Gratulation März 2, 2011, 21:23
Posted by Lila in Muzika israelit.trackback
an Yael Naim, die soeben in ihrem Traumland Frankreich, wo sie seit ein paar Jahren lebt, als beste Sängerin einen Preis gewann, was sie selbst gar nicht erwartet hat.
Eine Liebeserklärung an Paris auf Hebräisch, die wohl auch in Frankreich verstanden wird.
Ihren ersten Hit kennen bestimmt alle.
Kommentare
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Oh, wie YouTube mit seinem „Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar“ nervt! Bitte hier entlang: Yael Naim – Paris (wunderschön!) und (als Mac-User kennt man das Stück selbstverständlich
) Yael Naim – New Soul.
Da ich ziemlich ignorant ggü. vieler Musik bin, danke Piet. New Soul ist schön fröhlich.
Gute Nacht.
Hört sich gut an.
Na ja, ist ja ganz nett, die Dame. Aber grundsätzlich finde ich: Israelis sollten nicht französisch sprechen, es sei denn, sie können es. Was auf Deutsch ein ganz charmanter Akzent ist jagt einem auf französisch nur so die Schauder über den Rücken…
Paris ist toll und jede Liebe wert.
Apropos Musik,
ich steh total auf Franzosen-Rock und Pop.
Auch wenn Yael Naim gerade einen Preis gewonnen hat,
hört Euch mal Mademoiselle K an, sie ist meine Favoritin.
’Ca me vexe’ heißt Ihr Lied. Wer französisch kann wird jetzt vielleicht lachen, weil man das mitunter auch von sich selber kennt.
http://www.mademoisellek.fr/videos/clips/ca_me_vexe
Ich find ja eh, daß man zwischen New York, Paris und Israel eine Linie ziehen kann, so viel haben diese drei Punkte auf der Weltkarte gemein.
Nur daß New York und Paris größer sind als Israel
zu Paris haben mir beim Elder glaubhaft versichert, daß sie sich in Paris überlegen würden, wo sie ne Kippah tragen und sich eher dagegen entscheiden würden, daß sie nicht im Straßencafé sitzend vorbeischlendernde andere Israelis auf Hebräisch anrufen und ne Unterhaltung führen würden – alles Dinge, die sie sich in Berlin weiträumiger trauen würden.
Sie sagten übrigens, in London wären sie da auch vorsichtiger. Sie versuchten mich davon zu überzeugen “Berlin is different”. (es hat mich ziemlich sprachlos gemacht)
@Silke
“es hat mich ziemlich sprachlos gemacht”
Genau, denn auch in Berlin gibt es ja regelmäßig “Übergriffe” – in Paris oder London ist es also noch deutlich schlimmer. Deckt sich leiderleider auch mit meinen Infos… es ist eine Schande.
Ich würde auf Hörensagen nicht so viel geben…
In Paris und London gibt es grosse, bunte, vielfältige jüdische Gemeinden, und das ist ein guter Grund, dort leben zu wollen, wenn einem etwas an jüdischem Leben liegt.
Ob man auf der Strasse Kippa oder Hut trägt oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden. Sowohl in London als auch in Zürich begegnet man wesentlich mehr Menschen, die sich durch ihre Kleidung eindeutig als Juden zu erkennen geben, als in Berlin oder München.
Dazu sei bemerkt, dass viele Juden in Paris oder London nicht auf die Idee kämen, München oder Berlin überhaupt zu besuchen, geschweige denn, sich dort anzusiedeln. Deutschland ist einfach nicht auf ihrer Landkarte.
Eine gewisse Gefahr von antisemtischen Übergriffen gibt es überall. In der sicheren Schweiz, wo ja angeblich nie was passiert, wurde ein israelischer Tourist mit einem Messer im Rücken angegriffen. Er hat zum Glück überlebt, was bei anderen in ähnlichen Situationen in der Schweiz leider nicht der Fall war.
Sorry ich meine “in London und Paris gibt es mehr Personen, die sich durch ihre Kleidung als jüdisch zu erkennen geben als in Berlin oder München”.