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Rika geht spazieren Januar 17, 2009, 23:57

Posted by Lila in Bloggen.
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und ich danke ihr dafür.

Kommentare»

1. Lizas Welt - Januar 18, 2009, 1:31

Dann möchte ich ein Geschehnis erzählen, das sich heute in Köln zutrug, und zwar bei dieser Demonstration:

http://tinyurl.com/koelndemo

Es waren etwa 500-600 Demonstranten gekommen: Türkische Linke mit roten Fahnen, Islamisten mit Hamas- und Hizbollah Fahnen sowie „Kindermörder Israel“-Transparenten, deutsche Antiimps und Friedensbewegte. Plötzlich tauchte ein Mann auf, der sich an den Rand der Kundgebung stellte und dieses selbst gemachte Plakat zeigte:

http://tinyurl.com/ganzallein

(Das Bild ist mit dem Handy geknipst, deshalb lässt die Qualität leider zu wünschen übrig.) Auf dem Schild steht: „Ihr wollt die Israelis ins Meer treiben, Ihr schreit laut ‚Vergast alle Juden!’ und wundert euch dann, wenn sie sich wehren? Akzeptiert Israels Existenz, und Ihr bekommt Frieden!“ Als er auftauchte, war er sofort von etwa 30-40 Leuten umringt, die laut auf ihn einredeten und ihn beschimpften. Die Polizei kam hinzu und bat den Mann, etwas mehr Abstand zur Kundgebung zu halten (mit der Begründung, er wirke „provozierend“), was er dann auch tat: Er ging einige Meter zurück und hielt sein Schild weiter Richtung Kundgebung. Immer wieder kamen Kundgebungsteilnehmer an und beschimpften ihn lautstark. Die Polizei schickte sie dann jeweils wieder weg. Der Mann blieb die ganze Zeit über völlig ruhig und unbeeindruckt; er diskutierte mit Demonstranten und Passanten, flankiert von Uniformierten und Polizisten in Zivil.

Einzelne Passanten sagten ihm, sie fänden seine Aktion „mutig“ und „richtig“, andere gingen ihn teilweise heftig an. Darunter war auch ein Mann mit einem akkurat umgehängten Deutschlandschal, der in Kölschem Dialekt sagte: „17 Tage Bombardemang! Dat is en Jetto, ach, wat sach isch, dat is en rischtijes Kazett do unge.“ Mit jedem, wirklich mit jedem sprach der Plakatträger, ruhig und mit einer Engelsgeduld. Er wolle nicht provozieren, sagte er immer wieder, aber er könne solche Demonstrationen nicht einfach hinnehmen. Israel akzeptiere längst einen palästinensischen Staat, aber umgekehrt akzeptierten viele Palästinenser eben keinen israelischen, und genau das sei das Problem. Eine beeindruckende Aktion, wie ich fand, aber auch ein wirklich bizarres Szenario.

2. Wolfram - Januar 18, 2009, 8:59

Ob das in Frankreich auch ginge?

Ich hab nur über die Meldung den Kopf geschüttelt:
„In Paris demonstrierten nach Angaben der Préfecture 2’600 Menschen für die Palästinenser in Gaza. Nach Angaben der Veranstalter waren es mehrere zehntausende. […] Es kam lediglich zu kleineren Ausschreitungen [!], als der Zug das Ziel „Opéra“ erreichte.“

3. olaf61 - Januar 18, 2009, 9:11

Provokateure habe ich mir immer als Steineschmeisser vorgestellt. So ändern sich die Zeiten. Heute provozieren Israelfahnen – zu was eigentlich? Zu Gewaltausbrüchen? Und natürlich tut die Polizei nichts gegen die Gewaltausbrüche. Nein, sie bittet höflich, nicht zu provozieren.

Heute provoziert eine Israelfahne, ein anderes mal Karikaturen, später ein Buch, dann vielleicht eine Frau, die kein Kopftuch trägt und Bein zeigt. Oder auch ein einfacher Blick.

Schuld ist in Deutschland auf jeden Fall nicht mehr der, der Gewalttaten begeht, weil er sich provoziert fühlt, sondern der, der die Provokation ausgelöst hat. Feine Sache.

4. Juebe - Januar 18, 2009, 11:02

Ich habe auch noch was beizutragen, nämlich wie nach der anti-Hamas/pro-Israel-Demo letzten Sonntag ein Student mit Israelflagge von 15-20 Leuten attackiert wurde:
http://juedisches-berlin.myblog.de/juedisches-berlin/art/297145868/Probleme-wegen-Israelflagge-auch-bei-Demo-in-Berlin

5. Lila - Januar 18, 2009, 11:10

Das ist unglaublich. Bitte bleib bei der Geschichte am Ball. Alle Achtung dem älteren Ehepaar. Das sind meine Helden, solche Leute. Man möchte Deutschland recht viele davon wünschen.

Interessant, daß keine Einzelheiten über die jungen Männer bekannt wurden… oder erwähnt wurden.

6. Netzklempnerin - Januar 18, 2009, 11:53

@Lizas Welt: Wow. Der Mann hat Mut! Eine tolle Aktion. Ich hätte nach 5 Minuten zu brüllen angefangen, erstaunlich was für eine Selbstbeherrschung dieser Mann hat.

7. eran - Januar 18, 2009, 13:03

„Das sind meine Helden, solche Leute. Man möchte Deutschland recht viele davon wünschen.“

Kann ich nur beipflichten.
Ich habe unglaublichen Respekt vor einem solchen Mut.

Wo waren die 5000 Mitglieder der jüdischen Gemeinde, die Jugendliche und Studenten???
Die Gleichgültigkeit der Juden in Köln, während Hunderte gegen ihre Existenz demonstrieren, während tagtäglich eine antisemitische Demonstration Tausende von Menschen infiziert, ist beschämend.

8. Netzklempnerin - Januar 18, 2009, 13:05

Jetzt habe ich noch den Link von Juebe gelesen. Da kommt es mir so was von hoch, vor allem wenn ich an das Geheule der Antisem..äh Israelkritiker denke die immer beklagen, Kritik an Israel wäre „ein Tabu“. Dabei haben diese Leute längst ein Klima geschaffen, das eine pro-israelische Haltung in der Öffentlichkeit unmöglich macht.

9. mischpoke - Januar 18, 2009, 14:40

Hier in Malmö ist erst nächsten Sonntag eine Pro-Israel Demo , organsiert von der Jüdischen Gemeinde. Wir werden versuchen inzukommen. Auf dem Plakat steht aber auch; Bitte lasst Eure kleinen Kinder zu hause.
Das werden die Parollen sein:

Fred och trygghet för israeler och palestinier
Israels rätt till självförsvar
Slut på 8 års raketbeskjutning av Israel
Trygghet för både israeliska och palestinska barn
Medlidande med alla civila offer
Sluta använda mänskliga sköldar

10. Freiheit « April Showers - Januar 18, 2009, 22:38

[…] Heutzutage aber nehmen sich gewisse Gruppen das Recht zur Demonstration und verneinen es den anderen. Ich bin sehr entsetzt darüber, dass es hier in Deutschland schon zu Unannehmlichkeiten oder Schlimmerem führt, sich pro-israelisch zu äußern. Was Rika getan hat, war sehr mutig; ich würde mich nicht trauen, mit einer israelischen Flagge herumzuspazieren. Im Großen und Ganzen ist es glimpflich abgegangen, aber es ist ein Unding, wenn man von Jugendlichen deshalb als ‘Schlampe’ beschimpft wird. So weit ist es hier in Deutschland gekommen. Das ist besorgniserregend. Interessant auch die Kommentare dazu bei Lila. […]

11. rotegraefin - Januar 19, 2009, 13:44

Mein Gott so weit ist es doch schon lange in Deutschland.
Es wird Zeit sich zu überlegen, wie Frieden zu schaffen ist ohne Waffen.

@Olaf 61
Du hast mir in diesem Kommentar aus dem Herzen gesprochen.

12. Joram - Januar 19, 2009, 14:39

@Rötegräfin

„Es wird Zeit sich zu überlegen, wie Frieden zu schaffen ist ohne Waffen.“

na, dann los, überlege Dir das mal. Bestimmt kriegst Du den FriedenNobelPreis dafür. Als die Erste, die auf die Idee kam, sich was über den Frieden ohne Waffen zu überlegen.
Wie wäre es mit der Überlegung erstmal einen Schulabschluss auf die Reihe zu kriegen?

13. rotegraefin - Januar 19, 2009, 23:30

@Joram
willkommen im Club der Deutschen, deren liebstes Spiel ist anderen ein Bein zu stellen oder sie an zu pinkeln.
Wie wäre es erst einmal, bis zum Beweis des Gegenteils, von deinem Gegenüber nur das Beste anzunehmen? Das wäre ein ungeheurer Gewinn für Deine Würde als Mensch und ein sagenhafter erster Schritt zum Frieden.
Mahatma Gandhi hat von einem Himalaja großen Fehler gesprochen, als er bemerkte, dass er den engagierten seiner gewaltfreien Aktionen nicht mehr anständiges Benehmen beigebracht hat.
Ich habe erst mal Frieden in mir geschafft und mich darin geübt, konstruktiv mit den Tätern mit der weißen Weste auseinander zusetzen.
Solange Ausgrenzung und Diffamierung von Leuten wie Dir kommen, solange ist an Frieden einfach nicht zu denken.

14. yael1 - Januar 19, 2009, 23:53

„Solange Ausgrenzung und Diffamierung von Leuten wie Dir kommen, solange ist an Frieden einfach nicht zu denken.“

Ich finde es reicht jetzt. Spielen Sie Ihre Spielchen doch woanders, es gibt genug Bühnen, die Sie vielleicht noch ernst nehmen könnte. Sie tun mir aufrichtig leid, mit all Ihren Unsinn, den Sie hier labern. Wer solche „Freunde“ hat, braucht wirklich keine Feinde mehr.

15. Joram - Januar 20, 2009, 0:22

@rotegräfin
Haben Sie Probleme mit Kurzzeitgedächtnis?
Ich habe Ihnen empfohlen einige Bücher zu lesen oder einen Aufenthalt in Israel zu machen, anstatt sich hier mit Ihrem Unwissen blamieren.
Oder sind Sie so heiß darauf als Troll ignoriert zu werden?
Irgendwann reisst auch bei Lila der Geduldfaden ab.

16. Lila - Januar 20, 2009, 0:51

Ich glaube, sie interessiert sich nicht für den Nahen Osten, stimmt´s? Das ist ja kein Verbrechen, im Gegenteil, mir sind Leute, denen der Nahe Osten egal ist, sympathisch. Es gibt schon viel zu viele, die meinen, die Sonne geht hier auf und unter… und andere Konflikte können ruhig im Schattenreich dämmern.

Aber Rotegräfin, ich weiß nicht, was Du sagen willst. Du willst mir irgendwie helfen, das ist bestimmt nett gemeint, und danke. Aber glaub mir, daß ich das Meine zum Weltfrieden sehr eifrig beitrage, und ich werde ungern bepredigt und beschworen. Ich bin nicht das Reiskorn, das die Große Maschine des Weltfriedens ins Klemmen gebracht hat. Du brauchst nicht mit Gandhi und King auf mich einzureden, um mir klarzumachen, daß Frieden erstrebenswert ist.

Ich weiß wirklich nicht genau, was Du mir sagen willst, und wieso ich Dir so hilfsbedürftig vorkomme. Aber es ist keine gute Idee, in eine Diskussion über den Nahen Osten mit ein paar wohlgemeinten, aber allgemeinen Platitüden einzusteigen. Wäre der Konflikt so einfach zu lösen, mit gutem Willen und innerem Frieden und der Annahme, daß der andere nur das Beste will – dann wäre er schon längst gelöst. Wenn Du konkretere Ratschläge hast, her damit, ich bin gespannt.

Mein Geduldsfaden, Joram, ist in gutem Zustand. Danke 🙂

17. rotegraefin - Januar 20, 2009, 12:37

Ich weiß eher wie Frieden nicht funktioniert, als dass wie es funktioniert.
Dieses Wissen macht mich rat- und hilflos und zum Schluss sauwütend.
Diesen Mechanismus immer wieder bei mir zu beobachten, weil der Friede bei mir anfängt, und neue Strategien zu entwickeln damit ich damit konstruktiv um gehe, das übe ich schon mein Leben lang.
„Das Private ist das Politische.“
Ich habe die naive Meinung und den naiven Glauben, dass vier Augen mehr sehen als zwei. Ich bin regelmäßig erstaunt und überrascht, ganz einfach weil ich es nicht kapiere, dass sich gutwillige Menschen die sich eigentlich für das gleiche Ziel einsetzen so schnell und so unüberbrückbar in Streit geraten. Wie hier!
Ich verstehe nicht wie meine Kommentare abgewertet werden müssen. Es ist ein Kommentar, der erst einmal zu Kenntnis genommen werden kann. Dann kann jeder schauen, ob er etwas von ihm gebrauchen kann oder ob er einfach in die Situation nicht passt.
Hier erhalte ich die Rüge, dass ich meine Gefühle nicht auf andere übertragen soll, was ich nicht gemacht habe, sondern lediglich eine kritische Situation geschildert.
Dies ist eine Frage der Beziehung und um Frieden zu schaffen bedarf es erst einmal der positiven Gegenseitigkeit. Hier entstand sofort eine negative Gegenseitigkeit.
Eine negative Gegenseitigkeit hat zum Ziel das Gegenüber schachmatt zu setzen und handlungsunfähig. So etwas macht depressiv oder wütend. In beiden Fällen, hat der Gegner erreicht , was er wollte. Passivität oder eben angreifbares und empörendes Verhalten, welches sofort wieder sanktioniert werden muss. Dies geschieht im Kleinen wie hier und im Großen wie in Nahost.
Konstruktive Lösungen, wie z.B. Hilflosigkeit auszuhalten, und darauf zu warten bis etwas neues sich entwickelt werden vermieden.
Das Vertrauen wird untergraben, dass es der andere zwar gut meint, aber im Moment auf die konkrete Situation in Nahost noch nicht anwendbar ist oder scheint.
@joram und @yael1 Gefühle von Hilflosigkeit und nicht verstehen aushalten zu können scheint unter Eurer Würde zu sein. So wird das Morden weitergehen.

18. Lila - Januar 20, 2009, 13:09

Verstehe ich Deine letzten Worte richtig?

Gefühle von Hilflosigkeit und nicht verstehen aushalten zu können scheint unter Eurer Würde zu sein. So wird das Morden weitergehen.

Du meinst, Joram, Yael und andere Juden morden, um ihrer eigenen Hilflosigkeit zu entgehen? Hast Du das Wort „morden“ tatsächlich so gemeint? Für einen friedfertigen Menschen doch ein recht äh, kräftiger Ausdruck.

Wenn Du darauf bestehst, Deine aus Selbsthilfegruppen-Jargon zusammengesetzten Beiträge hier weiter reinzustellen, obwohl sie mit dem Nahostkonflikt nichts zu tun haben, werde ich Dich nicht daran hindern. Sie sind ein gutes Beispiel für die Naivität und völlige Fehleinschätzung des Gegners, dem wir hier gegenüberstehen. Gesprächstherapie und gruppendynamische Spielchen verfangen bei der Hamas und ihren iranischen Auftraggebern nicht.

Ich nehme an, Du hast die Links zur Charta der Hamas und zur Unabhängigkeitserklärung Israels nicht gelesen, die ich Dir ans Herz gelegt habe. Oder dringt keine noch so starke Tatsache in Deine Überzeugungswelt durch?

Oder woher nimmst Du Dein Vertrauen, daß es die andere Seite doch eigentlich gut meint?

You see me exceedingly puzzled.

19. Joram - Januar 20, 2009, 13:33

Don´t feed trolls, please.

20. yael1 - Januar 20, 2009, 13:53

„Don´t feed trolls, please.“

Dito.

21. Lila - Januar 20, 2009, 13:58

Ich hör schon auf 🙂

22. yael1 - Januar 20, 2009, 14:08

Nö, bloß nicht, ich finde deine Art der Antwort sehr gut, es ist ja nicht für die Mülltonne geschrieben, wenn nichts, aber auch nichts, bei dieser „Dame“ ankommt (das ist es wirklich eine Zeitverschwendung). Es lesen ja auch andere mit, die darüber nachdenken.
Ich bin natürlich nicht hilflos, nur erstaunt wie manche Menschen so durchs Leben kommen können(oder besser manche nicht). Du weißt doch, wenn Menschen schon schreiben, ich habs ja nur gut gemeint, dann ist im Grunde alles klar und vor allem verloren. 😀

23. grenzgaenge - Januar 20, 2009, 14:25

genau, lila. denke an deine gesundheit 😉

irgendwie habe ich schon laengst aufgehoert mit leuten wie „rotegraefin“ zu diskutieren. es dreht sich ohnehin alles im kreis bei solchen „diskussionen“. frueher habe ich ja gerne rhetorisch „draufgeschlagen“, aber letztlich … habe ich keine lust mehr dazu. nennt es arrogant. aber auch grenzgaenger´s leidensfaehigkeit hat eine grenze 🙂 deshalb: richtig joram, yael 1 und lila: „don´t feed trolls, please.“

24. Joram - Januar 20, 2009, 15:11

Ob die Menschen schreiben können, oder die glauben nur schreiben zu können? Das ist eben die Frage. Manche können seitenlang schreiben ohne was mitzuteilen. Oder nur Gaga.
Ich gebe zu, mein Deutsch ist katastrophal (mein Akzent noch schlimmer), und ich behauptete niemals, daß ich gut Deutsch schreiben und sprechen kann. Ich drucke mich lieber mit meinem Akkordeon aus 🙂
Aber ich versuche wenigstens meine Gedanken so kurz und prägnant wie möglich zu fassen um den Lesenden den Schmerz zu ersparen. Sonst halten sie mich noch für einen Nudnik.

Was das Schreiben an sich betrifft, da gibt es einen alten Witz darüber. Hoffentlich drücke ich mich jetzt verständlich aus:

Amol is gekummen a pojer zu a jid, er sol im ojsslernen wi am schnelsstn schrajbn un lejenen, un er wet gut bazoln.
Sogt der jid: „ich wel dich ojsslernen schrajbn un lejenen in finf minut, ober dos wet dich kosstn fufzik taler.“
Der pojer hot baschtanen un is gewen mole simche.
„Un izt gej un kak dir ojss!“
Der pojer hot doss bald geton.
„Izt tunk ajn dem finger un mach a schtrich ojf der want!“
Der pojer hot gemacht.
„Nu – woss is doss, woss du hosst geschribn?“
„Dreck“
„Sesst, kennst schojn schrajbn un lejenen!“

Und so ist mit manchen, die glauben schreiben zu können. Das was die schreiben ist nur Dreck.

25. Marlin - Januar 20, 2009, 19:11

Grenzgänger, den Apostroph als Besitzanzeiger bitte weglassen, ja? (Im Deutschen)

(Sonst nenn ich ihn das nächste Mal Deppenapostroph 😀 )

*Klugscheiß*

26. rotegraefin - Januar 20, 2009, 20:16

Ja gut oder besser schlecht. So verhärten sich die Fronten und jeder hält den anderen für einen Troll oder besser ausgedrückt versteht ihn nicht.
Also schachmatt. Genau diese Hilflosigkeit muss ausgehalten werden, wenn wir wirklich Frieden wollen. Aufhören den anderen abzuwerten sondern einfach feststellen wir verstehen uns nicht und daran glauben, dass es irgendwie auch so gut weitergeht.
Ja ich meine morden wie es da steht, weil ein fruchtbarer Dialog in dem sich etwas entwickeln kann mit Worten totgeschlagen wird.
Trolls wecken ja anscheinend Gefühle. Gefühle, die schon lange vergraben worden sind. Da besteht natürlich die Unsicherheit, kommen sie von mir oder von dem anderen.

27. grenzgaenge - Januar 21, 2009, 23:03

ich weiss nicht ob dieser beitrag aus lizas welt zu den vorgaengen in duisburg schon hier gepostet worden ist … finde ich jedenfalls sehr treffend. leider.

http://www.lizaswelt.net/2009/01/geschichtsbewusste-gefahrenabwehr.html


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