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Strick- und Häkelnadel-Brigade Januar 19, 2011, 21:45

Posted by Lila in Bloggen, Land und Leute.
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Bei Treppenwitz gefunden: Frauen aus aller Welt stricken und häkeln warme Mützen für IDF-Soldaten, auch eine Frau in Alaska, abgeschnitten von aller Welt. Sie wiederum wurde von diesem Blog einer Soldatenmutter inspiriert, wo auch die Anleitungen zu finden sind. Für Häkelfans wie mich, denen Stricknadeln nicht so gut in der Hand liegen, gibt es hier eine Anleitung.

 

Chain ist eine Luftmasche, single crochet eine feste Masche, und die Mütze wird nicht in Runden gearbeitet, sondern rauf und runter. Da kribbeln einem doch gleich die Finger! Wieso bin ich nicht von allein auf die Idee gekommen?

(Meine Söhne haben warme Mützen, die haben sie von ihrem Jugendleiter im Kibbuz spendiert bekommen, der weiß, was junge Israelis brauchen. Aber anderen Jungens und Mädchen ist kalt…)

Kommentare»

1. Silke - Januar 19, 2011, 22:46

da die Seite mit dem Rauf und Runter Hut spinnt, habe ich einen Umweg gesucht und bin dabei auf dieses phantastische Teil gestoßen, gut gegen kalten Nordwind und zum Erschrecken des Gegners. Nicht von der Überschrift irreführen lassen, es ist gehäkelt.

http://www.foundshit.com/crocheted-hat-mask/

2. Lila - Januar 19, 2011, 23:02

Bei Wind etwas problematisch – da finde ich dieses Teil hier doch viel schöner.

http://www.etsy.com/listing/66179207/ultimate-bearded-beanie?ref=v1_other_1

3. Silke - Januar 19, 2011, 23:23

Du mußt natürlich die Nase in den Wind halten …

und zum zweiten Bild runterscrollen, das obere Bild zeigt die passend zur Cocktailparty-Version

und ja etsy ist in Sachen Inspiration unübertrefflich

4. Karl Eduard - Januar 20, 2011, 8:17

Das stellt der Armee aber ein Armutszeugnis aus! Wenn sie für die Kälte keine passende Kopfbekleidung bereitstellt. (Fast hätte ich was von Kleiderspenden für die Ostfront geschrieben.) Aber die Idee, seine Solidarität auszudrücken, ist gut.

5. Silke - Januar 20, 2011, 11:33

ich bin mal über Listen gestolpert, die US-Soldaten für ihre bald nach Afghanistan entsandt werdenden Kameraden ins Netz stellen.
Ich habe Bauklötze gestaunt.
Socken, Unterwäsche, alles drin. Anscheinend bringen es auch beste Logistiker (Amis gelten als erste Sahne in dem Feld) nicht fertig, Soldaten für jeden Eventualfall optimal auszustatten.

Außerdem glaube ich, daß eine von liebender Hand genadelte Mütze jedes Super-HighTech-Adidas oder Nike oder wem immer militärgerecht designte Teil unter den gegebenen Umständen locker übertrifft. Hinzu kommt, wenn der ganze Mensch uniformiert ist, fühlt sich vermutlich jedes Individualteil supergut an.

Beim The Atlantic gab es mal ein langes Stück, was Deployment von ner Einheit so alles auslöst – sehr lohnende Lektüre


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