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Netanyahus Rede September 27, 2009, 11:40

Posted by Lila in Land und Leute, Presseschau.
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Falls jemand sie nicht mitgekriegt hat.

Es lohnt sich, sie von Anfang bis zum Ende anzuhören.  Ich würde mich freuen, wenn jemand mir Links zu deutschen Kommentaren oder Reaktionen auf die Rede geben könnte.  Deutsche Journalisten müßte diese Rede doch interessiert haben.

Kommentare»

1. Reuter - September 27, 2009, 12:19

Hallo Lila –

im Spiegel stand zu meiner Überraschung eigentlich ein ziemlich guter Kommentar von Christoph Schult.
Zum Schluss wurde es ja wohl richtig komisch, als Ahmadinedschad beim Empfang im Hotel Interconti auf einen Anhänger der Opposition seines Landes traf, der gern ein paar Fragen stellen wollte.

Zitat aus dem Spiegel-Artikel:

Ein Sicherheitsbeamter in Zivil versucht ihn zum Schweigen zu bringen.
„Es geht hier um Fragen, die Sie nicht gerne hören“, insistiert der Mann. Er versucht es wieder und wieder, seine Begleiter versuchen ihn zu beruhigen, sie fürchten um das Leben ihres Freundes, denn er lebt nicht im Exil, sondern in Teheran.
Da merken sie, dass ein anderer Gast die Szene gefilmt hat. Ob sie eine Kopie der Sequenz bekommen könnten, als Beweis?, fragen sie den Mann.
Ja, sagt der – und entpuppt sich als Chico Menasche, Reporter des israelischen Fernsehens. Es ist nicht ganz klar, wer verdutzter ist: die iranischen Oppositionellen oder Ahmadinedschad, der jetzt von dem Israeli angesprochen wird: „Herr Präsident, eine Frage vom israelischen Kanal 10“, sagt Menasche.
Da gefriert Ahmadinedschads Dauerlächeln.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,…39,00.html

Dann las ich noch in der SZ einen kurzen Kommentar, der mich geärgert hat. Nun bin ich zwar kein Erbsenzähler, aber in diesem knappen Text kann man gut erkennen, wie wenig der SZ an einer seriösen Berichterstattung liegt.

„Schimpf und Schwefel“ wird getitelt und dann gehts weiter mit:

Netanjahu hielt während seiner Rede einen Plan des NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hoch, in dem eine Million Menschen dem Naziterror zum Opfer gefallen waren.
„Sind diese Pläne eine Lüge?“, geiferte Netanjahu in New York.

http://www.sueddeutsche.de/politik/379/488772/bilder/?img=1.0

Ich gehöre, wie gesagt, nicht zu den Erbsenzählern, aber wie „erleichternd“, wenn man den Juden doch noch rasch etwas unterschieben kann, nämlich teuflischen Gestank und Geifern …

LG – Naomi

2. Lila - September 27, 2009, 12:29

Geifern? Wow, das sind harte Worte für seine Rede. Sie mag einem inhaltlich nicht gefallen, aber Geifern kann man das wohl kaum nennen… die Voreingenommenheit ist wohl sehr groß. Ich guck mir den Kommentar gleich mal an.

Aha, es ist eine Bilderreihe von Tiefpunkten der Debatte in der UNO. Da wird der geifernde Netanyahu natürlich in eine Reihe gestellt mit Ahmedinijad, Ghadafi, Chavez und Idi Amin. Also glühenden Feinden Israels, noch dazu Diktatoren. Da wirft jemand aber ein paar Dinge durcheinander…. natürlich ohne jede Absicht. Man ist ja ausgewogen, wenn man Israel und seine Feinde auf eine Stufe stellt.

Der Blurb dazu:

Des Teufels
Von Chruschtschow bis Gaddafi: Die Vollversammlung der Vereinten Nationen erlebte schon viele skandalöse Reden.

Und die Einleitung:

Eklats vor der UN-Vollversammlung haben beinahe schon Tradition. Immer wieder kam es in der langen Geschichte der Vereinten Nationen zu skandalträchtigen Auftritten.

Wenn ich mir diese systematische Hetze gegen Israel und die Verschleierung der wahren Sachlage angucke, dann wundert es mich in der Tat nicht, daß in Deutschland Nordkorea, der Iran und Israel für gleich bösartig gehalten werden.
Auch Wadinet greift diese Bilderserie auf.

3. lalibertine - September 27, 2009, 15:16

@Reuter: Wahnsinn, das ist mir entgangen. Die SZ verkommt wirklich zum allerletzten antiisraelischen Hetzblättchen. Ich bin verdammt froh, dass ich mein Abonement schon vor Jahren gekündigt habe.Widerlich.

4. Gegen den Wind … « himmel und erde - September 27, 2009, 16:55

[…] (schon gar nicht positiv bewertet), wie es die Rede des Herrn der Finsternis aus dem Iran tat. Lila hat sie    „nach-hör-und-sehbar“   eingestellt und interessiert sich, ob im […]

5. willow - September 27, 2009, 17:42

@lalibertine

In der Einschätzung der SZ als antiisraelisch stimme ich dir zu – aber kennst du ein Format, auf das dies nicht zutrifft? Ich verzweifele da langsam bei der Suche… so einfach es ist, unsachlich-bösartige Beitrage gegen Israel zu finden, so schwer ist es, auch nur einen Beitrag zu einem noch so abwegigen Thema zu finden, in dem mal irgendeine Facette positiv dargestellt wird -selbst die Entwicklung von Hightech-Produkten läßt sich scheinbar nur mit dem Genozid an den Palästinensern erklären… irgendwelche Gegenbeispiele!?

6. lalibertine - September 27, 2009, 18:07

@willow: Naja, mit der WELT fährt man meistens ganz gut. Dann wäre da noch Malte Lehmig im tagesspiegel (nicht immer gut aber meistens). Cicero isz auch ok. Das wars dann auch schon. Jaja, es ist schon schlimm, dass keiner in Deutschland Israel kritisieren darf 😉

7. migdalit - September 27, 2009, 19:45

was ich an der Entdeckung der Anlage in Qom auch noch interessant fand ist, dass es sich bei Qom nicht um eine beliebige iranische Stadt handelt sondern um einen Wallfahrtsort für Shiiten (siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Qom ).

Offensichtlich gilt „Hide Among Mosques And Schools“ nicht nur für die Hamas. Das muslimische Geschrei wenn es zu Kampfhandlungen einer Pilgerstadt kommen sollte möchte ich gern man hören …

8. Heimo - September 27, 2009, 23:39

das ist wirklich übelste Hetze in der Süddeutschen, Netanjahus von jeglichem Geifern weit entfernte Rede in eine Negativ-Galerie von ‚maddogs‘ & Diktatoren wie Ghadafi, Idi Amin & Ahmadinejad zu stellen – die REde von Netanyahu habe ich mir in voller Länge angehört – & gefiel mir – nur fiel mir auf, daß der UN-Saal nicht sonderlich voll war – weiterschaltend dann in youtube zu Reden Ahmadinejads‘ (die wirklich entlarven widerlich sind) war der Saal erst brechend voll, bis dann zumindest als er anfing Israel als Rassistenstaat zu bezeichnen, ein Großteil der europäischen Delegationen demonstrativ den Saal verließ –
was soll Netanyahu schon als verwenden, als nur essentielle (mit einigem Pathos vorgetragene) Kernpunkte, vor einer Vollversammlung mit über 50 muslemische Mitgliedstaaten,- jetzt auch noch unter Vorsitz von Libyen -, die sich darauf eingeschossen hat, regelmäßig fast ausschließlich nur Israel zu verurteilen:
„Ein weiterer, umstrittener Kritikpunkt ist, dass sich die UN überproportional mit der Verurteilung Israels befassen würden. Mit den Stimmen der arabischen Staaten wurden in Vollversammlungen so viele Resolutionen gegen Israel erlassen und so viele Sondersitzungen zum Thema Nahostkonflikt einberufen wie zu keinem anderen Thema. Im Sicherheitsrat werden diese Resolutionsentwürfe gewöhnlich nicht angenommen, da die USA meist zugunsten Israels ihr Veto einlegen. Somit sind sie auch nicht völkerrechtlich bindend. Dagegen würden Menschenrechtsverletzungen in der arabischen Welt selten thematisiert. So ist ein Resolutionsentwurf, der erstmals in der Geschichte der UN explizit den Antisemitismus verurteilen sollte, auch mit den Stimmen der arabischen Staaten abgelehnt worden. Einen Höhepunkt erreichte dies beim UN-Kongress in Durban 1975, wo der Zionismus als eine Form von Rassismus definiert wurde. Diese Resolution wurde jedoch am 16. Dezember 1991 – gegen den Widerstand der arabischen Staaten – wieder aufgehoben.“
.. der von Reuter angegebene Spiegel-Link scheint leider nicht mehr zu funktionieren…

9. Heimo - September 28, 2009, 2:01

nicht jeder versteht gesprochenes Englisch so gut wie geschriebenes: – Hier Netanyahus UN-Rede zum Nach-bzw. Mit-Lesen:
http://www.americanrhetoric.com/speeches/benjaminnetanyahuunitednations.htm
.. fand ich gerade, weil ich unbedingt das Churchill-Zitat schriftilch wollte..

10. Flash - September 28, 2009, 14:22

Ich hoffe nach wie vor, daß die deutschen Medien nicht das wahre und repräsentative israel-Bild der Deutschen wiedergeben. Die subtile Hetzerei der Massenmedien, bis hin zum Deutschlandfunk, ist deren linken Journalisten geschuldet.

Die Medienmacher spiegeln aber nicht das deutsche Volk an sich wider.

Unter Konservativen und Christen dürfte es auch viele Menschen geben, die sich zwar nirgends artikulieren, aber sehr wohl differenziert über Israel denken oder sogar Sympathien hegen. Eine Pro-Israel-Demo in Chemnitz brachte immerhin 500 Leute auf die Beine.

11. Lila - September 28, 2009, 14:53

Du hast bestimmt Recht, es beruhigt mich aber nicht wirklich.

Ich sehe an jungen Menschen meiner Bekanntschaft, welchen Schaden die Hetze gegen Israel anrichtet. Eine Generation, die aufwächst, ohne ein empathisches öffentlich Wort über Israel zu hören oder ohne die Hintergründe des Nahostkonflikts zu kennen, wird wesentlich feindseliger Isreal gegenüber sein als die heute Erwachsenen.

Den großen Schrecken kriege ich eigentlich, wenn ich die Leserkommentare angucke… oh weh oh weh.

Und wenn die deutschen Freunde und Bekannten ohne es zu merken den ganzen Mist widerkäuen: „bist du mit den ethnischen Säuberungen eigentlich einverstanden?“, „das steht doch schon im Talmud, daß Juden mit Nichtjuden nicht ehrlich verhandeln müssen“, „werden bei euch Oppositionelle nicht sofort an die Wand gestellt?“, „ich hab nur was gegen religiöse Juden, die kann ich nicht leiden“, „eigentlich gehören die Juden ja gar nicht nach Israel, denn sie sind ja Nachfahren der Khazaren“ – das alles von Leuten, die mich schon in Israel besucht haben, und die mir lieb und teuer sind.

Oder so kleine Erlebnisse: ich sitze am Flughafen mit den Mädchen und warte auf den Anschlußflug. Ein älteres Ehepaar hört uns zu und wirft sich vielsagende Blicke zu. Als alle aufstehen, schiebt der Mann sich vor uns und sagt spitz zu mir: „nur keine jüdische Hast!“ Zufall…???

12. akru162 - September 28, 2009, 17:37

Hallo Lila,

ich lese jetzt seit Längerem hier mit und finde diesen Blog einfach nur wundervoll, fand aber bis jetzt nie den richtigen Beitrag, um einen Kommentar zu schreiben.
Jetzt allerdings möchte das zum Thema „repräsentatives Israel-Bild“ tun: Ich glaube nicht, dass das mediale Israelbild das eigentliche Bild wiederspiegelt. Ich sehe es an meinen Bekannten/Familie und Freunden- der Großteil kennt sich einfach nicht aus und meist ist die Situation nicht gerade gut, um auf zu klären. Aber selbst bei denen , die absolut un/desinformiert sind, hilft es ein paar kleine Dinge richtig zu stellen. Und noch eine andere Sache: Selbst wenn der Großteil politisch echt uninformiert ist, arteten Äußerungen gegen Israel nie aus (wenn ich dabei war), heißt keine Hetze auf persönlicher Ebene (, wenn ich dabei war) .
lg

13. lalibertine - September 28, 2009, 21:21

@Lila: „nur keine jüdische Hast!“ Also diese ätzende „Volksweisheit“ kannte ich bis heute noch nicht. Dass Leute solche Sprüche wieder in der Öffentlichkeit rumtrompeten finde ich unglaublich. Die Zeiten, in denen Antisemitismus nur nach ein paar Gläsern Hochprozentigem hinter verschlossenen Türen ausgelebt wurde sind wohl tatsächlich vorbei.

14. Lila - September 28, 2009, 22:14

Die Redewendung kennst Du nicht? Oh, die habe ich schon öfter gehört. Einmal auch mahnend an meinen Mann gerichtet, aus dem Mund eines Bekannten meiner Eltern, denen Y. beim Umzug half. Der hat darüber nur gelacht und gemeint, die Redewendung müßte aber mal geändert werden, von jüdischer Hast ist ihm nichts bekannt…. aber er bemüht sich, mit dem deutschen Tempo mitzuhalten.

Es sind meistens Leute über 60, die sowas sagen. Ich habe auch „bis zur Vergasung“ schon ein paarmal gehört…

15. willow - September 29, 2009, 16:31

Ich verwende auch gern die Formulierung „Nur keine semitische Unrast“ 😉

Spaß beiseite, in der SZ zum Iran :

Einen die islamische Nation zerfressenden Krebs nannte Chamenei den Staat Israel. Ansonsten gab er sich aber in den letzten Tagen, im Vorfeld der anstehenden Gespräche mit den USA am 1. Oktober versöhnlich

gefunden auf der Achse… ohne Worte!

16. Yael - September 30, 2009, 0:19

Neben der „nur keine jüdische Hast“ gibt es auch noch das immer wieder benutzte: „Hier geht es ja zu wie in der Judenschule“ oder „Wir sind hier nicht in der Judenschule“.

17. Lila - September 30, 2009, 0:37

Während man in Israel in der Schule und im Kindergarten sagt: „aber Kinder, wir sind doch nicht in der Knesset…“ 🙂

Weißt Du was, da fällt mir gerade auf, wie angenehm frei die hebräische Sprache von Fremd-Abfälligkeiten ist.

Weder sagt man „geil wie 100 Russen“ noch „perfides Albion“ oder „geizig wie ein Schotte“ oder „polnische Wirtschaft“. Nicht Käskopp, Spaghettifresser, Kanake – die Worte gibt es nicht.

Allenfalls das Wort „kushi“, vom biblischen Kush herkommend, aber heute arg nach Sarotti-Mohr klingend, fällt unter diese Kategorie. Der Iwan, der Tommy, der Ami, der Japse – kenne ich kein hebräisches Äquivalent zu.

Und dann die vielen Nettigkeiten, mit denen Deutsche von ihren Nachbarn bedacht werden – Piefke, Pölser, Moffen… ein ganzes Wörterbuch der zwischen-ethnischen Schimpfworte könnte man zusammenkriegen.

Ja, es gibt wohl Leute in Israel, die statt Araber Arabushim sagen, aber das ist ein geächtetes Wort und ich habe es noch nie gehört, außer damals, man sich in den Nachrichten darüber empörte, ganz zu Recht!, daß ein Polizist das Wort im Funk gebraucht hat. Da gab es sofort eine Beschwerde.

Und es ist nicht so, meines Wissens, daß es eine so reiche Ausbeute wie im Deutschen an solchen Ausdrücken gibt, die einfach nicht mehr gebräuchlich sind – ich glaube, es gibt sie einfach nicht.

Dagegen ist die hebräische Sprache reich an spöttischen Ausdrücken über die eigene Sippschaft – gern verdanken diese schönen Worte sich dem Jiddischen. Der nervende Nudnik, die tratschende Yente, die strohdumme Pustema, das sind eindeutig nicht die Nachbarn, sondern die Juden selbst. Die säkularen nennen die religiösen Juden Dossim (manchmal sogar fast zärtlich – dossele), und ich bin mir sicher, die Religiösen bleiben es nicht schuldig.

Es gibt wohl herabsetzende Ausdrücke für Juden jeweils anderer Herkunft. Der Messer-Marokkaner, die polnische Mutter, der kniepige Iraner, der ordinäre Frenk oder Tschach-tschach (Orientalen), der hilflose Wuswus oder Jecke (deutsche Juden), der diebische Rumäne – innerhalb der Gruppe werden die Zungen gewetzt wie in Deutschland die Ostfriesen gegen die Schwaben.

Ich habe keine Ahnung, ob meine Alltagsbeobachtung allgemein anwendbar ist, aber ich komme gerade zu keinem anderen Ergebnis. Das wäre doch mal ein interessantes Thema für eine Studie. Hypothese: der abwertende Wortwitz wendet sich in der jüdischen Gesellschaft gegen die eigenen Mitglieder, nicht gegen die Fremden.

18. Pierre Sanft - September 30, 2009, 12:59

Hm, ich denke das könnte daran liegen das die Juden 2000 Jahre lang immer in einer ihr feindlich gesinnten Gesellschaft leben mußten.
Es wäre daher nicht ratsam diese Feinde, die immer mächtiger als die „geduldeten“ Juden waren mit Schimpfwörtern bzw. abfälligen Äußerungen zu provozieren. Dafür sprechen auch deine Ausführungen darüber, das sie sich gegenseitig (Messer-Marokkaner …) auch nichts schenken.

19. akru162 - September 30, 2009, 15:17

Lila,
darf ich fragen, was genau „Piefke, Pölser, Moffen“ sind/bedeuten?? Ist das so ne regionale Sache oder fehlt mir da jetzt ein Teil Algemeinwissen?

20. Lila - September 30, 2009, 15:38

Das ist ein geheiminsvolles, von niemandem wahrhaft anerkanntes oder verstandenes Volk, das in grauer Urzeit aus dem Wald kam und immer dorthin zurück will.

In Dänemark nennt man sie pølser oder pølsetysk.
In England nennt man sie Fritz.
In Frankreich Boche.
In den USA Krauts.
In Österreich Piefke.
In Holland Moffen.

Mehr wird nicht verraten 🙂

21. Yael - September 30, 2009, 15:55

Und wir nennen die Österreicher: Schluchtenkacker.

22. zimtapfel - September 30, 2009, 16:11

Was, die Dänen nennen uns nach den guten Hot Dog-Würstchen? Klingt ja fast schon wieder nett. 😉

23. Lila - September 30, 2009, 17:05

Im tiefsten Herzen lieben sie uns doch alle….

24. akru - September 30, 2009, 19:28

Klasse 😀
Zu meiner Verteidigung: Fritz und Krauts kannte ich.

25. CK - September 30, 2009, 23:17

In Luxemburg „Preisen“ für „Preußen“, manchmal auch „Saupreisen“ ;-)))
So wie die Bayern zu Restdeutschland sagen. (In Deutschland sind mir ja ohnehin die Bayern am liebsten. Ein bajuwarischer Staat mit Bayern (ob mit oder ohne Franken wäre noch zu debattieren), Tirol (inklusive Südtirol natürlich), den manche Bekannte von mir ernsthaft wollen, würde auch meine Sympathien finden. Dann können wir gemeinsam zusammen gegen die Preußen wettern, so unter Kleinstaatler sozusagen. :D)

26. CK - September 30, 2009, 23:23

@Yael: Schluchtenscheißer hoaßt des 😉 Und die Franzosen sind die Froschschenkelfresser, die Italiener die Spaghettis, die Portugiesen die Bakelaus, die Holländer die Müllmänner (wegen der Farbe Orange, „Pass auf, hinter Dir steht ein Holländer“ meinte mal jemand zu mir, ich dreh mich um, da war ein Mülleimer in Orange :D), eine Frau in Burka odgl. ein „Pinguin“ usw. 😀

27. CK - September 30, 2009, 23:24

Übrigens, die Piefke-Saga war ein lustiger Film, fand ich als Kind richtig toll, wollte damals selber Stempel auf Wandertouren sammeln 😀

28. CK - September 30, 2009, 23:31

„Bis zur Vergasung“ benutze ich auch manchmal, das ist bei uns ein Slangausdruck für anstrengende Leistungen. Ähnlich wie „Bis Dir der Kopf raucht“. Andere Länder, andere Sitten.


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