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	<title>Letters from Rungholt</title>
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	<description>Lila erzählt von ihrem Leben in einem Kibbuz im Norden Israels.</description>
	<pubDate>Sun, 11 May 2008 21:03:53 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>Weitere Links, ungeordnet</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 20:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles Sachen, die mir letzthin ins Auge gefallen sind.
Mona Charen (via Israel Matzav) über die Flüchtlingsfrage. Ein interessanter Artikel über den großen Unterschied zwischen den historischen Tatsachen und der Verleumdung, die die Erinnerung an dei Tatsachen leider längst verdrängt hat.
Even now, even after triumphing over so much adversity in its all-too-eventful first 60 years, Israel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Alles Sachen, die mir letzthin ins Auge gefallen sind.</p>
<p><a href="http://article.nationalreview.com/?q=NTYwZTlhZmFlMmIxYWY4OGE4ZTNkMmQ3NzEyMzg0MWI=">Mona Charen</a> (via <a href="http://israelmatzav.blogspot.com/2008/05/big-lie-about-israel.html">Israel Matzav</a>) über die Flüchtlingsfrage. Ein interessanter Artikel über den großen Unterschied zwischen den historischen Tatsachen und der Verleumdung, die die Erinnerung an dei Tatsachen leider längst verdrängt hat.</p>
<blockquote><p>Even now, even after triumphing over so much adversity in its all-too-eventful first 60 years, Israel is not considered a normal country. The campaign of deligitimization launched by its enemies has succeeded to a tremendous degree in persuading ordinary people that Israel was conceived in sin. That sin was the dispossession of the Palestinians, the rightful inhabitants of the land now called Israel. Second only to the claim that Iran seeks nuclear power for peaceful purposes, this is the most sinister lie in circulation.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls bei <a href="http://israelmatzav.blogspot.com/2008/05/origin-of-term-naqba.html">Israel Matzav</a> habe ich einen Link zu einem <a href="http://www.jewishpress.com/displaycontent_new.cfm?contentid=31503&amp;mode=a&amp;sectionid=14&amp;contentname=How_%27Nakba%27_Proves_There%27s_No_Palestinian_Nation&amp;recnum=1">Artikel </a>gefunden, der der Entstehung und Verwendung des Begriffs <em>Naqba </em>nachgeht. Vielleicht für fortgeschrittene Nahost-Freaks&#8230; aber für die dann wirklich aufschlußreich.</p>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<blockquote><p><span style="font-size:10pt;font-family:NewCenturySchlbk;">The term was not invented in 1948 but rather in 1920. And it was coined not because of Palestinians suddenly getting nationalistic but because Arabs living in Palestine regarded themselves as <span style="font-style:italic;">Syrian</span> and were enraged at being cut off from their Syrian homeland.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:NewCenturySchlbk;"><span> </span>The bulk of the Palestinian Arabs had in fact migrated to Palestine from Syria and Lebanon during the previous two generations, largely to benefit from the improving conditions and job opportunities afforded by Zionist immigration and capital flowing into the area. In 1920, both sets of Syrian Arabs, those in Syria and those in Palestine, rioted violently and murderously. </span></p></blockquote>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<blockquote><p><span style="font-size:10pt;font-family:NewCenturySchlbk;"><span> </span>Before World War I, the entire Levant – including what is now Israel, the “occupied territories,” Jordan, Lebanon and Syria – was comprised of Ottoman Turkish colonies. When Allied forces drove the Turks out of the Levant, the two main powers, Britain and France, divided the spoils between them. Britain got Palestine, including what is now Jordan, while France got Lebanon and Syria.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:NewCenturySchlbk;"><span> </span>The problem was that the Palestinian Arabs saw themselves as Syrians and were seen as such by other Syrians. The Palestinian Arabs were enraged that an artificial barrier was being erected within their Syrian homeland by the infidel colonial powers – one that would divide northern Syrian Arabs from southern Syrian Arabs, the latter being those who were later misnamed “Palestinians.”</span></p></blockquote>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p>Interessante und weithin unbekannte Aspekte der Geschichte des kleinen Stückchens Land, um das sich alle balgen, und seiner Einwohner.</p>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p>Obwohl es sich beim Begriff Naqba und den des palästinensischen Volks um erst in den letzten Jahrzehnten entstandene Gebilde handelt, würde ich den Palästinensern das Recht auf einen eigenen Staat nicht absprechen. So neu dieses Konstrukt auch ist, es existiert: das Gefühl der Palästinenser, eine ethnische Einheit zu sein  und ein gemeinsames Schicksal zu haben. So entsteht eine Nation.</p>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p>Ich wünsche den Palästinensern aber wirklich, daß sie diesen Begriff einer Nation mit Inhalt füllen, AUSSER der Feindschaft zu Israel, Kampf, Blut und Leid. Eine nationale Identität besteht aus vielen Teilchen, aus Kunst, Literatur, Tradition, allen möglichen kleinen, intimen Kennzeichen, an denen sich die Menschen erkennen. Bei allen kulturellen Erzeugnissen palästinensischer Araber, die mir gerade einfallen, geht es um den Feind, um den Kampf. Immer spukt irgendwo der Schatten Israels herum.</p>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p>Und das halte ich für ungesund. Als würde sich ein Mensch sein Leben lang nur über die Gegnerschaft zu seinem Feind definieren und nie irgendwelche Interessen entwickeln, die mit dieser Feindschaft nichts zu tun haben. Vielleicht gibt es ja in ein paar Jahrzehnten kritische Historiker an palästinensischen Universitäten, die die verschiedenen Bedeutungen des Begriffs Naqba und ihren Gebrauch erforschen?</p>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<p>Bei <a href="http://shrinkwrapped.blogs.com/blog/2008/05/happy-birthday.html">Shrink Wrapped </a>habe ich einen Link zu einem <a href="http://www.danielpipes.org/article/5552">Artikel </a>gefunden, der zwei Staaten vergleicht, die aus dem britischen Reich geschnitzt wurden:</p>
</div>
<div class="MsoNormal" style="margin:0;">
<blockquote><p>Two religiously-identified new states emerged from the shards of the British empire in the aftermath of World War II. Israel, of course, was one; the other was Pakistan.</p>
<p>They make an interesting, if <a href="http://www.meforum.org/article/348">infrequently-compared pair</a>. Pakistan&#8217;s experience with widespread poverty, near-constant internal turmoil, and external tensions, culminating in its current status as near-rogue state, suggests the perils that Israel avoided, with its stable, liberal political culture, dynamic economy, cutting-edge high-tech sector, lively culture, and impressive social cohesion.</p></blockquote>
<p>Natürlich ist der Vergleich zwischen Pakistan und Israel heute etwas unfair und der Abstand sehr groß. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, daß das was zu vergleichen wäre. Aber so abstrus ist das eigentlich gar nicht. Ich weiß einfach nicht genug über die Hintergründe der Entstehung Pakistans. Man lernt nie aus.  <a href="http://www.meforum.org/article/348">Hier </a>ist der Link zum Vergleich.</p>
<p>Ich stimme ihm zu, wenn er den Konflitk zwischen Israel und den Palästinensern einordnet:</p>
<blockquote><p>The Middle East&#8217;s deep and wide political sickness points to the error of seeing the Arab-Israeli conflict as the motor force behind its problems. More sensible is to see Israel&#8217;s plight as the result of the region&#8217;s toxic politics. Blaming the Middle East&#8217;s autocracy, radicalism, and violence on Israel is like blaming the diligent school child for the gangs. Conversely, resolving the Arab-Israeli conflict means only solving that conflict, not fixing the region.</p></blockquote>
</div>
<p>Der Irrglaube, daß die Gründung des Staats Israel oder irgendeine Handlung Israels den gesamten Nahen Osten ins Unglück stürzt, und man nur diesen Fehler rückgängig machen müßte, um weltweiten Frieden zu stiften - der ist weitverbreitet, aber er hat mich immer schon gewundert. Wenn nur alles so einfach wäre!</p>
<p>Im Libanon zum Beispiel spielt sich ein Kampf ab, mit dem wir nichts zu tun haben. Ebensowenig wie mit den Konflikten in Ägypten oder anderen arabischen Ländern, wo sich westlich-weltlich orientierte Regierungen oder Oberschichten gegen den Islamismus zur Wehr setzen. Die einzige Verbindung zu Israel ist die brutale Instrumentalisierung unserer Existenz, um die feindlichen Lager oberflächlich zu vereinigen, und am besten dann gemeinsam gegen Israel vorgehen. Wir können immer in solche Konflikte reingezogen werden, auch wenn wir nicht im geringsten daran interessiert sind.</p>
<p>Der Gazastreifen ist ein weiteres Beispiel, so gern wir die Hamas los wären, sie hört einfach nicht auf mit ihrer obsessiven Raketenschießerei&#8230; und er zeigt auch, wie schwierig solche Lagen sind. Egal was wir tun und wie wir reagieren - es gibt keine gleichzeitig moralisch vertretbare und wirksame Reaktion. Man setzt in jedem Fall Menschenleben aufs Spiel. Unsere oder die der anderen Seite oder beide.</p>
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		<title>Wirklich wie Ei und Henne?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 13:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese und höre ja immer wieder, daß der Nahostkonflikt Beobachter an die Frage von Ei und Henne erinnert. Nun, das sind nun mal alles Verrückte, die zanken sich ohne Ende, keiner weiß mehr, wer angefangen hat, und am besten sollte man die einfach alleinlassen, bis einer dem anderen die Gurgel rumdreht. (Ich hab keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich lese und höre ja immer wieder, daß der Nahostkonflikt Beobachter an die Frage von Ei und Henne erinnert. Nun, das sind nun mal alles Verrückte, die zanken sich ohne Ende, keiner weiß mehr, wer angefangen hat, und am besten sollte man die einfach alleinlassen, bis einer dem anderen die Gurgel rumdreht. (Ich hab keine Lust, eine statistische Untersuchung anzustellen, aber in SPon-Foren zu dem Thema finden sich endlose Variationen dieser Stoßseufzer, deren Schreiber sich als &#8220;ausgewogen&#8221; betrachten - schließlich geben sie beiden Teilen gleich viel Schuld, und das bedeutet Ausgewogenheit doch, oder?)</p>
<p><a href="http://bogieworks.blogs.com/treppenwitz/2008/05/which-came-firs.html">David Bogner von Treppenwitz </a>hat sich der Frage angenommen, was zuerst da war: der Terrorismus oder die Besatzung. Wer ein bißchen Geschichte kennt, weiß die Antwort. Aber wer schnell mit dem Argument bei der Han ist, &#8220;die Israelis sollen sich über den Terror nicht wundern, wenn sie seit 40 Jahren das Land der Palästinenser besetzt halten!&#8221;, der sollte sich mal ein bißchen Tatsachenwissen anfuttern.</p>
<p>Nein, natürlich will ich damit nicht sagen, daß Israel fleckenlos und rein wie frischgefallener Schnee erstrahlt und jeder Israeli, ob Ministerpräsident, Soldat oder Falafelverkäufer, sich morgens erstmal das Federkleid der Engelsflügel zurechtschüttelt. Israel hat wie jeder andere Staat auch eine ganz normale Menge an Fehlentscheidungen, Mißgriffen und Verstößen gegen Recht und Ordnung auf der Kappe.</p>
<p>Aber den Nahostkonflikt hat Israel nicht zu verantworten. Den haben eindeutig die Araber begonnen, aggressiv begonnen und terroristisch weitergeführt. Die Liste der terroritischen Anschläge ist lang, blutig und grausam. Die meisten davon richteten sich gegen Zivilisten. David listet nur einen Teil der Terrorakte VOR dem Sechstagekrieg auf. Welche Erklärung gibt es dafür?</p>
<p>Übrigens ist auch die Diskussion in den Kommentaren interessant. Die von mir sehr geschätzte Lioness gibt Döneken mit portugiesischen Gesprächspartnern wieder, die vollkommen ahnungslos sind, aber GEGEN Israel. Sie rauft sich die Haare. So schlimm ist es in Deutschland nicht.</p>
<p>(Ich habe Steine im Magen wegen Libanon. Vermutlich fühle ich mich deswegen zu so morbiden Themen hingezogen. Ich geh jetzt mal Nachrichten gucken, mach ich um die Zeit sonst nie.)</p>
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		<title>Auch wenn ich nicht blogge,</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/11/auch-wenn-ich-nicht-blogge/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 12:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[geht die Sonne auf und unter, eigentlich unverschämt!, und die Qassams fallen weiter.
Heute 21 Qassams. Am Freitag kam ein Mann aus dem Kibbuz Kfar Aza ums Leben. Wir waren bei einer Feier eingeladen, wo ein Teil der Leute den Toten und einen Verletzten kannte.
Ich erinnere daran, damit der täuschende Eindruck der Ruhe sich nicht festsetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>geht die Sonne auf und unter, eigentlich unverschämt!, und die Qassams fallen weiter.</p>
<p><a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/982041.html">Heute </a>21 Qassams. <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3541468,00.html">Am Freitag </a>kam ein Mann aus dem Kibbuz Kfar Aza ums Leben. Wir waren bei einer Feier eingeladen, wo ein Teil der Leute den Toten und einen Verletzten kannte.</p>
<p>Ich erinnere daran, damit der täuschende Eindruck der Ruhe sich nicht festsetzt. Natürlich wird es in den deutschen Medien erst wieder erwähnt werden, wenn Israel irgendwann genug hat und zurückschlägt. JEDEN Tag fallen Raketen im Süden, jeden Tag. Der Mann aus Kfar Aza wurde in seinem eigenen Haus Opfer der Rakete. Wie die Menschen dort durchhalten, weiß ich nicht. Neulich kam im eine Reportage über ein kleines Mädchen dort, in Quartas Alter. Sehr traurig. Was tun wir, um ihnen Solidarität zu zeigen? den Beschuß zu stoppen? Nichts, wir sind doch zu weit weg. Sonst würden wir auch dort einkaufen fahren, wie es manche Israelis freitags machen.</p>
<p>Wir sind immer in der Defensive. Wäre diese Situation doch schon beendet, würde die Hamas doch endlich das Feuer einstellen und sich damit abfinden, daß es einen Staat Israel gibt. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren. Wenn wir nun auch noch im Norden eine Grenze mit der Hisbollah haben, geht es auch bei uns wieder los. Sollte die Hisbollah wieder nah an der Grenze zu uns sitzen, dann kann man den Leuten dort nur empfehlen, ihre Luftschutzräume tipptopp in Ordnung zu halten. Auch bei uns.</p>
<p>(Bekanntlich ist ja unserer zu weit vom Haus entfernt, um ihn in der erforderlich kurzen Zeit zu erreichen, aber bei uns ist auch nur eine Rakete gefallen während des Kriegs, wir sitzen wohl in einem uninteressanten Winkel. Die Hisbolla hat auf die Raffinerien in der Bucht von Haifa gezielt, auf den Militärflughafen Ramat David. Ich hoffe, es kommt nicht zu einem weiteren Krieg und sie halten sich zurück. Obwohl Nasrallah nie ein Geheimnis daraus gemacht hat, daß er die Waffen, die er besitzt, auch einzusetzen gedenkt. Danke, UN!)</p>
<p>Es ist deprimierend. Immer dasselbe hier, was? Ich weiß, ich weiß, es nervt die Leser, daß es immer dasselbe ist. Glaubt mir mal, mich nervt es auch. Dornröschen würde sich auf die andere Seite drehen und weiterschlafen.</p>
<p>Übrigens: die alte Frau aus Nir Am, die Mutter eines Bekannten aus dem Kibbuz und Oma von Secundus´besten Freundinnen, ist gestorben. Sie ist hier begraben. Die arme alte Frau, der ewige Beschuß hat sie fertiggemacht. Sie hat kein einfaches Leben gehabt. Alles dabei, Shoah, Kriege, dann der Aufbau des Kibbuz, dann jahrelang der tägliche Beschuß. Und sie so tatterig, daß sie nicht zum Bunker rennen konnte.  Ich war traurig, als ich das hörte.</p>
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		<item>
		<title>Kleine Linksammlung</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/11/kleine-linksammlung/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 12:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen und Wochen sind enorm viele Artikel zum Thema Israel erschienen, ich scheue mich fast davor, da überhaupt einzusteigen. Aber ich muß den Artikel über Amos Neeman im SPon wenigstens erwähnen, weil er eine wichtige kleine Tatsache verschweigt: Bet Hashita ist keine Siedlung im Westjordanland. Bet Hashita ist ein Kibbuz in Israel. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In den letzten Tagen und Wochen sind enorm viele Artikel zum Thema Israel erschienen, ich scheue mich fast davor, da überhaupt einzusteigen. Aber ich muß den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552198,00.html">Artikel über Amos Neeman im SPon</a> wenigstens erwähnen, weil er eine wichtige kleine Tatsache verschweigt: Bet Hashita ist keine Siedlung im Westjordanland. Bet Hashita ist ein Kibbuz in Israel. (Wir haben Freunde dort).</p>
<p>Bet Hashita hat ebensowenig wie andere Kibbuzim &#8220;martialisch&#8221; erzogen, aber wer in unserer Gegend überleben will, muß sich verteidigen können. Der Krieg an sich war nie ein Wert in der Kibbuzerziehung oder in der israelischen Erziehung überhaupt. Wenn überhaupt, dann wird der Krieg als Schritt auf dem Weg zu einer stabilen Lage (euphemistisch gern &#8220;Frieden&#8221; genannt) gesehen. Der Artikel führt also ein bißchen in die Irre, weil der durchschnittliche deutsche Leser bei &#8220;Siedlung&#8221; an das Westjordanland denkt. Aber Heumann spricht von einem Kibbuz wie dem unseren. Bet Hashita hat eine Olivenfabrik, ganz Israel ißt Oliven aus Bet Hashita.</p>
<p>Außerdem Hat Bet Hashita im Yom Kippur-Krieg viele Söhne verloren. Ich habe am Gedenktag das Lied von Chava Alberstein verlinkt, &#8220;ve ha-chita zomachat shuv&#8221;, und der Weizen wächst wieder. Kibbuzniks sind ihrem Selbstverständnis nach nämlich nicht in erster Linie Kämpfer. Obwohl sie können, wenn sie müssen. Leider müssen sie allzuoft.</p>
<p>Ansonsten gibt der Artikel aber ganz guten Einblick in die Erfahrungswelt, die die Generation der Offiziere prägt, die wiederum Zahal geprägt haben.</p>
<p>Ebenfalls im SPon (die hängen sich echt rein dieser Tage, 60. Geburtstag ist doch was Schönes!) ein <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,552265,00.html">Artikel </a>von Avi Primor, der ja in Deutschland ganz bekannt ist. Ein weiterer Beweis dafür, daß Israelis (bis auf ein paar Spinner) die Brachial- und Wut-Rhetorik ihrer Gegner nicht teilen.</p>
<p>Ein <a href="http://www.amilimani.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=104&amp;Itemid=2">Geburtstagsbrief</a>, der mich beim Lesen mit wahrer Beglückung und Rührung erfüllte, kam von einem iranischen Blogger.</p>
<blockquote><p>A noble and just Persian king, Cyrus the Great, rescued your people from captivity in a foreign land and empowered them to return home and build their sacred temple. By his action of freeing an entire people from captivity and restoring their rightful dignity, Cyrus the Great, the author of the first code of Human Rights, cemented a bond of friendship between the Jews and the Persians. It was the Just King’s way of setting the world on a course of freedom, equality, and justice for all people, irrespective of any and all considerations.</p>
<p>Now, Israel, you are a sovereign state but hardly safe. You are surrounded by nations and peoples who are bent on your destruction. It is tragic that your neighbors and you have not been able to find an equitable way of living side-by-side with mutual respect and in peace.</p>
<p>Many of us Iranians co-suffer with this tragic state of affairs that harms you as well as your neighbors. We earnestly hope that ways can be found for a peaceful resolution of this destructive impasse.</p>
<p>We appreciate the fact that you, Israel, have welcomed the Iranian Jews who could no longer tolerate the rule of the oppressive venomous mullahs. These mullahs are indeed traitors to the lofty long-standing tradition and values championed by Cyrus the Great and revered by Persians throughout the ages.</p>
<p>We applaud you for affording millions of Israeli Arabs opportunities denied to them in many other lands.</p>
<p>Your fair treatment of the Baha’is, Israel, is a further testimony to your ability and willingness to live in harmony with any and all people. In Iran, the birthplace of the Baha’i faith, Baha’is are ruthlessly subjected to a form of gradual genocide by the savage mullahs. Some Baha’is are executed for their faith, Baha’i children are denied university studies, Baha’i holy places destroyed and even their cemeteries are bulldozed, just to cite a few examples. You, Israel, by contrast, have provided the Baha’is freedom to care for their holy places which were established in the Holy Land during the 19th century, long before your rebirth.</p></blockquote>
<p>Ach, man müßte eigentlich das ganze Stück kopieren, hab ich ja auch schon fast getan. So könnten Israel und Iran die traditionell guten Beziehungen noch immer haben, wenn das Mullah-Regime nicht dazwischengekommen wäre. Und das ist viel gefährlicher, als viele Leute im Westen glauben.</p>
<p>Ich habe noch einiges gefunden, werde es aber peu a peu hinzufügen. Ich freue mich auch, wenn Leser Links zu interessanten Artikel mitschicken. Ich kann ja nicht alles durchkämmen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rungholt.wordpress.com/865/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rungholt.wordpress.com/865/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rungholt.wordpress.com/865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rungholt.wordpress.com/865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rungholt.wordpress.com/865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rungholt.wordpress.com/865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rungholt.wordpress.com/865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rungholt.wordpress.com/865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rungholt.wordpress.com/865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rungholt.wordpress.com/865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rungholt.wordpress.com/865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rungholt.wordpress.com/865/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rungholt.wordpress.com&blog=307052&post=865&subd=rungholt&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Albtraum</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/09/albtraum-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 02:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Land und Leute]]></category>

		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin zu früh aufgewacht, ein Wolkenbruch mit Donner und Blitz hat mich aus einem Albtraum erlöst. Darin spielten eine riesige Spinne, die mir zu Heilzwecken ins Gesicht gesetzt wurde (sie sollte mich an-atmen, huh), und irgendwie auch Olmert, eine Rolle. Muß ich betonen, daß die Spinne im Vergleich ungeheuer sympathisch wirkte?
Ich bin gestern nacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich bin zu früh aufgewacht, ein Wolkenbruch mit Donner und Blitz hat mich aus einem Albtraum erlöst. Darin spielten eine riesige Spinne, die mir zu Heilzwecken ins Gesicht gesetzt wurde (sie sollte mich an-atmen, huh), und irgendwie auch Olmert, eine Rolle. Muß ich betonen, daß die Spinne im Vergleich ungeheuer sympathisch wirkte?</p>
<p>Ich bin gestern nacht noch wachgeblieben, bis die Sperre für die Medien aufgehoben war, obwohl dann natürlich nichts gesagt wurde, was ich nicht schon vorher aus Blogs wußte. Olmert hat als Bürgermeister von Jersualem seine Taschen großzügig polstern lassen. Pech, daß er seinen politischen Kurs so geändert hat, daß dieselben Leute, die ihn damals mit Geld überschüttet haben, nun stinksauer auf ihn sind und ohne Scheu gegen ihn aussagen. Noch weiß man nicht, wo die Gelder hingegangen sind, Olmert selbst meint natürlich, er hat NIE einen Shekel für sich verwendet. Sollen wir auf sein Ehrenwort warten? (Einzelheiten <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3541126,00.html">hier </a>und <a href="http://israelmatzav.blogspot.com/2008/05/meet-morris-talansky-ehud-k-olmerts.html">hier</a>.)</p>
<p>Interessant an dem Spektakel waren also weniger die Informationen, die nun ausgebreitet werden konnten. Sondern mehr die Erleichterung der Journalisten, die schon seit Tagen wortreich bedauerten und beklagten, daß sie uns nicht alles sagen konnten, was sie wußten. Sivan Rahav-Meir war vielleicht am schlimmsten dran. Sie hatte den Hauptzeugen bereits exklusiv interviewt, konnte aber nur ein verschwommenes Bild zeigen, in dem er ein frohes Fest wünschte, und sagen, daß er ein charmanter älterer Herr ist. Ach, wie sie durchatmete und loslegte, als Sperre fiel!</p>
<p>Ähnlich Ayala Hasson auf Kanal 1. Das war lustig. Nicht lustig genug, ich bin auf der Couch eingeschlafen und habe Olmerts Ansage glatt verpennt.</p>
<p>Dann der Albtraum und nun die Artikel im Internet. Der Mann ist doch tatsächlich nicht zurückgetreten! Was haben unsere Politiker nur am Hosenboden, daß sie so verflixt an ihren Stühlen festkleben? Wir haben aber auch Pech. Katsav, der Präsident mit den Büro-Angewohnheiten, die beim Nachrichtenhören Bürger zum Erröten bringen - da muß man Kinder aus dem Wohnzimmer schicken, wenn berichtet wird, wie es im Büro des Ex-Präsidenten (jedes Wortspiel verkneife ich mir) zuging.</p>
<p>Jede Menge Knesset-Abgeordnete, besonders aber nicht nur von der Shas-Partei, die korrupt sind, daß es zum Himmel stinkt, aber mit unschuldigem Augenaufschlag meinen, sie sind sich keiner Schuld bewußt. Natürlich nicht, dafür brauchten sie ja ein Gewissen!</p>
<p>Und Olmert - man verliert schon die Übersicht bei seinen Skandalen. Das kann kein Zufall sein, der Mann mag sich noch so vehement als verfolgte Unschuld ausgeben.</p>
<p>Ich weiß auch nicht, wieso die Politik so zwielichtige Biedermänner anzieht. Wir brauchen dringendst eine Regierung, auf die man sich in jeder Hinsicht verlassen kann. Ob es um Verhandlungen oder Verteidigung geht, wir leben nicht gerade in einem ruhigen Eckchen der Welt.</p>
<p>Peres macht als Präsident eine gute Figur, ich glaube, auch seine Kritiker müssen zugeben, daß er seinen Posten mit Würde und Intelligenz und Ehrlichkeit füllt. Wäre er schon anno wannwars in den Posten gewählt worden, statt dank Kungelei Katsav draufzuschieben, wäre uns viel erspart geblieben. Ich bezweifle, daß ein ähnlich kompetenter Ersatz für Grotten-Olmert gefunden wird.</p>
<p>Sehr deprimierend. Ein Albtraum wirkt dagegen geradezu eskapistisch.</p>
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		<title>Wie ist das in Deutschland?</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/08/wie-ist-das-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 18:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß es wirklich nicht. Gibt es in Deutschland eine Organisation wie hier in Israel Perach (die kriegt gerade den Israel-Preis)? Perach ist ein Projekt zur Unterstützung von Schülern und Jugendlichen. Es ist natürlich eine Abkürzung: Perach bedeutet Blume, aber es ist die Abkürzung für &#8220;projekt chonchut&#8221;, erzieherisches Projekt.
Studenten &#8220;adoptieren&#8221; Schüler, helfen ihnen bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich weiß es wirklich nicht. Gibt es in Deutschland eine Organisation wie hier in Israel Perach (die kriegt gerade den Israel-Preis)? Perach ist ein Projekt zur Unterstützung von Schülern und Jugendlichen. Es ist natürlich eine Abkürzung: Perach bedeutet Blume, aber es ist die Abkürzung für &#8220;projekt chonchut&#8221;, erzieherisches Projekt.</p>
<p>Studenten &#8220;adoptieren&#8221; Schüler, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, unternehmen Verantwortung. Jeder Student übernimmt ein Kind, oft über Jahre hinweg. An allen Universitäten gibt es Perach, und die Kinder kommen aus sozialen Brennpunkten. Ihre Eltern können es sich nicht leisten, teure Nachhilfestunden zu bezahlen, vielleicht ist ihnen auch gar nicht klar, wie wichtig Schulbilding ist. Außerdem helfen die Studenten auch bei persönlichen Problemen, machen mit dem Kind Sport, unternehmen mit ihm Sachen, die die Eltern nicht machen, und erweitern seine Welt.</p>
<p>Viele Studenten, die ich kenne, machen das. Sie kriegen dafür ein kleines Stipendium, aber nichts Weltbewegendes.  Es hilft den Kindern, und auch für die Studenten ist es gut. Es ist immer ein schönes Gefühl, was weiterzugeben, auch ein Beispiel zu geben, Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Als ich studiert habe, war ich gut befreundet mit der Verantwortlichen für die Spiele-Bücherei. Alle Studenten, die einen Perach-Schüler hatten, konnten sich dort Lern- und Gesellschaftsspiele und Bücher ausleihen. Die Studenten erzählten, daß es in den Häusern, in die sie gehen, sowas oft gar nicht gibt.</p>
<p>(Ein alter Artikel über Perach <a href="http://www.questia.com/googleScholar.qst;jsessionid=LjChQgNvlVSrtS01pL1g2qPYYGnFCxr2LG39r24YthJ0HLsQnT0B!688345661?docId=83975706">hier</a>.)</p>
<p>Y. fragt, ob es sowas auch in Deutschland gibt, ich weiß es nicht. Aber es gibt genügend Kinder, denen so ein Projekt helfen könnte, da bin ich sicher.</p>
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		<title>Feuersäule</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/08/feuersaule/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 13:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Mai soll, so steht es in Ynet, der erste Teil der Serie Amud-ha-esh, die Feuersäule, im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden. Das ist eine Doku über die Entstehung des Staats Israel. Nicht ganz frisch und, was vielen deutschen Zuschauern mißfallen wird, aus israelischer Perspektive. Aber mit viel dokumentarischem Material, das ich immer sehr interessant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am 14. Mai soll, so steht es in <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3520628,00.html">Ynet</a>, der erste Teil der Serie <em>Amud-ha-esh</em>, die Feuersäule, im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden. Das ist eine Doku über die Entstehung des Staats Israel. Nicht ganz frisch und, was vielen deutschen Zuschauern mißfallen wird, aus israelischer Perspektive. Aber mit viel dokumentarischem Material, das ich immer sehr interessant finde. Und die Tatsachen, die darin gezeigt werden, sind vielen Leuten in Deutschland vermutlich vollkommen unbekannt.</p>
<p>Ich habe auch den zweiten Teil der Serie, <em>Tkuma</em>, Auferstehung, über die Jahre seit der Entstehung des Staats Israel, in den 90ern im Fernsehen gesehen. Da kamen dann auch orientalische Juden vor, die in Amud-ha-esh eher zu kurz kommen. Außerdem auch die sozialen Probleme und Spannungen innerhalb der israeilschen Gesellschaft.</p>
<p>Also, es würde mich einfach mal interessieren, wie meinen Lesern diese Serie gefällt. Ich würde sie selbst gern sehen. Vielleicht kann sie ja jemand für mich aufnehmen, fällt mir gerade ein? Auf DVD kostet sie nämlich Hunderte von Shekeln, und die bin ich nicht bereit zu investieren&#8230; da warte ich lieber, bis sie im Fernsehen wiederholt wird.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rungholt.wordpress.com/861/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rungholt.wordpress.com/861/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rungholt.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rungholt.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rungholt.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rungholt.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rungholt.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rungholt.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rungholt.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rungholt.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rungholt.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rungholt.wordpress.com/861/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rungholt.wordpress.com&blog=307052&post=861&subd=rungholt&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Unabhängigkeitstag</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/07/unabhangigkeitstag/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sehe im Fernsehen die jährliche Zeremonie. Jedesmal entzünden Bürger, die sich im Laufe des letzten Jahres besonders engagiert haben, eine Flamme und erzählen dabei ein bißchen über sich. Sie entzünden die Flamme im Namen der Sache, für die sie sich engagieren, und &#8220;le tiferet medinat-Israel&#8221;, zu Ehren des Staates Israel.
Ich höre mir das im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich sehe im Fernsehen die jährliche Zeremonie. Jedesmal entzünden Bürger, die sich im Laufe des letzten Jahres besonders engagiert haben, eine Flamme und erzählen dabei ein bißchen über sich. Sie entzünden die Flamme im Namen der Sache, für die sie sich engagieren, und &#8220;le tiferet medinat-Israel&#8221;, zu Ehren des Staates Israel.</p>
<p>Ich höre mir das im Hintergrund an, während Y. mit den Mädchen das Feuerwerk gucken gegangen ist, weil ich in der Küche aktiv bin (bereite alles für das festliche Grillen morgen vor). Wenn ich was höre, das mich interessiert, komme ich näher.</p>
<p>Zwölf Flammen werden entzündet, für die zwölf Stämme Israels, und zwar machen das immer zwei Leute zusammen, diesmal jeweils ein Erwachsener und ein Kind oder Jugendlicher. Also insgesamt 24 Bürger und Bürgerinnen. Ein Junge, der an der Grenze zum Gazastreifen wohnt. Eine junge Beduinin, die sich für die Früherziehung bei den Beduinen einsetzt. Eine alte Dame, die ich mal kennengelernt habe. Sie war vier Jahre in Deutschland in einem Konzentrationslager, und nach ihrer Einwanderung nach Israel hat sie ein Institut für die Förderung von Hochbegabten gegründet. Schüler, die freiwillig an Jugendprojekten mitarbeiten. Der kleine Bruder des drusischen Offiziers einer Eliteeinheit, der neulich gefallen ist. Oh, <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3540753,00.html">Ynet </a>hat die Liste, sehe ich gerade.</p>
<p>Dann eine Überraschung, ein Junge, an den ich oft gedacht habe. Oran Almog, schwerverletzt im Anschlag auf das Restaurant Maxim in Haifa. Der Albtraum dieses Tages. Seine Mutter war Studentin bei uns. Sie hat ihren Mann, einen Sohn und die Schwiegereltern verloren, und der andere Sohn, eben Oran, war schwerverletzt. Sein Gesicht ist verbrannt, und er ist blind. Aber er spricht mit klarer, fester Stimme.</p>
<p>Le tiferet medinat Israel.</p>
<p>Dann die Kultveranstaltung des Jahres, die Flaggenparade. Daglanim heißen die Flaggenträger, und ich habe erfolglos versucht, meine Söhne zu einer Karriere bei den Daglanim zu überreden. Neee.</p>
<p>Oha, unser Feuerwerk war dieses Jahr kniepig, aber die Nachbar gegenüber auf dem Hügel haben tief in die Tasche gegriffen. Wir haben gute Sicht.  &#8220;Da geht der Bonus der Fabrik dahin&#8221;, meint Y. trocken, während wir zugucken, wie sie eine Rakete nach der andren anzünden.</p>
<p>Tja, jetzt sind wir 60 Jahre alt. Nicht schlecht. (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MXEem4aNm0s">So </a>sah das letztes Jahr aus.) (Und <a href="http://www.zeit.de/online/2008/19/unabhaengigkeitsfeiern-israel?page=all">so </a>sieht Gisela Dachs die Feiern. Ich hatte mich schon gefragt, wo Dachs ist, ob sie vielleicht nicht mehr in Israel ist.)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rungholt.wordpress.com/860/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rungholt.wordpress.com/860/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rungholt.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rungholt.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rungholt.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rungholt.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rungholt.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rungholt.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rungholt.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rungholt.wordpress.com/860/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rungholt.wordpress.com/860/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rungholt.wordpress.com/860/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rungholt.wordpress.com&blog=307052&post=860&subd=rungholt&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Yom ha zikaron, Eindrücke</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/07/yom-ha-zikaron-eindrucke/</link>
		<comments>http://rungholt.wordpress.com/2008/05/07/yom-ha-zikaron-eindrucke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 11:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rungholt.wordpress.com/?p=859</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Jahr ist Quarta mit Y. zum Friedhof gefahren, auf dem sein Freund begraben liegt. Sie hat darum gebeten. Viele der alten Freunde bringen ihre Kinder mit.
Secundus: &#8220;Hm, also im Kibbuz ist die Feierstunde wirklich gut. Ich denke immer, bevor ich hingehe, uäh, noch ne Feierstunde, überstehen wir es irgendwie. In der Schule ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dieses Jahr ist Quarta mit Y. zum Friedhof gefahren, auf dem sein Freund begraben liegt. Sie hat darum gebeten. Viele der alten Freunde bringen ihre Kinder mit.</p>
<p>Secundus: &#8220;Hm, also im Kibbuz ist die Feierstunde wirklich gut. Ich denke immer, bevor ich hingehe, uäh, noch ne Feierstunde, überstehen wir es irgendwie. In der Schule ist die Feierstunde auch immer langweilig, da tut sich bei mir gar nichts. Aber im Kibbuz&#8230; das ist anders.&#8221;</p>
<p>Bei den offiziellen Feiern, die ich heute im Fernsehen verfolge, fällt mir der junge Soldat auf, der die Nationalhymne singt und auch ein Lied. Ronen Ben Shmuel heißt er. Er singt ganz schlicht und wunderschön. Mal gucken, ob ich irgendwo eine Aufnahme finde. Ganz unpathetisch, er singt in Uniform aber gewissermaßen zivil. Überhaupt so un-zackig, so wie die <a href="http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/hatikva.html">Nationalhymne</a>. Fast alle anderen Nationalhymnen handeln von Krieg und Sieg, aber nicht die israelische.</p>
<p>Es ist komisch, Olmert, den Politiker mit den vermutlich schmutzigsten Händen in dieser versuchten politischen Klasse, als Ehrenmann sich aufführen zu sehen. Hält salbungsvolle Reden, legt Kränze nieder. Y. vorgestern abend: &#8220;Zum Kotzen, der ganze Dreck hier in der Regierung. Ich hoffe, im Kalifat wird das besser.&#8221;</p>
<p>Es ist, wie ich gestern schon gesagt habe, der totale mediale Overkill, wenn das Wort nicht zu makaber ist. In einem Schwall regnen die Filme über Terroropfer und gefallene Soldaten und Soldatinnen über uns nieder. Bis sie sich fast gegenseitig neutralisieren. Ich würde lieber sehen, daß im Laufe des Jahres solche Filme besser verteilt auftauchen. Wenn die Trauer Teil des Lebens hier ist, dann soll man sie auch nicht auf einen Tag im Jahr verweisen.</p>
<p>Das Forum <a href="http://www.theparentscircle.org/about.asp">Parent Circle </a>besteht aus Eltern, die ihre Kinder durch Krieg oder Terror verloren haben - Israelis und Palästinenser. Sie treffen sich und haben gemeinsam Hoffnung auf Frieden. Ich bewundere diese Menschen, die aus der größten Verzweiflung nicht in Haß und Hoffnungslosigkeit abgleiten, sondern einander Halt geben. Ich wünschte, alle Menschen hätten ihr Format. Und ich hoffe, daß ihre Hoffnungen noch zu ihren Lebzeiten wahrwerden. Auch wenn es manchmal so schwer ist, daran zu glauben.</p>
<p><img src="http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/77679.jpg" alt="" width="227" height="153" /></p>
<p>Nir Hods Bild &#8220;Verlorene Jugend&#8221; fällt mir dabei ein, es war vor zwei Jahren in Berlin ausgestellt. Das Begräbnis eines <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paratroopers_Brigade">Fallschirmjägers</a>, vielleicht <a href="http://www.flickr.com/photos/jewlicious/sets/72157594223024870/">Michael Levins</a>?</p>
<p>Ich wünschte, wir müßten unsere Jugend nicht mehr durch diese Mühle schicken, ich wünschte so, es wäre endlich ein Kompromiß auf dem Tisch, zu dem alle sagen, &#8220;na meinetwegen, unterschreiben wir es eben&#8221;, und es ehrlich meinen, und den Konflikt begraben. Das wäre das einzige Begräbnis, das ich noch ertragen könnte.</p>
<p>Und auch seltsam, wie ich im Hintergrund die traurigen Lieder höre, während ich für morgen schon mal das Fleisch in die Marinade packe. Morgen wird gefeiert und gegrillt. Verrückter Übergang.  Auf dem Weg vom Friedhof geht Y. einkaufen, damit wir morgen futtern und feiern können.</p>
<p>Ein paar der Lieder, die uns heute begleiten.  &#8220;Klassika israelit&#8221;.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://rungholt.wordpress.com/2008/05/07/yom-ha-zikaron-eindrucke/"><img src="http://img.youtube.com/vi/1DbE8z9NFVU/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Chava Alberstein singt das Lied &#8220;&#8230;und der Weizen wächst wieder&#8221;, zur Erinnerung an die Gefallenen des Kibbuz Bet HaShita im Yom-Kippur-Krieg.</p>
<p>Das Lied &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XBwbgYWwEiM">Ma avarech</a>&#8221; von Rahel Shapira und Yair Rosenblum (den Y. mal bei einem Konzert kennengelernt hat, das er bei uns im Kibbuz gegeben hat). Gesungen von einer der Gruppen der Armee, im typischen Sound der 60er Jahre. Es wird jedes Jahr bei uns im Kibbuz gesungen, eine junge Sängerin bei uns liebt das Lied und singt es sehr schön jedes Mal. (Text <a href="http://www.hebrewsongs.com/?song=mahavarech">hier</a>).</p>
<p>Noch ein altes Lied, von einer anderen Armee-Gruppe gesungen, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2oAgv3iQn3E">Wir kamen aus demselben Dorf</a>&#8220;. Das war das Lied, das einer von Y.s Freunden jedes Jahr gesungen hat, er hat nie öffentlich gesungen, nur einmal im Jahr dieses Lied. Schade, er meint, er hat seine Stimme verloren. (Der Text von Noemi Shemer <a href="http://www.hebrewsongs.com/?song=anachnumeotohakfar">hier</a>.)</p>
<p>Etwas neuer ist das Lied von Poliker, das für Mädchen und wird: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XBwbgYWwEiM">Perach</a>, Blume. (Text <a href="http://www.hebrewsongs.com/?song=perach">hier</a>).</p>
<p>Ganz schön traurig, nicht wahr. Und dann heute abend das Feuerwerk. Dieses Jahr wird noch heftiger gefeiert als sonst, 60 Jahre sind doch eine schöne runde Zahl, wenn auch die Stimmung nicht mehr so optimistisch ist wie vor zehn Jahren.</p>
<p>Das <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/981392.html">Interview mit Shimon Peres</a> ist in dem Zusammenhang sehr interessant, er sagt ehrlich, daß er sich nicht hätte vorstellen können, was für ein Chaos aus dem Gaza-Rückzug erwachsen würde. Das ist eher selten, daß ein Politiker ehrlich sagt: Leute, da lag ich total daneben. Und mit ihm viele Bürger, wir auch. Also ich bestimmt.</p>
<p>Die Frage ist nur, welche Konsequenzen ziehen wir für die Zukunft aus den Debakeln der Vergangenheit. Hoffentlich haben wir bald eine vernünftige, stabile, kompetente und zuverlässige Regierung. Wo die herkommen soll, keine Ahnung&#8230; aber es wäre doch mal ein guter Anfang.</p>
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		<title>Viel Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 16:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ist seit meinem letzten Eintrag vergangen, und ich weiß auch nicht, wieso ich gerade heute schreibe. Vielleicht, damit sich niemand Sorgen macht.
In der Zwischenzeit hatte mein Mann Geburtstag und ich auch, meine Mutter und kleinen Geschwister waren hier, wir haben Pessach gefeiert (diesmal bei einer Tante en famille, war sehr schön und wir haben gesungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>ist seit meinem letzten Eintrag vergangen, und ich weiß auch nicht, wieso ich gerade heute schreibe. Vielleicht, damit sich niemand Sorgen macht.</p>
<p>In der Zwischenzeit hatte mein Mann Geburtstag und ich auch, meine Mutter und kleinen Geschwister waren hier, wir haben Pessach gefeiert (diesmal bei einer Tante en famille, war sehr schön und wir haben gesungen bis nach Mitternacht), es war Yom ha Shoah und heute abend fängt Yom ha Zikaron an. Morgen abend dann der Unabhängigkeitstag.</p>
<p>WordPress hat irgendwas am Layout verändert, ich muß mich erst dran gewöhnen, und viele Nachrichten sind inzwischen durch unsere Gehirnwellen geschwappt, zu viele, man kommt nicht mehr hinterher. Es ist auch mal schön, nur Blogs zu lesen und sich nicht selbst dem Streß auszusetzen, seine Meinungen öffentlich aufzuschreiben und dann mit den Reaktionen umzugehen. Es gibt ja viele Blogger, die in ihren Kommentarfred gar nicht reingehen. Das ist mir irgendwie nie gelungen (meine Hymne ist ja die <a href="http://www.balladen.de/web/sites/lieder/lied.php?b27=1&amp;b16=109">Frau Schwalbe</a>, das wäre ja auch ein schöner Blogname gewesen&#8230;)</p>
<p>Jedenfalls ein trauriger Abend. Wie jedes Jahr stört es mich eher, daß über die Shoah pflichtgemäß am Gedenktag gesprochen wird, und ebenso über die Gefallenen und Opfer. Wer betroffen ist, denkt natürlich viel öfter daran, und die mediale Feierstunde ist mir immer etwas zu sehr aus allen Rohren. Aber hier im Kibbuz ist es immer sehr schön.  Ich muß los.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://rungholt.wordpress.com/2008/05/06/viel-zeit/"><img src="http://img.youtube.com/vi/aYooy2KcKbE/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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