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Wie wenn man zu lange geschlafen hat… August 19, 2006, 22:45

Posted by Lila in Uncategorized.
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… und sich in der wachen Welt nicht sofort zurechtfindet, so fuehle ich mich, wenn ich nun mein Blog angucke. Ich bin noch in Deutschland, bei meiner Mutter, wo das Internet solche Zicken macht, dass es ewig gedauert hat, bis Y. das Ding doch ans Laufen kriegte. Meine eigene Netzkarte ist zu schwach, um meinen braven kleinen Laptop ans Netz zu zerren, und so schreibe ich diesen Eintrag auf Y.s Laptop. Darum die seltsamen umlautlosen Umlaute.

Ich habe die Zeit mit Museumsbesuchen, Bummeln durch die Strassen von Amsterdam, den Haag, Gouda und anderen Staedten verbracht, allein mit meinem Mann, waehrend die Kinder bei meiner Mutter waren und im Nahen Osten anscheinend Ausscheidungen am Dampfen waren, denen das Dampfen keinesfalls bekommt. Ich habe keine Zeitung gelesen, nach einem Mal Tagesschau-Gucken beschlossen, das nicht wieder zu tun, und habe keinen blassen Schimmer, was vorgeht. Ich weiss auch nicht, ob ich es wissen will.

 Y. meint, es ist keine Katastrophe, dass wir den Krieg verloren haben. Er meint, eigentlich haben wir gegen die Hisbollah schon vor langer Zeit verloren, und vielleicht ist es gut, dass das nun auch sichtbar ist. Vielleicht tut es der Hisbollah ja gut, ihrer Ehre etc, dass sie den verhassten Israelis mal so richtig gezeigt haben, wie sterblich sie sind.

Und da bei uns saemtliche kritischen Abrechnungen in aller Oeffentlichkeit gemacht werden, laesst sich da auch nichts verbergen oder schoenreden. Und wenn ich es mir genauer ueberlege, sind die Israelis mit Gold Meir und auch Begin recht scharf ins Gericht gegangen – und auch Ariel Sharon hat jahrelang im politischen Exil verbracht. Es kann also gut sein, dass die politische und allgemeine Seelen-Abrechnung, wie das auf Ivrit heisst, ein paar politische Karrieren beendet. Schade, ich hatte mich gefreut, eine so zivile und friedliche und relativ linke Regierung zu haben, aber wenn das Risiko zu gross ist, dann wird sie eben durch eine neuerliche Falken-Regierung abgeloest werden – und ich kann das den Waehlern nicht mal verdenken. Denn leider muss jede israelische Regierung fuer den Ernstfall geruestet sein, und so gern ich Olmert, Peretz und Livni gegoennt haette, allen zu zeigen, wie Zivilisten das Land durch eine militaerische Krise steuern – es hat aus vielen Gruenden nicht geklappt. Wobei ich nicht mal glaube, dass ein anderer Regierungschef es sehr viel besser gemacht haette – dafuer war die Ausgangslage zu verzwickt, der Angriff auf uns zu ueberraschend, und vermutlich waren auch in der Armee verschiedene Plaene in den Schubladen, die dann kollidierten.

Ich persoenlich frage mich manchmal ganz im Stillen, wie viel von der trickreichen Taktik der Hisbollah wir dem halbseidenen Geschaeftsmann Elchanan Tennenbaum zu verdanken haben, der bei einem missglueckten Drogendeal von der Hisbollah geschnappt wurde und von ihnen weissnichtmehrwielange gefangen gehalten wurde. Zwei oder drei Jahre? Lang genug jedenfalls, um aus diesem Offizier der Reserve genuegend Wissen rauszuquetschen, das dann nutzbringend eingesetzt werden konnte…

Na ja, Y. meint, gegen eine Guerilla-Truppe kann eine regulaere Armee nur verlieren, und wenn das dazu fuehrt, dass die Armee sich realistischer auf so einen Kampf einstellt, findet er die Niederlage sogar gesund. Er meint, wenn so viel falsch laeuft, dann darf man gar nicht gewinnen, weil man dann nie die Chance hat, sich selbst zu korrigieren, und beim naechsten Mal noch schlimmer verliert. Ob das aber beim naechsten Mal hilft, oder ob wir nicht doch die Geschichte durch den Abfluss verlassen, das weiss keiner so genau.

Dass das in Deutschland manchen Leuten als die beste Loesung erscheint, lerne ich hier mit Grausen, als ob ich es nicht schon vorher gewusst haette. Aber all das sage ich, ohne mehr zu wissen als die Niederlage. Ich habe nicht mal in Haaretz reingeguckt und noch nicht meine Email kontrolliert, sondern zuerst mal geguckt, ob meine Leser mich vermisst haben. Musste sein.

Ich bleibe noch bis Donnerstag hier, Dienstag fliegt Y. schon wieder (der ja auch eine Woche nach uns ankam, er hat einfach zu viel Arbeit in der Fabrik, um so lange wegzubleiben wie ich), und ich werde nicht viel Sinnvolles zum Nahen Osten zu sagen haben, bevor ich nicht wieder informiert bin. Und auch dann – ich weiss nicht, ob da im Moment viel zu sagen ist.

Und etwas spaeter: ich habe einfach mal durch ein paar Zeitungen geblaettert, virtuell, und finde, es gibt so viele kluge Leute und gute Artikel, dass ich gern viel verlinken wuerde. Aber hier habe ich nun nur den IE, mit dem das viel zu zeitraubend ist, also meine klugen Leser lesen ja bestimmt sowieso alle Sueddeutsche, FAZnet, Die Zeit und auch Haaretz, wozu soll ich das nun alles verlinken? Ich hab so viel nachzuholen und nachzulesen, ach je!

Aber die Pause war schoen. Ich habe auch ein paar nette Sachen erlebt. So beim Flug, mit den Kindern ueberm Mittelmeer. Unter uns die wunderschoene, geliebte Inselwelt Griechenlands. Ich, ganz andaechtig: „Guckt mal, Kinder, das ist Griechenland, eins der schoensten Laender der Welt“, und Quarta daraufhin, „aber Mama, gibt es denn Griechenland ueberhaupt noch? Ich dachte, das gab es nur frueher“. So spricht die Tochter der Kunsthistorikerin, die bei Griechenland an bronzene Sportler und Pferde denkt…

Und als Y. schon hier angekommen war, in seiner ersten Nacht in Deutschland, heulte auf einmal um 3 Uhr nachts die Sirene auf dem Nachbarhaus! Und das ist nicht so eine quaekige Sirene wie bei uns im Kibbuz, sondern wachad eine enorm starke Sirene, die einem in Bein und Glieder faehrt. Sie jaulte den ABC-Alarm-Singsang. Wir fuhren hoch. So nah! Alarm! Fuer einen Moment dachte ich, die Hisbollah ist hinter uns her gereist und verfolgt uns im Rheinland, im Schlaf. Dann bin ich von Kind zu Kind gegangen, und meine Mutter, die mich hoerte, meinte nur, „da war bestimmt irgendwo ein Brand, und mit der Sirene rufen sie die Feuerwehrleute zusammen“. Oh, und ich dachte, dafuer gibt es Telefone! Jedenfalls war das ein rechter Schreck, und es dauerte ein bisschen, bis ich wieder einschlafen konnte. Es war dann wirklich ein Brand: Brandstiftung in einer grossen Fabrik.

Und in unserer ersten Nacht in den Haag: wir schlafen in unserem Hotelzimmer in Scheveningen, am Meer. Auf einmal grosses Sirenengetoese, Feuerwehr, Polizei, grosses Chaos. Ich ging auf den Balkon, roch Brand, ich dachte schon, das gibt es doch nicht! Am naechsten Tag stand es in der Zeitung: Brandstiftung im Hafen, ein Grossbrand. Da habe ich doch einen Moment innegehalten und gedacht: ja gehe ich denn rum und lege Braende, im Schlaf, ohne es zu merken? Ueberall wo wir auftauchen, brennt es.

Und die Niederlande sind so schoen, ich war richtig richtig gluecklich dort. Ueberall sprechen die Leute Ivrit, es war richtig laecherlich. Der Mann an der Rezeption im Hotel von Oudewater: Shalom! Er war mal Volunteer bei uns in der Naehe. Am naechsten Morgen in der Hexenwaage von Oudewater: eine israelische Familie, die furchtbaren Laerm machte. Der Kellner eines suedamerikanischen Restaurants in Amsterdam: Israeli. Wir merkten es daran, dass er auf Ivrit fluchte, als er einen schweren Sonnenschirm bewegen musste. Ja sogar ein Schnorrer sprach uns auf Ivrit an und meinte, er kommt aus Bat Yam. Ja dann.

Oh, und es ist kaum zu glauben, dass ich gestern noch in Rembrandts Haus stand, seinem Atelier. Vorgestern stand ich vor Vermeers Milchmagd und begriff beim Vergleich mit de Hooch noch einmal, wie einzigartig Vermeer malt. Und ich stand vor Hals‘ Ehepaar-Portraet und hatte heftigste Sehnsucht, es mal neben Rubens Geissblattlaube aus Muenchen zu sehen.  Und Metsus krankes Kind. Oh, und im Mauritshuis, das Bild Sauls, wie er sich mit den Draperien, die doch normalerweise Koenigen Ansehen und Wuerde geben sollen, die Traenen abwischt, waehrend David fuer ihn spielt. Wer kann dieses Bild ohne Bewegung sehen?

Nur wenige Autostunden von mir entfernt liegen diese Wunder. Die Gegend, in der ich aufgewachsen bin, nah an der hollaendischen und belgischen Grenze, ist so interessant. Eine richtige alte Kulturlandschaft, na ja, wo haben wir die in Europa nicht? Aber hier haben seit dem Mittelalter grosse Kuenstler gearbeitet, sind von Flandern nach Holland, vom Niederrhein an den Oberrhein gezogen und die Maas entlang. Hier haben auch Generationen von Soldaten ihr Blut vergossen. Eine Gegend, die heute so friedlich und ruhig ist. Breda: ich denke an die Belagerung von Breda, an Velazquez und wie friedlich Breda heute ist. Und dann habe ich wieder eine optimistischere Haltung. Vielleicht erleben meine Kinder es ja noch?

Oh, und ich war in Amsterdam bei Lush, sowas gibt es in Israel nicht. Und ich war bei einem fantastischen Friseur in Amsterdam, hinter der Nieuwe Kerk, und habe zum ersten Mal in meinem Leben eine richtig gut geschnittene Frisur. Und ich liebe, liebe, liebe den Regen, der hier so sacht und gruen faellt.

Kommentare»

1. mischpoke - August 19, 2006, 23:48

Hallo Ihr Urlauber, eine gute Woche Euch. Und froh sind wir, das Du Dich endlich wieder meldest, Du hast uns gefehlt , glaubs ruhig sogar meinem Mann, der Deine Zeilen sehr gerne liest und das will was heissen. Schade das Ihr nicht noch über die Ostsee springen konntet so mal kurz nach Südschweden. Wir sind noch mit im Guiden mit deutschen Touris beschäftigt, aber nebenbei fängt nun endlich die Schule wieder an und auch unser Kigakinder haben bei ihrem neuen Kiga angefangen.Und die Uni geht nächste Woche auch los. Unser Urlaub (wenn auch nur 5 Tage) ist auch bald, in einem Monat, auf Rügen , juchhu. Und mein Liebster hat einen Job bekommen wenn auch nur als Vikarie, als Lehrer bei unsrer Waldorfschule (zum Glück grosse Kinder- kleine hat er ja zu hause genug). Habt noch einen schönen erholsamen Urlaub und kommt gut wieder heim. Passt aufEuch auf.
Liebe Grüsse Anneka (die heute in ihrer Gruppe lauter russische Juden hatte und schwäbelnde Deutsche)

2. shitklirrkopf - August 20, 2006, 1:33

Niederlage? Hmmm… Ich hab immer die Fernsehlibanesen und Hisbollah-Leute, allen voran Nasrallah, für verblendet gehalten, die das so sagten.

Hat Israel denn nicht seine Ziele erreicht? Die Hisbollah ist geschwächt, es rückt eine Schutztruppe in die Grenzregion ein und die Raketenangriffe auf Istael haben ein Ende – was denn noch?

Naja, mir ist die ganze Situation eh schon lange zu verworren für eine Gut-Böse-Denke, eine schwarzweißw Sieger-Verlierer-Unterscheidung. Ich bin nur traurig wegen all der Leute, die sterben mussten auf beiden Seiten der Grenzen, entsetzt wegen der Menschen, die soviele andere in Angst und Schrecken versetzt haben.

Ich höre in letzter Zeit häufig „An Tagen wie diesen“ von Fettes Brot. Denn irgendwie so gehts mir.

Freue mich aber, dass ihr einen schönen Urlaub habt. Die Niederlande sind wirklich schon und ich hatte grad das Glück, Griechenland nicht nur zu überfliegen, sondern auch da zu landen und gute Freunde wiederzusehen.

3. Lila - August 20, 2006, 2:18

Ja, Uri Savir z.B. vom Peres Center for Shalom meint auch, wie mein Mann, ich sollte mal nicht so schwarz sehen, und dass wir unsere Ziele erreicht haben: Schwaechung der Hisbollah (mehr als diese je zugeben wuerde) und ueberhaupt ist gegen eine Guerilla nicht mehr drin.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/751955.html
Vermutlich haben beide Seiten verloren, oder aber einen Pyrrhussieg errungen. Wir haben gezeigt, wie verletzlich wir sind und wie sehr wir uns auf die Armee verlassen, von der wir erwarten, dass sie alle Probleme loest – was sie aber nicht kann. Und Nasrallah hat den Bogen ueberspannt und dabei ein ganzes Land ins Unglueck gerissen, als es gerade dabei war, sich nach grausamen Jahren des Kriegs und Buergerkriegs aufzurappeln. Ausserdem hoffe ich, dass die Analyse der FAZ stimmt (find ich die jetzt, bevor das Internet wieder abtaucht???) und die westliche Welt die Hisbollah als skrupellose und Luegen verbreitende Terrortruppe kennengelernt hat. So dass unser Imageverlust durch einen aehnlichen aufgewogen wurde.
Olmert hat zu Anfang des Kriegs zu laut getroetet, und zu viel ist schief gegangen. Das kann man nicht als Sieg feiern. Ausserdem ist das die israelische Mentalitaet, immer nach den eigenen Fehlern bohren und sich Sorgen machen – das beste Beispiel dafuer ist der Yom Kippur Krieg, den wir zwar gewonnen haben, dessen Jahrestag wir aber mit soul searching und kritischen Berichten ueber die vielen Fehler der Politiker und Militaers begehen. Waehrend die Aegypter, die den Krieg verloren haben, ihren Sieg bejubeln.

Ist das nun unsere Staerke oder Schwaeche? Doron ROsenblum wuerde sagen, unsere Staerke, http://www.haaretz.com/hasen/spages/751959.html
und da ist was dran. Wir sind ja wirklich nicht als Speerspitze im Kampf gegen den Islamismus entworfen, auch wenn wir uns selbst oft so sehen oder von anderen so gesehen werden.Und es ist einfach zu viel falsch gelaufen in diesem Krieg, das meiste davon wohl auch noch gar nicht klar zu beurteilen, als dass wir ihn als Sieg buchen koennten. Dass Nasrallah ihn so buchen wuerde, war ohnehin klar. Allein dass er uns auf Wochen in Bunker und Uniformen gezwungen hat und dass seine Reden die hoechsten Einschaltquoten EVER hatten, das ist ja wohl schon ein Sieg im Nervenkrieg. Ob sich ausser ihm jemand daran freuen kann? Ich glaube, den Libanesen ist eher zum Heulen, so wie mir.

Fettes Brot kenn ich nicht. Bildungsluecken grauslicher Art aufgedeckt!!!

4. shitklirrkopf - August 20, 2006, 3:47

Fettes Brot musst du nicht kennen – es hat schon seine Gründe, warum deutscher Hiphop nicht weltbekannt ist;) In dem Lied gehts aber genau um diese Hilflosigkeit, diese Abstumpfen und teils diese Wut gegenüber all dem Leid, Terror, Krieg etc. in dieser Welt.

Sicher hast du recht: Auf den Straßen den Sieg bejubelnde Israelis hätte ich als mehr als unpassend empfunden. Aber ich stimme deinem Mann da zu: Siehs nicht zu schwarz. Die IDF-Soldaten können nach Hause, die Zivilisten aus den Bunkern und im Libanon muss man sich auch nicht mehr vor F-16s fürchten. Und das ist schon mal was Tolles, finde ich zumindest. Und vielleicht ist eine internationale Truppe wirklich ein Schritt nach vorn. Ich hoffe es zumindest.

Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

PS: Die erste Strophe von „An Tagen wie diesen“
Moin moin – was geht?
Alles klar bei dir? Wie spät?
Gleich neun – okay.
Will mal eben los, Frühstück holen gehn
Schalt den Walkman an, zieh die Haustür ran
Lauf die Straße entlang bis zum Kaufmannsladen
Denn da gibt’s die allerbesten Brötchen weit und breit
Kann am Tresen kurz mal lesen was die Zeitung schreibt
Irgendwas von nem Großangriff
Unzählige Bomben auf kleine Stadt
Viele Menschen ums Leben gekommen
Und dem Erdboden gleich gemacht in nur einer Nacht
Ich zahle und verlasse den Bäcker
Hör noch den Nachrichtensprecher
„Lage wieder mal dramatisch verschlechtert, heute fantastisches Wetter“
Plötzlich gibt’s ’n Knall, tausend Scherben überall
Die Nachbarskatze hat’s erwischt bei ’nem Verkehrsunfall
Der Anblick kann einem echt die Laune verderben
Was fällt diesem Mistvieh ein hier genau vor meinen Augen zu sterben?

5. grenzgaenge - August 20, 2006, 20:39

hi lila,

schoen wieder vor dir zu lesen.

du hast mir schon richtig gefehlt !

liebe gruesse,
dein grenzgaenger

p.s. gute woche !

6. wapiti - August 23, 2006, 12:32

Schön, endlich wieder von Dir zu lesen! Ich kommentiere hier nie, weil mir zu Deinen klugen und schön geschriebenen Texten nichts mehr einfällt ;-), aber ich lese seit „damals“ als ich Dich entdeckt habe, regelmäßig mit.
Hab noch zwei schöne Tage in Deutschland und dann einen guten Heimflug!

Liebe Grüßle,
Wapiti

7. grenzgaenge - August 25, 2006, 15:11

liebe lila,

ich hoffe du bist gesund und munter wieder zu hause angekommen.

sag mal – mit welcher fluglinie bist du unterwegs gewesen ? ich ueberlege fuer meine naechste reise ja noch ob ich mit el al oder hapag fly liege. el al hat den vorteil das ich schon oefters damit geflogen bin und alles war immer in bester ordnung. der nachteil ist das ich nach frankfurt/main fahren muss.

hapag fly fliegt ab duesseldorf und ist auch billiger, allerdings kenne ich die gesellschaft nicht und bin auch sonst eher kritisch bei solchen fluggesellschaften ….

ist jemand von euch schon mal die strecke duesseldorf – tel aviv mit hapag fly geflogen ??

wenn ja – war es in ordnung ?

schabbat schalom,
euer grenzgaenger

8. Lila - August 25, 2006, 15:47

Ja, wir sind diesmal Hapagfly geflogen und es war absolut okay. Tel Aviv Düsseldorf and back again. Mich hat der Direktflug gelockt – für mich ist das Umsteigen in Ffm mit den langen Wegen ein Albtraum, und in der Tat verkürzt es die Reise und ist viel angenehmer. Was Service, Sardinengefühl, Büchsenfraß und alles andere angeht, nehmen sich El Al, AuA, Lufthansa etc nichts – Arkia bin ich lang nicht geflogen, da ist es drangvoll eng, wenn ich mich recht erinnere. Bei Hapagfly fiel mir angenehm auf (Vorsicht bissige Mutter), daß sie kinder-kompatible Filme zeigen und nicht wie Arkia „Mama, warum macht der Mann das mit ihr und ist ihr das angenehm?“-Filme.

Kann ich eigentlich empfehlen. Je mehr Konkurrenz am israelischen Himmel, desto besser für uns Verbraucher, denke ich mir mal.

9. grenzgaenge - August 25, 2006, 16:02

hi lila,

danke fuer deinen bericht ….. das hoert sich sehr ermutigend an, dann werde ich hapag fly wohl auch mal testen !

liebe gruesse,
dein grenzgaenger
(der sich immer mehr auf die schul freut !)

p.s. gerade musste ich ueber meinen eigenen schreibfehler lachen – eigentlich wollte ich nach israel Fliegen, nicht Liegen ….

;-))))))))))))

10. mischpoke - August 26, 2006, 19:37

WILLKOMMEN zu Hause, später mehr ,muss wieder ins Krankenhaus, Jacob hatte super Blindarmentzündung+ OP und braucht nun doch einen von uns Grossen bei sich. Liebe Grüsse und eine gute Woche
Anneka

11. Lila - August 27, 2006, 0:57

Oh je, Blinddarm! Das hatte ich auch, diese OP, verwöhn ihn mal schön. Gute Woche auch Euch allen, halt durch.


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