jump to navigation

Anregung fuer Bibi November 12, 2012, 15:31

Posted by Lila in Presseschau, Qassamticker (incl. Gradraketen).
trackback

 

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lud für den Montagnachmittag 50 Botschafter ein, um ihnen die Brisanz der Lage in Gaza zu erläutern. Netanjahu wolle deutlich machen, dass Israel ein Recht habe, militärisch zu reagieren, sollte die Eskalation weitergehen, hieß es in Jerusalem.

Ich hab ne bessere Idee. Bibi, lad die 50 Botschafter ins Clubhaus von Kibbuz Kerem Shalom, und leg das Treffen gegen Abend, so dass sie in der Gegend uebernachten muessen – in Kibbuzgaestehaeusern und Hotels. Bei Alarm koennen sie, wie die Einwohner, in huebsche, praktische Beton-Schutzroehren krabbeln. Zeit genug haben sie ja dafuer.

Mal sehen, was sie dann morgen frueh sagen.

Kommentare

1. Silke - November 12, 2012, 15:53

was sie “morgen früh” sagen, weiß ich ganz genau:

wenn Israel dies und Israel das und Israel jenes

Heute morgen habe ich einen Kommentar zu dem BBC-Rücktritt gehört und in dem wurde auch Israel erwähnt, mit der klaren Aussage, daß die BBC sich da parteiisch also nicht ihrem Auftrag gemäß verhält.

Es ist so gewollt, es ist öffentlich so gewünscht. Es gibt eben Skandale, die machen was her und andere tun es eben nicht.

Letztere sind die, bei denen “man” übereinstimmend der Meinung ist, daß wenn sie nur dies, das oder jenes tun würden, dann …

Blame the Victim heißt das Spielchen …

2. heplev - November 12, 2012, 17:09

Schreib’s ihm! BITTE!

3. heplev - November 12, 2012, 17:11

Ich wette, wenn er mit der Sammelbüchse rumgeht, kriegt er locker das Geld für die Übernachtungen und das Frühstück zusammen.

4. Marlin - November 12, 2012, 20:56

Guter Vorschlag. Aber da wird sich eine Ausrede finden lassen.

5. Paul - November 13, 2012, 1:50

Bravo Lila, das ist eine gute Idee.
Hat Bibi oder sein Büro keine E-mail-adresse?

6. Lila - November 13, 2012, 8:46

Bibi liest anscheinend hier mit:-)

In the middle of the day, Netanyahu invited all the foreign ambassadors in Israel to talk with him in Ashkelon about the Gazan rockets.

They met in a large unprotected auditorium along the seashore that was within rocket range, so he could make the case that the violent barrage against Israel’s citizens was intolerable.

To his left as he spoke, laid out on a table was a small arsenal of rockets and missiles that had been launched into Israel, including a Kassam, a Grad and a Katushya of Iranian or Chinese origin.
From the podium, Netanyahu looked out at the ambassadors who sat on rows of folded chairs.

To underscore their vulnerability, Netanyahu told them, “If an alarm is sounded, all of us have exactly 30 seconds to find shelter.”

He explained that they were not the only ones in danger.
“This is the situation in which one million Israelis find themselves.”

http://israelmatzav.blogspot.co.il/2012/11/my-country-is-under-fire-do-you-know.html

In Ashkelon haben wir einen jungen Neffen mit einer noch juengeren Frau und einem Baby. Frau und Baby sind zu den Grosseltern nach Tel Aviv gefluechtet, der Neffe arbeitet in Ashkelon und haelt die Stellung. Schwierig, im Sueden ein normales Leben zu fuehren.

Silke - November 13, 2012, 13:28

und Jeffrey Goldberg , der große Israel-Freund erklärt mir, daß “Ihr” selber schuld seid.

http://www.theatlantic.com/international/archive/2012/11/the-rockets-of-gaza/265091/

die Idee, daß die derzeitige Beschießerei vielleicht (wieder einmal) nix weiter als ein Test für die US-Regierung sein könnte, kommt man als wahrer Freund Israels natürlich nicht.

(in Büros testeten die Ehrgeizigen gern die Stärke des Bosses, indem sie seine Sekretärin/Assistentin anpflaumten – sozusagen challenge via proxy)

7. Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev - November 18, 2012, 15:20

[…] hat eine prima Idee, was Bibi mit den Botschaftern im Land mal unternehmen […]


Sorry comments are closed for this entry

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 273 Followern an