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Eine Antwort Juli 26, 2006, 15:36

Posted by Lila in Land und Leute, Persönliches.
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Ich habe gerade etwas gelesen, das ich Wort für Wort unterschreiben kann. Ja ich wünschte, ich hätte es geschrieben. Es ist eine Antwort auf die vielen, die fragen: wieso kommst du denn nicht nach Deutschland? wieso verläßt du Israel nicht? Besonders jetzt, eine kurze Woche vor unserem lang geplanten Besuch in Deutschland, ist es so aktuell. Denn die Wahrheit muß gesagt werden: so sehr ich mich auf meine Familie und Freunde freue, so entsetzlich schwer fällt es mir, ausgerechnet jetzt hier weg zu müssen. Ich warte nicht ungeduldig auf unsere Abreise, sondern würde sie lieber verschieben. Und wenn ich die Trauer in den Augen der Flüchtlinge sehe, egal von wo sie geflohen sind, dann kann ich sie so gut verstehen.

There is at least one other thing which you can learn from this distance:

The meaning of home.

Tell people here that you’re visiting from Israel, and are packing to go back, and the response will not be long in coming.

„You’re going back? To that?“ To that place of plague, they’re saying. The pestilence which blackens the lives of all who come near.

It is at this point that you realize where your true home is. What your true home is.

Home is that place which, when someone has set it ablaze, it is your profound urge to run toward, not away from.

Home is where you feel you absolutely need to be, when that place is in harm’s way.

Radical Islam teaches that this Holy Land of the Hebrew Bible is no longer the authentic homeland of the Jews. Radical Islam teaches that the Jews who came to the Holy Land from the Americans, from Africa, Europe, Australia, Asia, have no business being here, that they are transients, usurpers, illegals.

Radical Islam should know better. If only because of this:

If the conflict is incurable, so is the sense of home.

It may be said that the whole of the Mideast conflict boils down to a matter of homes. Homes destroyed on both sides, homelands claimed on both sides, people on both sides killing and killed while defending their homes.

You can’t fix the feeling of home. It cuts across political and cultural divides, and across lines of religious belief and practice.

There will be those who will respond „How can you be thinking about your home when so many in Lebanon and Gaza have seen theirs destroyed?“

Callous as it may be, I can. I can believe that the loss of their homes was horrible, tragic, perhaps militarily counter-productive. But their destruction makes my home no less mine.

Packing to go home, I found myself humming the chorus from the Dido song „White Flag,“ broadcast on Israeli radio stations for months on end during the Intifada. „I will go down with this ship,“ the chorus begins. „And I won’t put my hands up and surrender. There will be no white flag above my door.“

There’s no cure for this. Home is the doorway you need to defend. Home is the ship you’re willing to go down with.

Kommentare»

1. eule70 - Juli 26, 2006, 19:38

Ich überlege mir, ob ich Euch beneiden soll um Euer Gefühl von Heimat, die Ihr mit Klauen und Zähnen verteidigen wollt bis zum Untergang. So eine Heimat besitze ich nicht mehr, ich habe vor Jahrzehnten um des Friedens willen auf den Besitz von Heimat verzichtet. „Heimat“ ist für mich nur noch: die Wohnung, die Straße, in der ich wohne, die netten Nachbarn – und die Orte meiner Kindheit, zu denen ich reisen kann, wenn ich will, und an denen ich mich erfreuen kann auch ohne sie zu besitzen. Ich glaube, das „Besitzen-Wollen“ ist der Schlüssel des Unfriedens.

2. Lila - Juli 26, 2006, 19:54

So, wo soll denn dieses Volk von Flüchtlingen hin? Die Entscheidung, eine Heimstatt für das jüdische Volk zu gründen, war rechtens. Daß andere auch diese Heimstatt vernichten wollen, scheint nebensächlich zu sein. Die Großeltern meines Mannes hatten eine Heimat, die ihnen genommen wurde, in Deutschland nämlich. Sie sind in das uralte Heimatland zurückgekehrt, aus dem die Juden vertrieben wurden, in denen es aber immer Juden gab. Wo sollen sie hin? Es ist ja nicht so, als ob es nur um einen Teil des Heimatlandes geht. Es geht um die Existenz.

3. Lila - Juli 26, 2006, 20:12

Und noch was: auch Israel hat auf Gebiete für Frieden verzichtet. Mit dem Sinai hat Israel ein Gebiet zurückgegeben, das größer war als das Staatsgebiet. Israel hat den Südlibanon geräumt, der nur als Pufferzone gehalten wurde, um den Raketenbeschuß zu stoppen – wunderbar, Israel wird genau aus dieser Zone pausenlos beschossen. Israel hat den Gazastreifen geräumt, und aus dem werden wir nun mit Kassams beschossen. Toll, nicht wahr, der Effekt, den die Räumung von Gebieten hat?

Mit den deutschen Ostgebieten kann man das ja wohl nicht guten Gewissens vergleichen. Hätte Deutschland nicht den Zweiten Weltkrieg mutwillig vom Zaun gebrochen, säßen auch meine Verwandten noch an den Masuren. Wer einen Krieg anfängt und verliert, der verliert auch Gebiete. Das haben die Syrer zB nie kapiert. Sie haben Israel angegriffen, einen kleinen Teil der Golanhöhen verloren und fordern nun ohne jede Gegenleistung seine Rückgabe. Da hätten sie sich mal was von Deutschland abgucken können. Deutschland hat nach dem verlorenen Krieg begriffen, daß der Gebietsverlust nicht rückgängig zu machen ist, und hat die Flüchtlinge integriert – das hat kein arabischer Staat mit den Menschen gemacht, die hier aus ihrer Heimat geflohen sind, übrigens in den meisten Fällen (nicht allen, ich kenne die Fälle wie Tanturra sehr wohl und auch ein paar Leute, die sie erforschen) ohne Not.

Hast Du Dich mal gefragt, wie es kommt, daß noch so viele arabische Christen, Moslems, Drusen, Beduinen in Israel leben? Als Ärzte praktizieren, Häuser bauen, Geschäfte führen? Das sind Familien, die sich damals entschieden haben, zu bleiben. Wie viele Deutsche kennst Du, die in den alten Ostgebieten geblieben sind und dort bis heute leben? Das kann man wirklich nicht vergleichen. Das ist ein unsauberer Vergleich, der emotionalisiert und zu ungerechten Urteilen führt. Und niemandem gerecht wird.

Das deutsche Beispiel auf Israel anzuwenden, das ist schon eine ziemliche Verkrümmung der historischen Tatsachen. Wann hätte je ein Staat freiwillig Gebiete geräumt, ohne etwas dafür zu bekommen? Wann hätte Deutschland das je getan???? Israel hat es getan und wird es wieder tun. Aber was wir dafür zurückbekommen, sind Raketen. Und die Welt guckt zu und grinst hämisch.

4. luizcruz - Juli 26, 2006, 20:34

@Lila

„aus dem die Juden vertrieben wurden“

Es hat eine Reihe von Kriegen gegen Rom gegeben, die mit Niederlagen endeten. Hadrian verbot die Einhaltung der jüdischen Gesetze, Antonius Pius hob es wieder auf. Der Sanhedrin tagte auch nach dem Bar Kochba Aufstand in Israel. Mischna und Talmund wurden erst in spätrömischer Zeit in Israel vollendet. Ausgerechnet der Sanhedrin wurde nicht vertrieben?

Die Umweltzerstörungen durch die Kriege haben ein verwüstetes Land hinterlassen, das ein Großteil der Bevölkerung zwang, zu den anderen jüdischen Gemeinden im römischen Reich auszuwandern.

Religionsgeschichtlich war das Ergebnis der kriegerischen Niederlagen der Verzicht auf das messianische Judentum, durch den ein Großteil der Kriege ausgelöst wurden waren. Der römischen Macht waren nur die Parther gewachsen. Es war von Anfang an klar, das keiner der jüdischen Kriege gegen Rom gewonnen werden konnte. Ausgerechnet gegen die militärisch stärksten Kaiser wie Vespasian und Hadrain.

Die Entscheidung für eine Heimstatt war notwendig.

Ist es so unverständlich, daß nach 1600 Jahren, in den jüdische Siedlungen in Israel zwar vorhanden waren, aber nie dominierten, die Menschen, die in den 1600 Jahren in diesem Land lebten, eine starke Zuwanderung nicht gerade begeistert begrüßt haben.

Die Heimkehrer beherrschten im Gegensatz zum antiken Israel keine der Verkehrssprachen der Region. Damals war das Aramäisch, heute ist das Arabisch.

Die arabischen heute moslemischen Nachbarn sind natürlich auch Nachfahren der Menschen, die zur Zeit des spätrömischen Reiches Heiden wie der Idumäer Herodes, Christen oder Juden waren. Arabisch ist ihre heutige Sprache, Islam ihr heutiger Glaube.

Ist es nicht so, daß es der türkische Sultan war, der die Spaniolen nach der Vertreibung aus Spanien aufnahm und ihnen unter anderem auch erlaubte, in Israel zu siedeln?

5. Lila - Juli 26, 2006, 20:59

Ja, danke, ich hätte nicht so verkürzt schreiben sollen, gut, daß Du aufgepaßt hast 😉

Herrje, egal wie viel ich schreibe, es ist immer zu wenig, zu ungenau, zu oberflaechlich. Ich brauche einen Sponsor, damit ich endlich nicht mehr durch Arbeit, Hausarbeit u.ae. abgelenkt werde… also danke.

6. luizcruz - Juli 26, 2006, 21:16

@Lila
[quote]Wie viele Deutsche kennst Du, die in den alten Ostgebieten geblieben sind und dort bis heute leben? [/quote]

Das sind mehr, als du denkst. Auch als die Polen dachten. Kannst ja mal nach deutschsprachigen Seiten aus Polen suchen. Es ist überraschend, wieviele du findest

Es gibt übrigens auch Rückwanderer nach Schlesien und Pommern sowie Polen, die in Stettin arbeiten, aber in Vorpommern wohnen. Überspitzt gesagt, könnte man sagen, in Pommern arbeiten auch noch polnische Bauern. Ganze Güter werden von Schweden, Dänen, Niederländern und auch Deutschen bewirtschaftet.

Wenn du den Oderradweg mit dem Rad unterwegs bist, triffst du auf der deutschen Seite polnische Radfahrer und auf dem polnischen Weg, der geht leider auf und ab, auch viele deutsche Radfahrer. Wenn die polnische Staatsbahn bessere Verbindungen anbieten würden, wären es noch mehr.

7. Lila - Juli 26, 2006, 21:20

Oh, das ist ja hochinteressant. Das wußte ich gar nicht. Gibt es da Literatur drüber? Ich habe selbst Familie, die geflohen ist. Ich dachte immer, da hätte es keine Alternative zu gegeben.

Walla, man lernt nie aus. Jetzt kannst Du mal mein Blog nach historischen Ungenauigkeiten jäten… da hast Du was zu tun.

8. luizcruz - Juli 26, 2006, 21:43

@Lila

Nun ja, viele sind die ersten Jahre nicht freiwillig geblieben. Es war Zwang für die, die nicht fliehen konnten. Meine Großmutter konnte mit ihren jüngsten Kinder erst 1954 Polen verlassen. In den Jahren, wo sie bleiben mußten, hatten sich manche beruflich etabliert und bereits Familie.

Schlesien ist ein Spezialfall. Viele Menschen, in deren Familie Deutsch gesprochen wird, nennen sich selbst Schlesier. Es gibt aber auch viele Polen ohne deutsche Vorfahren, die sich als Schlesier empfinden.

Eine deutsche Einwanderung nach Polen gab es ja immer. Solange alle Katholiken waren, integrierten sie sich schnell und wurden Polen. Die Brandenburger und Preussen wurden aber Protestanten und lebten dann als Einwanderer in urbargemachten Brüchen, auch in den Städten.

Es gab auch bestimmte Berufe, in denen nur Deutsche tätig waren. Zum Beispiel der Müller, auch einige Handwerker. Der Ruhm der Hutterer, die heute in Kanada leben, ging zum Beispiel auf ihre Möbel, den Hausbau und den Mühlenbau zurück. Da waren sie in Osteuropa lange unersetzlich.

9. eule70 - Juli 27, 2006, 21:33

@Lila: Warum nur fühlst Du dich immer so angegriffen von mir? Meine spontane Reaktion auf den Text über Heimat war eher nostalgischer Natur, so: „ich habe das leider nicht, aber ich kann auch so leben“. Was den Vergleich mit den Vertreibungen nach dem 2. Weltkrieg angeht: in meinen Blogs http://alteeule.blogg.de/eintrag.php?id=177 und http://alteeule.blogg.de/eintrag.php?id=179 habe ich ja nicht Israel angegriffen, sondern die arabischen Staaten, die mit den Palästinensern eben nicht so umgegangen sind wie seinerzeit die Alliierten mit uns, d.h. sie in den Ländern ihrer Kultur zu integrieren. Übrigens: die Vertreibung von uns Deutschen kann man noch als Folge eines schuldhaft begonnenen und verlorenen Krieges ansehen – aber was haben die aus ihrer östlichen Heimat vertriebenen Polen verbrochen? Sie waren einfach unschuldige Opfer von Stalins Gebietsansprüchen, können also durchaus mit den Palästinensern verglichen werden. Nur: sie konnten sich eben in einer neuen Heimat einrichten.

Ich würde würde all dies auch gern in einem Palästinenser-Blog diskutieren. Ich habe es auf der Seite „Palästina-Portal“ abgeschickt, die von sich behauptet „für Verständigung, gegen Gewalt“ zu sein; der Artikel wurde moderiert („Moderation“ steht ja wohl im Blog-Vokabular für „Zensur“ :), aber bis heute nicht freigeschaltet. Meine Meinung ist denen wohl zu unbequem. Gerade deshalb, liebe Lila, rechne ich es Dir sehr, sehr hoch an, dass Du auf Deinem Blog kontroverse Diskussionen zulässt! Hoffentlich bleibst Du dabei, obwohl ich weiß, dass es Dir manchmal weh tut. Leute wie ich wollen eigentlich nur zum Nachdenken anregen.

Ich muss aber doch was fragen, um zu wissen, zu wem ich das alles sage: Wenn ich richtig verstehe, lebst Du in einem Kibbuz, und ich nahm an, Du oder Deine Mitbewohner oder Eure Eltern sind vor oder zu Beginn des Staates Israel eingewandert. Oder gehörst Du etwa zu denen, die viel später im Zuge ich weiß jetzt nicht welcher politischen Strategie in den von den Palästinensern beanspruchten Gebieten angesiedelt wurden? Dann könnte ich Deine verletzte Reaktion allerdings gut verstehen. Und hier fällt mir wieder ein Vergleich ein: Nämlich mit den Südtiroler Bauernfamilien, die von Hitler in die Ukraine umgesiedelt wurden mit dem Versprechen, dort könnten sie auf Ewigkeit einen Bauernhof betreiben. Sie haben dort ein oder zwei Jahre das Land beackert, dann kam die Niederlage, sie wurden wieder vertrieben und mussten zurück dorthin, wo sie alles aufgegeben hatten – Spielbälle einer skrupellosen Politik! Tut mir leid, aber ich habe den Eindruck, mit einigen Deiner Landsleute sind einige Eurer Politiker ähnlich umgegangen. Denn das ist allerdings meine feste Meinung: Israel wird nur in Frieden leben können, wenn die Palästinenser das gesamte seinerzeit von der UNO für sie vorgeschlagene Gebiet erhalten. Die israelischen Siedler, die dann vertrieben werden, können sich bei ihren früheren Politikern bedanken!

10. Lila - Juli 27, 2006, 21:57

Ja, Eule, dann lies doch vielleicht erst mal nach, was über mich geschrieben steht, unter dem Tab „Lila“ steht da alles, was es über mich zu wissen gibt. Außerdem hat mir, ehrlich gesagt, Deine Einführung a al „ich kann das hier ja sowieso nicht sagen, weil ich dann mit Hohn und Spott übergossen werde“, nicht gefallen. Ich wüßte nicht, womit ich den Eindruck erweckt hätte, mit Hohn und Spott auf ernstgemeinte Beiträge zu reagieren. Und wenn mein Sinn für Spott manchmal mit mir durchgeht – ich richte ihn genauso gegen mich selbst.

Im Übrigen scheint mir, bei neuerlichem Durchlesen Deines Kommentars, daß Du zwischen Siedlung und Kibbuz verwechselst.

Ich würde Dir, ohne jetzt kränkend sein zu wollen, Dir raten, Dich über ein paar grundsätzliche Dinge zu informieren. Wenn Du mich als Siedlerin bezeichnest und mir unterstellst, daß ich Land beackere, das eigentlich den Palästinensern zusteht, dann weißt Du entweder den Unterschied zwischen Kibbuz und Siedlung nicht, oder unterstütz die Forderung der Hamas nach Auflösung des Staates israel.

Ich lebe in der Nähe von Haifa, und meinst Du wirklich, ich sollte zurück nach Deutschland gehen, weil die Palästinenser, Nasrallah und andere nicht wollen, daß wir hier leben? Und wohin bitte sollen meine nachbarn gehen, die aus Ungarn oder dem Jemen eingewandert sind, und jene, die hier seit vielen Generationen leben? Hier hat es immer Juden gegeben. Die sollen jetzt alle gehen, oder wie? Ja wer will sie denn?

Ich bin Deutsche und habe vor 17 Jahren einen Israeli geheiratet, seitdem lebe ich hier. Die Großeltern meines Mannes sind zu Beginn der 30er Jahre, als es in Deutschland ungemütlich war, ins damalige Palästina ausgewandert – unter Zurücklassung ihrer Eltern und Geschwister, die ermordet wurden. Sie sind als Kibbuzniks ins Land gekommen, d.h., die Erde, auf der sie sich ansiedelten, um das Land zu bebauen, wurde ganz normal und legal von einem reichen Mann gekauft, der übrigens selbst im Ausland lebte. Sie gehörten zur linken Kibbuzbewegung, die von Anfang an für ein friedliches Zusammenleben mit den Arabern war, auch wenn die Araber von der Idee nicht begeistert waren.

Trotz der Spannungen zwischen Arabern und Juden im damaligen britischen Mandatsgebiet war das persönliche Verhältnis zu den arabischen Nachbarn ausgezeichnet. Diese wußten auch, wer der Gruppe verrückter junger Leute das Land verkauft hatte.

Bei der Aufteilung des britischen Mandatsgebiets (die ja prinzipiell lang vor dem Holocaust beschlossen wurde, so daß das alte Argument „die Juden haben den Europäern per moralischer Erpressung das Land aus dem Kreuz geleiert“ wirklich nichts mit der Wirklchkeit zu tun hat (täuscht mich mein Gedächtnis, oder schreibt nicht auch Sartre darüber, in seinem Buch über den Antisemititsmus???) lag das Gebiet, in demi ch wohne, eindeutig auf dem Gebiet, das den Juden zugesprochen wurde.

Ich erinnere daran, daß aus dem Mandatsgebiet ja Jordanien und Israel geschnitzt wurden. Daß die Palästinenser heute diesee Gebiet beanspruchen, ist schön und gut, das bedeutet aber noch nicht, daß sie irgendeinen Rechtsanspruch darauf haben. Sie sprechen Israel ganz und gar das Existenzrecht ab, und handeln auch dementsprechend. Doch nur weil das so ist, brauche ich es noch nicht korrekt zu finden.

Also, mir scheint, Du wirfst da ein paar Dinge durcheinander. Oder?


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