jump to navigation

Syrien März 4, 2012, 1:10

Posted by Lila in Presseschau.
trackback

dreht mir das Herz um. Seit Monaten. Ich sage nicht viel dazu, denn die letzten, die irgendjemandem helfen können, sind natürlich wir. Als wir Mubarak seine Kooperationsbereitschaft und Einhaltung des Camp-David-Vertrags zugute hielten, hagelte es Spott und Hohn: daß diesmal die Juden wohl dem Pharao bei der Unterdrückung des Volks helfen, statt ihm, wie in der Bibel, Widerstand entgegenzusetzen. Gleichzeitig zirkulierten Gerüchte, daß der ganze arabische Frühling ein zionistisches Komplott ist.

Deswegen sagt das offizielle Israel nichts, außer Angeboten humanitärer Hilfe, aber alle sind entsetzt. Die Vorgänge in Syrien werden genau verfolgt. Gestern waren im Fernsehen zwei portugiesische Journalisten zu sehen, die gerade aus Syrien gekommen waren und ihre Aufnahmen von dort zeigten. So viele Tote, so viel Grausamkeit. Exekutionen, Massaker, Folter, Willkür. Ich kann schlecht beurteilen, wie wir alle, ob die Oppositionstruppen genau grausam vorgehen wie Assads Schergen, aber an deren eiskaltem Vorgehen kann kein Zweifel bestehen.

Die Optionen, die der Welt offenstehen, sind allesamt nicht gut. Einmischung von außen bestärkt die Falschen oder stiftet nur noch mehr Chaos oder schweißt alle gegen den bösen Westen zusammen oder führt zeitversetzt zu Chaos und innerer Spaltung. Nicht-Einmischung bedeutet Mitschuld. Abschreckende Beispiele für beide Modelle kennen wir alle.

Schwer zu ertragen, daß gar nicht weit weg von mir Menschen, die genauso aussehen und sprechen wie meine Nachbarn in Kfar Yasif und Aramshe, auf der Straße oder am Grab ihrer Angehörigen abgeschlachtet werden. Ich habe keine Lösung, aber das Leid und Elend schreien zum Himmel.

Kommentare

1. Jakobo - März 4, 2012, 2:16

wie schaetzt du dazu die reaktion der arabischen liga ein? wird darueber in israel geredet? das alles hat ja auch konsequenzen auf die achse iran-syrien.

ich denke auch es ist schrecklich was dort passiert.

fuer viele klingt es vielleicht ironisch aber man sieht dass es den araber in israel und sogar den arabern in den gebieten um einiges besser gehen duerfte als den arabern in libyen, aegipten oder eben syrien.

J

2. Wolfram - März 4, 2012, 9:04

Und die Franzosen reden wieder mal nur von ihren eigenen Journalisten.😦

3. anti3anti - März 4, 2012, 11:16

Die Ereignisse in Syrien sind die Folgen einer falschen Welt.

4. Noa - März 4, 2012, 11:31

heute in der Zeitung AUfruf von LIbermann, dass Israel helfen soll. Man solle alle politischen Erwaegungen mal hinten vor lassen, denn in erster linie sind wir alle Menschen.
Hmm…. keine Ahnung ob er das WIRKLICH ernst meint, aber es waere schon ein Hammer, wenn ausgerechnet Israel helfen wuerde, wo die ganze Welt schweigt, und wo Israel am meisten zu verlieren haette…. aber dann wuerde die Welt auch nicht sagen: Oh…. die Juden machen uns vor, was wir laengst haetten tun sollen, wir sind ja so beschaemt. nein, sie werden sagen, wir verfolgen eigene Interessen oder sagen, jaja.. das haben sie alles inszeniert, die Zionisten, um jetzt helfen zu koennen und gut dazustehen.
Es ist einfach tragisch, dass man nicht „einfach mal so“ helfen kann.
Ich kann dein Gefuehl nachvollziehen, Lila, mir geht es genauso.es ist einfach nur scheisse, wenn ich das so sagen darf.
Noa

5. mibu - März 4, 2012, 11:59

Human Rights Watch hat Satellitenbilder des umkämpften Stadtteils von Homs, Bab Amr, veroffentlicht. Der Spiegel berichtet darüber, ein Teil der Leser kommentiert – einige in einer sattsam bekannten Qualität. Mein Eindruck von vorherrschenden Haltungen bei uns deckt sich kaum damit. Aber vielleicht gibt’s auch bezüglich dieses Themas ein Süd-Nord-Gefälle.

Rafik Shami hat sich in der TAZ zu prominenten Journalisten und dabei ausdrücklich zu Todenhöfer und Scholl-Latour zu Wort gemeldet. Eine längst überfällige Stellungnahme, die ich für sehr lesenswert halte.

Das IKRK ist gestern von der Regierung Assad hingehalten worden, letztlich bekamen sie bisher keinen Zugang. Syrische Regierungsstellen behaupten, der Zugang für Hilfskräfte sein wegen Sprengfallen und Mienen zu gefährlich. Die syrische Opposition berichtet hingegen von Säuberungen, bei denen das Militär von Haus zu Haus geht, um Aufständische gefangen zu nehmen oder zu töten.

HaAretz weist in einem Artikel auf die Rolle Irans hin und erinnert an das Anlegen zweier iranischer Kriegsschiffe in Syrien, denen Ägypten die Passage durch den Suez-Kanal erlaubt hatte.

6. Ludwig - März 4, 2012, 14:43

Sehe ich auch so. Die Nachrichten-Bilder sind sehr schwer zu ertragen. Hoffentlich findet das Schlachten bald ein Ende, hoffentlich findet sich eine Lösung, die Syrien nicht in eine düstere Version des Libanons verwandelt, die dann mit Goya gesprochen etwa so aussieht: http://www.studiolum.com/wang/spanish/goya-duelo.jpg

Zynisch betrachtet, gibt es wahrscheinlich nur eine schnelle Lösung, wenn der verbrecherische Assad-Clan irgendwo Asyl annimmt, die Alawiten eine Art Sicherheitsgarantie bekommen und Russland sowie der Iran mit dem „neuen“ Syrien einverstanden sind.

7. Malte S. Sembten - März 4, 2012, 15:00

In Libyen haben die „Oppositionstruppen“, powered by NATO (!!!), mindestens so grausam gewütet wie Gaddafis Leute. Gaddafi selbst wurde zu Tode gefoltert.

So viel zur „Einmischung von außen“.

Niemand hilft denen, die zwischen den Fronten stehen.

8. Andre - März 4, 2012, 15:47

Ich frage mich vor allem, wo jetzt die deutsche Friedenbewegung ist. Wo sind die Lichtertketten und Demonstrationen gegen den syrischen Staatsterror, wo all die „Aktivisten“, die sonst so rasch bei der Sache sind, wenn es darum geht, israelische Waren zu boykottieren oder in humaner Mission nach Gaza zu düsen?

9. Türkei: Israel hilft dem Regime Assad « abseits vom mainstream – heplev - März 4, 2012, 17:11

[…] egal, worum es geht. Und erst recht, wenn sie mit der eigentlichen Sache gar nichts zu tun haben. Israel hat in Syrien nichts, was es gut finden, unterstützen oder gegen das es im Moment vorgehen könnte oder […]

10. Yael - März 5, 2012, 12:42

@Andre

Aus diesem Grund (deren bekanntes Schweigen) kann man die Friedensbewegung auch nicht ernst nehmen.

11. grenzgaenge - März 5, 2012, 14:57

@Kommentar 7: Der Einsatz der NATO in Syrien war mehr als überfällig. Alleine die (viel zu späte) Liquidierung des Massenmörders Gadaffi hat diesen NATO Einsatz gerechtfertigt. Ich hoffe, für die Menschen in Syrien, das der Massenmörder Assad genau so endet.

12. grenzgaenge - März 5, 2012, 15:02

@Kommentar 8: Du hast Recht. Aber ist von den links-„Friedens“-bewegten Antisemiten wirklich zu erwarten, das sie sich dem Thema „Syrien“ widmen ? Diese Idioten gehen nur auf die Strasse, wenn es darum geht, gegen Israel zu hetzen. Wie ihre Väter, träumen diese Antisemiten, unter dem Deckmantel des politischen Antizionismus, von der Auslöschung des jüdischen Volkes. Das ist die historische Kontinuität der deutschen Linken.

13. Yael - März 5, 2012, 17:56
14. Silke - März 6, 2012, 0:13

FM Liberman stated that “The Jewish State cannot sit by and do nothing while these atrocities are taking place in a neighboring state and people are losing their entire world. Even though Israel cannot intervene in events occurring in a country with which it does not have diplomatic relations, it is nevertheless our moral duty to extend humanitarian aid and inspire the world to put an end to the slaughter.”

http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/MFA+Spokesman/2012/Israel-offers-to-send-humanitarian-aid-to-Syrian-civilians-4-Mar-2012.htm

Und ein Kommentator bei Richard Millett hat erzählt, daß Meretz die Idee gut findet. Wirklich schrecklich, ganz schrecklich ist er, dieser Liberman (ob so viel Menschlichkeit sich als real-außenpolitisch klug erweisen wird, ist vermutlich unkalkulierbar, aber mir gefällt’s.)

15. colchico - März 6, 2012, 1:20

Der Bote meines Pizzabringdienstes ist Syrer. Gelegentlich plaudern wir ein wenig. Gestern beging ich den Fehler, mich mal wieder nach seiner Familie zu erkundingen. Er brach in Tränen aus. Alles, was er sagen konnte, war: „Er siegt“ und „das Gemetzel“.

Wenn man doch etwas tun könnte.

16. Lila - März 6, 2012, 6:36

Oh Colchico, wie schrecklich. Gut, daß Du gefragt hast. Wer weiß, wie viele Leute sich gar nicht trauen, das anzusprechen. Der arme Mann.

Silke, was Lieberman angeht – ich glaube, viele Israelis haben den dringenden Wunsch, irgendwas zu tun. Syrien ist ja so nah. Trotzdem haben wir immer die Sorge, daß uns schon ein Angebot wie das von Lieberman als Einmischung oder Manipulation oder sonstwas ausgelegt wird. Aber man muß einfach was tun. Auch wenn es stimmen sollte, daß die Aufständischen ebenfalls brutal vorgehen. Eigentlich – dann erst recht. Denn was soll aus den Zivilisten in der Mitte werden?

17. Silke - März 6, 2012, 9:08

Lila

wenn Ihr nichts anbietet, wird Euch das als Hartherzigkeit ausgelegt.

Was zum Auslegen findet sich immer, so man es denn gern möchte oder wie Ihr’s macht, macht Ihr’s falsch. Das ist die eine Konstante, die ich sehe, auf die, würde ich wetten, ich immer alle Chips setzen würde.

Mir gefällt, daß Lieberman auf Linie ist mit dem, wie ich es wahrnehme, was Euer Normalverhalten ist.

Wo Not ist und Ihr Möglichkeiten seht, bietet Ihr Hilfe an und zur Hölle mit dem Rest der Welt.

Nur mal so gefragt: Kannst Du Dir vorstellen, wieviele Medienleute arbeitslos würden, könnten sie sich nicht mehr über Israel auslabern?

18. mibu - März 6, 2012, 9:10

grenzgänger, die NATO war in Libyen aktiv, nicht in Syrien.

19. mibu - März 6, 2012, 9:19

Das Problem mit Liebermans öffentlicher Aussage ist, dass man nicht recht weiss, wie man’s einschätzen soll. Ich selbst gehe davon aus, dass er einfach seine persönlich Meinung sagt, kann aber nicht ausschliessen, dass er damit auch Nebenwirkungen für sein Image bezweckt. Da er sich selbst mit reichlich vielen provokanten Äusserungen bereits ein bestimmtes Image geschaffen hat, kann er sich m.E. auch nicht darüber beschweren, dass in diese Stellungnahme mehr als die blanke Aussage hineininterpretiert wird. Die gleiche Aussage von Netanyahu oder Peres gemacht hätte vermutlich eine etwas andere Wirkung.

20. Silke - März 6, 2012, 10:29

Ein Politiker, der mit was immer er tut und sagt, nicht die Nebenwirkungen MIT im Blick hat, hat, zumindest in einer Demokratie, seinen Beruf verfehlt, denn was immer er/sie Gutes für sein/ihr Land zu tun beabsichtigt, kann er/sie nur tun, wenn er/sie wieder gewählt wird.

Und gewählt wurde er/sie ursprünglich nur, weil er/sie eine ausreichende Menge Leute davon überzeugen konnte, daß, was er/sie im Sinn hat, gut für deren Land ist.

Lieberman in bezug auf sein Hilfsangebot etwas zu unterstellen, heißt allen Israelis, die sein Angebot unterstützen, Unterstellungen zu unterstellen.

Ziemlich fiese Unterstellung, finde ich.

21. grenzgaenge - März 6, 2012, 11:33

@18: Sag‘ bloss … Ich denke das sollte sich ändern !

22. mibu - März 6, 2012, 14:18

„Lieberman in bezug auf sein Hilfsangebot etwas zu unterstellen, heißt allen Israelis, die sein Angebot unterstützen, Unterstellungen zu unterstellen.

Ziemlich fiese Unterstellung, finde ich.“

… welche ? Die, die du hier konstruierst ?

23. Jakobo - März 6, 2012, 21:40

“Lieberman in bezug auf sein Hilfsangebot etwas zu unterstellen, heißt allen Israelis, die sein Angebot unterstützen, Unterstellungen zu unterstellen.

Ziemlich fiese Unterstellung, finde ich.”

Ist das dein ernst?

J

24. Jakobo - März 6, 2012, 21:44

Das einzige was ich hoffe ist, dass wenn andere laender in den konflikt wie auch immer eingreifen, dass das dann etwas schlauer wird als in aegypten und man wenigstens so lenken kann, dass nicth irgendwelche islamisten an die macht kommen.

ich kann es mir bei liberman kaum vorstellen aber vielleicht ist ja sein angebot ja ein versuch in diese richtung.

J

25. mibu - März 7, 2012, 7:38

Nach wie vor ist die Lage der Menschen in Homs katastrophal. Aus meiner Sicht tragen dafür inzwischen die Regierungen von Russland, China und Iran ebenso große Verantwortung wie die syrische.

Ich weiss nicht ob ich mich darüber wundern soll. Wenn man bedenkt, welcher Rabatz bei jeder Gelegenheit gegen den Westen veranstaltet wird – ob’s nun wegen der Koran-Verbrennungen oder wegen der Karikaturen ist – ist es doch recht verwunderlich, zumindest aber sehr auffällig, dass es keine Demonstrationen gegen Russland, China oder Iran gibt, dass man sich mit öffentlichen Stellungnahmen gegenüber diesen Ländern sehr zurückhält und zwar sowohl von seiten arabischer bzw. muslimischer Regierungen ebenso wie von islamischen Geistlichen.

zu Nr.21: nur unter sehr engen Voraussetzungen. Die NATO-Mitglieder haben zu dieser Situation am wenigsten beigetragen. Ich sehe hier noch lsehr lange die arabische Liga und die Verbündeten der syrischen Regierung in der Pflicht – und zwar in einer fast ausschliesslichen.
Die oben verlinkte Meldung zeigt ein weiteres Mal, dass es eben vor allem der Westen ist, der sich für die Menschen einsetzt – der Rest quasselt, empört sich, spielt sich auf und tut doch nix. Bestes Beispiel der Besuch des Großmauls Lavrov in Syrien nach der vergeigten UN-Abstimmung mit großem Autokorso durch Damaskus. So ein moralisch wie politisch erbärmlicher Depp, ich kann nicht anders dazu sagen. Oder das jetzige Gefuchtel Chinas mit dem erhobenen Zeigefinger, der natürlich auch gegen die „Aufständischen“ erhoben werden muss. Mit Verlaub, nix als propagandistischer Dünnpfiff, weil man sich ja im eigenen Land keinen Deut besser verhält.

grenzgänger, bist du ernsthaft der Meinung, wenn solche Köche ins Essen spucken, sollen wir das Dinner retten ? Ne ! Nur damit man wieder hinterher sagen kann, der imperialistische Westen hat …
Ne, danke ! Diesmal sollten wir deutlich auf jene zeigen, die über zumeist unschuldige Menschen Unglück, Leid und Tod allein zur Wahrung egoistischer Interessen bringen. Mit ihrem Abstimmungsverhalten haben Russland und China ganz klar und eindeutig einen großen Teil der Verantwortung für diese Situation übernommen. Nur wenn von Seiten der arabischen Liga weitgehend vorbehaltlos und unzweideutig die Aufforderung kommt, sich militärisch zu engagieren, kann der Westen das erwägen, sonst sollte er es eindeutig nicht tun.

26. mibu - März 7, 2012, 22:34
27. Lila - März 7, 2012, 23:09

Danke für den Link! Leichenzählen ist häßlich und erinnert an Leichenfledderei, aber manchmal ist es nötig.

“Sudan is not in the conventional Middle East, so let’s ignore the genocide there. Let’s ignore, also, the West Pakistani massacres in East Pakistan (Bangladesh) totaling 1.25 million in 1971. Or the 200,000 deaths in Algeria in the war between Islamists and the government from 1991 to 2006.

“But simple, strictly Middle East research will give you 1 million deaths in the all-Muslim Iran-Iraq war; 300,000 Muslim minorities killed by Saddam Hussein; 80,000 Iranians killed during the Islamic revolution; 25,000 deaths from 1970 to 1971, the days of Black September, by the Jordanian government in its fight against the Palestinians; and 20,000 Islamists killed in 1982 by the elder al-Assad in Hama. The World Health Organization’s estimate of Osama bin Laden’s carnage in Iraq was already 150,000 a few years earlier.

“In a 2007 study, Gunnar Heinsohn from the University of Bremen and Daniel Pipes, director of the Middle East Forum, found that some 11 million Muslims have been violently killed since 1948, of which 35,000, (0.3 percent) died during the six years of Arab war against Israel, or one out of every 315 fatalities. In contrast, over 90 percent who perished were killed by fellow Muslims.”

Und es ist eine Ohrfeige für die gefährdeten und ermordeten Moslems, daß sich oft genug keine Hand für sie rührt. Nur weil sie das Pech haben, nicht von israelischen Kugeln bedroht oder getroffen zu werden. Da stimmt doch was nicht.

Ich zieh den Hut vor dem türkischen Journalisten, der so einen ehrlichen Artikel geschrieben hat. Letztendlich geht es nicht um Aufrechnung der Toten, sondern darum, aufmerksam zu werden, und weitere Tode zu verhindern.

Und während ich das schreibe, geht das Töten weiter, nicht weit entfernt von mir. Das darf nicht so weitergehen.

28. colchico - März 9, 2012, 2:34

Mittlerweile habe ich die absurdesten Ideen. Natriumpicosulfat zum Beispiel ist als geschmacksneutrale Flüssigkeit erhältlich. Es regt die Darmtätigkeit an, je nach Dosierung auch übermäßig, gilt ansonsten aber als recht harmlos. Wenn nun für ein paar Tage die ganze syrische Armee …

29. ebook leser - März 9, 2012, 3:09

Es ist ist wirklich sehr schlimm, wie in Syrien Menschen abgeschlachtet werden. Und was tun die USA und England. Nichts. In Lybien waren sie ganz schnell bei der Sache, wegen der Menschenrechte natürlich. Syrien hat halt kein Öl. Da zeigt sich wieder, Menschenleben sind in unserer Gesellschaft nichts wert. Leider.

30. mibu - März 9, 2012, 7:51

ebook leser, du solltest dich informieren, bevor du dich hier entsprechend einer sattsam bekannten Masche lächerlich machst. Ich habe starke Zweifel daran, dass du dich wirklich so sehr um Menschleben sorgst wie du’s hier vorgibst.

31. mibu - März 9, 2012, 8:38
32. mibu - März 9, 2012, 8:45

colchico, theoretisch könnte deine Idee leichter durchführbar sein, denn Berichten zufolge sind es recht wenige Einheiten der Streitkräfte, denen die Regierung überhaupt noch traut.
In Berichten bei AlJazeera habe ich erfahren, dass viele Soldaten inzwischen gar keinen Zugang mehr zu Waffen haben oder diese nur ohne Munition bekommen, die erst kurz vor einem Einsatz ausgeteilt wird. Dabei sind ähnlich den Berichten aus dem zweiten Weltkrieg, an den vorderen Linien Geheimdiensteinheiten postiert, die aus der zweiten Reihe darauf achten, dass die in der ersten ihre Anweisungen befolgen.

33. Yael - März 9, 2012, 13:19

http://jungle-world.com/artikel/2012/10/45032.html

Ein interessanter Artikel zum arabischen Frühling und Israel


Sorry comments are closed for this entry

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 274 Followern an