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Sichere Grenzen März 11, 2008, 13:02

Posted by Lila in Land und Leute, Uncategorized.
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Danke an Eran, der diesen Link in den Kommentaren hinterlassen hat: Defensible Borders, eine Materialsammlung zum Thema Grenzen und Grenzsicherheit.

Da finden sich ein paar Karten, die recht klar machen, wie Israels Problem aussieht, und daß wir nicht notwendigerweise spinnert sind, wenn wir uns als verletzlich empfinden. (Und daß die israelischen Lieder vom kleinen Land nicht verniedlichend gemeint sind, sondern einfach realistisch.)

Also, sehr groß ist Israel nicht…

Die nächste Karte zeigt die Grenzen Israels VOR dem Sechstagekrieg, also vor 1967.

Es gilt als Grundlage einer jeden Friedensregelung im Nahen Osten, daß Israel sich in diese Grenzen zurückzieht, in denen es 1967 verletzlich war. (Wieso die Araber überhaupt damals angegriffen haben, wenn diese Grenzen doch so wünschenswert sind, entzieht sich meiner Logik aber gut – es sind seitdem ein paar Tropfen Wasser den Jordan runtergeflossen, nehmen wir mal an, sie wollen das wirklich, die Lage von damals wiederherstellen).

Nun gilt es als ausgemacht, daß die israelische Forderung nach einem Stopp der Angriffe auf Israel als Zeichen der Verstockheit und Friedensunwilligkeit Israels gedeutet werden muß. Wären die Israelis nämlich nicht so verstockt und friedensunwillig, so würden sie doch bestimmt bereit sein, die 67 besetzten Gebiete entschädigungslos zu räumen, ohne jede Vorbedingung? Nicht wahr?

Nun ist es so, daß Israel einen Großteil der 67 gewonnenen Territorien schon längst zurückgegeben hat, nämlich in Camp David an die Ägypter – den gesamten Sinai. Und wenn man sich die erste Karte nochmal zu Gemüte führt, kann man sehen, daß das ein ganz fetter Brocken war – also für israelische Verhältnisse zumindest! Der Sinai ist größer als Israel selbst, und gegen das sichere Versprechen, von dort nicht mehr angegriffen zu werden, hat Israel ihn geräumt. (Israel hätte damals Sadat gern auch Gaza aufgeschwatzt, aber Sadat war klug genug, es auszuschlagen.)

Nun, aber die Pufferzone im Südlibanon (die vor dem Libanonkrieg anno 82 pausenlos als Abschußrampe für nach Israel gefeuerte Raketen diente – eine ganze Generation von Kindern in Nordisrael ist im Bunker großgeworden) hat Israel doch geräumt, und es ist nichts weiter passiert! Nein, bis auf Raketenangriffe von Zeit zu Zeit, den Libanonkrieg 2006 (der durch wahre Raketenschauer auf Shtula und Zarid eingeleitet wurde) und ständige Drohungen Nasrallahs ist dort Ruhe… würde der verehrte deutsche Leser gern in der Nähe einer solchen geräumten Zone leben? Vermutlich nicht. Israel ist dort ohne Vorbedingungen und ohne Verhandlungen abgezogen, gewissermaßen als Vorleistung. Keine Erfolgsgeschichte.

Und der Gazastreifen? Auch ihn hat Israel ohne Vorbedingungen und Verhandlungen geräumt. Die anhaltenden Angriffe durch Qassams und Mörsergeschosse haben nicht aufgehört, im Gegenteil, sie haben sich verstärkt und sind durch Grads mit größerer Reichweite noch verschlimmert worden.

Ich sehe also nicht genau, was mich dazu bewegen sollte, die Westbank zu räumen, auch wenn ich theoretisch und im Rahmen eines sicheren Friedensplans dazu wohl bereit bin. Aber die Erfahrung hat bisher gezeigt, daß die Palästinenser und die mit ihnen verbündeten Organisationen von Israel geräumte Gebiete als ideale Abschußrampen nutzen.

Und hier sind nun die Karten, die zeigen, welche wunderbaren Entfaltungsmöglichkeiten sich dem bieten, der die Westbank als Abschußrampe zur Verfügung hat:

Da sind sowohl Ruth als auch ich dabei, Ruth in Beer Sheva, ich nordwestlich von Jenin (da zieht sich so ein kleines Tal hoch, in den Höhen westlich davon lebe ich). Hm. Leider ist die sicherste Ecke Israels die Negev-Wüste – aber nur der Osten, der Westen wird ja von Gaza aus beschossen.

Verständnis, daß Israelis sich nicht mit Begeisterung auf ein Experiment mit der palästinensischen Friedenswilligkeit einläßt?

Noch dazu kommt, daß wir sehr auf unseren Flugplatz Ben Gurion (mit israelischer Abkürzungswut Natbag genannt …) angewiesen sind. Es ist nämlich peinlicherweise unser einziger internationaler Flughafen. Es ist auch so ziemlich der einzige Ort, von dem aus Israelis ins große, lockende Ausland gelangen können. Gut, es gibt ein paar Leute, die per Schiff fahren, es gibt auch welche, die nach Jordanien oder Ägypten fahren, aber so richtig einladend sind die im Moment nicht.

Wer Ben Gurion in Schußweite hat, kann kontrollieren, wer und was Israel verläßt und betritt. (Der Name Strela erinnert Israelis an den Angriff auf eine El-Al-Maschine in Kenia, am Tag des Attentats in einem Hotel dort, dem viele Israelis zum Opfer fielen).

Da die Grenze zu Ägypten nur unzureichend gesichert ist und von dort, wie auch durch Tunnel in den Gazastreifen, jede Menge Waffen (gern iranische und russische) zu den Palästinensern gelangen, kann man sich vorstellen, wie das aussähe. Die gesamte Küstenlinie Israels, wo die meisten Israelis leben, arbeiten oder leben UND arbeiten, wäre unter Beschuß.

Wer das für Theorie hält, soll mal bei den Bewohnern von Sderot nachfragen, wie diese Theorie sich anfühlt, wenn sie in Realität umgesetzt wird.

Stellt euch einen Moment lang vor, ihr würdet irgendwo in Israel wohnen. Würdet Ihr nicht VOR einer Räumung der Westbank gern einen Beweis dafür sehen, ja nur einen Hoffnungsschimmer oder Hinweis darauf, daß sich nicht das ganze Land in ein einziges Sderot verwandelt?

Und das sage ich, die ich die ganzen letzten 18 Jahre damit verbracht habe zu hoffen, daß meine Kinder NICHT als Soldaten in die Westbank müssen. Oh, und natürlich auch nicht die von irgendjemand anders! Daß das Problem vorher zu lösen ist. Daß es eine friedliche, einvernehmliche Lösung gibt und Soldaten nur mehr Radkappen polieren oder Antennen entstauben müssen. Und daß wir in Jenin einkaufen können, und die Geschäftsbeziehungen dahin wieder aufnehmen können, ach ja, und daß die Kollegen aus der Gegend wieder bei uns arbeiten können und man sich einfach mit gewohnt-nachbarlichen gemischten Gefühlen betrachtet wie der deutsche Autofahrer den niederländischen – nicht besser, nicht schlechter.

Ich sage es ungern, und ich sage es seufzend, aber im Moment sieht es einfach nicht danach aus, als hätten wir einen Partner für Ruhe. Von Frieden ganz zu schweigen.

Kommentare»

1. Sichere Grenzen « Letters from Rungholt « The Outside of the Asylum - März 11, 2008, 13:25

[…] Sichere Grenzen « Letters from Rungholt […]

2. Hans - März 11, 2008, 15:22

Absolut richtig. Es war ein Fehler, Gaza zu räumen und es wird ein Fehler sein, die Westbank zu räumen. Es gibt keinen Partner für Israel bei den Palästinensern, zumindest keinen, den man politisch erst nehmen kann. Solange aus Iran, Ägypten und Syrien keine deutlichen Ansagen an die Palästinenser kommen, von einer Beschränkung der EU Zahlungen gar nicht zu reden, wird sich daran auch nichts ändern. Israel ist zu bewundern, dass es die contenance wahrt. Hoffentlich stellt sich das eines Tages nicht auch als Fehler heraus. Auf jeden Fall führt mich meine nächste Reise nach Israel auch nach Sderot oder Ashkelon, davon kann sich zwar keiner der armen Menschen dort etwas kaufen, aber vielleicht zeigt es ein zwei Leuten, dass sie nicht allen hier in Deutschland egal sind. Grüße aus München

3. Lila - März 11, 2008, 15:32

Oh Hans, da werden sich die Leute dort unheimlich freuen. Weißt Du, wie viele Gästezimmer in Kibbuzim an der Grenze leerstehen? Die werden sich sehr über Besuch aus Deutschland freuen. Wir selbst sind ja nicht heroisch genug, ihnen die Betten und Restaurants zu füllen.

Ich bin übrigens, wie neulich schon irgendwo erwähnt, trotz allem der Meinung, daß wir diesen ernsthaften Versuch mit Gaza machen mußten. Es war zwar der Nagel zum Sarg meiner Hoffnungen, aber wir mußten auch den Palästinensern die Chance geben, zu zeigen, was in ihnen steckt. Leider haben sich die durchgesetzt, in denen nichts als Sprengstoff steckt, aber ein Versuchsballon für eine Räumung der Westbank war nötig.

Und Gaza war so schwer zu halten, der Preis war entsetzlich hoch.

Aber wir hätten es ganz anders anpacken müssen: langsamer, mit weniger Leid für die Evakuierten, mit Kooperation der Palästinenser. Für einen Teil der Folgen müssen wir uns an der eigenen Nase packen.

Auch Baraks Abzug aus dem Südlibanon war so eine überstürzte Aktion.

Wir müssen vermeiden, den Palästinensern einen Vorwand für Siegesfeiern zu geben, in deren Folge sich die Gewalt nur noch verstärkt. Sie müssen sehen, daß ein Rückzug Israels als Folge von vernünftigen, verläßlichen Vereinbarungen erfolgt – und nicht, als ob wir von der Gewalt in die Flucht geschlagen wurden.

Das Rational beider Abzüge ist absolut nicht klargeworden. Es war beide Male mehr auf innenpolitische Ziele als in Hinblick auf die Palästinenser geplant. Und das ist ganz, ganz schlecht.

Und ich denke mal, die nächste Ansage, die wir aus Syrien hören werden, wird per Sirene kommen. Ungutes, ungutes, ungutes Gefühl.

Ich hab mich so oft geirrt – hoffen wir, ich irre mich auch diesmal!

4. grenzgaenge - März 11, 2008, 16:22

„Absolut richtig. Es war ein Fehler, Gaza zu räumen und es wird ein Fehler sein, die Westbank zu räumen.“

uppppps. es ist unglaublich das zu lesen ….. mensch, ist das schoen 🙂

(sorry, lila !)

5. Lila - März 11, 2008, 16:44

Ich bin nach wie vor der Meinung, daß es im Rahmen eines umfassenden Vertrags, der den Konflikt ein für alle Mal beendigt und alle Ansprüche an Israel ausräumt, sehr wohl denkbar und auch wünschenswert ist, zu einem rational ausgehandelten Gebietsabtritt und -austausch zu kommen.

Ich würde schon gern einen friedlichen, blühenden Staat Palästina als Nachbarn haben, einen, der mit sich selbst beschäftigt ist und nicht mit uns. Ich fühle mich frustriert wie Moses in der Wüste, daß das zu menen Lebzeiten wohl nicht mehr geschehen wird.

Es wäre gar nicht so schwierig, von den Sachfragen her ist alles zu lösen. Der mentale Faktor, das ist das Schwierige.

6. grenzgaenge - März 11, 2008, 16:49

moses in der wueste. ja, das kenne ich, lila. ansonsten lass uns unsere verschiedene meinungen einfach stehenlassen ? !

7. Lila - März 11, 2008, 16:52

Ja, natürlich. Habe ich kein Problem mit.

Sagen wir so: wäre Land für Frieden tatsächlich möglich, würde ich das unterstützen. Land für Raketen dagegen lehne ich ab.

8. hendrik - März 11, 2008, 17:01

Volle Zustimmung, was den Abzug aus Gaza angeht. Ich denke, es war ein psychologischer Fehler, den Streifen für die Palästinenser so billig, ohne Gegenleistungen zu räumen. Das dieser ‚geschenkte Gaul‘ so weder der Hamas noch der Bevölkerung kostbar genug ist, um ihn nicht durch neue Anschläge zu riskieren, wundert nicht.
Falls es nicht sowieso Ziel der Hamas ist, Israel zurück in den Streifen zu locken, mit allen Konsequenzen, in Gaza, Israel und den arabischen Staaten ringsum. Noch ein Wort übrigens zu den EU Geldern. Nach meinem Wissen setzt sich Israel jenseits mancher öffentlichen Aussagen auf der Regierungs- und Verwaltungsebene aus verschiedenen Gründen stark dafür ein, dass Europa und UN die Finanzierung der Gebiete unter fast allen Bedingungen aufrechterhalten.
Die oben stehenden Grafiken und Landkarten will man sich gar nicht ansehen. Denn solche geopolitischen Analysen und Argumente führen regelmäßig nur zu einer logischen Schlussfolgerung: Dass Israel die Westbank auf absehbare Zeit nicht abgeben kann. Da die Palästinenser auch noch in 100 Jahren von der Befreiung ihrer ehemaligen Dörfer in Israel träumen werden, ist der friedlichen politischen Entwicklung eines zukünftigen Palästinenserstaates nicht zu trauen. Die Chance, die Gebiete jemandem zu geben, mit dem man sich auf Staatsebene mit Staatsspielregeln auseinandersetzen könnte, also Jordanien, wurde verpasst. Und über die Transferidee wollen wir lieber gar nicht erst nachdenken. Nur…, wenn Israel sich darauf einstellt, die Westbank auf Dauer zu kontrollieren, dann sollte es das irgendwann klar kommunizieren, einen brauchbaren rechtlichen Status der dortigen Palästinenser festlegen und ihnen auch unter anhaltender Besatzung eine langfristige Entwicklungsperspektive geben. Inszwischen denke ich, besser eine große, aber erklärbare Ungerechtigkeit begehen, als zigtausende willkürlich scheinende kleine. Ich weiß, es klingt etwas hart, aber vielleicht wäre eine klare Linie besser als das hin und her der letzten Jahre, der falschen Erwartungen und Mißverständnisse und Frustrationen auf beiden Seiten.

9. niels | zeineku.de - März 11, 2008, 18:43

„Absolut richtig. Es war ein Fehler, Gaza zu räumen und es wird ein Fehler sein, die Westbank zu räumen. „

Das vertrackte ist nur, dass es dazu langfristig keine wirkliche Alternative gibt.

Ich stimme aber zu, dass es ein großer Fehler wäre, jetzt die Westbank zu räumen.

10. flowerkraut - März 11, 2008, 19:04

Es gibt nur Frieden gegen Frieden. Alles andere ist kalter Kaffee.

Bis dahin macht es zwar für die Israelis einen Riesen- aber nicht für die palästinensische Seite einen kleinen Unterschied, ob die Hamas, Hisbollah, Jihad, Kassams, al-Akqsas usw. usw. vor euer Tür, in der Diele, im Vorgarten oder auf dem Nachbargrundstück stehen.

11. Lila - März 11, 2008, 19:08

Und was den oft gefürchteten „Transfer“ angeht: es geht dabei um den Plan, Gebiete auszutauschen, nicht Menschen. Also nicht (wie im Falle der Siedler) Menschen aus ihren Häusern zu holen und woanders hin zu verfrachten, sondern einen Teil Israels dem zukünftigen Staat Palästina zuzuschlagen.

Also keine Landnahme, sondern ein Landtausch. Damit beide Staaten eine relativ homogene Bevölkerung haben. (Warum es auch partout notwendig sein soll, die jüdische Minderheit eines solchen Staats Palästina zu evakuieren, wenn doch der jüdische Staat mit seiner arabischen Minderheit keine Probleme hat und ihr alle Rechte einräumt – das soll mir mal jemand erkläären.) (Vielleicht, weil man ihre Sicherheit nicht garantieren kann…? Ah.)

Die Gegend um Umm el Fachm zum Beispiel, ganz in unserer Nähe, wäre der ideale Kandidat dafür.

Das Faszinierende ist, daß die Bewohner von Umm el Fachm, obwohl sie Islamisten sind, sich mit den Palästinensern identifizieren und pausenlos vom Recht der Palästinenser auf einen Staat reden, absolut nicht daran interessiert sind, Teil dieses Staats zu werden.

Auch das sollte mir mal jemand einleuchtend erklären. (Vielleicht, weil es ihnen mit isrealischem Paß gar nicht so schlecht geht? Ah.)

Mit Jordanien hat der Transfer unbewohnter Gebiete gut geklappt. Mit bewohnten Gebieten ist es schwieriger, das ist klar.

Aber ich gehe mal davon aus, daß eine zukünftige Grenze nicht wie diese vollkommen wilkürlich grüne Linie gezogen sein wird, sondern beiderseitige Interessen in Betracht zieht und mal einen jüdischen Ort Israel zuschlägt, mal einen arabischen Palästina. Das würde auf lange Sicht den Bewohnern auch viel Streß sparen.

12. Siegfried - März 11, 2008, 20:47

Lila, Du führst einen einsamen Kampf um deutsche Herzen und Köpfe.
Deine Leser erreichst Du. Wenn diese sich aber als israelfreundlich
positionieren laufen sie fallweise gegen Gummi-oder Betonwände. Eigene Erfahrung. Europa und vorrangig Deutschland haben eine vielhundert-
jährige Abneigung gegen Juden. Durch die vielen Progrome und Vertreibungen hat sich sicher eine Überlebenselite herausgebildet, die nach Beendigung der Ghettoisierung explosiv nach neuen Freiheiten und Chancen
griff. Da bildete sich in wenigen Jahrzehnten (1860 – 1933) eine neue Geistes-u.Wirtschaftselite. Die Bevölkerung – mit Ausnahme von UK (Disraeli)- verfolgte die Entwicklung mit großer Abneigung. Es folgte der
Holocaust und die Gründung Israels. Ganz sicher war die breite Zustimmung in der UN 1947 auch Ausdruck des schlechten Gewissens.
Die europäische Bevölkerung war damals mit sich selbst beschäftigt.
Ich denke nicht das die Gründung Israels, europäische Bürger sonderlich
interessierte. Die Araber waren von Anfang an Gegner, wie Du selber ausführst, seit nahezu 100 Jahren. warum sollte sich irgendetwas ändern.
In Europa leben die Enkel der Täter und Kollaborateure, In euerer Nach-
barschaft die Enkel des Großmufti. Letztendlich seit ihr wieder in einem
Ghetto namens Israel gelandet und mauert notgedrungen wieder ein.
Ihr habt außer den USA, und auch dies ist sehr fragil, keine Freunde.
Dies ist eine nüchtern-brutale Bestandsaufnahme. Euch wird keiner helfen.
Also jammert nicht rum und beweist euren Überlebenswillen, wie schon seit
Jahrtausenden und schert euch nicht um den Rest der Welt.
Gruß
Siegfried

13. Lila - März 11, 2008, 22:55

Na, mein lieber Siegfried, sehr ermutigende Aussichten, da kann ich ja beruhigt schlafen gehen… 😉

14. grenzgaenge - März 11, 2008, 23:20

„Lila, Du führst einen einsamen Kampf um deutsche Herzen und Köpfe.“

hmm, ich fuerchte da ist was dran ….

15. flowerkraut - März 11, 2008, 23:48

„da kann ich ja beruhigt schlafen gehen… “

genau, und morgen mit demselben Fleiße, gehst wieder an die dieselbe … 😀

ruhiges Nächtle !

16. Service: 12. März 2008 « Freunde der offenen Gesellschaft - März 12, 2008, 8:30

[…] JCPA: Defensible Borders Plädoyer für strategisch sichere Grenzen Israels (via Rungholt) […]

17. Der “drohende” Krieg hat längst begonnen. « The Outside of the Asylum - März 12, 2008, 11:34

[…] Siehe auch: Sichere Grenzen « Letters from Rungholt […]

18. Flash - März 16, 2008, 13:20

@Siegfried

Natürlich gibt es in Dt. Israel-Freunde. Hauptsächlich in christlich-religiösen Kreisen. Ich verweise auf die sächsischen Israel-Freunde, neben vielen anderen.

Christen sind per definitionem Israelfreunde, wenn sie ihre Bibel richtig gelesen haben. Die Evangelikalen in den USA haben sogar politisch einigen Einfluß, von daher steht Israel keinesfalls so einsam und verlassen da wie behauptet.

Das offizielle Deutschland bekennt sich ebenfalls nach wie vor zu Israel, indem es Waffen liefert und indem die Bundeskanzlerin sehr deutliche Worte für das Existenzrecht Israels findet. Hier wäre zu erwähnen, daß Frau Merkel aus einem Pfarrer-Elternhaus stammt und damit (vermutlich) von der biblischen Sicht der Dinge, was Israel betrifft, nicht ganz unbeleckt ist.

Zuletzt, aber am wichtigsten: die Juden bauen ja wohl nach wie vor auf ihren G’tt, die einen mehr, die anderen weniger. Vorausgesetzt, es gibt ihn, dann haben sie einen besseren Verbündeten als alle Feinde. ich bin übrigens sicher, es gibt IHN, denn sonst gäbe es Israel schon längst nicht mehr.


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