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	<title>Kommentare für Letters from Rungholt</title>
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	<description>Lila erzählt von ihrem Leben im äußersten Norden Israels.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 04:52:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Und sonst? von Morgan R. Terrell</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/06/und-sonst-2/#comment-53436</link>
		<dc:creator><![CDATA[Morgan R. Terrell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 04:52:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[israel steht mit syrien im Krieg - völkerrechtlich betrachtet. Die Kriegserklärung der Syrier von 1949 wurde nie rückgängig gemacht. Rein völkerrechtllich also handelt es sich um einen ganz normalen Kriegsakt. Ebenso steht Israel seit 1949 mit dem Irak im Krieg, daher war der Angriff Israels auf den Irak völkerrechtlich vollkommen &quot;in Ordnung&quot;. Ob das politisch, menschlich oder überhaupt klug war, ist eine Sache, welche hoch auch in Deutschland immer emotionell diskutiert wird. So schlimm es um die Palästinenser steht, im Vergleich zu sehr vielen anderen Völkern auf dieser Welt, geht es ihnen noch recht gut. Nur - niemand macht um sie grosses Aufheben. Oder werden die tausende von Morde, welche die Guatemaltekische oder die mexikanische Regierung jedes Jahr an den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents vornimmt irgendwo diskutiert? Das nur ein Beispiel, es liessen sich viele, viele bringen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>israel steht mit syrien im Krieg &#8211; völkerrechtlich betrachtet. Die Kriegserklärung der Syrier von 1949 wurde nie rückgängig gemacht. Rein völkerrechtllich also handelt es sich um einen ganz normalen Kriegsakt. Ebenso steht Israel seit 1949 mit dem Irak im Krieg, daher war der Angriff Israels auf den Irak völkerrechtlich vollkommen &#8220;in Ordnung&#8221;. Ob das politisch, menschlich oder überhaupt klug war, ist eine Sache, welche hoch auch in Deutschland immer emotionell diskutiert wird. So schlimm es um die Palästinenser steht, im Vergleich zu sehr vielen anderen Völkern auf dieser Welt, geht es ihnen noch recht gut. Nur &#8211; niemand macht um sie grosses Aufheben. Oder werden die tausende von Morde, welche die Guatemaltekische oder die mexikanische Regierung jedes Jahr an den Ureinwohnern des amerikanischen Kontinents vornimmt irgendwo diskutiert? Das nur ein Beispiel, es liessen sich viele, viele bringen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Grinsend oder quietschend von Bekannte</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/10/grinsend-oder-quietschend/#comment-53424</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bekannte]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 20:38:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[eine Bekannte hat einen schönen Spruch zur Erziehung: &quot;Man kann Kinder nicht erziehen, sie machen einem doch alles nach&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine Bekannte hat einen schönen Spruch zur Erziehung: &#8220;Man kann Kinder nicht erziehen, sie machen einem doch alles nach&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Grinsend oder quietschend von arabrabenna</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/10/grinsend-oder-quietschend/#comment-53423</link>
		<dc:creator><![CDATA[arabrabenna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 18:36:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Vergleich mit dem Gärtner passt genau! Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Wir haben ein Erziehungsbuch mit dem Titel:&quot;Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen&quot;. Das ist ein sehr gutes Buch! Danke für deinen Bericht, der ist so Herz erwärmend!!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Vergleich mit dem Gärtner passt genau! Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Wir haben ein Erziehungsbuch mit dem Titel:&#8221;Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen&#8221;. Das ist ein sehr gutes Buch! Danke für deinen Bericht, der ist so Herz erwärmend!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Und sonst? von ente</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/06/und-sonst-2/#comment-53422</link>
		<dc:creator><![CDATA[ente]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 12:52:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Na ja, eigentlich dachte ich, ständig vom Erfahrungsschatz gleichaltriger nur woanders lebender Menschen zu zehren und dann dies: Ein Jungspund erzählt wie das Leben ist. Uns trennen knapp über ein halbes tausend Tage Lebenswirklichkeit  Sollte ich mich damit wirklich weiter beschäftigen? Sehe ja auch nicht ständig die Next irgendwas Shows.   :)

Herzlichen Glückwunsch nachträglich!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, eigentlich dachte ich, ständig vom Erfahrungsschatz gleichaltriger nur woanders lebender Menschen zu zehren und dann dies: Ein Jungspund erzählt wie das Leben ist. Uns trennen knapp über ein halbes tausend Tage Lebenswirklichkeit  Sollte ich mich damit wirklich weiter beschäftigen? Sehe ja auch nicht ständig die Next irgendwas Shows.   <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herzlichen Glückwunsch nachträglich!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Und sonst? von Paul</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/06/und-sonst-2/#comment-53420</link>
		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 04:49:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Talkshows sehe ich mir im Fernsehen fast nie an.
 Am 8.5. machte ich eine Ausnahme. 
Das Thema war Syrien und die Präventivmaßnahmen von Israel.
Avi Primor und Wolffsohn haben die Befürchtungen Israels eindrucksvoll und fundiert dargelegt. Das war für mich ein richtiger Lichtblick.
Die Moderatorin,  Anne Will, wurde zeitweilig zur Interventorin. Aber ganz besonders Wolffsohn war in seinem Element und ließ ihr wenig Raum.
Das war mal eine Ausnahme, wenn auch sicherlich eine ungewollte, in unserer Medienlandschaft. 

Ach so, beinahe vergessen: Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen und weiter so.
Ad multos annos, wie der Berliner sagt. ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Talkshows sehe ich mir im Fernsehen fast nie an.<br />
 Am 8.5. machte ich eine Ausnahme.<br />
Das Thema war Syrien und die Präventivmaßnahmen von Israel.<br />
Avi Primor und Wolffsohn haben die Befürchtungen Israels eindrucksvoll und fundiert dargelegt. Das war für mich ein richtiger Lichtblick.<br />
Die Moderatorin,  Anne Will, wurde zeitweilig zur Interventorin. Aber ganz besonders Wolffsohn war in seinem Element und ließ ihr wenig Raum.<br />
Das war mal eine Ausnahme, wenn auch sicherlich eine ungewollte, in unserer Medienlandschaft. </p>
<p>Ach so, beinahe vergessen: Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen und weiter so.<br />
Ad multos annos, wie der Berliner sagt. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Grinsend oder quietschend von Paul</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/05/10/grinsend-oder-quietschend/#comment-53419</link>
		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 04:22:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wunderschön, liebe Lila, Deine Berichte von der &quot;Insel der Glückseligen&quot;. Es ist für mich  eine große Freude in Eure &quot;Oase&quot; hineinsehen zu dürfen.
Lassst es Euch gut gehen. Gott möge Euch beschützen.
Herzlich, Paul]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderschön, liebe Lila, Deine Berichte von der &#8220;Insel der Glückseligen&#8221;. Es ist für mich  eine große Freude in Eure &#8220;Oase&#8221; hineinsehen zu dürfen.<br />
Lassst es Euch gut gehen. Gott möge Euch beschützen.<br />
Herzlich, Paul</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gefangen von soso</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/04/20/gefangen/#comment-53418</link>
		<dc:creator><![CDATA[soso]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:54:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Israel hat die Gründung eines arabischen Staates am Westufer des Jordans und auf dem Gaza-Streifen seit dem UN-Teilungsbeschluss von 1947 nie in Frage gestellt.

Es war umgekehrt: Alle Arabischen Staaten und viele Staaten mit moslemischer Mehrheit und die lokalen Palästinenser haben das Existenzrecht Israels in Frage gestellt, und sie scheinen  Israel das Existenzrecht noch immer nicht so recht gewähren zu wollen.

Die Westbank wurde 1948 von Jordanien annektiert, 20 Jahre lang kam niemand auf die Idee, dort einen unabhängigen Staat zu schaffen, wie es der UN-Teilungsplan vorsah. Bis 1988 hatten die Bewohner der Westbank jordanische Staatsbürgerschaft. (Warum Jordanien das 1988 dann plötzlich geändert hat verstehe ich auch nicht so recht). Ebenso wurde Gaza von Ägypten annektiert. Auch dort kam niemand auf die Idee, einen unabhängigen Palästinenserstaat zu gründen.

1967 wollte Israel die besetzten Gebiete sofort zurückgeben und setzte sich für Verhandlungen ein. Die arabischen Staaten beschlossen in Kahrtum: das interessiert uns nicht. Wir wollen mit Israel keine Verhandlungen, keinen Frieden, und kein Existenzrecht für Israel.

Mittlerweile haben ein paar Staaten ihre Meinungen geändert: 1978 Ägypten und 1994 Jordanien. Aber in Prinzip steht das Verhanldungsangebot von 1967 noch immer, nur dass die palästinensischen Vertreter noch immer nicht an Verhandlungen interessiert sind. Sie haben 2001 den Friedensprozess von 1994 abgebrochen, und seither ist es schwierig, sie an den Verhandlungstisch zu bringen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Israel hat die Gründung eines arabischen Staates am Westufer des Jordans und auf dem Gaza-Streifen seit dem UN-Teilungsbeschluss von 1947 nie in Frage gestellt.</p>
<p>Es war umgekehrt: Alle Arabischen Staaten und viele Staaten mit moslemischer Mehrheit und die lokalen Palästinenser haben das Existenzrecht Israels in Frage gestellt, und sie scheinen  Israel das Existenzrecht noch immer nicht so recht gewähren zu wollen.</p>
<p>Die Westbank wurde 1948 von Jordanien annektiert, 20 Jahre lang kam niemand auf die Idee, dort einen unabhängigen Staat zu schaffen, wie es der UN-Teilungsplan vorsah. Bis 1988 hatten die Bewohner der Westbank jordanische Staatsbürgerschaft. (Warum Jordanien das 1988 dann plötzlich geändert hat verstehe ich auch nicht so recht). Ebenso wurde Gaza von Ägypten annektiert. Auch dort kam niemand auf die Idee, einen unabhängigen Palästinenserstaat zu gründen.</p>
<p>1967 wollte Israel die besetzten Gebiete sofort zurückgeben und setzte sich für Verhandlungen ein. Die arabischen Staaten beschlossen in Kahrtum: das interessiert uns nicht. Wir wollen mit Israel keine Verhandlungen, keinen Frieden, und kein Existenzrecht für Israel.</p>
<p>Mittlerweile haben ein paar Staaten ihre Meinungen geändert: 1978 Ägypten und 1994 Jordanien. Aber in Prinzip steht das Verhanldungsangebot von 1967 noch immer, nur dass die palästinensischen Vertreter noch immer nicht an Verhandlungen interessiert sind. Sie haben 2001 den Friedensprozess von 1994 abgebrochen, und seither ist es schwierig, sie an den Verhandlungstisch zu bringen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gefangen von Diamond3</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/04/20/gefangen/#comment-53413</link>
		<dc:creator><![CDATA[Diamond3]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 09:08:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ Ludwig

Sie haben plakativ festgestellt, die Israelis würden scheinbar keine Diskussion über die „strukturellen Ursachen für palästinensische politisch motivierte Gewalt“ führen, die Ihrer Meinung nach „Größer Israel“ schaffe. Willow hat ganz treffend bemerkt, dass diese „palästinensische politisch motivierte Gewalt“ sich bereits lange Zeit vor der Schaffung des Staates Israel, von „Größer Israel“ ganz zu schweigen,  gegen Juden richtete. Was sagt das also über die „strukturellen Ursachen“ aus?

Um diesen völlig richtigen und berechtigten Einwand zu entkräften postulieren Sie: „Sehr wenig davon ist politisch relevant für die Zukunft.“ Das leuchtet ein! Der historische Kontext, in dem die Ursachen des Konflikts zu suchen sind, ist also irrelevant für die politische Lösung! Dagegen bedürfen die von „Größer Israel“ geschaffenen „strukturelle Ursachen“ einer ausgebreiteten Diskussion in der israelischen Öffentlichkeit. Sehen Sie darin keinen Widerspruch? 
Oder, wenn ich mir erlauben darf, in die Rolle der „pro-israelischen Rechten“ zu schlüpfen: In was für einer Welt leben SIE? Sie betreiben Geschichtsklitterung, entscheiden eigenmächtig über Relevanz historischer Ereignisse und werfen der Gegenseite Wahn und nebulöse politische Visionen vor. Gerade angesichts der gesamten Geschichte des Konflikts, sollten Sie Ihre Frage „Wie stellt Ihr Euch ein Ende des Nahostkonfliktes vor?“ nicht an „uns“ sondern an „die Palästinenser“ richten. 

Was „alle Staaten dieser Erde“ anbelangt: Zum einen ist Rechtsfindung komplex und nicht zwangsläufig ein demokratischer Prozess. Zum anderen haben die Juden in dunkleren Zeiten leidvolle Erfahrungen mit dem weitgehenden Konsens „aller Staaten“ gemacht. Auch heute sind Garantien „aller Staaten“ z.T. nicht das Papier wert, auf dem sie abgedruckt sind, vgl. z.B. die Wiederbewaffnung der Hisbollah. Um noch an das Thema von Lilas Blogeintrag anzuknüpfen: Wie stehen „alle Staaten der Erde“ zum Recht der Tschetschenen auf einen eigenen Staat?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ludwig</p>
<p>Sie haben plakativ festgestellt, die Israelis würden scheinbar keine Diskussion über die „strukturellen Ursachen für palästinensische politisch motivierte Gewalt“ führen, die Ihrer Meinung nach „Größer Israel“ schaffe. Willow hat ganz treffend bemerkt, dass diese „palästinensische politisch motivierte Gewalt“ sich bereits lange Zeit vor der Schaffung des Staates Israel, von „Größer Israel“ ganz zu schweigen,  gegen Juden richtete. Was sagt das also über die „strukturellen Ursachen“ aus?</p>
<p>Um diesen völlig richtigen und berechtigten Einwand zu entkräften postulieren Sie: „Sehr wenig davon ist politisch relevant für die Zukunft.“ Das leuchtet ein! Der historische Kontext, in dem die Ursachen des Konflikts zu suchen sind, ist also irrelevant für die politische Lösung! Dagegen bedürfen die von „Größer Israel“ geschaffenen „strukturelle Ursachen“ einer ausgebreiteten Diskussion in der israelischen Öffentlichkeit. Sehen Sie darin keinen Widerspruch?<br />
Oder, wenn ich mir erlauben darf, in die Rolle der „pro-israelischen Rechten“ zu schlüpfen: In was für einer Welt leben SIE? Sie betreiben Geschichtsklitterung, entscheiden eigenmächtig über Relevanz historischer Ereignisse und werfen der Gegenseite Wahn und nebulöse politische Visionen vor. Gerade angesichts der gesamten Geschichte des Konflikts, sollten Sie Ihre Frage „Wie stellt Ihr Euch ein Ende des Nahostkonfliktes vor?“ nicht an „uns“ sondern an „die Palästinenser“ richten. </p>
<p>Was „alle Staaten dieser Erde“ anbelangt: Zum einen ist Rechtsfindung komplex und nicht zwangsläufig ein demokratischer Prozess. Zum anderen haben die Juden in dunkleren Zeiten leidvolle Erfahrungen mit dem weitgehenden Konsens „aller Staaten“ gemacht. Auch heute sind Garantien „aller Staaten“ z.T. nicht das Papier wert, auf dem sie abgedruckt sind, vgl. z.B. die Wiederbewaffnung der Hisbollah. Um noch an das Thema von Lilas Blogeintrag anzuknüpfen: Wie stehen „alle Staaten der Erde“ zum Recht der Tschetschenen auf einen eigenen Staat?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gefangen von anti3anti</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/04/20/gefangen/#comment-53412</link>
		<dc:creator><![CDATA[anti3anti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 07:02:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Ist Euch klar, dass alle Staaten dieser Erde das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat grundsätzlich anerkennen ...&quot;

Grundsätzlich sind alle Menschen tot.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ist Euch klar, dass alle Staaten dieser Erde das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat grundsätzlich anerkennen &#8230;&#8221;</p>
<p>Grundsätzlich sind alle Menschen tot.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gefangen von Ludwig</title>
		<link>http://rungholt.wordpress.com/2013/04/20/gefangen/#comment-53409</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ludwig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 16:51:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rungholt.wordpress.com/?p=9518#comment-53409</guid>
		<description><![CDATA[Willow,

Du erzählst von 1917, 1920 und von der Zeit vor 1967. Spaßeshalber könnte ich jetzt trollen und von 1095 sprechen. Sehr wenig davon ist politisch relevant für die Zukunft. Welches Deiner Argumente sollte mich oder irgendwen sonst außerhalb Israels davon überzeugen, dass die israelische Rechte konstruktive Lösungen für die Zukunft des Landes zwischen dem Jordan und dem Meer hat? 

Wie stellt Ihr Euch ein Ende des Nahostkonfliktes vor? Glaubt Ihr, dass alle Palästinenser eines schönen Tages zu glühenden Zionisten werden? Oder werden sie sich in Luft auflösen, womöglich nach einem entscheidenden Sieg Israels im nächsten, übernächsten oder überübernächsten Krieg? 

Ist Euch klar, dass alle Staaten dieser Erde das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat grundsätzlich anerkennen und die Siedlungspolitik für völkerrechtswidrig halten, alle Staaten außer Israel?

Ich verstehe nicht, in was für einer Welt die pro-israelische Rechte lebt. Bisher habe ich nur begriffen, dass solche Fragen üblicherweise unbeantwortet bleiben, weil als Entgegnung Beschimpfungen folgen, ein Themenwechsel, Anklagen gegen die Palästinenser oder Exkurse darüber, was Israel nicht wolle oder nicht könne. Woraus ich dann wiederum meine eigenen Schlüsse zu den politischen Visionen der Rechten ziehe ...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Willow,</p>
<p>Du erzählst von 1917, 1920 und von der Zeit vor 1967. Spaßeshalber könnte ich jetzt trollen und von 1095 sprechen. Sehr wenig davon ist politisch relevant für die Zukunft. Welches Deiner Argumente sollte mich oder irgendwen sonst außerhalb Israels davon überzeugen, dass die israelische Rechte konstruktive Lösungen für die Zukunft des Landes zwischen dem Jordan und dem Meer hat? </p>
<p>Wie stellt Ihr Euch ein Ende des Nahostkonfliktes vor? Glaubt Ihr, dass alle Palästinenser eines schönen Tages zu glühenden Zionisten werden? Oder werden sie sich in Luft auflösen, womöglich nach einem entscheidenden Sieg Israels im nächsten, übernächsten oder überübernächsten Krieg? </p>
<p>Ist Euch klar, dass alle Staaten dieser Erde das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat grundsätzlich anerkennen und die Siedlungspolitik für völkerrechtswidrig halten, alle Staaten außer Israel?</p>
<p>Ich verstehe nicht, in was für einer Welt die pro-israelische Rechte lebt. Bisher habe ich nur begriffen, dass solche Fragen üblicherweise unbeantwortet bleiben, weil als Entgegnung Beschimpfungen folgen, ein Themenwechsel, Anklagen gegen die Palästinenser oder Exkurse darüber, was Israel nicht wolle oder nicht könne. Woraus ich dann wiederum meine eigenen Schlüsse zu den politischen Visionen der Rechten ziehe &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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