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Das Fußballspiel gestern – Deutschland gegen Israel… Juni 1, 2012, 12:13

Posted by Lila in Deutschland, Persönliches, Uncategorized.
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… für wen war ich eigentlich? Wäre die deutsche Nationalelf so stark wie sonst oft, wäre ich selbstverständlich für die weit unterlegenen Israelis gewesen. Aber weil ich für die EM die Deutschen mental ein bißchen aufgebaut sehen will, konnte ich nicht gegen sie sein. Ich war also eigentlich für beide und wollte keine Mannschaft zerschmettert oder gedemütigt sehen (das will ich ja sowieso eigentlich nie). Meine Mutter war für Israel, Secundus (mit dem ich das Spiel gesehen habe) natürlich für Deutschland.

Leider bin ich sofort eingeschlafen – ich sehe schon, daß ich bei der EM endlose Schlaf-Defizite nachholen werde, es gibt nun mal keinen erholsameren Schlaf als vor dem Fernseher, bei einem Spiel, das man eigentlich unbedingt sehen will. Je mehr ich schlafen will, desto schlafloser werde ich – je dringender ich wachbleiben will, desto unwiderstehlicher sinke ich in Schlaf. Tja, da kann man nichts machen.

Obwohl die Blechbläser-Band beide Nationalhymnen zur Unsingbarkeit zerblecht haben (so meine unmaßgebliche Meinung), habe ich beide gern gehört. Ich wüßte nicht, welches nun „meine“ ist. Beide. Es sind auch beides wirklich sehr schöne Melodien. So wie ich nicht zwischen meiner Mutter und meinem Mann würde wählen wollen, so kann ich auch nicht zwischen Israel und Deutschland wählen. Gut, daß ich nicht wählen muß. Und gut, daß es nur ein Freundschaftsspiel war.

Kommentare»

1. Silke - Juni 1, 2012, 13:23

falls ich den Rat schon mal gegeben habe, Entschuldigung!

Je mehr ich schlafen will, desto schlafloser werde ich – je dringender ich wachbleiben will, desto unwiderstehlicher sinke ich in Schlaf.

Mein sehr sehr oft sehr wirksames Heilmittel ist Audiobuch hören und mich ganz ganz ganz fest konzentrieren, daß ich ja nicht einschlafe. Mein für diese Zwecke nach wie vor unübertroffen geeignetes ist Babette’s Fest, gelesen von Ursula Illert. Illert hat die perfekte Wiegenliedstimme ohne süßlich oder langweilig zu sein. Bei den wenigen Malen, bei denen ich nicht mehr oder weniger sofort eingeschlafen bin, war es wenigstens eine angenehm verbrachte Zeit.

Nach dem Titelbild zu urteilen, muß es diese Ausgabe sein. So sehr ich Hannelore Hoger als Vorleserin genieße, für diesen Zweck gebe ich Ursula Illert den Vorzug (aber Achtung beim Miss Marple Lesen hat der Regisseur gepfuscht, das ist ihr nicht gemäß).
http://www.amazon.de/Babettes-Fest-CDs-Tania-Blixen/dp/3896141945/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1338549498&sr=8-3

Falls mir jetzt noch jemand verraten kann, wie ich meinem iPod Shuffle beibringen kann, am Ende der CD zu verstummen und nicht wieder von vorn anzufangen, so daß ich nicht mit meinem alten Disc-Man mit seinen Wackelkontakten rumfummeln muß, verdient sich einen virtuellen Orden.

2. Carina - Juni 1, 2012, 13:45

Also ich uns mein Mann haben natürlich für Israel die Daumen gedrückt. Aber da ich ja ein großer Fußball Fan bin wusste ich das Israel (fast) Chancenlos ist. Bei oddset war ich auch Realistisch. Jedoch muss ich zugeben das ich fast ein wenig enttäuscht war, auch wenn ich für Israel war, hätte ich der deutschen National Elf wesentlich mehr zugetraut. Auch wenn Schweinsteiger verletzt war, durch den ganzen Bayern Kader dachte ich schon das es ein 5:2 oder so wird. Ich rechnete locker mit drei Toren unterschied. Jedoch habe ich ein kleines Auge auf den neuen Torwart der Israelis geworfen. Ariel Halush der für Jerusalem in der zweiten Liga spielt. Aber wenn Deutschland weiter so schlecht bleibt dann war es das schon in der Vorrunde!

3. Marlies - Juni 1, 2012, 15:22

Jogis kleine Edelfüsschen sind noch nicht auf einander abgestimmt, das hat man gestern deutlich gesehen. Zuspiele, Laufwege, das sah alles noch sehr wenig eingespielt aus. Löw hat zurecht die unmögliche Vorbereitung beklagt, die ihm nur eine Woche mit dem kompletten Kader lässt.
Ich gehe aber davon aus, dass es bis zum Spiel gegen Portugal besser ist.
Diese offensive und spielfreudige Mannschaft hat gegen die „Maurertruppe“, die mit elf Mann verteidigt so ihre Probleme. Die Dänen spielen einen ähnlichen Fussball und Bayern ist vor zwei Wochen an dieser Ausrichtung bei Chelsea gescheitert. Griechenland wurde damit vor acht Jahren Europameister – die haben einfach dicht gemacht und an dem Gewühl im Strafraum haben sich die Angreifer festgepielt.

Musik: Ich fand diese scheppernde Version auch grauenhaft; da hat es mal zwei wirklich schöne melodische Hymnen und dann werden die so patt gemacht, dass man sie kaum noch erkennen kann.

Und wenn der Torhüter der Israelis ansonsten Ersatz ist, dann hat Israel zumindest im Tor keine Probleme

4. Piet - Juni 2, 2012, 2:48

Naja, beim Chelsea-Spiel muss man sagen, dass das absolut kein schöner, aber offensichtlich doch sehr effektiver Fußball gegen die Bayern war. Auch damit muss eine Mannschaft klarkommen. Nach vorne ging bei Israel in der Tat nicht viel (wundert mich eigentlich, dass es da scheints auch an Kondition und Schnelligkeit fehlt) und leider war von Itay Shechter nicht sehr viel zu sehen. Dafür haben sie hinten aber meist recht gut gestanden und es uns nicht leicht gemacht — fand ich recht beachtlich. Aber nun ja, es war ein Freundschaftsspiel, da probiert man aus; das ist immer was anderes als ein „echtes“ und in der Tat oft nicht sooo sehenswert. 😉

Fremdgeschämt habe ich mich bei den Pfiffen während der israelischen Hymne. Ob auch Herr Engelbrecht dabei war, weiß ich nicht, mit dem Herzen (äh, mit seinem „israelkritischen“ Bewusstsein) hat er sicher mitgepfiffen.

5. Marlin - Juni 2, 2012, 10:54

Hatte mich schon gefragt, ob es Pfiffe gab, aber klar. Das sind dann die „Antifaschisten“ unter den Fußballfans..

6. Silke - Juni 5, 2012, 15:01

Passend hierzu – hier gibt es eine Reihe von Interviews mit Alex Feuerherdt zu Israel und Fußball – Alex ist einer der wenigen Menschen, die ich, wenn sie über Fußball reden, interessant finde.

http://www.freie-radios.net/portal/suche.php?such=true&end_monat=12&end_jahr=2020&ssu=1&query=feuerherdt


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