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Seite an Seite April 4, 2011, 6:27

Posted by Lila in Presseschau.
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In Japan scheinen sich gute Kontakte zwischen der iranischen und der israelischen Gruppe von Helfern (ZAKA) aufzubauen. Sie bergen Leichen – eine schwere Arbeit, die wohl alle anderen Probleme in die richtigen Proportionen rückt.

When the team of ZAKA members from Israel met their Iranian counterparts, “We exchanged greetings. We decided that we have the same mission, no matter what is happening with our governments,” said ZAKA head Yehudah Meshi-Zahav, who spoke to Arutz Sheva’s Hebrew-language news service about the organization’s mission in Japan.

The 12 members of the ZAKA crew worked alongside the Iranians, and when the teams set up camp, both flew their flags, putting the Israeli and Iranian national symbols side by side.

Ist das keine gute Nachricht? Wenn ich ein Bild der beiden Flaggen sehe, die einträchtig nebeneinander wehen, stell ich es hier ein.

ETA: noch besser: ein Bild der Menschen (Ynet).

Die Iraner haben zu den Israelis gesagt: wir sind Vettern.

Die Beziehungen zwischen Israel und dem Iran vor der Ayatollah-Revolution waren ja sehr gut. Es ermutigt mich sehr, daß nach Jahrzehnten der Hetze gegen Israel die Iraner immer noch imstande sind, in Israelis einfach Mitmenschen, ja Vettern zu sehen. Was für ein schönes Bild – ein Lichtstrahl.

 

Kommentare»

1. Rika - April 4, 2011, 9:33

Das ist eine gute Nachricht!
Zeigt sie doch, dass Menschen über alle politischen Konflikte hinweg in der Lage sind, die Bedürftigkeit und die Bedürfnisse des Menschseins „an sich“ zu erkennen und zu helfen!

Mich macht es ein bisschen traurig wenn ich daran denke, dass das deutsche THW nach nur kurzem Aufenthalt im Katastrophengebiet feststellte, es gäbe nichts zu tun und wieder nach Hause flog.

2. Lila - April 4, 2011, 9:37

Ja, das verstehe ich auch nicht, das sind doch Profis. Vielleicht kommen sie ja noch mal – ich glaube, da wird jede Hand gebraucht.

3. Malte S. Sembten - April 4, 2011, 12:24

Ich fürchte, diese gute Nachricht könnte den Iranern daheim schlecht bekommen.

4. Zahal - April 4, 2011, 12:30

@Lila, ich kenne hier einige Iraner, die sogar Israel verteidigen, es ist wie immer das Regime,, was die Menschen zu Hass erzieht und die Leute indoktriniert, viele sagen, daß unter dem Schah die Beziehungen zwischen Iran und Israel ja gar nicht schlecht waren und sie hätten das gerne wieder, und zwar unter einer iranischen Demokratie. Es ist ja auch das Mullahsystem von Khomeini, die seit dreissig Jahren den Konflikt anheizen, sei es in Syrien, Libanon, Hamas und Hizbollah.

5. Lila - April 4, 2011, 12:36

Richtig, die Beziehungen waren ausgezeichnet. Unser alter Kibbuz zB hat sich lange Zeit nicht wirtschaftlich davon erholen können, daß der wichtigste Handelspartner wegfiel.

Ich würde den Iranern eine Demokratie so wünschen. Daß der Westen damals nichts tun konnte oder wollte, als die mutigen Menschen auf die Straße gegangen sind – das tut mir in der Erinnerung noch weh.

Und auch für die Syrer möchte ich mir wünschen, daß sie ihr Regime ändern können.

6. Stefanie - April 4, 2011, 13:24

Es ist erstaunlich, wie wenig Syrien hier Thema ist und dafür Lybien. Das war krass, als die militärische Intervention begann. Da war hier nur Lybien Thema, während Israel Syrien, in dem die Demos sich verstärkten, im Fokus hatte.

Darin sieht man die unterschiedlichen Interessenlage. Während Israel natürlich besorgt verfolgt, was in Syrien passiert, hat das hier nur ein ganz untergeordnetes Interesse.

7. Stefanie - April 4, 2011, 13:25

Libyen natürlich. Vertippe mich da immer wieder.

8. Lila - April 4, 2011, 13:57

Hier war und ist beides Thema. Wir sitzen natürlich an Syrien viel näher dran. Gestern rief mich mein Sohn an, der auf den Golanhöhen sitzt – da kann er die syrischen Berge sehen. Beide Söhne sind an der Grenze zu Syrien.

Die Sorge um Libyen ist ebenfalls groß, da ist die Lage auch sehr unübersichtlich. Die ganzen verschiedenen Stämme und ihre Rivalitäten und Bündnisse – ich bezweifle, daß sich Leute aus dem Westen da richtig auskennen, die Loyalitäten wechseln ja auch dauernd.

Syrien dagegen ist eine bekanntere Größe. Mit Syrien gab es Kontakte und Verhandlungen. Die Erleichterung nach Assad sen.s Tod war groß, als sich herausstellte, daß Assad jun. an einem Krieg kein Interesse hat.

Wir gucken auch mit Beklemmung nach Jordanien. Was da geschieht, hat unmittelbare Auswirkungen auf uns.

Was in Ägypten passiert, weiß noch keiner.

Ja, besonders in der ZEIT ergötzen sich die Journalisten mit riesiger Schadenfreude an den Verunsicherungen Israels, die ein bekanntes Übel einem unbekannten Übel vorziehen. Als ob Deutschland risikobereit wäre!

(Wenn der durchschnittliche Deutsche mit unserem täglichen Risiko leben müßte, würde er vermutlich ganz schön am Rad drehen… und die Häme steht ZEIT-Schreibern unschön zu Gesicht.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/israel-palaestina-friedensbwegung

Und weniger feindselig hier:

http://www.zeit.de/2011/14/Israel

Die ZEIT hat überhaupt einen so pro-palästinensischen Kurs eingeschlagen, daß man nur staunen kann. Andere Meinungen werden schon in der Wortwahl abgeurteilt und lächerlich gemacht. Die Leserbriefe sind dementsprechend. Verständnis für Israel gibt es nicht, höchstens herablassendes Mitleid mit den Verblendeten.)

Wir in Israel können auch nicht helfend eingreifen, im Gegensatz zu westlichen Mächten. Wir sind von allen Außenstehenden wohl am meisten von den Veränderungen betroffen, jedoch am härtesten zum Nichtstun verurteilt. Keine leichte Situation.

9. yael1 - April 4, 2011, 15:25
10. Carsten Weber - April 4, 2011, 15:26

Ja das ist eine sehr schöne Nachricht, Lila.
Doch mich irritiert, dass die ETA noch besser sein soll. Wie kommst Du darauf?

11. Lila - April 4, 2011, 15:37

ETA: edited to add.

Das Bild, das ich gefunden habe, ist sogar noch besser als das, das ich gesucht habe.

12. Stefanie - April 4, 2011, 16:33

@Lila

Ich finde es einfach bemerkenswert, dass Deutschland so auf Libyen fixiert ist. Informationen über die anderen Länder, in denen es rumort, bekommt man hier wenn überhaupt nur am Rande. Man muss die ausländischen Medien verfolgen, um mitzubekommen, was da passiert. Hier ist es so ein bißchen wie ein Abenteuer, was man aus der Ferne beobachtet bei Libyen und zuvor bei Ägypten. Aus der trügerischen sicheren Entfernung. Man kann irgendwie teilhaben ohne ein Risiko zu spüren zu müssen.

Kennst Du die Quellen im „Dreiländereck“ Israel, Jordanien, Syrien? Vermutlich. Deine Söhne sind da ja jetzt etwas nördlich von entfernt.

http://en.wikipedia.org/wiki/Hamat_Gader

Ich fuhr da durch eine atemberaubend schöne Landschaft hin. Rechts von mir ein Zaun, der offensichtlich absperrte eine Zone zur Grenze hin. Plötzlich war dieser Zaun links. Hätte mich nicht ein lieber Freund da hin geschickt, der nur deshalb nicht mitkam, weil er arbeiten musste, wäre ich wohl sofort zurück gefahren vor Schiss. Aber er hatte mir gesagt, nicht erschrecken immer weiter gerade aus fahren. Dann kam ich auf einen großen Parkplatz, sah die Anlage und zu meiner Freude israelische Soldaten. Ich war also noch in Israel und hatte mich nicht verirrt.

Es war wunderschön da und ein ganz toller Nachmittag. Aber mir auch wieder bewusst, dass Ländergrenzen für mich etwas ungewohntes sind. Dass ich das Glück habe, mitten in einem großen Gebieten zu leben, indem die einzelnen Staaten so miteinander verwachsen sind, dass es keine Grenzen mehr gibt.

Als Kind war mir immer mulmig, wenn ich Grenzen überquerte. Fühlte mich etwas ausgeliefert, wenn man kontrolliert wurde etc. Wenn es in Richtung Osten ging, als ins kommunistische Europa fühlt ich mich zudem noch unsicher. War dann froh wieder auf der sicheren Seite bei meiner Rückkehr zu sein.

An diesem wunderbaren Nachmittag in Hamat Gader wurde mir dann eindringlich klar, wie umzingelt Israel ist und drum herum alles mehr oder weniger Feindesland und alles so nah beinander. Das fand ich schon etwas beängstigend.

13. Lila - April 4, 2011, 16:59

Es hätte Dir aber nichts passieren können. Man kann nicht so einfach aus Versehen auf die andere Seite geraten. Manchmal verirren sich Leute, wie die alte Libanesin letzten Sommer – die wurde freundlich von der Armee aus dem Gestrüpp befreit und dann über Rosh ha Niqra zurück in den Libanon gebracht.

Ich habe Grenzen immer gern gehabt. Ich bin an der deutsch-niederländischen Grenze aufgewachsen und empfinde Grenzen seitdem und immer noch als durchlässig, aber interessant. Das Lakritz ist drüben besser, das Geld anders, und die Leute sprechen anders.

Auch die deutsch-deutsch Grenze fand ich nicht beklemmend, weil ich so oft rüber lief oder fuhr. Für die auf der anderen Seite sah das ganz anders aus.

Und jetzt lebe ich wieder nah an der Grenze. Ich träume oft davon, daß die Grenze aufgeht und ich rüber kann, in das kleine Dorf Alma ech Chaab, das keine 15 km von uns entfernt ist. Ich stelle mir vor, daß ich einfach mit dem Bus nach Chanita fahre und dann über die Grenze gehe. Daß ich dort einkaufen gehen kann und in die Kirche. Daß mein Mann mir die Orte zeigen kann, wo er als Soldat war.

Mein Sohn sitzt mit dem Feldstecher und guckt den indischen UNIFIL-Soldaten beim Cricket-Spielen zu. Auch er stellt sich vor, daß die Grenze einfach aufgeht und er mit den Indern, Libanesen und seinen Freunden Cricket spielen lernt.

Auch ein verrückter Ort ist die Friedens-Insel bei Ashdot Yaakov, wo wir mit unsren Freunden waren. Sie haben Zugang, weil sie Kibbuzniks aus Ashdot Yaakov sind. Jordanische Soldaten bewachen den Ort.

Wir Menschen sind schon komisch mit diesem Bedürfnis, uns von anderen abzugrenzen, abzuzäunen. In mir erwacht immer sofort der Drang, die Grenze zu überschreiten, in die Klausur des Klosters zu schleichen, mich an den griechischen Soldaten mit Faltenröckchen und Bommeln an den Knien vorbeizuschummeln… natürlich zügle ich mich.

Aber ich finde Grenzen faszinierend und will immer wissen, was auf der anderen Seite liegt.

Ebenso faszinierend finde ich übrigens verlassene Orte. Bevor Inden abgebaggert wurde, sind Y. und ich noch mal durchgefahren. Ein Geisterdorf. Wenn ich könnte, würde ich eine Tour durch alle Wüstungen des 30jährigen Kriegs machen.

14. Stefanie - April 4, 2011, 17:42

Ich war mir damals nicht sicher, ob ich an der Grenze zu Syrien oder zum Libanon entlang fuhr. Unbeabsichtigt aus israelisches Gebiet zu bekommen, da hätte ich keine Bedenken. Aber auf syrisches, ohne einen gültigen Einreisestempel im Pass, ist nicht das, was ich erleben möchte. Mit dem Libanon hätte ich weniger Bedenken gehabt und es war ja die libanesische Grenze.

Was Du schreibst, klingt aber schon ein bisschen danach, dass Dir offene Grenzen lieber wären. Anderes halte ich auch eher für die Ausnahme.

Schon irre, auch was Dein Söhne gerade erlebt. Sollte jetzt was losgehen, hättest Du zwei Deiner Kinder im Kriegseinsatz. Da ist hier von Europa aus alles nur schwer nachzufühlen. Krieg hier kann man auschließen. Auch in Israel war das für mich nie präsent. Vielleicht ab und an mal, wenn ich die jungen Soldaten und Soldatinnen sah, dachte ich, hoffentlich gibt es nicht wieder Krieg und die müssen rein. Was natürlich überwiegend insofern albern war, als dass die, welche z.B. die Altstadt von Jerusalem bewachen, nicht in den Krieg müßten. Wenn man aber Freitags oder Donnerstags dann den Bushaltestellen die Soldaten sah, dachte man schon, die freuen sich bestimmt riesig, über das Wochenende heim zu dürfen.

Meistens bekommt man das ja aber alles gar nicht mit. Wann begegnet einem schon in Tel Aviv oder Bethlehem oder so ein Soldat. Und wenn nimmt man sie auch gar nicht wahr, weil sie in Israel irgendwie dazu gehören, wie sie lässig die Gewehre über die Schultern haben, an Mauern lehnen, Sonnenbrillen im Haar und miteinander lachen. In Deutschland eher unvorstellbar. In Israel zum Überlebenskampf gehören.

15. Stefanie - April 4, 2011, 17:44

P.S.: verlassene Orte finde ich auch faszinierend. Hierbei war neben alten Ausgrabungsstätten mein spannenstes Erlebnis, die von den russischen Soldaten verlassene Villen in Magdeburg. Die wurden einfach verlassen, ohne dass die abgeschlossen oder so wurden. Also zumindest die Villen, in denen ich war. Das war super und automatisch malte man sich aus, was die Menschen über all die Jahre in diesen Häusern wohl erlebt hatten.

16. Lila - April 4, 2011, 18:30

Darum sind Israelis viel mehr an Frieden als an Krieg interessiert, auch wenn uns das die Leser der Süddeutschen nie abkaufen würden – es gibt kaum jemanden, der nicht gerade Bruder, Nichte oder Enkelin bei der Armee hat.

Nächsten Februar wird auch Tertia eingezogen – bis dahin wird Primus aber die reguläre Zeit hinter sich haben. Bei einem Krieg, chalila, würde er aber sofort zum Reserveeinsatz gezogen werden (zav 8).

Es ist aber absolut nichts Besonderes. Viele israelische Familien haben mehr als ein Kind bei der Armee, weil der Dienst ja drei Jahre dauert und viele Familien ihre Kinder im Abstand von zwei, drei Jahren in die Welt setzen…

Auch Väter und Kinder gemeinsam in Uniform ist nichts Auffälliges. Y. und sein Vater haben gemeinsam Uniform getragen, und Y. wurde zwei Monate nach Primus´ Grundausbildung aus der Armee entlassen.

Und deswegen sind wir alle unheimlich scharf auf einen soliden, echten Frieden, um nie wieder Stecknadeln in Karten pieksen zu müssen, wo dann jede sagt: also der Yigal ist hier, und die Galit da, und der Yochai, ja das weiß man nicht…

An die Karte im Sekretariat des Kibbuz zur Zeit des Libanonkriegs I hat meine Schwiegermutter traumatische Erinnerungen…

17. willow - April 4, 2011, 18:39

@Stefanie

„Hierbei war neben alten Ausgrabungsstätten mein spannenstes Erlebnis, die von den russischen Soldaten verlassene Villen in Magdeburg. “

Interessant, wir haben da gemeinsame Erlebnisse – wo warst du überall? Herrenkrug, am AMO, Klausenerstrasse? War schon eine spannende Zeit…

18. Stefanie - April 4, 2011, 19:19

Ich denke schon, dass angenommen wird, dass Israelis lieber im Frieden leben möchte, dass aber gedacht wird, diese wollen den Preis dafür nicht zahlen und den Frieden auf Kosten der Palästinenser haben wollen.

Der gröbste Auswuchs hierbei: Das im vordringen befindliche Lösungsmodell dieses Spektrums, die Einstaatenlösung – weil nicht mehr jüdisch und daher nicht mehr rassistisch, das Land gehört allen, Rückkehrrecht für alle „Flüchtlinge“, – wird von einigen dessen Vertretern ja wirklich als das Friedensmodell präsentiert.

19. Stefanie - April 4, 2011, 19:28

„wo warst du überall? “

Das weiß ich nicht mehr. Das war unmittelbar nachdem die russische Armee abgezogen war. Wir fuhren zufällig in dieses Villenviertel, um die schönen Gebäude zu bestaunen. Wir waren dort für zwei Tage zu Besuch. Dann bemerkte ich, die stehen alle leer. Mein damaliger Freund blieb feige im Auto sitzen, während ich mir genüsslich die Häuser von innen anschaute und dort vor mich hinträumte und alles anguckte. Einige waren arg herunter gekommen und mir schien es, mutwillig von innen zerstört. Irgendwann dann konnte ich das Hupen und Rufen meines Freundes nicht mehr ignorieren und danach war erst einmal miese Stimmmung, weil er meinte, ich sei stundenlang in den Villen gewesen und er hätte die ganze FAZ in der Zeit gelesen.

20. uwanni - April 4, 2011, 20:09

Als Mensch, der in einer Diktatur aufgewachsen ist, kann ich nur für die Iraner hoffen, dass sie dieses Foto nicht ins Gefängnis bringt.

21. Miriam Woelke - April 4, 2011, 20:16

B“H

Das Bild gab es auch in einem haredischen Forum und um es einmal ironisch auszudruecken, der Typ neben dem Flaggentraeger ist ZAKA – Gruender Yehudah Meshi Zahav.

Meshi Zahav hat eine lange verschrobene History und weiss sich in Szene zu setzen. In meinem engl. Blog berichte ich oft ueber seine Skandale und die haredische Welt lacht sich immer schraeg, wenn Meshi Zahav es einmal wieder mehr in die Presse schafft. Was natuerlich jetzt nicht die iranisch – ZAKA – Arbeit ins dunkle Licht stellen soll. Nur muss man immer wieder den Hintergrund verstehen, woher unbedingt das Photo kommt.:-)))

22. masada - April 4, 2011, 21:18

zu 8: das war einmal anders. Zu der Zeit berichtete Gisela Dachs ausgewogen und freundlich aus Israel. Es war der ZEIT zu ausgewogen. Über Israel berichtet jetzt Herr Ulrich Ladurner und schreibt entsprechend dem heutigen israelfeindlichen Konzept der ZEIT.

23. Lila - April 4, 2011, 21:47

Miriam – Meshi Zahav ist in der Tat ein schräger Vogel, aber sein Lebenswerk ZAKA hat meinen vollen Respekt. Nach jeder Katastrophe kommen diese Männer in ihren Westen, kratzen Blut und andere menschliche Überreste zusammen, tun ihre Arbeit respektvoll und aus voller Überzeugung. Sie bergen nicht nur Leichen und Leichenteile, sondern leisten auch kompetente Erste Hilfe und Rettungdienste.

Ich hoffe auch, daß die freundlichen Iraner jetzt keinen Ärger kriegen.

Masada – ich habe lange vor Gisela Dachs die ZEIT gelesen, wie hieß noch mal der Mann, der vor ihr aus Israel berichtete? Meine Karriere als ZEIT-Leserin muß 1976 angefangen haben, als meine Eltern sich scheiden ließen und meine Mutter die ZEIT abonnierte, die es vorher bei uns nicht gab. Ich habe anfangs immer nur das ZEITmagazin gelesen, erinnere mich noch an ein paar Reportagen aus den späten 70ern, an Wolfram Siebecks Rezepte, natürlich die Kreuzworträtsel.

Als ich aus dem Haus ging, habe ich ein ZEIT-Abo geschenkt gekriegt. Damals habe ich ein Archiv an ZEIT-Artikeln angelegt, aus dem ich noch in Israel für Hausarbeiten schöpfen konnte. Die ZEIT ist mir auch nach Israel gefolgt, und die Postfrau hat stets geschimpft, daß das dicke Ding nicht in ein Kibbuz-Postfach paßt. Ich mußte immer zu Fuß zur Post pilgern und meine Zeitung holen.

Es war mit bitteren Gefühlen, daß ich mein Abo kündigte. Auf meinen Begleitbrief habe ich natürlich nie eine Antwort bekommen.

Was kümmert so ein großes Unternehmen eine enttäuschte Langzeitkundin?

Sehr bitter, wie diese Zeitung sich zum Sprachrohr einer Ideologie macht und nicht mehr hinguckt,w as in Israel wirklich los ist.

Bei der Dachs dachte ich immer: Mensch, den Taxifahrer, den Friseur, die Verkäuferin – die kenn ich doch, die Leute, die sie da zitiert! Sie hatte wirklich Ahnung, wo sie da eigentlich lebt.

24. sten - April 5, 2011, 0:08

in deutschland habe ich vor ein paar jahren mal einen iraner, der regelmaessig in der kneipe in der ich damals arbeitete verkehrte, auf einer gedenkveranstaltung zum 27. januar getroffen. das war gerade als ahmadinedjad diese holocaustleugnerkonferenz organisierte. da wir uns vom sehen kannten gruesste ich ihn und fragte ihn, was ihn denn zu dieser veranstaltung verschlagen haette. er antwortete, dass er am morgen im radio gehoert haette, dass ahmadinedjad erklaert haette, der holocaust habe nicht stattgefunden und er hatte deshalb beschlossen, spontan zu dieser gedenkveranstaltung zu gehen, um zu zeigen, dass das iranische volk nicht so denke, wie der praesident. seither habe ich immer wieder juengere iraner getroffen, die eine sehr explizite kritik am antisemitismus des iranischen regimes formulieren. allerdings auch (vor allem aeltere) oppositionelle, die israel die zusammenarbeit mit dem geheimdienst des schahs vorwerfen und teilweise vehement antizionistisch argumentieren.

25. Roithamer - April 5, 2011, 7:32

Vettern müssen sich ja nicht immer verstehen, aber schön, dass sie mal zusammen auf einem Fotto vereint sind. Ich denke auch, dass den Iranern immer noch der Schah nicht aus den Köpfen geht, sonst hätten sie die Mullahs längst zum Teufel gejagt. Aber man sollte nicht Israel allein die Schuld geben, dass es weiland das Schah-Regime unterstützt hat, es war das Versagen des Westens insgesamt. Auch in Germanien war der Schah ein gern gesehener Gast.

26. gegenkritik - April 5, 2011, 9:13

Man schaue sich die iranische Flagge mal genau an. Kaum vorstellbar, daß die iranische Delegation nach diesem Foto einfach so in den Iran zurückkehrt.

27. Lila - April 5, 2011, 9:35

Oh ja – danke für den Hinweis, wäre mir sonst gar nicht aufgefallen.

28. Bertha Dicke - April 5, 2011, 10:07

Eine gute Nachricht, – die des „Landes der Arier“ und die mit dem Davidstern einträchtig nebeneinander ?! NEIN !
Etwas Balsam für die Seelen, – Symbole der Selbsttäuschung, – die Realität ist, das was den israelischen Schauspeielr und „Friedenaktivisten“ in Djenin gerad erschießen ließ und die mangelnde Aufklärung ISREALs und seiner Freunde über die wahre und ernste Natur des Feindes, mit dem die Juden an erster Stelle, aber auch die Freie Welt und viele islamisch eingefangene Opfer zu tun haben !

Realität k ö n n te sein, daß zwischen ISRAELis und Iranern – von denen sich in Abgrenzung vom antisemitisch-islamischen Regime nicht wenige lieber PERSER nennen ! – bei ihrer Hilfs- und Leichenberge-Arbeit Freundschaft entsteht, – Freundschaft die hoffentlich zu etwas nütze ist.
Und nicht zu dem, mit dem sich nicht selten die israelische Regierung konfrontiert wird, wenn Israelis wie gute Deutsche im Feind den „Menschen“ entdecken und menschenlnd die Feindabwehr behindern, statt die Abwehr des antiisraelischen Antisemitimus zu differenzieren, statt fast nur dem Mossad, der Polizei oder der IDF zu überlassen.

1998 veröffentlichte die TelAviver ExRichterin Hassada Ben-Itto ihr „DIE PROTOKOLLE der Weisen von Zion – Anatomie …“ und kommentierte die Herausgabe dieses Werks mit „Die Israelis ignorieren, daß oder wie der Geist Hitlers weiterlebt …“

Gemeinsames Flattern-Lassen und -Verbreiten iranischer und israelischer Flaggen kann dies eigentlich nur erneut sentimental und zum eigenen Schaden, möglichst noch begleitet vom wohlgefälligen Grienen linker und ausländischer Betrachter, selbsttäuschend bemänteln.

DIE ZEIT LÄUFT:
Die nächste anti-israelische links-rechts, islamisch-atheistisch-pseudochristlich, türkisch-deutsch-französisch….e vereinigte FLOTTILLE ist in VORBEREITUNG. Und mich würde es nicht wundern — nach konkreter Ankündigung/ Finanzierung eines entsprechenden Schiffes voriges Jahr, daß auch ein paar idiotische Juden mit dabei sind.
Unsere Melzer, Verleger, G.-Hecht, Hass, Atzmon, G. Levi oder Avneri sind doch sicher auch dabei, oder ?

Was gedenkt IHR dazu und d agegen zu tun ?

Mangelt es ISRAEL n i c h t mehr an WASSER ? Oder ist das ein peripheres Problem ?
Oder eine Archillesferse ISRAELs ?!
Wie steht es mit den auch von mir angemahnten LÖSUNGS-Vorschlägen … oder ist das alles nur Sache der Regierenden also des Verantwortungsweiterschiebens ?
– – -> http://www.desert-greening.com

29. Bertha Dicke - April 5, 2011, 10:22

Wird man hier erstmal gelöscht, wenn man was schreibt oder was ist das ?

30. Lila - April 5, 2011, 10:38

Kommentare gehen erstmal in die Moderationsschleife.

Du hast hier schon oft genug kommentiert, jedesmal lange aggressive Beiträge mit viel Großbuchstaben (was im Internet anschreien bedeutet) und jedesmal mit anderem Namen bzw anderer gefälschter E-Mail-Adresse.

Ich finde, Du kannst recht froh sein, daß ich Dich überhaupt noch durchlasse.

Wieso soll ich mich so anmuffeln lassen? Was tust DU denn, außer auf anderleuts Blogs zu mahnen?

31. Malte S. Sembten - April 5, 2011, 17:44

@ 26. gegenkritik + 27. Lila:

Was ist denn mit der iranischen Flagge? Dass wegen des Fahnengeflatters die Aufschrift IRAN zu IRA (= „Zorn“?; oder „Irish Republican Army“?) verkürzt wird, kann’s ja wohl nicht sein …

32. Lila - April 5, 2011, 17:53

Auf der Flagge ist normalerweise ein stilisiertes arabisches Schriftzeichen zu sehen, und zwar, wenn ich mich nicht irre, die Aussage „la illah ila allah – es gibt keinen Gott außer Allah“ (was ebenso wie das Bismillah oft als Schmuck in moslemischen Häusern gezeigt wird). (Hab ich alles mal gelernt – islamische Kunst und sehr schön).

Das Zeichen ist hier mit der einfachen Inschrift IRAN ersetzt.

Säkular-Alarm! Gotteslästerung! und so.

33. Bertha Dicke - April 5, 2011, 18:39

#1. Rika – April 4, 2011, 9:33
> … gute Nachricht! …. Zeigt sie doch, dass Menschen über alle politischen Konflikte hinweg in der Lage sind, die Bedürftigkeit und die Bedürfnisse des Menschseins „an sich“ zu erkennen und zu helfen!“ – Und sich oder vor allem die Unbeteiligten vermittels der „an sich“-Bedürftigkeit/ Bedürnisse darüber hinwegtäuschen/lassen, welcher Art und Dringlichkeit die „nicht-a an sich“ ( = für sich?-)Probleme drängen und statt zu lösen, ignoriert werden bzw immer in den alten Gleisen laufend, das Elend verlängernd.

# 2. Lila – April 4, 2011, 9:37
> Ja, das verstehe ich auch nicht, das sind doch Profis. Vielleicht kommen sie ja noch mal – ich glaube, da wird jede Hand gebraucht. @Lila, ich kenne hier einige Iraner, die sogar Israel verteidigen, es ist wie immer das Regime, was die Menschen zu Hass erzieht und die Leute indoktriniert, viele sagen, daß unter dem Schah die Beziehungen zwischen Iran und Israel ja gar nicht schlecht waren und sie hätten das gerne wieder, und zwar unter einer iranischen Demokratie. Es ist ja auch das Mullahsystem von Khomeini, die seit dreissig Jahren den Konflikt anheizen,…“ Richtig, die Beziehungen waren ausgezeichnet. . . . nicht erholen können, daß der wichtigste Handelspartner wegfiel.
Ich würde den Iranern eine Demokratie so wünschen. Daß der Westen damals nichts tun konnte oder wollte, als die mutigen Menschen auf die Straße gegangen sind – das tut mir in der Erinnerung noch weh. <

– WER ist denn eigentlich "der Westen" ? Gehört ISRAEL von seinen Grundlagen nicht dazu, – oder vielmehr WIR Individuen und klugen Bloger alle. Könnten WIR uns nicht mal praktisch, psychologisch und auch netztechnisch auf etwas VORBEREITEN, statt dauernd nur die Taten anderer zu kommentieren und bedauernd hinterher zu wünschen ?!
"Der Westen" hat in vielerlei Weise die revoltierenden Iraner aus einer Mischung von Interessen und Unfähigkeiten verraten ( so das entsprechende Buch, s.u. Osten-Sacken/Piecha/Feuerherdt: "Verratene Freiheit-..")** oder zumindest alleingelassen, ohne daß den meisten die auch deutschen, imperialistischen Hauptgründe dafür bewußt sind, – wobei Russland und China oder die klassischen "linken" und rotbraunen Antiimperialisten dies wie üblich offensiv verstecken hinter der "völkerrechtlichen" Parole von Nichteinmischung und Souveränität, – ganz so wie aktuell uns Uri A., der gegen die Lybien-Interventen tatsächlich von der "Fortführung der Nazi-Rommelschen Schlachten" spricht, womit er dann noch ein paar Juden und Linke gegen den Westen, wie andernmals gegen den israelischen Staat "antiimperialistisch" mobilisieren kann.

Das Schöne ist, daß der FALL Lybien – anders, als das pazifisten- & Deutschland-kompatible Tunesien und Ägypten, anders als es zB. ISRAELfreunde meistens leider nicht tun — nicht nur das Macht- sondern auch das bequeme und ausgefahrene Denkgefüge vieler durcheinanderwirbelt, – wie man auch hier zumindest dem gefälligen Schweigen zu Stefanies Bemerkung entnehmen kann:
#12. Stefanie – April 4, 2011, 16:33
@Lila – – Ich finde es einfach bemerkenswert, dass Deutschland so auf Libyen f i x i e rt ist. Informationen über die anderen Länder, in denen es rumort, bekommt man hier wenn überhaupt nur am Rande. Man muss die ausländischen Medien verfolgen, um mitzubekommen, was da passiert.<<
– Stimmt nicht:
Im WDR- oder DLF- Radio wurde, logischerweise nicht so intensiv wie zu einem BÜRGERKRIEG, über die LAGE in SYRIEN ziemlich umfassend und rela-tiefgründig berichtet !
– Und HIER aber KEINE Kritik an der NATO-spaltenden, Lybien-verratenden ( und wenn man geostrategisch weiter denken kann, pro-türksich/ antiisraelischen) Rolle DEUTSCHLANDS als Staat mit der logischen Zustimmung vieler bräunlicher, rötlicher und in doppeltem Sinne GRÜNER Antiimperilisten, – die klassische Position der ambitionierten Mittellage-Macht D. seit 1880 …

Dabei bietet vielleicht gerade, wenn überhaupt in einem islamischen Land – antijüdische Verschwörungspropaganda hin/ Stammeswesen her – der mit WAFFEN, anders als im Iran mit lautem (o.k., einseitig) "Allah-ist-der-Einzige-lalaa"-Rufen, selbst vorgetragene Kampf die einzige Möglichkeit zu tiefgreifender Veränderung, wie im Grunde die französische und amerikanische, aber auch russische Revolution Vorbild und Vorgänger war und ist, – inklusive der Tradition ausländischer Unterstützung. Dass sich dabei der jüdische STAAT wohlweislich zurückhält oder evtl. mehrere Eisen im Feuer hält ist eine andere Sache und verständlich, "fangen" doch unsere Regime-Verteidiger wie zB. ägyptische Freiheitskämpfer ihre Juden-Agenten. Ganz so wie gestern in unserer Innenstadt kein Antiatom-Protest vergehen konnte, ohne daß ML-Sozialisten ISRAEL Waffenlieferungen an Ghaddafi anhängen mußten ( natürlich ohne zeitliche Zuordnung und Quellenangabe) und natürlich Hinzuziehen der "Kritik" an der "Lybien-Fixiertheit", hier natürlich bezeichnet mit "imperialistische Aggression", – alles nicht weit von Uri A. oder BinLadens Idologie entfernt . . .

Und egal, ob die alQuaida-Schlange sich in Lybien heranpierscht und auf ihre Chance "wartet", wie andere Spezialislamisten, – das tut sie sowieso und umso erfolgreicher, wie pro-islamische Linke und "Iskamkritik"blogger fordern, Ghaddafi seine blutige Drecksarbeit weiter machen zu lassen ( die man auf der kehrseite wieder antiwestlich ausschlachten kann, wenn man sich um die lieben Flüchtlinge "antirassistisch" kümmert oder wenn "kluge" Westliche erst warten und am Ende noch diesem wegen Abwartens oder wegen Intervenierens, jeweils passend, die Schuld geben, so wie das mal überschneidend, mal isolierend auch gegen ISRAEL "antiimperialistisch" üblich ist, – undzwar auf euro-ministerieller Ebene wie im Blog-/Volk, eine kultivierte reaktionäre Destruktivität mit variablen Sündenböcken.
WIR solltem dem mit ideologisierenden Betrachhtungen vom Guten Volk vs. Bösen Regime keinen links-/pro-rechts/völkisch-wirkenden Auftrieb geben.

Und man/ WIR könnten uns mit unserer Lybien-"Fixiertheit" alternativ israelfreundlich beweisen, da DEUTSCHLAND güter-strategischer Hauptlieferant für das IRAN-Regime ist und Düsseldorf die Hauptdrehscheibe für doppelbödige iranische Im- und Export-Firmen. Obwohl ich nicht deren Aktivist bin, STOP THE BOMB bietet hier Wissen und praktische Anhaltspunkte !

**( Von der Osten-Sacken/Piecha/Feuerherdt (Hg.): "Verratene Freiheit – der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens". Verbrecher Verlag.
Von Ralph Gerstenberg
Als vor fast genau einem Jahr Millionen Iraner auf die Straße gingen, um … nahm die Weltöffentlichkeit fasziniert Anteil… http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1180707/ )

34. Jakobo - April 5, 2011, 19:12

Erinnert sich noch jemand an den Flugzeugabsturtz in Indonesien? Da haben Israelis den Iranern geholfen, die iranischen Verstorbenen zu bergen und zu identifizieren. Und das auf Anfrage der iranischen Botschaft in Indonesien. Kurz darauf hat Ahmadin… unabhänging davon öffentlich gesagt, dass er wegen Shalit nichts unternehmen wird.

Ich finde es trotzdem nicht gut dass der eine iraner sich mit israelies fotografieren lässt. Er oder sogar seine familie kann grosse probleme dafür bekommen.

J

35. Bertha Dickwamst - April 5, 2011, 19:55

Also doch: Automatisches BLOCKIEREN !
Richtig nett. Doch
Deine Vorwürfe sind zwar kurz, umso mehr falsch – von wg gefälscht und „jedesmal“ erstrecht, denn ich kann mich auch mal verschreiben, was die Nicks anbetrifft; vor allem, wenn man nicht wie die Wohlfühlgemeinde täglich oder wöchentlich hier schreibt.

Und wenn das hier ein Wohlfühlblabal -Blog sein soll, schreibe es doch einfach drüber, dann hätte ich außer einmal, außer gegen israelreundlichem WohlfühlBlabla nichts weiter geschrieben, – dann wäre ich schnell wieder ins Körbchen gehuscht, Denn dann wäre Kritik mit Hinweisen auf Hintergründe, Fehlern und Handlungsmöglichkeiten Perlen vor die Säue, – aber huuiii ! Das war sicher wieder viel zu aggressiv.

Reden wir doch von der Daueraggression gegen ISRAEL — Da es nebenbei auch um meine Zukunft und Freiheit geht, habe ich jedes Recht, meine UNZUFRIEDENHEIT mit IGNORANZ oder auch Arroganz auf Seiten der Verteidiger oder Freunde, am ewigen Nachtraben hinter den Handlungen der offenen Freiheitsfeinde usw. zu aufzuzeigen.

In der Sache kannst Du mir nichts FALSCHES vorwerfen. – FALSCH ist es allerdings DEINERseits, Dich jeder Anfrage, Kommentar oder sachlicher Kritik zu enthalten, – vor allem solange ich lieb war oder wenn ich wiederholt nachfragte, was Denn Deine Stellungnahme zu meinen Äußerungen sei.
– Du fühlst Dich also persönlich angep…. , wenn man zu sehr abweicht oder Dich gar indirekt, also über ISRAELsolidarische Kritik, kritisiert.

Schade, das ist anti-kreativ und zudem bedauerlich, wenn Du sämtlich auch Positives bisher beschweigst und bei vieler anderer Ignoranz, WARUM SOLLTE ICH DA NICHT MAL SCHREIEN und nicht auch noch den Vorwurf des Schreiens RISKIEREN, wenn ich LÖSUNG oder BLOCKIEREN oder ACHTUNG, NATO, STOP oder ISRAEL groß-schreibe, – wie schrecklich !

Weißt Du was ich schrecklich finde ? Daß auf meinem Hof die Moslemfamilie ALLES darf, Vater und Mutter sich einen Dreck um ihre Dreck machenden oder ewig kreischenden Kinder kümmern, denen ich aus Mitleid das Fahrrad reparieren, imnmer wieder was ausleihen darf,
– von der Straße aber mir Moslems ans Fenster spucken oder Steine werfen und das interkulturelle Harmonie-Politpack meiner Stadt dazu und weit Schlimmerem schweigt, – und ich nicht weiß, ob das Schweigen der jüdischen Gemeinde dazu feige oder weise ist !
Zu meinen Sendungen gegen den antiisraelischen Antisemitismus haben sie auch geschwiegen,
– das war sicher auch zu aggressiv !?

Wahrscheinlich muss ich lernen wie Henryk Broder sarkastisch Hohn und Spott einzubauen, damit die geneigte Leserschaft „es“ genießen kann, – wäre es das, ja ? Bis zum nächsten „Ereignis“ ?

Vielleicht gehst Du aber zuvor auf eine meiner anscheinend harmoniestörenden Hinweise ein, statt mir die Gnade des „Durchlassens“ zu erweisen.

Schalom !

P.S. ich seh grad, mein Browserautomat hat tatsächlich eine „gefälschte“, andere Emailadresse eingelegt; aber Du kennst ja die „echte“.

36. Lila - April 5, 2011, 20:35

Es mag Dich enttäuschen, aber Du wirst genauso wenig oder sehr blockiert wie alle anderen Kommentatoren. Frag sie mal – alle Kommentare gehen erstmal in die Moderatorenschlaufe.

Dein Repertoire an E-Mail-Adressen und Nicks nötigt mir geradezu Bewunderung, wenn nicht gar Neid ab. Ich erkenne Dich aber immer am Stil.

Immerhin, die Einführung der Absätze im Text ist ein Schritt in die richtige Richtung 🙂

37. Marlin - April 5, 2011, 21:14

Selbst ich erkenne „Bertha“s Stil. 🙂

Schreihals mit viel Textblock. Meh.

Lila, entweder die Iraner haben mit dieser Flagge eine Ausrede parat, sie hätten ja nicht die echte gezeigt mit den pöhsen Israelis, oder sie gehen gar nicht erst zurück. Letztere Option wäre wahrscheinlich gesünder..

Interessiert nämlich gerade keine Sau, dass die Mullahs mehr Leute denn je umbringen.

Dafür vielleicht eine gute Nachricht: BRD hilft nicht mehr bei Iranischen Öltransaktionen. Vorerst.

38. yael1 - April 5, 2011, 22:30

„Deine Vorwürfe sind zwar kurz, umso mehr falsch – von wg gefälscht und „jedesmal“ erstrecht, denn ich kann mich auch mal verschreiben, was die Nicks anbetrifft; vor allem, wenn man nicht wie die Wohlfühlgemeinde täglich oder wöchentlich hier schreibt.“

Es wäre jenseits der „Wohlfühlgemeinde“ aber besser, wenn man einen Nick benutzt, ich wüsste schon gern mit wem ich es unter unzähligen Nicks zu tun habe!

39. Bertha Dickwurst - April 5, 2011, 23:15

#24. Sten, –
ja Dein letzter Absatz: Das ist für mich auch so eine ungeklärte Sache, die als frühere persisch-israelische ( Geheimdienst-)Zusammenarbeit in einem gewissen Rahmen verständlich sein könnte, wenn,
ja wenn sich zB. die „Deutsch-Israelische Gesellschaft“ oder die israelische Botschaft oder sonstige Gesellschaften voller ISRAELfreunde nachhaltig die Mühe gemacht hätten, diesen politischen oder feindabwehrenden Rahmen zu erklären, – oder eine evtl skruppellose Zusammenarbeit zu bedauern.

So aber hat man es den wahren Feinden, den Sowjets, der PLO, den Islamisten und allem möglichen rot(grün)braunen Gesocks oder sogar israelischen frustrierten MOSSAD-Mitarbeitern und ihren Langer/Avneri-Lautsprechern überlassen, die „Wahrheit“ zu erklären.
– Spätestens nach dem berüchtigten SCHAH-Besuch 1967 in BERLIN, mit den „Jubelpersern“, Ex-SSler Polizeireserve-Einsatz und Mord an Benno Ohnesorg durch den ost-/westdeutschen Doppelpolizeiagenten Kurras (ein klasse Gemeinschaftswerk sozusagen), wurde ohne einer OFFENSIVEN israelfreundlichen (Rahmen-)Erklärung 1000ende und Abertausende jüngere Deutsche gegen ISRAEL mobilisiert bzw. konnte die israelfeindlich-antisemitische KGB-Propaganda auch hier im Westen greifen ! Viele davon „sitzen“ heute in Parteien, Instituten und v.a. Massenmedien und fordern immer „mehr Druck“ auf ISRAEL !

Und das war ja nicht alles: In schöner Regelmäßigkeit konnten die vermeintlichen oder tatsächlichen Zionismus- und MOSSAD-„Entlarfer“ nachlegen:
Mal ging es um Zusammenarbeit mit/ Einmischung in Peru, Südafrika, Äthiopien … und ISRAEL schien immer auf Seiten der Ungerechten und Unterdrücker zu stehen.
– Zudem, auch die demokratischen Antikommunisten, mit denen sich ISRAEL gewissermaßen zusammen ( mit den diversen antikommunistischen Diktaturen in Asien und Lateinamerika) im Welt-Wettlauf befand mit der mit-und-nach-Stalin immer weniger sozialistischen aggressiven Supermacht SU, ihren Satelliten, vertragsfreundschaftlich Indien, China, den prosowjetischen nazistischen Panarabern, PLOragnisationen, MPLA, Ghaddafi Sandinistas … und im Hintergrund die internationale nazi-islamische MBruderschaft …- auch diese demokratischen Antikommunisten wie CDU, FDP oder SPD, und DIFG oder Gesellschaft für deutsch-jüdische Zusammenarbeit oder Botschafter Avi Primor, der die Deutschen ja so schätzen gelernt hatte und auch bei unzähligen TV-Sabine-Christiansen- oder WDR-/DLF-Stellungnahmen nach Scharons Besuch auf dem TEMPELBERG 2000 kaum je ein kritisch-aufklärerisches Wort zu den Abgründen des links und rechts und vor allem islamisch genährten Terrorismus fand …
sie haben sich meines Wissens zu all dem, was Leute zur Feindschaft gegen ISRAEL einlud, nicht oder kaum vernehmbar geäußert.

Daran (eben kaum !) geändert, ein wenig, hat sich das beinah nur durch das Megamassaker vom 11.9. und dadurch, daß die Einschläge der zunehmend brutalen und mächtigeren Normal-Islamisten, ob zuvor in Bosnien, dann in verschiedener Form in Köln, Gelsenkirchen, HH, Amsterdam, Paris, Berlin, Kopenhagen usw immer näher und auch ohne dicke Bomben immer häufiger kamen
– Messerattacken, juristisches Kaputtverfolgen unliebsamer Buchautoren, Ehrenmorde, „Juden-ins-Gas“ bei Fußballspielen oder Demonstrationen mit Frieden-gegen-ISRAEL-Bündnissen inkl. nichtislam. politischer Idioten usw. — und dadurch, daß danach
der kleine Teil israelfreundlicher Antifaschisten und Christen mehr Gehör fand, ebenso wie einige wenige zionisten/-freundliche Intellektuelle,- und zudem etwa nach 2005 durch die anti-amerikanisch/anti-israelische Dauerkampagne plus der international organisierten und links-unterstützte islamische Hetzemeute gegen die dänischen „Mohammed“**-Karrikaturen soetwas wie eine Gegenbewegung zustande kam (** woran kann man den denn erkennen ?!), die aber leider meist nur virtuell und politisch unerfahren ist und meint, im AntiLINKstum liege der Schlüssel zu nichtislamischen Heil, –
– während ihnen die von mir auch hier hervorgehobenen mächtigsten linken Negativa, Stichwort antisemitische weltweite KGB-Beeinflussung, sowie die traditionell rechte deutsche Proislampolitik seit 1881, genauso wie den Linken, verborgen bleibt.

Darf ich deshalb endlich und wieder mal auf JENES FEHLENDE aggressiv hinweisen, daß zu berücksichtigen den oft so gut Meinenden an Wissen fehlt, – im Schlechten, Ungeklärten, wie positiv erweiternd, Chancen eröffnend –
…. die ich doch n i c ht selber/ alle tun muss oder gar tun kann; bis der Gedanke fruchtet.

Bis dahin muß ich wohl auf Mossad und Schin Bet vetrauen, und Gott nicht vergessen auf seine Wunder :
http://www.deutschlandwoche.de/2010/04/18/sohn-eines-hamas-grunders-uber-jahre-spion-fur-den-israelischen-inlandsgeheimdienst-schin-beth/

Ich bin allerdings dafür, sie es nicht allein machen zu lassen, sondern die Wunder etwas zu befördern, erstmal durch Verbreitung von mehr aggrrrressiver Klarheit und Wahrheit.
-> http://www.tellTheChildrenTheTruth.com http://www.photospalestine.free.fr, SCHWARZBUCH des KGB 2
http://www.DieGroßeLügeundderMEDIENKRIEGgegenISRAEL; Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Wirklichkeit “ von Joel Fishman, Jerusalem-Institut für auswärtige Angelegenheiten bzw. http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1fishman08Juli.html

WIR sind alle aufgerufen, diese massenpsychologische und massenmediale UMKEHRUNG n i c h t weiter geschehen zu lassen und uns ganz unheimelig-unharmonisch dagegen aufzulehnen, – speziell auch als Deutsche gegen die üble doppelbödige Rolle Deutschlands.

40. Bertha Dickwurst - April 5, 2011, 23:17

Danke, – Ignoranz aber ist schlimmer als Blockierung.

#24. Sten, –
ja Dein letzter Absatz: Das ist für mich auch so eine ungeklärte Sache, die als frühere persisch-israelische ( Geheimdienst-)Zusammenarbeit in einem gewissen Rahmen verständlich sein könnte, wenn,
ja wenn sich zB. die „Deutsch-Israelische Gesellschaft“ oder die israelische Botschaft oder sonstige Gesellschaften voller ISRAELfreunde nachhaltig die Mühe gemacht hätten, diesen politischen oder feindabwehrenden Rahmen zu erklären, – oder eine evtl skruppellose Zusammenarbeit zu bedauern.

So aber hat man es den wahren Feinden, den Sowjets, der PLO, den Islamisten und allem möglichen rot(grün)braunen Gesocks oder sogar israelischen frustrierten MOSSAD-Mitarbeitern und ihren Langer/Avneri-Lautsprechern überlassen, die „Wahrheit“ zu erklären.
– Spätestens nach dem berüchtigten SCHAH-Besuch 1967 in BERLIN, mit den „Jubelpersern“, Ex-SSler Polizeireserve-Einsatz und Mord an Benno Ohnesorg durch den ost-/westdeutschen Doppelpolizeiagenten Kurras (ein klasse Gemeinschaftswerk sozusagen), wurde ohne einer OFFENSIVEN israelfreundlichen (Rahmen-)Erklärung 1000ende und Abertausende jüngere Deutsche gegen ISRAEL mobilisiert bzw. konnte die israelfeindlich-antisemitische KGB-Propaganda auch hier im Westen greifen ! Viele davon „sitzen“ heute in Parteien, Instituten und v.a. Massenmedien und fordern immer „mehr Druck“ auf ISRAEL !

Und das war ja nicht alles: In schöner Regelmäßigkeit konnten die vermeintlichen oder tatsächlichen Zionismus- und MOSSAD-„Entlarfer“ nachlegen:
Mal ging es um Zusammenarbeit mit/ Einmischung in Peru, Südafrika, Äthiopien … und ISRAEL schien immer auf Seiten der Ungerechten und Unterdrücker zu stehen.
– Zudem, auch die demokratischen Antikommunisten, mit denen sich ISRAEL gewissermaßen zusammen ( mit den diversen antikommunistischen Diktaturen in Asien und Lateinamerika) im Welt-Wettlauf befand mit der mit-und-nach-Stalin immer weniger sozialistischen aggressiven Supermacht SU, ihren Satelliten, vertragsfreundschaftlich Indien, China, den prosowjetischen nazistischen Panarabern, PLOragnisationen, MPLA, Ghaddafi Sandinistas … und im Hintergrund die internationale nazi-islamische MBruderschaft …- auch diese demokratischen Antikommunisten wie CDU, FDP oder SPD, und DIFG oder Gesellschaft für deutsch-jüdische Zusammenarbeit oder Botschafter Avi Primor, der die Deutschen ja so schätzen gelernt hatte und auch bei unzähligen TV-Sabine-Christiansen- oder WDR-/DLF-Stellungnahmen nach Scharons Besuch auf dem TEMPELBERG 2000 kaum je ein kritisch-aufklärerisches Wort zu den Abgründen des links und rechts und vor allem islamisch genährten Terrorismus fand …
sie haben sich meines Wissens zu all dem, was Leute zur Feindschaft gegen ISRAEL einlud, nicht oder kaum vernehmbar geäußert.

Daran (eben kaum !) geändert, ein wenig, hat sich das beinah nur durch das Megamassaker vom 11.9. und dadurch, daß die Einschläge der zunehmend brutalen und mächtigeren Normal-Islamisten, ob zuvor in Bosnien, dann in verschiedener Form in Köln, Gelsenkirchen, HH, Amsterdam, Paris, Berlin, Kopenhagen usw immer näher und auch ohne dicke Bomben immer häufiger kamen
– Messerattacken, juristisches Kaputtverfolgen unliebsamer Buchautoren, Ehrenmorde, „Juden-ins-Gas“ bei Fußballspielen oder Demonstrationen mit Frieden-gegen-ISRAEL-Bündnissen inkl. nichtislam. politischer Idioten usw. — und dadurch, daß danach
der kleine Teil israelfreundlicher Antifaschisten und Christen mehr Gehör fand, ebenso wie einige wenige zionisten/-freundliche Intellektuelle,- und zudem etwa nach 2005 durch die anti-amerikanisch/anti-israelische Dauerkampagne plus der international organisierten und links-unterstützte islamische Hetzemeute gegen die dänischen „Mohammed“**-Karrikaturen soetwas wie eine Gegenbewegung zustande kam (** woran kann man den denn erkennen ?!), die aber leider meist nur virtuell und politisch unerfahren ist und meint, im AntiLINKstum liege der Schlüssel zu nichtislamischen Heil, –
– während ihnen die von mir auch hier hervorgehobenen mächtigsten linken Negativa, Stichwort antisemitische weltweite KGB-Beeinflussung, sowie die traditionell rechte deutsche Proislampolitik seit 1881, genauso wie den Linken, verborgen bleibt.

Darf ich deshalb endlich und wieder mal auf JENES FEHLENDE aggressiv hinweisen, daß zu berücksichtigen den oft so gut Meinenden an Wissen fehlt, – im Schlechten, Ungeklärten, wie positiv erweiternd, Chancen eröffnend –
…. die ich doch n i c ht selber/ alle tun muss oder gar tun kann; bis der Gedanke fruchtet.

Bis dahin muß ich wohl auf Mossad und Schin Bet vetrauen, und Gott nicht vergessen auf seine Wunder :
http://www.deutschlandwoche.de/2010/04/18/sohn-eines-hamas-grunders-uber-jahre-spion-fur-den-israelischen-inlandsgeheimdienst-schin-beth/

Ich bin allerdings dafür, sie es nicht allein machen zu lassen, sondern die Wunder etwas zu befördern, erstmal durch Verbreitung von mehr aggrrrressiver Klarheit und Wahrheit.
-> http://www.tellTheChildrenTheTruth.com http://www.photospalestine.free.fr, SCHWARZBUCH des KGB 2
http://www.DieGroßeLügeundderMEDIENKRIEGgegenISRAEL; Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Wirklichkeit “ von Joel Fishman, Jerusalem-Institut für auswärtige Angelegenheiten bzw. http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1fishman08Juli.html

WIR sind alle aufgerufen, diese massenpsychologische und massenmediale UMKEHRUNG n i c h t weiter geschehen zu lassen und uns ganz unheimelig-unharmonisch dagegen aufzulehnen, – speziell auch als Deutsche gegen die üble doppelbödige Rolle Deutschlands.

41. Bertha Dickwurst - April 6, 2011, 0:06

– Absätze, Stilbegradigungen ..- alles ganz nach Wunsch. Ich könnt mir ja auch mal ein spezielles Rungholt-email zulegen.
Wenn ich Dich aber immer nur mit Nick und Emailadressen beeindrucken konnte, muß ich wohl noch nachlegen.
War da nicht auch mal ein Adventslied ( nicht orig. von mir). – Doch die Frage stehen stehen weiter…

Vielleicht, von wg. vermeintlichem „blockieren“, vereirrt mich ganz einfach, daß kein Absendebestätigungsignal kommt; auch ist eigenartig, wenn ich auf „Kommentar absenden“ gehe, erscheint kein Pfeil oder Fingerzeig-Symbol, sondern das wie im Text doppel-T-förmige Zeichen.

Meine Antwort zu #24 sten’s Bemerkungen zur iranisch-israelischen Zusammenarbeit von etwa 23uhr15 mußt Du erst noch lesen ??
Vielleicht sollte ich meine Überlegungen dazu, zur Gegenwehr oder zu Lybien besser woanders unterbringen ?

42. Bertha Dicklich - April 6, 2011, 5:36

Auch hier noch ein Nachweis der doppelbödigen Rolle Deutschlands ( 2 Artikel):

a) Umstrittener Millionen-Deal.
Die heimlichen Iran-Geschäfte der Bundesbank
28.03.2011, 08:00 Uhr
b) Dubioses Öl-Geschäft gestoppt
Merkel beugt sich bei Iran-Deal internationalem Druck ( und bei den HANDELSBLATT-Kommentaren anlässlich des „Stopps“ kann einem schlecht werden, da tobt die braunrot-proislamische Volksgemeinschaft !)

A) Umstrittener Millionen-Deal
Die heimlichen Iran-Geschäfte der Bundesbank
28.03.2011, 08:00 Uhr
exklusiv
Als ob der außenpolitische Schaden wegen der Libyen-Politik nicht schon genug wäre, gerät die Bundesregierung nun erneut international in die Schusslinie. Grund ist ein dubioses Geschäft mit dem Iran.
von Oliver Stock und Johannes C. Bockenheimer

Nach ihrer Enthaltung im Uno-Sicherheitsrat in Sachen Libyen sorgt die Bundesregierung bei den westlichen Bündnispartnern erneut für Irritation: Wie das Handelsblatt aus Regierungs- und Finanzkreisen erfuhr, haben zwei Berliner Ministerien grünes Licht für einen dubiosen Milliardendeal mit Iran gegeben. Obwohl das Land des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad seitens der EU und der USA mit strikten Wirtschaftssanktionen belegt ist, hilft Deutschland bei Umgehungsgeschäften. Abgewickelt werden sollen sie über die Bundesbank. Das staatliche Geldhaus ist eigentlich für die Geldversorgung in Deutschland zuständig. Was kaum einer weiß: Zugleich fungiert sie aber in den auswärtigen Beziehungen als Transferstelle für Geldgeschäfte.

Das Iran-Geschäft, das sich der Billigung des Außen- und des Wirtschaftsministeriums erfreut, bahnte sich im vergangenen Monat an: Im Februar teilte die indische Zentralbank mit, dass sie ihre Ölimporte aus Iran, die einen geschätzten Wert von neun Milliarden Euro besitzen, künftig über die Bundesbank abwickeln wolle. „Wir stehen in Verhandlungen“, bestätigte ein Sprecher des indischen Finanzministeriums. Die Bundesbank will den Vorgang nicht kommentieren.

Hintergrund für den gewünschten Umweg der Inder ist massiver Druck aus den USA, die bisherige Praxis direkter Geschäftsbeziehungen mit dem geächteten Regime aufzugeben. Bei der Suche nach Partnern, die helfen könnten, weiterhin Öl aus Iran zu beziehen, stießen die Inder auf die Deutschen. Hier pflegt man ungeachtet der Sanktionen einen intensiven Warenaustausch mit Iran. Das Handelsvolumen stieg 2010 sogar auf 3,7 Milliarden Euro. Ein Teil dieser Geschäfte wird über die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) in Hamburg abgewickelt.

Die EIHB soll auch der Geschäftspartner der Bundesbank bei dem indisch-iranischen Ölgeschäft sein. Das Geld, das Indien demnach nicht mehr an Iran, sondern an die Bundesbank überweist, fließt dann von Frankfurt an die Europäisch-Iranische Handelsbank. Die Bank ist mehrheitlich im Besitz der iranischen Bank of Industry and Mine. Die EIHB sei „eine der wichtigsten finanziellen Lebensadern des Irans“, sagt Stuart Levey, Terrorismusexperte des US-Finanzministeriums.

Der EU sind die Hände gebunden. Geschäfte mit der EIHB kann nur die Bundesregierung unterbinden. Auch Druck aus Washington half bisher nicht. Im Februar baten elf US-Senatoren – darunter Joe Lieberman -in einem Schreiben an Außenminister Guido Westerwelle, die Bank zu schließen. Die Senatoren erhielten nach eigenen Aussagen bisher nur eine Empfangsbestätigung.

Lesen Sie die ganze Geschichte über die Iran-Connection der Bundesbank in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts oder im E-Paper.

B)
5.04.2011, 08:35 Uhr Dass Deutschland Iran dabei hilft, einen Öl-Deal abzuwickeln, stellt für die transatlantischen Beziehungen eine Belastungsprobe dar. Das hat die Kanzlerin alarmiert. Merkel stoppte das Geschäft nun.
– von Mathias Brüggmann, Oliver Stock, Dietmar Neuerer und J. C. Bockenheimer

Deutschland will künftig nicht mehr als Drehscheibe für indische Öl-Lieferzahlungen an den Iran dienen. „Für Öl, das schon geliefert wurde, wird noch bezahlt“, erklärten hochrangige Regierungskreise dem Handelsblatt. Neue Geschäfte aber unter Einschaltung der Deutschen Bundesbank dürfe es nicht mehr geben. „Die Bundesbank“, so ein Vertrauter von Kanzlerin Angela Merkel, „wurde entsprechend angewiesen.“

Unverständnis gebe es gegen diesen „geordneten Rückzug“ Deutschlands allerdings in der deutschen Wirtschaft. Grund sei, dass die indischen Zahlungen an den Iran auch dazu genutzt worden seien, Forderungen deutscher Firmen gegenüber iranischen Handelspartnern zu begleichen. Nun drohe, dass deutsche Firmen auf Forderungen in dreistelliger Millionenhöhe an iranische Partner sitzenblieben. Die deutsche Mithilfe bei dem Umweggeschäft galt als politisch brisant, ist der Iran doch wegen seines umstrittenen Atomprogramms international mit Sanktionen belegt.

Die Bundesbank hatte Berichte über das Geschäft mit ihrer Mithilfe vor einigen Tagen nicht kommentiert. Allerdings war in Regierungskreisen bestätigt worden, dass die zuständigen Regierungsstellen unter Federführung des Wirtschaftsministeriums eine solche Transaktion nach langen Prüfungen gebilligt hätten.

Weil die Zahlung nicht in Verbindung mit den Nuklearaktivitäten des Iran stünden und die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) in Hamburg, an die das Geld fließt, nicht auf der Sanktionsliste stehe, gebe es keine rechtliche Handhabe dagegen, hatten Sprecher der Regierung erklärt. „Es geht um ein nicht sanktionsbelastetes Ölgeschäft an eine nicht gelistete Bank“, sagte ein Regierungsvertreter.
~~~~~

Und in welchem Licht seht Ihr nun die große deutsche pro-türkische Toleranz trotz Erdogans anti-israelischer mehr oder minder militärischen Drohung ?
Tipp: Der BT-Außenausschuss-Vorsitzende CDU-Polenz ( „ISRAEL begeht Selbstmord, wenn es so weitermacht …“) wirbt offen wegen der NABUCCO-Gaspipeline durch die Türkei und der tollen „Exportchancen“ dorthin unter maximal demagogischen „christlich“ -proislamischen Verrenkungen für die EU-Aufnahme der Tükei !

Vor diesem Hintergrund ist die Türkei als NATO-Mitglied bei militärischer Begleitung der nächsten FLOTTILLE dabei, die NATO in einen Spannungsfall/ Krieg gegen ISRAEL zu ziehen — und ISRAEL ist dann vielleicht „friedenserzwingend“ genötigt, sich noch weiter zurückzuziehen, ganz im Sinne der EU-ministeriellen und Ashtons (Blut- und) Bodenrecht-Propaganda gegen jüdisches und britisch-osmanisches Siedlungsrecht, – bzw. im Sinne der PLO-Scheibchen-Strategie zur Beseitigung ISRAELs.

43. Bertha Dicklich - April 6, 2011, 5:44

Bin wieder mal verwirrt ( s. auch unten), denn der letzte große Kommentar oben ging sekundenschnell, was ich vor rund 5,5 Std. schrieb kam garnicht ( oder weil gerade aufgestanden ?):

– Absätze, Stilbegradigungen ..- alles ganz nach Wunsch. Ich könnt mir ja auch mal eine spezielle Rungholt-emailadresse zulegen.
Wenn ich Dich aber immer nur mit Nick und Emailadressen beeindrucken konnte, muß ich wohl noch nachlegen.
War da nicht auch mal ein Adventslied ( nicht orig. von mir). – Doch die Frage stehen stehen weiter…

Vielleicht, von wg. vermeintlichem „blockieren“, verwirrt mich ganz einfach, daß kein Absendebestätigungsignal kommt; auch ist eigenartig, wenn ich auf „Kommentar absenden“ gehe, erscheint kein Pfeil oder Fingerzeig-Symbol, sondern das wie im Text doppel-T-förmige Zeichen.

Meine Antwort zu #24 sten’s Bemerkungen zur iranisch-israelischen Zusammenarbeit von etwa 23uhr15 mußt Du erst noch lesen ??
Vielleicht sollte ich meine Überlegungen dazu, zur Gegenwehr oder zu Lybien besser woanders unterbringen ?

44. mibu - April 6, 2011, 8:16

„Was kaum einer weiß: Zugleich fungiert sie aber in den auswärtigen Beziehungen als Transferstelle für Geldgeschäfte.“

Zahlungsausgleich in Aussenhandelsgeschäften ist m.W.n. eine zentrale Aufgabe der Bundesbank; Zahlungen im Aussenhandel sollen (müssen?) von Geschäftsbanken über die staatl.Zentralbanken der betroffenen Staaten abgewickelt werden.
Man kann zwar die Haltung zur EIHB in Frage stellen, aber die BuBa macht so weit ich weiss nur, wozu sie per Gesetzen und internationalen Abkommen verpflichtet ist.

Aus der Rolle der Bundesbank soll sich übrigens ein ordentlich dickes Problem ergeben haben: während die Bundesbank schön brav ausländische Forderungen begleicht, bleibt sie öfters auf Forderungen an ausländische Geschäftspartner sitzen. Um zu vermeiden, dass deutsche Handelspartner dadurch insolvent werden, scheint sie in Vorleistung zu gehen, ohne Gewähr, ihre Forderungen gegenüber ausländischen Schuldnern jemals wieder zu sehen. Die Zwischenfinanzierung geht letztlich auf Kosten der deutschen Steuerzahler (etwas salopp ausgedrückt: „den Handelsbilanzüberschuss zahlen zumindest teilweise wir selbst“).

45. Bertha Dickwarz - April 6, 2011, 18:10

#38, – yael
– Nun, es stand doch immer Bertha oder versehentlich auch mal Berth… (??) vorne, oder nicht ? Da müßte ich weiter zurückgucken, meine Browser sind unberechenbar.

46. Bertha Dickwarz - April 6, 2011, 18:28

Hallo Lila !
Würdest Du bitte die Verdoppelung 39./40. herausnehmen ?! Das liegt nicht an mir.

#37. Marlin – April 5, 2011, 21:14
Selbst ich erkenne „Bertha“s Stil. 🙂
Schreihals mit viel Textblock. Meh.

Einschleim-Marlin,
– erstmal heißt das „Mäh“. Und zweitens wendest Du auch eine nach den Mittklässlern sehr beliebte, auch im Internet „gruppen“dynamisch wirkende Technik an, die bösartig ist. Schäm Dich.

Vielleicht würde es Dir helfen, weniger affektiv zu denken, g a n z e Sätze zu formen, – dann nämlich geht einem die destruktive Häme und Hohn nicht so schnell von der Hand und man hat mehr Zeit zum Nachdenken beim Schreiben.

Und reichts charakterlich oder wissensmäßig nicht zur Kritik an einem meiner Texte ? Auch solltest Du nur zu faul sein, den Wert darin herauszulesen,- was ist friedlicher und energie-sparender, als zu schweigen ?

47. Lila - April 6, 2011, 18:29

Bertha Dickwarz
Bertha Dickwurst
Bertha Dicklich
Bertha Dicke
Bertha Dickwamst
Bertha Dicks
Bertholda Daxis
Nikolaus&KnechtRuprecht
Teutanixcus
AG
AufDenMauernVonZion!
BertholdiX

Da kann man nur sagen: variatio delectat. Auch eine hübsche Auswahl an (vermutlich erfundenen) Mail-Adressen. Das ist schlechter Stil, auch wenn ich annehme, daß es einfach im Eifer des Gefechts passiert. Am Stil allerdings erkennt man Dich trotz allem. Es ist aber für Kommentatoren, die nicht wie ich erkennen, daß es immer derselbe Mensch ist, verwirrend und erschwert die Diskussion.

Wenn man denn an einer Diskussion interessiert ist.

48. A.mOr - April 6, 2011, 21:42

Dieser Artikel freut mich im Herzen.
Auch ich empfinde Iraner als Vettern. Die Jüdische Gemeinde in einstigem Herrschaftsgebiet der Perser hat eine Geschichte von etwa 2600 Jahren, wobei es verschiedene Blüten hervorbrachte. Die Freiheit, die Juden durch die Iraner erfuhren, ermöglichte den Wiederaufbau des Tempels, sowie auch die Entstehung des (babylonischen) Talmuds, so wie wir ihn heute (grundsätzlich) kennen, das ist eine Seite von menschlich-religiöser Verbindung.
Menschlich, persönlich habe ich die angenehmsten Erfahrungen mit Iranern, auch wenn es leider so ist, daß diese vor dem Regime um ihr Leben flüchten mußten.

Wir können nun hier nichts daran ändern, daß üble Dinge im Iran vorfallen, daß es eine schlimme Katastrophe ist, die die Helfer nach Japan bringt, daß eine „Verleumdungskampagne“ gegen Israel und Juden insgesamt die Medien vergiftet, aber für den Moment, der diesen Artikel möglich macht, können wir die über tausende von Jahren währende Freundschaft zwischen Iranern und Juden ins Gedächtnis rufen und es als kleines Zeichen der Hoffnung in dieser Welt beleben.
Besalamati&Lechaim!

Zu 9.Yael, Du sagst es!

49. Marlin - April 6, 2011, 21:59

LOL, Bertha, oder whatever. Ich habe nur begrenzt Zeit, deshalb will ich deine Textschwälle nicht lesen.

Auf einem Blog 5 (4) mal hintereinander zu posten ist schon ziemlich selbstverliebt.

Meinst Du, dass ich nicht weiß, was ich schreibe und wie? Bleh. Egal.

Bis morgen, Freunde. 🙂

50. gegenkritik - April 6, 2011, 23:46

@Malte

Wie Lila schon schrieb, handelt es sich dabei nicht um die Flagge der Islamischen Republik; das sogenannte Wappen des Iran wurde dabei gegen den Schriftzug Iran ausgetauscht (also ein direkter Angriff gegen die Mullahs), wie man es häufig bei Demonstrationen von Exil-Iranern sieht.

Um genau solche (nämlich in Japan lebende Exil-Iraner) soll es sich nach Auskunft einer iranischen Bekannten auch auf dem Foto handeln.

51. Loreley - April 7, 2011, 8:42

@Gegenkritik:

Danke für diese Klärung.

Unter Exil-Iranern gibt es sehr viele Israel-Freunde und auch sehr viele, die sich für das derzeitige Regime im Iran schämen (und es hassen).

Ich denke, dass es auch unter den Iranern im Iran viele Israel-Freunde und relativ wenig antisemiten gibt, denn Regierungsmeinung ist nicht gleich Volksmeinung, wie sicher jeder, der in der DDR gelebt hat, bestätigen kann.

52. Ein Foto und seine Geschichte « Iran Baham Blog - April 10, 2011, 13:58

[…] Für ein Foto haben sich die Helfer zusammengestellt – jeder mit der Fahne seines Landes. Und das wird in vielen Blogs regelrecht gefeiert. Für Perser ist das kein Grund in Jubelstürme auzubrechen, denn: Wir haben auch auf unserem Blog […]

53. Zahal - April 12, 2011, 20:26

Och, es wäre so schön gewesen. Aus Iranbato:

Es handelt sich um persische und israelische Helfer, die in Japan gemeinsam den in Not geratenen Menschen helfen. Für ein Foto haben sich die Helfer zusammengestellt – jeder mit der Fahne seines Landes. Und das wird in vielen Blogs regelrecht gefeiert. Für Perser ist das kein Grund in Jubelstürme auzubrechen, denn: Wir haben auch auf unserem Blog immer wieder darauf hingewiesen, dass die Perser mehrheitlich keine Antisemiten sind und sich nicht aufhetzen lassen gegen Israel und gegen Juden. Eine Tatsache, die die meisten Juden auch wissen.

Vor der Revolution gab es sehr gute diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Israel. Und womöglich besteht die älteste Freundschaft zwischen Menschen zwischen Persern und Juden. Dieser wahrgenommene Antisemitismus aus Teheran kommt von der Islamischen Republik, nicht vom Volk. So gesehen ist das oben gezeigte Foto nur eine Bestätigung dessen, was die meisten Perser immer und immer wieder sagen.

Dennoch ist die Nachricht, die mit dem Foto durch die Blogs ging, nicht korrekt. Bei den Persern handelte es sich um in Japan lebende Exil-Perser, die bei den Arbeiten mitangepackt haben. Die Mullahs haben niemanden nach Japan geschickt. Wenn dem so gewesen wäre hätten sie dafür gesorgt, dass es auch der letzte Mensch auf Erden mitbekommt. Fakt ist: Die Mullahs können niemanden schicken, weil sie niemanden haben – weder das Personal noch die Ausrüstung, die notwendig wäre. So muss sich also niemand Sorgen machen um die Perser auf dem Bild, es wird ihnen nichts passieren. Dieses Foto ist eine sehr schöne Geste und dennoch muss sie kritisiert werden: Die scheinbar persische Fahne ist eine Erfindung vor allem der linken Perser, die echte persische Fahne mit fadenschenigen Begründungen ablehnt und damit die gesamte Historie des Landes. Eine grün-weiß-rote Flagge mit dem Schriftzug Iran in der Mitte hat nie existiert und ist keine offizielle Fahne.

Lila, es gibt verschiedene iranische Blogs, die sich gegen Antisemitismus einsetzen, die aber auch zur demokratischen Freiheitsbewegung gehören, und enorm gefährdet sind, die gilt für:

http://iranbato.wordpress.com/2011/04/10/ein-foto-und-seine-geschichte/

und auch für:

http://tangsir2569.wordpress.com/2011/04/11/persische-und-israelische-helfer-in-japan/

der gerade einen Bericht über die Juden im Iran veröffentlicht hat, mit diesen Leuten sollten wir und vernetzen und uns gegenseitig stützen, auch in Israel.

54. Lila - April 12, 2011, 20:48

Wie bereits im Kommentarstrang erwähnt wurde.

Zahal, Du hast einen Text aus Iranbato Wort für Wort übernommen, ohne ihn als Zitat kenntlich zu machen.

Ich möchte keinen Ärger mit den Betreibern von Iranbato bekommen. Darum editier ich Deinen Beitrag, um ihn als Zitat zu kennzeichnen.

Ich mag es auch nicht, wenn meine Beiträge in anderen Blogs eingestellt werden. Auch wenn ein Link dabei ist – ein Zitat muß immer als solches gekennzeichnet sein.

Du machst das regelmäßig mit meinen Beiträgen. Ich sehe das im Google Reader, wo ich benachrichtigt werde über jeden Link zu mir, auch auf Blogs, die ich nicht kenne oder nicht im Reader habe.

Es ist mir schon oft unangenehm aufgestoßen, ich wußte aber nicht, wie ich es Dir sagen kann, ohne Dich vor den Kopf zu stoßen.

Also bitte – hör auf, meine Texte zu kopieren, als wären es Deine. Auch wenn die Absicht noch so gut ist. Immer Gänsefüßchen – und immer mit Deiner eigenen Meinung dabei. Es ist ganz schlechter Stil, Kommentare zu hinterlassen, die eigentlich gar nicht Deine sind. Der Leser kann das nicht erkennen.

Bitte versteh das – ich weiß, daß Du es aus guten Motiven tust.

Ich war und bin solidarisch mit Menschen, die aus ihrem Land fliehen mußten und ihn in der Hand der Mullahs so verändert sehen. Ich vernetze mich aber eigentlich mit niemandem, war und bin eher Einzelmensch und in Kontakt immer nur mit Einzelnen. Ich habe großes Interesse für die persische Kultur, und das eine Proseminar, das ich mal besucht habe zu dem Thema, ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben.

Ich habe auf Iranbato einen Kommentar hinterlassen, in dem ich versucht habe zu erklären, woher die Freude bei dem Anblick des Bildes rührte – und sie ist immer noch da, auch wenn ich weiß (was ich mir hätte denken sollen), daß das natürlich keine Ahmedinijad-Wähler sind, die nach Teheran zurückkehren.

Aber die Tatsache, daß Menschen, die so verschieden sind, gemeinsam diese schwerste Arbeit tun, hat etwas Rührendes, egal wie jeder von ihnen politisch steht.

Es gibt auch in der arabischen Welt Menschen, mit denen ich mich vernetzen könnte, so ich wollte. Der Sandmonkey in Ägypten zum Beispiel. Im Libanonkrieg habe ich mal mit einem libanesischen Blogger korrespondiert. Es gibt so viele Menschen, die in so ein Netz passen würden, aber ich bin nun mal kein Netzwerker. Ich tu meine Arbeit hier, in meinem Blog, meiner kleinen Blase, und im Alltag, wenn ich meine arabischen und jüdischen Nachbarn, Kollegen und Studenten immer zuerst als Menschen, dann erst als Angehörige einer Gruppe sehe – und mich für ihre Geschichten interessiere.

Ich gerate ins Quasseln – sorry 😳 Aber weißt Du, viele der „Vorgartenpinkler“, die einfach mal hier vorbei kommen und auf mich eindreschen, weil Israelis es nun mal verdient haben und „man“ ja sowieso weiß, daß das alles Araberhasser sind… die würden nie glauben, wie ich gerade Araber aus Minderheiten in der Minderheit unterstütze und ihnen Gelegenheit gebe, Hausarbeiten über ihre Kultur zu schreiben.

In dem Home test mit fünf Fragen, den ich in einem Kurs gegeben habe, war eine Aufgabe, ein religiöses oder kulturelles Artefakt aus ihrer unmittelbaren Umgebung (also Zuhause) zu photographieren, zu beschreiben, seine Symbolik und allgemeine Bedeutung und seine persönliche Bedeutung zu erklären. Diese Frage diente natürlich der Schärfung der Augen eines jeden Einzelnen für die visuelle Sprache. Aber sie gab allen eine Bühne, Persönliches zur Sprache zu bringen mit einem über-persönlichen Ziel. So gab es Chanukkiot, die die Uroma aus Deutschland auf der Flucht mitgebracht hat, Gebetsteppiche, ein Bild von der Quelle Marias in Nazareth, eine Jesus-Statue, eine Bismillah-Plakette – persönliche Besitztümer mit ihrer Bedeutung und Geschichte.

(Natürlich haben manche Faulpelze einfach aus Wikipedia den Eintrag über Chamsa abgepinnt – die seh ich im Disziplinarausschuß wieder.)

Ich bin der bescheidenen Ansicht, daß diese Arbeit meinerseits auch Friedensarbeit ist. Obwohl ich westliche Kunstgeschichte unterrichte, lege ich großen Wert darauf, daß die Methoden auch auf alles andere anwendbar sind. Und ich gebe allen das Gefühl, daß das Bild an der Wand, der Gebetsteppich oder die Gebetskette Wert haben, interessant sind, mich interessieren – als Kunsthistorikerin und als Mensch. Daß sie wichtig sind. Egal ob Jude, Beduine, Moslem oder Christ – jeder kann anderen seine Welt zeigen und erklären und den anderen damit bereichern.

Ich glaube, mit meiner Arbeit an meinem Platz erfülle ich meine Aufgabe. Du und auch Bertha-mit-den-tausend-Dicknamen, Ihr feuert mich immer an, fordert mich auf, wollt mich in Bewegung setzen.

Aber ich bin nicht dafür gebaut, in Netzwerken aktiv zu werden und an die Öffentlichkeit zu sehen. Ich hab vor Jahren mal einen Preis für den Blog gewonnen – den Button hab ich nie veröffentlicht, ich wollte keine Zugriffe, ich wollte keine Kontrovers-Bloggerin werden. Ich balge mich ungern. Das stört hier manche, ich weiß.

Aber bitte – akzeptiert es. Ich bin nicht nur eine Meinungs-Abladestelle, sondern ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen. Und ich arbeite lieber im Stillen als in Netzwerken und auf Podien. Und sage mir niemand, das hat keinen Wert. Ich weiß, daß es Wert hat.

55. Silke - April 12, 2011, 22:05

Und ich arbeite lieber im Stillen als in Netzwerken und auf Podien. Und sage mir niemand, das hat keinen Wert. Ich weiß, daß es Wert hat.

Lila
vollstes Verständnis und Einverständnis, aber egoistisch wie ich nun mal bin, werde ich nicht aufhören zu wünschen …
nimm’s einfach als Kompliment und nicht als Vorwurf …

56. Zahal - April 13, 2011, 9:08

ohhhh Lila,

ich wusste nicht, daß ich deine Texte nicht verbreiten durfte, denn es ist eigentlich klar ersichtlich, wenn ich den Link dazu einstelle, daß es nicht mein Text, sondern deiner ist. Meine Meinung dazu steht eigentlich IMMER dabei und ich verweise auch auf deine Texte. Ein intelligenter Leser müsste das eigentlich verstehen.

Ok, werde es nicht mehr tun.

57. Lila - April 13, 2011, 9:23

Nein nein, das war nicht so gemeint. Aber geh nicht davon aus, daß der Leser intelligent ist. 🙂 Mach einfach deutlicher, daß es nicht von Dir ist.

Und meine Blogposts passen auch nicht immer, wenn Du sie zitierst.

Ich schaff leider nicht, die Blockquote-Zeichen zu erklären, ohne dass sie sofort in ein Zitat verwandelt werden… sicher weiß einer der SChlaufüchse hier, wie man das besser macht….

Ansonsten: Gänsefüßchen…

58. Zahal - April 14, 2011, 18:23

So, jetzt habe ich endlich etwas Zeit, um dir noch einmal zu antworten.

Vielleicht muss ich dir erst einmal meine Beweggründe auseinandersetzen, damit du verstehst, warum ich israelfreundliche Beiträge in Foren plaziere, manchmal auch, OHNE sie als Zitate zu kennzeichnen, aber IMMER mit dem Link, einfach weil es schnell gehen soll, so habe ich das seit Jahren gehandhabt, mit Heplev, Medienbackspin, SpiritofEntebbe und vielen Anderen, manche haben sich sogar bedankt. Ich fungiere also als Springer und Multiplikator, wenn man so will.

Lila ich verfolge seit mehr als 10 Jahren die zunehmende Dämonisierung und Deligitimierung Israels, das macht mir Angst, deshalb schreibe in in Kommentarspalten und Foren, schon um dem deutschsprachigem Leser ein menschliches Israel nahezubringen und natürlich, wenn ich ein ansprechendes Thema finde, verlinke ich es, auch wenn es etwas Off Topic sein sollte, was ich aber auch immer wieder erwähne, in der Hoffnung, daß es gelesen wird. Aber niemals würde ich mich mit fremden Fesern schmücken, von daher hat mich dein Zitat:

Also bitte – hör auf, meine Texte zu kopieren, als wären es Deine. Auch wenn die Absicht noch so gut ist. Immer Gänsefüßchen – und immer mit Deiner eigenen Meinung dabei. Es ist ganz schlechter Stil, Kommentare zu hinterlassen, die eigentlich gar nicht Deine sind. Der Leser kann das nicht erkennen.

doch etwas geschockt und mich verletzt, weil erstens ich doch immer darauf hinweise, von wem der Text kommt und zweitens ich selber Artikel schreibe, die dann als Gastautor in einigen Foren veröffentlicht werden, es also NICHT nötig habe, mich mit fremden Federn zu schmücken.

Der Blog, in dem ich des Öfteren schreibe, ist ganz neu, also kannst du ihn auch gar nicht kennen, ich denke aber, daß er wachsen wird, und natürlich will ich dich zu nichts zwingen, aber viele israelfreundliche Blogs verlinken sich doch gegenseitig, das wollte ich mit vernetzen ausdrücken. So habe ich dort zum Beispiel zwei eigene Beiträge geschrieben, vielleicht schaust du mal.

http://quotenqueen.wordpress.com/2011/04/03/ist-die-bibel-richtig-ubersetzt-teil-2/

Oder hier:

http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

Das wollte ich nur zur Erklärung nochmals einbringen.

59. Lila - April 14, 2011, 18:51

Überall, wo ein Link zu Rungholt gesetzt wird, wird gleichzeitig zu mir zurückgepingt. Ich sehe es also immer.

Ich will Dich nicht verletzen, weil ich Deine Beweggründe kenne und schätze und deswegen hab ich bis jetzt die Klappe gehalten. Es tut mir leid, wenn ich schroff klang, entschuldige.

Aber glaub mir, es ist manchmal schwer zu unterscheiden, wo Du sprichst oder wo ich. Ich gucke noch mal nach, damit ich nicht etwas Falsche behaupte – aber auch Dein Zitat aus dem iranischen Blog war nicht als solches erkennbar.

Noch mal nachgeguckt: guck Dir mal diesen Thread an, in PI. Du setzt den Link zwar korrekt, aber zeigst nicht an, daß es ab jetzt Lilas oder Heplevs Worte sind. Der Leser kann graphisch nicht unterscheiden, wer was geschrieben hat. Du gehst davon aus, daß der Leser schlau ist 🙂 und das ehrt Dich. Aber es gibt ein einfaches Mittel, einen Kommentar zu kennzeichnen: kursiv setzen. Israel Hands zB zitiert mich auch auf PI, aber mit Kursivschrift.

Auch ein einleitendes Sätzchen hilft.

Es tut mir leid, daß das jetzt öffentlich besprochen wird – aber vielleicht hilft es ja noch jemandem. Ich hatte nicht geplant, Dich anzugreifen, sondern meine das freundschaftlich, weil ich ja weiß, daß Du es auch gut meinst. Aber ich finde, Du mußt kennzeichnen, was Deine Beiträge sind und was die von anderen.


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