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Das muß man sich mal vorstellen Mai 18, 2012, 12:20

Posted by Lila in Presseschau.
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Ein Auto voll junger Palästinenser fährt zu schnell in eine Kurve und kracht in die Leitplanke. Zwei junge Frauen sind verletzt.

Ein israelischer Rettungswagen kommt ihnen zu Hilfe. Während die Sanitäter (ein Rett-San, eine Fahrerin und ein 16jähriger Freiwilliger)  die Opfer noch behandeln, hält neben ihn ein Auto mit den Familienangehörigen der Frauen. Sie fangen an, die Sanitäter zu beschimpfen und greifen sie schließlich tätlich an. Mit knapper Not entgehen die Sanitäter einem Lynchmord.  Der Rettungssanitäter versucht, die Fahrerin und den 16jährigen Freiwilligen zu schützen und die fluchenden, drohenden, vor Wut schäumenden Araber zu beruhigen und zu beschwichtigen. Dabei wird er krankenhausreif geschlagen.

Soldaten retten die Sanitäter schließlich. Die Angreifer sind Bewohner von Ost-Jerusalem. Der Rettungssanitäter arbeitet seit zwölf Jahren auf dem Rettungswagen und hat schon unzählige arabische Opfer von Verkehrsunfällen behandelt.

Quelle: Ynet.

Oh, fast vergessen. Die Hausaufgabe zu diesem Text: mach ihn taz-fähig. So zum Beispiel:

Israelische Provokation im Westjordanland

Uniformierte Angehörige der Besatzungsmacht Israel…

Kommentare»

1. Malte S. Sembten - Mai 18, 2012, 14:03

Araber halt.

Auch in Deutschland werden Feuerwehrleute und Sanitäter, die in den (selbstgewollten) muslimischen Ghettos unterwegs sind (um dort zu helfen), manchmal angegriffen. Selbiges in Frankreich (Banlieues) und Britannistan.

2. willow - Mai 18, 2012, 15:12

Das unterirdische Niveau dieses TAZ-Artikels wird tatsächlich noch durch die Kommentare unterboten … weiah!

3. zrwd - Mai 18, 2012, 19:52

unglaublich, da fällt einem nichts mehr dazu ein.

4. unermuedlich - Mai 18, 2012, 21:47

Ich habe den „taz-fähig-Link“ angeklickt und dabei folgenden Leserkommentar entdeckt:

Wenn die Israelis Siedlungen im Westjordanland bauen, tun sie das nicht auf dem „Land der anderen” weil das Westjordanland den Israelis genauso gehört wie den Palästinensern.
VOR der Staatsgründung Israels gehörte das Westjordanland zum britischen Mandatsgebiet Palästina, das alle dort lebenden Menschen – Juden, Christen, Muslime, Drusen etc. – einschloss. Israelis sind also genauso Palästinenser wie Muslime.
DAVOR gehörte das Westjordanland über 400 Jahre zum osmannischen Reich.
Als Israel 1949 von seinen arabischen Nachbarn angegriffen wurde, wurde das Westjordanland und Ostjerusalem von Jordanien besetzt und alle Juden die dort lebten vertrieben.
Als Israel 1969 erneut angegriffen wurde, hat es u.a. das Westjordanland und Ostjerusaelem erobert und erstmals seit 1949 konnten wieder Juden an heiligen Städten im Westjordanland siedeln.
Ein osmannisches Reich gibt es nicht mehr. Und es gibt und gab noch nie einen Staat Palästina, zu dessen Staatsgebiet das Westjordanland gehören könnte. Deshalb kann das Westjordanland auch nicht als besetztes Gebiet betrachtet werden – es ist ein umstrittenes Gebiet, auf das Israel und die dort lebenden Araber, die sich erst seit den sechziger Jahren Palästinenser nennen, einen Anspruch erheben.
Wahrscheinlich hätten die Israelis besser – wie die Jordanier damals die Juden, die Polen die Deutschen in Pommern, die Türken die Griechen in Nordzypern – alle dort lebenden Araber vertreiben oder in die Wüste schicken sollen wie die Türken die Armenier, dann hätten sie das Problem heute nicht. Haben sie aber nicht – sie haben auf Frieden gehofft, den es bis heute nicht gibt, und das liegt sicher nicht an den Israelis!
Es liegt auch nicht an den Israelis, dass es bis heute keinen Staat Palästina gibt. Die Staatsgründung wurde immer verhindert, weil die Palästinenser bisher immer GANZ Palästina haben wollten und in den diversen Friedensverhandlungen völlig überzogene Forderungen an Israel gestellt und mit dem Terror sowieso nie aufgehört haben. Schließlich haben die Israelis sich sowohl aus Gaza als auch aus dem Westjordanland zurückgezogen und den Palästinensern die Verwaltung übergeben, damit die ihren Staat aufbauen können. Und was haben sie dafür bekommen? Dass die Palästinenser Israel und jüdische Siedler im Westjordanland (in Gaza gibt es ja schon keine mehr) permanent bedrohen, ermorden und beschießen und das eventuell zukünftige Palästina judenrein machen wollen!
In Israel leben über eine Million Israelis arabischer Abstammung. Wieso sollten also im Westjordanland oder einem zukünftigen Staat Palästina nicht auch Juden leben?
Zu fordern, dass diese Gebiete gefälligst judenrein bleiben sollen, ist genauso rassistisch wie die Aufforderung der Hamas in ihrer Charta, alle Juden zu töten und hat nichts, aber auch gar nichts mit Friedensverhandlungen zu tun!
Und dass sich eine große Zahl der Kommentatoren NICHT darüber aufregt, das die Israelis von der Hisbollah im Libanon mit terroristischen Anschlägen mit dem Ziel so viele Juden wie möglich zu töten derart bedroht wird, dass es sich zum SCHUTZ einmauern muss, lässt tief blicken und erklärt im Nachhinein, wie es Hitler gelingen konnte, 6 Millionen Juden zu töten.
An der Wand einer Halle des Diaspora-Museums auf dem Tel Aviver Universitätscampus gab es eine Inschrift:
„In the year 1936, Adolf Hitler began his campaign against the Jews of Europe. He exterminated 6,000,000 Jews, including 1 1/2 million children. As the Jews of Europe desparately fought for their lives, the world stood by in silence.“
Heute schweigt sie nicht. Heute redet sie den Mördern das Wort.
03.05.2012 22:37 UHR
Kann man es besser sagen?

5. Inch - Mai 20, 2012, 16:00

Ich bin fassungslos. So viel Hass, das kann ich gar nicht glauben. Das ist wohl das, was man Fanatismus kennt.
Hm, ich glaube, ich bin auf dem falschen Artikel gelandet. Da gehts um den „Mauerbau“

6. Lila - Mai 20, 2012, 16:18

Nein nein, das ist schon der Artikel, den ich gemeint hatte. Ein Musterbeispiel dafür, wie man die Tatsachen (Israel verstärkt auf eigenem Gebiet mit Einwilligung der UN-Truppen und der libanesischen Regierung eine kurze, besonders exponierte Grenze) in eine reißerische, hämische anti-israelische Schlagzeile umwandeln kann.

Ich glaube nicht, daß „Journalisten“ wie dieser taz-ler ein Problem damit hätten, auch einen Vorfall wie den mit den Sanitätern Israel in die Schuhe zu schieben. Immer dieselbe Masche.


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