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Vorgestern, gestern, heute Oktober 18, 2010, 11:21

Posted by Lila in Persönliches, Uncategorized.
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Vorgestern, am Shabat, hatte ich mal alle Viere zuhause, ach war das schön. Irgendwie hatten die Jungens Kanülen mitgehen lassen (nicht verraten), damit Secundus das Anlegen eines venösen Zugangs üben konnte. Primus hat es ihm sehr gut erklärt. Secundus, der sonst keine Bewunderung für Familienmitglieder außer Kater Luzifer äußert,  meinte anerkennend, Primus erklärt besser als seine Ausbilder. Und tatsächlich hat er daraufhin Primus und mir tadellos die Venen in der Ellenbogenbeuge geöffnet, mit sicherer Hand und ohne langes Suchen. Man sieht den Einstich nicht mal.  Da war er sehr stolz. Ich bin erstaunt, wie sicher Primus inzwischen ist und wie viel er weiß – Secundus kann tatsächlich viel von ihm lernen.  Nächstes Mal lasse ich ihn auch am Handrücken versuchen.

Auf Wunsch der Söhne sind wir dann alle zusammen Bowling spielen gegangen, wie früher, als sie noch jünger waren. Wir haben im Kirion eine Bowlingbahn entdeckt – gar nicht weit weg. Es hat Spaß gemacht, und tatsächlich habe ich mich gut geschlagen, eine Runde gewonnen und zwei Runden als Zweite beendet. Tja, der dümmste Buur hat die dicksten Zuckerrüben.

Hinterher waren wir in einem unserer Stamm-Restaurants in Nahariya essen. Das war auch sehr nett. Doch Secundus mußte noch am selben Abend die Bahn nehmen und zurückfahren, er hatte nur bis zum Abend des Shabat frei. Diese Woche macht er weiter im Sani-Kurs, die Woche drauf haben sie Training an der Grenze zum Gazastreifen. Es ist ja bescheuert, aber ich mache mir einfach Sorgen, die Hamas ist immer auf der Suche nach einer Gelegenheit zu einem weiteren Kidnapping, und je ruhiger und routinemäßiger alles abläuft, desto gefährlicher. Es ist mir fast peinlich, zuzugeben, daß ich mir Sorgen mache, denn die ganze Zeit sind da unten ja Soldaten im Einsatz, und ich denke mir nur: och, wird schon nichts passieren. Sobald es mein eigener ist, steigt der Sorgenpegel. Ach, wie egoistisch von mir, wie schäbig.

Gestern früh mußte auch Primus wieder in den regulären Dienst, sein Kurs in Givat Haviva, den er sehr genossen hat, ist vorbei. Jetzt ist er wieder in der verschlafenen Basis in den Golanhöhen, bald dann wieder in den besetzten Gebieten, in der Nähe von Hebron. Tfu tfu tfu. Zwischen Siedlern und Palästinensern können die Soldaten es niemandem Recht machen. Primus leistet oft Sani-Dienste an den Checkpoints. Das macht er ganz gern. Der Junge übernimmt gern Verantwortung.

Gestern hat das Semester wieder angefangen, ich war optimal vorbereitet und es lief alles glatt.

Rosh haShana haben wir hinter uns, den 1.1.11 noch vor uns, aber zwischen diese beiden Neuanfänge schiebt sich jedes Jahr der Beginn des akademischen Jahrs.  Der Berg Arbeit, den ich in den Semesterferien abtragen mußte, liegt hinter mir und sieht im Nachhinein nicht sooo schlimm aus, alle Stunden sind vorbereitet, alle Materialien liegen bereit, die Webseiten für die Kurse sind gut gefüllt.

Ich fühle mich wieder wie im vierten Schuljahr, wenn zu Schuljahrsbeginn ordentliche Taschen und Kladden einen Wohlgeruch der Heiligkeit und guten Vorsätze verbreiteten. Ich war als Kind leider nie so ordentlich wie Birgit oder Gabi, bei denen Ordnung und Adrettheit das ganze Schuljahr durch anhielten, sondern geriet immer irgendwie ins Hintertreffen. Keine unserer tüchtigen Lehrerinnen hat damals daran gedacht, uns auch Techniken des ordentlichen Arbeitens beizubringen, wie das hier selbstverständlich ist und bestimmt auch heute in Deutschland. Quartas neue Klassenlehrerin jedenfalls achtet sehr darauf, daß die Kinder ihre Lernmaterialien nach einem einfachen, aber logischen System abheften und kennzeichnen, so daß sie alles leicht wiederfinden.

Ich habe das erst in der Oberstufe gelernt, dafür gründlich. Und es bewährt sich. Ein ordentlicher Semesterbeginn bedeutet hoffentlich einen ordentlichen Verlauf und Abschluß.

Einer der Studenten übrigens brachte mich in Verwirrung. Als ich die Anwesenheitsliste durchging, stieß ich auf einmal auf einen bekannten Namen. Ich sah ihn an aber erkannte ihn nicht sofort – er ist so groß geworden und hat lange Haare. Er grinste aber und sagte, „ja, ich bin´s“. Ein Junge aus dem Kibbuz! Der große Bruder von Secundus´ bestem Freund! Der Sohn der besten Kindergärtnerin, die wir je hatten, die alle meine Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren betreut hat! Da hab ich mich sehr gefreut und die Freude warf mich für einen Moment aus dem professionellen Modus.

In der Pause kam dann eine Studentin und richtete mir Grüße von ihrer Mutter aus, einer früheren Kollegin aus einem Nachbarkibbuz. Auch das war eine schöne Überraschung, denn ich erinnere mich noch gut, wie diese Studentin als junges Mädchen mit einem Gehirntumor kämpfte, wie sie elend und abgeschlagen mit rasiertem, narbenbedecktem Kopf am Arbeitsplatz ihrer Mutter dabeisaß. (Das war mein vielleicht liebster Arbeitsplatz, die Tagesstätte für alte Menschen mit sehr gutem Kursangebot – ich habe dort jahrelang Kunstgeschichte unterrichtet und hatte nie ein besseres Publikum).  Was für eine Freude, dieses Mädchen nun strahlend schön und gesund als Studentin zu sehen!

Und heute ist der 18. Oktober. Genau vor einem Jahr waren meine Mutter und mein Bruder hier zu Besuch, und wir fuhren alle zusammen in Richtung Norden. Y. und ich hatten uns schon lange mit dem Gedanken getragen, den Kibbuz zu verlassen, der sich ja so verändert hat und der eigentlich alles verloren bzw von sich geworfen hat, was uns das Leben dort so schön machte. Y. wollte schon lange weg, mir fiel der Gedanke viel schwerer. Aber bei der Fahrt in den Norden und beim gemeinsamen Prüfen unserer Optionen fiel in mir die Entscheidung, und auch die Kinder sahen auf einmal viele Vorteile.  Besonders Nahariya als nächste größere Stadt gefiel uns allen sofort.

Auf einmal schien alles ganz einfach. Noch am selben Abend rief ich den Sekretär des Kibbuz an, einen persönlichen Freund, und wir begannen den Prozeß des Kibbuz-Verlassens, der immer noch nicht gänzlich abgeschlossen ist. Wir suchten ein Haus und fanden das, in dem wir jetzt wohnen, und alles ging ganz glatt und einfach. Zwei Monate nachdem mein innerer Entschluß gefallen war, packten wir schon unseren Kram und zogen um. Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben, denn wir waren ja so lange im Kibbuz und werden von der Mentalität her wohl immer Kibbuzniks bleiben. (Eine aussterbende Art, auch im Kibbuz).

Ich habe die Jahre im Kibbuz genossen und bin so froh,  noch miterlebt zu haben, wie der Kibbuz früher funktionierte. Ich bin froh, daß meine Kinder eine Kibbuz-Kindheit hatten, daß sie in diesem geborgenen kleinen Kosmos großwurden, in dem sie sich frei bewegen konnten, in denen jeder sie kannte und in dem alles klar geregelt war.

Quarta trauert ihren vielen Freunden und der Nachmittagsbetreuung nach, den Reitstunden und der Unabhängigkeit,  die wir ihr hier nicht bieten können. So gut sie sich hier eingelebt hat, sie würde sofort wieder zurück in den Kibbuz gehen und ist manchmal böse mit uns, daß wir sie rausgerissen haben. Auch Primus und Secundus wären gern näher bei ihren Freunden, aber sie lernen ja auch immer neue Leute kennen, und darunter sind auch welche aus der Gegend hier. Secundus hat nach wie vor ein Zimmerchen im Kibbuz, für das wir recht viel Geld bezahlen, aber beide Söhne nutzen es und es ist ihnen wichtig. Da meine liebe Schwiegermutter noch im Kibbuz lebt und auch der nicht weniger liebe Schwager, haben sie auch immer Anlaufstellen, wenn sie im Kibbuz sind. Und wir fahren eben ziemlich oft hin und her. Es geht schon irgendwie.

Tertia hat der Wechsel sehr gutgetan, sie ist viel glücklicher hier, liebt die Gegend, die neue Schule und die neuen Freundinnen und Freunde. Sie ist vollkommen begeistert vom Leben außerhalb vom Kibbuz, und wenn sie ihre Freundinnen im Kibbuz besuchen geht, kommt sie immer kopfschüttelnd zurück. „Mama, das ist mir früher nie aufgefallen, aber im Kibbuz leben sie wirklich „im Film“. So eine kleine Welt! Und das Getratsche! Und jeder weiß alles vom anderen! Und jeder verurteilt den anderen! Neee, das ist nichts für mich, bin ich froh, daß wir raus sind!“ Aber sie ist die einzige von den Kindern, die den Umzug rundherum positiv sieht, die anderen haben eher gemischte Gefühle. Sie akzeptieren aber, daß es für uns aus vielerlei Gründen die einzig mögliche Entscheidung war, und zum letzten möglichen Zeitpunkt.

Aber ich bemerke, wie ich bestimmt schon erwähnt habe, wie groß die Anstrengung der Anpassung war, als ich mich in den Kibbuz verpflanzt habe. Ich habe es gern getan und mit Begeisterung, aber einfach war es nicht. Von der Anonymität der Großstadt, vom Studentenleben und von der Unabhängigkeit des Lebens allein war ich auf einmal in einer Welt gelandet, in der jeder es für sein gutes Recht hielt, seine Nase in meine Angelegenheiten zu stecken. Im Nu waren wir eine Familie – was immer mein Traum war und was mich sehr glücklich machte und noch macht, aber eine Umstellung war es doch. Und statt weiter zu studieren, habe ich jahrelang im Kibbuz gearbeitet, entweder in diversen Kinderhäusern (nur als Hilfskraft — weil ich ja keine pädagogische Ausbildung hatte! weil ich ja nicht an der Kibbuz-PH studiert hatte – wo ich heute unterrichte….) oder später in der Altenpflege und nach Tertias Geburt in der Wäscherei.

Es war eine wunderbare Erfahrung und diese Jahre haben mich sehr geprägt, auch unser Familienleben.  Wenn ich jetzt daran zurückdenke, wie wir damals gelebt haben – eine versunkene Lebensform. Abends holte meine Schwiegermutter Primus und mich ab, und wir gingen zusammen im Dining Room essen. In unserem Häuschen war gar kein Platz für eine Familienmahlzeit.

Tagsüber war Primus im Babyhaus, ich arbeitete im Kleinkindergarten nebenan, und wenn er mich brauchte, sprang ich rüber und stillte ihn. Wir waren immer mit den anderen Familien zusammen, jeden Nachmittag hatte ich entweder andere Mütter und Kinder zu Besuch oder ging zu ihnen. Wir schlenderten nach 16 Uhr, wenn die Kinder abgeholt wurden, gemeinsam mal hierhin, mal dorthin. Die Kinder konnten überall spielen. Wir waren oft im Pferdestall, bei den Schafen, bei den landwirtschaftlichen Maschinen, auf dem Feld, im Wäldchen hinter dem Kibbuz. Wir waren oft bei Y.s Oma, seinen Tanten oder seiner Mutter. Alles war zu Fuß erreichbar, mein Arbeitsplatz, Y.s, die Kinderhäuser. Es war ein Gefühl, als wären diese Orte nur eine Erweiterung des Zuhause. Keine Tür abschließen, alles konnte im Garten stehenbleiben, Diebstahl gab es nicht, über jede Wiese konnte man gehen.

Das waren schöne, kostbare Jahre. Wäre ich karrierebewußter, dann hätte ich sie mir nie und nimmer leisten dürfen. Daß mich heute jüngere Leute links und rechts überholen, auch wenn sie weniger wissen und können als ich, ist leicht zu erklären: sie nutzen ihre Zeit besser als ich. Mir tut es nicht leid, denn diese Jahre als junge Familie im Kibbuz, nach den Spielregeln des Kibbuz, waren wunderschön.  Aber der Kibbuz hat sich verändert, wir haben uns verändert, und obwohl weder Y. noch ich wirklich Karriere machen oder machen wollen, könnten wir im Kibbuz keine Arbeit finden, die uns befriedigt. Schon lange nicht mehr.

Und so leben wir heute wie die Stadtleute, die wir früher immer bemitleidet haben.  Aber bedauern? Nein, wir sind froh, daß wir diesen Schritt gemacht haben.

Kommentare»

1. ekattwinkel - Oktober 18, 2010, 11:59

Bei einem Aufenthalt in Israel war meine jüngere Tochter vom Leben der Kinder in einem Kibbuz so begeistert, dass sie am liebsten dort geblieben wäre und mich anklagend fragte: „Warum ist es bei uns nicht so schön???“ Ich selber teilte ihre Begeisterung.Das ist schon ca. 30 Jahre her.- Die Veränderungen in mehreren Kibbuzim habe ich durch Bekannte mitbekommen. Außerdem bin ich mittlerweile (viel) älter geworden und denke nicht mehr, dass das Leben in einem Kibbuz für mich oder auch für meine jüngere Tochter passend wäre.- Aber schön war’s doch, und ich kann Deine positive Bilanz für Eure Jahre im Kibbuz nachvollziehen.- Interessant finde ich übrigens die recht verschiedenen Reaktionen Eurer Kinder auf das Verlasssen des Kibbuz.
Auch diesmal Dank für den interessanten Beitrag!

2. Popeye - Oktober 18, 2010, 12:04

„Es ist mir fast peinlich, zuzugeben, daß ich mir Sorgen mache, denn die ganze Zeit sind da unten ja Soldaten im Einsatz, und ich denke mir nur: och, wird schon nichts passieren. Sobald es mein eigener ist, steigt der Sorgenpegel. Ach, wie egoistisch von mir, wie schäbig.“

Dafür erstmal einen kräftigen Klapps auf den Hinterkopf! Du hast überhaupt keinen Grund, Dich dafür zu schämen, denn erstens ist es völlig normal, sich um seine eigenen Kinder mehr zu sorgen und zweitens weiß jeder, der hier mitliest, wie sehr Du dich um die anderen sorgst und kümmerst!

3. Silke - Oktober 18, 2010, 12:56

Anfang der 70er mußte ich mit einer äußerst buntgewürfelten Schar von Leihkräften, die Schreibmaschine schreiben konnten, einen Teil der Personalabteilung eines neu niedergelassenen US-Ingenieurbüros am Laufen halten.

Da ich unmöglich meine eigene Arbeit machen und gleichzeitig bis zu 20 Leihkräfte mit Arbeit versorgen und überwachen konnte, von den in den ersten Zeiten häufigen Fragen nicht ausgelasteter Kolleginnen anderer Abteilungen „hast Du was für mich“ mal ganz abgesehen, habe ich mir Supervisor unter den Leihkräften ausgeguckt und einfach vertraut. Die „Supervisor“ hatten mit einer höchst erstaunlichen Ausnahme durchweg Erfahrungen als Hausfrauen und Mütter. Die managten die ihnen Zugeteilten ohne jeden offiziellen Titel oder irgendeinen Management-gestützten Machanspruch höchst effizient und das obwohl die „Meute“ seinerzeit jederzeit um die Ecke einen anderen Job ohne so einen „Drachen“ hätte kriegen können.

Es gab mal einen bundesweiten Versuch, Personalabteilungen dazu zu bewegen, diese Nur-Hausfrauen-Erfahrungen angemessen zu bewerten. Keine zurückgekehrte Hausfrau hat mir je berichtet, daß diese ihre Jahre ohne Herablassung zur Kenntnis genommen worden wären.

Wir sind idiotisch, wenn wir nur zertifizierte also zwangsläufig auch zumindest ein bißchen normierte Kenntnisse würdigen und nützen.

Irgendeiner hat kürzlich in einem Interview zu Churchill gesagt, daß dessen Denken dank des Mangels an formaler Ausbildung lateral war, während Akademiker zum sequential Thinking neigen würden.

Lila - Oktober 18, 2010, 13:29

Popeye, wenn ich mich über andere ärgere und ihnen mangelnde Empathie vorwerfe, dann darf ich mich selbst nicht ausnehmen.

Es ist doch wirklich beschämend, daß ich denke, „ach wat, Gaza, was soll schon passieren“, wenn es um anderleuts Kinder geht, aber „um Himmels willen, die Hamas ist auf dem Kriegspfad!“, wenn es um meinen Jungen geht. Dann darf ich mich auch nicht über deutsche Leser ärgern, die bereit sind, ganz Israel mit Mann und Maus zu opfern, Hauptsache, wir rotten alle Übel der Welt vorher gründlich aus…

Lila - Oktober 18, 2010, 13:56

Ja ist es nicht seltsam, der Unwille der Menschen, auf Dauer in einem Paradies zu leben? Obwohl natürlich immer diese seltsame Diskrepanz war – Besucher sehen das Paradies, Bewohner die, hm Hölle wäre übertrieben, aber die unangenehmen Seiten.

Für mich am schlimmsten war die dauernde, dauernde Einmischung. Und zwar Einmischung aus dem sicheren Gefühl heraus, absolut dazu berechtigt zu sein, über mich und meine privaten Entscheidungen Urteile abzugeben. Da ich ein extrem friedfertiger Mensch bin (konfliktscheu, okay!) und mich mit aller Kraft anpassen wollte, habe ich den Leuten um mich herum mental das Recht eingeräumt, über mich zu Gericht zu sitzen.

Als die Anpassungsleistung erstmal erbracht wurde, habe ich mich weniger und weniger um das Urteil geschert, das über mich wie über alle anderen gefällt wurde.

Und heute verblüfft es mich nur noch, wie jemand so unerzogen sein kann, mich auf der Straße anzusprechen und keck zu sagen: „was seid ihr denn wie die Diebe in der Nacht einfach abgehauen, habt ihr was zu verbergen?“ Oder wenn jemand zu Secundus durch den ganzen Dining room brüllt: „na, haben deine Eltern dich einfach hiergelassen? seltsame Eltern!“

Secundus ist viel cooler als ich und lacht solche Leute einfach nur an und aus.

Ich dagegen habe Jahre gebraucht, bis es mich nicht mehr verletzt hat, daß trotz meines guten Willens erbarmungslos über mich getratscht und geurteilt wurde. Jede Entscheidung muß man im Kibbuz vor einem Tribunal verteidigen, zu dem man meist nicht eingeladen wird.

Und jeder nimmt sich das Recht, einem ins Gesicht zu sagen, was höfliche Menschen nie sagen würden.

Einmal saß ich am Tisch mit einer Freundin, die nicht mehr im Kibbuz lebte, aber bei mir zu Besuch war. Sie erholte sich gerade von einer sehr traurigen Fehlgeburt. Da kam meine Nachbarin, guckte meine Freundin an und meinte: „was bist du blaß, hattest du gerade ne Fehlgeburt?“

Ehrlich gesagt, habe ich den Müttern nie vergeben, die sich offiziell über mich beim Erziehungsausschuß beschwert haben, weil eine meiner Freundinnen bei Secundus´ Geburtstagsfeier als Clown aufgetreten ist. „Was bildet sie sich ein, jetzt sollen wir wohl alle Clowns einladen, wer soll das bezahlen“ etc. Wohlgemerkt, ohne ein Wort zu mir, und nachdem sie vorher meine gute Biskuitrolle gegessen hatten. Und die Freundin hat das umsonst getan, und es war auch sehr nett.

Das ist viele, viele Jahre her, aber ich habe es nicht vergessen. Ich habe danach nur noch Kindergeburtstage ohne Eltern gemacht. Und ich habe keine dieser Mütter je wieder besucht oder eingeladen. Es war natürlich auch von der Ausschuß-Vorsitzenden ein Meisterstück, mir das hintenrum zu erzählen, mit allen saftigen Einzelheiten.

So schön ein Kibbuz ist – diese Lebensform ermöglicht Formen der gegenseitigen Kontrolle und der sozialen Bestrafung für Abweichler, die für Menschen wie Y. oder mich nur zu ertragen sind, indem wir uns abkapseln. Und das haben wir in den letzten Jahren zunehmend getan.

Unsere guten Freunde waren alle weg, und es blieben zu viele übrig, die nach jedem Besuch bei uns hausieren gingen. „Deutsche Filme zeigt sie den Kindern, was bildet sie sich ein“ etc.

Eine Mutter sagte mir mal: „du führst deinen Haushalt wie die Wehrmacht“. Die habe ich aber gefragt, was sie denn damit meint. Natürlich meinte sie, das hätte sie nicht böse gemeint, sondern eine andere Mutter hätte ihr erzählt … und so weiter. Ich habe zu diesen Müttern nie mehr als Shalom gesagt

Nein, diese Leute fehlen mir nicht. Wenn ich sie jetzt treffe, dann sind sie katzenfreundlich und sagen, „ach Lila, du fehlst uns, ich verstehe gar nicht, wie ihr weggehen konntet“, aber ich sage gar nichts, nur, „wir sind sehr zufrieden, danke“.

Ja, für die Kinder war es schön, und ich habe viele wunderbare Menschen kennengelernt, aber auch viele ekelhafte, taktlose, selbstgerechte Schnüffler und Klatschbasen.

Silke - Oktober 18, 2010, 14:16

Lila
Du hast unrecht, ich bezweifle sehr, daß ich so pro-Israel „besessen“ wäre, hätte es nicht die Nachmittage in Sommer 1967 im stickigen Zimmer von Frau B mit ihrem Sohn und dessen Freunden gegeben (und einiges andere) i.e. als ich hautnah körperlich erlebt habe, wie unerträglich vertraut Juden Vernichtungsangst ist …

subjektiv, klar, aber auch ein Motiv rationale Unterstützung bzw. Relativierungen für die Baucheinstellung zu finden und daß man in Israel lebend ab und zu mal Bedrohungsszenarien ausblenden muß, scheint mir nur ein Indiz von gesundem Menschenverstand zu sein – zwischen mal abschalten und zynisch die Gefahren runterreden ist ein Abstand von Welten. Was die Relativierungen anlangt, bin ich allerdings trotz ehrlicher Bemühungen/Versuche weitgehend erfolglos geblieben. Die Tatsachen sind leider nicht förderlich fürs Ausgewogene einerseits und andererseits.

4. Silke - Oktober 18, 2010, 15:07

Lila 13:56

liest sich wie ganz normaler Büroalltag in ner Abteilung wo der Boss „seine Weiber nicht im Griff hat“

durch alle Jahrzehnte meines Bürolebens habe ich kein Gegenmittel gegen die Typen gefunden, unerheblich waren die nur, wenn der Boss sie im Zaum hielt.

Das Haus in dem ich jetzt wohne, besteht aus Eigentumswohnungen, die zum Teil vermietet sind. Vor kurzem ist eine neue Partei eingezogen, die den Gärtnervirus hat und immerzu irgendwo rumbuddelt. Irgendwie und durch irgendwen hat sich jetzt rund um sie ne Clique von GemeinsamBuddlern gebildet, die aber nicht etwa sagt, daß sie das tun, weil es sie glücklich macht, sondern in jenem streng riechenden Ton „na wir wollen doch, daß es ein bißchen schön aussieht“ Vor kurzem habe ich mitgekriegt, daß sie anscheinend nach nem neuen Hausmeister suchen. Ich finde der derzeitige und seine Frau machen einen erstklassigen Job und sind mir persönlich äußerst angenehm und was machen die Buddelfanatiker wenn der neue so blümches-besessen buddelt, wie sie selbst es tun – dann müssen sie sich auf Blumendippe beschränken und was Neues zum Meckern finden (wie war das mit dem der Mensch ist des Menschen Wolf?)

Die Aktivisten sehen alle wie freudlose Frauen aus und sie haben sich sogar einen Jungmann gekapert – gruselig – voll gruselig – finde ich solche Ausbrüche immer, weil ich leider die Fantasie habe, die so was mühelos upgraded zu erstklassigem Mobbing und mich an genug Kollegen erinnern kann, die an so was nahezu kaputt gegangen sind.

5. kaltmamsell - Oktober 18, 2010, 15:08

Hier sind die Zeitungen und Nachrichten gerade voll vom 100. Geburtstag des ersten Kibbuz, die Süddeutsche hat heute daraus eine Seite-Drei-Geschichte gemacht. Und alle diese Geschichten, Artikel und Dokumentationen verblassen neben dem, was ich über die Jahre hier bei dir gelesen habe. Mensch, dachte ich mir erst heute beim Zeitunglesen, hätten die doch einfach mal Lila gefragt, die hätte ihnen das viel besser vermitteln können.
Danke.

Silke - Oktober 18, 2010, 15:13

dank der Schulung durch meinen Fensterputzer habe ich jetzt auch ne harte Taktik gelernt, die ich gegenüber all den „ach kommen Sie mich doch mal besuchen“ Typen von Nachbarn gnadenlos anwende.

Sie „also Sie sieht und hört man ja gar nicht“
Ich „ja wundervoll nicht wahr?“
Sie .langes Gesicht
Ich beschwichtigend – wundervoll ruhig hier, finden Sie nicht? und schlups bin ich weg –
es gibt auch ein paar Nette, mit denen am Mülleimer plaudern vielleicht Spaß machen würde, aber die sind genauso überstvorsichtig darauf bedacht, bloß nicht von den Cliqueuren gekrallt zu werden. Die reagieren aufs Angelächeltwerden mit Teilmißtrauen, was mich natürlich in meiner Unerbittlichkeit gegenüber den anderen bestätigt.

Lila - Oktober 18, 2010, 15:27

Klar, neugierige, boshafte und taktlose Menschen gibt es überall, aber man kann sie sich normalerweise vom Leib halten. Im Kibbuz aber nicht.

Überleg Dir mal, was eine gewisse Esti alles über mich weiß oder zu wissen meinst. Estis Mann war Y.s Chef, als der anfing zu arbeiten. Estis jüngere Tochter war mal mit Y.s Bruder liiert. Esti arbeitet als medizinische Sekretärin und hat Zugriff auf alle unsere medizinischen Akten. Estis ältere Tochter hat im Babyhaus eines unserer Kinder betreut. Estis Schwägerin arbeitet in der Buchhaltung und sieht unsere Gehaltsabrechnungen. Estis alte Mutter arbeitet bei Y.s Mutter in der geschützten Werkstätte. Estis Schwiegervater hat jahrelang neben uns gewohnt.

Und der Kibbuz ist voll von Estis. Die Krankenschwestern sind diskret, aber nicht immer die Mitarbeiter im Gesundheitsausschuß. Jede Anfrage an einen Ausschuß, welchen auch immer, wird im Dining room durchgehechelt. Die Sekretärin des Kibbuz tratscht über die Kandidaten für einen wichtigen Posten. Was man nicht weiß, erfindet man. Spätestens beim dritten Menschen, der weitererzählt, daß man den Shimi mit einer Frau in der Sporthalle ertappt hat, daß die kleine Micki aber verdächtig dem Nachbarn und nicht dem Mann ihrer Mutter ähnelt, und daß viele Teile aus dem Lager verschwunden sind, als Dvora dort gearbeitet hat… spätestens dann ist Shimi Ehebrecher, Micki Kuckucksei und Dvora eine Diebin. Auch wenn nichts davon wahr ist. Shimi, Micki und Dvora wissen vielleicht gar nichts davon, was getratscht wird. Aber weil eben im Kibbuz auch viele wahre Details kursieren, die im normalen Leben nie jemand vom anderen weiß, und diese durch eifriges Durchhecheln immer pikanter werden, vermischen sich Dichtung und Wahrheit zu einer unerträglichen Mischung.

Für mich war das Schlimmste daran, daß immer, immer nur die negativen Dinge besprochen werden. Ich habe mich möglichst nach Y.s Devise verhalten: Klatsch und Tratsch sind ein Markt. Gib keine Ware aus, dann kriegst du auch keine rein. Ich habe also nie Dinge weitergetragen, die ich hätte erzählen können. Und wenn mir jemand etwas Böses erzählt hat, habe ich immer nur geantwortet: wirklich? ist mir noch nie aufgefallen.

Das war einfacher, je weiter ich mich innerlich vom Kibbuz entfernte. Seitdem ich „draußen“ gearbeitet habe, war ich einfach aus dem Netz raus und diese ganzen Skandälchen haben mich wirklich nicht mehr interessiert. Aber Zielscheibe war ich natürlich weiterhin.

ist das schön, einfach mal aus dem Haus treten zu können, ohne daß jemand sagt: ach, was haste dich denn so angetüddelt, fährste in die Stadt? Oder: wo hast du denn den Rock her, bestimmt aus dem Ausland?

Im sicheren Wissen, daß die Fragerin weiterwatschelt zum Dining room, um ihre gelangweilten Tischnachbarinnen damit zu delektieren, wie aufgetakelt diese Lila zur Arbeit fährt…

Nein, auch das übelste Büro (und ich hab schon in üblen Büros gearbeitet!) reicht nicht an die Indiskretion eines Kibbuz heran, in der ein Großteil der Leute nicht allzu schwer arbeiten muß, existenzielle Sorgen an die Gemeinschaft abgegeben hat, und ergo genügend Energien übrig hat, um leicht zugängliche Informationen zu einem Gerüchtebrei zu verkochen.

Und diese Mentalität besteht weiter, „Wandel“ hin „Wandel“ her. Der „Wandel“ hat nur die Solidarität unter den Mitgliedern aufgekündigt, aber die Mentalität „was mein Nachbar tut, ist allein meine Sache“ und ebenso die Anspruchshaltung „jetzt bin aber ich dran, wer ist eigentlich dieser Shlomo?“ – die bleiben.

Nee, ich bin froh, daß ich da weg bin. Ich rede sonst nicht schlecht über den Kibbuz, und es ist auch nur ein kleiner Teil des Kibbuz-Erlebnisses, und das Schöne wiegt diese negativen Seiten bei weitem auf – aber sie existieren.

6. willow - Oktober 18, 2010, 16:11

@kaltmamsell:

Genau so sieht das aus!

7. mibu - Oktober 18, 2010, 20:54

zu der Gaza-Sache: eigene Betroffenheit ändert die Perspektive, es ist eine Tatsache, der wir wahrscheinlich nur durch Hellsehen entgehen könnten; diese Fähigkeit allerdings würde womöglich den ein oder anderen in den Wahnsinn treiben.
Davon abgesehen, war dir bisher die Sicherheit der Menschen z.B. in Sderot oder Ashkelon eben nicht egal. Vielleicht muss man mit seinen Gewissenbissen ebenso haushalten wie mit seinen Gefühlen, da anderenfalls die Gefahr besteht, dass sie abstumpfen oder so übermächtig werden, dass ihre Wahrnehmung vieles andere im Leben verdrängt.

8. Silke - Oktober 18, 2010, 21:24

OT
aber da nicht mal „grenzgaenge“ drauf aufmerksam gemacht oder es gar gar nicht mitgekriegt hat, „traue“ ich mich (ich habe nirgendwo beim dradio ihren Namen gefunden und in den ganzen 5 Gesprächen nur 2x hingehuscht ihren ungefähren Nachnamen, doch Google sei Dank, das war genug

Edna Brocke hat vom 4. bis 8. Oktober je ein langes (also 5) Interview zum Thema „Jüdische Identität and die abrahamitischen Religionen“ gehabt – erregend, hinreißend, kein Wunder, daß Grenzgaenge Lobeshymnen auf sie verfaßt hat 😉

mit einer Ausnahme, in Sachen Shlomo Sand hätte sie ruhig etwas heftiger sein dürfen, aber so ist man bei Akademia eben und hinterher wundert man sich, warum das Dummvolk auf die Luftnummern reinfällt.

Doch wie kommt man am besten an die Podcasts ran? Die Sendereihe „Tag für Tag“ hat keine eigene Website. Also kann man entweder dradio.de sagen, Deutschlandfunk Sendungen klicken, dann Tag für Tag auswählen und auf Nachhören klicken und sich die kostbaren Teile aus der Such-Seite rausfieseln oder man kann, was ich empfehle, den Podcast abonnieren und gucken wie weit zurück der liefert.

Nicht oft, aber wenn, um so heftiger, kommt da ganz tolles iPod-Futter rüber http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dlfpodcast/592674/

im Mai dieses Jahres gab’s da z.B. 5 Teile Zionismus (3.-7.5.), auch ganz und gar nicht übel und dann kommt da regelmäßig mein Lieblingsgrantler in Sachen Katholen, ein Prof. Lill vorbei und es gibt einen Heinz Gstrein der berichtet das Neueste, was sich bei den so Orthodoxen tut.

Nur an einen aufregenden Muslim kann ich mich gar nicht erinnern, ein Protestant fällt mir ebenfalls nicht ein. Aber vielleicht habe ich’s auch vergessen, manche dieser 5-Teiler sind nämlich auch zum Gähnen

9. Frau Irgendwas ist immer - Oktober 19, 2010, 10:57

WOW was für ein reales Bild vom Zusammenleben von Menschen auf engstem Raum. Und keine Angst, trotz deines ’negativen‘ Berichtes kann jeder hier lesen wie wichtig und richtig diese Zeit für die Familie und dich war.
Ich habe 5 Jahre im Internat verbracht und ich weiß wie es ist 24 Stunden am Tag auch mit Menschen verbringen zu müssen die man am liebsten nicht mal kennen würde.
Die Zeilen von eurem Familienwochenende strahlen jede Menge Liebe, Zuneigung und Wärme aus.
LG aus einem oktobernasskalten Berlin!

10. Marlin - Oktober 19, 2010, 14:04

Tja, Lila, ich hab methodisches Lernen leider nie gelernt. 😦

Und das mit dem Kibbuz klingt ja krass. Ist für manchen vielleicht einfacher zu ertragen als für andere. Aber ich verstehe, dass Du darauf keinen Bock mehr hattest.

Muss den anderen natürlich zustimmen im Bezug auf Deine Jungs. Das kann nicht einfach sein.

Und Du bist immer noch so empathisch gegenüber allen anderen, mach Dir da keine Vorwürfe.

Alles Gute weiterhin und wieder mal ein toller Eintrag hier.

11. Lila - Oktober 19, 2010, 14:47

Danke, Ihr Lieben. Bloggen ist ja sowieso schon Nabelschau, und vor lauter Selbstbeobachtung weiß ich schon nicht mehr, was ich eigentlich beobachte 🙄

Marlin, wenn ich es gelernt habe, kannst Du es auch. Sofern Du es brauchst. Man weiß ja theoretisch ganz genau, wie es geht. Das einzige, was manchmal fehlt, ist der berühmte Tritt. Aber das Schöne ist, wenn man erstmal ordentlich IST, dann freut man sich auch dran und hat positive Verstärkung, weiterzumachen.

Niemand ist pingeliger als ein geheilter Chaot. Konvertiten sind ja immer die schlimmsten 😀

12. Marlin - Oktober 19, 2010, 15:40

Amen. 🙂

Ich bin auch nicht ordentlich.. 😉 So’n Pech.

Marlin - Oktober 19, 2010, 15:40

Ein „aber“ wäre noch nützlich gewesen.. naja.

13. Lila - Oktober 19, 2010, 15:43

Das glaube ich nicht. Kaum jemand ist gänzlich unordentlich. Du bist vermutlich selektiv ordentlich. Deine Dateien auf dem Rechner? Deine DVDs und CDs? Die sind bei vielen Leuten ordentlich, die meinen, sie hätten keinen Sinn für Ordnung. Aber irgendwas ist dann doch ordentlich, und wenn es die Yugioh-Karten sind 😀

14. Marlin - Oktober 19, 2010, 18:42

Muha!

Meine MagictG Karten sind relativ gut im Schrank. 😛

Aber ich glaube, nur meine 2 Konten sind ordentlich.

Praktisch alles andere ist nicht so dolle.

🙂

Ich schätze, Du wärst entsetzt, wenn Du meine Wohnung sähest.. 😛 Muss wirklich mal aufräumen.

15. Lila - Oktober 19, 2010, 19:12

Wußt ich´s doch (mit den Karten).

Ich bin nie entsetzt, wenn ich eine usselige Wohnung sehe. Ich helfe furchtbar gern anderen Leuten, ihre Wohnung unter Kontrolle zu bekommen. Damit nerve ich meine Umgebung schon seit Jahrzehnten. Und eine Freundin von mir erträgt es nicht nur, sie bittet mich c. alle halbe Jahre, mal wieder mit ihr klar Schiff zu machen.

Mein Problem ist nicht die räumliche Ordnung und Organisation, darin bin ich gut. Mein Problem ist mehr Zeiteinteilung und -organisation, da kämpfe ich dauernd (Danke, Blog!).

16. Marlin - Oktober 19, 2010, 20:04

Naja, Du bist herzlich eingeladen. 😀


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