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Rückblick – für Neuleser Januar 4, 2009, 7:30

Posted by Lila in Bloggen.
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Ich habe einfach mal per Suchfunktion nachgeguckt, was hier in den letzten Monaten und Jahren los war. Hier mal eine Zitatensammlung. Es ist nur eine kleine, kleine Auswahl. Wer sich das ernsthaft durchliest und noch behauptet, Israel führte einen grundlosen Angriffskrieg, der hat wohl einen so großen Haß auf Israel, daß er nicht zu einer objektiven Beurteilung der Lage imstande ist.

24. Dezember 2008

Obwohl die Israelis ja gern ihrer Blutrunst frönen, lassen sie sich inzwischen noch beschießen.  Das Kabinett diskutiert noch und wägt das Für und Wider einer militärischen Aktion ab. Mal sehen, was dabei rauskommt. So oder so nichts Gutes, nehme ich an.

21. Dezember 2008

wer sich auf diese Seite verirrt, sollte doch mitkriegen, daß im Süden von Israel Menschen im Krieg leben, auch wenn die Medien anderswo das für Kinkerlitzchen halten, nicht der Erwähnung wert. Heute waren bis zu dieser Stunde vierzehn, ein Mann wurde leicht verletzt.

Da eine militärische Aktion zur Eindämmung, wenn schon nicht totalen Unterbindung des Raketenterrors wohl kurz bevorsteht, nehme ich an, daß die deutschen Medien in Kürze wieder Notiz vom Gazastreifen nehmen werden. Nämlich, wenn Israel als Aggressor dargestellt werden kann. Es würde mich freuen, wenn ich mich irre.

19. Dezember 2008

Jeden Tag fallen Qassamraketen, heute schon drei. Scharfschützen aus Gaza zielen auf Kibbuzniks, die auf den Feldern arbeiten. So soll das nun weitergehen. Barak und Ashkenazi warten im Moment mal ab, was passiert.

Eine militärische Reaktion könnte eskalieren, und einen weiteren Krieg gegen eine Terrororganisation hat uns gerade noch gefehlt. Die Palästinenser legen uns das natürlich als Schwäche aus und provozieren, bis sie uns soweit haben, daß die Armee einmarschiert. Dann werden wir wieder die Proteste in der UNO hören, wie menschenverachtend die Politik Israels ist.

Ich finde, es gibt kaum etwas Menschenverachtenderes, als Bolzplätze, Einkaufszentren und Arbeiter auf dem Feld zu beschießen.

17. Dezember 2008

Ich hatte jabeinahe  gehofft, ich muß das Wort Qassam nie wieder schreiben, oder wenigstens eine Zeitlang. Tatsächlich ist es ja auch mit der “Ruhe” eine Weile gutgegangen. Diese Ruhe läuft morgen aus, und sie ist auch schon seit einem Monat nicht mehr in Kraft. Seither fallen wieder täglich Raketen auf die Ortschaften im Süden. Gestern auf einen Bolzplatz, auf dem gerade Kinder Fußball spielten. Heute auf den Parkplatz vor einem Einkaufszentrum voller Menschen.

Fußtruppen da reinzuschicken ist ein Albtraum, aber die Frage ist natürlich, was tun? Denn man kann sich auch nicht einfach so beschießen lassen, wie es schon seit Jahren praktiziert wird. Es sind Dutzende von Raketen auf Zivilisten, jeden Tag.

13. Dezember 2008

Auch im Dezember rauschen täglich Qassams verschiedener Modelle, Mörserraketen und auch Grads auf uns nieder. Ich wüßte ja mal gern, wie viele warme Schulmahlzeiten man von dem Geld kaufen könnte, das da verpulvert wird. Ist es nicht komisch, daß ich darüber nachdenke, aber den Qassam-Ballerern selbst diese Kinder ganz egal zu sein scheinen?

Immerhin kein alltägliches Schauspiel, ein  Staat, der über Jahre hinweg an die Leute Hilfsgüter  liefert, die ihn fast täglich mit Waffengewalt angreifen. Und das nicht nur zur Sommerszeit, nein auch im Winter, wenn es schneit. (Oder schneien sollte, wenn es nach mir ginge).

10. Dezember 2008

Stell Dir mal einen Moment vor, lieber Leser, die Deutschen würden die Schweiz bombardieren. Och, keine großen Raketen, nur so kleine Dinger, die auf ein paar Dörfchen an der Grenze fliegen, auf Schulen, Wohnhäuser, Fabriken, E-Werke. Wie würde das die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz beeinflussen, wie die politische Stimmung? Wußtest Du, daß in den letzten vier Wochen über 200 Raketen auf Südisrael niedergegangen sind? Daß das seit acht Jahren so geht, und daß der UNO (s. letzter Beitrag) nichts Besseres einfällt, als einen Forderungskatalog an Israel vorzulegen? Meinst Du nicht, die Härte und Einseitigkeit liegen eher auf der Seite der Berichterstatter, die keinen Gedanken daran verschwenden, wie das Ganze  für Israelis aussieht. Hart und einseitig werden wir dafür verurteilt, daß wir uns vor Terror schützen.

7. Dezember 2008

Der Beschuß auf den Süden Israels ist im letzten Monat wieder aufgenommen worden. Die Feuerpause ist nur noch ein Wort.

Schade, aber es war zu erwarten. Ich habe leider gerade keine Zeit, die ganze Entwicklung auseinanderzudröseln, wollte es aber klarstellen. Denn wenn auch der Beschuß kein Thema in den internationalen Medien ist – die sich ankündigende Reaktion Israels wird es sein. (Bericht von Haaretz hier.)

30. Oktober 2008

Natürlich sind die Probleme mit den Palästinensern keineswegs weniger geworden, auch wenn man davon im Moment weniger hört. Anschläge werden vereitelt, in den letzten Tagen fallen auch wieder Qassams*, und immer wieder kommt es vor, daß Unschuldige, Unbeteiligte ihr Leben verlieren. Zum Beispiel der Hirte, der die Soldaten für Diebe hielt – die Soldaten, die den Hirten für einen Angreifer hielten  und ihn erschossen – ein Albtraum, und nur einer von viel zu vielen. Oh Gott, ich wünschte, wir wären schon so weit, daß die Palästinenser unsere Sicherheit nicht mehr gefährden, wir die Truppen abziehen können und niemand mehr sterben muß, wiel er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Bedrückend, traurig.

6. Juni 2008

Während ich von Käsekuchen phantasiere,

fallen im Süden unablässig Mörsergranaten und Qassams mit immer größerer Reichweite. Wieder auf dem Campus der Sapir-Fachhochschule. Der Kibbuznik, der gestern ums Leben gekommen ist, ist heute begraben worden. Die arme Familie, drei Kinder vaterlos.

Nein nein, bisher ist die deutsche Medienfront mit Shaul Mofas´ “Säbelrasseln” beschäftigt, die Kommentare der Leser sprechen mal wieder eine allzu deutliche Sprache. Manchmal frag ich mich ja, ob das parodisch gemeint ist, aber nein. Mein Gott, wie gut, daß wir einen Staat und eine Armee haben und für das Überleben nicht auf diese Leute angewiesen sind!!! (Ich halte selbst nicht viel von Mofas, der mich noch nie mit einem originellen Gedanken oder einem Lösungsvorschlag überrascht hat, der Mann gehört mMn zum Stamm der Meckerer).

Aber ich bezweifle nicht, daß bei einer Militäroperation größeren Ausmaßes das Geheul hörbar auch bis zu uns dringen wird. Verlaßt Euch drauf, liebe Leser, wir haben das hübsche Spiel ja schon oft genug beobachtet. Den Becher leer ich jeden Schmaus…

Bis dahin geht es, nicht nur in Sderot, sondern überall in der Nähe des Gazastreifens zu wie in einer Kriegszone. So sehen bei uns die Nachrichten aus.

Was haben die Palästinenser davon? Nichts. Sie könnten einfach aufhören.

13. Mai 2008

Wir haben diese Woche zwei Menschen begraben. Tommy Kdoshim war Familienvater, Shula Katz eine Großmutter, die vor den Augen ihres Sohnes von der Rakete getötet wurde – auf dem Weg von ihrem Auto zum Haus ihrer Verwandten.

Wir lassen uns das absurderweise weiter gefallen, vielleicht aus Angst vor den internationalen Stimmen, denen Jimmy und Shula egal sind, ihre Mörder aber leidtun. Oder die Nachbarn der Mörder, in deren Vorgarten die Raketen abgeschossen werden.

Man sollte meinen, die Wahrheit sollte sich durchsetzen, aber leider können wir uns nicht darauf verlassen. Und wir sind nicht imstande, den Palästinensern NICHT zu helfen. Ich glaube, die israelische Regierung wird immer die Grenzübergängen wieder öffnen und die LKWs schicken. Wir können die Bevölkerung dort nicht verhungern lassen. Selbst wenn wir die Moral mal aus der Gleichung rauslassen – ich glaube nicht, daß die Bewohner des Gazastreifens sich hungernd gegen die Hamas stellen würden. Sie würden uns nur noch heftiger hassen. Die Hamas schiebt eh alles auf uns, und die Gehirnwäsche ist zu weit fortgeschritten.

12. Mai 2008

Eine Tote durch eine Qassam-Rakete. Heute früh sind zwei Raketen neben einer Schule gefallen, kurz bevor die Schüler kamen. Dieser Beschuß muß einfach aufhören. Die arme Frau, ihre Familie. Ich weiß noch keine Einzelheiten. Aber es ist so bedrückend, diese ewigen Raketen auf Zivilisten. Und Gilad Shalit sitzt immer noch dort fest.

11. Mai 2008

Heute 21 Qassams. Am Freitag kam ein Mann aus dem Kibbuz Kfar Aza ums Leben. Wir waren bei einer Feier eingeladen, wo ein Teil der Leute den Toten und einen Verletzten kannte.

Ich erinnere daran, damit der täuschende Eindruck der Ruhe sich nicht festsetzt. Natürlich wird es in den deutschen Medien erst wieder erwähnt werden, wenn Israel irgendwann genug hat und zurückschlägt. JEDEN Tag fallen Raketen im Süden, jeden Tag. Der Mann aus Kfar Aza wurde in seinem eigenen Haus Opfer der Rakete. Wie die Menschen dort durchhalten, weiß ich nicht. Neulich kam im eine Reportage über ein kleines Mädchen dort, in Quartas Alter. Sehr traurig. Was tun wir, um ihnen Solidarität zu zeigen? den Beschuß zu stoppen? Nichts, wir sind doch zu weit weg. Sonst würden wir auch dort einkaufen fahren, wie es manche Israelis freitags machen.

Wir sind immer in der Defensive. Wäre diese Situation doch schon beendet, würde die Hamas doch endlich das Feuer einstellen und sich damit abfinden, daß es einen Staat Israel gibt. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren.

11. März 2008

Und der Gazastreifen? Auch ihn hat Israel ohne Vorbedingungen und Verhandlungen geräumt. Die anhaltenden Angriffe durch Qassams und Mörsergeschosse haben nicht aufgehört, im Gegenteil, sie haben sich verstärkt und sind durch Grads mit größerer Reichweite noch verschlimmert worden.

Stellt euch einen Moment lang vor, ihr würdet irgendwo in Israel wohnen. Würdet Ihr nicht VOR einer Räumung der Westbank gern einen Beweis dafür sehen, ja nur einen Hoffnungsschimmer oder Hinweis darauf, daß sich nicht das ganze Land in ein einziges Sderot verwandelt?

Und das sage ich, die ich die ganzen letzten 18 Jahre damit verbracht habe zu hoffen, daß meine Kinder NICHT als Soldaten in die Westbank müssen. Oh, und natürlich auch nicht die von irgendjemand anders! Daß das Problem vorher zu lösen ist. Daß es eine friedliche, einvernehmliche Lösung gibt und Soldaten nur mehr Radkappen polieren oder Antennen entstauben müssen. Und daß wir in Jenin einkaufen können, und die Geschäftsbeziehungen dahin wieder aufnehmen können, ach ja, und daß die Kollegen aus der Gegend wieder bei uns arbeiten können und man sich einfach mit gewohnt-nachbarlichen gemischten Gefühlen betrachtet wie der deutsche Autofahrer den niederländischen – nicht besser, nicht schlechter.

Ich sage es ungern, und ich sage es seufzend, aber im Moment sieht es einfach nicht danach aus, als hätten wir einen Partner für Ruhe. Von Frieden ganz zu schweigen.

7. März 2008

Irgendwann wird also irgendwas passieren im Gazastreifen. Ich fürchte für Soldaten und Zivilisten, für alles mögliche, ich will auch die Leute, die gestern abend jubelnd Baklawa verspeisten, nicht elend sterben sehen – aber am hartnäckigsten steckt mir ein Bild im Kopf.

Irgendwo in Gaza, vermutlich in einem Keller, sitzt Gilad Shalit. Er spricht Arabisch, er kennt die Leute, die ihn festhalten, inzwischen ganz gut. Irgendwo lief mal das Gerücht um, daß er mit ihnen Sheshbesh spielt, oder Schach, und so sehe ich ihn vor mir. Vor einem Spielbrett, ihm gegenüber ein junger Mann mit Keffiey und Gewehr, sie lachen. So möchte ich das Bild halten, harmlos, als wäre er freiwillig dort. Könnte nach einem Schachmatt aufstehen und nach Hause gehen.

Sobald ein Mensch totale Macht über einen anderen hat, besteht die Gefahr, daß er sie ausnutzt – und wie groß ist diese Gefahr erst, wenn ein junger israelischer Soldat Menschen in die Hände fällt, die nichts mehr hassen als israelische Soldaten. Und mit welcher Inbrunst dieser Haß zelebriert wird, das sehen wir ja täglich.

Wenn ich zu diesem Albtraumszenario dann noch fallende Bomben und Raketen, brennende und zerstörte Häuser, eine Bevölkerung auf der Flucht und heftige Binnenkämpfe unter der Feuerdeckung unserer Armee hinzudenke – dann befürchte ich, daß seine Eltern ihn nie mehr wiedersehen werden.

Ist es ein Zufall, daß wenig von ihm die Rede ist dieser Tage?

3. März 2008

Ein alter Mann mit Eselskarren ist der Inbegriff des schuldlosen Zivilisten im Gazastreifen, nicht wahr? Hätte die israelische Armee ihn getötet, wäre sein Name zu der Liste der Zivilisten hinzgefügt worden, die die Welt so besorgt macht.

Jedoch statt dessen hat die Armee nachgeguckt, was unter der Plane auf dem Eselskarren war. Es war eine Grad-Rakete, dazu bestimmt, anderen auf den Weg in israelische Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer zu folgen.

Gabi Ashkenazi hat erklärt, daß im Gegensatz zu den Behauptungen der palästinensischen Propaganda 90% der Toten im Gazastreifen keine Zivilisten waren, sondern als Zivilisten verkleidete Kombattanten (die dadurch natürlich echte Zivilisten tödlich gefährden).

Für Ulrike Putz und ihre Kollegen stellt der alte Mann auf dem Eselskarren wohl einen Zivilisten dar, weil er keine Uniform trägt.  Für die israelische Armee, die die Wohn- und Schlafzimmer der Menschen in Sderot, Nir Am und Ashkelon schützen muß, sieht das etwas anders aus.

(HT Aussie Dave)

Oh, und dieser alte Mann wird ebensowenig den Weg in die ausländische Medien finden wie das Baby, das von einer explodierenen Qassam getötet wurde. Nette Nachbarn, die Hamas.

2. März 2006

Nur Erinnerung an die vielen Gelegenheiten, bei denen ich über Qassams berichtet habe. Ich habe mich aufs letzte Jahr beschränkt und auch nicht alle Beispiele aufgeführt.

15. November 2006 :

Ich gebe nicht so viel auf scharfe Kritik aus Deutschland, gebe ich gern zu, weil ich mir nur vorstellen muß, was in Jülich los wäre, wenn die Holländer mit kleinen Raketen täglich die Große Rurstraße beschießen würden, und wie schnell man da nach harten Maßnahmen rufen würde, um den Beschuß zu stoppen. Da würde ich ihnen aus der Ferne auch zurufen, “mal langsam, Leute, da stirbt doch nur alle paar Monate jemand dabei, das solltet ihr doch verkraften können, Hauptsache, es bleibt friedlich!”. Ich hab da auch noch nie einen konkreten Ratschlag gehört, nur so allgemeine Phrasen von Gutem Willen und Aufhören, so arrogant zu sein, und lauter so Sachen, mit denen ich prinzipiell übereinstimme. Aber die gegen Qassams irgendwie nicht richtig helfen.

6. Februar 2007

22. Februar 2007

22. Mai 2007

Ich habe es nicht anders erwartet. Solange Israel stillhielt – keine Reaktion der UN auf den Beschuß mit Qassams. Sobald sich Israel wehrt – Besorgnis und Ermahnungen.

25. Mai 2007

Im Süden fallen Qassams nicht nur auf Sderot, das zu einer Art Metapher geworden ist – unter anderem wieder aus dem Wunsch heraus, komplizierte Realität in Schlagworte zu fassen. Alle umliegenden kleinen Orte, auch die Kibbuzim der Gegend, werden beschossen.

20. Juni 2007

24. Juni 2007

26. Juni 2007

29. Juni 2007

Drei Qassams heute. Keine Verletzten, sie landeten auf dem Feld.  Glück gehabt.

Für die Leute, die da leben, ein Russisches Roulette. Für den Rest der Welt, ein No-item. Für mich, ein Anlaß, meinen Ticker zu schreiben. Damit auch meine Leser ein bißchen nachfühlen können, wie sich der Waffenstillstand in Israel anfühlt.  Und wer ihn täglich bricht. UND dann noch von uns Strom und Wasser umsonst erhält, und noch weitaus mehr fordert…

23. Juli 2007
Und so weiter, und so weiter.

Das ermüdet den Leser? Dann stelle er sich vor, wie UNS das ermüdet.



Kommentare»

1. Marlin - Januar 4, 2009, 11:46

Sehr beeindruckend, Lila. Nicht nur für Neuleser.

2. heplev - Januar 4, 2009, 12:34

Wie recht hast du mit dem letzten Satz!
Vorstellen kann man sich das hier, nachempfinden wohl kaum.

3. 4. Rabenflug: Das Sterben geht weiter. « RabenZeit - Januar 4, 2009, 13:49

[…] Uhr nachmittags Israel: Heute hat Lila in ihrem Blog “Letters from Rungholt” in einem Rückblick für Neuleser die in ihrem Blog genannten Einschläge von Quassam-Raketen in Israel zusammen getragen. Leider hat […]

4. Eine kleine Sammlung « grenzgaenge - Januar 4, 2009, 14:21

[…] kleine Sammlung 4 Januar 2009 at 13:21 | In Fremde Federn | der neueste beitrag aus den letters from rungholt. kommentarlos. einfach nur: danke, lila, und weiter […]

5. grenzgaenge - Januar 4, 2009, 14:23

danke, lila. ein grossartiger beitrag. wirklich. ich hoffe es ist in ordnung wenn ich den beitrag auf facebook verlinke.

6. Zitate « abseits vom mainstream - heplev - Januar 4, 2009, 23:20

[…] ermüdet den Leser? Dann stelle er sich vor, wie UNS das ermüdet. Lila, Letters from Rungholt, 04.01.09 zu ihrer kleinen Zusammenstellung der Ereignisse, „was in den letzten Jahren hier los […]

7. Michael - Januar 5, 2009, 11:03

Es gibt sehr viele Menschen in Deutschland, die vollstes Verständnis für Israel haben. Die wissen, dass die Hamas den reinen Islam-Hass auf alle Juden und alle weiteren Ungläubigen repräsentiert. Aber es ist leider (noch) politisch inkorrekt, dies zu äußern. Daher auch „politically incorrect“, der mittlerweile größte deutsche Polit-Blog. Absolut lesenswert! http://www.pi-news.net

8. eran75 - Januar 5, 2009, 11:54

„Daher auch “politically incorrect”, der mittlerweile größte deutsche Polit-Blog. Absolut lesenswert!“

Da passt die Grundsatzerklärung aufs Auge…

https://rungholt.wordpress.com/2008/12/31/eine-grundsatz-erklarung/

PI unterstützt in vielen Beiträge rechtsradikale Organisationen wie „Pro Köln“

9. willow - Januar 5, 2009, 14:08

Nun eran75, eigentlich alle namhaften deutschen Zeitungen -und auch Rundfunk und Fernsehen- unterstützen in vielen Beiträgen faschistoide Organisationen wie Hamas oder Hisbollah… nicht zu reden von linksradikalen Parteien und Organisationen. Und? Ich mag „Pro Köln“ auch nicht, aber warum sollen die anders behandelt werden als z.B. „Die Linke“? Jedenfalls ist PI eindeutig pro-israelisch, auch wenn sich einige (aber längst nicht alle) zu der Gruppe gehören, die Lila in dem von dir verlinkten Beitrag anspricht. Aber ich weiß, all die israel- und judenfreundlichen Rechtsradikalen…

10. Lila - Januar 5, 2009, 14:14

Zum Thema „Wir sind alle Hamas“ ein Artikel von Petra Marquardt-Bigman.

Rayyan devoted his life to teaching hatred and preaching hatred and glorifying the violent death that is courted in the pursuit of this hatred. This is what Hamas, this is what Islamism stands for. Those who accuse Israel of using „disproportionate force“ against Hamas would do well to acknowledge this instead of lending indirect support to people like Rayyan by pretending that somehow – if Israel only tried hard enough and was willing to make enough concessions – such people could be cajoled into „moderation“ and peaceful coexistence.

Ach, dann schieb ich den Dershowitz gleich hinterher 😉

The firing of rockets at civilians from densely populated civilian areas is the newest tactic in the war between terrorists who love death and democracies that love life. The terrorists have learned how to exploit the morality of democracies against those who do not want to kill civilians, even enemy civilians. In one recent incident, Israeli intelligence learned that a particular house was being used to manufacture and store rockets. It was a clear military target since their rockets were being fired at Israeli civilians. But the house was also being lived in by a family. So the Israeli military phoned the house, informed the owner that it was a military target, and gave him thirty minutes to leave with his family before the house was attacked. The owner called Hamas, which immediately sent dozens of mothers carrying babies to stand on the roof of the house. Hamas knew that Israel would never fire at a home with civilians in it. They also knew that if, by some fluke, the Israeli authorities did not learn that there were civilians in the house, and fired on it, Hamas would win a public relations victory by displaying the dead civilians to the media. In this case, Israel did learn of the civilians and withheld its fire. The rockets that were spared destruction by the human shields were then used against Israeli civilians.

This, in a nutshell, is the dilemma faced by democracies with a high level of morality. The Hamas tactic would not have worked against the Russians in Chechnya. When the Russians were fired upon, they fired against civilians without hesitation. Nor would it work in Darfur, where janjaweed militias have killed thousands of civilians and displaced 2.5 million in order to get the rebels who were hiding among them. Certain tactics work only against moral enemies who care deeply about minimizing civilian casualties.

11. Ich hab doch nichts gemacht! - Januar 6, 2009, 19:20

Was war das denn jetzt? War der Kommentar jetzt so schlimm, daß er gleich gelöscht werden müßte?

Ich fand besonders das Interview mit Brzezinski, vielleicht DEM Geostrategen der USA und bestimmt nicht ohne Einfluß auf deren künftige Nahostpolitik, sehr interessant.

12. Lila - Januar 6, 2009, 19:23

Was? Ist mein Spamfilter wildgeworden? Das tut mir leid. Bei Kommentaren mit mehreren Links spielt er schon mal verrückt. Da mir in letzter Zeit unheimlich viele Leute Medikamente, Versicherungen und Filmchen aller Art andrehen wollen 😀 lösche ich den Spam automatisch.

Schick noch mal, bitte.


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