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Update Oktober 12, 2008, 17:18

Posted by Lila in Uncategorized.
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Gerade in den Nachrichten gesehen – und ich erzähl es gleich weiter, getreu meiner Devise, daß man nicht immer nur Aufmerksamkeit an die Troublemaker verschwenden sollte. Akko bereitet sich aufs Laubhüttenfest vor, und eine Gruppe von Shomer-HaZair-Jugendlichen (die Jugendbewegung der Kibbuzbewegung) baut eine „Friedenshütte“ zusammen. Der Rabbi Melchior und der Sheich Darwish wollen darin zusammen ein gutes Beispiel geben. Bisher ist die Hütte noch keine große Attraktion, hoffen wir mal, daß sich das über Sukkot ändert.

Was man auf Dauer tun kann, um das Zusammenleben hier auf eine gesunde Basis zu stellen, weiß ich nicht. Die Juden erwarten von den Arabern ein ehrliches Bekenntnis zum Staat und zur Staatsbürgerschaft, die Araber erwarten volle Gleichstellung und Vertrauen. Wenn man das bis zu Ende durchdenkt, könnte man verzweifeln. Also tu ich das heute mal lieber nicht.

Kommentare»

1. grenzgaenge - Oktober 12, 2008, 18:29

nun, ich denke die juden haben ein volles recht dazu von den arabischen buergern, die sie in ihrer mitte dulden, ein ehrliches bekenntnis zum staat israel zu fordern. wenn die arabischen buerger nicht zu dem staat stehen, in dem sie leben, sollte man durchaus fragen warum sie dessen staatsbuerger sind. es gibt schliesslich genuegend arabische staaten in der naeheren umgebung und niemand hindert sie (die arabischen buerger) an einer ausreise. aber nur einen juedischen staat auf der welt. das ist ein kleiner unterschied.

2. Lila - Oktober 12, 2008, 22:29

Grenzgänger, ich antworte Dir mit Hornblower: „Don’t you think it’s better to earn loyalty than to demand it?“

Wir können uns da nichts vormachen, wir haben schlechte Karten gehabt und sie miserabel ausgespielt.

3. Marlin - Oktober 13, 2008, 18:35

Die Araber wollen etwas, und die Rest-Israelis auch. Kann man da keine Mitte finden? Für mich sieht es so einfach aus. 😛

4. flowerkraut - Oktober 13, 2008, 20:54

Nun ja ich glaube hier kaum erzählen zu müssen auf welcher Seite meine Sympathien stehen, aber Kommentar Nummer 1 war einmal wieder typischer Grenzgänger bulls$/# ! Die Araber wohnen da, weil sie dort zu großen Teilen schon immer wohnten, teilweise weil sie dort lieber wohnen, obwohl sie sich nicht als typische Israelis sehen, und weil Grenzgänger auch nicht zu den Össis, nach Argentinien oder sonst wohin auswandert, selbst wenn manch einer dies gern sehen würde.

Niemand muss wenn er irgendwo lebt, Staatsbürger des betreffenden Landes sein. Einige Araber sind es auch nicht. Und die sublimierten grenzgängerischen Vertreibungsphantasien sind einfach nur ekelhaft, insbesondere wenn man sich mit der Geschichte von Grenzgängerheimatland beschäftigt. „Beste“ Tradition sozusagen!

Meinetwegen kannst du das löschen Lila (es ist schließlich dein Blog), aber ich reagiere auf solche Dinge allergisch und vielleicht ist sinnvoll zu sehen, dass es auch andere Meinungen gibt. Und außerdem brauchte ich das als Ausgleich, weil ich gestern mal wieder einen gemäßigten Leserbrief zum unvermeintlichen Thema Israel, Apartheid und hastdunichtgesehen schrieben musste, weil dieses Thema unserer Presse leider so unglaublich liebt und teuer ist!

It´s a mad world!

Aber trotzdem schön, dass Du wieder schreibst!

5. Bernd Dahlenburg - Oktober 14, 2008, 3:17

„Die Juden erwarten von den Arabern ein ehrliches Bekenntnis zum Staat und zur Staatsbürgerschaft, die Araber erwarten volle Gleichstellung und Vertrauen.“

————-

Vertrauen muss man sich verdienen. Wenn arabische Knesset-Abgeordnete während des Libanonkrieges zu Gesprächen nach Damaskus reisen spricht das nicht gerade für die Absicht, ein Bekenntnis zum jüdischen Staat abzulegen.

Natürlich sind diese Knesset-Abgeordneten nicht repräsentativ für die arabische Bevölkerung, aber man kann wohl davon ausgehen, dass ihre Handlungsweise von vielen Arabern gebilligt wurde.

Und das ist nur ein Beispiel…

Grüße
Bernd

6. willow - Oktober 14, 2008, 9:17

@flowerkraut:

Im Prinzip stimme ich dir ja zu – will sagen: würde mir auch wünschen, die Welt wäre nicht so, wie sie ist, sondern sowohl freundlicher als auch vernünftiger.

Aber schau z.B. auf den Balkan… dort finden „ehnische Säuberungen“ unter der Regie von EU und UN statt und alle (bis auf einige der Beteiligten, vulgo Opfer) finden das ganz toll. Endlich Frieden!

Unter den Staaten, die sich auf dem Territorium des osmanischen Reiches gebildet haben, gibt es keinen einzigen, der nicht seine „nationale Identität“ dadurch „förderte“, daß er ganz massiv Vertreibungen durchführte oder gleich zum Mittel des Genozids griff…

Im Vergleich dazu hat Israel seinen nichtjüdischen Mitbürgern ein geradezu großzügiges Angebot gemacht. Um Beispiele zu nennen, die Griechen in der Türkei – oder auch die Armenier- hatten diese Chance nicht.

Vor diesem Hintergrund finde ich es durchaus legitim, beispielweise über einen Gebietsaustausch mit Teilen des „Westjordanlandes“ nachzudenken… wobei die Erfahrung lehrt, daß die israelischen Araber zwar große Probleme damit haben, sich zu Israel zu bekennen – aber in überwiegender Zahl (je nach Statistik 70-90%) nirgendwo anders leben wollen, schon garnicht in „Palästina“. Aber dann sollen sie sich eben auch zu Israel bekennen.

Und dazu ist ein gewisser sanfter Druck vielleicht ganz hilfreich…

Als Ehud Barak im Sommer 2000 Arafat die Souveränität über den größten Teil Ostjerusalems anbot, brach unter den arabischen Bewohnern der Hauptstadt gar eine veritable Panik aus: Viele, die bis dahin noch nicht die israelische Staatsbürgerschaft beantragt hatten, versuchten nun eilig, das Versäumte nachzuholen.

Ich empfehle zu diesem Thema auch gerne dieses hier – Leben in der zionistischen Hölle:

http://philippika.blogspot.com/2006/05/leben-in-der-zionistischen-hlle.html

😉

7. Mikado - Oktober 14, 2008, 18:59

Vorsicht festhalten! Jetzt kommt mal wieder ein absolutes Sahnetörtchen der deutschen Nahostberichterstattung. Frankfurter Rundschau at its best:

Die Überschrift:

„Israel schießt auf illegale Einwanderer“,

steht über dem Artikel mit folgendem Inhalt:

„Kairo. Ägyptische Polizisten haben an der Grenze zu Israel erneut einen afrikanischen Flüchtling erschossen. Der Mann aus Eritrea hatte am Dienstag versucht, von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus illegal nach Israel zu gelangen, hieß es aus Sicherheitskreisen in Kairo.

Ein zweiter Eritreer habe Schussverletzungen erlitten. Der Zwischenfall ereignete sich südlich des Grenzübergangs Rafah, der Ägypten mit dem palästinensischen Gazastreifen verbindet.

Seit Jahresbeginn haben ägyptische Grenzpolizisten an der israelischen Grenze bereits mehr als 20 illegale Einwanderer erschossen. Die Flüchtlinge wollen sich in der Regel als Schwarzarbeiter in Israel verdingen. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea und dem Sudan. (dpa)“

Sowas muß man sich ausdrucken und für die Nachwelt erhalten!

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1613191_Israel-schiesst-auf-illegale-Einwanderer.html

8. flowerkraut - Oktober 14, 2008, 19:00

„Aber schau z.B. auf den Balkan… dort finden “ehnische Säuberungen” unter der Regie von EU und UN statt und alle (bis auf einige der Beteiligten, vulgo Opfer) finden das ganz toll. Endlich Frieden!“

@willow
Ich muss Dich vielleicht enttäuschen, ich gehöre zu den beinahe euphorischen EU-Befürwortern. Wahrscheinlich ist die EU das Beste was Europa in den letzten 200 Jahren geleistet hat, viele andere „Errungenschaften“ endeten in Mord und Todschlag. Wenn ich die EU, zB. wegen ihres Demokratiedefizits kritisiere, so verdamme ich sie nicht gleich, nur weil ich mir ein politisches Paradies anders verstellen müsste, wenn ich dies denn unbedingt sollte.

Eine kleine Korrektur: Die EU hat die diversen Vertreibungen im Balkan oder jüngst im Kaukasus nicht verursacht und sie finden auch nicht unter ihrer Regie statt, sondern die EU ist bedauerlicherweise politisch zu schwach um sie auf friedliche Art und Weise rückgängig zu machen. Das ist ein Unterschied, wenngleich zugegeben, nicht immer ein sonderlich tröstlicher. Und für die Betroffenen ist es auch wenig hilfreich. Allerdings tut die EU für die Opfer mit Sicherheit mehr, als viele derer, die die großen Reden schwingen.

2. Dass die Palästinenser im politischen Sinne meist kaum zurechungsfähig sind, ist leider eine Binse! Manchmal hat das dies auch lustige Auswirkungen.

@Bernd: Es gibt durchaus Amis, Russen, Deutsche, Ossis oder Israelis, die ihr Land nicht wirklich mögen, es vielleicht auch hassen und sogar aus diesem Grunde straffällig werden. Trotzdem gelten in der zivilisierten Welt im Normalfall auch dann rechtstaatliche Grundsätze, und nicht die weltanschaulich motivierte Willkür.
Ich denke, dies ist nicht mir wichtig.

9. John Dean - Oktober 14, 2008, 20:38

Das liest sich wie: „Die Araber sind das Problem.“

Für mich ist das zu einfach. Die Probleme liegen tiefer, beiderseitiger und haben u.a. mit politischen und religiösen Eiferertum zu tun – und nicht bloß mit „der Intifada“.

Es ist nicht nur eine Seite, die Streit sucht. Es ist auch nicht ein einzelner arabischer Provokateur, von dem im Moment niemand weiß, wie „bedrohlich“ er sich aufgeführt hat, oder ob er einfach nur eine tumbe und laute Provokation religiöser Juden vorgenommen hat. Man weiß im Moment nicht einmal, warum er in dieses Viertel gefahren ist – möglich ist es, dass er dort arabische Freunde besuchen wollte.

Aber schon vor jeglichen Wissen (der Polizeichef der Stadt sprach im Wesentlichen eine Seite schuldig an den Krawallen) steht das Urteil fest. So fest, so starr, so hass-starrend (ja: leider auch das), wie es auch ohne derartige Vorkommnisse normal ist. Es sind so viele, die allein nach Parteigesichtspunkten (genauer gesagt: nach rassistischen Gesichtspunkten) urteilen.

Fragen wir einmal ganz nüchtern: Wer hat an diesen Krawallen teilgenommen, wer hat diese immer wieder und immer stärker angestachelt?

Waren es „die“ Araber? Waren es „die“ jüdischen Einwohner?

Beides glaube ich nicht. Es waren ganz besondere, und zwar ganz besonders verhetzte Menschen.

Es sind aufgekratzte, teils schwer angeknackste Seelen, die sich in einer Wahnwelt aus Verletztheit und Konflikt eingerichtet haben, die im Grunde nur darauf gewartet haben, um auf diese Weise ihr Unglück, ihre geradezu seelische Zerrissenheit, und ihren Hass in entsprechende Taten umzusetzen.

Ein Teil dieses Problems ist die Besatzung – und hier auch das, was diese Israel und seinen Bewohnern anrichtet.

Nein – ein Antwort habe ich nicht. Ich warne nur vor Parteilichkeit – denn dieser „Parteienblick“ (den ich übrigens auf arabischer Seite noch unterträglicher finde – was aber zu den aktuellen Krawallen nicht passt) – also: Dieser Parteienblick ist zusammen mit der Athmosphäre eines Dauerkonfliktes:

Gift.

10. flowerkraut - Oktober 14, 2008, 21:27

ähm … der letzte Halbsatz sollte „,dies ist nicht nur mir wichtig!“ lauten.
😉

11. willow - Oktober 15, 2008, 8:53

Ähhhh John Dean, hast du dir Lilas Beitrag „Nur zum Verständniss der Lage“ durchgelesen? Nein? Solltest du aber unbedingt tun…

https://rungholt.wordpress.com/2008/10/12/nur-zum-verstandnis-der-lage/

Und auch wenn du das anzweifelst (ich hasse dieses „es hat nie nur Einer Schuld“ seit meinen Kindergartentagen!), die besprochenen Krawalle begannen *nicht* damit, daß ein arabischer Autofahrer aus religiösen Grunden von jüdischen Religionsfanatikern angegriffen wurde – zunächst einmal wurde er aufgefordert, mit Rücksicht auf die vielen Kinder auf der Strasse rücksichtsvoller zu fahren! Erst als er darauf mit einem „jetzt erst Recht!“ reagierte flogen einige Steine und er fuhr davon…. damit hätte die Sache eigentlich beendet sein können, eventuell noch eine Anzeige gegen die Steinewerfer, aber was ist dann tatsächlich passiert?

In mindestens einer Moschee wurde verbreitet, daß blutrünstige Juden einen Araber gesteinigt hätten, nur weil er an Yom Kippur Auto gefahren sei….

Daraufhin zogen dann etliche Moslems los, um sich an den Juden zu rächen.

Und inzwischen haben sich sowohl die Oberhäupter der Moslemgemeinden als auch der „böse“ Autofahrer öffentlich entschuldigt, sowohl jüdische als auch mohamedanische Randalierer wurden bestraft. Wobei einige Zeitungen berichteten, daß die Polizisten härter gegen die jüdischen Randalierer vorging als gegen die moslemisch-arabischen…

12. willow - Oktober 15, 2008, 8:59

PS: Akko leidet keinesfalls unter „zionistischer Besatzung“ und auch die moslemisch-arabische Bevölkerung ist keineswegs in dem von dir geschilderten Maß traumatisiert. Und als Info, auch „die Araber“ sind Israelis – Israel hat ca. 1,5 Millionen arabische Staatsbürger. Längst nicht alle Moslems…

13. willow - Oktober 15, 2008, 10:05

Update zum Update:

Die Bestätigung der „arabischen Gemeinde“ also der mohamedanischen Bevölkerung Akkos:

Ein Unbekannter, der gelegentlich in der Moschee predigt, aber kein Angestellter oder Glaubenslehrer ist, hat die Lautsprecher mißbraucht um die Anwesenden aufzuhetzen – angeblich hätte ein jüdischer Mob den Fahrer umgebracht und einen weiteren Glaubensbruder schwer verletzt – „causing hundreds of Arabs armed with axes and sticks to march on east Acre.“

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1222017522091&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull

14. John Dean - Oktober 15, 2008, 10:58

Willow, ich will mich mit dir nicht streiten. Aber wenn du der Darstellung des Polizeichefs der Stadt nicht glauben magst, dann weiß ich nicht, worüber wir überhaupt sprechen.

Für mich war das ein klassischer Fall, wo (Polit-) Hooligans Angst und Schrecken verbreitet haben. Ein gegenseitiges Aufschaukeln in Verbindung mit anheizenden Gerüchten, und in Verbindung mit einer latenten Gewaltbereitschaft, die sich aus einem Abwertungsdiskurs bzw. rassistischen Hass genährt hat. Das Muster gibt es im Grunde genommen international, und wenn du es „seit Kindergartentagen“ nicht ertragen kannst, dem Umstand, dass es im Fall sich bekämpfender Hooligangruppen mehrere Beteiligte und Akteure gibt, dann:

Viel Spaß damit.

Du wirst schon wissen, warum es dir das gute Gefühl gibt, damit die Komplexität wechselseitiger Ereignisse jedesmal (!) passend reduzieren zu können und warum es dir vielleicht sogar die Möglichkeit moralische Eindeutigkeit einräumt – und warum du das für dich selbst benötigst.

Nimm es hin: Was in Akko geschen ist, waren nicht in erster Linie „die bösen Araber“. Der jüdische Teil der israelischen Gesellschaft hat, so weit ich es von meinem fernen und unwissenden Standort überhaupt beurteilen bzw. erahnen kann, vielleicht Grund zu fragen, warum es unter den eigenen Jugendlichen (es gab überwiegend Jugendliche bei den Akko-Randalen) eine derart ausgeprägte Bereitschaft zu Hass und Gewalt gibt.

Das ist ein Punkt. Und zwar kein unwichtiger.

Man kann das sicher alles erklären, vorzugsweise, wenn man mag, dass „die Araber“ daran Schuld sind. Das wäre dann ziemlich genau das Niveau „Kindergarten“ und zugleich auch ein Erklärungsbeitrag dafür, warum sich die Ereignisse in Akko in dieser Weise abgespielt haben, denn dieses latent aufhetzende „die Araber“ prägt große Teile der innerisraelischen Auseinandersetzung.

Die randalierenden Kinder und Jugendlichen spiegeln nämlich die Gesellschaft – in diesem Fall die jüdische Gesellschaft in Israel und die arabische Gesellschaft in Israel.

Ich meine, dass die Antwort komplex ist – und dazu gehört eben auch der allgemeine innerisraelisch-arabische Diskurs, der von wechselseitigen Hass (eher selten), von Vorwürfen (sehr häufig) und von Ansprüchen geprägt ist.

Die als Polithooligans aktiven Jugendlichen greifen – das wäre meine These – nur die allgemeine gesellschaftliche Stimmung des „ihr seid schuld“ auf und setzen diese in versimpelter und verrohter Form um. Es lohnt sich ein genauer Blick darauf, was sich in diesen Tagen in Akko alles ereignet hat.

So weit ist es gekommen. Die Kinder und Jugendlichen liefern einen Spiegel der Gesellschaft – und zeigen kein schönes Bild.

Genau darum glaube ich (es kommt mir selbst allerdings manchmal wie eine Gedankenschleife vor, wie ein Muster – und ich frage mich, ob es wirklich stimmt), dass eine möglichst weit reichende Konfliktlösung notwendig ist, dass der Dauerkonflikt und die Dauerbesatzung überwunden werden sollten.

Ich weiß nicht einmal im Ansatz, wie dies verwirklicht werden kann (ich tendiere immer noch zur Genfer Initiative, ergänzt mit einem Sicherheitspaket – aber bin auch kein Israeli), aber es ist wichtig für die Zukunft Israels, denn all diese Belastungen sind für die innerisraelische Entwicklung offenkundig:

Gift.

Die Jugendlichen haben gezeigt, wie dieses Gift wirkt.

15. willow - Oktober 15, 2008, 12:35

Noch ein interessante jpost-Link als *Ergänzung* zu dem von 10:05 , zumindest für alle, die der englischen Sprache mächtig sind…

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3608114,00.html

„Since the beginning of the Akko Riots, 14 people have been admitted to the hospital in Nahariya, all of them Jewish.“

16. willow - Oktober 15, 2008, 16:22

Gerade bei Ruth gefunden (http://beer7.wordpress.com/2008/10/15/zu-den-unruhen-in-akko/):

http://news.trendaz.com/index.shtml?show=news&newsid=1318422&lang=EN

„Ob der Fahrer selber oder der Unbekannte, der faelschlich ueber das Lautsprechersystem einer Moschee verkuenden liess, der Mann sei getoetet worden, den weiteren Verlauf geplant hatten, kann ich nicht beurteilen. Dass eine Planung vorlag, scheint mir offensichtlich, da innerhalb von kurzer Zeit ein Bus voll junger arabischer Maenner mit Aexten und anderem Zerstoerungswerkzeug in das Viertel kam.“

17. willow - Oktober 16, 2008, 11:32

Natürlich auch in der deutschsprachigen Presse ein Thema … während die TAZ *fast* schon neutral berichtet (naja, für ihre Verhältnisse…)

http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/die-unruhestifter-sind-nicht-aus-akko/

schießt Ulrike Putz mal wieder den Vogel ab…unglaublich!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-584121,00.html

aber einige glauben ihr ja 😦

18. beer7 - Oktober 16, 2008, 12:25

Der Unbekannte oder einer der Unbekannten, der das Lautsprechersystem von mindestens einer Moschee dazu missbrauchte, um die Gewalt von Jom Kippur in Akko anzuheizen, ist Abbas Zakour/Zkoor, Abgeordneter in der Knesseth fuer die United Arab List.

siehe http://www.haaretz.com/hasen/spages/1029005.html und http://beer7.wordpress.com/2008/10/16/der-gaertner-als-bock-akko-ii/


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