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Adieu Juni 9, 2012, 13:07

Posted by Lila in Persönliches.
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10.4.1931-9.6.2012

Kommentare»

1. Silke - Juni 9, 2012, 13:18

ich tippe auf Ray Bradbury – ja da haben mir mal die Backen und die Ohren geglüht – ich glaube heute würde ich ihn nicht mehr so sehr mögen.

Im Ort gibt es eine Russin, in St. Petersburg ausgebildete Tanzlehrerin – wer so alles in der Pampas aufläuft – und die hat erzählt, daß Bradbury schon in der Soviet Union sehr populär war und zwar auch öffentlich.

Ob jetzt nur in Künstlerkreisen, habe ich vergessen zu fragen.

2. Lila - Juni 9, 2012, 13:43

Das ist mein Vater.

3. Rosa Grün - Juni 9, 2012, 13:52

Mein herzlichstes Beileid, liebe Lila; habe mir gerade Eure alten Familienbilder angeschaut; rührend zu sehen, wie liebevoll Dein Vater mit Dir umgegangen ist, er muss ein wunderbarer Mensch gewesen sein…

4. Lila - Juni 9, 2012, 13:55

Danke, die letzten Monate waren ein Albtraum. Und wieder habe ich den Abschied verpaßt: mein Flugticket ist für Dienstag. Ich komme nur noch zur Bestattung rechtzeitig (natürlich Seebestattung).

Sehr bitter.

Er war nicht immer so liebevoll wie auf den Bildern der frühen Kindheit- wir sind eine durch Scheidung und jahrelangen Grabenkrieg der Eltern verwüstete Familie. Aber er war ein sehr besonderer Mensch, das stimmt.

5. Ernst Bliß - Juni 9, 2012, 14:39

Herzliches Beileid aus Offenbach, Unbekannterweise.

Habe selber meinen Vater vor 4 Jahren verloren und vermisse ihn eigentlich immer schmerzlicher. Mein Vater hatte zum Beispiel bei mir das Interesse an Klassischer Musik geweckt und seit seinem Tod entdecke ich immer mehr Komponisten ( z.B. Vasily Kalininkov) und würde zu gerne mit meinem Vater zuhören und reden….

Ich lese hier seit April diesen Jahres mit, quasi als seelisches Gegengift gegen die allgemeinen Medien-Nachrichten. Du hast einen wunderbaren Schreibstil und ich schätze vor allem deine feine Ironie

Ein Stück deines Vaters wird immer in dir weiterleben und bei dir sein.

Ich wünsche dir Stärke in dieser schweren Zeit.

Liebe Grüße,

Ernst

6. Georg - Juni 9, 2012, 15:38

Herzliches Beileid!
… und plötzlich gehört man selbst zur älteste Generation.

7. liisa - Juni 9, 2012, 15:58

Herzliches Beileid, liebe Lila, und eine komplikationslose Reise für Dich und ein gutes Zusammentreffen mit dem Rest der Familie.

8. A.mOr - Juni 9, 2012, 16:35

Mein Beileid.
E M R

9. Claudia Sperlich - Juni 9, 2012, 17:31

Herzliches Beileid.

10. arboretum - Juni 9, 2012, 17:55

Wie traurig, dass Du Dich nicht mehr von ihm verabschieden konntest. Für die kommenden Tage und Wochen wünsche ich Dir viel Kraft, ich denke an Dich und Deine Familie.

11. zimtapfel - Juni 9, 2012, 19:01

Mein herzliches Mitgefühl, liebe Lila.

12. StefanW - Juni 9, 2012, 19:30

Herzliches Beileid.

13. Antje - Juni 9, 2012, 20:13

Es tut mir sehr leid, Lila.

14. heplev - Juni 9, 2012, 21:04

Liebe Lila, ich wünsche dir viel Kraft für die kommenden Tage!

15. Corinna - Juni 9, 2012, 21:16

Mein Beileid. Ich wünsche dir viel Kraft.

16. Lila - Juni 9, 2012, 21:24

Danke, Ihr Lieben. Ich habe gezögert, etwas so Persönliches zu veröffentlichen, wo ich doch die ganzen letzten Monate so getan habe, als wäre nichts. Seit zwei Jahren mußten wir täglich mit dem Ende rechnen.

Dabei war er noch absolut klar und geistig voll auf der Höhe. Er hat sich extra eine neue Brille machen lassen, um die EM zu gucken. Es ist sehr traurig, daß er heute früh gestorben ist, wo er doch so auf das erste Deutschland-Spiel gefiebert hat.

Fußball, Autos, Modelleisenbahnen, Skandinavien, Schiffahrt, Münzen sammeln – das waren seine großen Interessen. Und davon verstand er sehr, sehr viel.

17. Carina - Juni 9, 2012, 22:06

LIebe Lila.
mein Beileid, es tut immer weh jemanden so nahe stehendes zu verlieren. Leider weiß ich nie was ich zu sowas traurigen sagen soll, da bin ich trotz geoßem Mundwerk immer Sprachlos.
Alles liebe euch
Carina

18. Rika - Juni 9, 2012, 22:06

Herzliches Beileid, Lila!
Ich wünsche Dir viele gute Erinnerungen – trotz der schwierigen Jahre – Kraft und Trost und liebevolle Begegnungen…

19. Paul - Juni 9, 2012, 23:38

Liebe Lila,
mein herzliches Beileid.

Requiem aeternam dona ei, Domine.
Et lux perpetua luceat ei.
Requiescat in pace.
Amen.

Ich werde seiner im Gebet gedenken und eine Fürbitte in Lourdes zu Füßen der Gottesmutter hinterlegen.

Paul

20. jesteric - Juni 10, 2012, 0:23

Eine grosse Umarmung von uns für Dich .
Baruch dayan haemet!
Anneka samt hela mischpoke

21. dentix07 - Juni 10, 2012, 0:25

Liebe Lila,
mein herzliches Beileid!
Ich kann nachvollziehen wie Dir zumute ist.
Mein Vater ist auch vor wenigen Tagen verstorben. (29.5.2012)

22. colchico - Juni 10, 2012, 1:50

Mein Beileid, Lila. Dein Vater sieht auf dem Bild aus, als platze er gleich vor Stolz auf das schöne Kind in seinem Arm.

Es ist schwierig, wenn Angehörige lange auf den Tod krank sind. Man weiß es ja, dauernd, und doch kommt der Anruf so plötzlich.

Ich wünsche Dir alles Gute für die Reise durch die Erinnerungen. Möge Dir dabei Ähnliches widerfahren wie mir: dass zunehmend die schönen Momente hervortreten.

23. Jakobo - Juni 10, 2012, 1:59

Herzliches beileid auch von mir, Lila
unbekannter weise auch an dentix07

24. Aristobulus - Juni 10, 2012, 4:26

Lila, viele Grüße von mir

(…und er hatte eine Ray-Bradbury-Brille, das ist wahr.)

25. Lila - Juni 10, 2012, 4:33

Wenn ich jetzt wüßte, wie eine Ray-Bradbury-Brille aussieht…

Danke für die Anteilnahme. Durch die kaum vernarbten Wunden der vielen familiären Kämpfe ist die ganze Sache noch viel schmerzhafter, als ich mir vorgestellt hatte. Da bricht manches wieder auf.

26. Vered - Juni 10, 2012, 5:13

Liebe Lila, auch mein tiefes Mitgefühl, und viel Kraft in der schweren Zeit des Abschieds und Aufarbeitens.
Wie gut, dass du nicht allein bist!

27. Naomi - Juni 10, 2012, 6:16

Liebe Lila –

habs eben erst gelesen – wie schmerzlich für dich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass durch den Tod und das Abschiednehmen jetzt wieder Vieles aus der Vergangenheit aufbricht.
Das macht alles noch schmerzhafter und belastender.

Ich wünsch dir von Herzen ganz viel Kraft und alles Liebe …
Naomi

28. Silke - Juni 10, 2012, 13:26

Lila

es tut mir leid, ich sah die Ähnlichkeit jenseits vernünftigen Zweifels und dann war’s mir so peinlich, daß mir nichts einfiel.

Ich kenne das Gefühl, wenn der Tod dem Gespräch ein Ende macht und noch so viel zu sagen gewesen wäre.

Andererseits fand ich es für mich „danach“ leichter, Verständnis zu haben, oft gerade auch für das zuerst vollkommen Unverständliche.

Ich nehme an, Dein Vater wünschte, daß es Dir gut gehe, in diesem Sinne pass am Dienstag und danach sorgfältig auf Dich auf und erfülle ihm diesen Wunsch. Um all das Aufbrechende in handhabbaren Päckchen an Dich ranzulassen, hast Du noch ganz viel Zeit.

29. Lila - Juni 10, 2012, 13:40

Ach was, war ja auch blöd von mir, das einfach so reinzustellen, hätte ja auch Buddy Holly sein können. Oder Dieter Thomas Heck.

Ich hab mich mit meinem Vater innerlich schon vor vielen, vielen Jahren gänzlich versöhnt. Nach seinem Tode jedoch entdecke ich, daß das nicht gegenseitig war und daß er einen tiefen, bitteren Groll gegen seine Kinder über die Jahrzehnte gerettet hat. Gewissermaßen ein archäologisch wohlerhaltenes Fundstück – Zorn aus den 70er Jahren. Gewissermaßen ein emotionaler Blindgänger, dessen Existenz mir nicht bewußt war, dessen Entschärfung durch den Tod mir aber sehr zu schaffen macht.

Wir haben es nicht geschafft, diesen Zorn zu entschärfen, während er noch lebte. Das Gefühl des Scheiterns ist unabweislich.

30. A.mOr - Juni 10, 2012, 13:46

clix hier → „Ray-Bradbury-Brille“ 😉
Der Mann verstarb auch erst kürzlich (5.Juni), insofern lag Silke beinahe und doch richtig.
Wir hatten ‚Fahrenheit 451‘ in der Schule gelesen.

Lila, als J. plötzlich tot war, hat es mir sehr geholfen, mich an ihr Lachen zu erinnern.

Und colchico, no22, hat auch recht: Dein Vater platzt vor stolz mit dem schönen Kind auf dem Arm; Du hast wirklich ein gutes Photo gewählt, eine schöne „Erinnerung“.

(Beileid auch an dentix07)

31. Lila - Juni 10, 2012, 13:48

Er war stolz – genau zwei Jahre lang, dann war endlich, endlich der heißersehnte Sohn da. Aber die zwei schönen Jahre, die hat er mir geschenkt, und viele schöne Momente später, und viele Dinge hat er mir beigebracht, und er war ein sehr interessanter Mensch.

Ich kann nicht klagen.

Und auch durch so eine Katastrophe wie Scheidung kann man klüger werden und fürs Leben lernen.

32. A.mOr - Juni 10, 2012, 14:14

Liebe Lila, das hat sich überschnitten, und so lese ich jetzt erst, was Du noch schriebst, und auch jetzt erst die sehr verständigen Worte von Silke.
Dazu möchte ich Dir nur eines sagen; er „weiß“ nun alles ganz genau, Du brauchst Dir keine Sorgen mehr machen, auch wenn diese nun mit plötzlicher Wucht hinzukommen.
Nimm nicht als „Scheitern“, welches Du niemals im Leben hast ändern können!
Ja, wie Silke es sagt, „das Gespräch ist abrupt beendet“, und ja, wie Du es sagst, das Gefühl des Scheiterns ist nun da. Ich kenne das, beides. Und so ist das. Nun hat sich das alles aufgeklärt, sozusagen auf metaphysischer Ebene, laß Deine Ratio ran, wo Dein Herz überquillt wegen Dingen, auf die Du keinen Einfluß haben konntest. Und das wird helfen.
Selbst wenn manche Wunden niemals verheilen, mit der Zeit hilft das rationale Verstehen es zu ertragen, zu akzeptieren. Hab Vertrauen und Kraft. Wo die Kraft nicht zu genügen scheint, da ist Vertrauen die Lösung.
Sol er lichtig ruen un lang wartn. Saj mir gesunt tajere!

33. A.mOr - Juni 10, 2012, 14:17

Ja, ich sehe schon, Du machst es richtig. 😉
Und ich denke, das war immer Dein Weg.

34. Silke - Juni 10, 2012, 14:28

Lila – nein

warum soll Dein Vater weniger widersprüchlich als der Rest der Menschheit gewesen sein.

Wir haben es nicht geschafft, diesen Zorn zu entschärfen, während er noch lebte. Das Gefühl des Scheiterns ist unabweislich.

Es war nicht Eure Aufgabe, seinen Zorn zu entschärfen. Dein Vater war ein erwachsener selbstverantwortlicher Mann und wenn Du ihn als Mensch ganz rund und ganz vollständig und ganz fehlbar willst, dann gehört der Zorn dazu. Falls es gelingt, wirst Du reicher sein.

Ich z.B. würde mich mal versuchsweise fragen, wozu brauchte Dein Vater jenen Zorn? Weil er ohne die verlorene Nähe zu Euch nicht ertragen hätte? Mal angenommen, das ist die richtige Richtung, dann würde ich weiter sagen, daß jeder die Krücke für sich wählt, die ihn, auf welch idiotischen Pfaden auch immer, am erträglichsten durchs Leben bringt.

35. Lila - Juni 10, 2012, 14:28

Na ja, nur weil jemand Vater ist, bedeutet das ja noch nicht, daß er abgeklärt ist und immer Kontrolle über seine Gefühle hat.

Ich nehme diesen Zorn, der wohl auch nur zeitweise hochstieg und vielleicht nur für kurze Zeit, einfach mal an und akzeptiere, daß wir nicht über jede Hürde der Entfremdung springen konnten. Vorsichtige Annäherung – daran haben wir die ganzen letzten Jahre gearbeitet. Wir sind bis zu einem gewissen Punkt gekommen.

Den Rest muß ich annehmen. Nicht jede Gleichung geht glatt auf.

Wie froh bin ich, daß Primus noch bei ihm war, der gute Junge, der so viel Herzlichkeit vermittelt. Da war kein Rest und kein Ärger, sondern nur gegenseitige Zuneigung. Wie gut ist das.

36. Silke - Juni 10, 2012, 14:37

Da war kein Rest und kein Ärger, sondern nur gegenseitige Zuneigung.

Das ist das Privileg von Enkeln – Indizien sprechen dafür, daß meine Mutter ihre beiden Eltern gefürchtet und/oder als lieblos empfunden hat (beides vermutlich zu Recht). Für mich waren sie Großeltern über die ich in keinster Weise meckern kann.

Kann es sein, daß Großeltern in ihren Enkeln die Kinder sehen können, die sie in mehr romantischer Gefühlslage gern gehabt hätten? Und sie haben’s ja auch leichter, bei Enkeln sind sie weitgehend befreit von der Last und der Angst, die Kleinen gesellschaftstauglich funktionierend zu machen.

Falls Dein Vater Dein Gesicht hinter Primus‘ gesehen haben sollte, was er vermutlich kaum vermeiden konnte, dann ist es nicht mehr wahrscheinlich, daß er im Zorn gestorben ist.

37. Doro - Juni 10, 2012, 14:39

Liebe Lila,
ani mishtatefet be tza’arech – in welchen Herzensschichten auch immer. Alles Gute und viel Kraft für die Tage in Deutschland!
Gruß aus Oche.

38. Lila - Juni 10, 2012, 14:45

Danke, liebe Silke, danke an alle.

Ich hoffe, mein Vater hat in Primus´ Gesicht das eigene gesehen – die beiden haben viel gemeinsam, und ich konnte Primus alle Liebe ungehindert und offen schenken, die zwischen meinem Vater und mir wegen vieler Hindernisse schon lange nicht mehr floß. Ich bin froh, daß das Leben mir einen Sohn geschenkt hat, der mich in vieler Hinsicht an ihn erinnert.

Primus ist so offen und lieb. Er hat zB bei seinem letzten Besuch meinen Vater umarmt und gesagt: du weißt, daß wir dich alle liebhaben? Der Primus, der kann sowas. Ich hätte das mit meinem Vater nie gekonnt – die Generation meiner Eltern macht sowas nicht. Wir schon, aber nur mit den Kindern. Und die Kinder haben keine Hemmungen, das auf die Großeltern auszudehnen. Mein Vater war platt, aber ich glaube, es hat ihm gefallen 🙂

So gesehen war Primus der richtige Mensch, ihn zu besuchen.

39. Julika - Juni 10, 2012, 15:03

Liebe Lila,
wir kennen uns nicht und doch darf ich durch deinen Blog ein Stückchen an deinem Leben – den fröhlichen und gerade jetzt auch traurigen Zeiten teilnehmen.Danke dafür!
Lass dir und deiner Familie viel Kraft für alles, was so schwer und widerspruechlich aussieht wünschen,

Julika

40. Silke - Juni 10, 2012, 15:14

Ich hoffe, mein Vater hat in Primus´ Gesicht das eigene gesehen

„Verbesserungs“-Vorschlag: auch!

Primus Gesicht, sein eigenes, das von Primus Mutter und Primus Vater und das Gesicht von Primus Großmutter und auch die Gesichter der Ur-Großeltern – also alle, die er gekannt hat.

Das ist jedenfalls, was ich – weitgehend familienlose, die ich bin – meine, beim Beobachten von Familie gesehen zu haben scheine.

Woher sonst sollte diese seltsame Schwäche gegenüber rational betrachtet unmöglichen, ja verbrecherischen, Mitgliedern sonst kommen, wenn man da nicht immer auch ganz ganz viele sehen würde, sich selbst eingeschlossen.

41. A.mOr - Juni 10, 2012, 15:25

Na, sowas, liebe Lila, da hat mir Silke (no34&36) in viel besseren Worten, als ich es vermocht hätte, vorweggenommen, was ich Dir eben erst noch antworten wollte. So kommt das also mit Überschneidungen und zwischendurch mal lecker freuen am guten Essen…
Nu, mit Primus also sehe ich das eben auch so, daß der Groll des Muttervaters in der Liebe und Wärme des Enkels sich auflöste, so daß er herzlich wohl nur zu dem Ergebnis kommen konnte, daß nur eine tolle Mutter einen so tollen Sohn haben kann. Und etwas Stolz dürfte bei ihm wieder erwacht sein, denn schließlich ist er der Vater jener Mutter.

42. Lila - Juni 10, 2012, 15:35

Na, Ihr diplomierten Trauerbegleiter, schickt mir die Rechnung – ich fühl mich getrösteter als zuvor.

43. A.mOr - Juni 10, 2012, 15:47

😀 Hahaha, Dein Vater hat das Papier für die Rechnungen mit auf den Weg genommen, und Dein Primus hat es mit seiner Umarmung besiegelt. Tja… 🙄

(…und je öfter ich mir das Bild oben ansehe, desto breiter wird beinahe Platzen vor Stolz! )

44. A.mOr - Juni 10, 2012, 15:49

…desto breiter wird das beinahe Platzen…

45. lalibertine - Juni 10, 2012, 17:16

Herzliches Beileid für Dich und Deine Familie Lila.

46. Justme - Juni 10, 2012, 17:36

Herzliches Beileid. Hoffentlich kannst du Israel und in Deutschland im Kreise deiner Familie und Freunde die Kraft und den Trost finden, die du brauchst.

47. Piet - Juni 10, 2012, 18:05

Oh, das tut mir leid zu lesen! Mein Beileid, Liebe Lila, und Kraft für die kommenden Tage wünsche ich dir und deiner Familie.

48. Susann - Juni 10, 2012, 21:03

Herzliches Beileid.
Ich kann gut nachfühlen, wie es Dir mit diesem Verlust geht. Meine sehr geliebte Großmutter ist Freitags verstorben, plötzlich muss man mit einem weißen Fleck in der Welt leben, wo der Mensch, der immer da war, nicht mehr ist.

Viel Kraft für die kommende Zeit!

Susann

49. jim - Juni 10, 2012, 22:20

Es ist bitter, liebe Lila, mein Beileid!

Und – besonderes Kompliment an Silke und den lieben A.mor, …

jim

50. Marlies - Juni 11, 2012, 0:10

Mein Beleid und viel Kraft

51. Yael - Juni 11, 2012, 15:02

Mein herzliches Beleid, Lila.

52. Ginger - Juni 11, 2012, 21:06

Auch ich möchte Dir mein Beileid aussprechen und wünsche Dir und Deiner Familie viel.Kraft für die Zeit der Trauer und des Abschiednehmens.

Ginger

53. Heike - Juni 12, 2012, 18:11

Meine herzliche Anteilnahme, Lila.

54. Indica - Juni 12, 2012, 19:57

Oh, liebe Lila, ich habe es erst jetzt gelesen und trauere mit dir.

Gerade weil ich um die schwierigen Phasen, die ihr miteinander hattet, so lange weiß und all die Entwicklungen in den letzten Jahren. Als ich es gerade las, dachte ich: „Nein, …. !“ und dann den Namen, den du immer für ihn verwendet hast. Darunter ist er mir eine vertraute, wichtige, schwierige Person deines Lebens, ein Begriff, geworden. Obwohl ich ihn nie kennen gelernt habe. Ich denke auch an seine Frau. Wir sprachen letztes Jahr bei meinem Besuch bei euch ja auch von ihm und wie es mit ihm war.

Ja, es war gewiss gut und richtig, dass Primus bei ihm zu Besuch war und mit ihm das liebevolle, unverkrampfte Verhältnis haben konnte, das dir nicht so möglich war.

Auch wenn es nicht einfach war miteinander im Leben, ist der Tod eines so „nahen“ Menschen sehr schlimm. Und Eltern, das ist immer noch was Anderes als Großeltern, das hast du ja leider schon beim viel zu frühen Tod deines Stiefvaters erfahren müssen …

Ich denke an dich.

55. Eva - Juni 13, 2012, 16:53

Liebe Lila,

auch ich bin „spät dran“…möchte Dir von Herzen mein aufrichtiges Beileid ausdrücken.
Wie tröstlich, dass Dein Großer so liebe und rührende Worte für Deinen Vater finden konnte.

Du kennst sicher dieses Gedicht von Hesse, das ich Dir als literarisches Trostpflaster einfüge:

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Eva


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