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Qassam-Ticker Juni 29, 2007, 23:26

Posted by Lila in Land und Leute.
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Wirds schon langweilig? Und ich mach das nicht mal jeden Tag.

Drei Qassams heute. Keine Verletzten, sie landeten auf dem Feld.  Glück gehabt.

Für die Leute, die da leben, ein Russisches Roulette. Für den Rest der Welt, ein No-item. Für mich, ein Anlaß, meinen Ticker zu schreiben. Damit auch meine Leser ein bißchen nachfühlen können, wie sich der Waffenstillstand in Israel anfühlt.  Und wer ihn täglich bricht. UND dann noch von uns Strom und Wasser umsonst erhält, und noch weitaus mehr fordert…

Kommentare»

1. Name - Juni 30, 2007, 2:43

Gaza 27.06.07

13 Tote bei israelischer Aktion im Gazastreifen, davon 3 Hamas-Kämpfer.
Mehr als 40 (vierzig) Menschen wurden bei den Angriffen verletzt.
Unter den zivilen Opfern sei auch ein zwölf Jahre alter Junge.

Ungeachtet ihrer Feindschaft verurteilten die Hamas und die Fatah von Präsident Mahmud Abbas geschlossen den israelischen Einsatz.

Abbas selbst sprach von «kriminellen Taten gegen unser Volk in Gaza oder im Westjordanland».
«Wir sind gegen jede Form von Gewalt», betonte der Präsident und verurteilte gleichzeitig Raketenangriffe militanter Palästinenser im Gazastreifen auf das israelische Grenzgebiet.

Eine israelische Militärsprecherin sprach von einem Einsatz gegen terroristische Bedrohungen.

Ein Fatah-Sprecher sagte, Israel nutze die Machtübernahme der Hamas als Vorwand für Gewalt gegen Zivilisten.

Zwei israelische Soldaten seien durch eine auf ihr Fahrzeug abgefeuerte Panzerabwehrrakete verwundet worden.

29.06.07
>Drei Qassams heute. Keine Verletzten, sie landeten auf dem Feld. Glück gehabt.
>Wirds schon langweilig?

So einseitig betrachtet, ist das nicht nur langweilig, sondern traurig.

„Ja, aber:“
26.06.07
>Bis jetzt sind zwei Qassam-Raketen gefallen. Eine in einer Schule – mit Glück wurde niemand verletzt. Eine zweite in einem Kibbuz – ebenfalls keine Verletzten.

Wieviel Palis ist ein Israeli wert?

2. bEN - Juni 30, 2007, 4:01

„Wieviel Palis ist ein Israeli wert?“
Nach Meinung der „Palis“ ist ein Israeli ziemlich viel wert wenn man so liest wie Sie sich Ihre Gefangenenaustausche vorstellen.

Aber vielleicht geht es bei den Quassam-Meldungen auch garnicht darum?

3. Name - Juni 30, 2007, 9:56

Man kanns auch anders sagen:
Ein Pali ist nichts wert. Die werden im Gros eingesackt und präventiv weggesperrt. Sind alle „Terroristen in spe“. Man kann sie aber auch gleich liquidieren, spart Knastkosten.
Nach Meinung der Israelis ist ein Israeli ziemlich viel wert, wenn man bedenkt, dass man für drei schon ein zünftigen Krieg vom Zaun bricht.
Auch der Pali mag sich denken: „Dies Leben ist kein Leben – das ist nichts wert. Das kann ich getrost wegschmeißen, und verliere doch nichts, außer Leiden und Wut, die mich auffrisst. Wohlan.“

4. Lila - Juni 30, 2007, 10:26

Ach, es ist mal wieder ein „oha, Israelis, denen sage ich jetzt mal alles, was ich schon immer sagen wollte“-Kommentator unterwegs. Wie gut, daß die normalerweise schnell verschwinden, weil sie nicht wirklich an Austausch von Meinungen, sondern am Abladen von Ressentiments interessiert sind.
Diese Richtigstellung wendet sich also keineswegs an „Name“, der sich davon nicht überzeugen lassen wird – sondern an andere Leser, die nach Fakten, nicht Vorurteilen urteilen.

Am 12. Juli vor einem Jahr, nachdem immer wieder sporadisch Katyusha-Raketen auf den Norden Israels abgeschossen worden waren, wurden die Moshavim Zarit und Shatula schwer beschossen. Gleichzeitig wurde eine Grenzpatrouille auf israelischem Boden angegriffen, wobei acht Soldaten ums Leben kamen und zwei lebend, verletzt oder tot verschleppt wurden – in Verstoß gegen jedes Recht ist noch nicht einmal klar, ob sie leben oder nicht. So ist das bei der Hisbollah üblich.

http://en.wikipedia.org/wiki/Zar'it-Shtula_incident

So etwas nennt man einen Casus belli. Es war nicht nötig, daß WIR einen Krieg „vom Zaun brechen“, besonders nicht mit einem Land, mit dem wir keinerlei territoriale Streitigkeiten hatten und haben. Das einzige Problem mit dem Libanon war und ist, daß es als Abschußrampe für eine terroristische Organisation genutzt wird, und von dort aus israelische Zivilisten beschossen wurden und werden. Tausende Raketen über Jahrzehnte hinweg.

Man kann im Nachhinein sagen, wir hätten uns das auch gefallen lassen sollen – wenn schon den jahrelangen Beschuß vorher, warum wegen Zarit und Shatula in den Krieg ziehen? Die Ereignisse des 12.7. waren eine Kriegserklärung, auch weil unsere Regierung als schwach wahrgenommen wurde. Schwer zu sagen, wie eine andere Regierung reagiert hätte.

Aber daß wir aus Jux und Dollerei mal einen Krieg vom Zaun gebrochen haben, ohne Provokation – das ist eine Lüge. Egal wie oft sie in den deutschen Medien suggeriert wird – mir ist auch schon oft aufgefallen, daß die acht Toten und der schwere Beschuß verschwiegen werden.

Ebenso wie es eine Lüge ist, daß wir den Palästinensern das Leben so zur Hölle machen, daß sie zwangsläufig alle zu Terroristen werden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Jedesmal, wenn es den Palästinensern gut ging, haben sie zum Terror gegriffen. Checkpoints, Schutzzaun und alles andere, was deutsche Sympathisanten wie „Name“ so beweinen, sind ausschließlich als Reaktion auf Terror aufgebaut worden.

In einem allerdings hat „Name“ Recht: ein Leben ist in Israel viel wert. Sehr viel. Das zeichnet uns vor anderen aus. In der Tat, im Gegensatz zu unseren Gegnern ist bei uns ein Menschenleben viel wert, weswegen wir auch viel weniger Verluste haben als die anderen. Wir schicken unsere Zivilisten nämlich nicht mit Bedacht in die Schußlinie.

5. nichwichtich - Juni 30, 2007, 10:57

… es scheint so zu sein, dass einigen Palästinensern und Islamisten für ihren Fanatismus jeder Preis in Menschenleben bezahlbar zu sein scheint (so wie anderen historischen Figuren, die mit der Kampfvokabel totaler Krieg eine endgültige Entscheidung herbeizaubern wollten). Siehe auch Irak.
Logisch, dass dann ein paar naive Europäer, die mit Wunderworten wie Imperialismus, Kolonialismus und Militarismus sich alles erklären können, auf jede zynische Jongliervorführung mit Opferzahlen mit bestem Gewissen hereinfallen.
Findet da zusammen, was vielleicht irgendwie zusammengehört ?
Bis jetzt ist den Palästinensern in Gaza leider nicht mehr gelungen, als es weiterhin und intensiver als Rakatenabschussbasis zu verwenden, und diesen landstrich zunehmend in eine islamistische Musterkolonie zu verwandeln. Wenn das neuerdings in Europa als Fortschritt (insbesondere in manchen linken Kreisen) verstanden wird, besteht zweifelsohne Grund zu Sorgen. Sachichmalso’alseuwuerger …

6. Lila - Juni 30, 2007, 10:59

Übrigens flattern an der Grenze noch immer fröhlich Hisbolla-Flaggen. Ich war das letzte Mal vor drei Wochen da.

7. Name - Juni 30, 2007, 11:08

Nö, ich lese hier schon lange mit.
Dein Talent, kritischen Fragen auszuweichen, ist im Laufe dieser Zeit deutlich gewachsen. Was ist mit 1.? (Besser nicht drauf eingehen.)
Und deine billige Polemik, Behauptungen, die nicht vom Poster aufgestellt wurden, ausführlich zu widerlegen, ist eine sehr traurige Rhetorik.
Vor einiger Zeit hast du dich noch gefragt, ob du wohlmöglich paranoid wärest oder würdest. Diese Frage wird nun nicht mehr gestellt.

Du schreibst viel, aber Antworten gibst du wenig.

Was ist mit 1.?

8. Lila - Juni 30, 2007, 11:15

Na, so gründlich liest Du denn doch nicht mit.
„Auch der Tod von 12 Palästinensern in Auseinandersetzungen mit der Armee kann mich nicht freuen.“
Vor zwei oder drei Tagen.
https://rungholt.wordpress.com/2007/06/28/trubsinn/
Mit Link.
Und was Du als „kritische Fragen“ bezeichnest… ach weißt Du, die sind alle schon hundertmal gestellt und beantwortet worden. Es nützt aber partout nichts bei Leuten wie Dir, die meinen, wir müßten Terroristen mit der Bombe in der Tasche schonen.
Und daß ich rigoroser geworden bin mit Löschen etc, das stimmt. Ich habe aber auch weniger Zeit.
Ich habe auf Deine Behauptung, wir hätten den Libanonkrieg II wegen dreier Soldaten (wo kommt die Zahl übrigens her? Gilad Shalit mitgerechnet?) „vom Zaun gebrochen“, geantwortet, weil sie von Unwissenden öfters gehört und in der deutschen Presse kolportiert wird.
Aber polemisch? Nein, nur etwas weniger geduldig als vor drei oder vier Jahren. Hab weniger Zeit, und ich kenn diese Abläufe schon so gut. Trotzdem meine ich, für den rotzigen Ton, den Leute wie Du anschlagen, bin ich immer noch recht nett. Ich habe das Wort „Palis“ nie benutzt.

9. Name - Juni 30, 2007, 11:24

Das ist schon richtig – aber wenn man eh keine Antwort erhält.

Was ist denn nun mit 1.?
Wo ist denn da die Antwort?

Und wieviele Casus Belli hätten die Palis wohl?

Ja, Palis sagst du nicht, aber deine Leserschaft schon.

10. Name - Juni 30, 2007, 11:40

Zitat aus deiner Blogroll

Man stelle sich vor: Eine Bevölkerung unter Militärbesatzung wird auf ein bestimmtes Territorium beschränkt und eingezäunt. Die Besatzungsmacht verleiht dem eingezäunten Gebiet Selbständigkeit und findet darin auch eine Gruppe, die mit ihr zusammenarbeitet. Die Besatzungsmacht behält sich das Recht vor, Menschen aus dem eingezäunten Gebiet zu lassen, sofern Arbeitskräfte gebraucht werden. Ansonsten ist das eingezäunte Gebiet Absatzmarkt für Waren aus dem Besatzungsland. Die Armut wächst, Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Einige aus dem eingezäunten Gebiet wehren sich gegen diese Lage. Allerdings verurteilt die internationale Gemeinschaft die Gewalt der Menschen aus dem eingezäunten Gebiet und reagiert mit politischem und ökonomischem Boykott.
Bis auf den letzten Satz beschreibt das die Situation im Apartheid-Südafrika. Damals entschieden sich Mitglieder der internationalen Gemeinschaft für den Boykott des Besatzerlandes. Die Situation in den noch heute von Israel besetzten palästinensischen Gebieten unterscheidet sich in diesem Punkt. Hier hat sich die internationale Gemeinschaft dafür entschieden, die Bevölkerung, die unter der Besatzung lebt, mit Sanktionen zu belegen.

Gazastreifen dicht
Der Gazastreifen ist völlig abgeriegelt. Israel kontrolliert den Luftraum und die Außengrenzen. Ein Grenzübergang, der nach Ägypten, wird von einer Truppe der Europäischen Union überwacht. Israel sieht per Video zu und bestimmt darüber, ob die europäischen Beobachter zu ihrem Einsatzort durchgelassen werden oder nicht. Seitdem die Hamas-Bewegung die Installationen der offiziellen palästinensischen Sicherheitsdienste besetzte und den Gazastreifen nun militärisch kontrolliert, ist dieser Grenzübergang geschlossen. Die 1,5 Millionen Bewohner des kleinen Gebiets sind nun noch mehr von humanitärer Hilfe abhängig. Menschenrechtsorganisationen warnen beständig vor der Katastrophe.

Israel und die internationale Gemeinschaft wollen mit der Hamas nicht zusammenarbeiten. Bereits nach deren Wahlsieg im Januar 2006 und der Regierungsbildung zwei Monate später setzten politische und wirtschaftliche Sanktionen ein. Und die USA übten Druck auf Palästinenserpräsident Abbas und andere aus, keine Koalition mit der Hamas einzugehen. Der ehemalige UN-Abgesandte Alvaro de Soto beschreibt in seinem vertraulichen, im Internet aber trotzdem zugänglichen Abschlussbericht, wie nicht nur das Mandat der Vereinten Nationen immer weiter ausgehöhlt wurde, sondern auch die „Berater von Abbas“ auf die Isolierung der Hamas drängten.

11. nichwichtich - Juni 30, 2007, 12:11

… warum sollte Israel oder die Weltgemeinschaft mit einer totalitären, terroristischen Organisation wie Hamas zusammenarbeiten wollen ? Und selbst in den Fällen, in denen man sich bemühte, und ihnen klar die Bedingungen nannte, unter denen Verhandlungen zustande kommen könnte, blieb Hamas bei seinen Extremalpositionen. Und nun kontrollieren sie Hamastan alleine und versuchen nach und nach ihre Version einer islamischen Gesellschaft durchzusetzen – wobei Hamas gegenüber anderen Spinnern noch gemässigt erscheint (was manchen Europäer sogleich in Euphorie versetzt: juhee, es gibt sogar noch schlimmere, dann können wir mit den „Schlimmen“ ja guten Gewissens reden).
Der EU-Beobachtungsposten im Süden wird, soweit mir bekannt, von der Hamas besetzt, nicht der israelischen Armee.
Israel hat sich aus Gaza zurückgezogen: die Palästinenser haben nicht mehr daraus gemacht, als vorher schon: Qassams abschiessen, Israel bekämpfen. Warum hat Europa nicht mehr Druck auf die Palästinenser ausgeübt, endlich einen konstruktiveren Weg einzuschlagen ? Warum hat sich Europa von einem demokratischen Verfahren zur Auswahl zwischen Pest und Kolera so blenden lassen (auch Hitler wurde demokratisch gewählt, man hätt’s also besser wissen können).
„name“ – die moralische Erhabenheit mit der du hier herumdiskutierst ist ein Witz – leider kein guter. Und bleib‘ bitte ebenfalls beim Thema: der Vergleich mit Südafrika ist ein Riesenschmarrn, weil von den Townships keine auch nur annähernd ähnliche Terrorgefahr ausging.

12. eran - Juni 30, 2007, 12:13

Komisch, dann diese Umfragenergebnisse…

http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=5&Param_Red=8090

Die Palästinenser sind mehrheitlich (56%) der Meinung, dass die größte Bedrohung, der sie gegenüberstehen, die internen Machtkämpfe und die herrschende Rechtlosigkeit in den Autonomiegebieten sind.

Erst danach folgen die Armut (21%), die israelische ‚Besatzung’ inklusive der Siedlungen (12%) und die internationalen Sanktionen (10%). Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das Harry S. Truman Institute for the Advancement of Peace an der Hebräischen Universität Jerusalem und das Palestinian Center for Policy and Survey Research in Ramallah zwischen dem 12. und 20. Juni gemeinsam durchgeführt haben.

— Also sind die Juden laut den Palästinensern selbst weit aus nicht so schlimm wie die eigene Brüder. Aber das liegt sicherlich auch an der Besatzung, wie all das Übel der Welt…

Und noch mehr schlechte Nachrichten für Name:

Die Terror-Mouse wird sterben. Wie werden nun die Kinder lernen wenn man nun als unwertiges Leben abschlachten darf. Soll die Hamas nun Name eine Kindersendung leiten lassen?

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1183053066461&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFul

Farfour Mouse dies in last episode

Hamas TV on Friday broadcast what it said was the last episode of a weekly children’s show featuring „Farfour,“ a Mickey Mouse look-alike who had made worldwide headlines for preaching Islamic domination and armed struggle to youngsters.

In the final skit, Farfour was beaten to death by an actor posing as an Israeli official trying to buy Farfour’s land. At one point, Farfour called the Israeli a „terrorist.“

„Farfour was martyred while defending his land,“ said Sara, the teen presenter. He was killed „by the killers of children,“ she added.

13. eran - Juni 30, 2007, 12:57

Weil es das eigentliche Thema:

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3419145,00.html

Qassam hits elderly couple’s home

Islamic Jihad cell fires two rockets at western Negev; no one wounded but two houses and a factory damaged. Regional council head says ’scandalous‘ government has not yet started program to shield homes

Tovah Dadon Published: 06.30.07, 08:14 / Israel News

14. Lila - Juni 30, 2007, 16:40

Auch nett:
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1183053068370&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

The armed wing of Hamas, Izzadin al-Kassam, rejected Palestinian Authority Chairman Mahmoud Abbas’s call for the deployment of international troops in the Gaza Strip, vowing on Saturday to attack them like other „occupation forces.“
„We will not allow any foreign forces to step a foot into the Gaza Strip and we will deal with them as occupation forces,“ Izzadin al-Kassam told Reuters. „We will only receive these forces with shells and rockets.“

Ebenfalls heute in der Zeitung:
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?c=JPArticle&cid=1183053063317&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

Palestinians shot at Israeli civilians and troops both from the West Bank and the Gaza Strip in separate incidents on Friday evening. No casualties were reported in any event.
In the latest incident, Palestinians opened fire at a car carrying members of a family who lost three of its members in a 2002 terror attack.
Relatives of Ya’acov, Hannah, and Shuv-el Dickstein, all killed in a Har Hebron shooting, were driving near the Pisgot community close to Ramallah when the gunmen shot at their car. The vehicle sustained damages.
Soon after the attack, IDF troops were shot at while they were conducting searches for the perpetrators.
Meanwhile, two mortars that were fired from the northern Gaza Strip landed close to the security fence. The Islamic Jihad’s Al-Kuds Force claimed responsibility for the attack.

Permanente Angriffe, pausenlos, an allen Fronten. In den deutschen Medien findet Ihr was darüber? Wenn ja, bitte hier reinstellen. Wenn nicht – bitte nicht vor Überraschung in Ohnmacht fallen.

15. Thomas - Juni 30, 2007, 23:07

@eran

Ohne jetzt die Umfrage oder deinen Link gelesen zu haben, hast du schon recht. Die Sache ist aber die, dass die Palästinenser es ändern wollten und die Hamas gewählt haben. Die nicht korrupt ist. Zu dumm nur das die halbe Welt die Palästinenser daraufhin boykottiert hat.

16. Lila - Juni 30, 2007, 23:19

Hast Du mal die Charta der Hamas gelesen?

http://www.hagalil.com/archiv/2003/08/hamas.htm

Sag mir doch mal, was für einen Grund es gäbe, die Hamas NICHT zu boykottieren. Sie haben sich mit ihrer Charta doch außerhalb aller demokratischen Gepflogenheiten gestellt. Wer von vornherein sagt, unterschriebene Verträge nicht einhalten zu wollen, Israel vernichten zu wollen und im übrigen weiter Terror betreibt – wie selbstmörderisch dumm sollen wir eigentlich sein, mit ihm überhaupt über irgendwas zu verhandeln? Die Hamas selbst hat doch von Anfang an erklärt, daß das vollkommen sinnlos ist.

Reicht die Tatsache, demokratisch gewählt worden zu sein, um als demokratische Partei legitmiert zu sein? Die Geschichte zeigt, daß das nicht reicht. Auch Haider ist trotz demokratischer Wahlen boykottiert worden.

Außerdem hat ja das Verhalten der Hamas nach der von den Saudis vermittelten Abmachung mit der Fatach trotz verfrühten Jubels aus Europa (juhu! man darf sie wieder empfangen! und flugs nach Norwegen eingeladen!) genau gezeigt, was sie von Abmachungen halten. Das ist für uns wirklich eine blöde Situation, denn wir würden ja gern irgendwie vorwärtskommen. Vielleicht muß man den Palästinensern einfach eine Generation Zeit geben?

17. eran - Juni 30, 2007, 23:19

@Thomas

heute wird nach der Umfrage weiterhin ein beträchtlicher Teil die Hamas wählen. Auch wenn bewiesen wurde, dass sie genauso korrupt ist.
Die Palästinenser erhielten seit der Hamas-Wahl mehr Gelder (aus Quellen der UNO und der Palästinenser) als das Jahr zuvor. Die Bevölkerung sah davon natürlich gar nichts.
Außerdem beruht die Wahl der Hamas nicht allein auf die Korruptionspolitik der Fatah, sondern auch auf die institutionelle übergreifende Gleichschaltung des palästinensischen Volkes zum Schaidentum seit Oslo.

18. grenzgaenger - Juli 1, 2007, 0:42

„Dein Talent, kritischen Fragen auszuweichen, ist im Laufe dieser Zeit deutlich gewachsen“

das nennt sich „dftt“

http://www.dontfeedthetroll.de/was-ist-ein-troll.html

man muss nicht auf jeden schwachsinn, aehm, ich meine auf jede frage, antworten die schon hundertmal gestellt und hundertmal beantwortet wurde, vor allem dann nicht wenn den fragern die antwort ohnehin gleichgueltig ist !!

🙂

19. Name - Juli 1, 2007, 9:47

Ich fasse zusammen:
—————————–
Logisch, dass dann ein paar naive Europäer auf jede zynische Jongliervorführung mit Opferzahlen mit bestem Gewissen hereinfallen.

den rotzigen Ton, den Leute wie Du anschlagen

was deutsche Sympathisanten wie “Name” so beweinen

Es nützt aber partout nichts bei Leuten wie Dir

die moralische Erhabenheit mit der du hier herumdiskutierst ist ein Witz – leider kein guter

Und noch mehr schlechte Nachrichten für Name:
Die Terror-Mouse wird sterben. Wie werden nun die Kinder lernen wenn man nun als unwertiges Leben abschlachten darf. Soll die Hamas nun Name eine Kindersendung leiten lassen?

man muss nicht auf jeden schwachsinn, aehm, ich meine auf jede frage, antworten die schon hundertmal gestellt und hundertmal beantwortet wurde, vor allem dann nicht wenn den fragern die antwort ohnehin gleichgueltig ist
—————–
Eine Grenzpatrouille wurde auf israelischem Boden angegriffen, wobei acht Soldaten ums Leben kamen und zwei verschleppt wurden.
So etwas nennt man einen Casus belli.

Permanente Angriffe, pausenlos, an allen Fronten.
—————–

=> Also: permanenter Casus belli an allen Fronten.

Ich verkneif mir mal den Kommentar auf diese Nicht-Polemiken.

Denn man tau.

20. nichwichtich - Juli 1, 2007, 10:10

… tja, würde mal sagen: volle Packung. Sollte zu denken geben. ’ne Hallig im ostfriesischen Watt is nu mal ziemlich weit ab vom Schuss.

21. Marlin - Juli 1, 2007, 11:33

Der Troll ist fett geworden…

22. willow - Juli 2, 2007, 9:53

Die Frage ist doch eher, ob inzwischen wenigstens die Briten begriffen haben, daß ihnen „irgendwie“ der Krieg erklärt wurde… bei den Deutschen, Franzosen und Skandinaviern wird das wohl noch etwas dauern…


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