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Frage November 27, 2007, 14:47

Posted by Lila in Kunst, Uncategorized.
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an die Käufer von alten Scharteken unter meinen Lesern.

Was ist besser? Womit seid ihr zufriedener – ZVAB oder Abebooks? Was gibt es sonst noch?
Amazon, wo es ja auch viele vergriffene und gebrauchte Bücher gibt, kommt für mich nicht in Frage, weil sie nicht nach Israel versenden. Ebay ist Glückssache – weniger für die Suche nach wissenschaftlich brauchbaren Büchern geeignet.

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft hat wunderbare Bücher, ist aber sehr teuer und hat nur ein begrenztes Angebot. Ich kaufe dort schon seit Jahren (seit meiner Schulzeit!), aber ich habe in ihrem Angebot noch nie ansonsten nicht aufzutreibende Schätzchen gefunden.

Ich habe bisher immer ZVAB bestellt, aber die haben mich heute mit einem Fragebogen überrascht. Gutmütig wie ich bin, habe ich alle ihre Fragen ausgefüllt. Dabei wurden dauernd die Leistungen, Werbungen und Präsenz von ZVAB und Abebooks erwähnt und verglichen. Bisher war ich mit ZVAB so zufrieden, daß ich Abebooks kaum wahrgenommen hatte. Jetzt hab ich aber die Anregung wahrgenommen, mich bei der Konkurrenz umzutun. Tatsächlich habe ich dort auch sofort ein interessantes Buch gefunden, kaum zu glauben 😉

Ich bestelle auch oft direkt bei für mich in Frage kommenden Antiquariaten, wie Nijnatten oder Alephbooks, oder beim niederländischen Antiqbook (wobei für mich aber Nijnatten und Alephbooks immer die besten Ergebnisse bringen). Ich bin immer froh, wenn ich mit meinen Käufen echte Läden unterstütze, in denen Büchernarren arbeiten (Antiquare sind ja ein ganz besonderes Völkchen) und in denen ich mich auch physisch immer wohlgefühlt habe.

Hat jemand Tips fürs Stöbern und Auftreiben alter wissenschaftlicher Bücher für mich, Kataloge, kleine Ausgaben, akademisches Zeug…?

Kommentare»

1. Karan - November 27, 2007, 17:23

Was auch lohnt, sind die kleinen Antiquariate. Dieses hier
http://www.antiquariat-osthoff.de
hat sich ein wenig auf klassische Philologie spezialisiert, aber möglicherweise findest Du auch etwas, das Dich interessiert. Bei den Versandkosten sind zwar nur die Deutschland- und EU-Preise aufgeführt, aber verschickt wird auf Anfrage auch außerhalb der EU.

Zum Unterschied zwischen ZVAB und Abebooks kann ich leider nichts Erhellendes sagen; ich habe über beide schon bestellt und war zufrieden.

Gute Bücherjagd! 🙂

2. Lila - November 27, 2007, 17:46

Danke für den Tip. Ich dachte, die kleinen Antiquariate kann ich über ZVAB erreichen. Sind nicht die meisten von ihnen dort registriert?

Hab´s gecheckt: Osthoff ist bei ZVAB durchsuchbar. Übrigens auch israelische Antiquariate.

3. Piet - November 27, 2007, 18:03

Bei bookya ist das Angebot zwar noch relativ klein (gibt’s auch noch nicht sehr lange), ist aber letzten Monat auch auf die Schweiz und die Niederlande ausgedehnt worden, insofern könnte es sich evtl. lohnen, dort hin und wieder mal vorbeizuschauen.

4. christian - November 27, 2007, 18:25

ich habe mit zvab eigentlich nur gute erfahrungen gemacht, da man dort wirklich viele kleine antiquarien drin hat und den komfort eines „großen versandhauses“ nutzen kann… also nur zu empfehlen!

5. Counting the Cats - November 27, 2007, 18:26

Eventuell wäre Booklooker auch einen Blick wert:
http://www.booklooker.de/

Alle Anbieter sind Privatleute oder Antiquariate und fast alle bieten auch den internationalen Versand an.

6. Tine - November 27, 2007, 19:29

ich such in der zwischenzeit immer über http://www.daistesja.de/
das ist eine suchmaschine für bücher, in der zwischenzeit wohl auch für musik und filme. die sucht zvab, amazon abebooks, bookloker usw. durch. theoretisch auch für ebay, aber auktionen kann man ausblenden.
und dann kauf ich mal bei den antiquariaten oder auch bei booklooker, wie sichs gerade ergibt.

7. Lila - November 27, 2007, 19:29

Bookya: die speziellen Sachen, die ich suche, haben sie noch nicht im Angebot – aber prinzipiell eine gute Sache. Ich hätte da auch noch einige alte Häute, die ich abgestreift habe und nun verscherbeln könnte… zum Nutzen wißbegieriger Erstsemester 😉

Aber ich werde meinen Nachlaß einfach stiften, ist ja nicht alles auf Deutsch und Nederlands.

Bookya und Booklooker sind bookmarked..

Immer diese Anglizismen 😈

Danke für den Link zu daistesja, endlich mal was Deutsches!

Da haben wir ja schon eine richtig schöne Liste…

Aber: wo Daistesja, Booklooker und Bookya nicht mehr weiterwissen, linken sie ebenfalls zu Abebooks, Bücher.de und Amazon. Tja, deswegen heißt das Internetz wohl so.

8. Tanja - November 27, 2007, 20:35

Liebe Lila, auf Vereds Wunsch platziere ich einen Kommentar von mir zu dir auch noch hier:

Leider kann ich ihr nichts Neues sagen, als das, was ich schon einmal gesagt habe, als es um die Lieferung deutscher Titel nach Israel ging:

Bei einer Buchhandlung Stammkundin werden, die sich für dich ein Bein ausreisst und deren Know-how im wissenschaftlichen Bereich fundiert ist und die auch Vergriffenes beschafft. In der Schweiz wäre das z.B. die Münstergass-Buchhandlung, auch erreichbar über http://www.vergriffen.ch, in Deuschland bin ich einfach nicht sattelfest genug, um jemanden empfehlen zu können. Auch ist dieser Weg auf den ersten Blick teurer, als wenn man selber an vielen verschiedenen Orten recherchiert und bestellt.

9. Lila - November 27, 2007, 20:52

Liebe Tanja,

ich richte mich ja schon nach Deiner Empfehlung und bin Stammkundin bei den zwei oben erwähnten Antiquariaten in NL, die sich noch kein Bein haben ausreißen müssen, weil ich in ihrer phantastischen Auswahl einfach bisher alles gefunden habe, was ich gesucht habe.

Irgendwann fahre ich da auch mal physisch hin.

10. Andrea - November 27, 2007, 22:08

Ich suche immer zuerst bei ZVAB, klicke mich dann zur Mailadresse des Antiquariats durch und bestelle dort direkt … die meisten Antiquare mögen das, weil sie dadurch ZVAB-Provision sparen. Abebooks nutze ich gar nicht bzw. nur indirekt über eurobuch.com, die unter vielem anderem auch Abebooks listen – da suche ich, wenn ZVAB nichts bringt.

Und Tanya: natürlich ist eine Buchhandlung, die sich ein Bein ausreißt, um Dir etwas Vergriffenes zu beschaffen, immer, auch auf den zweiten Blick, teurer als selbst recherchieren (es sei denn, Du kalkulierst Deine Arbeitszeit zu einem entsprechenden Stundensatz mit ein) – auch die Buchhändler möchten ja etwas verdienen und müssen folglich für ihre Arbeit etwas draufschlagen. Ich habe das in einer Buchhandlung einige Zeit gemacht – wir haben’s dann eingestellt, weil es trotz saftiger Aufschläge ein Verlustgeschäft blieb.

11. Tanja - November 28, 2007, 0:46

Andrea, genau. Wegen des eigenen Aufwands, der eigenen Arbiets- und PC-Zeit schrieb ich „auf den ersten Blick“. Für mich persönlich ist es weitaus billiger, zwei bis drei Adressen für alle meine Bücher und meine Zeitschriften sowie alle alten Zeitschriftennummern, Literaturlisten und vergriffene Bücher zu haben, selbst wenn die Dienstleistungen einmla extra kosten.

Lila, dann hast du ja noch einige Sonderwünsche zu Gute! Ja, fahre mal hin, wenn du kannst. Ich hatte viele Jahre einen Stammkunden in Japan, von dessen breiflichem Deutsch ich völlig hingerissen war. Als er dann mal in die Buchhandlung kam, sprach er ein uns allen absolut unverständliches Deutsch und ein nur sehr schwer verständliches Englisch, aber es war himmlisch, ihn nach so vielen Recherchen mal in der Realität zu sehen und eine Runde über Schweizer Geschichte zu gestikulieren.

12. Dr. Dean - November 28, 2007, 19:07

Ich nehme für Deutschsprachiges eigentlich nur noch ZVAB. Während ich Dir das schreibe, habe ich herausgefunden, dass die Metasuche „justbooks.de“ besser ist.

13. Dr. Dean - November 28, 2007, 19:30

Ein gefährliches Thema, stelle ich fest. Die Schnäppchenjagd via Justbooks könnte dazu führen, dass ich schon wieder ein paar neue Regale bauen muss. Einen gut erhaltenen Goethe aus dem Jahr 1854 für drei Euro. Ich bin in Gefahr.

14. Lila - November 28, 2007, 19:45

Danke, danke, treib mich nur in den Ruin…………… ich habe es ja nicht anders gewollt!

15. Jürgen - Januar 26, 2008, 14:46

Auf jeden Fall http://www.bookya.de
Unter „Angebote“ sieht man wieviele Angebote da täglich hinzukommen. Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit Bookya gemacht.


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