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Hör ich gerade November 30, 2006, 23:31

Posted by Lila in Muzika israelit.
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Ich hab lange keine israelische Musik mehr vorgestellt. Heute: Bet habubot, „Puppenhaus“, eine ganz junge Gruppe, die meine Kinder mit Begeisterung hören. Mein Schwager, der auf seinen endlosen Fahrten zu seiner Hi-Tech-Firma im Zentrum des Landes (die Entfernung ist klein, der Staufaktor enorm…) immer Radio hört und so informiert ist, hat ihnen die CD geschenkt. Wenn die Kinder weg sind, hör ich sie. Schön melancholisch, wie israelische Musik immer fast immer ist, mit starken südamerikanischen Einflüssen. Wie bei HaYehudim kann ich sie nur in kleinen Dosen hören, aber heute habe ich gerade Lust dazu. (Oho, zu den Yehudim gibt es ein paar Links, unerwartet!)

Oh, ich muß doch mal You tube versuchen, das ist ja ganz einfach. Obwohl Film und Musik nicht ganz zusammenpassen… aber ein kleiner Eindruck.

Kommentare»

1. Piet - Dezember 1, 2006, 2:18

Dein Schwager hat einen guten Geschmack, danke für den Tipp! 🙂 Hab gerade mal reingehört, http://de.israel-music.com/the_puppet_house/shelfes/ ich denke, ich werde sie mir bestellen.

2. Jolie - Dezember 1, 2006, 2:36

Hallo Lila,
ebenfalls danke für den Hinweis – ich liebe „Weltmusik“, sprich immer wieder neu zu hören, was woanders gehört wird, auch wenn man es dann nicht immer verstehen kann. Aber das schöne an Musik ist ja, dass man sie auch ohne Verständnis einfach über die vermittelte Stimmung mögen oder ablehnen kann.

Meintest Du, dass israelische Musik eher generell starke südamerikanische Grundlagen hat oder gerade bei dem vorgestellten Lied? Bei dem vorgestellten höre ich sie nämlich selber nicht raus.

Mein kleiner Sohn ist zum ersten Mal krank: Erkältung ohne Fieber (noch – hoffentlich bleibt´s dabei!) und ich daher ein wenig Last, weil ich ihn noch voll stille, er aber weniger als gewöhnlich trinkt…
Viele Grüße, Jolie

3. Lila - Dezember 1, 2006, 2:50

Nein nein, in israelischer Musik mischen sich Einflüsse aus aller Welt, das trifft natürlich nicht auf alle Gruppen zu. Die Musikszene ist hier enorm viefältig.

Bet ha bubot haben ja auch andere Lieder, wo man sofort sagt, das ist südamerikanisch. (Es sind ja auch gar nicht so wenige südamerikanische Juden hier, ich arbeite mit einer Dame aus Buenos Aires).

Und ich wünsche Euch Gesundheit! Man sieht es so ungern, wenn ein Baby das Näschen voll Schnodder hat und sich nicht davon befreien kann! Was tust Du dagegen? Ich habe leicht, aber nur ganz leicht gesalzenen Kamillentee in die Nasenlöcher der Kinder geträufelt, als sie noch Babies waren. Außerdem hatte ich mich bei einem Krankenhausaufenthalt mit genial konstruierten Dingern zum Schleimabsaugen eingedeckt, nicht diese ekelhaft-brutalen Pumpen http://www.auravita.com/prodimages/MASP/masp10028.jpg, sondern so eine Art Schlauchsystem mit Becher http://www.lifelinedelhi.com/pcat-gifs/products-small/infant-mucus-extractor.jpg. Damit habe ich sie vom ärgsten Geknubbel in der Nase befreit. Ach, wenn sie schon mal selbst schnuufen können, dann ist es leichter. Aber genieß die Stillzeit!!!!

4. Elisabeth - Dezember 1, 2006, 2:58

Hier muss ich jetzt auch noch etwas schreiben:
Shlomo Artzi – jajajajjjjaaaaa – ich weiss, uralt. Aber dennoch: ich liebe ihn und seine Musik. Danach Shlomo Hanoch und David Broza.
Und ganz im Geheimen und in stillen Stunden höre ich Arik Einstein.
Und Dodaim.
Und jetzt sage ich nix mehr, bevor ich ein Fall für’s Elternheim werde…;-)

5. mischpoke - Dezember 1, 2006, 10:19

Für Joöie, wenn Du noch stillst hast Du ein Allheilmittel zu Verfügung, sprich träufel ihm mit einer Pipette ein paar Tropfen frische Muttermilch ins Näschen jede Seite und dann Wird es schnell besser werden, spreche aus Erfahrung, da siebenmal erprobt.
Gute Besserung von einer Anneka die erst zum Islam muss (Vorlesung) und dann aus „Schafott“ sprich Zahnarzt mit der WurzelOP , oh ich haben socleh Angst. Und das schlimmste ich muss für mein Leiden auch noch zahlen, mind 2000 Kronen, gemein nicht!!!!.Liebe Grüsse Anneka

6. mischpoke - Dezember 1, 2006, 10:25

Nana Elisabeth, Elternheim, oder meinst du mental ;).
Das glaube ich ja nun aber nicht. Du siehst auf deiner HP wie das blühende Leben selber aus .
Hausmusik könnten wir eigentlich auch machen, mein Vater und ich haben es gemacht für uns selber, wir haben ja ein Klavier, eine Bratsche und ein Cello in der Familie, aber die sind schon alle weg (Malmö, Brüssel und Kalmar) im Momant sind nur Klarinette und Klavier im Anfangsstadium vorhanden. Oh ich vergass Pentatonische Flöte hamwe auch noch.Also nichts mit Hausmusik. Ich komm dann mal zu Euch wenn wir in D sind.
Gut shabbes Anneka (auf dem Weg zum SChafott, s.o.)

7. Jolie - Dezember 2, 2006, 2:16

Lieben Dank Lila und Anneka für Eure hilfreichen Tips! Den mit der Muttermilch habe ich direkt umgesetzt – oh je oh je, alle Babys hassen es ja, wenn man an ihrer Nase rumfummelt… Na ja, aber ich denke, er ist auf dem Weg der Besserung, hat heute wieder viel gelacht. Oh ja, die Stillzeit genieße ich sehr, war auch hart erkämpft! Jetzt habe ich wiederum erst bewußt erkannt, dass jede Kultur nicht nur eine eigene Stillkultur besitzt, sondern auch eine für die Beikost und deren Umsetzung – na in jeder Kultur werden die Kinder ja groß… irgendwie…

*offmuttergespräch* – versprochen

8. Lila - Dezember 2, 2006, 11:37

Ja, die Beikost — in Israel gibt es keinen Zwieback, so dass dieser Papp meinen Kindern erspart blieb! HIer werden als erstes Tomaten und Aepfel zugefuettert, wenn ich mich recht erinnere. Und angeruehrten Brei aus Flocken gibt es hier zwar zu kaufen, aber zumindest Kibbuzmuetter benutzen ihn nie. Statt dessen haben wir frisch gekochtes Essen gegeben. Aber gross werden sie alle.

Was kriegen die Kinder bei Euch, und wann? Hier fangen wir so ca. nach sechs, sieben Monaten an mit Zufuettern. Oh, Melone haben wir ihnen gegeben, Moehren, Obst und Gemuese ist hier die erste Beikost, Fleisch nicht vor neun Monaten, und dann nur Huehnchen.

Ist aber schon eine Weile her ;-)))

9. Jolie - Dezember 3, 2006, 3:58

Hier bekommen die Babys mit sechs Monaten sofort die „volle Dröhnung“:
– Morgens einen Früchtebrei oder -Saft natürlich frisch gemacht aus den herrlichsten tropischen Obstsorten – der eine Stillmahlzeit sofort ersatzlos ersetzen soll, auch wenn das Baby noch so meckert
(Mann, was werde ich tropischen Früchte in Deutschland vermissen! Wußtest Du, dass man Cashew-Nüsse, bzw. deren Frucht auch trinken kann? Sehr lecker!)
– Mittags dann einen Gemüsebrei aus einem Teil Gemüse, einem Teil Kohlenhydrate (kann sofort Reis, Kartoffeln, Mandioquinha – brasilianisch, sehr lecker! – oder sogar Nudeln sein) und einem Teil Fleisch (Rind-Muskelfleisch oder Hühnchen) + Kräuter – der ebenfalls sofort komplett eine weitere Stillmahlzeit ersetzen soll, auch wenn´s dem Baby erst nicht schmeckt, soll ich schön stur bleiben und nicht vor 15h stillen, weil sich das Kind sonst nicht schnell genug umstellt

So werde ich es aber nicht machen! Denn sonst bin ich wahrscheinlich bis nachmittags geplatzt…
Nein mal im Ernst, mein Bauchgefühl sagt mir, dass es nicht gut sein kann, wenn er von heute auf morgen alles zu essen bekommt, was wir auch essen, wenn auch ungewürzt. Unser Sohn wird zuerst einen Zucchini-Brei bekommen, und den auch erst nach der Stillmahlzeit, langsam werde ich dann anderes ausprobieren und andere Bestandteile dazu nehmen.
Ich freue mich schon so auf sein Gesichtchen, wenn er die verschiedenen Geschmäcker entdeckt! 🙂
Sobald er jetzt wieder ganz gesund ist, fangen wir an mit dem Zufüttern.

10. Lila - Dezember 3, 2006, 7:43

Und warum sollte sich das Kind auch umstellen? Die Muttermilch bleibt doch nach wie vor wichtigster Bestandteil seiner Kost. Stillen die Muetter dann so schnell ab? Und wieso sofort auf Erwachsenenkost? Und wenn ein Kind etwas nicht vertraegt, wie kriegt man bei so gemischter Kost heraus, WAS genau? *wunder*

11. Jolie - Dezember 4, 2006, 2:40

Tja, das weiß ich alles nicht so genau. Ehrlich gesagt, fällt es mir noch in der Fremdsprache zu schwer so langatmige sehr ins Detail gehende Diskussionen zu führen. Da komme ich lieber nach Hause und setz mich bei nächster Gelegenheit an den PC und recherchiere im Internet…
Allerdings weiß ich, dass die Frauen hier meist nur bis zum sechsten Monat voll stillen und dann zügig abstillen – allerdings ist das ja auch in Deutschland so. Dabei kann ich allerdings nur für die Familien der Mittelschicht sprechen. In diesen Familien arbeiten in der Regel beide Elternteile und die Frauen kommen oft schon ein paar Wochen nach der Geburt (damit meine ich 2-3) wieder in den Beruf zurück und mühen sich tagsüber abzupumpen. Die Babys sind dann in der Obhut von einem Kindermädchen und/oder den Großeltern. Daneben beschäftigen die Familien auch noch eine Putzfrau. Nur wenige Frauen stillen dann noch länger als „nötig“.
Ach ja, was ich vergaß zu schreiben: Die Breichen sind immer frisch gekocht! Man hat ja schließlich Personal dafür… In den Supermärkten gibt es kaum Gläschen, aber bei denen, die´s gibt, muss man genau wie in Deutschland auch, sehr auf die Inhaltsstoffe achten. Vor allem geben die Brasilianer immer gerne Zucker in alles.
(In Obstsäfte! grundsätzlich, da kann man kaum schnell genug bitten, dass es nicht geschieht; und wenn wir unseren Kaffee ohne trinken, dann bekommen wir immer zu hören, dass wir Courage hätten 😉

12. Jolie - Dezember 4, 2006, 2:43

Oh sorry, ich weiß allerdings, warum man sofort auf die quasi „Erwachsenenkost“ umstellen soll: Damit das Kind keine Anämie bekommt gibt man direkt das Fleisch (genug Eisen erhält) und Gemüse, Obst und Kohlenhydratreiches damit es auch sonst alle Nährstoffe in der ausreichenden Menge erhält.


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