und bei Facebook verlinkt – und es mit äußerster Willensanstrengung geschafft, nicht im Internet hängen zu bleiben. Inzwischen lässt die Disziplin wieder nach …
Nach Obamas Wiederwahl hatte ich ja für Israel Schlimmes befürchtet … gut, dass sich das gerade in der Stunde der Not nicht bewahrheitet hat. Gut, dass keine israelischen Bodentruppen zum Einsatz kommen mussten. Und gut, dass das Siegesgeheul der Hamas nur wieder das typische Brustgetrommel dieser Primaten ist.


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