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Nichts Gutes am Abend Mai 28, 2008, 20:40

Posted by Lila in Land und Leute, Presseschau.
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Olmert sieht gar nicht ein, weshalb er zurücktreten sollte. Daß über 80% der Befragten meinen, er ist unerträglich, stört ihn nicht. Es hat ja auch Katzav nicht gestört! Er meint, wenn er verurteilt wird, dann tritt er zurück. Na tolle Einstellung.

Barak, der ihn stürzen könnte, indem er die Koalition aufkündigt, tut das nicht. Er schiebt den Schwarzen Peter Olmerts Partei zu, die sollen ihn stürzen. Barak selbst hat ja ähnichen Dreck am Stecken und will sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Kadima dagegen, Olmerts Partei, hält bange still. Vermutlich wissen sie, daß sie bei einer Neuwahl abgestraft würden. Ich sehe ein Comeback des Likud am Horizont. Nicht nach meinem Geschmack, aber… vermutlich kann nur ein rechter Regierungschef Bewegung in eine Art Friedensprozeß bringen, weil er weniger inneren Widerstand überwinden muß. Aber wo ist de zukünftige Regierungschef, der mal eine kreative Idee hätte? Ich seh gerade keinen.

Die Hisbollah hat heute nicht nur ein Manöver mit voller Bewaffnung und scharfen Waffen durchgeführt, sondern sich auch dabei filmen lassen und im Fernsehen stolz gezeigt, wie sie sich auf den nächsten Krieg vorbereiten. Sehr nette Bilder! Siniora erklärt inzwischen deutlich, daß der gemeinsame Feind im Süden sitzt. Was sagt UNIFIL zu den Manövern der Hisbollah? Ist es Zufall, daß die Hisbollah so kurz nach ihrem politischen Sieg (denn nichts anderes ist das Abkommen mit der Regierung) offen ihre Muskeln spielen läßt? Es gefällt mir nicht.

Assad erklärt in aller Deutlichkeit, daß er seine Kontakte zum Iran natürlich nicht abbrechen will, das wäre ja noch schöner. Na nett. Vielleicht dauert es noch ein paar Jahre, bis wir mit Syrien in die Pötte kommen. Solange sie uns nicht angreifen, die Freunde A. und A., macht das keinen großen Unterschied.

Eine Gruppe jüdischer Jugendlicher hat zwei arabischen Jugendlichen vor einem Einkaufszentrum aufgelauert und sie brutal zusammengeschlagen. Die Jugendgewalt nimmt auch hier unglaubliche, schockierende Formen an. Mal werden äthiopische, mal russisch sprechende, jedenfalls immer „andere“ Jugendliche Opfer von Bandengewalt. Die Aufnahmen einer Sicherheitskamera, die das Pogrom an den arabischen Jugendlichen aufgezeichnet haben (auch in den Medien hier wird es so bezeichnet) sind fast unerträglich. Immerhin sind auf diese Art und Weise fast alle Schläger gefunden worden.

Moshe Nussbaum, der Reporter mit dem Pony, hat einen der jüdischen Jugendlichen interviewt. Er hat rumgestottert und gemeint, er war es ja nicht, er stand nur dabei, er konnte ja nichts machen (obwohl auf den Aufnahmen genau zu sehen ist, wie „unschuldig“ er war). Dann meinte er, „ich… äh… ich dachte nicht, daß da was nachkommt, ich dachte, da passiert nichts“. Ja, hat er wohl gedacht, daß er nicht erwischt wird oder straffrei ausgeht.

Auch solche Leute gibt es hier, pfui Teufel. Ich hoffe, sie werden mit aller Schärfe des Gesetzes bestraft. Jugendgewalt ist schlimm genug, rassistisch motivierte Gewalt ist so ziemlich das schlimmste überhaupt.

Im Süden sind heute mehrere Mörsergranaten gefallen, ein Haus ist direkt getroffen worden. Die Hamas möchte uns wohl zu gern in den Gazastreifen locken, damit es zu einem Showdown kommt, das sich dann publizistisch ausschlachten läßt. Im Moment gibt es nur kleine, begrenzte Einsätze der Armee. Ich bete, daß es dabei bleibt – ein großer Schlagabtausch kann uns nicht mehr bringen als gezielte Aktionen auf kleiner Flamme. Es sind schon zu viele Unbeteiligte ums Leben gekommen.

Die Bauern im Süden, die seit Jahren unter Beschuß stehen, wollen die Lebensmittellieferungen an die Leute, die sie beschießen, einstellen. Schockierend! Verbrechen gegen die Menschheit, die Blockade, stellen Desmond Tutu und Amnesty in schöner Einigkeit fest. Vielleicht fällt ihnen ja doch auf, wie absurd es ist, daß die Bewohner des Gazastreifens nach unseren Lebensmitteln schreien, während sie die Raketen zünden.

Nu, Jungens, wie wäre es, ihr entscheidet euch mal? Und Tutu, Amnesty & Co., wie wäre es, wenn mal jemand die Palästinenser deutlicher aufklären würde, daß es nicht ihr unveräußerliches Menschenrecht ist, sich von den Opfern ihrer Rakten durchfüttern zu lassen…? (Ich weiß, ich weiß, sie kritisieren den Beschuß des Negevs, aber sie erklären nicht deutlich den Kausalzusammenhang zwischen diesen Aggressionen und den Maßnahmen Israels, die sie ebenfalls kritisieren.)

Israel hilft den Opfern in China und Burma. Mein Herz zieht sich zusammen, wenn ich an die armen Menschen dort denke. (Laut Israel Matzav war israelische Hilfe eher in Burma als alle anderen, ich weiß auch nicht wie das möglich war.)

Die behinderten Sportler Israels, die bei den letzten Paralympics 13 Goldmedaillen gewonnen haben, prozessieren um Gleichbehandlung mit nicht-behinderten Sportlern. Ich bin so stolz auf diese Sportler, und ich finde es so beschämend, daß unser Staat sie diskriminiert und im Regen stehen läßt. Es wäre wohl an der Zeit, sie finanziell zu unterstützen.

Wirklich, das sind die Abendnachrichten. Selbst die Wettervorhersage ist unfroh: heiß, heiß, heiß.

Kommentare»

1. baerbelplan - Mai 29, 2008, 0:35

Im neuen Amnestybericht steht, wie zu erwarten nichts von menschlichen Schutzschilden im Zusammenhang mit Hamas.

In dem Haus, in dem ich wohne, ist unten drin ein Amnesty-Büro. Vielleicht frag ich die mal, warum die das vergessen haben.

Oder ich frag meinen neuen Lieblingsexperten in Sachen Israel:

http://members.surfeu.at/bretterklieber/index.htm

2. Carsten - Mai 31, 2008, 2:21

Wenn ich das von der Jugendgewalt so lese und von den Banden, die einander gegenseitig bekriegen, dann hallt in mir so ein wenig das wieder, was Ex-WDR-Korrepsondentin Bettina Marx (mir ist so, als hättest du zu der auch schon mal was geschrieben…) neulich bei einer Veranstaltung an meiner Uni gesagt hat: Hätte Israel nicht den äußeren Konflikt mit den Palästinensern, würde es an seinen inneren Konflikten zerbrechen.

Wusste nicht, was ich darauf sagen sollte. Glaubst du, da ist was dran?

3. Lila - Mai 31, 2008, 8:22

Lieber Carsten, wenn ich was zu dieser Bettina Marx geschrieben habe, dann war es bestimmt nichts für keusche Ohren. Dieser Ausspruch ist kompletter Blödsinn, wirklich. Es ist ungefähr so realistisch wie die Aussage, daß in Deutschland die Neonazis demänchst stärkste Kraft sind und der nächste deutsche Eroberungskrieg vor der Tür steht.

Es wird zwar manchmal als Stoßseufzer auch hier gesagt, aber Marx meint wohl wirklich, Israel ist in jedem Falle dem Untergang geweiht.Ich würde boshaft sagen, das hätte sie wohl gern. Es würde auch zB Ahmedinijads Pläne mit Israel rechtfertigen, denn wenn Israel sowieso drauf und dran ist, kaputtzugehen, tut er uns ja vielleicht sogar einen Gefallen, wenn er mit ein paar Bömbchen nachhilft…?

Ein Staat mit so stabilen demokratischen Institutionen wie Israel und einem so starken Lebenswillen geht nicht unter, nur weil sich ein paar Segmente der Bevölkerung nicht vertragen, das ist wirklich Unfug. Indikatoren für den Lebenswillien Israels siehst Du u.a.:
– in der Bereitschaft, in der Armee zu dienen,
– in der starken Wirtschaft,
– in der Empörung über Korruptionsskandale, die nicht als Norm, sondern eben als Skandal gelten,
– in den vielen Fahnen, die am Unabhängigkeitstag aus allen Fenstern und Autos hängen,
– in den Wahlergebnissen, die eindeutig und über Jahrzehnte hinweg zeigen, daß die meisten Israelis politisch gemäßigt sind,
– an der allgemeinen Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen auf der Straße, auf die man sich jederzeit verlassen kann,
….

Wer sollte hier gegen wen kämpfen? Denn sowas braucht man ja für ein Untergangsszenario. Die Siedler gegen den Rest der Welt? Sind sie viel zu wenige für, und noch viel weniger extrame Siedler. Nur ein kleiner Kern ist gewaltbereit, die anderen sind ganz normale Menschen und Familien. Sie haben auch beim Protest gegen die Räumung der Siedlungen in Gush Katif und Nordsamaria größtenteils zu demokratischen Mitteln gegriffen, und ein Staat zerbricht nicht an einer lebhaft geführten öffentlichen Diskussion, auch wenn die für einen Teil der Leute ans Eingemachte geht.

Und die Ultra-Orthodoxen, die in den Medien (auch unseren) so gern dämonisiert werden? Gegen wen sollen die kämpfen? Gegen die säkularen Israelis? Womit denn? Worum denn?

Die Araber in Israel gegen den Staat? So daß Israel daran zerbricht? Das glaube ich nicht, die wissen einfach zu gut, wo es ihnen gut geht UND sie sich gleichzeitig noch beschweren können. Außerdem wäre ein Aufstand der Araber gegen ihre jüdischen Nachbarn nicht ohne Steuerung von außen denkbar. Der Staat würde bestimmt nicht daran zerbrechen, aber schade wäre es.

Manchmal brechen Kämpfe zwischen Drusen und Christen oder Moslems und Christen aus, lokal begrenzt. Da wir viele und große Minderheiten haben, verstehen sich nicht immer alle, und in vielen der Minderheiten herrscht noch die Sippenordnung, d.h., Konflikte werden nicht immer auf juristischem Weg ausgetragen.

Das sind Einzelfälle, die der Staat genauso einzudämmen versucht wie „Ehren“morde und andere Überreste vordemokratischer Gesellschaften. Es kommt ca. einmal im Jahr oder alle zwei Jahre vor, dauert einen Tag und wenn wir daran zerbrechen würden, dann könnte uns auch ein Windstoß umpusten.Es gibt diese Konflikte in allen Ländern mit solchen Bevölkerungsanteilen. Ich erinnere an die Konflikte von Kurden und Türken in Deutschland. Meinst Du, Deutschland wird das ertragen können oder daran zerbrechen?

Die russischen Neueinwanderer gegen die äthiopischen? Und daran soll Israel zerbrechen? HÄ?

Es ist das eine, wenn sich Gruppen der Bevölkerung nicht verstehen. Rheinländer und Westfalen waren einander noch nie grün, wer kann es auch mit den Westfalen aushalten?, aber daran zerbricht doch Deutschland nicht.

Gewalt von Jugendbanden gibt es überall, in Israel eher weniger als anderswo. Die „Kultur“ des Alkoholtrinkens ist keine jüdische Angewohnheit und eher in den letzten Jahren erst aufgekommen, und die meisten gewaltsamen Auseinandersetzungen finden unter Alkoholeinfluß in Diskotheken nd Nachtclubs statt. (Im Gegenteil zB zu Großbritannien, was da in den letzten Monaten los ist, stellt uns weit in den Schatten). Das ist bedauerlich, die Polizei muß angemessen reagieren, aber es ist noch kein Bürgerkrieg.

Eine starke Mafia bzw mehrere konkurrierende haben wir, wie jeder andere Staat, auch. Ich wüßte nicht, daß man anderen Ländern deswegen den Tod prophezeit.

Du hättest die Dame mal konkret fragen sollen, wie sie sich das denn vorstellt, das Zerbrechen an den inneren Konflikten. Ich sehe genau das Gegenteil: eine erstaunliche Stabilität, obwohl Israel seit der Staatsgründung (und scon davor) ständig unter existentieller Bedrohung lebt.

Wie wir das nicht nur überleben, sondern noch Kapazitäten haben, Medikamente gegen MS zu entwickeln, auf unsre Kosten irakischen Kindern Herzoperationen zu spendieren, gute Filme zu drehen und Journalisten wie Marx in unserem Land zu ertragen, das halte ich schon für eine ganz gute Leistung.

Glaub mir eins: wenn wir vernichtet werden, dann von außen. Israelis meckern einer für den anderen, aber wenn es sein muß, setzt einer sein Leben für den anderen ein. Ich vermisse, wenn ich nach Deutschland komme, immer diese Bereitschaft, einer für den anderen einzustehen.

4. willow - Mai 31, 2008, 8:22

Diese Antwort überlasse ich natürlich den Israelis… aber das ist genau *die* Bettina Marx, die ich „kenne und liebe“!

Aber vermutlich sagt die das über alle imperialistisch-faschistischen Unrechtsstaaten: Agression und Krieg als Mittel, um von inneren Konflikten abzulenken und die Unterdrückung der Bevölerung zu legitimieren. Habe ich damals in „Marximus-Leninismus“ auch so gelernt 😉 !

5. Hendrik - Mai 31, 2008, 9:57

Ich denke zwar auch, dass Bettina Marx hier grotesk übertreibt und ich frage mich auch, was sie eigentlich mit diesem Argument andeuten will. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass zwischen Oslo und zweiter Intifada also rund 1993-2001 in der internationalen und israelischen Politikwissenschaft und Soziologie, in israelischen Essays und Publizistik die sich verschärfenden inneren „Culture Gaps“ besonders zwischen Religiösen (z.B. Tschuva Bewegung) und Säkularen sowie zwischen Aschkenasim und Misrachim, der Aufstieg der Shass, eines der MEGA-Themen waren. Da spricht heute kein Mensch mehr von, das ist völlig vergessen.

@Lila: Und danke für den Link zu „what war zone?“, das ist echt zum Kringeln und Flugticket kaufen.

6. Lila - Mai 31, 2008, 10:19

Oh ja, ich erinnere mich noch daran. Umfragen innerhalb Israels haben damals ergeben, daß man solche inneren Probleme für größer hielt als das mit den Palästinensern – man ging nämlich davon aus, daß das eigentlich schon gelöst ist, schöne Illusion!

Manche culture gaps erledigen sich eben von allein. „Reinrassige“ Ashkenasim und Misrachim sind bald in der Minderzahl, sie vermischen sich auf natürlichem und erfreulichem Wege.

Die Shas, auf die Jungens ist Verlaß. Die haben sich selbsttätig und ohne fremde Hilfe selbst demontiert, sobald Ariye Deri weg vom Fenster war. Der war ein brillant kluger Mann, ich weiß nicht, inwieweit er sich persönlich bereichert hat bei seinen undurchsichtigen Gechäften – ich würde tippen, weniger als Olmert. Eines Tages wird man sich diese Affäre angucken und sich fragen, warum gerade Deris anrüchige Geschäfte so großen Anstoß erregten.

Ja, und What War Zone ist eine Lekütre für trübe Tage. Ich denke ja manchmal, vielleicht spinne ich, daß ich mich hier so wohlfühle, vielleichti existiert das ja alles nur in meinem kleinen Kopf, aber ich sehe, Benji macht genau dieselben glücklichen Erfahrungen.

Es ist eine unbezahlbare Erfahrung, von außen in eine Gesellschaft hereinzuschneien und sich ein gewisses inneres Erstaunen zu bewahren.

7. willow - Mai 31, 2008, 13:07

Das könnte vom Stil her auch von Bettina sein 😉 – zionistische Kampfschweine!

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schwein_gehabt/

„Und ich wundere mich, hielt ich doch israelische Siedler für in ihrer Mehrheit religiöse Menschen und unterstellte ihnen daher, ausgerechnet Schweinen nicht allzu nahe zu stehen. Man lernt nie aus – wenn es darum geht, Pali-Omis zu terrorisieren, überwinden “israelische Siedler” auch solche Ekelgrenzen. Vermutlich werden besonders aggressive Kampf-Wildschweine (Pitbull eingekreuzt) in den Siedlungen zu Angriffszwecken gezüchtet.“

Solche Bedenken haben natürlich die von Bettina (und ähnlich gestrickten Korrespondenten) wohlinformierten deutschen Leser nich… man lese sich nur die Kommentare durch.

[Link zu ISM Germany von unbarmherziger Zensur rausgeschnitten. Was die ZEIT kann, kann Lila auch. „Bitte, werden Sie wählerischer im Verlinken von Seiten“]

8. Mikado - Mai 31, 2008, 13:23

Hier noch ganz herzliche Geburtstagsgrüsse von Bettina Marx auf Deutschlandradio:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/781597/

Also ich würde die hochkant aus dem Land werfen!

9. Lila - Mai 31, 2008, 13:25

Sag mal, was liest Du eigentlich für Seiten? Die ISM glauben den allergrößten Schwachsinn, das mit den Wildschweinen ist wirklich geradezu charmant. Aber ich bin nicht begeistert davon, daß die jetzt mehr Traffic kriegen, über mich, und ich per Backlink von denen Besuch kriege.

Ehrlich, Willow, ich bin kein Kampfblog und habe keine Lust und keine Kraft mehr, mich mit Leuten rumzubalgen, die glauben, daß Siedler Wildschweine abrichten und auf Palästinener hetzen. Ich erlaube mir, den Link rauszunehmen. ISM ist leicht zu ergoogeln.

Und ich möchte doch annehmen, daß selbst Bettina Marx bei solchen Geschichten die Bremse ziehen würde.

Allerdings… wer richtet die Wildschweine ab, die bei uns im Wadi rumlaufen und manchmal Jogger furchtbar erschrecken? Es können wohl nur Außerirdische sein.

10. Lila - Mai 31, 2008, 13:32

Mikado, solche Artikel sind der beste Beweis dafür, daß wir Leute nicht wegen ihrer Gesinnung ausweisen, und bestärken die Vermutung, daß Finkelsteinchen ein paar deutlichere Alarmsignale gegeben hat.

Ich hab jetzt keine Zeit, die perfide Vermischung von Fakten und Fiktionen aufzudröseln, die sich Marx hier leistet, aber… es ist ohnehin sinnlos.

Wirklich, wenn das die Version ist, der die Deutschen sich anschließen, dann kann ich das nicht verhindern.

Die Schlußfolgerung jedenfalls ist wieder klar: die Juden gehören nirgendshin hin. Außer vielleicht ins Reich des Todes. Aber die Erde schüttelt sie ab, wo sie sind. Deutschland den Deutschen, Indien den Indern, Palästina den Palästinensern, Israel gleich mit.

11. Mikado - Mai 31, 2008, 15:18

„Ich hab jetzt keine Zeit, die perfide Vermischung von Fakten und Fiktionen aufzudröseln, die sich Marx hier leistet, aber… es ist ohnehin sinnlos.“
Lila, das habe ich auch gar nicht erwartet. Es ist wirklich sinnlos das im einzelnen zu zerpflücken. Aber was mich wirklich ankotzt, ist, dass ich die Dame mittels Zwangsgebühren für den Rundfunk auch noch finanzieren muß.

„Mikado, solche Artikel sind der beste Beweis dafür, daß wir Leute nicht wegen ihrer Gesinnung ausweisen, und bestärken die Vermutung, daß Finkelsteinchen ein paar deutlichere Alarmsignale gegeben hat. „
Das sieht die Bettina natürlich völlig anders. Wenn du Zeit und Lust hast kannst du ja mal den Vortrag von der Bettina beim DIAK lesen.

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004146.html

Gruß
Mikado

12. willow - Mai 31, 2008, 15:22

ursprünglich hatte ich auf israellycool davon gelesen

http://www.israellycool.com/2008/05/29/the-evil-zionist-settler-pigs-return/

ich unterstelle jetzt mal, David Harnasch auch, und dann hat er gegoogelt ob es dazu auch etwas in D. gibt. Aber vielleicht liest er ISM ja öfter, wer weiß.

Sorry, hatte wirklich nicht die Absicht, schon wieder Trolle auf deine Seite zu locken…

IN EUREM WADI GIBT ES WILDSCHWEINE!?

13. Lila - Mai 31, 2008, 15:47

Was schreist Du, 😉 natürlich gibt es hier Wildschweine. Wir sehen sie manchmal aus dem Wohnzimmerfenster, die Kinder haben mal bei einem Gang über die Felder eine Wildschweinmama mit ihren Frischlingen getroffen und sind ganz schnell nach Hause gekommen…

Ich lebe in einem Naturschutzgebiet bzw Biosphärenpark, diese Tiere haben alle mehr Rechte als Y.s Chef, he he…. *teufliches Kichern*


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