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Die wahren Verbrechen der Israelis Mai 6, 2009, 18:20

Posted by Lila in Land und Leute.
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müssen erst noch aufgedeckt werden.

Sie sagen: kolorabi. Sie sagen: korasson. Sie sagen: korenfleks. Sie sagen: naktarina. Sie sagen alle diese Dinge unbekümmert und als wäre nichts dabei.  Kohlrabi, Croissant, Cornflakes und Nektarine werden solchermaßen mißhandelt, doch der internationale Protest bleibt aus.

Kommentare»

1. felika - Mai 6, 2009, 21:15

ein dreifaches petrosilia!
und wenn mein freund lacht, weil ich ’seinfeld‘ mit weichem s spreche, kontere ich einfach mit ‚whoofi’…

2. Lila - Mai 6, 2009, 21:44

Oy vey, Zaynfeld klingt sehr verdächtig auf Hebräisch 🙂

Aber was ist whoofi???

3. zimtapfel - Mai 6, 2009, 22:12

Unglaublich! 😯 Wo bleibt die UNO, wenn man sie mal wirklich braucht?

4. Lila - Mai 6, 2009, 22:14

Ja, diese Lebensmittel haben einfach keine Lobby. Es ist empörend!

5. gingit - Mai 6, 2009, 23:03

ist doch klar, lila: die berühmte whoofi, whoofi goldberg! nie gehört? oy vey.
schöne grüße, auch an die entfernte (mittlerweile hoffentlich gesund heimgekehrte?) familie!

6. Anne - Mai 6, 2009, 23:55

Gut, dass mal eine den Finger darauf legt. Ich bin ja sicher, das machen die Israelis nur, um die armen Palästinenser für dumm zu verkaufen!

7. Lila - Mai 7, 2009, 5:29

Aah, DIE Whoofi. Oh ja, da fallen mir auch gleich der swimming fool und die Fornografie ein. Ehrenwort, so gehört. (Im Hebräischen wird für P und F derselbe Buchstabe benutzt.)

8. felika - Mai 7, 2009, 8:02

oh herrlich. swimming fool kommt auf jeden fall auf meine persönliche hitliste!

9. beer7 - Mai 7, 2009, 9:59

und umgekehrt natuerlich Pilosoph fuer Philosoph, Pink fuer Fink etc.

10. Lila - Mai 7, 2009, 10:14

Ssirup mafle, anyone?

11. Hendrik - Mai 7, 2009, 12:15

Ja ich, auf einer belgian wapple…

Ich hab mich früher in den Hebräisch Kursen immer gefragt, wie die Israelis ohne Vokale und mit doppelt besetzten Konsonanten Wörter lesen und sprechen können, die sie noch nicht kennen.

Tja… offensichtlich gar nicht. Zeigt aber nur, dass wie in fast allen Sprachen Wörter nicht gelesen, sondern im Stück erkannt werden.

Dafür beschehren aber auch nur wenige Sprachen dem Lernenden das Ritual des fröhlichen Sing-Sangs a la …lapa…,… lepa…,…lape…,… lepa, lefe,lefa, lafa, lafe… etc,) jeder zweiten Silbe, um beim Übersetzen hoffentlich irgendetwas Bekanntes heraus zu hören.
Fruchtbar anstrengend.

12. melusine08 - Mai 7, 2009, 13:34

Mmmmh, Ahorn Sirup 🙂

13. Lila - Mai 7, 2009, 13:50

Die doppelt besetzten Konsonanten sind leicht zu identifizieren: jeweils am Wort- und Silbenanfang und bei bestimmten grammatischen Formen (Mittelkonsonant im Piel und im Hitpael zB).

Und die Vokale fehlen in hebräischen Wörtern auch nicht, weil man ja gleich die Formen erkennt, und die sind eben immer gleich vokalisiert: harzaah, hashlama, haskama, hamtana, hadracha, hakdasha… michtav, minhag, midbar, mikra, migdar….

Das einzige Problem ist vor Gutturalen (chet und ayin), da muß ein hoher Vokal vermindert werden (mechlaf).

Ja, bei hebräischen Wörtern ist das kein Problem, aber wenn man dann die vielgeliebten Wörter aus dem „Loazit“, dem „Ausländischen“, benutzt! Da wird dann ein Vokal eingefügt, weil das Hebräische keine Konsonatenketten kennt, und aus der schola wird die eschola, aus Plato Aplaton, aus dem Cornflake der Korenflek, aus dem Croissant der Korasson… schlimm schlimm.

Und wenn man die Vokale nicht kennt, dann wird aus Angela eben Engela.

Aber ich sollte nicht darüber lachen. In rheinischen Bäckereien verlangt man Päng-Brot, wenn man französisches Brot will, denn Brot heißt auf Französisch ja bekanntlich – Päng.

14. beer7 - Mai 7, 2009, 14:11

Mein ex-Mann hatte das Vergnuegen, dass sein Vorname auf Hebraeisch notwendig als ben-di-kat vokalisiert wird. Wer erkennt den richtigen Vornamen?

15. Lila - Mai 7, 2009, 14:23

Baruch natürlich 😀

16. heplev - Mai 7, 2009, 20:37

Benedikt? Oy, päpstlich – aber das konnten seine Eltern damals nicht wissen. (Oh, ich habe mir die ersten Schritte Hebräisch/Ivrit bisher nur vorgenommen….)

17. grenzgaenge - Mai 7, 2009, 22:00

hi lila,

ich weiss nicht ob das thema hier hingehoert (wohl eher nicht). aber ich moechte doch loswerden das heute israel tag war. der israel tag in duesseldorf war sehr schoen. selbst die sonne hat mitgespielt.

ein paar bilder der veranstaltung finden sich hier

http://www.flickr.com/photos/grenzgaenge/sets/72157617748189547/

herzliche gruesse, schabbat schalom,
der grenzgaenger

18. Penelope - Mai 8, 2009, 11:59

Wow, beim korasson war ich wirklich ratlos. 😀
Muss jetzt los, in den Ivritkurs 😉

Find ich übrigens super, dass das alles so nach Schema geht. Mit ein bißchen Sprachgefühl und viel Hörgewöhnung ist das überhaupt kein Problem…


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