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Alle drei Monate Mai 25, 2007, 10:08

Posted by Lila in Kibbutz, Kinder, Katzen.
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ist hier ein Kindergeburtstag fällig. Primus wird heute 17 und Häschen in der Grube spielen wir nicht mehr mit ihm. Er hat sich eine Käsesahnetorte gewünscht und sie bekommen. Außerdem Klamotten und eine coole, unglaublich teure Sonnenbrille. Bücher sucht er sich besser selbst aus, auch Musik. Ist das komisch, einen so großen Sohn zu haben. Er ist erwachsen. Er übernimmt Verantwortung.

Ich brauche ihn nicht zu erziehen oder zu ermahnen, er hat ein ausgeprägtes Gewissen und es war nie schwierig mit ihm. Manchmal brummt er seine kleinen Geschwister an, wenn sie ihn nerven. Was kann man schon über einen Jungen sagen, der so brav ist, daß ich glauben würde, da stimmt was nicht, wenn er nicht meiner wäre? Er ist stolz auf seinen Vater und auch auf mich, er trifft seine eigenen Entscheidungen, aber nie aus Trotz. Manchmal schludert er etwas in der Schule, aber er ist nie richtig in Probleme geraten. Die Lehrer lieben ihn, die Lehrerinnen noch mehr.

Er hat nette Freunde, solche, die Mütter gern haben: Jungens, die aus sich herausgehen und auch mal was erzählen. Keiner von ihnen raucht, rauft oder trinkt. Sie machen viel Sport, gehen Filme gucken, tauschen Bücher  und sind alle gut in der Schule.  Sie haben alle nette Eltern, mit denen ich sofort ins Gespräch komme. Besonders mit den Müttern.

Primus´ erster Geburtstag, 25. Mai 1991

Wirklich, es ist überhaupt kein Problem, mit so einem Sohn zu fühlen, daß wir genial begabte Erzieher sind. Aber ich weiß sehr gut, daß wir nicht viel dazugetan haben. Er ist irgendwie so ausgeglichen geboren worden. Stimmt nicht: als Baby hat er viel, viel, viel geweint. Das hat mich zur Verzweiflung gebracht, weil ich doch wollte, daß MEIN Baby immer glücklich ist. Aber er hat erst mit vier Jahren richtig durchgeschlafen. Also kein Erfolg von Erziehung oder irgendwelchen Tricks unsererseits. Wir haben ihm nur Zeit gelassen, sein Gleichgewicht zu finden.

Dann gab es die Zeit, als das mit der Brille anfing und andere Kinder ihn neckten. Das hat er sich zu Herzen genommen. Die Grundschulzeit war schwer für ihn, weil er in der Klasse keine Freunde hatte, keine richtigen. Aber sobald er auf die höhere Schule kam, war das vorbei und er fand seine Freunde.

Also, herzlichen Glückwunsch, mein Großer. Genieß das letzte Schuljahr und bleib, wie du bist.

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