jump to navigation

Seltsam Oktober 24, 2008, 23:33

Posted by Lila in Presseschau.
trackback

Ich kommentiere nicht sehr oft Vorkommnisse in Deutschland, die ich durch deutsche Medien wie SPon wahrnehme, weil ich weiß, woher wohl?, wie nervig es ist, wenn jemand von draußen reinguckt und sagt: kooomisch, wieso machen sie so und so…

Trotzdem, mein mütterlich Herz lehnt sich auf gegen diese Geschichte mit der Zwölfjährigen, die aus dem Zug gewiesen worde, weil sie Fahrkarte und Geld vergessen hatte. Am Verhalten der Bahn, die diesen Vorfall ernstnimmt, gegen die verantwortliche Schaffnerin ermittelt und sich ausdrücklich und persönlich bei dem Mädchen und der Familie entschuldigt hat, habe ich nichts auszusetzen, fair enough. Daß die Mitfahrer versuchten, für das Mädchen zu bezahlen, finde ich ebenfalls okay. Aber ich finde doch, die einzige mögliche Reaktion, die ich als Mitreisende gehabt hätte, wäre, mit dem Mädchen auszusteigen und es nach Hause zu begleiten, notfalls im Taxi. Nie im Leben würde ich im Zug weiterfahren, wenn ein verstörtes Mädchen mit Cello an einem Bahnhof weit von zuhause entfernt zurückbleibt und die Dunkelheit fällt.

Es freut mich, daß dieser Vorfall ernstgenommen wird. Ich bin mir nicht sicher, daß er noch vor 30 Jahren eine solche Reaktion ausgelöst hätte. Ich glaube, wir haben dazugelernt.

Kommentare»

1. Dagny - Oktober 25, 2008, 11:08

Es sei an die kürzlich ergangene Verurteilung zweier Polizisten erinnert, die einen Jungen Mann nachts auf einer Landstrasse ausgesetzt haben und der daraufhin zu Tode kam.

Im SPIEGEL wurde online ausfürhlich drüber berichtet.

2. dirk - Oktober 25, 2008, 13:31

Und wenn es kein
Mädchen mit Cello,
sondern ein
Junge mit Migrationshintergrund
gewesen wäre?

3. wildgans - Oktober 25, 2008, 13:42

ein anderes mütterliches herz schließt sich deinen worten aus der ferne voll an!
gruß von sonia

4. willow - Oktober 25, 2008, 14:58

Und wenn es kein Mädchen mit Cello, sondern ein
Junge mit Migrationshintergrund gewesen wäre?

Nun, dann hätten wir endlich mal wieder Lichterketten!

Mal im Ernst, das sollte doch nichts an der Einschätzung dieses unmöglichen Verhaltens der Schaffnerin ändern, oder? Ich denke aber, daß der Aufschrei noch größer wäre -besonders, da dies im ach so braunen Ostdeutschland stattfand- und dies selbst eine bekloppte Schaffnerin wüßte und sich deshalb weniger gräßlich benommen hätte…

Es freut mich, daß dieser Vorfall ernstgenommen wird. Ich bin mir nicht sicher, daß er noch vor 30 Jahren eine solche Reaktion ausgelöst hätte. Ich glaube, wir haben dazugelernt.

Einerseits ja, andererseits gab es vor 30 Jahren wohl auch noch mehr Gegenden, wo ein Mädchen nach Einbruch der Dunkelheit noch mit vertretbarem Risiko die 5 Kilometer zum Nachbardorf laufen konnte… wie auch heute noch in manchen Teilen Mecklenburgs (da würde ich mir eher Sorgen um den Jungen mit Migrationshintergrund machen) – was keineswegs das Verhalten der Schaffnerin entschuldigen soll!

5. Georg - Oktober 25, 2008, 15:05

Ich habe mich darüber ebenfalls aufgeregt. Mir scheint, die Bahn spart bereits an der Auf- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Anders kann ich diese Inkompetenz der Angestellten kaum verstehen.

Ich habe mich auch gefragt, weshalb niemand mit dem Mädel ausgestiegen ist. Vielleicht wissen wir einfach nur zu wenig. Warum hat niemand per Handy die Familie des Kindes verständigt? Auch so ein Rätsel.

Ja, Lila, in manchen kleinen Dingen hat sich das Verhalten der Menschen doch positiv verändert. Das lässt zumindest hoffen.

6. Lila - Oktober 25, 2008, 15:14

Der einzige wirkliche Nachteil am Bloggen ist, daß er einen boshaften Unterstellungen Unbekannter aussetzt. Der bedauernswerte Leser, der mir unterstellt, daß ich mein Mitgefühl nicht auf „Jungen mit Migrationshintergrund“ (wie ich diese neumodischen Wortungetüme hasse) ausdehne, weiß nicht, daß meine Mutter als Hauptschullehrerin den Großteil ihres Lebens ebensolchen Kindern gewidmet hat, und daß meine eigenen Söhne, wären wir nach Deutschland gezogen, unter dieselbe feinsinnige Definition fielen.

Aber natürlich würde ich nie und nimmer mit einem türkischen oder griechischen oder bosnischen Kind Mitleid haben! Mit dem Regenschirm hätte ich dem frechen Gör einen übergezogen, das es wagt, sich mit reinrassigen Deutschen in einen Zug zu setzen!

7. vered - Oktober 25, 2008, 20:28

@willow: Auch vor 30 Jahren wären die 5 km zum Nachbardorf für ein zwölfjähriges Mädchen mit einem schweren Cello auf dem Rücken eher mühsam gewesen, schon gar nach Einbruch der Dunkelheit – dies abgesehen vom „vertretbaren Risiko“. (Was genau ist das?)

8. Lila - Oktober 25, 2008, 20:31

Ganz recht, und wie kann man ein Kind dieses Alters so demütigen? Selbst wenn es nur eine Haltestelle vor zuhause gewesen wäre – es gibt keinen Grund, ein unsicheres Kind von 12 Jahren so zu behandeln.

Mir ist das mal passiert, fällt mir gerade ein. Auf einer Rückfahrt von einem Kurzurlaub. Ich wäre vor Scham fast im Boden versunken. Der Schaffner war total nett und hat mir Hilfe angeboten. Oh Mann, das ist viele Jahre her, 30 Jahre mindestens. Aber ich erinnere mich noch gut an das Gefühl.

9. willow - Oktober 25, 2008, 21:30

@vered:

Ich glaube, du hast mich falsch verstanden, dabei habe ich doch eindeutig geschrieben „was keineswegs das Verhalten der Schaffnerin entschuldigen soll!“.

Mir war aber einfach eingefallen, daß wir „damals“ sehr viel selbstverständlicher unterwegs waren – sogar ohne Mobiltelefon. Und Panikatacken bekommen, wenn unsere Kinder einfach mal so…

10. Rika - Oktober 25, 2008, 23:20

Es gibt auch andere Beispiele zu berichten:

Meine Tochter hatte vor etlichen Jahren (damals mag sie 15 gewesen sein) mit ihrer Freundin einen Ausflug an den „Harzrand“ unternommen und dann aus lauter Schusseligkeit den letzten Zug (gegen 20.00h) zurück nach Hannover verpasst. Die beiden Mädchen beschlossen zu trampen – gut dass das mein Mutterherz erst nach dem Ankommen zu Hause erfuhr – und gerieten an eine nette Frau, die auch ein mitsorgendes Mutterherz hatte. Sie fuhr die Mädchen 25 km bis zu einer Bushaltestelle in einem Dorf bei Hildesheim. Von dort konnten die zwei mit dem Bus den Randbezirk von Hannover erreichen und dann mit der Straßenbahn nach Hause fahren …
Große Dankbarkeit und große Erleichterung meinerseits!

Und ja, ich habe mehr als einmal Leute „mit Migrationshintergrund“ im Auto mitgenommen …
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das, was ich anderen an Hilfe oder so zukommen lasse, irgendwann auf meine Familie zurückfällt!

„Schicke dein Brot übers Wasser, du wirst es wiederfinden“, heißt es irgendwo in der Bibel, da scheint etwas dran zu sein…

11. Rika - Oktober 25, 2008, 23:28

Nachtrag:
Das klingt beim nochmaligen Lesen so, als handelte ich aus Berechnung. Das ist aber nicht so.
Es gibt (in der Rückschau) einige Begebenheiten, an die ich mich erinnerte, als ich das Bibelwort mit Bewusstsein las!

12. heplev - Oktober 26, 2008, 10:30

Dein Vorschlag, wie hätte gehandelt werden müssen, ist absolut richtig. Dass das niemand getan hat, spiegelt doch eigentlich ein Grundproblem unserer Gesellschaft. Die Mitfahrer haben zwar versucht zu helfen, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt – dem, wo es für sie selbst zum Aufwand geworden wäre. Wirklich Initiative zu ergreifen und dabei Verantwortung zu übernehmen – das ist ein großes Defizit. Die eigene Bequemlichkeit geht vor.

13. dirk - Oktober 26, 2008, 12:42

Der bedauernswerte Leser bittet um Verzeihung. Ich wollte dir nichts unterstellen. Ich wundere mich – über Jahre erlebte ich im Regionalverkehr täglich, wie Schüler ohne Fahrschein aussteigen mussten. Heute sehe ich, wie mein Sohn es leichter hat, weil er so deutsch aussieht und wir so heißen. Geht in der Schule was schief, erreicht eine persönliche Entschuldigung nicht alle Familien. Vom Cello auf der dunklen Straße erfuhren in Deutschland Millionen. (Darüber wüsste ich gerne mehr – wie gelangte dieser Fall in die Presse?) Vieles erfahren sie nicht. So lag mir die ‚was-wäre‘-Frage nahe. Sie war nicht bös gemeint und sollte nicht behaupten, du hättest nicht geholfen. Im Gegenteil, ich habe mich sehr über den Gedanken gefreut, mit auszusteigen. Das Wort „Migrationshintergrund“ höre ich derzeit jeden Tag (ich lebe in Neukölln) und nutze es selbst nur ironisch. Das ist alles leicht misszuverstehen, wo man sich doch unbekannt ist. Es wird nicht wieder vorkommen.

14. Lila - Oktober 26, 2008, 13:29

Es hätte geholfen, wenn Du eine zweite Frage hinterhergeschoben hättest. So klang es, als würde ich meine Empathie selektiv verteilen. Und das ist nicht so. Jedes zweite Wort von mir ist „ach, die armen Kinder“… meine eigenen machen sich schon lustig darüber. Ob wir durch ein graues Wohnviertel fahren oder Nachrichten hören, meine Kinder schubsen sich schon an und sagen, „na sag´s schon Mama: die armen Kinder!“

Schüler, die ihre Monatskarte vergessen haben, aussteigen zu lassen, finde ich unmöglich. Kriegen die nicht sowieso ihre Karte automatisch? Wie war das noch mal bei uns?

Und werden Schüler, die undeutsch aussehen 🙄 etwa strenger behandelt als andere?

Wenn Kinder schon dazu gezwungen sind, ihren Schulweg mit ÖV zurückzulegen, sollte der Schülerausweis als Fahrausweis genügen. Überhaupt würde ich den öffentlichen Nahverkehr gern wie in Moskau umsonst sehen. Der Autoverkehr würde drastisch runtergehen…. das wäre für die Städte nur gut.

15. Mikado - Oktober 26, 2008, 15:00

Na ja, das scheint wieder mal so ein Fall: Nix genau’s weiß ma ned, zu sein.

Lübecker Nachrichten:
„Inzwischen haben sich Mitreisende der Zwölfjährigen gemeldet. Darunter Fred Zuppke (42). „Ich bin schwerstbeschädigt, das Mädchen hat mir in den Zug geholfen“, so Zuppke. Als das Kind bemerkt habe, dass es sein Portemonnaie zu Hause vergessen hat, habe er ihm seine Hilfe angeboten. „Ich darf eine Begleitperson kostenfrei mitnehmen“, sagt Zuppke. „Doch das lehnte die Zugbegleiterin schroff ab, ich sollte die Amtshandlung nicht stören.“

Übrigens: Das Nachlösen eines Tickets für die Strecke hätte 2,90 Euro gekostet.“

Hamburger Abendblatt:
„“Die Mitarbeiterin möchte sich bei dem Mädchen und der Familie entschuldigen. Ihr Fehlverhalten tut ihr aufrichtig leid“, erklärte Bahnsprecher Stauß. „Wir werden auch arbeitsrechtliche Konsequenzen ziehen. Welche, kann ich noch nicht sagen, weil die Bundespolizei noch ermittelt“, so der Bahnsprecher. Mittlerweile gibt es Zweifel, ob ein Mann, der dem Mädchen seine Hilfe angeboten haben will, tatsächlich im Zug saß. Die Polizei sucht daher weitere Zeugen.“

16. Schnee-Eule - Oktober 27, 2008, 3:00

Ist das Verhalten der Schaffnerin denn gar so unverständlich?

Regeln sind dazu da, exekutiert zu werden – unabhängig von den äußeren Umständen, denn sonst würde für jeden Fall irgendeine ad-hoc-Ausnahmesituation konstruiert, und die Gören würden nur noch schwarzfahren, weil sie wissen, dass sie ja nicht rausgeschmissen werden dürfen.

Ich kann mir – leider! – zu diesem Fall noch eine Mutter oder einen Vater vorstellen, der, nachdem das Mädchen verregnet, verheult und verängstigt zu Hause angekommen ist, ihm noch eine Standpauke hält: „Selber schuld! Was verschlampst Du auch Deine Fahrkarte und Dein Geld. Jetzt musst Du eben so aus Schaden klug werden.“

Ein Kind, das täglichem Mobbing in der Schule ausgesetzt ist, leidet mit Sicherheit schwerer – und das geschieht täglich, interessiert die Zeitungen (und folglich die Erwachsenen) einen Scheißdreck und da müssen die Betroffenen auch selbst mit klarkommen – der Lehrer, der sich da mutig vor das Kind stellt, ist eine schöne Vorstellung, nur meist nicht real. Die ’68er-Lehrer kapitulieren immer vor der Gewalt der Stärkeren und Skrupelloseren und lassen die Schwachen im Stich.

Um aber auf die Schaffnerin zurückzukommen: Sie hätte erkennen müssen, dass sie da eine „unzumutbare Härte“ schafft – aber vielleicht hat sie das ja auch erkannt und trotzdem die Regeln und Vorschriften der Bahn als wesentlicher abgewogen. In den ’60er Jahren war ein solches Verhalten noch selbstverständlich – GERADE bei Kindern, die auf diese Weise in die „harte“ Realität des deutschen Regelsystems eingeführt wurden. Geschadet hat es in den allermeisten Fällen nicht – im Gegensatz zu dem neumodischen Laissez-faire, dessen Konsequenzen ausufernde Jugend- und Migrantengewalt, darunter Raub und Vergewaltigunen, flächendeckende Wandschmierereien und Sachbeschädigungen, Respektlosigkeit und ein grotesker, einer Kulturnation unwürdiger Bildungsverfall sind.

Da ist hin und wieder ein Nachtspaziergang für ein 12jähriges Kind das kleinere Übel – aber nur solange diese Regelexekution auch konsequent für alle gilt. Wenn manche Gruppen wie z.B. Migrantenkinder einen Bonus bekommen, weil sie eine so gute Lobby haben, dann ist das Ganze nichts als schäbige Obrigkeitswillkür.

17. Lila - Oktober 27, 2008, 14:09

Die ‘68er-Lehrer kapitulieren immer vor der Gewalt der Stärkeren und Skrupelloseren und lassen die Schwachen im Stich.

Ich empfehle eine Lektüre des Schulkapitels am Ende der Buddenbrooks, um zu sehen, wie die Prä-68er-Pädagogik aussah. Ich glaube nicht, daß die Schwachen damals von den Lehrern vor der Gewalt der Stärkeren geschützt wurden. Auch die von Erich Kästner und Hesse beschriebene Welt der Schule fällt durch vollkommenes Fehlen der Empathie mit den Schülern auf. Wer empathielos erzieht, erzieht Empathielose. Ist für mich kein Erziehungsziel.

Ich bin eine Vertreterin des neumodischen Laissez-Faire, und ich finde nicht, daß die Vertreter der Generation, die mit der harten Realität des deutschen Regelsystems von Anfang an konfrontiert wurden (die Johanna-Haarer-Generation) ein besonders gutes Beispiel für emotionale Gesundheit geben. Ich finde, mit der richtigen Mischung aus Verständnis, festen Grenzen und Humor erzieht es sich besser.

Ob Migrantenkinder eine so große Lobby haben, weiß ich nicht, ich kenne die deutschen Zustände nicht. Vielleicht eine Lobby, die den Mund aufreißt. Aber wie viel für sie getan wird?

Wie gesagt, meine Mutter hat als Hauptschullehrerin Generationen von Kindern aus allen möglichen Ländern erzogen und unterrichtet, immer in Kontakt mit den Familien. Sehr engagierte Lehrer, die Hauptschullehrer, ich habe hohen Respekt vor ihnen. Meine Mutter, die seit zwei Jahren aus dem Schuldienst raus ist, geht ihre Klasse immer noch besuchen und wird mit Jubel empfangen. Sie hat die Kinder immer gern gehabt, und die Kinder sie auch. Aus ihren Erzählungen habe ihc nicht den Eindruck gewonnen, daß diese Kinder auf eine Lobby zählen können. Ihre eigentliche Lobby sind Menschen wie meine Mutter, die sie auf das Leben in einer Gesellschaft vorbereiten, in der gute Ausbildung und Lernwille überlebenswichtig sind.

Konsequente Regelexekution ist für mich kein Wert in der Erziehung. Respekt geht immer in beide Richtungen – auch bei Kindern.

Damit rede ich nicht einer Samthandschuh-Behandlung von Rowdytum das Wort, das ist ein ganz anderes Thema. Beides zu vermischen halte ich für unzulässig. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Ich habe im Umgang mit meinen Kindern zwei Grundsätze:

1. Pick your battles. Für Kleinigkeiten gehe ich nicht auf die Barrikaden. Kleine „Regelverstöße“ werden mit der Trillerpfeife geahndet oder gleich verziehen, nicht mit der Roten Karte.

2. Stick to your guns. Wo es dann ans Eingemachte für mich geht, bleibe ich fest. Ehrlichkeit, Fairness, Respekt, freundlicher Umgang, Verständnis für andere. Das sind Werte, und wenn die Kinder dagegen verstoßen, bekommen sie von mir einen Schuß vor den Bug.

Der Erfolg gibt mir Recht. Noch heute früh meinten mehrere ältere Damen anerkennend, daß meine Kinder die wohlerzogensten des Kibbuz sind und immer schön Shalom sagen. 😀

Mit Druck erreicht man gar nichts, nur Aufbau von Gegendruck.

Ich habe eine vollkommen andere Einstellung zu Jugend als Du.

Wohlgemerkt: was normale, erziehbare Jugendliche und Kinder angeht. Nicht Fälle von jugendlichen Kriminellen etc.

18. arboretum - Oktober 27, 2008, 21:53

@ Schnee-Eule: Ich las in diesem Zusammenhang, dass gemäß den Bestimmungen der Bahn Minderjährige in solchen Fällen nicht aus dem Zug gewiesen werden dürfen. Selbst wenn die Schaffnerin diese Regelung nicht kannte, hätte ihr das ihr gesunder Menschenverstand sagen müssen, wenn schon nicht ihre Herzensbildung.

19. Julia - Oktober 28, 2008, 23:42

Ich versteh nicht, warum die anderen Leute es dabei belassen haben, Geld für die Fahrkarte anzubieten, da stell ich mich doch vor das Mädchen, und dann kann die dumme Tusse machen was sie will, da drohe ich mit Polizei und Presse…erschreckend, daß die Leute dann doch in letzter Konsequenz sich nicht trauen, jemandem in Uniform Paroli zu bieten.

20. Julia - Oktober 28, 2008, 23:44

Fehlender Satz:“ da stell ich mich vor das Mädchen, und dann soll sie es nur wagen, mich mit einem Finger zu berühren………“

21. Juebe - November 12, 2008, 21:35

Gestern hat es eine 12jährige aus dem Berliner Umland erwischt. Sie wußte nicht, daß ihr Freizeitticket nur am Nachmittag gültig ist.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s