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Qassam-Ticker Februar 6, 2007, 22:47

Posted by Lila in Land und Leute.
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Heute vier.  Eine davon landete in der Krankenstation eines Kibbuz. Glück gehabt, niemand wurde verletzt. Die anderen auf freiem Feld.

Die Dinger fallen jeden Tag. Auch wenn ich sie nicht jeden Tag erwähne. Auch wenn viele sagen, „ach was, die altmodischen Dinger, die tun doch nichts“. Auch ein Knüppel ist eine altmodische Waffe, aber wenn man sie nur fest genug auf den Schädel gehauen bekommt, kann der Schädel brechen.

Wie lange noch wird diese seltsame Form des Waffenstillstands anhalten?

Kommentare»

1. Chajms Sicht » Bevor sich jemand fragt… - Februar 7, 2007, 2:33

[…] bedeuten nicht, dass Israel keinen Angriffen mehr ausgesetzt ist. Lila machte heute in ihrem Blog darauf aufmerksam: Die Kassams fliegen weiterhin. Palestinian militants in the Gaza Strip on Tuesday […]

2. willow - Februar 7, 2007, 14:25

ich bin da vergleichsweise pessimistisch – bis die Terroristen ihren Kampf untereinander beenden und sich wieder auf den gemeinsamen Feind konzentrieren? Wenn ich höre, daß einige Scharfmacher wegen angeblicher Ausgrabungen an heiligem islamischem Boden in Jerusalem eine neue Intifada fordern, wird mir schlecht…

3. willow - Februar 9, 2007, 19:46

Dazu auf der „Achse des Guten“ diesen Beitrag gefunden:

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen ranghohen Hamas-Funktionär aus Gasa, Nisar Rajjan, heute wie folgt: “Es gibt nicht, was sich Israel nennt, weder in der Realität noch in der Vorstellung”. Wer dies voreilig für borniert, für einen Grund zu Pessimismus oder für ein Indiz hält, dass auch eine palästinensische “Einheitsregierung” nichts Verheißungsvolles für Israel bedeutet, der sollte innehalten. Spätestens morgen werden wir in deutschen Zeitungen eine andere Interpretation von Rajjans Klarstellung lesen: Wenn die Hamas öffentlich einräumt, dass Israel nicht existiert – heißt das nicht, dass ein Schwenk zum Pragmatismus unmittelbar bevorsteht? Denn kann man etwas, das nicht existiert, zerstören? Hat die Hamas damit nicht indirekt einen Gewaltverzicht angedeutet? Und bedeutet das nicht indirekt-indirekt-indirekt eine Anerkennung Israels? Eben. Frieden in Nahost steht unmittelbar bevor. Allerdings nur, wenn Israel endlich aufhört, in unerträglich provokanter Art Besucherbrücken am Tempelberg zu bauen, wegen denen die Al-Aksa-Moschee zusammenzubrechen droht. Schließlich hat der dicke Scharon bereits im Jahr 2000 Risse ins Fundament gelatscht.

Schönes Wochenende allerseits.

4. Nur zur Erinnerung « Letters from Rungholt - März 6, 2008, 10:31

[…] 6. Februar 2007 […]


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