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Nur so am nach am denken… September 18, 2012, 17:58

Posted by Lila in Presseschau.
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… wenn Mitt Romney gesagt hätte, Israel wäre nicht an Frieden interessiert. Dann hieße es wohl, ein mutiger Mann, der ausspricht, was niemand sonst zu sagen wagt. Aber er tippt die Palästinenser an? Öm Joddes welle! Er lästert, er wettert…

Nö, ich bin kein Romney-Fan. Auch kein Obama-Fan. Mir wäre vermutlich Jill Stein lieber, oder überhaupt jemand anders. Mir ist diese ganze amerikanische Art und Weise, einen Präsidenten nach seiner Eloquenz, dem Aussehen seiner Frau, der Wohlerzogenheit seiner Kinder und der Potenz seiner Brieftasche bzw seines Schnorr-Apparats zu wählen, sehr unheimlich und ich glaube nicht, daß mit diesem System die besten Leute nach oben kommen. Aalglatte Schwätzer, ja. Aber gute, intelligente, integre Leute?

Aber die einstimmige Empörung ringt mir doch ein Kopfschütteln ab.

Wo, liebe Empörer, ist denn auch nur ein einziger konkreter Beweis für ein Entgegenkommen der Palästinenser? Selbst meine linken Freunde, die linksten der Linken, sind desillusioniert und sehen widerwillig ein, daß die Palästinenser eben KEINE Zweistaatenlösung wollen. Nicht als ob Israels Regierung in den letzten Jahren besonders kompromißbereit gewesen wäre – Netanyahu hat wesentlich weniger Lust als Olmert, sich vorführen zu lassen. Und nachdem Olmerts und Livnis Angebote abgelehnt wurden – was hätte Bibi noch anbieten können?

Nein, ich bin auch kein Fan von denen, weder Bibi noch Olmert noch auch Livni finde ich vielversprechend, ich bin überhaupt vermutlich mißmutig und enttäuscht. Aber Israel hat schon ein paar Jahre lang, Jahrzehnte lang, versucht, den palästinensischen Mühlstein abzuwerfen. Oslo – die Rückkehr Arafats – die Autonomiebehörde – Räumung von Gebieten, Checkpoints, später die Räumung Gazas – mir fällt schon allerlei ein, was Israel konkret getan hat. Die Palästinenser? Die hab ich nur fordern, fordern, fordern gehört. Dies war nicht genug, jenes inakzeptabel, ein drittes nicht mal ein Anfang. Sie wollen alles oder nichts.

Verflixt noch mal, spinne ich? Hat es wirklich so viele konkrete Kompromißangebote der Palästinenser gegeben, so viele eingehaltene Versprechen, daß Romneys Ausspruch tatsächlich lächerlich ist? Haben sie den Terror unterbunden? die Propaganda gegen Israel eignestellt? Oh, unterschrieben haben sie schon, daß sie das tun werden. Aber hat der Terror aufgehört? Nur weil die Armee durchgegriffen hat und das noch immer tut – auf Kosten der seelischen Gesundheit unserer Soldaten, mal ganz brutal gesagt. Ansonsten würden hier die Bomben hochgehen wie eh und je, der Terror ist keineswegs weniger angriffslustig. Und die Propagandamaschine läuft lustig weiter.

Daß es Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet gibt, und auch mit Teilen des Sicherheitsapparats der Autonomiebehörde, sei ausdrücklich und dankbar anerkannt. Das ist so ziemlich das einzige, was einen überhaupt noch halbwegs heiter stimmen kann – daß es doch vernünftige Leute auf der anderen Seite gibt. Und wie gesagt – Bibis Politik des fröhlichen Siedlugnsbaus halte ich auch nicht für besonders vernünftig, weder, wenn man damit rechnet, alles räumen zu müssen, noch, wenn man davon ausgeht, alles  besetzt zu halten. Damit auch meine Kindeskinder noch in Uniform durch Hebron patrouillieren müssen, einerseits beschimpft von Siedlern, andererseits verflucht von Palästinensern. Und ich sehe in Netanyahus Politik nur mehr Streß für die, die in Jahren oder Jahrzehnten dann eben doch die Räumung durchziehen müssen.

Aber ich finde, es hat auf israelischer Seite über Jahre und Jahrzehnte hinweg eine wachsende Bereitschaft gegeben, eine Zweistaatenlösung friedlich und einverständlich umzusetzen – erst in den letzten Jahren ist dieser Bereitschaft die Luft ausgegangen, man richtet sich mehr oder weniger stöhnend in der Realität ein. Verwaltet, was man allein nicht verändern kann.

Und wenn man die Politik der Palästinenser ansieht, drängt sich doch geradezu auf, daß sie eine EINstaatenlösung wollen, nichts anderes.

Wer handfeste Beweise für anderes hat, her damit. Ein bißchen Aufheiterung täte mir gut.

Romney UNTERSTELLT den Palästinensern Friedensunwilligkeit? Was sagt er anderes, als die Palästinenser selbst immer wieder sagen?

Und wohlgemerkt – ich fange gar nicht erst an, Hamas-Zitate zum Thema zu suchen. Allein schon der „moderate“ Abu Mazen reicht mir.

Also, Romney mag ein Idiot sein, und die momentane israelische Regierung ist bestimmt deutlich weniger zu Zugeständnissen bereit als die vorige – aber wo bitte manifestiert sich der Friedenswille der Palästinenser?

Kommentare»

1. grenzgaenge - September 18, 2012, 18:04

Ich denke, es geht bei der US Wahl darum, das kleinere Übel zu wählen. Barack Hussein Obama ist, nach meiner Meinung, dass grössere Übel. Dass bei den Palästinensern nicht der Funke eines Friedenswillens vorhanden ist – nun, mein Reden 😉

2. Andreas Moser - September 18, 2012, 18:05

Aus meiner Sicht ist das Problem eher, daß Mr Romney gesagt hat, daß er sich nicht um Frieden im Nahen Osten kümmern würde, sonder das ganze auf die lange Bank schieben und aussitzen würde, während er öffentlich Mr Obama dafür kritisiert, nichts erreicht zu haben.

Und das andere Problem ist, daß er nur Argumente GEGEN die Zweistaatenlösung angesprochen hat, während zumindest öffentlich zwischen den beiden großen Parteien in den USA Einigkeit in der Unterstützung einer Zweistaatenlösung besteht.

Mr Romney müßte halt einfach mal konsequent überall das Gleiche sagen, öffentlich we nichtöffentlich, unter der Woche wie am Wochenende. Solange das nicht passiert, vertraut ihm niemand.

3. Lila - September 18, 2012, 18:11

Zweifellos, Andreas. Ich nehme an, daß Romneys Anhänger nun danach dürsten, ein ähnlich peinliches Dokument von Obama in die Hände zu kriegen, jedoch vermutlich vegebens – ich glaube nicht, daß Obama sich so eine plumpe Ungeschicklichkeit lappen würde.

Ich bin die Letzte, die hier die Flagge für Romney schwingt, weiß Gott. Ich frage nur: wo sind sie denn, die Beweise palästinensischer Friedenswilligkeit und Kompromißbereitschaft, die deutsche Journalisten so selbstverständlich voraussetzen? Ich seh sie einfach nicht. Und ich säh sie wirklich, wirklich gern.

Grenzgänger, Du sähst Romney wirklich gern am Ruder? Nun, ich kann nur einen Grund dafür finden, daß R. besser wäre als Obama. Nämlich Obama wird uns in seiner zweitem Amtszeit mit eisernem Löffel zurücklöffeln, was Bibi ihm besonders im Wahlkampf eingebrockt hat. Das ist schon unfein. Wenn es mich ärgert, wie andre in den israelischen Wahlkampf eingreifen, dann kann ich nicht gutheißen, daß Bibi so offensichtlich seinem alten Kumpel Mitch in den Sattel helfen will. Und das ist noch dazu kontraproduktiv.

Wirklich, es heißt immer, Bibi hat einen sehr hohen IQ. Barak übrigens auch. Ich guck mir die Männer an und ich seh diese Intelligenz einfach zu selten. Ich sag nicht, daß sie nicht da ist. Manches hat Bibi gut gemacht. Bestimmt. Aber das Verhältnis zu den USA? Kapiert er denn nicht, daß Iran ohne USA an Israels Seite gefährlicher ist als Iran mit Atombombe? Oder kapiere ich was nicht? Mag sein, ich war ja nicht sayeret matkal und weiß nicht alles.

Aber ich habe ein böses Gefühl, seit Bibi Lieberman zum FM ernannt hat. Innenpolitisches Kalkül über sachliche Erwägugen und das Wohl Israels setzen – das war der erste krasse Fall. Und es wiederholt sich seitdem ständig.

Das kann nicht gutgehen.

4. Margot - September 18, 2012, 18:30

Endlich spricht es mal ein amerikanischer Politiker aus (wenn auch nur zufällig mitgeschnitten): Die Palästinenser sind gar nicht friedenswillig. Hoffentlich versinken Mitt Romneys Worte nicht wieder zu schnell im Papierkorb! Bisher war die Welt doch taub, sie hörten Abu Mazen reden und hörten doch nichts!! Ich wundere mich stets, weshalb man die paläst. Führung dauernd wie ein rohes Ei behandelt und ihr nicht mal tüchtig die Meinung sagt. Sie werden das Land Israel nicht bekommen, denn das ist letztlich ihr Ziel. Sonst hätte es schon längst Verhandlungen geben können, an deren Ende man sich irgendwie einigt. Wer wagt es, den dauernden paläst. Forderungen nach mehr endlich Einhalt zu gebieten: Jetzt ist Schluss, muss es daher heißen. Wie bei einem ungezogenen Kind, das dauernd dies und jenes will, mit dem Fuß aufstampft und schreit, weil es nicht das bekommt, was es sich einbildet. Wer alles will, bekommt gar nichts, oder gibt sich mit dem zufrieden, was zu erreichen ist.
Doch zu erfolgreichen Verhandlungen gehört auch ein mutiger Politiker auf seiten der Palästinenser, der es wagt, dort nachzugeben, wo es nötig wird. Da er dann um sein Leben fürchten muss, weil er ja bisher seinem Volk soviel versprach zu erreichen, (nämlich ganz Israel), wird er sich hüten, in Verhandlungen einzutreten. Der Märtyrertod wird zwar stets gepriesen, ist aber scheinbar doch nicht so für jeden erstrebenswert.
Margot

5. Lila - September 18, 2012, 18:43

Romney hat noch was ganz Schreckliches gesagt:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-07/romney-jerusalem-israel

Diplomatischer Fauxpas oder gezielte Provokation? Jerusalem sei die Hauptstadt Israels, sagte der US-Präsidentschaftskandidat. Die Palästinenser reagieren verärgert.

Mein lieber Scholli. Die Knesset steht in Jerusalem, die Regierung sitzt in Jerusalem, es hat nie eine andere Hauptstadt Israels gegeben als Jerusalem.

Daß die Araber in den Jahren, als Juden der Zutritt zu Jerusalem verboten war, Fakten zu schaffen versucht haben und nun darauf bestehen, Jerusalem als Hauptstadt zu bekommen (ohne jeden sachlichen Grund) – das muß sofort westliche Staatsräson werden und wer was anderes sagt, der ist ein ganz böser Provokateur?

Ehrlich, wie haben die Palästinenser das fertiggebracht, daß die ganze Welt ihre Sprachregelungen als nicht hinterfragbare Wahrheiten hinnimmt? Geradezu bewundernswert. Eine ganze Leistung.

6. Ludwig - September 18, 2012, 22:35

Egal ob Israelis oder Palästinenser den Wettbewerb der verpassten Chancen gewinnen und mehr Gelegenheiten verstreichen lassen, sich in zwei Staaten zu trennen. „Sieger“ und „Verlierer“ „gewinnen“ gemeinsam das real existierende Israstine, also einen binationalen Staat ohne hoffnungsvolle Perspektive für die Mehrheit seiner Bevölkerung.

Mich verwundert immer wieder, mit wie vielen verächtlichen Kommentaren Israelis überzogen werden, die sich intensiv für Dialog und Kompromiss mit den Palästinensern oder gar Islamisten einsetzen.

Regelmäßig geht das Gershon Baskin in der Jerusalem Post so: http://www.jpost.com/Authors/AuthorPage.aspx?id=36

Noch interessanter finde ich Rabbi Michael Melchior, der behauptet viele islamische Geistliche seien bereit für eine Theologie, die ein jüdisches Israel akzeptiert:
http://www.timesofisrael.com/islam-is-more-than-ready-for-peace-with-israel-says-rabbi-who-has-met-with-the-whole-strata-of-radicals/

Angenommen Baskin und Melchior hätten Recht mit ihren Analysen, wäre der israelische Mainstream bereit ihnen zu glauben?

7. willow - September 18, 2012, 22:43

Ludwig, sie meinen also, der Konflikt wäre gaaaanz einfach lösbar, wenn nur Israel endlich endlich zu Zugeständnissen bereit wär!?

Lilas Beitrag (und Kommentare) haben sie aber gelesen … ?

8. Lila - September 18, 2012, 22:50

Ich wiederhole mich aber wirklich! Noch einmal: Olmert wurde gewählt, um in den besetzten Gebieten – Judäa und Samaria – der Westbank – wie auch immer, durchzuziehen, was in Gaza begonnen worden war. Das war sein Mandat. Dafür ist er gewählt worden, als Sharon-Ersatz.

Der israelische Mainstream ist seit der Ablehnung von Olmerts Angeboten und dem Beschuß aus Gaza nicht sehr erpicht darauf, neue Raketen-Abschußrampen-Gebiete für palästinensische Bastler zur Verfügung zu stellen. Der israelische Mainstream nimmt zur Kenntnis, wie viel gedroht wird, wie viel Geschichte verdreht, wie viele jüdische Stätten zu islamischen umgelogen werden. Ich nehme an, der israelische Mainstream traut den Palästinensern nicht mehr.

Die Hypothese der Friedensbewegung war: die Palästinenser wollen Frieden genau wie wir.

Die Palästinenser haben unheimlich schwer daran gearbeitet, uns vom Gegenteil zu überzeugen.

Daß ehrenwerte Menschen ein Interesse daran hätten, mit uns in Frieden zu leben, wissen wir. Ich habe oft, oft von den ehemaligen Geschäftspartnern in Jenin und anderswo erzählt. Normale, nette Menschen. Der Rav Fuhrmann ist seit Jahren im Dialog mit islamischen Geistlichen. Vernünftige, gute Leute gibt es überall. Wenn ich nicht daran glaubte, daß es sie auch in arabischen Städten und Ländern gibt, müßte ich ja meinem Leben ein Ende setzen.

Aber: wenn wir mit ihnen einen Vertrag abschließen, begeben wir uns in die Hände der Irren. Heute unterschreibe ich mit einer moderaten, friedenswilligen Regierung. Übermorgen putschen die Moslembrüder. In einer Woche habe ich wieder Bomben im Shufersal Netanya, in zehn Tagen Raketen auf das gesamte Land.

Der israelische Mainstream möchte zwei Dinge: Überleben und Frieden. Wenn der Frieden auf Kosten des Überlebens geht, dann wird er verschoben. Denn andersrum wäre dumm.

Ich bin gespannt auf die nächsten Wahlen, gespannt auf das Abschneiden von Shelly, Deryi, Lapid und anderen, die kompromißbereiter an Verhandlungen rangehen würden als Bibi. Letztes Mal hatte Livni mehr Stimmen als Bibi. Sie ist weg vom Fenster, aber wie wird Bibi abschneiden? Es war immer ausgeglichen hier. Mit den richtigen Koalitions- und Verhandlungspartnern würde ich übrigens auch Bibi zutrauen, einen Friedensvertrag mit den Palästinensern abzuschließen. Er würde theoretisch bestimmt gern. Aber es geht nicht.

Würdest Du die Verantwortung übernehmen? Ich nicht. Na gut, ich bin ein Kaninchen. Aber auch wenn ich ein Löwe wäre: ich würde das winzige Land nicht auf Gedeih und Verderb eventuellen Raketenbastlern ausliefern. Oder iranischen Schoßhündchen a la Hamas. Wir haben kein Hinterland. Wir haben nicht mal ein Sauerland. Wir haben keine unbesiedelten Gebiete. Wir können uns keinen Fehler leisten.

Der Mainstream weiß das. Wenn er sonst nicht weiß – DAS weiß jeder hier, der zwischen Mesusa und Luftschutzraum sein Leben fristet.

9. Paul - September 19, 2012, 1:01

Liebe Lila, Du fragst:
„Wo, liebe Empörer, ist denn auch nur ein einziger konkreter Beweis für ein Entgegenkommen der Palästinenser?“

Juden stellen gerne Gegenfragen, sagt man.
Ich schlüpfe jetzt mal in die Haut eines Juden:
Warum, liebe Lila, sollten die Palästinenser Israel entgegenkommen?

Hätten sie durch Entgegenkommen mehr erreicht als sie jetzt schon ohne Entgegenkommen erreicht haben?

Nach der Charta der Hamas, die durch den Koranbezug unveränderbar ist, können sie Israel nicht entgegenkommen. Der Islam und die Religionsführer lassen das nicht zu.

Mit anderen Worten: Ohne Hilfe von Außen wird sich in Nah-Ost nichts ändern. Wird es keinen Frieden geben.

Durch die Schaffung von Fakten kann Israel nur auf eine Abmilderung der Situation hoffen.
Es ist traurig. Aber mehr halte ich nicht für möglich.

Deshalb bleibt mir nichts anderes, als für Israel und seine Bewohner zu beten.
Nach Bonhoeffer ersetzt das Gebet keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts zu ersetzen ist.
Shalom Paul

10. Margot - September 19, 2012, 18:03

Gerade las ich auf http://www.israelnetz.com unter der Überschrift „Romney empört Palästinenser“ u. a.
„Die Worte Romneys empörten den Vertreter der palästinensischen Befreiungsorganisation PLO bei den Vereinigten Staaten, Maen Areikat. „Die Äußerungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten zeigen einmal mehr eine völlige Unkenntnis der Fakten und Wirklichkeiten bezüglich des israelisch-palästinensischen Konflikts“, sagte er laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“. „Romneys Beschuldigungen, dass sich die Palästinenser der Vernichtung Israels verschreiben, ist grundlos

angesichts der Tatsache, dass sie das Existenzrecht Israels anerkannt haben.“

Ich fass es nicht! Wann und wo wurde das Existenzrecht Israels von den Palästinensern anerkannt?? Wird hier jemand zurückgepfiffen, weil er zu vorlaut war? Hier sollte sofort nachgehakt werden und sich diesen wichtigen Ausspruch bestätigen lassen. Sollte endlich der 19.09.12 ein denkwürdiges Datum für Israel sein?

Das erinnert mich an den 9.11.89, als Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros der SED, auf die Frage, wann denn die Reisefreiheit aus der DDR nach Westberlin in Kraft tritt, etwas verwirrt und desorientiert die Antwort gab: Unverzüglich, sofort. Das war der Fall der Berliner Mauer, weil ihn die Bürger der DDR beim Wort genommen haben.
Margot

11. Marlin - September 19, 2012, 19:48

Ein kleines Detail hat mich das etwas lockerer sehen lassen: im Spon Forum waren die Mehrzahl der Kommentare eher zustimmend zu Romneys Meinung. Fand ich nach den Jahren der Abart der meisten Kommentare eher erfreulich. Vielleicht ists ja auch nur Zufall, wer weiß.

12. willow - September 19, 2012, 19:59
13. flx - September 19, 2012, 23:07

zu 8: Lila, der König wird es richten 😉


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