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Wochenende Januar 9, 2011, 8:38

Posted by Lila in Bilder, Kinder.
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Ach, wie genieße ich es, wenn alle Vier zuhause sind! Gestern waren wir bei Schwägerin und Schwager eingeladen, das neue Baby anstaunen. Sehr niedliches kleines Mädchen! Y. hat es lange auf dem Arm gehabt und beide waren begeistert voneinander. Er hat ein Händchen für Babies, das verlernt man auch nicht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch wieder mal meinen Rosalie-von-Tümmler-gleichen Sinn dafür bewiesen, „wo wat am kommen is“. Ich häkle ja so gern und habe von meinem letzten Baby-Decken-Projekt vor zwei Jahre noch jede Menge blaue und grüne Babywolle übrigbehalten. Die schlummerte in meiner Wollekiste,  aber neulich holte ich sie raus und fing an, kleine Vierecke zu häkeln. Für eine Babydecke. Und da die meisten Leute viel auf proppere Farben für Jungen und Mädchen halten, für ein männliches Baby.

Auf die Frage: „für welches Baby wird das denn?“, hatte ich keine Antwort außer, „es wird sich schon noch ein Baby dafür finden“. Und tatsächlich – Jung-Neffe und seine Frau erwarten ihr erstes Kind. Das erste Kind der jüngeren Generation – und mit Anfang, Mitte 30 sind die beiden nicht mal blutjung. Wir fühlten uns geradezu großelterlich beglückt. Und die junge Frau erzählte mir auch, daß es ein Junge wird. Jawohl. Wußt ich´s doch.

Es war auch sonst sehr nett – Y.s Familie ist von der freundlich-stillen Sorte. Keine Dramen, keine Kräche, alle verstehen sich gut und respektieren die Privatsphäre des jeweils anderen, so daß man sich immer herzlich freut, wenn man sich sieht. Wir sind auch größtenteils Vegetarier bzw Grenz-Vegetarier, also Leute, die lieber ein Stück Pastete oder einen Salat statt Fleisch essen. Das fällt mir immer auf, wenn ich das angebotene Essen sehe – außer meinen Söhnen, den Säbelzahntigern, vermißt keiner das Fleisch dabei.

Interessante Gespräche hatten wir auch. Ein junger Neffe beendet jetzt sein M.A.-Studium – Geschichte und Politik des Nahen Ostens. Er schreibt gerade an einer Hausarbeit über islamische Fatwas – und zwar vergleicht er Fatwas für Moslems, die in westlichen Ländern leben, mit denen für Moslems in islamischen Ländern. Er hat mir erklärt, daß es Websites gibt, auf denen sich Moslems Rat bei religiösen Autoritäten holen, besonders wenn westliche Gewohnheiten mit der Überlieferung kollidieren (wann betet man in einem Land mit Sommerzeit? zum Beispiel). Ich habe ihm den heiligen Schwur abgeknöpft, mir eine kurze englische Zusammenfassung zu schicken oder mich anzurufen, wenn die Arbeit fertig ist, weil ich das Thema so interessant finde. Und ich hoffe doch auch auf Interesse meiner Blogleser 🙂

Das war also Freitag, und Samstag war ein heimprusseliger Tag, nur abends sind wir weggegangen, ins Freakit. Als Secundus dem Kellner auf der Karte etwas zeigte, sah der wohl das Abzeichen von seiner Einheit auf dem Armband seiner Uhr und meinte: „ach, du bist in der Nahal, Battalion X? da kriegst du hier extra Service“. Ich habe ihm dann anvertraut, daß Secundus Geburtstag hatte, und er hat seinen Nachtisch mit Wunderkerzen serviert bekommen. Es ist immer so nett, mit vier so großen Kindern loszuziehen – wir gucken sie an, Y. und ich, und sehen, daß sie uns eigentlich bald nicht mehr brauchen. Dabei waren sie mal so abhängig von uns. Daran darf man sie natürlich nicht erinnern.

Gestern haben wir auch Erinnerungen rausgekramt – wie wir auf den Aaland-Inseln waren und uns jeden Abend betrunken haben, wir Erwachsenen (meine Mutter und Tante, mein Bruder und seine damalige Freudin). Und wie wir zweimal die Fähre nach Eckerö nehmen mußten, um uns Weißwein nachzukaufen. Und wie die Kinder am vorletzten Abend die letzte Flasche versteckt haben, und wie wir nach unserem Wein geschrieen haben und meine Tante grundlos verklagt haben – „du hast doch garantiert das Abendessen damit verfeinert, gib´s doch zu“. Bis die Kinder unter großem Gekicher die gesuchte Flasche rausrückten….

Erst zehn Jahre her… im Wadi unter unserem alten Haus im Kibbuz

Und wie Quarta, damals wirklich noch ein ganz kleines Mädchen, mit der aaländischen Flagge durch Mariehamina marschiert ist. Die Flagge haben wir immer noch. Wie süß war das.

Als sie klein waren,  war es ganz selbstverständlich, daß wir immer alle Vier um uns hatten. Manchmal wurde uns das sogar zu viel. Aber schön war es doch. Jetzt sind es besondere Anlässe, wenn ich sie alle Vier bei mir habe, denn die Jungen streben am Wochenende eher zu Freunden.

Heute früh dann – Secundus, bewehrt mit extra warmer Wäsche und seinen neu „verbesserten“ Ausrüstungsteilen (über dieses Ritual israelischer Soldaten, shifzur, muß ich unbedingt mal schreiben! aber nur mithilfe eines der Söhne), fährt zurück nach Arad, in die Wüste, wo es nachts kalt ist und tagsüber kühl. Primus, Gott sei Dank, ist noch zwei Wochen bei uns. Leider werde ich die Barett-Verleihung von Secundus verpassen, denn sie fällt auf einen Tag, an dem ich keinesfalls den Unterricht absagen kann. Prüfungen. Primus wird versuchen, hinzufahren.

Ich tröste mich mit der schönen Aussicht, dem herrlich klaren Morgen, der gut vollgeregneten Erde. Im Garten gucken mich Disteln an – egal wie viele ich rausziehe, sie wachsen schneller, als ich mich bücken kann. Aber sonst hat die ganze Aussicht etwas Kontemplatives.

Das ist die Aussicht in Richtung Meer.

Und das ist Haifa bzw Nesher. Zwischen den dunklen Bäumen und den Häusern von Nesher liegt die Bucht von Haifa. Ein paar Meter höher, und man sieht sie – von unserer Mülltonne aus zum Beispiel.

Die doofen Disteln – wir zögern, ob wir nicht doch mit chemischen Zeugs drangehen sollen. Egal wie viel ich rupfe, es macht gar keinen Unterschied.

Der Weg nach Mitzpe Hila – Blick in Richtung Osten, in Richtung Maalot. Das Haus neben uns ist fertig, aber der Nachbar zieht nicht ein – ich weiß nicht wieso. Das Haus unten wird bald fertig, jeden Tag arbeitet dort eine Truppe netter junger Männer. Und das Haus daneben wird gerade erst angefangen – auch dort wird  jeden Tag gearbeitet. Ich weiß, daß eine Reihe Häuser da unten bedeutet, daß die Straßenbeleuchtung dort weitergeführt wird – und damit sehe ich nachts die Sterne nicht so gut. Denn jetzt ist das Tolle an unserer Aussicht, daß nachts außer den Sternen und Haifa in der Ferne Dunkelheit herrscht. Ich mag das.

 

Oh, und ich mag die Pfützen so gern. Als Kind habe ich geglaubt, daß in Pfützen kleine Geister leben, die Pfützenmädchen. Ich wäre gern eine von ihnen gewesen.  Aber näher als bis auf die Fensterbank (von außen) sind mir die Pfützenmädchen nie gekommen, und auch das war nur bis zu meinem 10. Geburtstag. Danach waren sie verschwunden.

Meine Küchenkräuter, vom Deck aus photographiert. Die wachsen wie verrückt, und dort schaffe ich es auch, das Beet unkrautfrei zu halten. Na ja, es ist eben klein. Aber beim Nachbarn tut sich nichts – eigentlich soll da ein Zaun hin, wer weiß, wie lange das noch dauern kann…

Oben auf dem Haus – der Solarboiler. Eine sehr praktische Sache.

Das Haus der Nachbarn auf der anderen Seite – sehr nette Leute, jünger als wir, mit kleinen Kindern.  Ihre Einligerwohnung in der unteren Etage haben wir für die Jungens dazugemietet.

Die Gärten stoßen aneinander. Die Jungens brauchen also nur durch Matsch und Disteln zu tappen, und sie sind bei uns.

Hier ist der Eingang zur Wohnung der Söhne. Die Schlammpfoten sind von ihnen. Ich geh gleich hin und mach sie sauber – die Nachbarin ist Marokkanerin, und sie ist eine sehr ordentliche und saubere Hausfrau…. Man sieht, daß die Söhne eine große Terrassentür haben, Terrasse und Grill, und die Wohnung ist sehr komfortabel. Alles neu und sehr schick. Die Nachbarin hat einen sehr guten Geschmack. Was den Jungens natürlich ganz egal ist.

Noch ein paar Aussichts-Bilder. Ich weiß, es sind immer dieselben Bilder, die Kamera taugt auch nicht viel…. aber ich freue mich dran 🙂

Das Carmelgebirge zieht sich hin. Irgendwo im Dunst liegen Yokneam und die Kibbuzim am Rand des Yisrael-Tals… man kann das gut auf der Karte erkennen. Das Tal ist dunkel, der Berg heller gezeichnet.

Wir sitzen nördlich von Kabri, gucken bis Nesher rüber, und die Ausläufer des Carmel ziehen sich bis ins Gebiet, wo wir gewohnt haben.

Und die Aussicht in Richtung Nahariya. Manchmal, wenn ich Zeit habe, guck ich durch den Feldstecher die Schiffe an und vergleiche sie mit dieser Liste. Ich freue mich, wenn ich ein Schiff erkennen kann. Leider habe ich nur selten Zeit dazu. (Auch diese Seite ist nützlich, um Schiffe zu verfolgen – auch wenn sie Israel nicht nennt und nicht kennt, sondern das Gebiet blank läßt wie anno dazumal die ostdeutschen Karten Westberlin….die Schiffe sehe ich trotzdem.)

Ja, die Welt ist schön, und ich muß mich daran freuen, auch wenn mir wieder vor der Woche graut, die vor mir liegt. Tag für Tag anpacken, wie im jüdischen Gebet: danke, daß Du uns den heutigen Tag hast erreichen lassen. Denn das ist schon so viel.

Kommentare»

1. kaltmamsell - Januar 9, 2011, 17:03

Du wirst Dich unterstehen, hinter den ausgezogenen Herrn Söhnen herzufeudeln! Gleich mal mit dem Abgewöhnen anfangen. (Frau des Schwagers, Zwillingsbruder des Mitbewohners, hat die Ehewohnung verlassen – und schon kommt meine Schwiegermutter wieder zum Bügeln.)

2. Lila - Januar 9, 2011, 17:45

Ich hab es auch nicht getan 😀 Nein nein, ich putze nicht hinter ihnen her, ich hab nicht mal nen Schlüssel. War mir nur unangenehm, daß sie da solche Schlammpfoten hinterlassen.

Y. und ich machen ihnen die Wäsche, wenn die Zeit knapp ist, aber Primus macht das auch gern. Und er kocht auch für uns alle.

Wenn Primus wiederkommt, werde ich ihm anraten, mal kurz drüberzugehen…

3. Marlin - Januar 9, 2011, 17:46

Hihi, hatte ich so gar nicht registriert, aber kaltmamsell hat wohl recht. 😀

Das ist deren Wohnung (obwohl noch von Euch bezahlt), also sollten die Herren das auch sauberhalten.

Schade dass es hier niemanden gibt, der beim Putzen so enthusiastisch ist. 😦

4. Jack - Januar 9, 2011, 20:11

Ich will ja nichts sagen, aber mit dem Feldstecher Schiffe angucken, das machen i.d.R. nur Rentner, Minimum 82 Jahre.
Aber bitte, wenn Du gerne dazugehören möchtest, ist ja Dein Ding.

Und keinen Schlüssel für die Wohnung der Söhne zu haben, glaub’ ich ganz bestimmt nicht. Das kannst Du dem lieben Gott erzählen, vielleicht glaubt der das. Manoman, ein paar Lügengeschichten sind das hier (manchmal).

5. Silke - Januar 9, 2011, 21:03

Jack – 4

es ist schon immer wieder erstaunlich, wie die Jugend sich das Rentnerdasein vorstellt

Als ich noch „voll im Leben stand“ hatte ich Zeit, mich solchen Kinkerlitzchen wie Meer angucken hinzugeben. Seit ich im Ruhestand bin, habe ich wie alle Ruheständler für nix mehr Zeit…

Nie zuvor war mein Leben so anstrengend … und so lustvoll und das sogar ohne Meer angucken Zeit

6. Lila - Januar 9, 2011, 21:06

Lacht mich nur aus 😦

Ich genieß mein Meer.

Allerdings kann ich bezeugen, daß meine Mutter nie hektischer war als im Ruhestand, und mein Schwiegerpapa ebenfalls für nichts mehr Zeit hat. Da warten ja noch sonnige Zeiten auf mich.

7. yael1 - Januar 9, 2011, 21:07

Genau das kenne ich von meiner Mutter, Silke.
Ich hätte gern ein Meer vor meiner Nase, ich liebe das Meer einfach.

8. Lila - Januar 9, 2011, 21:12

Ich liebe es auch. Ich bin am Meer geboren, und daß ich nun nach so vielen Jahren wieder nah am Meer wohne, das macht mich richtig glücklich.

9. Jack - Januar 9, 2011, 21:27

ja ja, ist ja schon gut. Deswegen ja offenbar auch der Feldstecher.
(Das war jetzt fünfmal ‚ja‘, zufrieden?)

10. hans - Januar 9, 2011, 21:48

es ist noch wochenende und alle hier sind noch entspannt.
daher in eigener sache:“bitte nicht lachen“

ich beteilige mich hier ja nicht an diskussionen sondern betrachte mich eher als kleinschreibender zwischenrufer (frei nach friedrich torberg)

seit einiger zeit gibt es noch einen Hans (grosses H )der hier auch kommentare schreibt ich stimme zwar oft mit ihm überein aber meine zwischenrufe zB (siehe in „und ein weiteres kapitel“)und noch weitere sind von mir, also vom kleinschreibenden hans, darauf bestehe ich.

11. Silke - Januar 9, 2011, 21:49

ich hatte einen Kollegen von ner weit-weg Abteiung, den traf ich allmittäglich zum Essen und bekam alle Neuigkeiten der Frankfurter Rundschau erzählt. Als er in Rente ging, war’s mit dem Glück schon am 2. Tag oder so vorbei. Ich rief an, um meine gewohnten interpretierten Nachrichten zu hören, nix da, für so was wie Zeitunglesen hatte er keine Zeit mehr und hat sie nie nie nie mehr wiedergefunden. Vor seinem Ruhestand war er ein sehr ausgeglichener Mensch …

12. hans - Januar 9, 2011, 22:41

nachtrag zu 10

na ja,
mit meiner art von humor haben einige leute schwierigkeiten.

13. Jack - Januar 9, 2011, 23:59

Ich nicht, Hans.
Aber mach‘ Dich ruhig klein, wenn Du damit glücklich und zufrieden bist.
🙂

14. Paul - Januar 10, 2011, 0:33

Sehr geehrte Lila!

Weil es heute bei Ihnen so familiär zugeht will ich die Gelegenheit nutzen, um mich „anzumelden“.
Im Gegensatz zu anderen Rentnern habe ich immer Zeit, nur nicht wenn ich gebraucht werde (meistens wegen Arzttermin).
Diskutiere viel im Online Tagesspiegel.
Vor einiger Zeit bin ich durch einen Link auf Sie hingewiesen worden. Damals ging es um den Zwischenfall bei der Baumbeschneidungsaktion.
Seitdem bin ich bei Ihnen „hängen“ geblieben.
Von Ihrer Art zu schreiben bin ich sehr angetan. Natürlich interessieren mich die Hintergrund- oder auch die Vordergrundihnformation aus Israel, die Sie, das ist jedenfalls mein Eindruck, sehr objektiv, wenn auch mit blutendem Herz, vermitteln.

Schon seit sehr langer Zeit nehme ich Anteil an den Vorgängen in Israel. Ebenfalls mit einem betrübten Herzen.
In der Beurteilung dieser Situation und ihrer relativen Ausweglosigkeit stimme ich mit Ihnen überein.

Als Katholik hat mich die Situation in Israel schon immer interessiert.
Besonders erfreut bin ich darüber, dass meine Kirche, Jesus als einen jüdischen Rabbi sieht und der Papst von unseren älteren Brüdern spricht.

Ein Zufall hat es gefügt, eine Tante schenkte mir zum 15. Geburtstag das Buch „Die Blutzeugen des Bistums Berlin“, dass ich mich seit dieser Zeit immer wieder mit dem Nationalsozialismus, dem Widerstand und Shoah beschäftigt habe. Deshalb bin ich relativ gut mit den Ursachen der jetzigen Situation vertraut.
Meine Sympathie gehört den Juden, den Israelis.
Als ehemaliger DDR Bürger konnte ich erst 1992 nach Israel reisen. Ich tat es aus religiösen Gründen. Der zweitägige Aufenthalt in einem Kibbuz am See Genezareth hat mich sehr bereichert und mir neue Erkenntnisse gebracht.
Besonders beeindruckt hat mich die Kleinheit des Landes. Die Entfernung Haifa – Tiberia (ein Katzensprung) und die Nähe der Golanhöhen zum See Genezareth, haben mich sehr beeindruckt. Seitdem habe ich verstanden, weshalb Israel die Golanhöhen nicht mehr aufgeben kann.
Bei dieser Reise hatten wir einen sehr kompetenten Reiseleiter. Ein Jecke Jahrgang 1936.
Seine Bibelkenntnis, auch des Neuen Testaments, hat mich beschämt. Eine wunderbare Reise, für die ich sehr dankbar bin. 1998 konnte ich noch einmal mit einer Kolpinggruppe nach Israel reisen. Der Reiseleiter ein christlicher Araber aus einer Familie die schon 400 Jahre dort ansässig ist und darauf auch stolz ist, hat mir andere Horizonte eröffnet.
Mein stärkster Eindruck, geradezu ein Schock – in einem kleinen Handtäschhen befand sich eine Pistole, die durch Zufall mal zu sehen war.
Darauf angesprochen, sagte er, dass er die immer bei sich habe und das er das auch für dringend ratsam halte.
Seitdem habe ich ein besonderes Mitgefühl für die Situation in der Sie sich befinden.
Wenn ich mich nicht irre, hatten Sie unter Mummer 8 geschrieben, dass Sie für jeden Tag dankbar sind, den Sie erleben dürfen.
Gerade eben habe ich gesehen, dass Sie diese Bemerkung wieder rausgenommen haben.
Dies war der eigentliche Grund dafür, dass ich meine passive Leserschaft aufgegeben habe, weil mich dieser Satz sehr berührt hat.
Aus anderen Gründen sage ich das jeden Tag ebenfalls und danke Gott für jeden neuen Tag.

Ich lass es mal dabei bewenden. Mir ist es aber ein Bedürfnis an Ihrem Blogg nicht so anonym teilzunehmen, weil er doch sehr persönlich ist. Deshalb auch meine etwas ausführlicheren Bemerkungen über mich.
Sie sollen wissen mit wem Sie es zu tun haben.

Liebe Grüße
Ihr Paul

15. Paul - Januar 10, 2011, 5:39

Hab gerade gesehen, die Zeilen, die mich besonders berührt haben stehen am Ende Ihrer Ausführungen.
Ja, Gott danken für jeden Tag den er uns schenkt. Das sollte man nie vergessen.

16. Karl Eduard - Januar 10, 2011, 13:05

Was hat die Autorin denn zu den Pfützenmädchen inspiriert? Pfützen, jedenfalls die Pfützen in meiner Kinderzeit, sahen nie so aus, als würden sich da kleine Mädchen besonders wohl darin fühlen.

17. Silke - Januar 10, 2011, 14:45

hach Karl Eduard
was Ihr Jungen so alles versäumt habt
Die Bombenlöcher in den Straßenbelägen nach Regenfällen waren die reine Wonne

18. yael1 - Januar 10, 2011, 15:56

Der Schmock des Tages oder was sagt uns das über deutsche Korrespondenten?

„Andere blieben etwas länger, z.B. der Korrespondent der FAZ, Jörg Bremer. Und der hat sich jetzt auch ein Buch gewidmet, in dem er u.a. darüber berichtet, dass er gerne “ans Tote Meer zum Tauchen” gefahren ist, womit er der erste Mensch sein dürfte, dem so ein Kunststück gelungen ist. “

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bremer_taucht_ab/

19. hans - Januar 10, 2011, 19:59

@13 Jack
Aber mach’ Dich ruhig klein, wenn Du damit glücklich und zufrieden bist.

danke jack ich mag deinen humor ebenfalls,
ich halte es oft mit grillparzer der sagte:

am lautesten singen immer die, die falsch singen.

20. yael1 - Januar 11, 2011, 19:58

Lila, zu 8. Komischerweise bin ich nicht am Meer aufgewachsen und hatte keinen Bezig dazu, aber ich liebe das Meer. Ich glaube, damals in Tel Aviv hat es mich erwischt.


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