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Zwei Schlüsselreize gleichzeitig Februar 7, 2011, 15:53

Posted by Lila in Presseschau.
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Es ist schon fast zuviel für mich! So eine schöne Geschichte in all dem Elend drumherum. Eine hochschwangere Palästinenserin wartete an einem Checkpost* – und auf einmal ging die Geburt los. Eine Gruppe Sanitäter (darunter ein Paramedic, also ein besser ausgebildeter Sanitäter)  stand ihr bei, das Kind kam wohl sehr schnell,  und als es anfangs nicht atmete, reanimierten die Sanis. Sie schafften es, und das Baby begann zu atmen. Inzwischen kam auch ein Hubschrauber und holte Mutter und Kind ab.

Die Sanis sind natürlich stolz. Sie sagen, die Frau war ganz ruhig – wofür ich den Hut vor ihr ziehe, denn es war bestimmt nicht ihre Traumvorstellung der Geburt, in einem Zelt von vier jungen Männern in olivgrüner Uniform entbunden zu werden. Noch dazu ist Geburtshilfe ja nicht ihre starke Seite (wie Primus bemerkte, nachdem er im Zug zu einer Gebärenden gerufen wurde).

Aber für mich mit meiner bekannten Schwäche für alles, was Baby ist, und neuerdings auch alles, was IDF-Sani ist, ist diese Geschichte wirklich ein kleines, beglückendes Licht im Dunkel. Herzlichen Glückwunsch an die junge Familie, und yasher koach an die Sanis.

 

*Nein nein, vergeßt den Checkpoint! Ich muß was mißverstanden haben. Sie war zuhause, und weil es so regnete, konnte nur der Rettungswagen der IDF zu ihrem Haus gelangen.

Kommentare

1. Meforash - Februar 7, 2011, 16:48

Erinnert mich daran, was man über Lehrer sagt:

Lehrer helfen einem, Probleme zu lösen, die man ohne sie nicht hätte…

2. Lila - Februar 7, 2011, 17:02

Du meinst, die Frau war Terroristin? (Weil wir ja ohne den Terror keine Checkpoints hätten) Na, das ist aber eine herbe Unterstellung.

3. Malte S. Sembten - Februar 7, 2011, 17:04

Gute Frau,

diese Geschichte interessiert uns in Deutschland leider gar nicht. Schildern Sie uns eine Episode, die der Kost entspricht, die unsere Leser/Zuhörer/Zuschauer gewohnt sind und daher gut verdauen können – z. B. über israelische Soldaten, die eine hochschwangere Palästinenserin am Checkpoint warten lasen, bis sie vor Durst wimmert, und dann lachend zusehen, wie sie eine Fehlgeburt erleidet –, und wir drucken bzw. senden es sehr gern!

Mit freundlichen Grüßen,
die deutschen Qualitätsmedien

4. Carsten - Februar 7, 2011, 17:20

Schöne Geschichte! Hab sie gerade im IDF Spokesperson-Blog gelesen: http://idfspokesperson.com/2011/02/07/idf-paramedic-helps-palestinian-woman-give-birth/

Da steht aber, dass das in ‘ner “ambulance” passiert ist, was ich erstmal als Krankenwagen übersetzt habe. Ich bin mir nicht sicher, ob das die Umstände angenehmer macht, aber ich glaub schon. Mir wäre so ein (leidlich) steriles Auto jedenfalls lieber als ein Zelt. Aber ich bin auch keine Frau, sollte mich also nicht über’s Kinderkriegen auslassen.

5. yael1 - Februar 7, 2011, 17:32

@Malte, der war gut. Ich wollte auch schon schreiben, dass es so schade in Dtl. ist, das der gemeine Leser nie etwas positiv, wie hier, zu lesen bekommt, weil es dem dt. Mainstream nicht ins Bild passt.

6. mibu - Februar 7, 2011, 17:52

“Die Sanis sind natürlich stolz.”

Das dürfen sie mit ganzem Recht sein. Herzlichen Glückwunsch !

7. Paul - Februar 7, 2011, 18:58

Hallo Lila,
es ist sehr schön auch mal eine gute Nachricht zu hören. Mach bitte weiter so und Danke.

Bei dieser Gelegenheit, was macht der Husten von Secundus?

8. Meforash - Februar 7, 2011, 19:33

Nein, ich meine ohne Checkpoint hätte es die Frau vielleicht rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft, und dann wäre die aufopfernde Hilfe der Sanitäter eben jenes Checkpoints nicht nötig gewesen.

Daher: Diese Soldaten der Sanität kommen mir vor, wie Lehrer in dem Sprichwort:
“Lehrer helfen einem, Probleme zu lösen, die man ohne sie nicht hätte”

9. Lila - Februar 7, 2011, 21:11

Das hab ich schon verstanden, ich wollte Dir nur zu bedenken geben, daß man die Kausalkette auch ein bißchen weiter zerren kann. Ohne Terror müßten meine Jungs nicht in Kälte und Nässe an Checkpoints frieren und harmlose Schwangere auf dem Weg ins Krankenhaus aufhalten. (Und ich müßte nicht fünfmal am Tag die Tasche aufmachen, gar nicht zu zählen die vielen Male, daß wir wegen “verdächtiger Gegenstände” irgendwo hängengeblieben sind).

Der Terror verletzt beide Seiten und ist vollkommen kontraproduktiv. Mein ceterum censeo: wer für die Palästinenser ist, muß gegen den Terror sein. Denn ohne Terror – keine Checkpoints, keine Taschenkontrolle und auch kein Polizeischutz vor der Synagoge in der Oranienstraße.

Das Problem sind nicht die Soldaten, und sie können es auch nicht lösen.

10. Meforash - Februar 7, 2011, 21:44

Ïch bin absolut gegen Terror, und auch mir vergällt das “Tasche öffnen” “Befragt werden” den Spass an Israel.

Aber ich gebe zu bedenken, dass die Anti-Terror-Massnahmen zum allergrössten Teil die Lebensqualität von Leuten einschränken, die mit Terror nichts zu tun haben. Zum Beispiel Deine, wie du gerade so beredt erklärt hast.

11. Lila - Februar 7, 2011, 22:20

Selbstverständlich. Ich denke da auch immer dran, und es vergiftet das Klima auf beiden Seiten der Grenze. Aber ich erinnere mich einfach noch an die Zeit vor der Intifada, und an die Vorfälle, die den Wandel brachten. Und leider ist es nach wie vor die Regel, daß sich nach Aufgeben eines Checkpoints dort besonders viele Zwischenfälle ereignen. Alles sehr unerfreulich.

Gerade darum freut es mich, wenn bei einem Ereignis wie einer Geburt wieder deutlich wird, was wir alle gemeinsam haben.

Übrigens war die bisher einzige Tote, die mein Sohn an einem Checkpoint untersuchen mußte, Jüdin. Sie starb in ihrem Auto, während sie am Checkpoint wartete. Vielleicht wäre sie ohne diese Wartezeit allein im Auto zu retten gewesen? Oder vielleicht wäre sie an einer Ampel oder im Stau gestorben?

Wägt man Lebensqualität und Leben gegeneinander auf, zu welchem ERgebnis kommt man?

12. Silke - Februar 7, 2011, 22:24

ein Taxifahrerkollege hat mir erzählt, daß er mal mit fertig entbundenem Baby vorm Krankenhaus ankam und die jungen Eltern waren NICHT zu spät losgefahren.

Ich weiß nich mehr, ob der Taxifahrer dem Ehemann geholfen hatte oder weitergefahren ist, während der Ehemann sein Kind zur Welt brachte.

Ich wette, die wäjren heilfroh gewesen, wenn ein Sani das Kommando übernommen hätte.

13. Lila - Februar 7, 2011, 22:36

Na, ich weiß nicht :-)

Eine Freundin meiner Mutter hat auch im Taxi entbunden, Sturzgeburt. Das ist wohl nicht vorhersehbar.

Der entscheidende Mann bei der Geburt war wohl der Paramedic. Die Sanis haben sich aber auch um das Baby gut gekümmert. Ich habe natürlich heute Nachrichten geguckt, in der Hoffnung, das Baby zu sehen :-) War leider nichts.

14. Silke - Februar 7, 2011, 22:37

es ist nicht “der Terror”, der etwas macht

es sind Menschen, die Terrorakte planen, verüben und anschließend feiern. Und die Leute sind NICHT gleichmäßig auf beide Parteien verteilt.

darf ich untertänigst daran erinnern, daß Samir Kuntar ein geehrter Mann ist. Daß Abbas Straßen und Plätze nach Terroristen benennt.

Wo sind die entsprechende Zeremonien in Israel? Schweigen die Medien sie etwa tot?

Man darf die, die kein Maß kennen, denen jedes Mittel recht ist, ruhig benennen, man braucht das ganz und gar nicht “ausgewogen” und “allen gerecht werdend” formulieren.

Wer hat doch gleich noch vor kurzem vier Menschen erschossen und aus nächster Nähe kontrolliert, ob er sie auch alle, incl. des lebensfähigen Babies im Bauch erwischt hat?

In England gibt es gerade TamTam um ein Buch namens “Jerusalem”. Der Autor geruhte seine Haltung im Interview in etwa so zu beschreiben. Beide, Begin und der Mufti werden bis zum heutigen Tag von manchen als Helden und anderen als Terroristen bezeichnet. Na dufte, Begin in einem Topf mit nem Völkermörder – tolle Maßstäbe sind das – und klar die Israelis sollen sich gefälligst daran gewöhnen, ab und zu in die Luft gejagt zu werden, anstatt immer so ängstlich und so übertreibend vorsichtig und Unbequemlichkeiten verursachend zu sein.

15. Silke - Februar 7, 2011, 22:44

daß ich ne Hausrat-Diebstahl/Vandalismus-Versicherung haben muß und meine Wohnungstür abschließen, vergällt mir auch viel Lebensfreude und das gleiche Schicksal trifft mit mir massenweise andere vollkommen Unschuldige, die nie im Leben daran denken würden, sich was aus ner fremden Wohnung zu holen.

16. Meforash - Februar 7, 2011, 22:52

“Wägt man Lebensqualität und Leben gegeneinander auf, zu welchem ERgebnis kommt man?”

Na ja, das kommt immer darauf an, in welchem Bereich.

Im STrassenverkehr zählt z.B die Lebensqualität bzw. im konkreten Fall individuelle Mobilität mehr als das Leben, sonst müsste man ja die Autos verbieten.

Bei Gewalttaten behauptet man immer, dass das Leben zuerst kommt, dabei sind die Gewalttaten unter den Todesursachen ziemlich vernachlässigbar. Weit weniger zahlreich als Unfälle, Immens weniger zahlreich als Todesfälle durch Herz-Kreislauferkrankungen… Und trotzdem lassen wir unser “Lebensgefühl” davon sehr stark bestimmen. Warum eigentlich?

Wenn wir jetzt zu Israel zurückkommen, ich nehme an sie könnten mehr Leben retten durch adäquate Massnahmen im Strassenverkehr oder effiziente Anti-Rauch oder Anti-Fress-Campagnen als durch diese ganzen Zäune und Checkpoints. Und trotzdem haben “Anti-Terror-Massnahmen” erste Priorität. Wahrscheinlich weil Terror das subjektive Sicherheitsgefühl so stark unterminiert.

17. willow - Februar 7, 2011, 22:55

@10. Meforash

Also ich weiß nicht, kenne eigentlich niemanden, dem die allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen in Israel den Spaß verderben … ganz im Gegenteil, einerseits wird es schnell Routine, andererseits ist es ja nicht aus Jux und Tollerei – ich fühle mich z.B. Nachts in Israel sicherer als in etlichen deutschen Städten.

Aber so weit müssen wir ja nicht mal gehen – können sie sich auch nur vorstellen, wie unkompliziert Flugreisen waren, bevor die arabisch-palästinensischen Terroristen Flugzeuge als weiche Ziele angriffen? Wir alle drücken uns Stunden vor dem Abflug auf Flughäfen herum, werden von Sicherheitsdiensten durchleuchtet …

18. Meforash - Februar 7, 2011, 22:56

Dazu muss man auch sehen, dass Terror und Anti-Terror offensichtlich ein Teufelskreis sind:

Als Anti-Terror verweigert man Arbeitsbewilligungen und speist damit den Pool der beschäftigungs- und perspektivlosen jungen Männer, die sich dann mit viel Elan dem Terror widmen.

Damit will ich nicht sagen, dass man gegen Terror nichts tun soll. Ich habe es 1994 auch nicht lustig gefunden…

19. yael1 - Februar 7, 2011, 23:10

@Meforash

wie sagte man so schön: Hätte der Hund nicht gesch…, hätte er die Katze gekriegt.

20. grenzgaenge - Februar 7, 2011, 23:23

@Lila: TODA RABA für diesen Beitrag. Ein schönes Ende meines Online Tages. LAILA TOV !

21. zimtapfel - Februar 8, 2011, 10:31

“Aber ich gebe zu bedenken, dass die Anti-Terror-Massnahmen zum allergrössten Teil die Lebensqualität von Leuten einschränken, die mit Terror nichts zu tun haben.”

Steigern diese Maßnahmen nicht auch zu einem nicht minder großen Teil die Lebensqualität derer, die mit Terror nichts zu tun haben? Indem sie das Risiko, mitten im Alltagsgeschehen unschuldig selbst von einer Bombe zerfetzt zu werden oder liebe Freunde und Angehörige von einer Bombe zerfetzt zu bekommen um ein vielfaches reduzieren?
Ich kanns nicht wirklich beurteilen, weil es diese Checkpoints zu meiner Zeit in Isreal glaube ich noch nicht in dem Ausmaß gab. Dafür durfte ich innerhalb von nur zwei Wochen zwei Anschläge miterleben. Zwar war ich davon weit weg und eigentlich nur im selben Land, aber meine Familie zuhause war trotzdem außer sich. Dann doch lieber regelmäßig kontrolliert werden. Ist schade, das es nötig ist, ist aber leider so.

22. Drummer - Februar 8, 2011, 11:24

@ 14. silke

wie man es auch dreht und wendet, begin war ein terrorist. seine spätere verdienste in allen ehren, aber anschläge auf zivilisten sind terror.

mfg
Drummer

23. yael1 - Februar 8, 2011, 11:37

Schade, dass dieser positive Artikel mal wieder so abtriftet. Hätte, könnte, würde… Hätten Hitlers und Stalins Eltern Kondome benutzt, wäre der Welt viel erspart geblieben. Also was war zuerst da, das Ei oder das Huhn? Pihuk!

24. Meforash - Februar 8, 2011, 12:36

“Wo sind die entsprechende Zeremonien in Israel? Schweigen die Medien sie etwa tot?”

In Israel datieren die Terroranschläge aus einer anderen Zeit, nämlich aus der Britischen Mandatszeit vor der Gründung des Staates. Und ja, naütrlich, die Terroristen von damals sind geehrte Männer in Israel, und ja, es wurden nach ihnen Strassen oder Plätze benannt.

z.B. war Menachem Begin für eine Rache-Aktion gegen die Briten verantwortlich, bei der einige Britische Soldaten aufgehängt wurden.

http://en.wikipedia.org/wiki/Menachem_Begin
“Under Begin’s leadership, the Irgun continued to carry out operations such as breaking into Acre Prison, and the kidnapping and hanging of two British sergeants in order to prevent, and then in retaliation to, the execution of several Irgun members by the British. “

25. Meforash - Februar 8, 2011, 12:38

….davon, dass rechtsextreme Splittergruppen von Chabad und den Siedlern dem Mörder Baruch Goldstein ein Denkmal setzen und Igal Amir toll finden rede ich gar nicht, denn das sind extreme.

26. Meforash - Februar 8, 2011, 12:46

“Wir alle drücken uns Stunden vor dem Abflug auf Flughäfen herum, werden von Sicherheitsdiensten durchleuchtet …”

Ja, genau, das stört mich immens (besonders das GEtränke-Verbot).

Ich gebe ja zu, dass dank Sicherheitsmassnahmen heute keine Flugzeugentführungen mehr passieren, wie sie in den 70er Jahren geradezu Mode waren. Aber ich finde dass man in dem Wunsch, das Risiko auf 0,0 zu reduzieren doch zu weit gegangen ist, sowohl was Kosten betrifft, als auch was die Beeinträchtigung des Reiskomforts betrifft.

Mir machen diese Sicherheitsmassnahmen mehr Angst als dass sie mich beruhigen, und ich finde sie völlig übertrieben.

Ich denke, sie wurden eher ergriffen, um zu zeigen, dass man etwas tut, als weil man an ihre Effizienz glaubt.

Wenn man mit Cuttern ein Flugzeug entführen kann, kann man dem Piloten auch mit der Krawatte oder dem Gürtel eine Schlinge um den Hals legen. Da ist es wesentlich relevanter, dass das Cockpit abgesperrt ist, als wie gross die Scheren sind, die man mitnehmen darf.

Das mit den Flüssigkeiten ist auch ein Hirngespinst, man kann mit flüssigen Komponenten nicht in nützlicher Zeit eine nützliche Menge Sprengstoff produzieren, ohne dass einem das ins GEsicht fliegt, bevor man genug hat, um wirklich zu schaden.

27. Marlin - Februar 8, 2011, 13:15

Begin und andere sind aber nicht mehr vorhanden!

Die Palis verehren jetzt den Terror und indoktrinieren ihre Kinder genau jetzt, sodass ein friedliches Zusammenleben unwahrscheinlich ist. Mit der Ablenkung auf die Mandatszeit wird hier wieder abgelenkt.

28. Meforash - Februar 8, 2011, 13:41

Ich finde es auch bedenklich, dass Kinder zur Gewalt erzogen werden, besonders für diese Kinder selber und für die Gesellschaft, in der sie leben. Ich bin davon überzeugt, dass diese ganzen Terror-Bewegungen der palästinensischen Gesellschaft in jeder Hinsicht immens schaden. Es ist bekannt, dass die Palästinenser, die es sich leisten können ihre Kinder lieber im Ausland studieren lassen, eben um zu vermeiden, dass sie diesen Bewegungen in die Hände fallen.

Ich bin auch davon überzeugt, dass es sich für einen Palästinenser (sagen wir einen, der 1948 nicht weggegangen ist) in Israel wesentlich besser lebt als im palästinensischen Autonomie-Gebiet, von GAza ganz zu schweigen. (Wer möchte heute in Gaza leben? Ich nehme an, es bleiben nur die dort, die keine andere Wahl haben, und vielleicht ein paar super-Fanatiker die wirklich daran glauben…)

Trotzdem können wir uns ruhig eingestehen, dass auch die Bewegung, die Israel gegründet hat, seinerzeit vor Attentaten und Mord nicht zurückgeschreckt hat, und dass jene, die dafür verantwortlich waren, heute geehrt werden. Ich nehme an, dass es in den meisten Israelischen Städten eine Begin-Strasse, Begin-Platz, Begin-Park oder so gibt.

29. Ruth - Februar 8, 2011, 13:42

Meforash,

nach diesem Bericht kommt in dieser Geschichte ueberhaupt keine Sicherheitskontrolle mit Wartezeit am Checkpoint vor.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4025375,00.html

Wegen des starken Regens konnten zivile Amublanzen das Haus der Familie auf einer Anhoehe nicht erreichen. (Ich vermute mal, keine asphaltierte Zufahrt und daher rutschiger Schlamm.) Die IDF schickte einen Krankenwagen zum naechstgelegenen Checkpoint und ihre Familie brachte die Woechnerin den Hang hinunter dorthin.

Tja, vielleicht solltest Du etwas weniger reflexhaft auf Deine Schluesselreize reagieren.

30. willow - Februar 8, 2011, 14:15

@Drummer

“wie man es auch dreht und wendet, begin war ein terrorist.”

Ja und nein.

Im Gegensatz zu den heutigen Terroristen richteten sich die Anschläge von Irgun & Co. jedenfalls nicht vorrangig gegen eindeutig zivile, weiche Ziele.

Aber es diskutiert sich natürlich geschmeidiger, wenn ein Angriff auf ein militärisches Hauptquartier (King David) gleichgesetzt wird mit Selbstmordanschlägen auf Schulkinder oder einem Mufti, der den Nationalsozialistischen Mördern eine SS-Division aufstellte und auch sonst aktiv bei der Endlösung der Judenfrage mithalf…

31. willow - Februar 8, 2011, 14:20

@Meforash

Also ich verstehe wirklich nicht, wieso hier regelmäßig Leute vorbeikommen und in ernsthaftem Ton die Israelis davon überzeugen wollen, daß ein Terroranschlag ab und zu völlig akzeptabel ist und sie doch bitteschön die Checkpoints und Sicherheitszäune einreißen sollen – die Lebensqualität der palästinensischen Bevölkerung sei doch wichtiger als das Leben einiger Israeli…

32. Lila - Februar 8, 2011, 14:25

Und die junge Mutter hat die Geburt als positiv erlebt.

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4025375,00.html

The baby was delivered by the soldiers and the army medic. “I was alone inside the army’s ambulance, my mother and the rest of my family didn’t come with me, and I was scared. But the soldiers reassured me throughout the ride. At one stage I literally felt the baby come out and the soldiers put a blanket and helped me give birth. When he came out, they smiled at me and him and asked me to talk to him in order to calm him down. They gave me the baby and let me breastfeed him.”

IDF sources said the baby later had trouble breathing. After resuscitating him, the baby and mother were flown via an Air Force helicopter to the hospital. Both are doing well.

Despite the language barrier Shirin says she had no difficulty communicating with the soldiers. “The soldiers were speaking to me and the baby the whole time and made sure we stayed calm.”

Shirin is grateful for the care she was given and says she would like to meet the soldiers who helped her. “I would like to thank the soldiers who greatly helped me and wish them health,” she says.

“There is a great deal of satisfaction in giving life,” Sergeant Gilad Nesher, a paramedic who treated the woman and child, told Ynet earlier.

Ist das keine wunderbare Geschichte? Bestimmt vergessen die Soldaten es auch nicht.

Ich erzähle doch auch so oft, wie Primus und seine Kollegen zu Palästinensern gerufen werden – bei Verkehrsunfällen und Unglücksfällen. Oft sind sie die ersten, die dabei sind, und sie rufen dann den Roten Halbmond. Es ist doch schön, daß die Rettungskräfte zusammenarbeiten, ohne Trara.

Wer weiß, ob das Baby hätte gerettet werden können, wenn Gilad Nesher und seine Leute nicht zu Hilfe gekommen wären?

Wieso kommt sowas eigentlich bei Euch nicht in die Zeitungen? Wo doch sonst jeder Pipifax berichtet wird, solange israelische Soldaten dabei nur möglichst übel wegkommen?

33. Meforash - Februar 8, 2011, 14:33

“Es ist doch schön, daß die Rettungskräfte zusammenarbeiten,”

Finde ich auch…

34. Meforash - Februar 8, 2011, 14:36

“nach diesem Bericht kommt in dieser Geschichte ueberhaupt keine Sicherheitskontrolle mit Wartezeit am Checkpoint vor.”

Stimmt, dieser Bericht unterscheidet sich ziemlich stark von der Darstellung hier auf diesem Blog. Im Eintrag auf dem Blog ist gestanden:”Eine hochschwangere Palästinenserin wartete an einem Checkpost – und auf einmal ging die Geburt los.”

Das entspricht offenbar überhaupt nicht den Tatsachen. Meine Reaktion bezog sich auf diese (offensichtlich falsche) Information.

35. Lila - Februar 8, 2011, 14:48

So hatte ich das beim Lesen der ersten Meldung verstanden – entweder war die nicht präzise (ich könnte schwören, da stand was von nem Checkpoint drin….) oder ich habe es wieder mal verhuschelt. Schiebt es aufs Multi tasking – ich bin da wirklich nicht für gemacht :-(

36. Silke - Februar 8, 2011, 15:04

willow – 17
ich erinnere mich lebhaftestens an mein Erschrecken, als ich das erste Mal uniformierte Jungmänner mit Groß-Knarren im Frankfurter Flughafen rumlaufen sah. Ich glaube es könnte da irgendeinen Zusammenhang mit dem hier gegeben haben und wurde eingeführt, obwohl die gigantische Mehrzahl der Fluggäste rundum friedlich nix anderes als von A nach B transportiert werden wollten.

Nach dem Spitzenwert von 385 Vorfällen in der Zeit von 1967-76 ist die Zahl der Flugzeugentführungen wieder gesunken. Von 1977-86 hatte sich die Zahl auf 300 Vorfälle reduziert, im Zeitraum 1987-96 waren es 212. http://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugentführung#Geschichte

Aber wenn Israel solche Maßnahmen ergreift, dann kann man die natürlich nicht anders interpretieren als daß sie ein riesiges Unrecht gegenüber allen seinen friedlich gestimmten Nachbarn darstellt.

37. Silke - Februar 8, 2011, 15:06

Meforash – 18

ich erinnere mich da dunkel an 2 oder mehr? Vorfälle in denen Bulldozer-Fahrer in Jerusalem mal’n büschen ihren Spaß haben wollten, aber denen nu Arbeitsplätze verweigern, fördert natürlich den Teufelskreis des Terrors. Vollkommen klar. Vollkommen klar auch wer den Teufelskreis durchbrechen kann, natürlich Israel und Israel allein und nur Israel …

38. Drummer - Februar 8, 2011, 15:07

@ willow

die anschläge der irgun richteten sich durchaus auch auf weiche ziele wie märkte, busse, cafes, etc. dass die anschläge der araber schon auf grund der opferzahlen eine ganz andere “qualität” haben steht ausser diskussion. aber terror bleibt terror, egal wer aus welcher begründung auch immer ihn verübt.

39. Silke - Februar 8, 2011, 15:10

Drummer – 22

für mich gibt es einen Unterschied zwischen einem “Normal” Terroristen und einem, der den Genozid wünscht.

schade, daß Du den Unterschied nicht sehen kannst

- und selbst wenn Begin nicht der geworden wäre, der er geworden ist, wäre für mich da ein Riesenunterschied.

40. Silke - Februar 8, 2011, 15:15

Meforash – 28

wenn ne Straße oder so nach nem Menschen benannt wird, wird normalerweise gesagt, warum man das tut. Wie ist das mit den Begin-Benennungen? Für seine Irgun-Tätigkeit oder für den Frieden mit Ägypten?

41. Silke - Februar 8, 2011, 15:20

Lila – 35
mach Dir nix draus – die Welt à la Meforash kennenzulernen, war es dann schon wert – und wenn es ein CheckPoint gewesen wäre – so what?

42. Lila - Februar 8, 2011, 15:42

Du siehst doch, daß ich mir da nichts draus mache – ich bin doch so ein Babyfan, daß schon beim bloßen Nennen des Worts BABY mein Hirn weich und fuzzy wird :-D

(Oh, ich häkle gerade SO eine schöne Babydecke für das Kind, das zu Pessach in der Familie erwartet wird!!! ist bald fertig!!! wird ganz ähnlich wie das hier: http://www.flickr.com/photos/rungholt/3024832989/in/set-72157605092087987/ )

43. yael1 - Februar 8, 2011, 16:01

Ist das keine wunderbare Geschichte?

Ja, das ist sie und lassen wir uns das nicht von diesem einen vermiesen!!

44. Drummer - Februar 8, 2011, 16:02

@ 39 silke

ich sehe sehr wohl einen unterschied. aber es ist eine verharmlosung von terror, wenn immer wieder versucht wird, den der einen seite zu verharmlosen und den der anderen zu dämonisieren. und wenn wie bei der irgun anschläge gezielt auf zivilisten verübt werden, dann gibt es da genausowenig schön zu reden wie beim terror der araber. ob jetzt der wunsch nach genozid dahintersteht, rassenhass oder schlichte vergeltung ist irrelevant, relevant ist nur das ergebnis: tote unschuldige.

45. Lila - Februar 8, 2011, 16:14

Ist schon interessant, daß mancher nichts Positives an Israel stehen lassen kann, ohne uns gleichzeitig seine Meinung zu Begin unter die Nase zu reiben.

Was würde er wohl dazu sagen, wenn ich zu allem, was er mir von Deutschland erzählt, immer meine Meinung zu Deutschlands diversen Flecken auf der Weste rauskrame? Hat doch eines nichts mit dem anderen zu tun. Nicht jede Pampelmuse aus Israel schmeckt nach Blut und Vergeltung.

Die Irgun, ja das sind ganz gefährliche Leute und wir nehmen uns auch sehr vor ihnen in Acht… überhaupt ist der jüdische Terrorismus ein riesiges, weltweites und brandaktuelles Thema… da soll doch schon wieder eine Kirche angezündet worden sein. Man weiß sofort: jüdische Terroristen. Auch am Moskauer Flughafen: Juden.

Entschuldigt, ich lalle, aber es verblüfft mich imme wieder, welche Wege die harmlosesten Geschichten nehmen…

46. yael1 - Februar 8, 2011, 16:20

Da hilft manchmal nur ein Schaps, Lila.

47. Lila - Februar 8, 2011, 16:32

Ein Schaps? :shock:

48. yael1 - Februar 8, 2011, 16:35

Yep, ich mag zwar keinen Schnaps, aber manchmal könnte man aus Verzweiflung einen trinken . ;)

49. Silke - Februar 8, 2011, 16:37

Drummer

ein Völkermörder und ein Terrorist sind nicht das Gleiche – wenn Du so willst, dann ist jeder Tamile der LTTE ununterscheidbar von Hitler.

dann ist es das Gleiche, ob ich einem auf die Finger haue oder die ganze Hand amputiere.

Meines Wissens fanden die Nazis das mit der Kollektivschuld ein ganz ganz prima Konzept, denn wenn alle gleich schuldig sind, dann begünstigen die Nebelschwaden wen wohl?

50. Silke - Februar 8, 2011, 16:41

was ganz OT da es hier so viele religiös interessierte gibt. Die TNR hat eine ihrer Buchbesprechungen, die eigentlich mehr eigenständige Essays sind zu Pius XI und Pius XII – faszinierend – es ist ein deutsches Buch, warum gibt es solche Art Besprechungen nicht auf Deutsch?

http://www.tnr.com/book/review/pope-devil-hubert-wolf

51. Zahal - Februar 8, 2011, 16:54

25. Meforash – Februar 8, 2011, 12:38
….davon, dass rechtsextreme Splittergruppen von Chabad und den Siedlern dem Mörder Baruch Goldstein ein Denkmal setzen und Igal Amir toll finden rede ich gar nicht, denn das sind extreme.

Ich verurteile solche Menschen genau wie sie, aber kannten sie die Vorgeschichte und warum es vielleicht dazu kam? Garantiert nicht, weil diese nämlich in keiner deutschen Zeitung erschien. Gut, ich erzähle sie mal:

Baruch Goldstein war ein jüdischer Arzt, Einwanderer aus Amerika und wurde von allen als ruhiger, freundlicher, sensibler Mann beschrieben. Er behandelte eine große Anzahl von Opfern arabischen Terrors in Kirjat Arba, sein Freund Mordechai Lapid, Vater von 14 (in Worten VIERZEHN) Kindern, starb mit einem seiner Söhne nach einem Terroranschlag in seinen Armen, einige Wochen bevor er selber Amok lief, am Abend vor dem Mord verliess Goldstein die Höhle, OHNE seine Gebete beendet zu haben, weil eine Gruppe Araber INNERHALB (jüdischer Teil) der Höhle des patriarchen Sprüche abliessen, wie “Schlachtet die Juden ab” “Tod den Juden”, und niemand von den Verantwortlichen eingeschritten ist, weil niemand an den Worten etwas auszusetzen hatte. Am nächsten Morgen kam er dann in seinber Dienstuniform und seinem Gewehr in die Höhle, er erhielt Zutritt und als die Moslems sich zum Gebet niederkneten, schoss er. UND im Gegensatz zu den Terrorakten, die von Palarabern gegangen wurden, war ganz Israel entsetzt und verurteilte die Tat, anstatt noch Plätze, Schulen und Kindergärten nach Mördern zu benennen – zudem hat die israelische Regierung ca. 20 Millionen D-Mark an die Familien bezahlt. Dieses Verhalten ist VÖLLIG anders als arabische Reaktionen auf Morde an Juden oder Israelis. Das wollte ich mal loswerden.

52. ruth - Februar 8, 2011, 17:13

Lila,

natuerlich war von Checkpoint die Rede. Dort hatten sich die Angehoerigen der Woechnerin mit der IDF Ambulanz verabredet.
Deine Darstellung ist nicht falsch, nur das Wort “wartete” fuehrt in die Irre.

Menschen wie Meforash assoziieren Checkpoint mit Sicherheitskontrollen und Sicherheitskontrollen mit Schikanen und Schikanen verstehen sie als Ausloeser fuer Terror.

Meforash hat wirklich ganz nach Pavlov auf seinen Schluesselreiz reagiert und daher gleich die gesamte Litanei abgebetet.

Der Gedanke, dass ein Palaestinenser auch zum Checkpoint kommen kann, ohne eine Sicherheitskontrolle zu erwarten, ist ihm voellig fremd. Dabei gab es nette Fotos von palaestinensischen Kindern, die gern an Checkpoints herumhaengen und mit den Soldaten und Soldatinnen herumalbern.

http://beer7.wordpress.com/2009/06/11/mord-an-einem-palaestinenserkind/

Wuerde ein solches Kind bei einem Spiel fallen und sich verletzen, kaeme Meforash auch sofort wieder mit seiner Assoziationskette. Der wirkliche, sehr viel positivere Hintergrund ist fuer ihn und seinesgleichen nicht denkbar.

53. ruth - Februar 8, 2011, 17:17
54. Silke - Februar 8, 2011, 17:59

Zahal

solltest Du Meforash nicht auch berichten von den Fernsehsendungen, in denen Kindern das sich in die Luft sprengen schmackhaft gemacht wird. Es gibt doch sicher solche Programme oder vergleichbar Gruseliges zuhauf.

und dann Bilder von Paraden von Kindern in Militärkostümen. So etwas darfst Du Meforash nicht vorenthalten, keinesfalls

und weil wir schon mal bei den Ereignissen sind, deren Vorkommen mir erst seit meinem News-Junky-tum bekannt wurden. Hier ist ein schönes Beispiel – ich bin sicher, so etwas widerfährt nicht-Juden tagein tagaus, auch was sag ich stundein, stundaus.

http://elderofziyon.blogspot.com/2011/01/jewish-couple-almost-lynched.html

natürlich übertreibt der Elder hier maßlos, indem er annimmt, die jugendlichen Steineschmeißer hätten zum Lynchmob upgraden können. Nur zur Hysterie neigende Menschen könnten auf so ne Schnapsidee kommen. ;-(

55. Lila - Februar 8, 2011, 18:03

Oh, was für schöne Bilder.

Neulich hatte der kleine Israel aus Haiti Geburtstag – das erste Baby, das dort nach dem Erdbeben vor einem Jahr geboren wurde. Ich glaube, das israelische Feldhospital dort ist noch aktiv.

56. Meforash - Februar 8, 2011, 19:58

Na ja, da scheinen sich bei Silke und co ja einige Pawlowsche Reflexe ausgelöst zu haben.

@zahal: Ja, ich kannte die Vorgeschichte von Baruch Goldstein. Man kann durch aus stehen lassen, dass er vor der Tat ein guter und fürsorglicher Arzt war, aber nichts rechtfertigt die Tat.

Die Leute à la Itzhak Ginsberg und diese Genossen in Kiryat ARba, “Yosef Chai” und wiesie alle heissen rechtfertigen aber die TAT an sich und haben gleich eine Generalamnestie ausgesprochen für alle, die araber umbringen. Ich weiss mich, ich habe mich mit so einem Typen schon persönlich unterhalten, und er hat es mir wortwörtlich so gesagt: Goim umbringen ist OK. (Macht auch regelemässig Skandale in Israel, eben deshalb wollte ich es ja auch nicht weiter erwähnen. Du scheinst mir diesen Brüdern aber ziemlich nahe zu stehen, also erwähne ich es nun doch.)

57. Roithamer - Februar 8, 2011, 20:26

Ich find’s auch schön, dass die Soldaten der Palästinenserin bei der Geburt geholfen haben.

58. Silke - Februar 8, 2011, 21:45

Danke Meforash fürs Kompliment, ich bin immer sehr froh, wenn ich bestätigt bekomme, daß meine Pawlowschen noch tadellos funktionieren

59. hans - Februar 8, 2011, 23:21

56 meforasch

bei jüdischen”terroristen” fallen ihnen und anderen ja schnell begin und baruch goldstein ein, leicht zu merken, sind ja nicht viele. aber das war es dann auch schon.

schütteln sie aber mal aus dem stehgreif arabische teroristen- namen aus dem ärmel, ich mache es ihnen leicht und gehe nur bis zum jahre 2000

http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_israel/opferliste.html

ich warte auf antwort

60. Zahal - Februar 9, 2011, 0:43

56. Meforash – Februar 8, 2011, 19:58
@zahal: Ja, ich kannte die Vorgeschichte von Baruch Goldstein. Man kann durch aus stehen lassen, dass er vor der Tat ein guter und fürsorglicher Arzt war, aber nichts rechtfertigt die Tat.

Und nichts aber auch gar nichts rechtfertigt solche Taten:

http://www.adf-berlin.de/html_docs/berichte_israel/opferliste.html

Die Leute à la Itzhak Ginsberg und diese Genossen in Kiryat ARba, „Yosef Chai“ und wiesie alle heissen rechtfertigen aber die TAT an sich und haben gleich eine Generalamnestie ausgesprochen für alle, die araber umbringen.

Diese Leute sind NICHTS gemessen an der Bevölkerung, und die hat diese Tat verurteilt.

Ich weiss mich, ich habe mich mit so einem Typen schon persönlich unterhalten, und er hat es mir wortwörtlich so gesagt: Goim umbringen ist OK. (Macht auch regelemässig Skandale in Israel, eben deshalb wollte ich es ja auch nicht weiter erwähnen.

Erzählen kann man viel hier, ich habe noch NIEMAND getroffen, der so etwas auch nur ansatzweise gesagt hätte, UND die Mehrheit ist GEGEN solche Dinge, immer noch nicht begriffen? Wobei man dann auch wieder genügend Araber findet, die nichts dagegen haben, Juden zu töten, selbst Säuglinge, und die sind in der MEHRHEIT.

Memri dokumentiert genügend dieser Fälle, und wenn sie das verharmlosen, sind Sie nicht besser als diese Mörder.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-11/Hamas-Kinderseite

Du scheinst mir diesen Brüdern aber ziemlich nahe zu stehen, also erwähne ich es nun doch.)

1.) Habe ich mit Ihnen nicht im Sandkasten gespielt, also unterlassen sie das plumpe Duzen.

2.) Wissen Sie gar nicht von mir, also unterlassen Sie auch diese Unterstellungen.

Wenn man mit Fakten nicht mehr weiterkommt, dann wird man persönlich? Schöne Diskussionskultur. Kennt man, immer das gleiche Schema und da reden sie von Pawlowschen Reflex? Was für die einen gilt, muss auch für den anderen gelten, ansonsten wird man unglaubwürdig.

61. Zahal - Februar 9, 2011, 0:54

Noch etwas Meforash – Derlei Propaganda, die schon kleine Kinder erreicht und mißbraucht, wird nicht zu einem friedlichen Miteinander führen.

http://www.youtube.com/watch?v=YWie0iM5DtU&;feature=player_embedded

1.) Die Moderatoren im Hamas-Fernsehen applaudieren, als sich ein Mädchen wünscht, als Märtyrerin zu sterben.

Der Moderator zu dem Mädchen am Telefon:

“Wie war das für Dich während des Gaza-Krieges (2009)? Hast Du befürchtet zu sterben,daß Du diese Welt verlassen musst?

Das Mädchen: ” Nein, ich hatte keine Angst. Ich wollte als Shahada (Märtyrer) sterben. – Shahada für Allah.”

Der Moderator: “Wie wundervoll. Sogar diese kleine Mädchen – wie alt bist Du?”

Das Mädchen: “Zehn Jahre alt.”

Der Moderator: “Sie ist nicht älter als zehn Jahre und will als Märtyrerin (Shahida) für Allah sterben. Wir alle wünschen uns das.”

2.) Ahmed Abdel Razek, Geistlicher:

“Der Gläubige ist erschaffen worden um seinen Gott zu kennen – um dem Islam zu folgen – um ein Shahid (Märtyrer) zu sein oder einer zu werden. Wenn der Gläubige nicht hofft, für Allah zu sterben, wird er als Ungläubiger sterben. Wir müssen Shahada (das Märtyrertum) anstreben und von Allah verlangen. Wenn wir wahrhaft darum bitten, wird Allah uns Belohnungen bewilligen, sogar wenn wir im Bett sterben.”

Ein Hamas TV music video:

Die fünfjährige Tochter der Selbstmordattentäterin Reem Riyashi singt für ihre Mutter und verspricht, ihr als Selbstmordattentäterin zu folgen:

(Die Mutter präpariert die Bombe und versteckt diese)
“Gehst Du aus, Mama?

Komm schnell zurück, Mama.”

(Das Mädchen sieht im Fernsehen den Bericht über das Bombenattentat ihrer Mutter)

“Anstelle von mir trugst Du eine Bombe in Deinen Händen. Nun weiß ich, was mehr wert ist als wir selbst.

Meine Liebe (für Mohammed) wird nicht nur aus Worten bestehen.

Ich werde Mama auf ihrem Weg folgen. Meine Mutter! Meine Mutter! ”

(Das Mädchen schaut auf die Bombe in seiner Hand).

Um einen Überblick über das ganze Ausmaß der Erziehung zum Haß in Palästina zu sehen, empfiehlt es sich, Palestinian media watch (palwatch.org )aufzurufen.

Besonders der Bericht : “Kill a jew – go to heaven” – A Study of the Palestinian Authority’s
Promotion of Genocide ist sehr lesenswert:

palwatch.org/STORAGE/special%20reports/Kill_Jew_go_to_heaven.pdf

NICHTS entschuldigt so etwas – rein GAR NICHTS.

62. Zahal - Februar 9, 2011, 0:57

Und der Film Allahs Bräute noch hinzu:

In 8 Teilen:

Das kann man nicht entschuldigen, mit Nichts auf der Welt.

63. Zahal - Februar 9, 2011, 1:09

Wieviele Baruch Goldsteine bräuchte es, um das alles gleichzuziehen?

http://info.jpost.com/C001/Supplements/Disco/index.html

http://israelsmessiah.com/israel_today/victims_list_3.htm

Wenn Sie relativieren wollen, bitte…ich habe bis auf Goldstein – und das war vor mehr als 15 Jahren, nichts Vergleichbares mehr gehört und gesehen.

64. Bertha Dicke - Februar 25, 2011, 22:23

Hallo !
verbreite(t) die Geschichte mit den IDF-Gebärhelfern um die Ganze Welt – und vor allem an die deutsch-europ. von israelfeindlichen Juden unterstützte Hetzlobby !
Dann kann sie vielleicht einen positiven Einfluss gegen die Dämonisierung der Juden und Israelis beitragen.
ag

65. Bertha Dicke - Februar 26, 2011, 3:15

>>
den Terror der einen seite zu verharmlosen und den der anderen zu dämonisieren. und wenn wie bei der irgun anschläge gezielt auf zivilisten verübt werden, dann gibt es da genausowenig schön zu reden wie beim terror der araber. ob jetzt der wunsch nach genozid dahintersteht, rassenhass oder schlichte vergeltung ist irrelevant, relevant ist nur das ergebnis: tote unschuldige <<

Unsinn. Gleich ist das nur für die Toten und oft noch nichtmals für die Angehörigen. So wie es einem Israeli egal sein kann, ob er "nur" als Israeli, Zionist oder sogar als Jude vom jeweiligen Anti-… umgebracht wird.

Vom Gesichtspunkt des (1) militärischen und (2)Guerilla- (Interessen-)Kampfes, seitens (3) eines Regimes gegen die/ Teile der Bevölkerung, eines (4) des Djihads und des (5) Vernichtungsantisemitismus – wovon sich letztere beide vermischt haben – ist die Einschätzung und Bedeutung "des Terrors" gemeinsam und zudem jeweils unterschiedlich etwas ganz anderes, gemäß ihrer strategischen Prämisse.
Im
Übrigen ist "Terror" ist eine subjektive Sache,welche ein bestimmtes Ausmaß des Schreckens beschreibt, neben der Entfernung von den Regeln des Kriegsvölkerrechtes :
Zu
Bei 1 + 2 geht es voranggig darum, den Willen und den Mut des Gegners zu töten, bis der Gegner vom strategischen Ziel abläßt, sich zurückzieht oder ergibt , – seitens der Guerilla ( auch abhängig von ihrer Ethik!) aus der Position des Untergrundes bzw. hinter den Frontlinien den Vorteil des Verbundenseins mit Bevölkerung und Gelände nutzend, vornehmlich mit Fallen, Hinterhälten und Tarnung als Zivilisten zumindest zum Teil am Kriegsvölkerrecht vorbei, = "Terror" auch des überfallartigen Schreckens bzw. der Sprengstoffwirkung wegen.
-1 b- "Terror" subjektiv, wegen des Ausmaß des Schreckens und anklagend-propagandistisch im 1. und 2. Weltkrieg wegen des so noch nie dagewesenen Artillerie- und MG- TROMMELFEUERS bzw. des strategischen ( "Flächen"-)Bombardements von Deutschland ;
-1 c- "Terror" vielleicht auch wegen einer erschreckend "neu" von der Kriegführung her bis dato noch nicht dagewesenen Bombardierung von Dämmen, Städten und so in besonderem Maße die Zivilbevölkerung betreffend ( seitens Deutschland) oder Massenumsiedlung oder Vertreibung je nach Ausführung v.a. seitens der Sowjetunion im Zuge von Kriegsmaßnahmen oder -Notwendigkeiten;
s. auch gegen die PLO- oder MB-Herrchaft/ Herausforderung in Jordanien oder Hama/Syrien

-3 – die bekannten Beispiele, wie SAddam H., Robespierres Revolutionsregime mit klar definierten Herrschafts-Zielen, … oder wie bei Stalin der MASSENTERROR, wobei terroristische Methoden und Ziele verschmelzen, in dem Maße wie die Führung irrational / paranoid wird, was nicht selten der Übergang zu (4) bedeutete bzw. zur archaischen Rache- oder Massentötung
-4 – eine Massenterror- oder Hinterhalt- Grundvariante des Djihad, wie es Koran und Co. bei passender Gelegenheit vorsieht, auch im damaligen uns fälschlich als "friedliches Zusammenleben" beigebrachten "Andalus" = Spanien, mit dem Ziel, jeden Zweifel an Herrschaftsrecht und Kritik an der Herrschaftsmacht des Islam zu zertreten, oder mit dem Massen-Terror-Schrecken seine Herrschaft vorzubereiten;
-4 b- Dazu passen auch die Hadithen-/Hamas-Sprüche, vom "Baum der ruft …", von memri.org dokumentierte TV-Propaganda bzw. vom ehemligen syrischen Minister … "Wenn nur jeder Araber
e i n e n Juden umbringt, dann …", was als "ba'ath-artige" zusammen mit den Schlachtfest-Kommentierungen von pan-arabisch-national-sozialistischen Führern wie Nasser den Übergang zu
-5 -
bildet : Judenvernichtung als "Rationalisierung" der Propaganda/ Glauben an die "zionistische" oder "jüdisch-freimaurerische Weltverschwörung" und bei bzw. mit der Vernichtung
a) eine Fanatisierung und Einübung einer archaischischen bzw. entchristlichten / antimosaischen Kampfführung, politischem Mord und Herrschaftsausübung, wie es für Nazideutschland, seiner Vorbereitung und in Ansätzen im zaristischen Russland mit Verbreitung der Weltverschwörungs-"Protokolle" typisch war; seitens der NS-Führung bewußt mit dem Ziel der Implementierung eines "naturphilosophischen", archaischen Rechtes auf Töten/ Volkszucht/ Versklavung/ Ausrottung, nach bzw. parallel zum Holocaust auch anderer, zB. der Slaven und großer Gebiete Russlands, also einer antizivilisatorischen neuen Kulturmacht
b) islamisch eine welt(macht)politisch ( pan-islamisch und transnational) rationalisierte und flexiblere "Verteidigung" und per Dämonisierung die Fanatisierung seiner djihadischen und alten Kulturmacht(methoden) nach den koranisch unerklärbaren Niederlagen gegen die Juden, ihres messianischen Bündnispartners Hitler und nach dem Verschwinden des Kalifats, und
( für einen Teil ?) Ausrottung als islam-messianisch-apokalyptische Vorbereitung überhaupt.

Neben der Bedeutung für Hitler/ MEIN-KAMPF, Goebbels, ihrem Freund Mohammed Amin al-Husseini und ihrem Berater Johann/ Amin Omar von Leers ist es dokumentiert, welche Bedeutung "die Protokolle …" für die Mörder von Rathenau, Erzberger, für 11-9.-Moh. Atta, die letzte Zarin, den KGB und für Suizidmörder von Israelis gehabt haben bzw. sogar mit den "Protokollen" in der Tasche aufgefunden wurden. – Siehe spez. dazu auch Hassad Ben-Itto in "Die Protokolle – Anatomie …" bzw. "The Lie That Wouldn't Die" und in "SCHWARZBUCH des KGB 2 oder unter http://www.Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL ; .."


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