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Aus der Schlafpause November 21, 2012, 14:35

Posted by Lila in Presseschau, Uncategorized.
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wird nichts, ich sitze wieder auf der Couch fest, und ich sehe die Bilder aus Tel Aviv, und ich kann es nicht mehr ertragen. Das Wasser geht bis zur Seele, wie man auf Hebraeisch sagt, ha maim megiim ad nafesh.

Was mir das Herz bricht: die Maenner mit dem Besen und der Kehrschaufel und dem gruenen Auto, die mit Elan die Strasse saubermachen. Verdammt, es ist so ungerecht.

Seit Generationen schwingt das juedische Volk den Besen, fegt die Scherben auf, kratzt das Blut weg, versorgt die Verletzten (auch die Taeter, natuerlich), begraebt seine Toten und sagt Kaddish, sorgt dafuer, dass der Verkehr nicht stehenbleibt, dass der naechste durch die Strasse laufen oder gehen kann, auf der vorhin noch weinende Verletzte lagen. Weint nicht, das Leben geht weiter, kommt, die Strasse ist schon wieder sauber, wir machen das schon, sagen die raschen, energischen Bewegungen. Kein Grund zu verzweifeln!

Die Leute in Tel Aviv sagen: ja, wir wussten nicht, ist es eine Rakete oder ein pigua. Tja, es haette beides sein koennen, und wer weiss, was als naechstes kommt?

Es ist genug, es ist genug, sagt mein Herz. Israel hat niemandem was weggenommen, was immer die Palaestinenser erzaehlen von gestohlenem Land. Das Land ist mehrmals gestohlen worden, unter anderem den Juden, aber Israel ist ganz legal gegruendet worden wie viele andere Staaten im Nahen Osten. Von denen alle anderen arabisch sind. Dutzende. Israel hat nie was anderes getan, als sich gegen drohende Vernichtung zu wehren. Damit allerdings hatte Israel alle Haende voll zu tun.

In Jerusalem wird jetzt Yosef Partok begraben, der 19jaehrige, ein Junge aus einer frommen Familie, der erste von acht Geschwistern, der zur Armee ging und stolz darauf war, zu einer kaempfenden Einheit zu gehoeren. Die Leute aus Emanuel erinneren sich gut, wie er ums Dorf gerannt ist, um sein Profil in die Hoehe zu treiben. Ich weine um den Jungen.

Auch um den Toten aus dem Beduinendorf, der gestern von den Raketen getoetet wurde. Ein junger Familienvater. Was fuer ein bitterer Abschied fuer diese kleine Gemeinschaft im Sueden.

Waehrend Yosefs Eltern und Geschwister vor dem Grab stehen, in Tel Aviv die Strasse wieder sauber ist, in Beer Sheva die Sirene heult und in einem anderen Ort die Familie ein Dankgebet sagt, deren Haus total zerstoert, aber deren Leben durch den Schutzraum gerettet wurde – waehrenddessen sitze ich auf meiner Couch und kann die Traenen gar nicht mehr stoppen.

Es ist genug, es ist genug. Ich gehoere nicht dazu, ich bin aus einer anderen Welt gekommen und sehe mit Entsetzen, was das juedische Volk alles als selbstverstaendlich ansieht und wegsteckt. Dass die Menschen hier noch so nett, so menschlich und liebesfaehig sind, ist vermutlich ein Gottesbeweis – wie kann ein Volk, dessen grundlegendes Beduerfnis nach Ruhe und Frieden ueber Jahrhunderte hinweg immer wieder brutal zerstoert wird, ueberhaupt aufstehen und weitermachen?

Es wuerde mich nicht wundern, wenn sich in Tel Aviv jetzt alle auf den Boden setzen wuerden und wie ich vor Ueberforderung und Ratlosigkeit einfach nur noch vor sich hin starren wuerden. Statt dessen wieseln Uniformierte herum und eine junge Frau sammelt Besitztuemer aus dem Bus auf und andere begutachten den Ort der Explosion, um Rueckschluesse auf den Sprengsatz schliessen zu koennen. Und alle haengen am Handy und rufen alle Verwandten an und sagen: macht euch keine Sorgen, mir ist nichts passiert. Und gleich fahren die Busse wieder.

Wie machen die das? Wie bleibt man dem Leben so treu?

Wie viel Geld und Sorgfalt und Planung und Begabung ist in die Luftschutzraeume geflossen, in denen ganze Familien am Leben bleiben, auch wenn das ganze Haus wegbricht. Wie viel Muehe machen sich die Piloten, wirklich nur militaerisch wichtige Ziele zu beschiessen – andere haetten einfach einen Bombenteppich gelegt und fertig. Wie obsessiv haben ein paar Nerds und Ingenieure an Iron Dome gebastelt, damit man die Buerger schuetzen kann vor dem staendigen Beschuss und nicht in den Krieg ziehen muss.

Ja, jetzt kommt wieder die Nachricht, die auch ihr hoeren werdet – die Luftwaffe arbeitet wieder, und einige Journalisten werden den gesamte Kontext ausblenden, und nur auf die von der Hamas in die Hoelle gezwungenen zivilen Opfer blicken. Von denen die meisten noch leben koennten, wenn Hamas keine Raketen aus Wohngebieten elf Jahre lang auf Israel gefeuert haetten, oder aber auch Defensivmassnahmen ergriffen haetten. Doch das wisst ihr eh.

Aber ich weine hier zum Himmel und sage: genug, genug. Warum hat ein Volk, das so viel Energie in Wissenschaft, Medizin, Innovationen, Kunst, Literatur und Musik steckt, das Familie ueber alles stellt und den Wert des menschlichen Lebens ehrt, das immer pragmatische Loesungen sucht und gern stundenlang diskutieren kann, ohne zu streiten, das niemanden bekehren, umdrehen, vertreiben oder dominieren will – warum hat es so ein schweres Leben?

Der Einzige, der mich troesten kann (ausser dem treuen Leo, der weiss, wann ich ihn brauche), ist der Koenig David. Wie lange ist es her, 3000 Jahre? Alle anderen Voelker, die damals gesungen und gelebt haben, sind vergangen. Das juedische Volk hat sich durchgeschlagen, durch unerhoerte Haerten. Heute ist gar nichts, damit verglichen. Letztendlich hat Shomer Yisrael seine Hand ueber sein Volk gehalten. Aber einfach? Einfach war es nicht und ist es nicht.

Kommentare

1. Yael - November 21, 2012, 14:40

Du solltest trotzdem mal schlafen Lila. Ich verstehe ja, dass das kaum möglich ist, aber sonst wirst du noch verrückt. Schlafmangel ist nicht gut.

2. Lila - November 21, 2012, 14:45

Ich kann nicht, Yael. Ich mach jetzt erstmal ne Telefonrunde.

3. nur traurig - November 21, 2012, 14:49

Du gibst meiner stummen Seele Worte.
Ich weine mit dir.
(Wenn ich nur etwas tun könnte.)

4. Shagy - November 21, 2012, 15:06

herzliche Anteilnahme !
Es schmerzt mich unendlich, dass schon wieder Menschen die in Frieden und Freiheit leben wollen, durch faschistische Gewalt verwundet wurden.
Ich denke an Euch und wünsche alles Gute.
Dem Regime in Gaza muss ein Ende gemacht werden.

5. Karin - November 21, 2012, 15:06

liebe Lila,
meine Worte können dich nicht trösten. Aber ich bin ich Gedanken ganz oft bei dir und in Israel.
Ich schreibe nur, um dich wissen zu lassen, dass wir hier an dich und an Israel denken, ihr seid nicht vergessen.

Liebe Grüsse
Karin

6. Lila - November 21, 2012, 15:14

Doch, Karin, vielen Dank, Worte troesten, und das Schlimmste ist, sich allein zu fuehlen – weswegen ich blogge, bevor ich platze.

Worte helfen sehr – Worte haben doch die Kraft, zu verletzen und zu heilen. Ein boeses Wort kann ein Leben lang schmerzen, ein gutes bleibt immer im Gedaechtnis.

Liebe Gruesse zurueck.

7. Paul - November 21, 2012, 15:25

Liebe Lila,
meine Frau hatte mal auf Grund Ihrer Krankheit eine Depression und musste sehr viel weinen. Sie versuchte es zu unterdrücken. Der Arzt sagte ihr sie soll es nicht unterdrücken. Es ist das „pinkeln“ der Seele. Jeder, der mal einen Blasenverschluss hatte, weiss wie schrecklich das ist und wie schön, wen man „wieder kann“.
Also lass die reinigenden entlastenden Tränen raus.

Etwas anderes macht mir Sorge. Ebenso wie Yael.

Schlafdefizit ist eine gefährliche Sache. Nimm es bitte nicht auf die leichte Schulter.
Du neigst ohnehin dazu am Schlaf einzusparen. Das kann ich gut verstehen. Ich bezeichne Schlaf immer gerne als „kleinen Tod“, weil ich meine, es wird mir durch schlafen etwas Lebenszeit weggenommen. Das ist natürlich Quatsch. Aber ich denke in dieser Beziehung sind wir Geschwister. Nur es darf nicht ausufern.
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es bei Dir so einige Dinge im persönlichen Leben. Das scheint, so jedenfalls mein Eindruck, vorbei zu sein.
Die gegenwärtige Situation in Israel kann auch weniger empfindsame Menschen als Dich vom „Schlitten schmeissen“. Meine Oma sagte immer: „Das schmeißt den stärksten Eskimo vom Schlitten.“
Deine gegenwärtige Situation ist also durchaus verständlich. Aus Verantwortung zu Dir und Deiner Umgebung, solltest Du das aber nicht dem Selbstlauf überlassen, sondern Hilfe durch einen Fachmann suchen.
BITTE

Wenn Du es für richtig hältst, kannst Du diesen Beitrag gerne rausnehmen.
Ich kann nciht anders. Mein Helfersyndrom wird mit fortschreitendem Alter immer unkontrollierbarer.😳

8. Paul - November 21, 2012, 15:30

Heute habe ich mich den ganzen Vormittag bei meta.tagesschau.de rumgetrieben.
Dort gibt es schon abartige judenhassende Artikel. Aber auch viele, geschätzte 50%, proisraelische Stellungnahmen.
Das hat mich versöhnt.
Es hat mich überrascht, dass die Redaktion so viele Beiträge durchgelassen hat.

Damit, liebe Lila, wollte ich Dich ein wenig aufheitern.

Habe es soeben vergessen. Deshalb hole ich es jetzt nach.

Gott schütze Dich und Deine Familie.
Gott schütze Israel.

9. Lila - November 21, 2012, 15:34

Ich bin schon wieder munter, hab mit Tertia telefoniert, die ist krank. Ich hoere Musik, danke fuer die Ermutigung, bin schon wieder ruhiger.

Aber bis ich nicht von Secundus hoere und weiss, wie es nun weitergeht, kann ich nicht entspannen. Da hab ich leider keine Kontrolle drueber.

10. Yael - November 21, 2012, 15:40

Kann ich verstehen Lila. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn meine Kinder in dieser Lage wären.

11. Nele - November 21, 2012, 15:49

Liebe Lila,

beim Lesen habe ich mit Dir geweint.

Ich les‘ Dich schon so lange und zieh‘ immer so viel aus Deinen Texten, jetzt sag‘ ich einfach mal danke.

Aber vor allem: alles Gute für Dich, Deine Familie, Deine Freunde und Euer großartiges Volk. In Gedanken bin ich bei Euch, alles, alles
Liebe

Nele

12. Michael - November 21, 2012, 15:54

Ich habe, wohl außer der menschlichen Regung, die jeder euch schuldet, nichts direkt mit Israel zu tun, aber nach diesem Artikel mitgeweint.

13. flx - November 21, 2012, 16:04

Ich will die Stimmung ja nicht gleich wieder zerstören, aber das muss man gesehen haben, was es in Europa so alles gibt

Und wie so oft gilt: wäre eigentlich lustig, wenn’s nicht so traurig wäre. Ich stell das mal hier rein. Hab keine Kategorie מפגרים gefunden.

14. j5727 - November 21, 2012, 16:08

Liebe Lila,
gern lese ich Deinen Blog und kann mir (wahrscheinliich nur ganz unvollkommen) vorstellen wie groß Eure Sorge um die Kinder sein muss und wie ungerecht dieses ganze große Schlamassel (das jiddische Wort, das mittlerweile auch ein deutsches ist trifft es am Besten).
Danke für den Psalm. Lass Dich versuchen mit meinem Lieblingspsalm zu trösten – lies den Ps.23 (wenn Du Ihn nicht so wie ich ohnehin auswendig kennst)

15. Silke - November 21, 2012, 16:12

nicht ganz so OT, wie’s scheint.

Lothar de Maizière hat beim Werben für die Patriot-Entsendung in die Türkei in irgendeinem Podcastbeitrag des dradio, das Verhalten der Türkei gegenüber syrischen Flüchtlingen als „großartig“ beschrieben.

Frage:
hat irgen einer „unserer“ Politiker (incl. EU) irgendwann irgendetwas, was die Israelis in einer Konfliktsituation getan haben, als „großartig“ etikettiert?

Ist es nicht z.B. „großartig“, daß Gazaner weiter in israelischen Krankenhäusern versorgt werden?

16. Worte für Israel | Tapfer im Nirgendwo - November 21, 2012, 16:43

[…] Lila Rungholdt: “Was mir das Herz bricht: die Maenner mit dem Besen und der Kehrschaufel und dem gruenen Auto, die mit Elan die Strasse saubermachen. Verdammt, es ist so ungerecht. […]

17. lalibertine - November 21, 2012, 16:57

Die Meldung von dem Anschlag habe ich in der Arbeit mitbekommen. Es ist zum Verzweifeln. Euer schönes Land, dem die Welt so viele Höchstleistungen in Kunst und Wissenschaft verdankt und das sich seine Menschlichkeit unter schweren Umständen so tapfer bewahrt, hätte Frieden und Sicherheit verdient wie kein anderer Staat im Nahen Osten. Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.

18. Janina - November 21, 2012, 17:27

Liebe Lila, so sehr ich auch voller Selbstsucht hoffe, daß Du mit Deinem Laptop verwachsen bist – bitte schlaf. Dös nur ein wenig vor Dich hin, vielleicht findet der Schlaf Dich. Paß auf Dich auf, Deine Familie, sowie Deine lesende Fangemeinde brauchen Dich und sorgen sich.

19. Stefanie - November 21, 2012, 17:41

So wird es nicht ewig weitergehen. Es wird schon werden! Und Dein Sekundus ist momentan in keiner Gefahr. Es wird mit den anderen Witzchen reißen, um die Langeweile und Warterei irgendwie zu ertragen. Lila, es wird schon werden!

20. Stefanie - November 21, 2012, 17:48

Was ist das eigentlich für ein blödes grünes Männchen neben meinen Posts. Welch fürchterliches Avatar. Wobei, es ist grün. Will es uns was sagen? Grün wie die Hoffnung? Wir sollen hoffen.
😉

Es wird schon alles!

21. Shagy - November 21, 2012, 18:03

@ flx

…was kann aus Östereich schon gutes kommen…?
das Frage ich mich angesichts der parallelen zur deutschen Geschichte-
Rotfaschisten, Braunfaschisten, Islamofaschisten…
Standhafte Demokraten und Antifaschisten werden so etwas nicht noch einmal dulden-
Alerta alerta antifachista!!!

22. Shagy - November 21, 2012, 18:16

Es gibt auch Solidarität aus Berlin!
http://haolam.de/artikel_11169.html

Lang lebe Israel!

23. Franka - November 21, 2012, 18:21

Viele Worte geschrieben, wieder gelöscht … Ich schreibe nur einfach: es tut mir alles sehr Leid und ich denke an euch.

24. Eva - November 21, 2012, 18:30

Auch aus Mainz sind meine Gedanken und Mitgefühl bei Dir, Deiner Familie und diesem wunderbaren Land. Ich sorge mich mit und warte auf Deinen Eintrag, dass alle Kinder heil zuhause sind.

25. Yael - November 21, 2012, 19:22

Schlaf mal Lila. Du sollst deine Gesundheit doch nicht aufs Spiel setzen.

26. Jack - November 21, 2012, 20:03
27. grenzgaenge - November 21, 2012, 20:12

Aber es soll doch schon wieder die Waffenruhe ausbrechen. Mal sehen, wo Morgen eine Bombe explodiert😦

28. Lila - November 21, 2012, 20:12

Ist das nicht Mosh Ben Ari, der haarigste Mann Israels….?:-) Danke, wie schoen ist diese Aufnahme. Ich habe die andere, orginale von Karduner gewaehlt, weil der Text dabei ist.

Geht wie ein Pfeil direkt ins Herz, dieser Psalm.

29. Lila zum heutigen Anschlag « grenzgaenge - November 21, 2012, 20:13

[…] Die Leute in Tel Aviv sagen: ja, wir wussten nicht, ist es eine Rakete oder ein pigua. Tja, es haette beides sein koennen, und wer weiss, was als naechstes kommt? […]

30. Jack - November 21, 2012, 21:08

Klar geht das ins Herz.
Be still, my beating heart.:-)
https://itunes.apple.com/de/album/shades-of-world-music-vol.-10/id379051189

31. Jack - November 21, 2012, 21:26

Ne, ich sehe gerade – Mosh und Freunde sind mit dem Pfeil jetzt hierhin
https://itunes.apple.com/de/album/yomam-valayla/id201781860
abgewandert. Auf meinem iPod ist er noch oben bei den Shades.
Sowas.

32. Marlin - November 21, 2012, 21:42

Ein sehr trauriger Artikel. Ich denke an Euch und wünsche Euch nur Gutes. Und jetzt muss ich mich aufheitern gehen.
(Schlafen kann ich aus anderen, viel netteren Gründen nicht so richtig, ich sag nur, Leo und Mini, etc.)

33. G. - November 21, 2012, 22:09

Möge diese Waffenruhe zumindest zum kurzfristigen Aufatmen ausreichen.

Was Du schreibst, tut weh. Zumindest heute nacht sei Dir noch einmal der Schlaf ans Herz gelegt. Morgen wird ein anderer Tag. Süsser, unschuldiger Schlaf. Selbst gegen den bleiernen, vielleicht unter Verwendung Deiner Telefonliste oder befreundeter Ärzte wäre wenig einzuwenden.

Die Welt dreht sich auch ohne Dich ungehindert weiter. Niemand vermisst Dich, während Du schläfst. Ich vermute eher, dass sich alle, die Dich kennen, diesen Schlaf für Dich wünschen würden. Schlafen ist vorzüglich.

Wenn Du aufwachst, hast Du der Welt zumindest die Gelegenheit gegeben, sich Dir ein wenig anders vorzustellen. Süsser Schlaf!

34. Was für ein Tag…. « himmel und erde - November 21, 2012, 22:12

[…] “Es ist genug“, schreibt Lila in ihrem Blog. Genug. Mehr als genug. “Wie hält man das bloss aus?”, fragt sie. […]

35. julia - November 21, 2012, 22:25

flx 13 und shagy 21
Heute war in Wien eine Demo „Free Gaza from Hamas“, und da waren doch bedeutend mehr Leute als bei der wirklich erschreckenden Kundgebung pro Hamas. Ich hätte mir zwar noch viel mehr Teilnehmer gewünscht, aber es waren mehr, als ich erwartet hätte.

36. David Rosen - November 22, 2012, 4:19

Ich danke Dir für Deinen wunderbaren Blog. Ich bin so gerührt nach Deinen Worten!

Heute hat Frankfurt am Main für Israel demonstriert. Wir sind die Zeil hoch und runter gelaufen und es gab auch mal Applaus für uns. Dann kamen wir an Straßenmusikern vorbei und die spielten ganz spontan für uns und Israel.

Am Israel chai!

Kann man das sehen?

37. Janina - November 22, 2012, 11:11

@David: kann man sehen – großartig!

38. Johannes - November 22, 2012, 11:35

@Shagy @flx
was kann aus Österreich schon gutes kommen?
Das hier (gestern Abend):

Kundgebung: Solidarität mit #Israel! Befreit #Gaza – von der Hamas!
39. Silke - November 22, 2012, 14:42

David
Danke!

40. Wolfram - November 22, 2012, 20:42

Mir fällt eine Zeile aus „Anatevka“ ein:
Gott sieht uns so gerne fröhlich,
auch wenn uns das Herz
vor Schmerz am Boden liegt.
Doch noch fröhlicher als fröhlich
sind wir, wenn das Glück
das Unglück überwiegt.

Und dem folgt übermütiges „l’chajm“… Auf das Leben!

41. Sieglinde Wuttke - November 27, 2012, 10:34

Liebe Lila,
seit 2 Tagen bin ich mit meinen erwachsenen zwei Kindern von Israel wieder zurück in Deutschland. Wir haben in Jerusalem den Alarm gehört und Nachrichten vom Attentat auf den Bus in Tel Aviv verfolgt, da waren wir auch in Jerusalem. Als wir im Kibbuz Kadarim in Galiläa für einige Tage vorher weilten, kamen Familien, die Nähe des Gazastreifens wohnten, um nur wieder mal ruhig schlafen zu können. Da mein Englisch nur begrenzt ist, habe ich mich leider so wenig unterhalten können. Aber es hat mir alles so leid getan.
Heute erhielt ein e-Mail, die mich auf Deinen Blog aufmerksam machte. Ich habe Deinen Bericht mit einem sehr bewegen Herzen gelesen. Wir hier in Deutschland, zumindest ich mit meiner Familie in einem ruhigen Dorf wohnend, können uns das wohl nie vorstellen, mit so einer Angst leben zu müssen wie Du und mit Dir alle Israelis. Ich bete sehr für Israel und mein Herz ist in Israel. Die Ungerechtigkeit, was man Israel antut und eine Völkerwelt schweigt dazu bzw. es werden manipuliere Nachrichten im TV verbreitet, machen mich so wütend. Du kennst mich nicht, aber ich denke an Dich und Deine Familie, auch an alle, die mit Euch das auch durchmachen müssen. Möchte der G`TT Israels immer wieder Euch Kraft, Trost und Zukunftsblicke schenken.
In Gedanken bei Euch, bei Dir
Sieglinde

42. Solidarität mit Israel « L for Liberty - November 30, 2012, 19:35

[…] Lilas Gedanken nach dem Terroranschlag auf den Bus in Tel Aviv vor zehn Tagen. Bin ich der Einzige der beim Lesen einen dicken Kloß im Hals stecken hat? […]


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