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Der Ticker tickt… November 19, 2010, 15:13

Posted by Lila in Presseschau.
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… wenn im Negev sieben Mörsergranaten fallen und in Ofakim eine Grad-Rakete.  Man möchte die deutschen Medien geradezu beneiden um ihre Kaltblütigkeit, mit der sie diese lächerlichen kleinen Vorfälle übersehen. Außer dem Stern, ich ehre wem Ehre gebührt, der die Meldung bringt. Übrigens macht sich die Facebook-Floskel besonders hübsch unter so einer Meldung.

 

 

Freunde, es gefällt mir leider gar nicht…

 

Kommentare»

1. Malte S. Sembten - November 19, 2010, 15:39

Bezeichnend sind die weiterführenden Links unter „Mehr zum Thema“:

– Israel will „Krieg bis zum bitteren Ende“
– Israel tötet neuen Hamas-Chef

Letzteres davon gefällt mir übrigens, und wäre ich bei Facebook registriert, würde ich das meinen Freunden auch zeigen.

Lustig hingegen sind die „Verwandten Fragen“ (??) zum Thema:

von Paul Schneider:
„Ich werde in zwei Monaten erstmals Mutter …“

Der Gender-Mainstreaming-Wahn treibt immer aberwitzigere Blüten!

2. Silke - November 19, 2010, 15:44

was für ein Glück, daß der Tankwagen nicht in die Luft geflogen ist.

es muß noch vor Cast Lead gewesen sein, daß Michael Oren in einer Kolumne darauf hingewiesen hat, was passieren würde, wenn einer dieser „Feuerwerkskörper“ einen Kindergarten treffen sollte.

3. Annika - November 19, 2010, 17:06

Mit der Kaltblütigkeit ist es bloß dann vorbei, wenn Herr de Maiziere wieder die (echte oder eingebildete, was weiß ich) Terrorgefahr beschwören kann. Dann kommt hier irgendwie direkt alles zum Stillstand.

4. Marlin - November 19, 2010, 19:19

Da fehlen einem die Worte.

Zynismen hätte ich sonst nur anzubieten.

Und ich stimme Malte zu. Bezeichnend.

5. papierbox - November 20, 2010, 0:40

vielleicht weil auch nicht jede explosion on israel in die weltweiten medien gehört. vielleicht weil D wohl bald nicht meht existieren wird, zumindest wenn man den angaben der medien zur aktuellen lage glauben mag.
ich drück die daumen,dass es bei ihnen gut geht.

6. willow - November 20, 2010, 11:06

„vielleicht weil auch nicht jede explosion on israel in die weltweiten medien gehört“

Schon richtig….

Iss dir noch nicht aufgefallen, daß es da Mechanismen gibt? Die arabisch-palästinensische Seite hat praktisch Narrenfreiheit – berichtet wird (bis auf seeehr selte Ausnahmen) erst dann, wenn es israelische „Reaktionen“ gibt. Aus Gründen der Ausgewogenheit wird natürlich alles berichtet, das Israel schlecht dastehen läßt, ein umgeworfener Mülleimer in Hebron oder so…

7. Silke - November 20, 2010, 13:24

hier ist meine neueste Lieblingsseite als RSS-feed
http://twitter.com/IDFSpokesperson

gestern waren es „bloß“ vier Ereignisse, die in Deutschland Schlagzeilen gemacht und die Radio und TV Überstunden hätten schieben lassen.

Am Donnerstag war es a bisserl gemischt, ein Vorfall für landesweites Geschrei, so es in Deutschland geschehen wäre, und fünf SteineSchmeißAktionen mit einem Verletzten, aber der „nur“ moderat. Einzeln würde es wohl keiner in die Tagesschau schaffen, aber so geballt an einem Tag?
aber hoppla, da war doch mal was mit Steineschmeißern von Autobahnbrücken! Erinnert sich noch einer an den Brouhaha? mein Gedächtnis sagt wochenlang!!!

Ich denke nicht, daß jeder einzelne Vorfall in unsere Nachrichten gehört, aber die generelle Lage wird mir doch etwas – hmmm – verfälscht dargestellt und ohne alle Fantasie in Sachen Mitgefühl für ein kleines Land, für das das Alltag ist.

8. Lila - November 20, 2010, 13:36

Und der Mörder der jungen Frau wurde damals auch Mörder genannt in den Medien – denn auch von einem Holzklotz oder Stein kann man sterben.

9. Silke - November 20, 2010, 14:14

und der „erfolgreiche“ Wurf war ja nicht der einzige und beim Kollegenchat in der Küche gestanden wir uns gegenseitig, daß wir auf einmal alle wußten, wo wir unter solchen Brücken auf der Fahrt zur Arbeit durch mußten und das wir mißtrauische Blicke nach oben warfen und das noch ne ganze Weile, nachdem „es“ wieder aufgehört hatte.

10. Lila - November 20, 2010, 14:23

Und ich erinnere mich aus meiner Kindheit in den70ern an eine Welle von solchen Vorfällen – Steine von Autobahnbrücken. Ich weiß noch genau, welche Angst ich als Kind auf den sonntäglichen Fahrten zu meiner Oma hatte – und mir waren die Brücken lieber, durch deren Geländer man sehen konnte, ob jemand auf der Brücke steht.

Ja, ich weiß auch nicht, nach welcher Logik die Berichterstattung (nicht nur aus dem Nahen Osten, aber ganz besonders) manchmal hysterisch auf banale Kleinigkeiten anspringt (ich erinnere an das non-item der geänderten Straßenschilder – die nie geändert wurden, aber über die in allen deutschen Medien geschrieben wurde – ich erinnere an die doofe Kuh mit ihren Facebook-Bildern… ) und manchmal Dinge verschweigt, über Monate hinweg.

Eine Hypothese wäre: Journalisten beachten, wie Wissenschaftler, besonders solche Meldungen, die in ihr bestehendes Weltbild passen. Aber ob diese Hypothese auch stimmt? Ich weiß es nicht.

Muß jetzt weg – he he, wir gehen Harry Potter gucken, YESH.

11. mibu - November 20, 2010, 18:05

„Journalisten beachten, wie Wissenschaftler, besonders solche Meldungen, die in ihr bestehendes Weltbild passen.“
Vermutlich individuell sehr verschieden, aber statistisch vermutlich ein ähnlicher Effekt wie bei Werbefritzen: irgendwann glaubt man selbst, dass das beworbene Produkt oder ein anderes mit guter Werbung der Konkurrenz überlegen ist. Beim Journalisten wird es spätestens dann, wenn seine Meldung gedruckt oder über den Äther gegangen ist, soweit sein. Und vermutlich wird der ein oder andere in der weiteren Berichterstattung immer auch ein Auge darauf haben, dass neue Meldungen „konsistent“ zu seinen vorherigen sind, um seine Glaubwürdigkeit und Seriosität zu „wahren“.
Bei den Wissenschaften habe ich dabei vor allem Geistes- und Sozialwissenschaftler im Dauerverdacht, besonders Wirtschaftswissenschaftler mit ihren pseudofaktischen Grundannahmen.

12. mibu - November 20, 2010, 18:13

huch, neues Viech in der rechten oberen Ecke ?! Ich bin mutiert … jetzt bin ich ein Mutant 😉
Sieht nach Krebs aus … Kerbtier … wie Spinnen … Lila, gib’s zu, das ist Absicht. Sie sind übrigens immer noch da – die Spinnen. Allerdings hat sich eine in eine Zimmerecke an der Decke verkrochen. Schau, die Stricken und Häkeln auch so gerne wie Du, … soll Dich schön von ihnen Grüßen !

13. mibu - November 20, 2010, 18:15

Kommen in Harry Potter Filmen eigentlich keine Spinnen vor ?

14. grenzgaenge - November 20, 2010, 19:37

Facebook … Eigentlich ist da jedes Wort überflüssig, oder ?

15. Jack - November 20, 2010, 20:44

„Muß jetzt weg – he he, wir gehen Harry Potter gucken, YESH.“

Hilfe.
Wo bin ich hier gelandet? Offensichtlich noch so ’ne Harry Potter Fanseite von einer (mittlerweile kino-verwirrten ??) Deutschen aus dem Norden Israels.
Wie alt bist Du eigentlich – zurück auf zehn Jahre?
Allein schon das „wir“ gehen! Wer’s glaubt wird selig.
Kann ich gar nicht ab, wenn man von sich auf andere schließt. Hört das denn niemals auf?

16. willow - November 20, 2010, 21:30

Jack, du wirst es nicht glauben, manchmal gehen Eltern mit ihren Kindern ins Kino… wie Lila das in einen der früheren Beiträge schon angekündigt hat 😉 – und dann gemeinsam etwas essen, Familienleben nennt man das!

17. Lila - November 20, 2010, 21:49

Richtig, wir waren leider ohne Primus, der nicht kommen konnte, uns aber großmütig erlaubt hat, ohne ihn zu gehen – der erste Potter-Film, bei dem ein Kind nicht dabei war.

Bei den ersten Filmen war Quarta mit ihrem Papa allerdings in einem anderen,weniger spannenden Film,während ich mit den Großen Harry Potter geguckt habe. Ich habe auch heute über die Eltern gestaunt, die wirklich kleine Kinder in so einen düsteren, traurigen Film mitnehmen. Mich verstören ja schon Todesfälle wie von Hedwig und Dobby, was sollen da erst Siebenjährige fühlen?

Aber es ist nun mal Familientradition. Seit mir Primus vor vielen Jahren den extra besorgten Harry Potter auf Deutsch aufs Kopfkissen legte (den ich dann auf Englisch gleich nochmal gelesen habe), begleite ich meine Kinder, die mit Harry zusammen aufgewachsen sind, lesender- und guckenderweise.

Wir haben neue Bücher immer gleich auf Englisch gekauft. Ich durfte sie als erste lesen, weil ich am schnellsten lese, dann alle drei Großen. Dann kam die hebräische Fassung, die wurde dann natürlich auch sofort gekauft und so oft gelesen, bis sie eselsohrig und zerfleddert war.

Ich halte die Bücher trotz vieler Überlängen für gelungen und in sich stimmig.Als Ersatzwelt für überforderte Jugendliche und Eltern funktionieren sie wunderbar. Selbst mein kritischer Mann, der die Bücher weniger goutiert, sieht die Filme gern.

Ich bin froh, daß meine Kinder durch Harry Potter zu Leseratten geworden sind – bei Primus war es geradezu ein Durchbruch, und er hat seine Geschwister inspiriert. Es wärmt mein Herz, wenn ich ein Kind mit einem fetten Buch und diesem gewissen Blick sehe – „stört mich nicht, ich lese“.

Dafür liebe ich diese Bücher. Sie sind aus dem Drang, eine Geschichte zu erzählen, geboren – und nicht, wie so viel andere Kinderliteratur, aus dem Drang, zu erziehen, zu belehren, zu vermitteln oder zu beeinflussen.

Und diese hypertrophierende Phantasie der Autorin führt dann auch zu der Überfülle an Details, die sachlichere Köpfe wie meinen Mann nerven. Ich verzeihe es gern, denn gerade diese eigentlich überflüssigen Details helfen dem fluchtbedürftigen Leser in die Potter-Welt. Im Film, der diese Welt visuell erschafft, fehlen sie darum auch gar nicht.

Hinterher waren wir im Freakit essen, auf Wunsch der Kinder. http://www.freakeat.co.il/

18. Jack - November 20, 2010, 22:05

Ja ja willow,
jetzt machst Du auch noch auf Familien-Kitsch. Danke, daß Du mir in’ Rücken fällst.

Und war ja klar,
daß Lila gleich auch nochmal ihren Harry Potter-Senf dazu gibt. Bloß nicht noch ausführlicher.
Was soll’s,
will kein Spielverderber sein, obwohl ich mir Mühe gebe.
Und immerhin kann’s mir vorstellen, Familie Lila im Kino:

🙂

19. Silke - November 20, 2010, 22:14

nicht zu vergessen

Fantastic Beasts and Where to Find Them

und natürlich Quidditch through the Ages and Beedle the Bard

besonders ersteres ist ein derartiges Juwel, das ich hoffe, sie läßt das mit dem Schreiben nicht bleiben … Was immer es sein wird, am Tag eins werde ich es haben müssen

die ersten Harry Potter Bände waren ja noch ziemlich kurz (eine Dorf-Nachbarin hatte sie ihrem Sohn zu Weihnachten geschenkt, weil ich was über den Hype im Spiegel gelesen und erzählt hatte. Der Knabe hat es mir geliehen und ich war angefixt), aber dann ist wohl das Wunder geschehen, daß die Branche gemerkt hat, daß Kinder durchaus Stehvermögen haben.

Eins meiner Lieblings“kinder“bücher war Antonio Adverso, da ist Rowling im Vergleich dazu ja rein gar nix 😉 Die Seitenzahl kommt zwar hin, aber ich meine mich da an sehr winzige Schrift zu erinnern.

http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B0000BFRFB/ref=sr_1_1_olp?ie=UTF8&qid=1290283945&sr=8-1&condition=used

20. Lila - November 20, 2010, 22:22

Schönes Bild. Wir allerdings kommen ohne Umzugskarton mit überteuertem Popcorn und wässrige Cola aus. Um uns herum knurpste allerdings das ganze Kino 🙄 Ich höre ungern Kaugeräusche, egal von wem, und wenn neben mir Fremde lautstark Nachos und Popcorn zu sich nehmen, vermasselt mir das selbst Dobbys Todesminuten.

Ich weiß gar nicht, woher dieser barbarische Brauch kommt. An den Verkaufsständen waren Schlangen wie im Ben Gurion.

Übrigens habe ich im Interesse der Leser, die sich nicht vorstellen können, wie oft man hier kontrolliert wird, mitgezählt:

– Parkhaus: Wachmensch (mittelalterlich, männlich, bewaffnet) öffnet Kofferraum, guckt ins Auto, in alle Sitzreihen

– Einkaufszentrum Lev ha Mifrats: Wachmensch (jung, weiblich, bewaffnet) kontrolliert mit Metalldetektor Y., Secundus und mich, öffnet und durchwühlt meine Handtasche und schenkt den Mädchen einen scharfen Blick

– Kino: Wachmann am Eingang, Blickkontrolle

– Restaurant: zwei Wachmänner kontrollieren mit Metalldetektor und öffnen Handtaschen

Okay? Vier Kontrollen an einem Familienabend. Wer glaubt, daß nur die Palästinenser ständig gecheckt werden, irrt. Wir sind es schon so gewöhnt, in keinen Laden ohne Kontrolle gehen zu können, daß es uns erst auffällt, wenn wir aus dem Ausland wiederkommen. BOAH, in Deutschland haben Restaurants keine bewaffneten Wachen und Ikea hat kein Security-Büdchen!

21. Silke - November 20, 2010, 22:51

ich habe meine erste Popcorn im Kino Schlacht in Wiesbaden im Ami-Militär-Kino erlebt, aber ich kann mich nicht erinnern, ob das vor 1962 oder danach war, vermutlich danach und vermutlich in diesem Film, also 1966/67 http://en.wikipedia.org/wiki/Gambit_(film)
ich habe es probiert, weil es so was Gemütliches hat, aber es zündet irgendwie nicht, stört eher gewaltig und die Sauerei auf’m Fußboden beim Rausgehen törnt auch eher ab.

(so’n Gedächtnis iss ne erstaunliche Sache, wie ein Wollhaufen von nem aufgeribbelten Stück, dem sich die Katze gewidmet hat, erst ist da gar nix und dann fängt man an einem Faden an und dann kommt eins zum anderen und auf einmal hat man ein ziemlich wahrscheinliches „Narrativ“.)

22. hans - November 20, 2010, 22:55

jack.

du bist nicht allein.
ich zb habe noch nie einen haary potter film gesehen.
allerdings kenne ich noch einen harry vom fernsehen (tatort)glaube ich. aber der wurde immer von seinem chef zum auto holen abkommandiert.

harry !!! hol das auto !!!

23. mibu - November 20, 2010, 23:19

„BOAH, in Deutschland haben Restaurants keine bewaffneten Wachen und Ikea hat kein Security-Büdchen!“

Was nicht bedeutet, dass hier nichts kontrolliert wird. Es gibt viele Kameras und ich habe Polizeifahrzeuge auch schon über Parkplätze von Einkaufszentren fahren gesehen – wobei es nicht nach spazierenfahren aussah.
Etwas skuril ist das schon: da verkündet der Innenminister eine auf konkreten Hinweisen basierende verschärfte Sicherheitslage und gleichzeitig stellt sich ein mutmasslicher Bombenkoffer auf einem Flughafen als Test-Attrappe heraus.

24. mibu - November 20, 2010, 23:30

Ups, hoppla, eine reversible temporäre Mutation – und bin wieder ein zyklopischer Zipfel-Monoped. Sowas kann natürlich nicht spinnen.

25. Lila - November 20, 2010, 23:33

Kontrolliert per Kameras – das wird in Israel weniger gemacht.

Daß der Bombenkoffer nur eine Attrappe war, erleichtert mich – meine Jüngste fliegt zu Weihnachten per Berlin Air zu ihrer Oma,allein!, und in derselben Woche kracht eine Air Berliner fast in einen El Al-Jet und in Namibia finden sie einen Beombenkoffer… da kann ich graue Haare von kriegen, aber en masse 😦

Ob die Sicherheitslage in Deutschland tatsächlich so angespannt ist oder es sich um eine rein politisch-medial inszenierte Hysterie handelt, das kann wohl keiner mit Sicherheit sagen. Mir kommt Deutschland immer vor wie eine Insel der Seligen, und ich glaube nicht, daß ein Großteil der Bevölkerung solche Warnungen ernstnimmt. Sie werden mehr als Hysterie zu bestimmten Zwecken gesehen, soweit ich sehe. Oder fühlt sich tatsächlich jemand persönlich bedroht? Vielleicht kenne ich die falschen Leute 🙂

Hoffen wir, daß nichts geschieht und die Sorge nur dazu dient, die Gefahrenfaktoren auszuräumen.

Und Kameras und Polizeifahrzeuge – sind die nicht eher auf der Jagd nach Kriminalität statt Terror? Bei uns besteht konkrete Sorge, basierend auf Hunderten von Präzendenzfällen in allen Landesteilen.

26. arabrabenna - November 20, 2010, 23:38

Ich kenne bis jetzt auch niemanden, der sowas hier in D ernst nimmt, aber ich lebe auch weitab einer großen Stadt. Schön idyllisch in nem Kuhkaff. Vieles wird wohl panikmache sein. Oder diverse Kräfte testen mal durch.

27. Lila - November 20, 2010, 23:41

Mibu, ich glaube, das liegt an der Adresse des Computers. Bei Freunden oder im Internetcafe oder auf der Arbeit ge-rungholtet – und schon wirst Du bestraft 🙂

28. Malte S. Sembten - November 20, 2010, 23:47

15. Jack – November 20, 2010, 20:44

Wo bin ich hier gelandet? Offensichtlich noch so ’ne Harry Potter Fanseite von einer (mittlerweile kino-verwirrten ??) Deutschen aus dem Norden Israels.

Ich wäre gern gerne in den neuen Harry Potter gegangen – zusammen mit zwei älteren Freunden jeweils jenseits der 50 und einem weiteren Freund jenseits der 40. Ganz ohne Kinder-Begleit-Rechtfertigung. Aber leider hatte ich abends noch zu arbeiten.

29. Yon - November 21, 2010, 1:22

Ich mach mir bei den Terrorwarnungen schon gewisse Gedanken. Der Bastelpfusch vom verhinderten Kofferbomber stand in einer Bahn, die ich seither auch sehr oft nutzen musste, die dann in der Regel auch zum Bersten besetzt war, und wenn ich „Ruhrgebiet“ und „Weihnachtsmärkte“ höre, denk ich kurz an meine Wochenendpläne für die nächsten Wochen und fühle mich etwas mulmig. Dass München, wo meine Schwester wohnt, mit genannt wurde, finde ich noch beängstigender. Mir selbst passiere, was will, aber nicht ihr!

Und ich glaube, wenn in Deutschland irgendein abgestellter Rucksack hochgeht, dann sind vorher scharenweise Menschen vorbeigelaufen, die nicht hysterisch sein wollten… :/

30. Silke - November 21, 2010, 1:31

ich finde ne Gleichsetzung von israelischer Bedrohungssituation mit dem, was in Deutschland los ist, absurd

wenn ich mich erinnere, wie mich bestimmte selbst erlebte Bedrohungsszenarien beeinflußt haben, dann nur, um wenigstens den Schimmer einer Ahnung zu kriegen, wie es für Israelis sein muß.

z.B. erinnere ich mich noch gut an das Unbehagen, als ich das erste Mal am Frankfurter Flughafen diese jungen Männer mit den umgehängten Knarren sah – die Zeit als es die noch nich gab bzw. geben mußte, war mir lieber. Doch wenn das überall in den Alltag eindringt und notwendig ist, wie die BulldozerAmokFahrer vor ein paar Jahren in Jerusalem eindeutig belegt haben, dann wird mir ganz anders.

31. Jack - November 21, 2010, 10:45

Lila,
seid Ihr in diesem riesigen Multiplex-Kino an der Dauer-Staustraße 4 in Kiryat Yam kurz vor Haifa gewesen? Da sieht man doch schon von draußen, daß da drinnen wie doof geschmatzt und geschlürft wird.
(Ich kann’s aber auch nicht ab und hab’ mich deswegen im Kino übrigens schon geprügelt – und gewonnen. Aber statt Applaus zu bekommen, wurde mir vom Restpublikum zu verstehen gegeben, mich endlich zu beruhigen. Da bin ich dann raus und zwar beleidigt. Schade, daß Du nicht da warst.)

Jedenfalls,
Kinos in Tel Aviv sind viel besser – tolle Filme und meist fachkundig-interessiertes Publikum ohne allzu lautes Angeber-Essgehabe. Aber Du lebst offenbar lieber in so ’nem Dorf – mit solchen Folgen.

@hans,
Harry Klein kenn’ ich natürlich auch noch. H. Klein war auch viel besser als dieser H. Potter, auch wenn er dauernd das Auto für Derrick holen musste.
Und überhaupt, schon wie H. Potter aussieht: Wie so ’ne Sissy. Als Mann kann, nein, man muß sich einfach fremdschämen, wenn man nicht möchte, daß auch noch das letzte bißchen an Männerverstand flöten geht.

Und noch schnell @Malte,
darauf solltest Du und Deine Über40/50-Clique lieber nicht stolz sein. Sei einfach froh, daß Du arbeiten mußtest. Glaub mir das.

32. Lila - November 21, 2010, 10:58

Kiryat Yam zwar nicht gerade, aber das ist die Ecke. http://www.jpost.com/Home/Article.aspx?id=106356 Ja, der totale Horror, aber wie Du richtig sagst, wenn man am Ende der Welt lebt, dann muß man auch die Konsequenzen tragen und sich mit Tausenden Leute ein Kino teilen. Übrigens glaube ich, daß bei Potter-Filmen auch in Tel Aviv geknurpst wird. Und wenigstens sieht man im Yes Planet gut.

Klar, die Cinemathek in Haifa ist mir auch lieber, und mein liebstes Kino überhaupt war der gute alte Notausgang in Schöneberg, den gibt es aber schon nicht mehr, glaube ich.

http://www.kinokompendium.de/notausgang.htm

Obwohl – Design for Living habe ich dort viermal gesehen, aber immer deutsch synchronisiert. Würde ich heute auch nicht mehr goutieren bzw ertragen. Hier kriegt man wenigstens die Originalfassungen zu sehen. Aber ich glaube, inzwischen auch in Deutschland, oder?

Und was das sissy-mäßige angeht: nun, das ist doch gerade die Pointe an der ganzen Geschichte. Wer von Anfang an aussieht wie ein Action hero, um den muß man auch nicht bibbern. Aber ein Waisenkind, das zu einem Grübler heranwächst und am liebsten seine Ruhe hätte, das kämpfen zu sehen – das ist schon was anderes.

Nein nein, dafür schäme ich mich nicht, und ich glaube, auch Männer müssen sich nicht dafür schämen. Der wahre Mann trotzt dem Urteil anderer Männer mit schöner Gelassenheit 🙂

33. mibu - November 21, 2010, 12:36

„ich glaube, das liegt an der Adresse des Computers“ … so, so. Es gibt aber wirklich nur einen einzigen Rechner, von dem aus ich nach Runghold gucke. Drum passt das mit dem mono- so gut. 🙂

34. mibu - November 21, 2010, 14:28

„Mir kommt Deutschland immer vor wie eine Insel der Seligen,…“ Die Sache mit der Sauerland-Gruppe hat gezeigt, dass wir das nicht sind.
„… und ich glaube nicht, daß ein Großteil der Bevölkerung solche Warnungen ernstnimmt.“
Ich denke man nimmt es zur Kenntnis aber man krempelt deshalb nicht seinen ganzen Alltag um. Wie sollte man auch, was sollte es bringen ?
Vielleicht habe wir hier eine ähnlich „stoische“ Haltung, wie man sie gewöhnlich eher den Engländern zuschreibt. Für eine Überwachung mit Kameras kann das sogar Vorteile haben, wenn nämlich Bilder automatisch ausgewertet werden. Vermutlich wird man auch deshalb die Bälle flach halten wollen.
Dass man auf dem Land nicht viel davon mitbekommt, kann ja kaum verwundern. Die ersten öffentlichen Überwachungsseinrichtungen sind mir in München, Stuttgart und Karlsruhe aufgefallen, wo schon in den 70er Jahren Überwachungskameras an bestimmten sicherheitsrelevanten Stellen installiert waren. Terrorismus und der Schutz von sicherheitskritischen Anlagen und Unternehmen haben bei uns die Sicherheitstechnik ziemlich vorangetrieben. Andererseits brauchen die Anlagen dank Mikroelektronik und Mikrooptik nicht mehr aufzufallen.

35. mibu - November 21, 2010, 14:41

„Der wahre Mann trotzt dem Urteil anderer Männer mit schöner Gelassenheit“

… aber immer !

… und nicht nur dem … 😀

36. yael1 - November 21, 2010, 18:38

Etwas skuril ist das schon: da verkündet der Innenminister eine auf konkreten Hinweisen basierende verschärfte Sicherheitslage und gleichzeitig stellt sich ein mutmasslicher Bombenkoffer auf einem Flughafen als Test-Attrappe heraus.

Da hat wohl einer selbstständig gehandelt:

Wenige Tage nach dem Fund einer vermeintlichen Kofferbombe mit Zielort Deutschland ist in Namibia der Chef der Flughafensicherheitspolizei festgenommen worden. Offenbar habe der Beamte die Bombenattrappe auf eigene Faust in Umlauf gebracht, sagte Namibias Polizeichef Sebastian Ndeitunga.

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gEUJlcT2x8yAFdKWrfGKB1sR5UYw?docId=CNG.87e00b7ec92909d6fb116dedbe8350a8.401

37. yael1 - November 21, 2010, 19:14

Zum ersten Mal seit Monaten, schreibt der Stern?
Scheinbar sind die Redakteure seit Monaten in einen Tiefschlaf gefallen. Unglaublich wie unwissend die tun wollen.

38. jakobo - November 21, 2010, 20:57

Kurz zu dem artikel…
ich wuerde für jede primitiv rakete eine primitiv rakete zurueckschicken ohne gross zu zielen und am besten gleich noch im selben moment.

eine fliegt her eine fliegt zurueck und fertig.

wenn sich da jemand aufregt das israel yurueckschiesst… wieso? sind doch nur primitive raketen.

39. Jack - November 21, 2010, 21:05

„ …. und ich glaube, auch Männer müssen sich nicht dafür schämen. Der wahre Mann trotzt dem Urteil anderer Männer mit schöner Gelassenheit.“

Ja,
Du hast leicht reden als Frau. Heute so, morgen so, und am Ende wird einem gerne alles Mögliche auf’s Brot geschmiert, und sei’s auch Jahre später. Na, ein Dauerthema …

Jedenfalls,
früher hat man sich als junger Mann an Männern wie Burt

orientiert. Das war normal und Sozialisation.

Und heute kommt Frau Rowling mit H. Potter angetanzt. Das ist zuviel verlangt an Veränderung und Belastung. Darüber macht ’Ihr Euch’ scheinbar gar keine richtige Gedanken, und wenn dann vermutlich nur oberflächliche.

Apropos Lieblingskino …
… hm, meines, das gab’s in New York City. Du verstehst, Mann von Welt und so. Also, dort gab’s zum Abschied Bogdanovichs „Last Picture Show“. Ah, ihr lieblichen Sehnsüchte.

Aber man muß ab und an Ballast (u.a. an Erinnerungen) abwerfen, um weiterleben zu können, wie R. Ford mal schrieb
und Israels Shlomo A. singt …
etmol hayah tov,
etmol hayah tov,
etmol hayah tov,
veyihyeh gam machar.
🙂

40. marlin - November 22, 2010, 10:17

Ich denke, persönliche Kontrollen sind für echte Sicherheit dienlicher als die Kameraüberwachung. Wenn etwas passiert weiß man vielleicht, was und wer, aber dann ist jemand schon tot. (Getreten oder explodiert, whatever)

In Puncto Sicherheit hat Israel einfach mehr Erfahrung. Nichts geht über Präsens, auch noch ein Punkt.

41. Jack - November 22, 2010, 19:49

Unser Ulli macht sich mal wieder lustig über hysterische Germanen. http://www.hagalil.com/archiv/2010/11/22/terrorhysterie/

Hände hoch!
Jawohl, Herr Wachtmeister.

42. mibu - November 22, 2010, 20:19

marlin, die Kamera-Überwachung bedeutet nicht unbedingt, dass niemand vor Ort ist.

43. Marlin - November 23, 2010, 15:27

Ich meinte natürlich Präsenz!! Mit Tsett! Peinlich.

Mibu, in Deutschland bedeutet es das sehr wohl. Aber Du kannst gern den Gegenbeweis antreten. Außer bei Ministerien und vielleicht Firmen wirst Du keinen haben, der irgendetwas verhindern kann. Und selbst da nicht.

44. Malte S. Sembten - November 24, 2010, 14:17

31. Jack – November 21, 2010, 10:45

Und noch schnell @Malte,

darauf solltest Du und Deine Über40/50-Clique lieber nicht stolz sein. Sei einfach froh, daß Du arbeiten mußtest. Glaub mir das.

Wie kannst Du dessen so sicher sein? Hast Du den jüngsten „Harry Potter“ schon gesehen?

Ich muss sagen, diese Art von intellektueller (??) Arroganz behagt mir nicht.

Ich bin kein Harry Potter-Fan, ich kenne keines der Bücher und nur zwei der bisherigen Filme. Aber ich bin sicher, dass ich ich amüsiert hätte. Ich bin ausgesprochen cinematophil und besitze einen breit gefächerten Filmgeschmack.

Unter anderem mag ich die Pixar-CGI-Filme. „Finde Nemo!“ fand ich klasse, obwohl mehr Kinder als Erwachsene im Kinosaal waren (und die Erwachsenen meist als Begleitung der Kinder).

Was ich mir nicht ansehen werde, ist die neue „Räuber Hotzenplotz“-Verfilmung, die gerade in den deutschen Kinos läuft. So weit reicht meine Bandbreite dann auch nicht ins Jugend- und Kinderfilm-Genre hinein. Als Kind fand ich den „originalen“ Hotzenplotz-Film, u.a. mit Gerd Fröbe, natürlich toll.

Aber nun zu Dir: Welche Art von Filmen siehst Du Dir an? Was war Dein letzter Film im Kino?

45. Yon - November 24, 2010, 15:26

Silke, falls Du mich meintest – ich wollte die Situation in Israel ganz und gar nicht mit der von Deutschland gleichsetzen, nur auf die Frage antworten, ob und inwiefern das hier überhaupt jemand ernst nimmt… Und mir ist da auch der Gedanke gekommen, oups, wenn ich mich hier schon mulmig fühle, wie müssen sich dann Israelis fühlen. Wobei ich mich in Israel ja echt sicher gefühlt hab. Ich trau dem Durchschnitts-Israeli definitiv mehr Kompetenz zu, im Umgang mit Terrorismus ( – großes Leider, mit sowas sollte man keine Erfahrung haben müssen…)

Egal, ich will hier die Harry-Potter-Freude nicht unterbrechen. 🙂

46. Silke - November 24, 2010, 15:44

Yon
ich habe Deinen Kommentar eben noch mal gelesen und glaube nicht, daß Du mich „inspiriert“ hast – falls es doch Deiner gewesen sein sollte, dann bin ich schuldig, äußerst schlampig gelesen zu haben und entschuldige mich in aller Form.

47. Jack - November 24, 2010, 22:01

@Malte,
„diese Art von intellektueller Arroganz“ ist mein schmuckes Steckenpferd. ‚Schabernack‘ heißt der Gaul, dem man immer schön die Sporen geben muß, damit er in lebendig bleibt. Hüa!
Aber um Dich zu beruhigen – ich habe noch nie H. Potter gelesen geschweige denn einen Film mit ihm und Emma Watson gesehen, ABER ich habe natürlich eine Meinung darüber, ist doch logisch. Wär’ ja sonst langweilig.
🙂

Filme sehe ich ohne Ende mit dem Ergebnis, daß ich schon lange nicht mehr so richtig zwischen Kintop und Realität unterscheiden kann bzw. möchte.
Egal, man soll seinen Leidenschaften folgen.
Mein Tipp ist jedoch die wunderbare amerikanische Fernsehserie MAN MEN.
http://www.imdb.com/title/tt0804503/
Besser geht’s kaum. Unterhaltung mit Tiefgang, close to perfection. Drehbücher, wie man sie so kaum vorher erleben durfte. Auch Israel gepaart mit Sehnsucht spielt dort im Leben des Protagonisten unwissentlich-wissentlich eine Rolle, die so raffiniert erklärt vorher kaum zu sehen war.
Geh’ jede Wette, daß einige der Drehbuchautoren jüdisch sind und wahrscheinlich wie Seth Rogen und Adam Sandler aussehen.

48. Lila - November 24, 2010, 22:11

Mad Men soll sehr gut sein, habe ich auch schon empfohlen bekommen. Ein kurzer Blick auf die Autoren- und Regisseurs-Seite lehrt, daß in der Tat eine relativ hohe Dichte an jüdischer Intelligenz festzustellen ist 🙂

http://www.imdb.com/title/tt0804503/fullcredits#cast

Abraham, Glatter, Getzinger, Weiner, Bernstein, Hornbacher, Levy, Abrahams…

49. hans - November 24, 2010, 22:45

Apropos Lieblingskino !!!!

jack und lila ihr habt ja keine ahnung,und da kann ich nur lachen.

das beste kino überhaupt steht in obertürkheim .das ist bei stuttgart.
es hat sich rübergerettet aus den 50er 60 er jahren.es laufen anspruchsvolle filme ,die einrichtung ist dementsprechend nostalgisch mit tischchen und tischlampe. man hat beinfreiheit und das wichtigste:MAN KANN SEINEN TROLLINGER WÄHREND DES FILMS SCHLOTZEN.so das habt ihr nun davon von wegen beste kinos in new york und haifa.
obertürkheim ist angesagt!!!!

50. Lila - November 24, 2010, 23:07

Hans, daraufhin kann ich nur spitz lachen. Im Notausgang in Schöneberg gab´s Sekt. Es war ebenfalls ein Kino aus den 50ern und war mein Lieblingskino. Da liefen genau die Filme, die ich gern mag. Ich glaube,ich habe da nie einen Farbfilm gesehen 🙂

Wenn Du mich so verstanden hattest, daß ich das Monster von Yes Planet für ein gutes Kino halte – ähm, nein. Die Sitze sind bequem, das gebe ich zu, aber ansonsten würde mein Votum wohl auch an Obertürkheim gehen.

51. Yon - November 25, 2010, 1:52

@Silke: Entschuldigung ist gar nicht nötig! Wollte selbst nur gerne vermeiden, dass sich jemand eventuell an meinem Kommentar stört, weil ich ihn zu verpennt formuliert habe. Wenn dem nicht so ist, bin ich völlig zufrieden. 😉

52. Malte S. Sembten - November 25, 2010, 2:13

Meine Liebling-TV-Serien (das muss auch ich jetzt loswerden):

1.) „Inspector Morse“ (BBC). Spielt in Oxford; keine Autoverfolgungsjagden, keine Ballereien. Dennoch in 50 Länder verkauft, 750 Millionen Zuschauer weltweit. In einem Fernsehland übrigens lief „Inspector Morse“ nie. Welches mag das wohl sein? Richtig: Deutschland!

2.) „24“ (Fox Broadcasting Company) Kann ich nicht im Fernsehen gucken mit Werbeunterbrechungen und jeweils einer Woche Pause zwischen den einzelnen Folgen. Muss ich auf DVD ansehen, jede Staffel „am Stück“ (mit Schlafpausen dazwischen).

53. mibu - November 25, 2010, 9:18

An alten Kinos haben sich wohl in der südwestlichen Provinz noch so ein paar Exemplare gut gehalten. Gerade hier in Oberschwaben gibt’s ein paar hübsche Beispiele wie Bieberach (das ja auch ein alljährliches Kinofestival veranstaltet), Riedlingen, Weingarten, … Dabei finde ich es angenehm, dass bei Modernisierungen und Erweiterungen öfters darauf geachtet wird, einen gewissen ursprünglichen Charakter bei älteren Kinos zu erhalten. Z.T. werden sie von Vereinen betrieben, in denen sich Liebhaber finden, die sogar noch die alte Kinotechnik in Schuss halten.

54. Jack - November 25, 2010, 10:12

MAN MEN – Hilfe, bin ich oberflächlich bis doof.
Danke Lila für Mad Men, mein Link stimmte aber immerhin. Obwohl – Mann, Männer und was kommt eigentlich dann? Sissies? Lieber nicht, das wär’ dann doch zu fies für mein größtenteils wehleidiges Geschlecht.

Also, liebe Filmfreunde, probiert’s mal auf kino.to mit Mad Men.
http://kino.to/
Und vielleicht auch gleich noch mit ’Californication’,
http://www.imdb.com/title/tt0904208/
denn wenn ich mich recht erinnere, ist diese Serie auch in Israel ein Zungenschnalzer par excellence. Der jüdische Humor mit seinem oft zwanghaften Hang zur gerne auch uferlosen Selbstironie ist dort besonders gut zu sehen. So ist man nicht allein, ist doch schön.

Aber,
nicht mir die Schuld geben, falls Lila hier nicht mehr schreiben sollte, weil sie plötzlich lieber eine Episode nach der anderen guckt (angefangen bei Mad Men usw. usf.). Ich garantiere für nichts, Menschen verändern sich …

hans,
Obertürkheim – damit würd’ ich an Deiner Stelle nicht so laut angeben.
Frag doch mal jemanden in NYC, ob dort Dein Schwaben-Kino bekannt ist. Das kannst Du vergessen, die gucken Dich nur an und gehen weiter, das sag ich Dir gleich. Aber probier ruhig Dein Glück. Nur, nicht daß Du dann mit ’nem Windrad auf’m Kopf im Central Park rumheulst, von wegen hätt’ mir mal jemand sagen sollen. Hab’ ich.
🙂

55. mibu - November 25, 2010, 14:26

Oh Jack … Hoboken is ooch nur’n Kaff am Hudson, NYC liegt zufällig daneben … naja, und manchmal vielleicht doch lieber Obertürkheim als Bronx …

Ich finde NY faszinierend, aber ich muss’s nicht unbedingt für den Nabel der Welt halten, oder ? Und das angenehme hier ist ja, dass man nicht unbedingt in einer Metropole leben muss, um ein bisschen Kultur etc. mit zu bekommen (wobei der Großraum Stuttgart immerhin auch auf seine ca.5 Mio. kommt).


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