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Leserhilfe erwünscht! Juli 5, 2010, 10:24

Posted by Lila in Uncategorized.
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Ich fahre Ende des Monats mit einer Gruppe Studenten nach Berlin. Das ist eine Studienfahrt, was bedeutet, daß wir ein sehr dichtes Programm haben. Ich leite diese Gruppe nicht allein, Gott sei Dank, sondern mit zwei sehr kompetenten und tüchtigen und vor allem praktisch veranlagten Kollegen. Wir bereiten die Studenten seit Februar auf diese Reise vor, und der ganze organisatorische Kram liegt zu meiner Freude auf anderleuts Schultern. Trotzdem ist es sehr viel Arbeit.

Wir haben ein Hotel in der Nähe vom Wittenbergplatz, aber natürlich werden wir viel rumfahren. Bestimmt wissen meine klugen Leser gute Tips für Restaurants und andere Örtlichkeiten, die ich den Studenten für ihre „Freizeiten“ empfehlen kann. Dabei muß ich erklären, daß es sich bei den Studenten allesamt um gestandene Lehrer und Lehrerinnen handelt, die ihren 2. akademischen Grad machen, in-service-training nennt sich das. Es ist eine gemischte Gruppe, also Araber und Juden, Landeier und Städter (Haifa), Fromme (wenige) und Säkulare.

Ich werde eine annotierte Liste erstellen, und wie gesagt, bin ich für Tips extrem dankbar.

Kommentare»

1. grenzgaenge - Juli 5, 2010, 11:57

@Lila: Leider kann ich Dir zum Thema „Berlin“ nichts sagen. Ehrlich gesagt mag ich die Stadt nicht wirklich gerne. Ich bin doch so ein Südler: Regensburg, Passau, noch weiter südlich …

Aber es ist natürlich schön das Du mit einer Gruppe nach Berlin kommst. Ich habe da ein klitzekleines „Attentat“ auf Dich vor. Könntest Du mit was aus Israel mitbringen und in Berlin ein Postamt entdecken ? Oder ist das Programm zu heftig ? Nur wenn es geht. Ansonsten ist es auch kein Problem.

Mit G“ttes Hilfe werde ich noch in diesem Leben nach Israel reisen können. Oder wird Ha-Mashiach vorher kommen ? 🙂

2. Christian - Juli 5, 2010, 12:42

Zum Essengehen kann ich Monsieur Vuong in der Alten Schönhauser Straße (http://www.monsieurvuong.de/, leckere und immer frische vietnamesische Küche) und die Pizzeria 12 Apostel am S-Bahnhof Savignyplatz (http://www.12-apostel.de/) sehr empfehlen. Klassisch und sehenswert ist natürlich das Frühstück (oder sonstige Essen) im sich um die eigene Achse drehenden Fernsehturm-Restaurant, dort sollte man aber sehr frühzeitig einen Tisch reservieren. Koscher wird dort überall natürlich nicht gekocht, aber ich glaube, dass es diesbezüglich in Berlin diverse Alternativen gibt. Zum gemütlichen Abhängen am Abend: diverse Möglichkeiten in und um die Hackeschen Höfe. Dort gibt es auch diverse (auch englischsprachige) Kinos und Kleinkunst im Chamäleon.

3. Noga - Juli 5, 2010, 12:58

Was ist denn das Rahmenthema der Gruppe? Ende Juli ist die dickste Ferienzeit – im Hinblick auf Kulturelles nicht so günstig.

4. yael1 - Juli 5, 2010, 13:38

Sind koschere Restauraurants wichtig? Ansonsten sind in der Nähe vom Wittenbergplatz sehr viele Restaurants, so dass ihr nicht lange suchen müsst. Der Kuhdamm ist ja sehr groß.

5. Lila - Juli 5, 2010, 15:18

Ja, wir haben drei koscher-haltende Juden dabei. Für Tips in der Richtung wäre ich besonders dankbar.

Klar gibt es um den Wittenbergplatz herum und überhaupt ein riesiges Angebot, aber ich möchte ein paar spezielle Tips geben, von Rungholt-Lesern getestet 🙂

Leider können wir zu keiner anderen Zeit im akademischen Jahr diese Reise machen als im Juli. Klar wird es überlaufen sein, aber die letzten Male war ich auch in den Sommerferien in Berlin, und es ging eigentlich.

Der Kurs gehört in den Fachbereich Fachübergreifende Themen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Studenten sind, wie erwähnt, allesamt erfahrene Lehrer mit B.A. in solchen Fächern, und sie machen gerade den M.A. Die vorbereitenden Dozenten sind außer mir (Kunsthistorikerin und vor Jahren in Berlin gelebt und studiert) eine Professorin für Geschichte des 20. Jahrhunderts und ein Professor für Jüdische Geschichte.

Themen sind u.a. Entwicklung einer Metropole, jüdische Geschichte, Revolutionen, Kunst und Kultur. Wir bereiten die armen Studenten mit einem vollgestopften Semester auf die Fahrt vor, sie müssen auch schon vor der Fahrt Hausarbeiten abliefern (die ich lesen muß, jawohl), und sie werden auch Referate halten müssen.

So ähnlich also wie unsere Abifahrt nach Berlin anno Knippchen 🙂 aber auf Hebräisch und ohne Mauer. Ich habe damals übrigens ein Referat über Berlin in der Literatur gehalten, unvergessen.

6. willow - Juli 5, 2010, 16:01

Nun, rund um die Al-Manar Bäckerei (du erinnerst dich?) in der Huttenstraße geht es malerisch libanesisch-schiitisch zu, Sonnenallee/Kottbusser Damm sind bestimmt auch sehenswert… 😉

Die googel-Treffer zu Koscher sind nicht sehr aktuell, die Suche auf das letzte Jahr begrenzen hilft da sehr – hier wird aber einiges empfohlen: http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/koscher-essen-berlin

7. Hendrik - Juli 5, 2010, 18:25

Kosher sollte das Beth Cafe in der Tucholskystr. sein, da bin ich vorgestern erst vorbeigelaufen. Um die Ecke in der Auguststr. ist auch der kleine Kolbo-Laden für koshere Lebensmittel, falls jemand Nachschub braucht. Das Ganze ist auch nur unweit der Hackelschen Höfe und Märkte, die ja sowieso auf den meisten Berlin-Besichtigungsplänen sind.
Hagalil hat übrigens eine Übersicht.
http://www.berlin-judentum.de/koscher/koscher.htm

Sonst kann ich als Nicht-Berliner nur wenig beitragen, die Stadtstrände z.B. Strandbar Mitte in der …Monbijoustraße 3… oder der Oststrand, natürlich auch mit Cafe und Bar an der Mühlenstr. sind doch sehr erholsam und sehenswert.

8. Juebe - Juli 5, 2010, 18:41

Der Tipp-Artikel ist nicht sonderlich aktuell. Zwei der dort genannten Restaurants gibt es schon nicht mehr. Das Bleibergs ist zwar koscher und auch in der Nähe vom Wittenbergplatz, aber die Auswahl ist nicht sonderlich groß und der Kuchen von der Marke „knochentrocken“. Die Leute, die man dort trifft sind interessant. Überproportional viele Israelis. Aber dafür kommen Israelis nicht nach Berlin.
Das Liebermanns ist nicht koscher und das Pasternak auch nicht.. Das Cafe Taitler und das Restaurant Dahlmanns – beide in Charlottenburg – konnten sich leider nicht halten.

9. Juna - Juli 5, 2010, 19:36

Ich würde auch das Beth Café nicht empfehlen. Wenn es koscher sein muss, wird es schwierig. Zwar gibt es Angebote, aber ehrlich empfehlen kann man keines davon.
Sonst denke ich aber auch, dass Ihr um den Wittenbergplatz genug Angebote finden werden oder eben das schon vorgeschlagene typische Touriprogramm um die Hackeschen Höfe.
Auf jeden Fall viel Spaß in der Stadt!

10. Marlin - Juli 5, 2010, 21:14

Ooch, da würd ich ja gern mal vorbeischauen..

Naja, wahrscheinlich keine gute Idee, oder?

Und viel zum kulinarischen kann ich nicht beisteuern, habe nur einmal eine Reportage gesehen über ein jiddisches Restaurant ich glaub auf dem Kudamm? Vielleicht ist es hier schon aufgeführt.

Das Neue Museum kann ich aber empfehlen, hat sogar noch Nefertiti da. 🙂

11. Iris - Juli 5, 2010, 21:25

@Henrik
die ha.Galil-Berlin-Site hat ihr letztes Update auch schon ein paar Jahre hinter sich. Von daher ist auch das nicht aktuell. Die dort noch aufgeführt Kosheria gibt es schon fast vier Jahre nicht mehr. Die Öffnungszeiten vom Kolbo und dem Lebensmittelladen sind absolut unberechenbar. Abgesehen davon ist eher er auf Touristenbedarf abgestellt.

12. Bernd Dahlenburg - Juli 5, 2010, 22:40

Wäre gerne dabei, kann aber aus beruflichen Gründen nicht dabei sein.

Ansonsten freue ich mich, dass du wieder On Air bist.

Bernd

13. ann-christin - Juli 5, 2010, 22:53

Ich habe mal hier eine Karte fuer meine Freundin Candy gemacht. Dort empfehle allerdings auch Konnopke’s (Currywurst-Bude)

Na, hier ist der Link: Beach bar, Dr. pong’s fuer Bier trinken und gemeinsam Tischtennis spielen.. Vielleicht ist ja etwas dabei.
http://tinyurl.com/3yzemjf

Viele Gruesse aus Helsinki und viel Spass in Berlin!

14. IP - Juli 5, 2010, 23:44

So, ich zaehle mal die Restaurants auf, die ich persoenlich kenne und bevorzuge, weil sie eine eigene, unverwechselbare Kueche haben – jenseits aller grossen Fressketten fuer Touristen ;-).
Wo man in Berlin koscher essen kann, weiss ich nicht.Da wuerde ich mich auf diese Info-Seite verlassen: http://www.jg-berlin.org/service/restaurants.html
Dort wird auch auf Salomon Bagels, Potsdamer Arkaden Shop 102, 10785 Berlin, verwiesen. Auf der gleichen Etage ist auch ein exzellentes italienisches Eiscafè.
Links vor dem Eingang zu den Potzdamer-Platz -Arkaden ist noch ein Lutter & Wegner-Restaurant, aber auch am Gendarmenmarkt http://www.l-w-berlin.de/ mit deutscher und oesterreichisch angehauchter Kueche. Der Umkreis des Gendarmenmarktes ist sowieso eine Gourmetecke: in den Gewoelben des Franzoesischen Doms ist das Restaurant Refugium – mit „Sommergarten“ davor http://www.restaurant-refugium.de/. Die Brasserie in der Taubenstrasse http://www.brasserieamgendarmenmarkt.de/, franzoesisch angehaucht, man kann dort auch prima draussen sitzen. Ja, und dann noch die Schlemmeretage im Untergeschoss der Galeries Lafayette http://www.galerieslafayette.de/gourmet/ – immer gut fuer einen kleinen Imbiss.
Und wenn es mal ganz edel sein soll, empfehle ich das Guy Restaurant http://www.guy-restaurant.de/ in der Jaegerstr, Richtung Lafayette. In dem Innenhof kann man sich wie in Italien fuehlen.

15. IP - Juli 5, 2010, 23:49

Ach vergessen: Das Schokoladencafè http://www.fassbender-rausch.de/schokoladencafe.html ist Pflichtprogramm fuer Schleckermaeulchen ;-).

16. aki - Juli 6, 2010, 11:46

Hallo Lila

Auf folgender Seite findet man eine aktuelle Liste mit Restaurants und Bäckereien, die kosheres Essen anbieten.

http://www.berlin-juedisch.de/info_koscher_einkauf.html

Ach ja, der Berliner Busfahrer ist an sich ein netter Mensch, nur nicht dann, wenn er im Bus unterwegs ist. Nach dem Weg fragen bringt nichts und die Fahrkarten wenn möglich immer vorher kaufen und wirklich nie eine Frage auf Englisch stellen, diese Sprache beherscht er aus Prinzip schon nicht. Und so etwas wie Bitte oder Danke will er gar nicht hören, eigentlich mag er sich nicht gern unterhalten, er will einfach nur in Ruhe seinen Bus fahren. Gerade wenn es warm ist, neigt der Berliner dazu völlig aus dem Häuschen zu sein, das äußert sich manchmal in seltsamen Reaktionen:-)
Abends lässt es sich gut in den Berliner Strandbars aushalten, hinter dem Pergamonmuseum befindet sich eine, in der Nähe gibt es eine nette Kneipe (http://www.deponie3.de/), da ist es ziemlich gemütlich und man kann abends auch im Garten sitzen. In der Nähe befindet sich die Oranienburger Straße, schräg gegenüber der Synagoge gibt es das Tacheles http://super.tacheles.de/cms/, ein völlig verrückter Ort, an dem sich viele Künstler aufhalten. Da ist immer etwas los und in der Umgebung sind viele Bars.
Wenn ihr Zeit für so etwas habt, dann seht Euch die Gärten der Welt in Berlin Marzahn an http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/gaerten-der-welt/ueberblick/, es lohnt sich!
Eine richtige Liste gibt es später.

Liebe Grüße aus Berlin

Aki

17. Juedisches Berlin - Juli 6, 2010, 13:10

Zu viel der Ehre. Auch diese Angaben auf meiner Internetseite sind nicht die aktuellsten. Bäckerei Taitler und Restaurant Kadima sind inzwischen geschlossen.

Es gibt inzwischen ziemlich viele Israelis in Berlin, die sich gastronomisch engagieren, aber nicht unbedingt im Koschersektor.

Ein jiddisches Restaurant am Ku´damm hat es noch nie gegeben und gibt es auch nicht. Das Restaurant im jüdischen Gemeindehaus ist in Ku`dammnähe in der Fasanenstrasse. Dann hatte ein Israeli ein sehr gutes in der Dahlmannstrasse (Höhe Adenauerplatz) mit eher israelisch-orientalischer Küche.

Das Schwierige an der Berliner Situation ist, dass die Nachfrage nach koscherem Essen nur sehr begrenzt ist, und dann diejenigen, die da durchaus bereit sind, was zu machen, nicht unterstützt werden, weil sie bestimmten Leuten vom jüdischen Establishment nicht passen. Unterstützt Du XYberg, darfst Du keinen anderen unterstützen. So sind die ungeschriebenen Gesetze – zumindest innerhalb des Gemeindekontexts. Da haben sich schon einige Leute gastronomisch abgearbeitet, weil sie das nicht wußten und einordnen konnten.

Übrigens hat Berlin eine größere jüdische Bevölkerung als Zürich und Basel zusammen. Trotzdem ist dort die koscher-Infrastruktur eine weit bessere.

18. Violine - Juli 6, 2010, 13:40

Bei den vielen verschwundenen koscheren Restaurants und ältlichen Links und nachdem ich den letzten Kommentar mit der Synagoge gelesen habe, kam es mir: Frag‘ doch einfach bei der Synagoge an! Die wissen bestimmt bescheid.

Schön, dass Du wieder schreibst. Der Feedreader ist doch jetzt gleich wieder voller!

19. Yonatan - Juli 6, 2010, 14:49

Knippchen? Das war bei meiner Mutter immer das kleine Küchenmesser, und zwar das mit Abstand älteste in der Schublade. Niemand hat es freiwillig in die Hand genommen, nur meine Mutter hat damit (fast) alles geschnitten und es gleich noch als Schraubendreher benutzt.

20. yael1 - Juli 6, 2010, 15:10

Vorsicht: Salomon Bagels ist nicht koscher. Im Grunde bleibt in der Nähe nur das Bleibergs.

http://www.bleibergs.de/bleibergs.htm

21. yael1 - Juli 6, 2010, 15:13

Schau auch mal hier:

http://www.albeck-zehden-gastronomie.de/deutsch/top-kosher-und-gourmet/

Zu Nichtkoscheren Restaurants kann ich dir leider nichts empfehlen.

22. Juedisches Berlin - Juli 6, 2010, 16:30

@violine
bei der Synagoge ja bei welcher? Berlin hat bei der Größe seiner jüdischen Gemeinde glücklicherweise mehr als eine Synagoge.

23. unwandelbar - Juli 6, 2010, 22:33

In Zufußgehweite vom Wittenbergplatz lockt:
Confiserie Mélanie
Goethestraße 4 / Ecke Knesebeckstraße (Charlottenburg)
http://www.berlin-hidden-places.com/sachindex_en/einkauf-maerkte/charl_melanie_en.htm
Wenn nicht viel los ist in dem charmanten Schokoladen, verabschiedet sich der Besitzer von jeder seiner selbstgemachten Trüffel einzeln.
Für Experimentierfreudige bietet er Trüffel mit Rucola, Curry, etc. an. Nicht mein Fall – ich gebe mich ausschließlich seinen „konservativen“ Kreationen hin.
Direkt neben dem charmanten Schokoladen befindet sich übrigens ein Postamt – der User ‚grenzgaenge‘ hofft im ersten Kommentar auf ein Postamt.

Am Wittenbergplatz im KaDeWe in der obersten Etage gibt es lebenden Aal und ganze Rinderzungen in der Auslage zu entdecken.

Von Trippen in den Hackeschen Höfen sind Schuhe zu haben, die sowohl in Sachen Design als auch Bequemlichkeit das Prädikat ’sensationell‘ verdienen:
http://www.trippen.com

Die Shows, die ich bisher im Chamäleon in den Hackeschen Höfen gesehen hatte, erforderten keine großen Deutsch-Kenntnisse und waren grandios. Derzeit läuft allerdings Caveman, was bessere Deutschkenntnisse erfordern dürfte und die religiösen Mitreisenden erbleichen lassen könnte:
http://www.chamaeleonberlin.com

Lautstark trommelt die Blue Man Group. Auf youtube finden sich einige Mitschnitte des Spektakels. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, da während der Show kein einziges Wort fällt.
http://www.stage-entertainment.de/musicals/blue-man-group-berlin/tickets/uebersicht.html

Unter dem U-Bahnhof Eberswalder Straße nahe dem Mauerpark lockt die kultige Currywurst von Konnopke ohne Wursthaut. Die U-Bahn ist dort eine Hochbahn.
http://www.konnopke-imbiss.de

Wenn Ihr am Reichstag nicht in einer Schlange stehen wollt, dann reserviert im Käfer Dachgartenrestaurant. Ihr könnt dann einen exklusiven Eingang etwas versteckt rechts vom Haupteingang benutzen und über den Dächern Berlins tafeln.
Auch Frühstück kommt auf den Tisch. Unbedingt reservieren.
http://www.feinkost-kaefer.de

24. Violine - Juli 6, 2010, 22:45

@Juedisches Berlin
Vielleicht gibt es ja eine, die am Bedeutendsten ist. Aber ich denke, im Prinzip kennen sich doch alle.
Oder es gibt eine andere jüdische Einrichtung, vielleicht ein Institut an der Hochschule, wie hier in Heidelberg das für jüdische Studien.
Irgendsoeine potentielle Anlaufstelle muss es doch in Berlin geben, gross wie es ist.
Oder man könnte vielleicht bei der Jüdischen Allgemeinen anfragen, die haben ihren Sitz in Berlin (eine/r von ihnen blogt aus Berlin – sie haben ihre Zeitung online).

25. Lila - Juli 6, 2010, 23:41

Vielen vielen Dank!

Die koscher haltenden drei Studentinnen werden schon zurechtkommen, sie sind keine strengen Haredim, tragen keine Kopfbedeckung, und zur Not werden sie eben parve essen oder in ein vegetarisches Restaurant gehen.

Aber Eure Tips sind super – das hätte ich nirgendwo anders so vielfältig und individuell und aktuell erfahren! Da danke ich aber sehr!

26. Just - Juli 7, 2010, 8:41

Hm also die „Hochpfisterei“ gibt es inzwischen zwei mal in Berlin (z.B. Goethestraße / Ecke Wilmersdorfer Strasse in Charlottenburg) und hat für diverse Brote einen Haekscher von Rabbi Langhans aus München (von der ORD). Ferner gibt es in der Brunnenstrasse in Mitte das Cafe Rado von der Lauder-Foundation/Jeschiwa und in der Fehrbelliner Strasse einen dazugehörgen kleinen koscheren Laden, der aber sehr eingeschränkte Öffnungszeiten hat.
Viel Spass in Berlin!

27. yael1 - Juli 7, 2010, 18:45

„Irgendsoeine potentielle Anlaufstelle muss es doch in Berlin geben, gross wie es ist.“

Natürlich, die jüdische Gemeinde zu Berlin. Bei den Synagogen kann man telefonisch auch nicht nachfragen.

28. Matthias - Juli 8, 2010, 10:48

Zwar nichts zu Essen, war aber in München sehr sehenswert.

Bunte Götter. – Die Farbigkeit antiker Skulptur

http://www.museumsportal-berlin.de/ausstellungen/exhibition-details/bunte-goetter.html

29. willow - Juli 9, 2010, 8:26

Ha, fast vergessen, für Spezialisten eigentlich *die* Adresse in Berlin:

http://www.kado.de/

30. yael1 - Juli 9, 2010, 18:24

Ich habe da noch einen Tipp für euch: Und zwar das „Berlin Programm“. Das gibt es an jedem Kiosk und kommt einmal monatlich heraus. Dort stehen jede Menge Tipps, was im Monat in Berlin läuft.

http://www.berlin-programm.de/

31. Manfred - Juli 10, 2010, 20:45

Mit koscher kann ich leider nicht dienen. Für die, denen es egal ist, empfehle ich an deutscher Küche:

Marjellchen, Mommsenstraße 9, in Kudammnähe:
http://www.marjellchen-berlin.de/

Kolk, Hoher Steinweg 7 in Spandau (falls sich einer dorthin verirrt, z.B. für ein Konzert in der Zitadelle):
http://www.kolk.im-netz.de/

Wenn es exotischer sein soll, empfehle ich einen Inder:

Anand, Albrechtstr. 12 in Mitte:
http://www.restaurant-anand.de/home.html

und einen Mongolen:
Lins Mandarin, Spandauer Damm 181 in Charlottenburg
(mit mongolischem Barbecue zum Selberzusammenstellen; mal was ganz anderes). http://www.lins-mandarin.de/

Die Preise sind überall zivil.

32. Mikado - Juli 11, 2010, 9:33
33. Lila - Juli 11, 2010, 9:40

Mikado, das kann ich bestätigen. Es findet eine seltsame Doppel-Entwicklung statt: in Deutschland werden anti-jüdische Energien frei, die man sich nicht hätte träumen lassen, während Israelis ein Deutschland entdecken, von dem ich nicht weiß, ob es das überhaupt gibt.

Ich bleibe am Puls der Historie mit meinen Themen und Studenten und Studienreisen 🙂

34. mischpoke - Juli 11, 2010, 10:19

Liebe Lila, schade das wir keine Zeit hatten Euch zu sehen/zu besuchen. Nächstes Mal!
Als wir in Berlin waren haben wir mit den Kindern das hier gegessen: http://www.jmberlin.de/ksl/info/snackbox/snackbox_DE.php
und hier hab ich das noch gefunden:
http://www.jewishtraveladvisor.com/kosher-restaurant-list.php?ac=Berlin
Ansonsten haben wir sehr gut vegetarisch gegessen!
Wir waren noch einen Abend im Tacheles und haben inmteressante und skurille Leute kennengelernt und was wir toll fanden war die Sehenswürdigkeitsfahrt auf der Spree mit Eisessen.
Und der Nachtbesuch auf der Museumsinsel.
Liebe Grüsse aus dem sehr warmen Schweden, Anneka

35. Mikado - Juli 11, 2010, 10:37

Ich protestiere gegen die: Doppel-Entwicklung
Doppel-Entwicklungen sind des Teufels!
Stoppp: Doppel-Entwicklung!!!

[quote]Ich bleibe am Puls der Historie mit meinen Themen und Studenten und Studienreisen[/quote]Danke, du It-Girl aus der levantinischen Provinz. Mein Gott ist’s heute heiß.

36. Lila - Juli 11, 2010, 11:06

Herrje, Multi-Tasker haben fool´s freedom 😉

37. Yoram - Juli 13, 2010, 4:57

Nicht weit weg vom Wittenbergplatz, ca. 7 – 10 Minuten zu Fuß gibt’s ein sehr gutes Österreichisches Minirestaurant mit sehr guter Küche: „Sissi“, und schräg gegenüber eine sehr gute Eisdiele: Franken & Grunewald Eis. Noch näher zum Wittenbergplatz ist der Viktoria-Luise-Platz mit Rasenfläche zum „wilden“ liegen und einigen Cafés und Restaurants. Die Gegend um den Nollendorfplatz bietet Euch einiges zum entspannen und essen … (die Tipps sind keine typischen Touristen-Tipps wie Ku’damm oder Hackescher Markt) schau dir doch einfach die Google-Karte an, die ich Dir auf die schnelle zusammengeklickt hab’: http://l.ays.cc/kiez20100713 und wenn du noch Fragen hast (auch Spontan und Kurzfristig vor Ort) einfach bei mir melden. Ich bin in dem Kiez aufgewachsen und lebe dort.

38. Lila - Juli 13, 2010, 6:09

Yoram, das ist genial, vielen Dank! Du hast Dich extrem verdient gemacht um unsere Reise! Wir haben zwar inzischen das Hotel gewechselt und werden in der Meinekestrasse unterkommen, aber das ist alles immer noch sehr nah und einfach tolle Tips.

Ich fang an, mich auf die Reise zu freuen! 😀

39. Yoram - Juli 13, 2010, 12:49

Nichts zu danken. Ich werde, so ich Zeit finde, weitere Marker auf die Karte kleben …

Und mit dem Hotel in der Meinekestr. seit ihr dann ja auch noch näher an der einen Synagoge (Joachimsthaler Str.), der Jüdischen „Literaturhandlung“ und „Salomons Bagels“ — und am sehr angenehmen Biergarten „Schleusenkrug“ im Tiergarten 🙂

40. Lila - Juli 13, 2010, 12:50

Die Karte ist nicht nur genial, sie hat mich auch inspiriert – ich bastle jetzt für jeden unserer Tage in Berlin eine Karte! Wieso bin ich bloß nicht vorher auf die Idee gekommen, daß ich das auch kann???

Her mit den Markern 🙂

41. Yoram - Juli 13, 2010, 13:22

Stimmt Deine E-Mail-Adresse bei „About“ noch? Ich hab’ Dir dahin meine Kontaktdaten geschickt …


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