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Alle Klarheiten erfolgreich beseitigt April 4, 2012, 12:36

Posted by Lila in Uncategorized.
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Rafi B. bringt diesen schönen Clip, der ein paar Fragen zur Geschichte des Nahen Ostens und zu Pessach beantwortet.

Ein Professor aus Nablus erklärt, wie das zusammenhängt mit Moses und den Moslems, nämlich so:

The Muslims of the Children of Israel went out of Egypt under the leadership of Moses, and unfortunately, many researchers deny the Exodus of those oppressed people who were liberated by a great leader, like Moses the Muslim, the believing leader, the great Muslim, who was succeeded by Saul, the leader of these Muslims in liberating Palestine. This was the first Palestinian liberation through armed struggle to liberate Palestine from the nation of giants led by Goliath. This is our logic and this is our culture.

Kapiert? Moses hat die Palästinenser aus Ägypten geführt und Palästina zum ersten Mal befreit. Der palästinensische König Saul hat die Palästinenser von Goliaths Armee der Riesen befreit. (Den letzten dieser Riesen hat das bekannte palästinensische Schneiderlein dann erlegt).

Aber wie paßt das denn nun zusammen mit dem Clip, den ich bei Aussie Dave gefunden habe?

Die eine Hälfte der Palästinenser sind Ägypter, die andere Saudis? Wie, hat Moses die Palästinenser von sich selbst befreit? Und sollte etwa stimmen, was Zuhair Mohsen schon in den 70er Jahren in der niederländischen Zeitung Trouw zu Protokoll gab, nämlich, daß die Palästinenser ein erfundenes Volk sind, erfunden zu dem Zwecke, Israel zu vernichten? So viele Fragen.

Also bitte, ich möchte ja gern alles glauben, was mir palästinensische Professoren und Politiker erzählen, aber wie wäre es, wenn sie sich vorher auf eine Version ihrer Wahrheit einigen? Alles so verwirrend…

Kommentare»

1. Serious Black - April 4, 2012, 12:44

Manche Menschen glauben es existiert eine universelle Wahrheit. Andere benutzen eine subjektive Wahrheit als Mittel zum Zweck. Diese ‚Wahrheit‘ kann, je nach Kontext und Zielgruppe, durchaus variieren.

Absurd wird es, wenn sich unterschiedliche subjektive Wahrheiten widersprechen.

2. willow - April 4, 2012, 12:52

Da helfen auch die Bekenntnisse des Abu Masen nicht weiter – einerseits hat es keinen Holocaust gegeben, andererseits haben die Überlebenden des Holocaust dem alteingesessenen Volk der Palästinenser Jahre vor dessen Erfindung das Land geraubt …

trotzdem:

3. Lila - April 4, 2012, 12:53

Mir ist wohl bewußt, daß der Begriff der Wahrheit durch den des Narrativs ersetzt wurde. Gewiß gibt es verschiedene, einander widersprechende Narrative – aber es gibt eben auch eine geschichtliche Wahrheit. Es ist eben nicht achselzuckend als Ahmedinijads Narrativ abzutun, wenn er den Holocaust leugnet, und es ist auch nicht einfach nur ein Narrativ, wenn die Palästinenser sich selbst eine jahrtausendalte Kultur zusprechen, den Juden dagegen jede Verbindung ans Land Israel absprechen.

Daß viele Leute die historische Wahrheit nicht kennen, nicht wahrhaben wollen oder sie für ein Narrativ unter vielen halten, das ist ein Problem.

Wie absurd die Erfindung der eigenen Identität werden kann, das zeigen diese beiden Clips.

4. uwe - April 4, 2012, 14:12

@Serious Black
Zwei und zwei ist doch fünf, nicht wahr?
Wie kannst du mit dieser Ansicht in ein Flugzeug steigen?

5. heplev - April 4, 2012, 14:58

Lila, du bis die erste, die diese beiden Videos und ihre Aussagen mal zusammengebracht hat. Super!
Und ich muss mich fragen, ob meine Entscheidung, den gesammelten Blödsinn und die gesammelten Klagen des erfundenen Volks nur noch Freitag/Samstag (aber dafür geballt) zu bringen, so weise war – der Palästinenser-Mose ist schon ziemlich durchgenudelt. 🙂

6. Stefan - April 4, 2012, 15:07

„Der palästinensische König Saul hat die Palästinenser von Goliaths Armee der Riesen befreit. (Den letzten dieser Riesen hat das bekannte palästinensische Schneiderlein dann erlegt).“

Also hat der palästinensische David gegen den palästinensischen (=philistinischen, oder wie auch immer das dt. Adjektiv zu Philister lautet 😉 ) Goliath gewonnen?! Palästinensischer Bruderkampf preloaded, sozusagen…

7. Claudia Sperlich - April 4, 2012, 15:20

Ich kann kein Arabisch. Aber selbst ohne die Untertitel fände ich beide Redner abstoßend! Der erste leiert die immer gleiche Satzmelodie mit kehlig-eindringlicher Stimme und finsterer Miene, der zweite wird immer lauter, immer heftiger, und am Ende – Allahu Akbar! – überschlägt sich die Stimme hysterisch.
Es mag an meiner Arbeit als Rezitatorin liegen, aber ich meine da doch einiges schon aus dem Gebrauch der Stimme lesen zu können.

Dazu dann die Übersetzung, und mir graust vollkommen.

8. Justme - April 4, 2012, 15:41

Ach, das ist aber gar nicht originell! Diese Idee hatten die Christen schon vor 2000 Jahren (oder erst vor 1500?)

9. Paul - April 4, 2012, 19:08

Diese Geschichte passt zu einem Erlebnis aus den 70er Jahren.
Regelmäßig habe ich die Leipziger Messe, mein Fenster zur Welt, besucht.
Dort gab es einen Stand der PLO. Angeboten wurden, als Deckmantel, textile Handarbeiten aus Manufakturen in Flüchtlingslagern.
Aber Anlass dieses Standes war eine politische Selbstdarstellung. Auf Tafeln wurde mit Hilfe von Landkarten „nachgewiesen“, dass die Palästinenser ihre Historie bis auf König David zurückführen können. Diese „Dokumentation“ war aussen am Stand angebracht.
Das war aber wohl selbst den DDR-Verantwortlichen ein zu starker Tobak. Im nächsten Jahr waren die Landkarten der historischen Entwicklung nur noch vom Inneren des Standes aus zu sehen. Durch entsprechende Gestaltung war auch der Stand nicht von außen einsehbar. Ich konnte ihn aber betreten. Ein weiteres Jahr später konnte man den Stand nur noch betreten, wenn man ein geschäftliches Interesse nachweisen konnte. Den Stand gab es nach meiner Erinnerung noch viel Jahre.

Aber noch einmal zu Moses und dem Auszug aus Ägypten.
Bin über Dein Erstaunen verwundert. Ist Dir noch nicht die Namensverwandschaft Moses – Muslim aufgefallen? Also als „Sprachwissenschaftler“ sehe ich da schon einen Zusammenhang.
Aber was haben die Juden gemacht? Sie haben die Muslims schon verfolgt als es sie noch nicht gab. Ja, da staunst Du, aber der Mossad kann nicht nur Haie, Erdhörnchen und Geier abrichten, er kann noch viel mehr. Wart’s mal ab!
Meine Nachforschungen haben ergeben, dass nicht nur Jesus aus dem Geschlechte Davids war, sondern, dass Mohamed dem Hause Moses entstammt.
Noch Fragen?
Ich ziehe mich jetzt mal zurück und „genehmige mir Einen oder auch Zwei“.
Danach kann ich auch Eure Fragen beantworten.

Tut mir leid, Lila, aber anders kann ich auf den Professor nicht antworten.

10. Justme - April 4, 2012, 21:08

„Ist Dir noch nicht die Namensverwandschaft Moses – Muslim aufgefallen?“

öhm, nein… Wenn man nur den hauch einer Ahnung von semitischen Sprachen hat, sieht man sofort, dass da gar kein Zusammenhang besteht: Muslim hat die Wurzel s-l-m (salam, shalom, Frieden), Moses hat die Wurzel M-sch-h

11. Lila - April 4, 2012, 21:18

Justme, Paul hatte das sarkastisch gemeint 🙂

Übrigens ist auch die Ente mit den Philistern längst widerlegt. Mit denen haben die Palästinenser keine ethnische Verwandtschaft. Übrigens ist die Wurzel des Namens Philister plishtim – die Eindringlinge (plisha heißt gewaltsame Eroberung, polshani nennt man zB medizinische Eingriffe, bei denen in den Körper eingedrungen wird). Also kein richtig passender Name für Ureinwohner… hm…

Mich amüsiert es immer ein bißchen, daß die Palästinenser selbst ihren Namen nicht aussprechen können. Arabisch hat nun mal kein P. Sie sagen also Falesteen, und auf English Balestine. Manchmal erkennt man Araber überhaupt nur an dem P-Problem. So meine exzellente Studentin, die Pompeji und Bombay verwechselt. Es klingt wirklich nett in ihrem ansonsten wunderschönen Hebräisch. Ich gäb viel dafür, richtige Kehllaute zu beherrschen… aber ich das lern ich , wenn ich in Rente gehe.

12. Justme - April 4, 2012, 21:43

Ich dachte, die Philister seien Kreti und Pleti – vom Meer her kommend, griechische Inseln und so… vielleicht Zypern?

13. A.mOr - April 4, 2012, 21:55

Ich finde es schon besorgniserregend, wenn ein Professor von Nablus alle historischen Fakten leugnend eine Geschichte erzählt, die an Absurdität wohl schwer zu überbieten ist.
Und, ich denke, solches „erlaubt“ il professore sich nicht, weil er mal „arabischen Humor“ zum Besten geben möchte (schade eigentlich, nicht?), sondern weil er wohl davon ausgehen kann, daß diese Version, diese seine „hübsche Geschichte“, von etlichen Menschen dieser Welt mit „Wahrheit“ betitelt werden wird.

Hm, anhand der Kommentare, ein alter Hut…
Ein (objektiv) gebildeter Mensch entlarvt diese Geschichte als das was es ist, aber es gibt -offenbar/scheinbar?- eine Mehrheit der „Mächtigen“ (oder öffentlich Einflußreichen) auf dieser Welt, die unter allen Umständen den Juden das Selbstverständnis zu existieren absprechen will.

Entschieden nein, es geht nicht um den Staat, es geht um die nackte Existenz des jüdischen Volkes und die Möglichkeit der Identifikation eines Juden mit seinem Volk, seiner Religion, seiner Geschichte, die Geschichte der Menschheit.
Gestern hieß es: „Juden nach Palästina!“
Heute heißt es: „Juden raus aus Palästina!“
Nu, was nun? (Und danke Aristobulus;-)

Wenn es in der Welt soviel Unterstützung zu geben scheint, daß man „Erzählung“ als „Wahrheit“ unter allgemeiner Zustimmung plakatieren kann, letztlich nur mit der Absicht die Existenz eines lebendigen Volkes -die Juden unter diesem Himmel aller Menschen!- zu negieren, dann darf man, sollte man ernsthaft besorgt sein!
Und, Frage am Rande, betrifft es eigentlich „nur“ unser Volk?

Hitler hat etwas geschafft, welches mir, als „Enkel des Grauens“, noch (mindestens Abwandlung von) „Trauma“ bedeutet, und vielen mehr so wie mir. Ein Glück, wir leben, wir haben überlebt, doch mancher -so viele!- sind für immer verloren, B*H, wir leben bei unserer Seele!

Der ‚Hitlerismus‘ war eine „deutsche Angelegenheit“, die durch das Kriegstreiben erst zu einer europäischen, schließlich zu einer weltweiten Angelegenheit wurde.

Was geschieht jetzt?
Nach 2000 Jahren der Zerstreuung, nach so vielem, und dem steten Hüten der Flamme in unseren Herzen -„Morgen in Jerusalem!“- haben wir den Staat der Juden, erezIsrael unter jüdischer Souveränität; 2000 Jahre hoffen, bangen, leiden und auch lachen, oren in loschn hakadosch un mameloshn (…), Singen, Selah und kaddisch, ariberlejbn, un mir sajn do!

Und nun scheint es in der gesamten Welt so viele Mächtige (oder Lautstarke) zu geben, die nur zu gerne, und warum auch immer, diesem „narrativ“ zB dieses Professors aus Nablus folgen wollen.
Nicht, weil sie dem Professor auch nur eine Silbe seines „Schwanks“ glauben, sondern, weil sie so ihrer Absicht nachgehen können, verdeckt unter einem Mantel löchrig wie zum Hohn, einer Absicht, wie sie offenbar auch dieser Professor teilt, und wie auch ein ‚Zuhair Mohsen‘ (usw) sie deutlich ausdrücken.

Sind wir nicht redlich bemüht um Sachlichkeit und Wahrheit, um historische Authentizität?
Nur, was wird es ergeben?
„Jene“, sie sind nicht interessiert an Wahrheit und an historischen Fakten, sie verfolgen nur ein menschenverachtendes Ziel, und sie nennen es beim Gegenteil.

Das Beispiel Deutschland gab ich also. Und nun?
Wo wird ‚Polen‘ sein? Auf dem Mars, oder Madagaskar? Wo wird das ‚Protektorat Böhmen und Mähren‘ liegen? Auf dem Merkur, oder Mandschurien?
Verzeihung für solch düsteren Ausblick.

Nu, die Zeit wird es ergeben.
Hob fartrojn ‚emuna, schwester un’brider!

Licht des Morgens, einen Guten Morgen ale!

PS/schöner Titel für den Artikel, Lila.
Außerdem,
habe ich’s Dir schonmal gesagt?
Du hast einen wunderschönen Namen!
!Mu-si-ka – li – la!

Nu? Auch in Serbien kennt man Dich und ehrt man Dich! Dir zugeneigt, A. 😉

(PPS/Deins -no21 im Straßenbahnstrang- das hat gesessen! Keine Spur von Ruhm. Du weißt, was ich meine. Gerade doch dort stellte sich die Frage (nocheinmal und erst recht!), was ging dem voraus? Unrühmliches? Wo ist Ruhm, wenn es auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird?
Du weißt, was ich meine, und ich lasse es kryptisch und schicke Tränen und Segen, daß sich jemand den armen dort annimmt!)

PPPS/ nochmal Straßenbahnstrang, „Gewalt“.
Ich denke, wir hätten von Anfang an zu dem Thema gewichtig unterscheiden sollen, nämlich zwischen der Gewalttat (Anfang/Ursprung der Gewalt) und der Gegen-Gewalt (Überleben/Erwehren/Notwehr).

Kann man dann immernoch mit ‚Moral‘ usf kommen, aber wer um sein Leben kämpft, der denkt nicht darüber nach, ob es das moralisch wert ist und ob die Fingernägel lackiert sind.
Nur so’n Nachwörtchen…

Übrigens, willow, Dein Einwurf „Selbstverteidigungs-Kurs“ war sehr passend, von dort kann man ausgezeichnet vom Kleinen auf’s Große in allen möglichen Aspekten schließen.

Was lernen wir als erste Lektion? Vermeide riskante Situation.
Was noch, im Falle Lektion1 wird übersprungen und ‚Deeskalation‘ ist nicht erfolgreich:
du kannst dich, darfst dich -und >>erlaube mir>> halachisch: mußt dich!- wehren, laut und mit allen verfügbaren Mitteln.

Hat das eigene Leben weniger Wert als das eines Mörders, also eines Vernichters von Leben?

PPPPS/ nu, was lese ich da?
(no11) „…die Eindringlinge (plisha heißt gewaltsame Eroberung, polshani nennt man zB medizinische Eingriffe, bei denen in den Körper eingedrungen wird). Also kein richtig passender Name für Ureinwohner… hm…“
🙄 nu…, ist das ein hebräisches Wort? Wie kann das sein?

14. Yael - April 4, 2012, 22:05

Das muss der Herr mal der Welt erklären, wie der Islam plötzlich so alt sein soll? 🙄

15. Silke - April 4, 2012, 22:38

also falls das noch letzter Stand der Wissenschaft sein sollten, dann gab es in der Geschichte auf dieser Erde nur ein einziges Mal Ureinwohner und die waren in Ostafrika –

ob sich da allerdings noch welche gehalten haben, oder ob die alle auf Wanderschaft gingen und dann sozusagen im Kreis gelaufen zurückkamen, hat mir noch keiner erklärt.

16. A.mOr - April 4, 2012, 23:27

Liebe Silke,
wo mag der Ureinwohner einst urgewohnt haben?
Es gibt Funde, die eine gar abwegige „Wiege“ erwägen.
Siehe zB. ‚Time‘ und/oder ‚world science‘.

Keep 🙂

17. colchico - April 5, 2012, 2:10

A.mOr, ein (objektiv) gebildeter Mensch soll diese Geschichte als das erkennen können, was sie ist? Haben Sie sich in letzter Zeit mal mit einem Erst- oder Zweitsemester aus einem der deutschsprachigen Länder unterhalten? (Also jemandem, der eine ordentliche Allgemeinbildung erhalten und sie auch noch präsent haben sollte.) Mich versetzt das immer wieder in Staunen. Gestern zum Beispiel erklärte mir ein junger Mann, man müsse schon verstehen, dass die Kopten in Ägypten oft schlecht gelitten seien. Sie hätten früher ja die muslimischen Ureinwohner unterdrückt. Also, so ganz früher, nämlich zu Zeiten der Pharaonen.

18. A.mOr - April 5, 2012, 14:33

Ha! 🙂 colchico, ich hatte mich schon schwer getan, wie ich es überhaupt ausdrücken soll, wollte eigentlich schreiben „ein gebildeter“, dann vorsichtshalber also „(objektiv)“, und frag mich noch, ob ich damit des Pudels Kern treffe, oder mir nicht nur was ein-bilde.

Aber, ich neige eher dazu, meinen Mitmenschen noch ein grundsätzliches Bemühen um „allgemeines Verstehen“ zuzutrauen, etwas ignorierend, daß man es auch anders betrachten kann.
Teils schwer darunter leidend, daß selbst in meiner unmittelbaren Umgebung so mancher ganz eigenes Verständnis von einzelnen Worten und Zusammenhängen hat, wo ich selbst doch so gerne mit Worten auch spiele. Das geht schon seit der Schule…, ojweh! 😥

„Goldwaage“, nein, das ist nicht meins, ist Streß, und leider, hin und wieder, unvermeidlich.
(Besonnenheit, ein Juwel, kostbarer noch!)
Nu, man kann’s zum Glück schubladisieren unter der Schiebe „Kompromisse“, die im Mitmenschlichen nuneinmal angebracht sind. So hat es noch eine Prise Verständnis von meiner Seite.
Nennen wir’s also Pragmatismus. Oder „Engholmisch“: wat mut dat mut.

Was Du ansprichst, und von mir, wenn verallgemeinernd, dann nur zu den Umständen:
„religiöser Fundamentalismus“ geht gewöhnlich einher mit einer Verzerrung und Klitterung der Menschheitsgeschichte, der Wissenschaft allgemein.
Glaubst Du, zB die sogenannten ‚Kreationisten‘ haben sich auch nur ansatzweise mal mit der jüdischen Diskussion rund um den ‚Schöpfungsbericht‘ bemüht?
Und warum wird die Kirche kritisiert? Wegen etlichem wohl, sicher auch wegen dem den normalen Menschen kaum verständlichen Machtanspruch, den die Kirche als „selbstverständlich“ betrachtet. Da tun sich Gräben auf.
Und genau dasselbe haben wir eben auch von den „Ausschließlichkeits-Theoretikern“ des Islam, es geht ganz einfach um „Suprematismus“, Machtausübung, und zwar mit allen verfügbaren Mitteln.

Vom Großen auf’s Kleine, wenn Dir einem solchem Deine Nase nicht paßt, dann bekommst Du eine drauf. Das hat nichts mit „Wahrheit“ oder „Gerechtigkeit“ zu tun, solche Leute neigen noch dazu, den so gewollten „Darwinismus“ zur Untermauerung ihrer Rechtmäßigkeit heranzuziehen. Hatten die Nazis da nicht auch ’nen Hang zu?

Letztlich aber geht es um ganz banale Sachen vom Schulhof. Wie nennt Lila es? „Bully’s“? (Find’s gerade nicht, also die Leute, die „den dicken Larry“ auf’n Schulhof spielen, schlagfertig im Wortsinne, die Dir das Pausenbrot klauen, oder Dir einfach mal so eine runterhauen, um was zu verhöhnen zu haben, den Baum anpinkeln, das Revier markieren u s w …)
Da gab’s doch diesen netten Film, „back to the future“, sowas also…

(…übrigens, gerade bei solcher Szenerie, die „guten alten Zeiten an der Schule“, wo stehst Du, wo stehe ich, wer von denen verkörpert einen von uns? Immer interessant, diese Frage, nicht? Wirklich, es läßt sich prima der „Schulhof“ vom Kleinen auf’s Große bringen, diese „Originale“ begegnen einem immer wieder – zumindest geht es mir häufig so.)

Es geht eben nicht so sehr um Religion, „Religion“ wird bei solchen Menschen genauso wie Gel in den Haaren oder Messer in den Taschen Mittel zum Zweck.

Und ich rede allerdings, und eben auch, von erwachsenen Männern (und Frauen), von Maurern und deren Architekten, von „Geistlichen“ und deren „Schäfchen“, von Ärzten oder Geisteswissenschaftlern gar, wie das Beispiel oben zeigt. Das beginnt doch schon vor der Uni.
Und ich befürchte, daß „kritische Lernen“ ist in heutiger Zeit nicht mehr sehr praktikabel.
Das ist dann schon eine „Typ-Frage“, ob man sich den Streß „gegen den Strom“ antun mag.
So neu ist das allerdings auch wieder nicht.
(Öhm, des Geblabla von der Minderheit innerhalb der sogenannten „Ultra-Orthodoxen“ spare ich mir mal, oder lassen wir’s den Grass, den G., sagen: „Weltfriiieeedeeen!“/oder war das Mel mit G.?)

Unser Israel, was ist es denn vom Mars aus?
Eine kleine Insel, ein „gallisches Dorf der Widerständigen“, umgeben von Leuten mit „anderer Meinung“, die weltweit zwar keinen Respekt finden (es sei aus Furcht oder Heuchelei), die aber weltweit Unterstützung finden in ihrer Ansicht, daß die Juden ganz blöde seien und finster und gemein, und irgendwie nicht auf der Höhe der Zeit.
Also kurz, Israel klein, und groß: alle dagegen. Was sagt der Marsmensch dazu? Nu, zum Glück sieht der nicht nur die Schreihälse, hm?

Einem Günter Grass, wie aktuell verschriftlicht, ist Israel der Feind des Weltfriedens. Aber der Grass, der ist wahrlich nicht vom Mars, gar zu unterirdisch erscheint er mir.

Dummerweise -ihr armen (und ihr blöden;-) „Römer“!- Israel hat den Zaubertrank!
Lomir trinken, lechaim!

(Weiß einer, ist da auch Mistel mit drin?)

PS/ von wegen „Klarheiten“: alles klar? 😉
PPS/ ups, sorry slicha scusi vielmehrmals, habe es glatt übersehen, dies ‚Sie‘; ’st keine finst’re Absicht, bin meist der Jüngste und teils unbesonnen (gutgut, vielleicht hat sich’s ein klein wenig inzwischen verändert…), wollte nicht Respekt entflößen, nimm’s als ‚Du‘ vom Kind, Menschen sind wir doch, „hey Sie Mensch!“
Mit allem Respekt! Hoffe, es ist in Ordnung 😳
PPPS/ „so ganz früher, bei den Pharaonen“, jetzt fällt’s mir gerade ein! Ja, ist erst gerade geschehen, wie mir jemand erklärte, daß die Ägypter jener Zeit zwar keine Moslems waren, aber eben Araber. Kam allerdings nicht von einem Schüler, sondern von jemanden, der ganz genau Bescheid weiß.
Schon gruselig, hier und dörtlich mal…

19. colchico - April 5, 2012, 23:24

A.mOr, Duzen ist völlig in Ordnung 🙂 Es ist mein Fehler, dass ich noch so oft ins Siezen verfalle.

„Objektiv“ ist bei Themen wie (Allgemein-)Bildung so eine Sache, scheint mir. Was zum Bildungskanon gehört, unterscheidet sich ja zwischen Kulturkreisen oder Generationen erheblich. Daher der Rückgriff aufs Reifezeugnis: sozusagen die objektive Bescheinigung dafür, dass sein Inhaber zumindest eine grobe Ahnung von Kultur, Mathe und Naturwissenschaften habe, die Unterrichtssprache des jeweiligen Landes beherrsche und in der Lage sei, logisch zu denken.

Allerdings habe ich seit einigen Jahren den Eindruck, dass man bei Studienanfängern nichts davon mehr voraussetzen kann. Dummerweise sind die Universitäten nicht darauf ausgerichtet, derart ausgedehnte Lücken zu schließen. Die Absolventen werden weiterhin als „gebildet“ gelten und dies in ihrem Fachbereich meist auch sein. Um Moses, den Palästinenserführer vernünftig einordnen zu können (oder die Diskriminierung der Kopten, die Judaisierung Jerusalems, die zionistischen Eber, den Kreationismus, die pseudo-evolutionstheoretische Argumentation mancher Geisteswissenschaftler etc. pp.), dürfte aber den meisten von ihnen der Rahmen fehlen.

20. Silke - April 6, 2012, 11:08

colchico

als formal Ungebildeter stößt mir immer wieder auf, daß da eher zu viel als zu wenig „Rahmen“ ist i.e. wer einmal „gerahmt“ ist, wird unangreifbar.

Zuerst so ganz klar wurde es mir, als Peter Beinart vor Jahren einen dämlichen und mehr als mittelmäßigen Essay schrieb und alle alle alle bezeichneten ihn weiter als ernst zu nehmenden brillanten oder so jungen Intellektuellen.

Haben die alle das Lesen verlernt? Warum machen die das? Um ihre Klasse vor dem Kind, das sieht, daß der Kaiser keine Kleider hat, vorbeugend in Schutz zu nehmen?

Will sagen, anstatt meinesgleichen das Selber-Lesen und -Urteilen zu lehren und uns darin zu unterstützen (was ich für eine vornehme Aufgabe halten würde), wird immer und immer wieder diese „das versteht Ihr nicht“ Attitude, das versteht nur einer, der’s studiert hat, rübergebracht

Die Reaktion auf Grass „Gedicht“ ist eine Ausnahme, aber vielleicht zum Teil auch nur deswegen, weil das Machwerk als Gedicht so unter aller was-immer ist, daß sich nu wirklich keineR mehr traut, da Qualitäten drin zu entdecken.

Ich bin ziemlich bereit zu wetten, daß hätte Grass das Dingens als Pamphlet und nicht als Kunstwerk versucht, unters Volk zu bringen, es hätte eine „ernsthafte“ Diskussion zur Folge gehabt.

Kann es sein, daß die ganze nahezu einhellige Ablehnung, die es, das „Gedicht“, erfährt, viel mit der Verletzung der feineren ästhetischen Gefühle des Kulturmenschen zu tun hat?

Gestern jedenfalls gab es ne Phase für mich, da habe ich mich geekelt vor diesem Medien-Volksfest, das da losbrach. Hinter aller berechtigten Ablehnung war für mich da was wie Glück und Erleichterung spürbar, für die Feiertage ein Thema zu haben. Bis Döpfner’s Text bei achgut verlinkt auf meinem Radar auftauchte, kam da viel Volksfeststimmung bei mir an (nein, bei Lila auch nicht, ganz ausdrücklich nicht)

21. A.mOr - April 6, 2012, 14:43

Nu, ein Fehler ist’s sicher nicht zu ’siezen‘, colchico, und, wenn schon, so war’s meine Tollpatschigkeit darauf nicht eingegangen zu sein, daß ein ‚Sie‘ im Raume stand.
Das bedeutet nicht, daß ich möglicherweise nicht sowieso ein ‚Du‘ angeboten hätte, jedoch gerade hier, so halbwegs in Israel dazu, ist’s doch -erfrischenderweise- usus und gut so, nicht?
Soviel zum Geplänkel und Geschmuse. 🙂 Kol tow!

Deinem ersten Absatz (nach’m ‚Geplänkel‘ 😉 ) stimme ich voll zu.
Des weiteren, „objektiv“, colchico, ist aus weiteren Gründen nicht unbedingt angebracht, wie objektiv ist einer von uns, der letztlich nur von sich aus und heraus im besten Falle subjektiv an die „Objektivität“ sich heranwagt? Deshalb lernten wir einst das „Objektivieren“, welches eben diese Absicht des ‚möglichst objektiv‘ beinhaltet, gleichzeitig eben Tribut an die Begrenztheit unserer Möglichkeiten.
Ich finde, es ist ein Ausdruck von Wohlwollen, wenn man der Wahrheit den angemessenen Raum läßt. Eine Wahrheit ist wohl, ein jeder von uns hat seine eigene.

Was die Studienanfänger angeht, ich schätze, daß den unkritischen -ja, man mag das als „Unreife“ bezeichnen- Schülern es inzwischen etwas leichter ist (gemacht wird), sozusagen ihr (möglicherweise nicht wahrgenommenes) Defizit auf die Umstände der Zeit zu münzen.
Es geht eben häufig um „Effektivität“ (selbstredend dann auch in den jeweiligen Fachgebieten) vielmehr als um langwieriges Hinterfragen, was irgendwelche Projekte eben verlangsamen würde. Daß es am Ende durch die Verzögerung, die’s Bedenken wohl ergibt, zigmal besser im Ergebnis sein könnte: wer nimmt sich die Zeit, wer finanziert’s (usw)?

So kommen wir also unter Druck, eine gewisse Eile ist gefordert, ‚Ungenauigkeiten‘ sind so viel wahrscheinlicher, als kritische Wissenschaft es gutheißen kann. Möglicherweise vergleichbar mit etwa archäologischer Rettungsgrabung? Das Beste daraus machen also; bevor die Straße, das neue Parkhaus, das Einkaufzentrum oder eben der „Religionskulturtreffbau“ (usw) steht…

Nur, an der Struktur der Leute wird sich kaum etwas geändert haben, und idR sind es eben doch noch die Familien, die ihre Kinder prägen, und die Dozenten selbst sind sicher auch nicht alle auf der Linie eines „gewinnmaximierenden Managements“ (zB).
Will sagen, die Dumpfbacken bleiben Dunpfbacken, etliche Lernfleißigen bleiben die, die einst gut zitieren und rezitieren werden (aber den Inhalt des Gelernten nicht lernten, möglicherweise, mag sein, daß ich es etwas mit „geisteswissenschaftlicher Skepsis“ betrachte), und manch andere Lernenden suchen sich eben – in der Version: ’nutze deinen Verstand! – ihre „Nischen“.
Ist’s letztlich nicht einfach eine „Frage des Charakters“?

Oder noch anders, was nutzt es dem Lehrer, wenn er einen einsichtslosen Schüler (oder rechthaberischen Erwachsenen) vor sich hat, ihn belehren zu wollen?
Natürlich will man gerade bei einem Schüler nicht sofort die Flinte ins Korn werfen, möchte hinterfragen, manchen kann man inspirieren, ich weiß es selbst zu genau!
Nur, am Ende gibt es immer jene, die eben nicht interessiert sind über den Tellerrand zu blicken; ein stückweit Verständnis habe ich auch dafür.

Wirklich schlimmer ist es, wenn zB ein Gelehrter, ein Geisteswissenschaftler, also ein Professor aus Nablus (zB) anfängt Phantasie-Geschichten als anerkannte Wissenschaft zu ‚verkaufen‘!
Das ist ein echter Schaden, der Versuch, die Menschen in die Irre zu leiten und ein Schlag gegen die Ehrbarkeit von Wissenschaft. Ist ein solcher Prof aus Nablus nicht ein „Verführer“?

Wir sollten uns, ganz im Sinne „Pack verträgt sich“ 😉 an die halten, die von sich aus eben neugierig und wissensbegierig sind, die sich einfach nicht damit zufrieden geben wollen, wenn andere sie mit ‚Wissen‘ („Fakten“, „Information“ usw) „erschlagen“ und erstummen lassen wollen, wenn sie uns Denkverbot erteilen. Wir sollen uns nicht in die Irre führen lassen, sondern bereit sein auch weitere Aspekte zuzulassen, als es unsere subjektive Sicht ermöglicht, bleiben wir also „rege“.

Und, am besten das ist kombiniert mit „dem Herz an der richtigen Stelle“!
„Gönnen muß man können!“ 🙂
Wenn wir also miteinander etwas zu bereden haben, dann ist es doch so, und gut so, daß wir uns gegenseitig zu neuen Gedanken und Aspekten befruchten können, weitere Perspektiven ermöglichen, das Bewußtsein erweitern mögen, weil wir eben wissen, es gibt mehr, als das, was wir wissen, nicht?

Wir feiern in den nächsten Tagen das „Fest der Freiheit“/pessach. Und „einst waren wir Sklaven“. Nu, ein jeder möge sich die Freiheit nehmen daran nicht teilzuhaben oder sonstwie glücklich zu werden/zu sein.
Nur, die Freiheit ist ein Geschenk, ein Glück und ein Segen.
Wäre es recht diese aufzugeben für die Freiheit anderer uns zu versklaven, in der Wissenschaft, im öffentlichen Raum, tief hinein ins Privatleben (usw)?
Damit werfe ich möglicherweise viele weiterführende Fragen auf. Möchte es nur mal so lassen, der eine oder andere mag’s bedenkenswert finden?

Dir, und allen gute Feiertage! Pessach kascher we sameach!

22. A.mOr - April 6, 2012, 14:44

Tja, Silke, Deinen Kommentar lese ich jetzt erst. Wunderbar und dringende Leseempfehlung an alle anderen. Danke!

23. A.mOr - April 6, 2012, 14:48

Nochwas, liebe Silke, quasi „privat“ und hinterhergeworfen. Bin froh, daß Du Dich -trotz dem Disput- auf jim einlassen kannst. Das ist ein guter Mann, wollt’s nur sagen. Wie ich oben schon schrieb „Pack verträgt sich“, und verzeihe mir, daß ich eigentlich so ein unschönes Wort dafür wähle. Wir sind wahrlich kein „Pack“, aber Menschen sind wir doch!

24. colchico - April 8, 2012, 6:13

Silke, mit „Rahmen“ habe ich offensichtlich ein ungeeignetes Wort verwendet. Leider kann ich aber nur umschreiben, was ich damit meine: Erzählt mir jemand etwas über die Arbeit in einem Supermarkt oder einer Verwaltung, die Geschichte Malawis, das Einsetzen eines Stents oder die Zuggewohnheiten von Vögeln, dann kann ich diese Informationen nicht wirklich einschätzen, denn dazu fehlen mir Vor- und Hintergrundwissen. Solange die Information nicht allzu absurd ist, kann man mir also allerhand Unsinn erzählen, ohne dass ich es bemerke.

Bei Geschichten wie jener von den Kopten als Unterdrücker der Muslime im Alten Reich klappte das nicht, unter anderem, weil man mir vor etlichen Jahren beibrachte, wann die Pharaonen herrschten, in welcher Reihenfolge die drei monotheistischen Religionen entstanden und wann und wo sie sich ungefähr ausbreiteten. (Soweit ich weiß, wurde das bisher auch nicht widerlegt.) Das ist es, was ich mit dem „Rahmen“ meine. Was wäre dafür das richtige Wort?

(Dass man sich Allgemein- und Fachwissen auch autodidaktisch aneignen kann, versteht sich von selbst, ebenso, dass Diplome und Titel niemanden zum Halbgott machen. Sie sind oder wären ja lediglich als Nachweise gedacht, dass jemand gelernt hat, was auf dem Lehrplan stand, na, zumindest mit den Gegenständen konfrontiert wurde.)

Grass‘ Text, so hoffe ich, wäre als Prosa kaum veröffentlicht worden. Er ist ja auch als Fließtext schlecht, ein Knäuel aus wild anmutenden Assoziationen. Dem Autor der Blechtrommel hätte ich einen Freund gewünscht, der ihn von der Veröffentlichung abhält und ihn dazu bringt, sich um die vom Wahn okkupierte Region oberhalb seiner Nase zu kümmern. Mitleid mit Grass verspüre ich aber wenig. Er besteht ja hartnäckig darauf, sich in die Pfanne zu hauen. (Und findet unterhalb der Artikel reichlich Zuspruch.)

25. colchico - April 8, 2012, 6:32

A.mOr, die Geschichten des Professors aus Nablus wären nicht weiter schlimm, wenn man davon ausgehen könnte, dass das Publikum den Unsinn als solchen erkennt. Sollte ihm dafür aber das Hintergrundwissen fehlen und es keinen Anlass sehen, die Aussagen zu überprüfen, wird’s heikel.

Überspitzt ausgedrückt, scheint mir, wir erlebten den Beginn eines neuen Glaubenszeitalters: Viele der jungen Leute, mit denen ich mich unterhalte, beschränken sich auch bei weltlichen und ihnen wichtigen Themen aufs Glauben oder Nichtglauben. Das halte ich für das schwerwiegendere Problem.

Frohe Festtage auch Dir!


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